Der KW Berg-Cup in Wolsfeld: Vorsicht, Hochspannung in allen Klassen!

Glücklicherweise fand am vergangenen Pfingstwochenende das mit sehr hoher Niederschlagsneigung vorhergesagte Wetter den Weg zum 1640 Meter kurzen Wolsfelder Berg nicht. Nur in der Nacht zum Übungssonntag hatte es geregnet, morgens gab es noch feuchte Stellen auf dem Asphalt zu finden. Die aber schnell auftrockneten, für den Rest des Übungstages und den Rennmontag wechselten sich dann Sonnenschein und Wolken in flottem Wechsel ab. Die erstmals umgesetzte Startreihenfolge nach dem umgekehrten Trainingsresultat (der Langsamste der Klasse beginnt, der Schnellste fährt zum Schluss) kam beim Publikum gut an, erhöhte die Spannung im Ablauf, führte die Favoriten zusammen. An beiden Tagen konnten die geplanten, jeweils um 9 Uhr beginnenden drei Läufe von der Mannschaft des EMSC Bitburg durchgezogen werden. Was sich am Sonntag bis 18:30 Uhr hinzog und auch am Montag bis kurz vor Sechs dauerte. Eine Entschädigung dafür waren die zum Teil beinharten Fights und Duelle in den einzelnen Klassen und Gruppen, die wir uns nun zusammen detailliert ansehen wollen. Zumindest in den Abteilungen, in denen Berg-Cup Aktive dabei waren. Damit dies authentisch ist, halten wir uns an die Startreihenfolge der Klassen im Trainings- und Rennbetrieb.

Demgemäß legen wir mit dem NSU-Bergpokal los. Zu dessen kleinen, aber feinen Feld sich in der Eifel Gaststarter Andreas Reich gesellt. Frisch, frech, fröhlich, frei sichert sich dieser ohne jede Berührungsängste Übungsposition drei, muss nur Uwe Schindler (TP2) eine Zehntel- sowie „Pole-Setter“ Jörg Davidovic 1,05 Sekunden vor sich dulden. Im Rennen legt Gaststarter Andreas Reich dann jegliche vornehme und auch sonstige Zurückhaltung ab, bezieht von Anfang an Position zwei, bleibt sogar im ersten und zweiten Heat in Tuchfühlung zum späteren Gewinner Jörg Davidovic. Uwe Schindler müht sich nach Kräften, aber mehr als Rang drei ist in Wolsfeld für ihn nicht drin. Den größten Teil seines Rückstandes handelt er sich gleich in der Auffahrt Nummer eins ein, in der zweiten ist der Rückstand auf Andreas Reich geringer, in Lauf drei braucht Uwe dann 61 Hundertstel weniger für den Weg nach oben als Gast Andreas. Die weiteren Teilnehmer folgen dem Podest-Trio mit Respektabstand, als Viertem fehlen Thomas Krystofiak 11,85 Sekunden auf den Sieger, Fünfter des NSU-Bergpokals wird Alexander Follmann.

 

Weiter läuft es im Rennprogramm und bei uns mit den nach Gruppe H, FS und E1-Berg Reglement stark verbesserten, gemeinsam gewerteten Tourenwagen. Bei den 1,15-Litern geht es bereits im Training im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Denn im erstmals in dieser Saison von Jürgen Schneider pilotierten VW Schneider Polo 16-Ventiler entzündet sich nach der allerersten Zieldurchfahrt ausgetretenes Motorenöl. Das kurze Feuer ist aber schnell gelöscht, nach einer Großreinemachaktion ist der Thomas Stelberg gehörende Polo wieder fit, stürmt zur souveränen Übungsbestzeit vor den beiden 8-Ventiler Schneider Audi 50 von Bernd Deutsch (TP2) und Tobias Stegmann (TP3). Im Fiat 127 Sport Martini Racing markiert Jürgen Heßberger die vierte Zeit der Probegalopps, Fünfter ist Steffen Hofmann im 16V NSU TT. Am Renntag heißt der erste Führende Jürgen Schneider, 1,42 Sekunden dahinter übernimmt Jürgen Heßberger (P2) die Rolle des nächsten Verfolgers. Allerdings steht er unter massivem Druck von Tobi Stegmann (P3), der sich nur 16 Hundertstel abnehmen lässt. Steffen Hofmann ist Vierter, Bernd Deutsch ist auf die Fünf zurück gerutscht, in der zweiten Auffahrt fehlt er ganz. In dieser erhöht sich die Spannung plötzlich, denn Fiat-Jürgen gelingt mit 1:12,91 die Klassenbestzeit. Damit kommt er bis auf 1,1 Sekunden an Polo-Jürgen heran, setzt sich gleichzeitig um deren 1,23 von Audi-Tobi ab. Zugleich rückt TT-Steffen auf die Vier vor, Fünfter ist jetzt Walter Voigt im zweiten 16V-Polo der 1150er Abteilung. Damit ist bereits der Endstand hergestellt. Jürgen Schneider zaubert im letzten Run mit 1:11,81 die absolute 1,15-Liter Topzeit des Wochenendes auf die Piste, gewinnt 3,13 Sekunden vor Jürgen Heßberger (P2). Tobi Stegmann komplettiert das Podium als Dritter. Die Ehrenplätze gehen an Steffen Hofmann (P4) sowie Walter Voigt als Fünftem. Den größten 1150er KW 8V-Trophy Pokal sichert sich Jürgen Heßberger, Zweiter der Truppe mit den roten Startnummern wird Tobi Stegmann, als Dritter läuft Rolf Rauch im Fiat 128 Rally ein, Platz vier geht hier an Uwe Werner im Ford Fiesta.

Bei den 1,4-Litern herrschen ähnliche Verhältnisse wie in der 1150er Abteilung. Einer ist unangefochten ganz vorne, dahinter wird häufig und gerne gewechselt. In Armin Ebenhöhs VW Minichberger Scirocco 16V ist diesmal Teampartner Hansi Eller am Werk, der das Klassengeschehen mit beständigen Topzeiten diktiert. Da sein Sieg nie in Gefahr ist, sprechen wir in der Folge nur noch über das Geschehen hinter ihm. In dem die 8V’ler aufmucken. Respektlos stellt Nils Abb seinen VW Schneider Polo auf die zweite Startposition. Übungsdritter ist Frank Duscher (VW Polo), der sich 12 Hundertstel vor dem VW Polo Hayabusa von Franz Weißdorn behauptet. Fünfter ist Frank Lohmann im Steilheck Polo. In den Race-Heats verstricken sich Nils Abb und Franz Weißdorn in ein mitreißendes Duell um Position zwei. Zunächst liegt Schnellstarter Nils um 1,15 Sekunden vorne. Aber er wird im Rennverlauf langsamer, während Franz zur Bestform aufläuft. So kommt dieser zwar noch bis fünf winzige Hundertstel an Nils (P2) heran, aber es bleibt für „Mister Berg-Cup“ bei Rang drei. Ausgeschlafen präsentiert sich auch Frank Lohmann, nach dem ersten Heat ist er 34 Hundertstel hinter Franz Weißdorn Vierter, Frank Duscher erreicht zum Auftakt das Ziel 0,12 Sekunden hinter Frank Lohmann auf der Fünf. Im zweiten Lauf schiebt sich Frank Duscher an Frank Lohmann vorbei, das Trio Weißdorn (P3), Duscher (P4) und Lohmann (P5) klebt immer noch in einem schmalen Fenster von 45 Hundertsteln zusammen. Das Finale ändert dann nichts mehr an den Platzierungen der ersten Fünf, die wir schon vollständig erwähnt haben. Auf die höchste Stufe des 1,4-Liter KW 8V-Trophy Siegerstockerls klettert Nils Abb. Frank Duscher gehört Platz zwei, Dritter ist Frank Lohmann. Beständig schnelle Zeiten bescheren Rookie Dominik Schlott (VW Polo) Rang vier, der 21-jährige darf sich zu Recht über einen tollen KW Berg-Cup Einstand freuen. Fünfter im Wettbewerb der „Roten“ ist in Wolsfeld Stefan Winkler mit seinem Fiat 127.

Der 1600er Auftritt beginnt mit einem Paukenschlag. Denn KW Berg-Cup Rückkehrer Erwin Buck hetzt im letzten Probegalopp mit seinem 8-Ventiler VW Spiess Scirocco so vehement den Berg hinauf, als ob der sprichwörtliche Leibhaftige hinter ihm her wäre. Dabei erzielt er sagenhafte 1:07,85 und darf als Klassenbester übernachten. Die Übungszwei gehört André Stelberg im VW Minichberger Corrado 16V, Dritter ist im Opel Minichberger C-Kadett 16V Stefan Faulhaber. Der seine lädierte Schulter noch schonen muss und daher nur bei zwei Trainingssitzungen mitmacht. Bei seinem ersten Antreten in dieser Saison ist Andy Heindrichs im weiter verbesserten Opel Risse Corsa 16V Vierter, Wolfi Glas gelingt mit seinem VW Minichberger Golf 20V die fünftbeste Zeit. Zum Rennauftakt setzt sich Stefan Faulhaber an die Spitze, führt 0,45 Sekunden vor André Stelberg. Auf die drei fährt Andy Heindrichs, nur 19 Hundertstel hinter ihm bezieht Erwin Buck (P4) Lauerstellung. Wolfgang Glas ist Fünfter mit viel Luft nach vorn und etwas weniger nach hinten. Auch nach Run zwei liegen Stefan Faulhaber und André Stelberg auf unveränderten Plätzen dicht zusammen, noch beträgt ihr Abstand lediglich 0,79 Sekunden, da könnte doch vielleicht…? Doch bevor wir darüber sprechen ist noch zu berichten, dass Erwin Buck (P3) und Andy Heindrichs (P4) die Ränge getauscht haben. Der Showdown beginnt. Doch plötzlich hört André Stelberg kurz vor dem Ziel des finalen Heats seltsame Geräusche, bemerkt Funkenflug. Sofort betreibt er Schadensbegrenzung, stellt das Triebwerk ab. Die Schwungscheibe befand sich in Auflösung, der äußere Zahnkranz schliff bereits am Anlasserritzel. Stefan Faulhaber gewinnt, der Rest der Klasse rutscht auf. Erwin Buck holt sich einen feinen zweiten Rang, dazu den Erfolg des klassenbesten 1,6-Liter 8V’lers. Andy Heindrichs beendet das verlängerte Wochenende auf der Drei. Als Vierter läuft Wolfgang Glas im Ziel ein, Fünfter wird Jürgen Datzer im BSM Scirocco 16V.

Die 31(!) 2-Liter Teilnehmer gestalten bereits das Training elektrisierend, die besten Fünf pferchen sich innerhalb von 1,08 Sekunden zusammen. Björn Wiebe ist im ex-BTCC Renault Williams Wiebe Laguna der Flotteste, in seinem Windschatten fliegt der BMW E30 320iS von Patrick Orth (TP2) den Berg hoch, 5 Hundertstel trennen die beiden. Übungsrang drei ist die Angelegenheit von Ralph Paulick im VW Golf1 16-Ventiler, es folgen die 16V-C-Kadett von Lars Heisel (TP4) und Dirk Preisser, der Fünfter ist. Dahinter tauchen schon die schnellsten 8-Ventiler auf. Christian Dümler ist im Golf2 Sechster, Michael Rauch im Briegel Kadett Siebter. Drittschnellster der „Roten Reiter“ ist Alex Pleier mit seinem Kadett C-Coupé. Auch nach dem ersten Race-Heat ist es ultra eng, die Top Fünf trennen gerade mal 1,03 Sekunden. Björn Wiebe liegt in Front, Zweiter ist Lars Heisel, ihm fehlen 2 Zehntel auf den Leader. Mit 0,67 Sekunden Rückstand auf Platz eins ist Patrick Orth Dritter, es folgen Ralph Paulick und Dirk Preisser. Im zweiten Run zieht Björn den Joker, setzt auf neue Reifen. Damit gelingt ihm der Befreiungsschlag, er schwimmt sich von seinen Verfolgern um mehr als eine Sekunde frei. Michael Rauch hat Dirk Preisser überholt, ist nun neuer Fünfter. Die jetzt hergestellte Formation der besten Fünf übersteht die finale Auffahrt unverändert. Dahinter geschieht noch einiges, nicht zuletzt durch das plötzliche Fehlen von Dirk Preisser und Egidio Pisano mit seinem VW Minichberger Golf STW. Werner Weiß erobert im für 2017 neu aufgebauten Ford Escort BDA Rang sechs, Alex Pleier kämpft sich auf die Sieben nach vorne. Roland Christall läuft im Opel B Ascona als Achter ein, auf der Neun meldet sich Daniel Bayer im Opel Kadett C-Coupé. Die Top Ten komplettiert als Zehnter Markus Reich mit seinem VW Golf2 16V. Die 2-Liter KW 8V-Trophy wird zum totalen Opel Triumph. Michael Rauch gewinnt sie vor Alex Pleier (8VP2) und Roland Christall als Drittem. Vierter ist Daniel Bayer, Platz fünf holt sich Rookie Martin Kellndorfer (Kadett C-Coupé).

Die Wolsfeld Diesel-Geschichte ist leider schnell geschildert. Denn Karlheinz Meurer ist im VW Golf V R-TDI der einzige Vertreter seiner Selbstzünder-Spezies. Dennoch kann er zusätzlich zum Gewinn des Siegerpokals eine absolut positive Bilanz ziehen. Denn er wurde vom ersten Übungsdurchgang bis zum letzten Rennlauf stets Schritt für Schritt schneller.

Die Abteilung bis 3000 Kubik zeigt in der Eifel internationalen Touch. Denn den uns gut bekannten rot-weiß-roten und deutschen Fahrern gesellen sich Englands Keith Murray mit seinem Audi 80 Quattro Turbo und der Schweizer Martin Bürki mit einem schwarzen, als E33 M3 bezeichneten BMW hinzu. Hoppala, werdet ihr fragen: Martin Bürki hat doch den 318i STW von Dieter Rottenberger gekauft, den wird er doch um Himmelswillen nicht umgebaut haben!? Nein, das hat er nicht. Denn in der kleinen Schweiz gibt es Martin Bürki mindestens doppelt. Unseres Wissens nach sind beide weder verwandt noch verschwägert. Aber beide können richtig gut und schnell Auto fahren, wie wir noch sehen werden. Einen allerersten Hinweis darauf gibt uns das Training. In dem zwar Günter Göser im Opel Böhm Kadett C-Coupé 16V souveräne Bestzeit fährt, aber Martin Bürki – der, wie wir jetzt wissen, ein Schweizer Slalom Top-Pilot ist – sich gleich auf der Zwei meldet. Und dabei 0,39 Sekunden vor Keith Murray liegt, der Dritter ist. Es folgt die 2-Ventil-Technik Speerspitze dieser Klasse, Alex Bärtl (TP4) mit seiner Opel Nemeth Kadett C Limousine, danach Ralf Kleinsorg im BMW E30 auf der Übungs-Fünf. Der erste Rennlauf entspricht von den Positionen her exakt dem Übungs-Endstand. Allerdings springt Martin Bürki locker flockig von 1:10,07 auf 1:07,78 herunter, ist damit nur mehr 27 Hundertstel länger bergwärts unterwegs als Günter Göser. In Auffahrt zwei findet unser Schweizer Sportsfreund nochmals satte 9 Zehntelsekunden, während Günter Göser „nur“ mehr 28 Hundertstel schneller wird. Unterm Strich bedeutet dies den Rollen- bzw. Platztausch, der schwarze BMW liegt nun 28 Hundertstel vorn. Im finalen Run ziehen Martin und Günter nochmals alle Register, stürmen fast synchron den Berg hinauf. Mit minimalem Vorteil von 6 Hundertsteln für Eilgenossen Martin. Der sich damit den Sieg sichert, 0,34 Sekunden vor Günter Göser (P2) und Keith Murray (P3). Alex Bärtl wird sicherer Vierter vor Ralf Kleinsorg (P5), damit ist Alex auch der KW 8V-Trophy Sieger der 3-Liter Abteilung. Auf der zwei der „Roten“ läuft Thomas Ostermann mit seinem E30 Hartge BMW ein, dicht gefolgt von Karl-Heinz Schlachter (8VP3) im weiß-blauen 2002 tii Alpina sowie Werner Walser mit seiner Opel Kadett Limo als Viertem.

Über 3-Liter gilt Bruno Ianniello im Lancia Delta S4 als Topfavorit. Dies untermauert er mit der Übungsbestzeit, die er vor Norbert Handa (TP2) mit seinem Lancia Delta Integrale und Sabine Röck (TP3) im frontgetriebenen VW Golf1 Turbo setzt. Sie distanziert Keith Edwards (TP4) im Audi Quattro S1 um 0,71 Sekunden und den Probegalopp-Fünften, Thomas Kessler im Mitsubishi Lancer, um deren weitere 1,16. In Run Nummer eins muss „Raketen Bruno“ nach einem Dreher, bei dem auch der Motor abstirbt, seinen S4 auf der Strecke wenden, das Manöver kostet ihn rund 13 Sekunden. Damit wendet sich auch das Klassen-Blatt. Abgeklärt sichert sich Norbert Handa den Sieg in der hubraumstärksten Tourenwagen-Abteilung. Mit einer großen Extraportion Kampfgeist und Einsatz wuchtet Keith Edwards den S1 auf Platz zwei. Zwei Läufe lang ist Sabine Röck tolle Dritte, dann mogelt sich Bruno Ianniello final im Rahmen seiner Aufholjagd doch noch an ihr vorbei, beendet so seinen Wolsfeld-Trip 2017 mit Klassenrang drei. Nur 3,27 Sekunden zurück wird „Golferin“ Sabine Vierte, Rang fünf geht an Maurice Moufang im 3,2-Liter BMW M3 E36.

Das Geschehen bei den E2-Silhouetten (E2-SH) Fahrzeugen beherrscht Berg-Cup e.V. Mitglied Ralf Kroll im Suzuki Silver Car S2G souverän. Auch die Attacke von Jeremy Noirat (TracKing) in Rennlauf zwei beunruhigt ihn nicht. Ralf gewinnt vor Jeremy, der Odenwälder ist obendrein starker Vierter der Gesamtwertung. Holger Hovemann besitzt auf dem engen, winkligen Kurs gegen die quirligen, wendigen CM-Flundern keine echte Chance. Trotzdem hat er in seinem Opel Kadett C GT/R Risse V8 eine Menge Spaß, auch wenn sein dritter zugleich der letzte Platz seiner Klasse ist. Wie Holger darüber denkt und was er dazu sagt, das verrät euch die nächste Ausgabe von Radio KW Berg-Cup Fahrerlager, dazu gibt es Statements von Bruno Ianiello und Björn Wiebe.

Letztgenannter ist auch der Tourenwagensieger von Wolsfeld vor „Lancisti“ Norbert Handa (TWP2) und Luxemburgs TW-Bergmeister 2016, Canio Marchione (TWP3) im VW Scirocco. Stefan Faulhaber ist mit dem 1600er Minichberger Kadett Vierter des TW-Rankings, Lars Heisel Fünfter. Unter den 28 Teilnehmern auf Seite eins der Liste Over-All befinden sich nicht weniger als 19 TW-Piloten, von denen insgesamt 12 zum KW Berg-Cup gehören, drei davon stammen aus der KW 8V-Trophy. Auf Rang 18 ist dies Michael Rauch, direkt dahinter hat sich Erwin Buck (GP19) platziert, der 1,4 Liter 8V’ler Nils Abb ist Fünfundzwanzigster der insgesamt 150 Wolsfeld-Starter.

Nicht zuletzt sind es die engen Fights in den einzelnen Klassen und Wertungen, die die KW Berg-Cup’ler so weit nach vorne pushen. Weiteren Anteil daran haben der Speed und das Können unserer Lenkradakrobaten sowie die Hightech ihrer Boliden, an denen ständig gefeilt und weiterentwickelt wird. An all diesem Geschehen wollen wir unbedingt teilhaben. Dazu gibt es alleine im Juni noch zweimal Gelegenheit. Zum einen gleich am kommenden Wochenende in Südthüringen beim „22. Int. ADAC Glasbachrennen“, zum anderen am 24./25.06. im nördlicher gelegenen Eichsfeld. Wo das malerische Städtchen Heilbad Heiligenstadt den Dreh- und Angelpunkt des „22. Int. ADAC Ibergrennens“ bildet.

Ich hoffe, wir konnten euch mit den drei bisher in der nunmehr 30. KW Berg-Cup Saison gelaufenen, echt packenden Rennen Appetit auf mehr machen. Es gibt 2017 noch zehn Chancen zum live Dabeisein beim von den KW Berg-Cup‘lern gebotenen Top-Bergrennsport. Bitte nutzt sie! Wir vom Berg-Cup e.V. und unsere Veranstalter-Partner freuen uns auf euch!

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Lamborghini-Fahrer Ineichen/Engelhart holen letzten Saisonsieg

Mit einem der spektakulärsten Rennen der Saison verabschiedet sich das ADAC GT Masters in Hockenheim in die Winterpause. Rolf Ineichen (39/CH) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team) holten mit ihrem Lamborghini Huracán den Sieg im 14. Rennen des Jahres. Der neue Champion Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (28/Villingen) sicherten mit Rang zwei Callaway Competition auch den Gewinn der Team-Wertung, der zweite Platz sicherte Keilwitz noch Rang zwei in der Fahrerwertung. Platz drei holten die Audi-Fahrer Jeffrey Schmidt (23/CH) und Christopher Haase (29/Kulmbach, beide Montaplast by Land-Motorsport). "Ich kann es kaum fassen", so Sieger Ineichen im Ziel. "Das war das schwierigste Rennen meiner Karriere. Wir haben gekämpft bis zur letzten Minute."

Die erste Hälfte des Finalrennens stand ganz im Zeichen von Pole-Setter Philipp Eng (27/A, BMW Team Schnitzer) im BMW, der bis zum Fahrerwechsel das Feld anführte, doch danach wurde es an der Spitze turbulent. Nachdem Rolf Ineichen den auf Platz zwei liegenden Lamborghini von Partner Christian Engelhart übernommen hatte, machte der Schweizer Druck auf den führenden BMW, der nun von Nick Catsburg (29/NL) gefahren wurde. Mehrmals versuchte er am M6 GT3 vorbeizukommen. Dahinter schlossen schließlich Porsche-Pilot Robert Renauer (32/Jedenhofen, Precote Herberth Motorsport) und der frischgebackene Champion Jules Gounon zum Führungsduo auf. Renauer überholte kurze Zeit später Ineichen und griff in den Schlussrunden den führenden BMW an. Mehrmals wechselte zwischen dem BMW und dem Porsche die Führung, ehe es in der Schlussrunde ausgangs der Spitzkehre eine Berührung zwischen den beiden Fahrzeugen gab: Während Catsburg weiterfuhr und als Erster die Zielflagge sah, fiel Renauer nach einem Dreher zurück. Doch unmittelbar nach der Zieldurchfahrt wurde Catsburg aufgrund der Kollision mit Renauer nachträglich mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe belegt, das BMW-Duo wurde auf Rang 13 gewertet. Somit kamen Engelhart und Ineichen, der in der Schlussphase den Corvette-Piloten und neuen Champion Gounon hinter sich halten konnte, zu ihrem zweiten Saisonsieg. Ineichen feierte zudem den Laufsieg in der Trophy-Wertung für nicht-professionelle Fahrer. Für das GRT Grasser Racing Team war es der insgesamt dritte Erfolg der Saison.

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Im zweiten Anlauf: Jules Gounon ist der neue ADAC GT Masters-Champion

Jules Gounon (22, F) hat es geschafft: Nachdem der Corvette-Pilot bereits im Vorjahr bis zum Saisonfinale um den Fahrertitel im ADAC GT Masters gekämpft hatte, sicherte er sich diesen dank eines Start-Ziel-Siegs in Hockenheim in seiner zweiten Saison in der "Liga der Supersportwagen". "Ich bin sehr glücklich über den Titelgewinn. Es ist mein erster überhaupt im Motorsport", freute sich der Franzose. "Ich hatte nach meinem Unfall beim Finale im vergangenen Jahr mit Hockenheim noch eine Rechnung offen, daher ist es toll, dass ich es hier geschafft habe." 

Der Franzose hat die Motorsportgene von seinem Vater Jean-Marc geerbt. Dieser schaffte als Pilot sogar den Sprung in die Formel 1. Dennoch wollte Gounon Senior seinen Filius nicht zu früh in ein Cockpit setzen. "Es war vor allem eine Geldfrage", so Jean-Marc Gounon. Erst mit 15 Jahren bekam Jules zu Weihnachten ein Kart und begann danach als echter Spätstarter, erste Rennen zu bestreiten. Anschließend sammelte er in französischen Formelserien und im Porsche Carrera Cup Frankreich erste Erfahrungen im professionellen Motorsport. Durch langjährige Kontakte zu Callaway Competition brachte Jean-Marc Gounon seinen Sohn schließlich kurz vor dem letztjährigen Saisonstart des ADAC GT Masters in Oschersleben zu dem Corvette-Team. Mit seinen Erfolgen im ADAC GT Masters machte Gounon in der Motorsportwelt auf sich aufmerksam. Ende Juli wurde er von Audi für seinen ersten Werkseinsatz überhaupt verpflichtet und gewann auf Anhieb mit den ADAC GT Masters-Kollegen Markus Winkelhock (37/Schorndorf) und Christopher Haase (29/Kulmbach) für das Audi Sport Team Saintéloc das 24-Stunden-Rennen in Spa. Gounon ist großer Radsportfan und dreht zwischen seinen Renneinsätzen immer wieder Touren mit seinem Rennrad. Dabei bewältigt er auch berüchtigte Abschnitte der Tour de France, wie in diesem Sommer den legendären Mont Ventoux mit 1.600 Höhenmetern auf rund 20 Kilometern.

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Sebastian Asch und Edoardo Mortara neue Sieger am Sachsenring

Den Mercedes-AMG-Piloten Sebastian Asch (31/Ammerbuch) und Edoardo Mortara (30/I, beide BWT Mücke Motorsport) wurde nachträglich der Sieg im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring zugesprochen. Durch das neue Rennergebnis schiebt sich vor dem Saisonfinale am kommenden Wochenende auf dem Hockenheimring die Tabellenspitze noch dichter zusammen. Die beiden Rennen werden am Samstag und am Sonntag (jeweils ab 13.00 Uhr) bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und unter youtube.com/adac zu sehen. 

 Asch und DTM-Star Mortara hatten die Zielflagge am vergangenen Sonntag als Dritte gesehen, doch im Anschluss an die technische Nachkontrolle wurden die beiden erstplatzierten Fahrzeuge des Mercedes-AMG Team ZAKSPEED disqualifiziert, da die Fahrzeuge nicht der GT3-Homologation entsprach. Das Mercedes-AMG Team Zakspeed hat die angekündigte Berufung gegen die Disqualifikation zurückgezogen, damit steht der Wertungsausschluss nun fest. Zweite hinter Asch und Mortara sind Patrick Assenheimer (25/Lehrensteinsfeld) und Maximilian Götz (31/Uffenheim, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) in einem weiteren Mercedes-AMG. Rang drei geht an das Audi-Duo Jeffrey Schmidt (23/CH) und Christopher Haase (29/Kulmbach, beide Montaplast by Land-Motorsport).

Das neue Rennergebnis macht den Titelkampf der "Liga der Supersportwagen" beim Saisonfinale am kommenden Wochenende in Hockenheim noch spannender. Der Vorsprung von Corvette-Pilot und Tabellenführer Jules Gounon, der nun insgesamt 131 Punkte auf dem Konto hat, auf Verfolger Philipp Eng im BMW beträgt nur noch 15 Punkte. Asch klettert mit 104 Zählern auf den dritten Tabellenrang. Ebenfalls noch Titelchancen haben die Audi-Piloten Kelvin van der Linde (21/ZA, Aust Motorsport, 101 Punkte) und Connor De Phillippi (24/USA)/ Christopher Mies (28/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport, 98 Punkte). Insgesamt werden in Hockenheim noch 50 Punkte vergeben.

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