Vorläufige Termine für die Deutsche Bergmeisterschaft 2013 | News - Bergrennen | News - QR Code Friendly


Die vorläufigen Termine für die Deutsche Bergmeisetrschaft 2013 wurden veröffentlicht. Wir weisen extra nochmal darauf hin, dass es sich bei den Terminen noch nicht um die endgültigen Termine handelt, sondern um vorläufige Termine.

  • 04./05. Mai 2013 - Hill Race Eschdorf (Luxemburg)
  • 19./20. Mai 2013 - Wolsfelder AvD Bergrennen
  • 08./09. Juni 2013 - Trierer ADAC Bergrennen (?)
  • 29./30. Juni 2013 - ADAC Ibergrennen-Heiligenstadt
  • 13./14. Juli 2013 - Homburger ADAC Bergrennen
  • 27./28. Juli 2013 - ADAC Glasbachrennen 
  • 03./04. August 2013 - Osnabrücker ADAC Bergrennen
  • 17./18. August 2013 - AvD Hauenstein-Bergrennen
  • 07./08. September 2013 - AvD Bergrennen Unterfranken
  • 05./06. Oktober 2013 - ADAC Bergrennen Mickhausen

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News - Bergrennen

  • Der KW Berg-Cup am Schottenring: Leise rieselt der Schnee

    Ja, der vorhergesagte Schnee kam am Rennsonntag wirklich! Und er rieselte gar nicht so leise, sondern zweimal eher heftig. Einmal kurz vor Rennbeginn, da legte er im oberen Bereich der 3,033 Kilometer langen Strecke sogar eine weiße Decke über die Fahrbahn. Da blieb dann nichts Anderes übrig als den Start von 9 auf 10 Uhr zu verlegen. Frau Holle hatte ein Einsehen und obendrein anscheinend Lust auf Pause. Also gings auf feuchter und sehr kalter Fahrbahn los, Grip war da trotz Regenreifen gesuchte Mangelware und wohl auch ein wenig Glückssache. Besonders im Bereich gleich nach dem Start gab es viele Ausrutscher – auch bei erfahrenen Piloten. Früh und richtig entschied die Rennleitung um Sabine Fischer daraufhin auf die geplante Mittagspause zu verzichten und obendrein von den vier geplanten Heats auf drei zurückzuschrauben. In den zweiten Run mischte sich dann Frau Holle wieder massiv ein, sorgte mit dicken Schneeflocken erneut für rutschige, nasse Verhältnisse. Und dies mitten in der 2-Liter Klasse, als man schon auf Trockenpneus zu setzen begann. Also flugs wieder wechseln und profiliert weiter. Zwar nicht immer in der originalen Startreihenfolge, aber immerhin flüssig. So kreuzte der letzte Teilnehmer gegen 16:00 Uhr die Ziellinie. Die von dieser nicht über den Rennkurs führende Route zurück nach Rudingshain ins Fahrerlager leistete zusammen mit der engagierten Arbeit des veranstaltenden MSC Rund um Schotten einen großen Beitrag zu diesem angenehm frühen Rennende. Tags zuvor konnten zwischen 9 und 17:30 Uhr sogar fünf Trainingssitzungen abgewickelt werden, eine einstündige Mittagsrast und einige Zwischenfälle inklusive. Auch der Übungssamstag begann übrigens nass, aber im Laufe des Nachmittages trocknete es dann vollständig auf. Und bei den am Freitag offerierten und reichlich genutzten Einstellfahrten auf verkürzter Strecke präsentierte sich das Wetter im hessischen Vogelsbergkreis sogar sonnig mit sehr angenehmen Temperaturen. 

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  • Berg-Cup Mitglied Mikko Kataja startet am Pikes Peak!

    Lange musste der KW Berg-Cup Rookie des Jahres 2014 um seine Startzulassung zur hundertsten Auflage des „Race to the Clouds“ am 26. Juni 2016 bangen, auf den ersten veröffentlichten Teilnehmerlisten war sein Name nicht zu finden. Er dürfe aber auf ein Nachrücken hoffen, wenn andere Bewerber sich zurückziehen sollten, wurde ihm auf Nachfrage mitgeteilt. Das war bisher nicht der Fall, dennoch bekam Mikko Kataja jetzt den erlösenden Anruf der Organisatoren mit dem definitiven „Ja“.

    Das gibt dem „Flying Finn“ nun einen gewaltigen Extraboost, ab sofort ist beim 37-Jährigen Applikations-Ingenieur bei seinen Vorbereitungen zum „Race to the Clouds“ Vollgas angesagt. Im Hintergrund hatte er diese zwar ständig weiterlaufen lassen, aber nun kann er sich absolut sicher sein, dass er diese nicht umsonst betreibt. In den verbleibenden zwei Monaten gilt es nun den Toyota Starlet in Höchstform zu bringen. Wie üblich zieht Mikko dabei alle Register, hat bereits einen 16-Ventil Motor entwickelt, will obendrein jetzt seine Gänge sequentiell schalten, das Fahrwerk wird nochmals weiter optimiert.

    Das sind unerlässliche Schritte, wenn Mikko auch im US-Bundesstaat Colorado eine gute Figur abgeben möchte. 12,42 mit 156 Kurven gespickte Meilen (19,99 km) gilt es in nur einem einzigen Wertungslauf bestens zu meistern. Dabei werden in der „Front Range“ der Rocky Mountains auch die Motoren der eingesetzten Renner ganz besonders gefordert. Denn bereits der Start liegt 2.862 Meter hoch, das Ziel befindet sich 4.301 Meter über dem Meeresspiegel! Da wird die Luft im wahrsten Sinne des Wortes dünn, die Leistung der Triebwerke schwindet enorm – eine echt harte Nuss in Sachen perfekte Abstimmung.

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  • Back for good - Andrä Schrörs Comeback im Lotus Esprit GT1

    Wenn ich mich an meine Anfänge als Journalist im Bergrennsport zurückerinnere fallen mit gerade in der 2L Klasse ein paar markante Fahrer mit ihren Fahrzeugen ein - Holger Hovemann im giftgelben Opel Kadett C Coupé 16V, Oliver Harsch im BMW E21 320 mit Formel 2 Motor, Stefan Glass im Ford Escort Mk I und Andrä Schrörs im Talbot Lotus Sunbeam 16V. Letzterer hatte 2013 leider einen folgenschweren Abflug ausgangs der Honda Kurve beim Bergrennen Unterfranken. Aus dem Duell fetter Strohballen gegen Talbot Lotus Sunbeam in Breitbauoptik zog der Sunbeam leider den kürzeren und landete samt Fahrer Andrä auf dem Dach. Dieser trug den Ausritt mit Fassung, das Auto eher nicht, weil etwas aus der Form geraten - aber ist ja immerhin noch zu retten, soll aber nicht mehr am Berg zum Einsatz kommen.

    Doch was nun? Gedanken über evtl. neue Projekte hatte sich Andrä schon viele gemacht, fasste den Entschluss aber witzigerweise, fast 2 Jahre später, im Jahre 2015 wieder in Eichenbühl an der Rennstrecke. Ganz aufgeregt und mit Funkeln im Auge kam er zu mir und zeigte mir sein neues Projekt und ob ich was dazu sagen könnte. Und wie ich das konnte - auf dem Bildschirm seines Smartphones strahlte mir ein Lotus Esprit GT1 aus dem Jahre 1996 entgegen. Das Fahrzeug wurde damals für die BPR Internation GT Championship aufgebaut und durch namhafte Fahrer wie Jan Lammers und Alex Portman bewegt. Wenn das Fahrzeug ankam, war es sehr erfolgreich, litt aber unter Zuverlässigkeitsproblemen, welche der damaligen Turbotechnik geschuldet waren.  Nach kurzem Informationsaustausch stand die Entscheidung fest - der Lotus Esprit GT1 als Replica soll es also werden. Kurzerhand wurde das erste Fahrzeug bereist in der kommenden Woche aus Großbritannien geholt. Das erste Fahrzeug? Ja, denn Andrä baut den Esprit GT1, wie bereits geschrieben, auf einer Rohkarosse auf und rechnet mit der Fertigstellung des Projekts in 2017.

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News - Rundstrecke

  • Gounon/Keilwitz sorgen für ersten Sieg der neuen Corvette im ADAC GT Masters

    Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition) haben das zweite Rennen des ADAC GT Masters 2016 am Sachsenring für sich entschieden. Damit bescherte das Duo der neuen Corvette C7 den ersten Sieg in der "Liga der Supersportwagen". Nach einer dramatischen Schlussphase belegten Philip Geipel (29, Plauen) und Rahel Frey (30, CH/beide YACO Racing) Rang zwei vor Florian Stoll (34, Rickenbach) und Laurens Vanthoor (24, B/beide kfzteile24 - APR Motorsport) - beide Paarungen im Audi R8 unterwegs. "Mein erster Sieg im ADAC GT Masters, der erste Sieg für die Corvette C7 - was will ich heute mehr", so Gounon. 

    Daniel Keilwitz pflügt durch das Feld
     
    Nach der Freigabe des Rennens verteidigte Polesetter Luca Ludwig zunächst seine Führungsposition. Ein Blitzstart gelang Keilwitz, der sich von Rang neun auf Platz drei nach vorn schob und in der zweiten Runde auch Laurens Vanthoor hinter sich ließ. Daniel Abt (23, Kempten/Bentley Team ABT), im Bentley Continental von Rang zwei gestartet, folgte auf der vierten Position. Vier Supersportwagen von vier verschiedenen Marken bildeten in der Anfangsphase die Spitzengruppe. Keilwitz präsentierte sich in der Folge weiterhin in Bestform: In Runde sieben schob er sich mit einem sauberen Überholmanöver vorbei an Ludwig in Führung und legte sofort einige Sekunden zwischen sich und den ärgsten Verfolger. In der 13. Rennrunde musste Ludwig ebenso Vanthoor ziehen lassen.
     
    Nach den Pflichtfahrerwechseln lag Jules Gounon, Teamkollege von Keilwitz, weiterhin in Führung. Seinen zwischenzeitlichen Vorsprung von mehr als sieben Sekunden verlor er aufgrund einer Safety-Car-Phase nach einem Ausrutscher von Andreas Weishaupt (43, Ulm/Bentley Team ABT). Aber auch durch diesen Zwischenfall ließ sich der junge Franzose, der seine erste Saison im ADAC GT Masters bestreitet, nicht aus der Ruhe bringen und gewann schlussendlich souverän mit einem Vorsprung von viereinhalb Sekunden. Platz eins im Gesamtklassement war gleichbedeutend mit dem Sieg in der Junior-Wertung.

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  • ADAC GT Masters Sachsenring: Saisonsieg Nr. 2 für Asch/Ludwig

    Sebastian Asch (29, Ammerbuch) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) feierten beim zweiten Rennwochenende des ADAC GT Masters 2016 ihren zweiten Saisonsieg. Im ersten von zwei Rennen auf dem Sachsenring ließen die Titelverteidiger in ihrem Mercedes-AMG die beiden Audi R8 von Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (26, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie Daniel Dobitsch (31, A) und Edward Sandström (37, S/beide kfzteile24 - APR Motorsport) hinter sich. "Besser kann es nicht laufen", so Asch. "Ich habe es schon häufig hier am Sachsenring probiert - heute hat es endlich mal mit dem Sieg geklappt." 

    Polesetter Luca Stolz verteidigt Führung in erster Rennhälfte
     
    Nach dem Start wandelte Luca Stolz (20, Brachbach/GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán seine Pole-Position in die Rennführung um. Sebastian Asch, von Rang zwei gestartet, verlor drei Plätze und fiel auf Rang fünf zurück. Über seinen zwischenzeitlichen zweiten Rang konnte sich Christer Jöns (28, Ingelheim/Bentley Team ABT) nicht einmal eine Runde lang freuen: An seinem Bentley Continental stellte sich ein technischer Defekt ein, der ihn an das Ende des Feldes zurückwarf. Kurz bevor die Phase der Pflichtboxenstopps eingeläutet wurde, machte Asch auf der Strecke noch zwei Ränge gut.
     
    Während gegen Rennhalbzeit einige Teams schon ihre Pflichtboxenstopps absolvierten, musste das Safety Car nach einem Ausrutscher von Robert Renauer (31, Jedenhofen)/Martin Ragginger (28, A/beide Precote Herberth Motorsport) auf die Strecke und wirbelte das Feld durcheinander. Nachdem alle Fahrerwechsel vollzogen waren und sich das Feld wieder sortiert hatte, lag Luca Ludwig, Teamkollege von Sebastian Asch, in Führung, Gerhard Tweraser (27, A), GRT-Teamkollege von Luca Stolz, fand sich nur noch auf Rang zehn wieder.

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  • Überraschungssieg für Lamborghini-Duo Ineichen/Engelhart im ADAC GT Masters

    Das zweite Rennen begann, wie das erste endete: Von der Pole-Position setzte sich Luca Ludwig (27, Bonn/AMG - Team Zakspeed) im Mercedes-AMG in Führung, wurde aber eingebremst, als das Rennen nach einem Startunfall in der ersten Kurve mit der roten Flagge abgebrochen wurde. Nach dem Restart hinter dem Safety Car blieb Ludwig in Führung. Mit Vanthoor und Mies folgten zwei Audi R8.  

    Nach den Fahrerwechseln führte Sebastian Asch (29, Ammerbuch), Teamkollege von Ludwig, das Rennen weiterhin an. Direkt hinter ihm folgte überraschend Ineichen, der den Lamborghini Huracán von Teamkollege Engelhart auf Platz vier übernommen und in der Phase der Boxenstopps die beiden Audi überholt hatte. Während Asch sich an der Spitze absetzte, startete Mies-Teamkollege Connor De Phillippi von Rang vier eine Aufholjagd. Zunächst überholte er den Audi von Stoll und machte anschließend Druck auf Rolf Ineichen.
     
    Eine späte Safety-Car-Phase nach einem Kontakt zwischen Lamborghini-Pilot Patrick Kujala (19, FIN) und Bentley-Fahrer Fabian Hamprecht (20, Hagen) bremste das Feld abermals ein. Asch behauptete die Spitze, sah als Erster die Zielflagge, bekam aber nachträglich eine 30-Sekunden-Zeitstrafe aufgrund eines Vergehens beim Restart hinter dem Safety-Car. Damit ging der Sieg an Ineichen und Teamkollege Engelhart, Asch/Ludwig wurden als 22. gewertet. Das Lamborghini-Duo gewann zudem die Trophy-Wertung. Der erste ADAC GT Masters-Sieg für Ineichen ist der erste Gesamtsieg eines Gentlemen-Piloten in der "Liga der Supersportwagen" seit 2012. Mit Platz zwei gewannen De Phillippi/Mies wie schon beim ersten Rennen die Junior-Wertung.

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14.05.2016, 8:00 Uhr
Wolsfelder AvD Bergrennen
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