Corvette-Doppelsieg auf dem Red Bull Ring

Fünftes Saisonrennen, fünfter Sieger: Beim Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring triumphierten zum ersten Mal in diesem Jahr die Corvette-Piloten Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (27/Villingen, beide Callaway Competition). Als Zweite sorgten ihre Markenkollegen Sven Barth (36/Illertissen) und Maximilian Hackländer (27/Rüthen, beide RWT Racing) für einen Corvette-Doppelsieg. Lokalmatador Philipp Eng (27/A) holte zusammen mit Ricky Collard (20/GB, beide BMW Team Schnitzer) im BMW M6 GT3 vor Lucas Auer (22/A) und Sebastian Asch (31/Ammerbuch, beide BWT Mücke Motorsport) im besten Mercedes-AMG GT3 die dritte Position. "Wir sind megahappy", so Sieger Keilwitz nach seinem sechsten ADAC GT Masters-Sieg auf dem Red Bull Ring in fünf Jahren. "Unser Ziel war es, hier am Wochenende ein Rennen zu gewinnen. Das haben wir geschafft."

Gounon bleibt beim Start vorn
 
Pole-Sitter Jules Gounon übernahm beim Start die Führung und verteidigte diese bis zum Fahrerwechsel zur Rennmitte. Teamkollege Daniel Keilwitz behauptete die Spitzenposition trotz zweier Safety-Car-Phasen wegen gestrandeter Autos und einer knapp 15-minütigen Rennunterbrechung nach einem Unfall von Porsche-Pilot Alex MacDowall (26/GB, Schütz Motorsport) anschließend bis ins Ziel. Für das französisch-deutsche Duo war es der erste Saisonsieg. Mit diesem übernahmen sie auch die Tabellenführung in der "Liga der Supersportwagen".
 
Hinter dem Siegerfahrzeug kämpfte in der ersten Rennhälfte DTM-Star Lucas Auer mit Sven Barth um den zweiten Rang. Doch nach den Boxenstopps tauschten der Mercedes-AMG und die Corvette die Positionen. Während Barths Teamkollege Maximilian Hackländer den zweiten Platz bis ins Ziel verteidigte und damit seinem Team RWT Racing den ersten Podestplatz des Jahres sicherte, fiel Mercedes-AMG-Pilot Asch, der von Auer übernommen hatte, in der Schlussphase noch auf den vierten Rang zurück. Der letzte Podestplatz ging mit Philipp Eng dennoch an einen Österreicher. Der BMW-Pilot zeigte eine starke Aufholjagd und kämpfte sich vom achten Platz auf den letzten Podestplatz nach vorn. Für Eng und Teamkollege Ricky Collard war es das erste Podium seit dem Sieg im zweiten Saisonrennen in Oschersleben.

Luca Stolz (21/Brachbach) und Luca Ludwig (27/Bornheim, beide Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) kamen mit ihrem Mercedes-AMG als Fünfte vor ihren Markenkollegen Patrick Assenheimer (25/Lehrensteinsfeld) und Maximilian Götz (31/Uffenheim, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) ins Ziel. Beste Porsche-Piloten waren als Siebte Mathieu Jaminet (22/F) und Michael Ammermüller (31/Rotthalmünster, beide KÜS Team75 Bernhard). Die Top Ten wurde von einem Audi-Trio komplettiert: Die Vorjahreschampions Connor De Phillippi (24/USA) und Christopher Mies (28/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) schlugen hier ihre Markenkollegen Markus Pommer (26/Neckarsulm) und Kelvin van der Linde (20/ZA, beide Aust Motorsport) sowie Philip Geipel (30/Rosenbach/Vogtland) und Rahel Frey (31/CH, beide YACO Racing).
 
Die bisherigen Tabellenführer Robert Renauer (32/Jedenhofen) und Sven Müller (25/Bingen, beide Precote Herberth Motorsport) lagen nach dem Start kurzzeitig auf dem zweiten Rang, mussten aber später wegen eines zu kurzen Pflichtboxenstopps eine Durchfahrtstrafe absolvieren. Als Zwölfte verpassten sie anschließend die Punkteränge.
 
Stimmen der Sieger
 
Jules Gounon (Callaway Racing, Corvette C7 GT3-R):
"Endlich haben wir den ersten Saisonsieg geholt. Das Callaway-Team hat toll gearbeitet. Die Strecke passt unglaublich gut zur Corvette. Es ist fast so, als wäre das Auto nur für diese Strecke gebaut worden. Ich bin sehr glücklich. Anfangs hatte ich einen guten Zweikampf mit Lucas Auer. Der hat sehr viel Spaß gemacht. Es war ein tolles Gefühl, ihn hinter mir zu halten."
 
Daniel Keilwitz (Callaway Racing, Corvette C7 GT3-R):
"Das war ein super Rennen für uns. Jules hat einen tollen Job gemacht. Er hat von der Pole-Position aus den ersten Platz verteidigt, sodass ich am Ende die Führung mehr oder weniger nur noch verwalten musste. Auch bei den Restarts nach den beiden Safety-Car-Phasen ging alles gut. Morgen wollen wir noch mal viele Punkte holen. Dann sähe es für uns ganz gut in der Meisterschaft aus."

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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Der KW Berg-Cup in Osnabrück: Langes Jubiläum in der Borgloher Schweiz

Die Einleitung zum Report über das „50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen“ fällt mir schwerer als ansonsten üblich. Denn ich sehe das Geschehen in der Borgloher Schweiz aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Da ist zum einen der Veranstalter, der sich unheimlich angestrengt hat, um das Jubiläum würdig und in großem Rahmen zu feiern. Also hat er sein schon in den letzten Jahren großes Zusatzprogramm noch um einen Nostalgie-Autocorso am Samstag sowie um eine Fahrerparade am Sonntag erweitert. Schon vor Beginn des Geschehens am 2,030 Kilometer langen Uphöfener Berg wurden alle Fahrer gleich zweimal eingeladen: Am Donnerstagabend zum FunTriathlon-Event auf die neue E-Kart-Bahn Nettedrom und ins Rutschenparadies des Nettebades, Bustransfer und Verköstigung inklusive. Und auch bei der eigentlichen Feier der 50. Bergrennauflage freitagabends im VIP-Zelt waren die Aktiven herzlich willkommen, wurden dort mit Show und Talk unterhalten und so auf das weitere Wochenende eingestimmt.
Um den Zeitplan zu entzerren begann die Abnahme bereits donnerstags, die ersten Übungsauffahrten fanden am Freitag statt. Aber leider meinten es die Gipfelsturmgötter mit dem MSC Osnabrück und den aktiven Pilotinnen und Piloten nicht so besonders gut. Schon kurz nach dem Auftakt des Samstagstrainings begann es zu regnen. Die Vorfälle auf der Strecke häuften sich, eine lange Ölspur musste zeitraubend beseitigt werden. Am Sonntag blieb es zwar bei angenehmen Temperaturen trocken, aber dennoch mussten ungewöhnlich viele Dreher, Ausrutscher und Einschläge abgearbeitet werden. Die 26(!) protokollierten Unterbrechungen schlugen mit knapp vier Stunden zu Buche. Daher blieb es an den beiden Haupttagen für die knapp 190 Rennstarter bei der Minimalanzahl von zwei Läufen.
Damit möchte ich zum Blickwinkel der Fahrer kommen, die teilweise bis zu viele hundert Kilometer weit angereist waren. Und noch am Sonntagabend diese Strecke mit Gespann zurückfahren mussten, um am Montagmorgen wieder ihrem Beruf nachgehen zu können. Für den größten Teil davon war es am Wochenende nichts mit lange schlafen, denn ab spätestens 7:30 Uhr dröhnten die Rennmotoren. Zwischen den beiden Läufen klafften – nicht zuletzt hervorgerufen durch die schon beschriebenen Vorfälle – stundenlange Lücken. Und wer am Beginn einer der zwei Startgruppen dabei war, der musste teils äußerst geduldig auf seine Rückführungen warten. Trotz nur zweier Rennläufe, deren letzter kurz nach 18:00 Uhr beendet war, begann die Siegerehrung deutlich nach 20 Uhr, bis zu ihrem Ende dauerte es weit mehr als eine Stunde. All dies produzierte reichlich Missmut. Aber einfach nur auf den Veranstalter und das Rahmenprogramm zu schimpfen, trifft nicht wirklich des Pudels Kern. Denn die Mannschaft des MSC Osnabrück, die echte Schwerstarbeit leistete, hatte mit dem Freitagstraining und dem stets pünktlichen Beginn alles ihr zur Verfügung stehende ausgeschöpft, um das Riesenfeld so oft wie möglich nach oben zu bringen. Die Problematik dieses Unterfangens sowie die Ausweitung des Showteils waren im Vorfeld nie verschwiegen worden. Außerdem wurde schon sehr früh um Verständnis dafür gebeten, dass in diesem Jahr das Jubiläum im Mittelpunkt stehen würde. In Zukunft wird Organisationsleiter Bernd Stegmann anders planen: „Ab 2018 konzentrieren wir uns an erster Stelle auf den Rennsport!“

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Der KW Berg-Cup am Hauenstein: Spannende Tourenwagen-Fights

Und das nicht nur in den verschiedenen Klassen, sondern auch in der Tourenwagen-Gesamtwertung, deren Top-Zwanzig final ausschließlich aus KW Berg-Cup Aktiven bestanden. Doch der Reihe nach. Wetterkapriolen – so wie den Nebel 2016 – gab es diesmal nicht. Die bayerische Rhön zeigte sich von ihrer angenehmen Seite. Immer trocken und mit moderaten Temperaturen gewährleistete sie beim „48. ADAC/MSC-Rhön Hauenstein-Bergrennen“ am 29. und 30. Juli gleichbleibende Verhältnisse für alle Teilnehmer. Beide Tage zeichnete ein minutiöser Beginn aus, an den sich ein flüssiger Verlauf der jeweils drei Auffahrten anschloss. Besonders erfreulich: Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war die Action auf den schnellen 4,2 Kilometern von Hausen hinauf Richtung Hochrhönstraße deutlich vor 17:00 Uhr zu Ende. Die Strecke mit den Schlüsselstellen Jopp-Kurve und Schikane zeigte sich übrigens in einem sehr guten Zustand und ermöglichte schnelle Zeiten. Diese wollen wir uns nun gemeinsam anschauen und darüber berichten, welche KW Berg-Cup‘ler denn am Hauenstein besonders flott und damit erfolgreich unterwegs gewesen sind.

Im NSU-Bergpokal sind dies in der Rhön eindeutig Steffen Hofmann (P1), Jörg Höber (P2) und Uwe Schindler (P3), die sich in der genannten Reihenfolge die Podestränge sichern. Im Training stört Frank Kleineberg noch etwas deren Kreise, ist da Dritter. Aber gleich im ersten Rennlauf ziehen ihn Technik-Gremlins aus dem Verkehr. Um die Plätze hinter dem Stockerl balgen sich fortan Thomas Krystofiak, Mike Vogel und Horst Fleischer. Aber schon im zweiten Race-Heat wird diese Auseinandersetzung entschieden. Thomas Krystofiak bleibt auf Position vier, Horst Fleischer wird Fünfter, Mike Vogel Sechster.

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News - Rundstrecke

Audi-Doppelsieg im Regen von Zandvoort

Regen in Zandvoort: Diese Bedingungen scheinen Audi im ADAC GT Masters besonders zu liegen. Mit den Vorjahreschampions Connor De Phillippi (24/USA) und Christopher Mies (28/Heiligenhaus) gelang der Marke mit den vier Ringen der erste Sieg in der "Liga der Supersportwagen" seit dem letztjährigen Rennwochenende auf dem Dünenkurs. Mit Platz zwei in einem turbulenten Rennen sorgten Jeffrey Schmidt (23/CH) und Christopher Haase (29/Kulmbach) für einen Doppelsieg für Montaplast by Land-Motorsport. Rang drei ging erstmals an Florian SpenGötz dominiert erste Rennhälfte 

Als es kurz vor dem Start zum achten Saisonlauf des ADAC GT Masters zu regnen begann, war klar, dass die Zuschauer ein spektakuläres Rennen erleben würden. Nach dem Aus des führenden Pole-Setters Mirko Bortolotti (27/I, GRT Grasser-Racing-Team) wegen eines Defektes in der vierten Runde, stand die erste Rennhälfte ganz im Zeichen von Mercedes-AMG-Pilot Maximilian Götz (31/Uffenheim, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport), der an der Spitze zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als 17 Sekunden herausfuhr. Dahinter wechselten auf der nassen Strecke immer wieder die Positionen. Als zur Rennmitte im Kampf um Platz drei Lamborghini-Pilot Christian Engelhart (30/Wolnzach, GRT Grasser-Racing-Team) und Kelvin van der Linde (21/ZA, Aust Motorsport) im Audi kollidierten, gab es die erste von insgesamt vier Safety-Car-Phasen. Die anschließenden Pflichtboxenstopps wirbelten das Feld wieder durcheinander. Während Götz-Partner Patrick Assenheimer (25/Lehrensteinsfeld) auf Platz fünf liegend von der Strecke rutschte, führte nach den Fahrerwechseln Audi-Pilot Jeffrey Schmidt (23/CH), der die Spitzenposition bis zur drittletzten Runde verteidigte. Dann ging sein Teamkollege Connor De Phillippi im zweiten Audi des Teams Montaplast by Land-Motorsport vorbei und fuhr zum ersten Saisonsieg für sich und Partner Christopher Mies, der das Auto auf Platz sechs liegend an den US-Amerikaner übergeben hatte. Für Schmidt sprang neben Platz zwei noch der Sieg in der Junior-Wertung heraus.

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Corvette-Piloten Gounon/Van der Zande gewinnen in Zandvoort

Jubel bei den niederländischen Fans: Lokalmatador Renger van der Zande (31/NL, Callaway Competition) und Tabellenführer Jules Gounon (22/F) gewannen mit ihrer Corvette C7 in Zandvoort den siebten Lauf des ADAC GT Masters. Dank seines zweiten Saisonsiegs sicherte sich Gounon damit den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters. Ebenfalls auf das Podium kamen zum ersten Mal in dieser Saison die Audi-Fahrer Markus Pommer (26/Neckarsulm) und Kelvin van der Linde (21/ZA, beide Aust Motorsport) und das Mercedes-AMG-Duo Indy Dontje (24/NL) und Marvin Kirchhöfer (23/Markkleeberg, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport). "Der Sieg fühlt sich an, als hätte ich eine Weltmeisterschaft gewonnen", jubelte ADAC GT Masters-Premierensieger van der Zande. "Hier beim Heimspiel in Zandvoort zu gewinnen ist einfach unglaublich."

Trio an der Spitze
 
Während Pole-Setter Jules Gounon beim Start die Führung verteidigte, ging Mercedes-Pilot Luca Stolz (21/Brachbach, Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) am ebenfalls aus der ersten Reihe gestarteten Markus Pommer vorbei auf Rang zwei. In den folgenden Runden setzten sich Gounon, Stolz und Pommer langsam von den Verfolgern ab. Das Trio lag dabei bis zu den Pflichtboxenstopps innerhalb von knapp einer Sekunde. Danach fuhr van der Zande, der in Zandvoort den verletzten Stammpiloten Daniel Keilwitz (27/Villingen) vertritt, zum zweiten Saisonsieg für die Corvette mit der Startnummer 77. Für den Lokalmatador war es der erste Triumph in der "Liga der Supersportwagen", für Gounon nach dem Red Bull Ring der zweite der Saison. Dank dieses Erfolgs baute er seine Führung in der Meisterschaft weiter aus und sicherte sich den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters.

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Heimsieg für Grasser-Lamborghini auf dem Red Bull Ring, Podium für DTM-Pilot Auer

Österreich jubelt auf dem Red Bull Ring: Die Lamborghini-Piloten Rolf Ineichen (39/CH) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser-Racing-Team) triumphierten im Sonntagsdurchgang auf dem Red Bull Ring zum ersten Mal in diesem Jahr - sehr zur Freude ihres Rennstalls, der nur unweit der österreichischen Strecke seinen Sitz hat. Als Zweiter im Rennen mit dem schnellsten Durchschnittstempo in der Geschichte des ADAC GT Masters fuhr DTM-Tabellenführer Lucas Auer (22/A) zusammen mit Sebastian Asch (31/Ammerbuch, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG auf das Podium. Platz drei holten die Tabellenführer und Samstagssieger Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (27/Villingen, beide Callaway Competition) in einer Corvette C7. "Wir sind sehr happy und sehr dankbar", so Sieger Ineichen. "Das Auto war heute wirklich perfekt, besser ging es nicht. Das Team hat super gearbeitet." Ineichen/Engelhart waren im sechsten Saisonrennen die sechsten unterschiedlichen Sieger der Saison 2017.

Engelhart bestimmt das Tempo
 
Die erste Rennhälfte stand ganz im Zeichen von Pole-Setter Christian Engelhart. Der Lamborghini-Pilot drehte die schnellsten Runden im Feld und setzte sich an der Spitze kontinuierlich ab. Als er zur Rennmitte an Partner Rolf Ineichen übergab, betrug sein Vorsprung fast sieben Sekunden. Ineichen baute danach den Abstand zu den in Zweikämpfe verwickelten Verfolgern zwischenzeitlich auf mehr als zehn Sekunden aus. Nach 41 Runden sah der Schweizer als Sieger die Zielflagge - obwohl sein Lamborghini Huracán in der Schlussphase an Aussetzern litt und der Vorsprung auf 3,6 Sekunden schrumpfte. Für Engelhart und Ineichen war es nach Oschersleben 2016 der zweite Gesamterfolg im ADAC GT Masters. Mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 170,9 km/h war der Sonntagslauf das bisher schnellste Rennen in der Geschichte des ADAC GT Masters.

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