Der KW Berg-Cup in Wolsfeld: Vorsicht, Hochspannung in allen Klassen!

Glücklicherweise fand am vergangenen Pfingstwochenende das mit sehr hoher Niederschlagsneigung vorhergesagte Wetter den Weg zum 1640 Meter kurzen Wolsfelder Berg nicht. Nur in der Nacht zum Übungssonntag hatte es geregnet, morgens gab es noch feuchte Stellen auf dem Asphalt zu finden. Die aber schnell auftrockneten, für den Rest des Übungstages und den Rennmontag wechselten sich dann Sonnenschein und Wolken in flottem Wechsel ab. Die erstmals umgesetzte Startreihenfolge nach dem umgekehrten Trainingsresultat (der Langsamste der Klasse beginnt, der Schnellste fährt zum Schluss) kam beim Publikum gut an, erhöhte die Spannung im Ablauf, führte die Favoriten zusammen. An beiden Tagen konnten die geplanten, jeweils um 9 Uhr beginnenden drei Läufe von der Mannschaft des EMSC Bitburg durchgezogen werden. Was sich am Sonntag bis 18:30 Uhr hinzog und auch am Montag bis kurz vor Sechs dauerte. Eine Entschädigung dafür waren die zum Teil beinharten Fights und Duelle in den einzelnen Klassen und Gruppen, die wir uns nun zusammen detailliert ansehen wollen. Zumindest in den Abteilungen, in denen Berg-Cup Aktive dabei waren. Damit dies authentisch ist, halten wir uns an die Startreihenfolge der Klassen im Trainings- und Rennbetrieb.

Demgemäß legen wir mit dem NSU-Bergpokal los. Zu dessen kleinen, aber feinen Feld sich in der Eifel Gaststarter Andreas Reich gesellt. Frisch, frech, fröhlich, frei sichert sich dieser ohne jede Berührungsängste Übungsposition drei, muss nur Uwe Schindler (TP2) eine Zehntel- sowie „Pole-Setter“ Jörg Davidovic 1,05 Sekunden vor sich dulden. Im Rennen legt Gaststarter Andreas Reich dann jegliche vornehme und auch sonstige Zurückhaltung ab, bezieht von Anfang an Position zwei, bleibt sogar im ersten und zweiten Heat in Tuchfühlung zum späteren Gewinner Jörg Davidovic. Uwe Schindler müht sich nach Kräften, aber mehr als Rang drei ist in Wolsfeld für ihn nicht drin. Den größten Teil seines Rückstandes handelt er sich gleich in der Auffahrt Nummer eins ein, in der zweiten ist der Rückstand auf Andreas Reich geringer, in Lauf drei braucht Uwe dann 61 Hundertstel weniger für den Weg nach oben als Gast Andreas. Die weiteren Teilnehmer folgen dem Podest-Trio mit Respektabstand, als Viertem fehlen Thomas Krystofiak 11,85 Sekunden auf den Sieger, Fünfter des NSU-Bergpokals wird Alexander Follmann.

 

Weiter läuft es im Rennprogramm und bei uns mit den nach Gruppe H, FS und E1-Berg Reglement stark verbesserten, gemeinsam gewerteten Tourenwagen. Bei den 1,15-Litern geht es bereits im Training im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Denn im erstmals in dieser Saison von Jürgen Schneider pilotierten VW Schneider Polo 16-Ventiler entzündet sich nach der allerersten Zieldurchfahrt ausgetretenes Motorenöl. Das kurze Feuer ist aber schnell gelöscht, nach einer Großreinemachaktion ist der Thomas Stelberg gehörende Polo wieder fit, stürmt zur souveränen Übungsbestzeit vor den beiden 8-Ventiler Schneider Audi 50 von Bernd Deutsch (TP2) und Tobias Stegmann (TP3). Im Fiat 127 Sport Martini Racing markiert Jürgen Heßberger die vierte Zeit der Probegalopps, Fünfter ist Steffen Hofmann im 16V NSU TT. Am Renntag heißt der erste Führende Jürgen Schneider, 1,42 Sekunden dahinter übernimmt Jürgen Heßberger (P2) die Rolle des nächsten Verfolgers. Allerdings steht er unter massivem Druck von Tobi Stegmann (P3), der sich nur 16 Hundertstel abnehmen lässt. Steffen Hofmann ist Vierter, Bernd Deutsch ist auf die Fünf zurück gerutscht, in der zweiten Auffahrt fehlt er ganz. In dieser erhöht sich die Spannung plötzlich, denn Fiat-Jürgen gelingt mit 1:12,91 die Klassenbestzeit. Damit kommt er bis auf 1,1 Sekunden an Polo-Jürgen heran, setzt sich gleichzeitig um deren 1,23 von Audi-Tobi ab. Zugleich rückt TT-Steffen auf die Vier vor, Fünfter ist jetzt Walter Voigt im zweiten 16V-Polo der 1150er Abteilung. Damit ist bereits der Endstand hergestellt. Jürgen Schneider zaubert im letzten Run mit 1:11,81 die absolute 1,15-Liter Topzeit des Wochenendes auf die Piste, gewinnt 3,13 Sekunden vor Jürgen Heßberger (P2). Tobi Stegmann komplettiert das Podium als Dritter. Die Ehrenplätze gehen an Steffen Hofmann (P4) sowie Walter Voigt als Fünftem. Den größten 1150er KW 8V-Trophy Pokal sichert sich Jürgen Heßberger, Zweiter der Truppe mit den roten Startnummern wird Tobi Stegmann, als Dritter läuft Rolf Rauch im Fiat 128 Rally ein, Platz vier geht hier an Uwe Werner im Ford Fiesta.

Bei den 1,4-Litern herrschen ähnliche Verhältnisse wie in der 1150er Abteilung. Einer ist unangefochten ganz vorne, dahinter wird häufig und gerne gewechselt. In Armin Ebenhöhs VW Minichberger Scirocco 16V ist diesmal Teampartner Hansi Eller am Werk, der das Klassengeschehen mit beständigen Topzeiten diktiert. Da sein Sieg nie in Gefahr ist, sprechen wir in der Folge nur noch über das Geschehen hinter ihm. In dem die 8V’ler aufmucken. Respektlos stellt Nils Abb seinen VW Schneider Polo auf die zweite Startposition. Übungsdritter ist Frank Duscher (VW Polo), der sich 12 Hundertstel vor dem VW Polo Hayabusa von Franz Weißdorn behauptet. Fünfter ist Frank Lohmann im Steilheck Polo. In den Race-Heats verstricken sich Nils Abb und Franz Weißdorn in ein mitreißendes Duell um Position zwei. Zunächst liegt Schnellstarter Nils um 1,15 Sekunden vorne. Aber er wird im Rennverlauf langsamer, während Franz zur Bestform aufläuft. So kommt dieser zwar noch bis fünf winzige Hundertstel an Nils (P2) heran, aber es bleibt für „Mister Berg-Cup“ bei Rang drei. Ausgeschlafen präsentiert sich auch Frank Lohmann, nach dem ersten Heat ist er 34 Hundertstel hinter Franz Weißdorn Vierter, Frank Duscher erreicht zum Auftakt das Ziel 0,12 Sekunden hinter Frank Lohmann auf der Fünf. Im zweiten Lauf schiebt sich Frank Duscher an Frank Lohmann vorbei, das Trio Weißdorn (P3), Duscher (P4) und Lohmann (P5) klebt immer noch in einem schmalen Fenster von 45 Hundertsteln zusammen. Das Finale ändert dann nichts mehr an den Platzierungen der ersten Fünf, die wir schon vollständig erwähnt haben. Auf die höchste Stufe des 1,4-Liter KW 8V-Trophy Siegerstockerls klettert Nils Abb. Frank Duscher gehört Platz zwei, Dritter ist Frank Lohmann. Beständig schnelle Zeiten bescheren Rookie Dominik Schlott (VW Polo) Rang vier, der 21-jährige darf sich zu Recht über einen tollen KW Berg-Cup Einstand freuen. Fünfter im Wettbewerb der „Roten“ ist in Wolsfeld Stefan Winkler mit seinem Fiat 127.

Der 1600er Auftritt beginnt mit einem Paukenschlag. Denn KW Berg-Cup Rückkehrer Erwin Buck hetzt im letzten Probegalopp mit seinem 8-Ventiler VW Spiess Scirocco so vehement den Berg hinauf, als ob der sprichwörtliche Leibhaftige hinter ihm her wäre. Dabei erzielt er sagenhafte 1:07,85 und darf als Klassenbester übernachten. Die Übungszwei gehört André Stelberg im VW Minichberger Corrado 16V, Dritter ist im Opel Minichberger C-Kadett 16V Stefan Faulhaber. Der seine lädierte Schulter noch schonen muss und daher nur bei zwei Trainingssitzungen mitmacht. Bei seinem ersten Antreten in dieser Saison ist Andy Heindrichs im weiter verbesserten Opel Risse Corsa 16V Vierter, Wolfi Glas gelingt mit seinem VW Minichberger Golf 20V die fünftbeste Zeit. Zum Rennauftakt setzt sich Stefan Faulhaber an die Spitze, führt 0,45 Sekunden vor André Stelberg. Auf die drei fährt Andy Heindrichs, nur 19 Hundertstel hinter ihm bezieht Erwin Buck (P4) Lauerstellung. Wolfgang Glas ist Fünfter mit viel Luft nach vorn und etwas weniger nach hinten. Auch nach Run zwei liegen Stefan Faulhaber und André Stelberg auf unveränderten Plätzen dicht zusammen, noch beträgt ihr Abstand lediglich 0,79 Sekunden, da könnte doch vielleicht…? Doch bevor wir darüber sprechen ist noch zu berichten, dass Erwin Buck (P3) und Andy Heindrichs (P4) die Ränge getauscht haben. Der Showdown beginnt. Doch plötzlich hört André Stelberg kurz vor dem Ziel des finalen Heats seltsame Geräusche, bemerkt Funkenflug. Sofort betreibt er Schadensbegrenzung, stellt das Triebwerk ab. Die Schwungscheibe befand sich in Auflösung, der äußere Zahnkranz schliff bereits am Anlasserritzel. Stefan Faulhaber gewinnt, der Rest der Klasse rutscht auf. Erwin Buck holt sich einen feinen zweiten Rang, dazu den Erfolg des klassenbesten 1,6-Liter 8V’lers. Andy Heindrichs beendet das verlängerte Wochenende auf der Drei. Als Vierter läuft Wolfgang Glas im Ziel ein, Fünfter wird Jürgen Datzer im BSM Scirocco 16V.

Die 31(!) 2-Liter Teilnehmer gestalten bereits das Training elektrisierend, die besten Fünf pferchen sich innerhalb von 1,08 Sekunden zusammen. Björn Wiebe ist im ex-BTCC Renault Williams Wiebe Laguna der Flotteste, in seinem Windschatten fliegt der BMW E30 320iS von Patrick Orth (TP2) den Berg hoch, 5 Hundertstel trennen die beiden. Übungsrang drei ist die Angelegenheit von Ralph Paulick im VW Golf1 16-Ventiler, es folgen die 16V-C-Kadett von Lars Heisel (TP4) und Dirk Preisser, der Fünfter ist. Dahinter tauchen schon die schnellsten 8-Ventiler auf. Christian Dümler ist im Golf2 Sechster, Michael Rauch im Briegel Kadett Siebter. Drittschnellster der „Roten Reiter“ ist Alex Pleier mit seinem Kadett C-Coupé. Auch nach dem ersten Race-Heat ist es ultra eng, die Top Fünf trennen gerade mal 1,03 Sekunden. Björn Wiebe liegt in Front, Zweiter ist Lars Heisel, ihm fehlen 2 Zehntel auf den Leader. Mit 0,67 Sekunden Rückstand auf Platz eins ist Patrick Orth Dritter, es folgen Ralph Paulick und Dirk Preisser. Im zweiten Run zieht Björn den Joker, setzt auf neue Reifen. Damit gelingt ihm der Befreiungsschlag, er schwimmt sich von seinen Verfolgern um mehr als eine Sekunde frei. Michael Rauch hat Dirk Preisser überholt, ist nun neuer Fünfter. Die jetzt hergestellte Formation der besten Fünf übersteht die finale Auffahrt unverändert. Dahinter geschieht noch einiges, nicht zuletzt durch das plötzliche Fehlen von Dirk Preisser und Egidio Pisano mit seinem VW Minichberger Golf STW. Werner Weiß erobert im für 2017 neu aufgebauten Ford Escort BDA Rang sechs, Alex Pleier kämpft sich auf die Sieben nach vorne. Roland Christall läuft im Opel B Ascona als Achter ein, auf der Neun meldet sich Daniel Bayer im Opel Kadett C-Coupé. Die Top Ten komplettiert als Zehnter Markus Reich mit seinem VW Golf2 16V. Die 2-Liter KW 8V-Trophy wird zum totalen Opel Triumph. Michael Rauch gewinnt sie vor Alex Pleier (8VP2) und Roland Christall als Drittem. Vierter ist Daniel Bayer, Platz fünf holt sich Rookie Martin Kellndorfer (Kadett C-Coupé).

Die Wolsfeld Diesel-Geschichte ist leider schnell geschildert. Denn Karlheinz Meurer ist im VW Golf V R-TDI der einzige Vertreter seiner Selbstzünder-Spezies. Dennoch kann er zusätzlich zum Gewinn des Siegerpokals eine absolut positive Bilanz ziehen. Denn er wurde vom ersten Übungsdurchgang bis zum letzten Rennlauf stets Schritt für Schritt schneller.

Die Abteilung bis 3000 Kubik zeigt in der Eifel internationalen Touch. Denn den uns gut bekannten rot-weiß-roten und deutschen Fahrern gesellen sich Englands Keith Murray mit seinem Audi 80 Quattro Turbo und der Schweizer Martin Bürki mit einem schwarzen, als E33 M3 bezeichneten BMW hinzu. Hoppala, werdet ihr fragen: Martin Bürki hat doch den 318i STW von Dieter Rottenberger gekauft, den wird er doch um Himmelswillen nicht umgebaut haben!? Nein, das hat er nicht. Denn in der kleinen Schweiz gibt es Martin Bürki mindestens doppelt. Unseres Wissens nach sind beide weder verwandt noch verschwägert. Aber beide können richtig gut und schnell Auto fahren, wie wir noch sehen werden. Einen allerersten Hinweis darauf gibt uns das Training. In dem zwar Günter Göser im Opel Böhm Kadett C-Coupé 16V souveräne Bestzeit fährt, aber Martin Bürki – der, wie wir jetzt wissen, ein Schweizer Slalom Top-Pilot ist – sich gleich auf der Zwei meldet. Und dabei 0,39 Sekunden vor Keith Murray liegt, der Dritter ist. Es folgt die 2-Ventil-Technik Speerspitze dieser Klasse, Alex Bärtl (TP4) mit seiner Opel Nemeth Kadett C Limousine, danach Ralf Kleinsorg im BMW E30 auf der Übungs-Fünf. Der erste Rennlauf entspricht von den Positionen her exakt dem Übungs-Endstand. Allerdings springt Martin Bürki locker flockig von 1:10,07 auf 1:07,78 herunter, ist damit nur mehr 27 Hundertstel länger bergwärts unterwegs als Günter Göser. In Auffahrt zwei findet unser Schweizer Sportsfreund nochmals satte 9 Zehntelsekunden, während Günter Göser „nur“ mehr 28 Hundertstel schneller wird. Unterm Strich bedeutet dies den Rollen- bzw. Platztausch, der schwarze BMW liegt nun 28 Hundertstel vorn. Im finalen Run ziehen Martin und Günter nochmals alle Register, stürmen fast synchron den Berg hinauf. Mit minimalem Vorteil von 6 Hundertsteln für Eilgenossen Martin. Der sich damit den Sieg sichert, 0,34 Sekunden vor Günter Göser (P2) und Keith Murray (P3). Alex Bärtl wird sicherer Vierter vor Ralf Kleinsorg (P5), damit ist Alex auch der KW 8V-Trophy Sieger der 3-Liter Abteilung. Auf der zwei der „Roten“ läuft Thomas Ostermann mit seinem E30 Hartge BMW ein, dicht gefolgt von Karl-Heinz Schlachter (8VP3) im weiß-blauen 2002 tii Alpina sowie Werner Walser mit seiner Opel Kadett Limo als Viertem.

Über 3-Liter gilt Bruno Ianniello im Lancia Delta S4 als Topfavorit. Dies untermauert er mit der Übungsbestzeit, die er vor Norbert Handa (TP2) mit seinem Lancia Delta Integrale und Sabine Röck (TP3) im frontgetriebenen VW Golf1 Turbo setzt. Sie distanziert Keith Edwards (TP4) im Audi Quattro S1 um 0,71 Sekunden und den Probegalopp-Fünften, Thomas Kessler im Mitsubishi Lancer, um deren weitere 1,16. In Run Nummer eins muss „Raketen Bruno“ nach einem Dreher, bei dem auch der Motor abstirbt, seinen S4 auf der Strecke wenden, das Manöver kostet ihn rund 13 Sekunden. Damit wendet sich auch das Klassen-Blatt. Abgeklärt sichert sich Norbert Handa den Sieg in der hubraumstärksten Tourenwagen-Abteilung. Mit einer großen Extraportion Kampfgeist und Einsatz wuchtet Keith Edwards den S1 auf Platz zwei. Zwei Läufe lang ist Sabine Röck tolle Dritte, dann mogelt sich Bruno Ianniello final im Rahmen seiner Aufholjagd doch noch an ihr vorbei, beendet so seinen Wolsfeld-Trip 2017 mit Klassenrang drei. Nur 3,27 Sekunden zurück wird „Golferin“ Sabine Vierte, Rang fünf geht an Maurice Moufang im 3,2-Liter BMW M3 E36.

Das Geschehen bei den E2-Silhouetten (E2-SH) Fahrzeugen beherrscht Berg-Cup e.V. Mitglied Ralf Kroll im Suzuki Silver Car S2G souverän. Auch die Attacke von Jeremy Noirat (TracKing) in Rennlauf zwei beunruhigt ihn nicht. Ralf gewinnt vor Jeremy, der Odenwälder ist obendrein starker Vierter der Gesamtwertung. Holger Hovemann besitzt auf dem engen, winkligen Kurs gegen die quirligen, wendigen CM-Flundern keine echte Chance. Trotzdem hat er in seinem Opel Kadett C GT/R Risse V8 eine Menge Spaß, auch wenn sein dritter zugleich der letzte Platz seiner Klasse ist. Wie Holger darüber denkt und was er dazu sagt, das verrät euch die nächste Ausgabe von Radio KW Berg-Cup Fahrerlager, dazu gibt es Statements von Bruno Ianiello und Björn Wiebe.

Letztgenannter ist auch der Tourenwagensieger von Wolsfeld vor „Lancisti“ Norbert Handa (TWP2) und Luxemburgs TW-Bergmeister 2016, Canio Marchione (TWP3) im VW Scirocco. Stefan Faulhaber ist mit dem 1600er Minichberger Kadett Vierter des TW-Rankings, Lars Heisel Fünfter. Unter den 28 Teilnehmern auf Seite eins der Liste Over-All befinden sich nicht weniger als 19 TW-Piloten, von denen insgesamt 12 zum KW Berg-Cup gehören, drei davon stammen aus der KW 8V-Trophy. Auf Rang 18 ist dies Michael Rauch, direkt dahinter hat sich Erwin Buck (GP19) platziert, der 1,4 Liter 8V’ler Nils Abb ist Fünfundzwanzigster der insgesamt 150 Wolsfeld-Starter.

Nicht zuletzt sind es die engen Fights in den einzelnen Klassen und Wertungen, die die KW Berg-Cup’ler so weit nach vorne pushen. Weiteren Anteil daran haben der Speed und das Können unserer Lenkradakrobaten sowie die Hightech ihrer Boliden, an denen ständig gefeilt und weiterentwickelt wird. An all diesem Geschehen wollen wir unbedingt teilhaben. Dazu gibt es alleine im Juni noch zweimal Gelegenheit. Zum einen gleich am kommenden Wochenende in Südthüringen beim „22. Int. ADAC Glasbachrennen“, zum anderen am 24./25.06. im nördlicher gelegenen Eichsfeld. Wo das malerische Städtchen Heilbad Heiligenstadt den Dreh- und Angelpunkt des „22. Int. ADAC Ibergrennens“ bildet.

Ich hoffe, wir konnten euch mit den drei bisher in der nunmehr 30. KW Berg-Cup Saison gelaufenen, echt packenden Rennen Appetit auf mehr machen. Es gibt 2017 noch zehn Chancen zum live Dabeisein beim von den KW Berg-Cup‘lern gebotenen Top-Bergrennsport. Bitte nutzt sie! Wir vom Berg-Cup e.V. und unsere Veranstalter-Partner freuen uns auf euch!

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Osnabrück: Langes Jubiläum in der Borgloher Schweiz

Die Einleitung zum Report über das „50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen“ fällt mir schwerer als ansonsten üblich. Denn ich sehe das Geschehen in der Borgloher Schweiz aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Da ist zum einen der Veranstalter, der sich unheimlich angestrengt hat, um das Jubiläum würdig und in großem Rahmen zu feiern. Also hat er sein schon in den letzten Jahren großes Zusatzprogramm noch um einen Nostalgie-Autocorso am Samstag sowie um eine Fahrerparade am Sonntag erweitert. Schon vor Beginn des Geschehens am 2,030 Kilometer langen Uphöfener Berg wurden alle Fahrer gleich zweimal eingeladen: Am Donnerstagabend zum FunTriathlon-Event auf die neue E-Kart-Bahn Nettedrom und ins Rutschenparadies des Nettebades, Bustransfer und Verköstigung inklusive. Und auch bei der eigentlichen Feier der 50. Bergrennauflage freitagabends im VIP-Zelt waren die Aktiven herzlich willkommen, wurden dort mit Show und Talk unterhalten und so auf das weitere Wochenende eingestimmt.
Um den Zeitplan zu entzerren begann die Abnahme bereits donnerstags, die ersten Übungsauffahrten fanden am Freitag statt. Aber leider meinten es die Gipfelsturmgötter mit dem MSC Osnabrück und den aktiven Pilotinnen und Piloten nicht so besonders gut. Schon kurz nach dem Auftakt des Samstagstrainings begann es zu regnen. Die Vorfälle auf der Strecke häuften sich, eine lange Ölspur musste zeitraubend beseitigt werden. Am Sonntag blieb es zwar bei angenehmen Temperaturen trocken, aber dennoch mussten ungewöhnlich viele Dreher, Ausrutscher und Einschläge abgearbeitet werden. Die 26(!) protokollierten Unterbrechungen schlugen mit knapp vier Stunden zu Buche. Daher blieb es an den beiden Haupttagen für die knapp 190 Rennstarter bei der Minimalanzahl von zwei Läufen.
Damit möchte ich zum Blickwinkel der Fahrer kommen, die teilweise bis zu viele hundert Kilometer weit angereist waren. Und noch am Sonntagabend diese Strecke mit Gespann zurückfahren mussten, um am Montagmorgen wieder ihrem Beruf nachgehen zu können. Für den größten Teil davon war es am Wochenende nichts mit lange schlafen, denn ab spätestens 7:30 Uhr dröhnten die Rennmotoren. Zwischen den beiden Läufen klafften – nicht zuletzt hervorgerufen durch die schon beschriebenen Vorfälle – stundenlange Lücken. Und wer am Beginn einer der zwei Startgruppen dabei war, der musste teils äußerst geduldig auf seine Rückführungen warten. Trotz nur zweier Rennläufe, deren letzter kurz nach 18:00 Uhr beendet war, begann die Siegerehrung deutlich nach 20 Uhr, bis zu ihrem Ende dauerte es weit mehr als eine Stunde. All dies produzierte reichlich Missmut. Aber einfach nur auf den Veranstalter und das Rahmenprogramm zu schimpfen, trifft nicht wirklich des Pudels Kern. Denn die Mannschaft des MSC Osnabrück, die echte Schwerstarbeit leistete, hatte mit dem Freitagstraining und dem stets pünktlichen Beginn alles ihr zur Verfügung stehende ausgeschöpft, um das Riesenfeld so oft wie möglich nach oben zu bringen. Die Problematik dieses Unterfangens sowie die Ausweitung des Showteils waren im Vorfeld nie verschwiegen worden. Außerdem wurde schon sehr früh um Verständnis dafür gebeten, dass in diesem Jahr das Jubiläum im Mittelpunkt stehen würde. In Zukunft wird Organisationsleiter Bernd Stegmann anders planen: „Ab 2018 konzentrieren wir uns an erster Stelle auf den Rennsport!“

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Der KW Berg-Cup am Hauenstein: Spannende Tourenwagen-Fights

Und das nicht nur in den verschiedenen Klassen, sondern auch in der Tourenwagen-Gesamtwertung, deren Top-Zwanzig final ausschließlich aus KW Berg-Cup Aktiven bestanden. Doch der Reihe nach. Wetterkapriolen – so wie den Nebel 2016 – gab es diesmal nicht. Die bayerische Rhön zeigte sich von ihrer angenehmen Seite. Immer trocken und mit moderaten Temperaturen gewährleistete sie beim „48. ADAC/MSC-Rhön Hauenstein-Bergrennen“ am 29. und 30. Juli gleichbleibende Verhältnisse für alle Teilnehmer. Beide Tage zeichnete ein minutiöser Beginn aus, an den sich ein flüssiger Verlauf der jeweils drei Auffahrten anschloss. Besonders erfreulich: Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war die Action auf den schnellen 4,2 Kilometern von Hausen hinauf Richtung Hochrhönstraße deutlich vor 17:00 Uhr zu Ende. Die Strecke mit den Schlüsselstellen Jopp-Kurve und Schikane zeigte sich übrigens in einem sehr guten Zustand und ermöglichte schnelle Zeiten. Diese wollen wir uns nun gemeinsam anschauen und darüber berichten, welche KW Berg-Cup‘ler denn am Hauenstein besonders flott und damit erfolgreich unterwegs gewesen sind.

Im NSU-Bergpokal sind dies in der Rhön eindeutig Steffen Hofmann (P1), Jörg Höber (P2) und Uwe Schindler (P3), die sich in der genannten Reihenfolge die Podestränge sichern. Im Training stört Frank Kleineberg noch etwas deren Kreise, ist da Dritter. Aber gleich im ersten Rennlauf ziehen ihn Technik-Gremlins aus dem Verkehr. Um die Plätze hinter dem Stockerl balgen sich fortan Thomas Krystofiak, Mike Vogel und Horst Fleischer. Aber schon im zweiten Race-Heat wird diese Auseinandersetzung entschieden. Thomas Krystofiak bleibt auf Position vier, Horst Fleischer wird Fünfter, Mike Vogel Sechster.

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Osnabrück Hill Climb News No. 13 - Zum Jubiläum ein spektakuläres Starterfeld

50. Int. Osnabrücker Bergrennen – Fahrer aus 15 Nationen fahren und feiern am „Uphöfener Berg“

Ein Starterfeld der Superlative darf der MSC Osnabrück e.V. bei der 50. Auflage des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens, gleichzeitig dem 8. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup, präsentieren. Mit rund 245 Nennungen und Teilnehmern aus 15 Nationen wird es „eng“ auf der traditionellen 2,030 km langen Strecke am „Uphöfener Berg“, aber in diesem Jahr wollen  fast alle nationalen und internationalen Bergfahrer der Spitzenklasse dabei sein und natürlich auch beim Jubiläumsprogramm, das der Veranstalter insbesondere den aktiven Fahrern gewidmet hat,  mitfeiern. Zum runden Geburtstag gibt es darüber hinaus ein erstklassigen Rahmenprogramm mit einer Reihe von phantastischen Fahrzeugen mit Kultcharakter sowie bekannten und TV erprobten „Promis“, aber auch internationale Profirennfahrer der absoluten Spitzenklasse.

Fast 60 offene Formel- und Sportwagen, alleine 11 Formel 3000, das sind rekordverdächtige Zahlen, die das sportliche Geschehen im Gesamtklassement bestimmen wollen. 52, 232 sec – der Streckenrekord aus dem Jahr 2016 steht auf dem Prüfstand. Der derzeit mitführende in der Europa-Bergmeisterschaft, Christian Merli aus Italien hat seine eigene Bestzeit aus dem Vorjahr im Visier und macht kein Geheimnis daraus, dass er bei entsprechenden Bedingungen auf der Strecke diese Zeit nochmals „knacken“ will. Der sympathische Fahrer mit dem superschnellen Osella FA 30 wird dabei von einigen hochkarätigen international erfolgreichen Piloten gejagt. Der mehrfache Französische Bergmeister Sebastien Petit (Norma M20 FC) wird ebenso einen Podiumsplatz im Visier haben, wie der sympathische Schweizer Formel 3000-Pilot Eric Berguerand ( Lola FA 99), der erstmals in Deutschland am Start stehende Franzose Geoffrey Schatz (Reynard 01L Formel 3000) sowie die weiteren Sportwagenpiloten Jelle de Coninck aus Belgien (Norma M 20 FC), der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik (ebenfalls mit einem neuen Norma M 20F) und, nicht zu vergessen, der nach längerer Zeit wieder am Start stehende Luxemburger Tommy Rollinger mit einem Osella FA 30 .  Mit sehr guten Aussichten dabei sind auch der letztjährige Drittplatzierte in Osnabrück, Vaclav Janik aus der Tschechischen Republik (Norma M 20 FC) sowie das Schweizer "Ur-Gestein“, Marcel Steiner, der mit seinem LobArt LA 01 Mugen – Prototypen immer besser zurecht kommt und in der Schweiz in 2017 bereits zwei Gesamtsiege feiern konnte. Die Liste der Top-Fahrer und Fahrzeuge der offenen Rennsportklassen ließe sich weiter fortsetzen und sicher ist auch mit der ein oder anderen positiven Überraschung zu rechnen, aber das macht den Bergrennsport bei der Vielzahl der Klassen und Gruppen auch zusätzlich spannend. Aus deutscher Sicht wird auch der Schweinfurter Uwe Lang mit dem Osella PA 20/S Evo wieder ein Top-Resultat anstreben, der 5. Platz in 2016 ist dafür sicher Ansporn genug.

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News - Rundstrecke

Audi-Doppelsieg im Regen von Zandvoort

Regen in Zandvoort: Diese Bedingungen scheinen Audi im ADAC GT Masters besonders zu liegen. Mit den Vorjahreschampions Connor De Phillippi (24/USA) und Christopher Mies (28/Heiligenhaus) gelang der Marke mit den vier Ringen der erste Sieg in der "Liga der Supersportwagen" seit dem letztjährigen Rennwochenende auf dem Dünenkurs. Mit Platz zwei in einem turbulenten Rennen sorgten Jeffrey Schmidt (23/CH) und Christopher Haase (29/Kulmbach) für einen Doppelsieg für Montaplast by Land-Motorsport. Rang drei ging erstmals an Florian SpenGötz dominiert erste Rennhälfte 

Als es kurz vor dem Start zum achten Saisonlauf des ADAC GT Masters zu regnen begann, war klar, dass die Zuschauer ein spektakuläres Rennen erleben würden. Nach dem Aus des führenden Pole-Setters Mirko Bortolotti (27/I, GRT Grasser-Racing-Team) wegen eines Defektes in der vierten Runde, stand die erste Rennhälfte ganz im Zeichen von Mercedes-AMG-Pilot Maximilian Götz (31/Uffenheim, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport), der an der Spitze zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als 17 Sekunden herausfuhr. Dahinter wechselten auf der nassen Strecke immer wieder die Positionen. Als zur Rennmitte im Kampf um Platz drei Lamborghini-Pilot Christian Engelhart (30/Wolnzach, GRT Grasser-Racing-Team) und Kelvin van der Linde (21/ZA, Aust Motorsport) im Audi kollidierten, gab es die erste von insgesamt vier Safety-Car-Phasen. Die anschließenden Pflichtboxenstopps wirbelten das Feld wieder durcheinander. Während Götz-Partner Patrick Assenheimer (25/Lehrensteinsfeld) auf Platz fünf liegend von der Strecke rutschte, führte nach den Fahrerwechseln Audi-Pilot Jeffrey Schmidt (23/CH), der die Spitzenposition bis zur drittletzten Runde verteidigte. Dann ging sein Teamkollege Connor De Phillippi im zweiten Audi des Teams Montaplast by Land-Motorsport vorbei und fuhr zum ersten Saisonsieg für sich und Partner Christopher Mies, der das Auto auf Platz sechs liegend an den US-Amerikaner übergeben hatte. Für Schmidt sprang neben Platz zwei noch der Sieg in der Junior-Wertung heraus.

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Corvette-Piloten Gounon/Van der Zande gewinnen in Zandvoort

Jubel bei den niederländischen Fans: Lokalmatador Renger van der Zande (31/NL, Callaway Competition) und Tabellenführer Jules Gounon (22/F) gewannen mit ihrer Corvette C7 in Zandvoort den siebten Lauf des ADAC GT Masters. Dank seines zweiten Saisonsiegs sicherte sich Gounon damit den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters. Ebenfalls auf das Podium kamen zum ersten Mal in dieser Saison die Audi-Fahrer Markus Pommer (26/Neckarsulm) und Kelvin van der Linde (21/ZA, beide Aust Motorsport) und das Mercedes-AMG-Duo Indy Dontje (24/NL) und Marvin Kirchhöfer (23/Markkleeberg, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport). "Der Sieg fühlt sich an, als hätte ich eine Weltmeisterschaft gewonnen", jubelte ADAC GT Masters-Premierensieger van der Zande. "Hier beim Heimspiel in Zandvoort zu gewinnen ist einfach unglaublich."

Trio an der Spitze
 
Während Pole-Setter Jules Gounon beim Start die Führung verteidigte, ging Mercedes-Pilot Luca Stolz (21/Brachbach, Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) am ebenfalls aus der ersten Reihe gestarteten Markus Pommer vorbei auf Rang zwei. In den folgenden Runden setzten sich Gounon, Stolz und Pommer langsam von den Verfolgern ab. Das Trio lag dabei bis zu den Pflichtboxenstopps innerhalb von knapp einer Sekunde. Danach fuhr van der Zande, der in Zandvoort den verletzten Stammpiloten Daniel Keilwitz (27/Villingen) vertritt, zum zweiten Saisonsieg für die Corvette mit der Startnummer 77. Für den Lokalmatador war es der erste Triumph in der "Liga der Supersportwagen", für Gounon nach dem Red Bull Ring der zweite der Saison. Dank dieses Erfolgs baute er seine Führung in der Meisterschaft weiter aus und sicherte sich den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters.

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Heimsieg für Grasser-Lamborghini auf dem Red Bull Ring, Podium für DTM-Pilot Auer

Österreich jubelt auf dem Red Bull Ring: Die Lamborghini-Piloten Rolf Ineichen (39/CH) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser-Racing-Team) triumphierten im Sonntagsdurchgang auf dem Red Bull Ring zum ersten Mal in diesem Jahr - sehr zur Freude ihres Rennstalls, der nur unweit der österreichischen Strecke seinen Sitz hat. Als Zweiter im Rennen mit dem schnellsten Durchschnittstempo in der Geschichte des ADAC GT Masters fuhr DTM-Tabellenführer Lucas Auer (22/A) zusammen mit Sebastian Asch (31/Ammerbuch, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG auf das Podium. Platz drei holten die Tabellenführer und Samstagssieger Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (27/Villingen, beide Callaway Competition) in einer Corvette C7. "Wir sind sehr happy und sehr dankbar", so Sieger Ineichen. "Das Auto war heute wirklich perfekt, besser ging es nicht. Das Team hat super gearbeitet." Ineichen/Engelhart waren im sechsten Saisonrennen die sechsten unterschiedlichen Sieger der Saison 2017.

Engelhart bestimmt das Tempo
 
Die erste Rennhälfte stand ganz im Zeichen von Pole-Setter Christian Engelhart. Der Lamborghini-Pilot drehte die schnellsten Runden im Feld und setzte sich an der Spitze kontinuierlich ab. Als er zur Rennmitte an Partner Rolf Ineichen übergab, betrug sein Vorsprung fast sieben Sekunden. Ineichen baute danach den Abstand zu den in Zweikämpfe verwickelten Verfolgern zwischenzeitlich auf mehr als zehn Sekunden aus. Nach 41 Runden sah der Schweizer als Sieger die Zielflagge - obwohl sein Lamborghini Huracán in der Schlussphase an Aussetzern litt und der Vorsprung auf 3,6 Sekunden schrumpfte. Für Engelhart und Ineichen war es nach Oschersleben 2016 der zweite Gesamterfolg im ADAC GT Masters. Mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 170,9 km/h war der Sonntagslauf das bisher schnellste Rennen in der Geschichte des ADAC GT Masters.

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