Nachdem Georg Berlandy im Vorjahr nach einem Ausrutscher am Freitagabend seinen siebten Gesamtsieg verpasste, war gegen den 41jährigen in diesem Jahr kein Kraut gewachsen. Gemeinsam mit seinem Co-Piloten Peter Schaaf auf Mayen dominierte der Stromberger im Opel Ascona A die ADAC Rallye Köln-Ahrweiler scheinbar nach Belieben. Auf der Zielrampe in Mayschoß betrug sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Rainer Hermann satte 2.37 Minuten – und das nach 150 Bestzeitkilometern! „Wir sind jetzt schon ganz traurig, dass wir ein Jahr warten müssen, um hier wieder zu starten“, sagte ein strahlender Berlandy auf der Zielrampe.

Der Belgier Hermann (Opel Ascona 400) nahm auf der letzten Prüfung das sprichwörtliche Messer zwische die Zähne und war schlussendlich 1,5 Sekunden schneller als Anton Werner, der im Audi Quattro als Dritter aufs Podium fuhr. „Ich weiß genau, wo ich die 1,5 Sekunden habe liegen gelassen. Zweimal habe auf der letzten Prüfung gelupft, das war zweimal zu viel.“ Über zwei Bestzeiten konnte sich der Audi-Pilot aber auch freuen und kündigte seine Revanche für das nächste Jahr bereits an.

Georg Berlandy ging vom ersten Meter an in Führung und baute diese kontinuierlich aus. Harte Widersacher wie Christoph Schleimer (Vauxhall Astra) oder Oliver Rohde (Porsche 924 Carrera GT) mussten schon in der zweiten Prüfung am frühen Samstagmorgen die Segel streichen. Vielleicht war es zu trocken und die Risikobereitschaft einfach zu hoch. Als dann auch Walter Gromöller seinen Opel Ascona 400 mit Hinterachsenschaden nach fünf Prüfungen abstellen mußte, war der Weg frei für den Rekordsieger. „Es war aber nicht so ein ´easy going´ wie es von außen vielleicht aussah, dafür ist die Köln-Ahrweiler einfach zu anspruchsvoll. Du musst dich hier bis zum letzten Zentimeter konzentrieren“, sagte Berlandy.

Klaus von Barby, Rallyeleiter des ADAC-Events, zog ein positives Fazit der Veranstaltung. „Wir hatten zwar viele Ausfälle, aber zum Glück keine Personenschäden zu verzeichnen. Auch unsere Prüfungen sind von Fahrern und Fans wieder gut angenommen worden. Wenn man dann noch von einem ´alten Rallye Hasen´ wie Reinhard Hainbach hört, dass sich unsere Rallye auf dem Niveau von Läufen zur historischen Rallye-EM befindet, macht uns das stolz.“

Der beste Porsche bei der Rallye Köln-Ahrweiler 2011 kommt von Kremer Racing !  

Porsche Kremer Racing ist auch beim letzten wichtigen Einsatz des Jahres erfolgreich: Michael Küke und Joachim „Jojo“ Carl erreichen mit dem neu aufgebauten Kremer-Porsche 911 SC den fünften Gesamtplatz und Platz zwei in Gruppe 4 und der Klasse 14.

„Wo muss ich denn eigentlich hin?“ lautete die Frage von Kremer-Techniker Michael Klein am Mittag vor dem Start. Im Gegensatz zu den gewohnten Einsätzen von Porsche Kremer Racing in den Boxengassen der diversen Rennstrecken unserer Zeit sollte er hier einen Notservicewagen fahren, um an markanten, erreichbaren Punkten der Wertungsprüfungen zum schnellen Eingreifen bei eventuell nötigen Reparaturen bereit zu sein. Es ist eine neue Erfahrung für den erfolgreichsten deutschen Privatrennstall, mit einem eigenen Fahrzeug bei der Köln-Ahrweiler anzutreten. „Wir haben auch früher schon Kundenautos für Rallyes vorbereitet“ berichtet Uwe-Michael Sauer, langjähriger Weggefährte der Firmengründer Erwin und Manfred Kremer. Aber ein selbst durchgeführter Einsatz war eine Premiere in der fast 50 jährigen Geschichte der Kölner Firma.

Mit einem speziell für die Rallye Köln-Ahrweiler aufgebauten Porsche 911 SC aus dem Jahr 1975 trat Kremer Stammfahrer Michael Küke aus Essen mit seinem erfahrenen Copiloten Joachim „Jojo“ Carl aus Oberhausen an. Die mittlerweile zum Kult gewordenen Youngtimer Veranstaltung rund um den Weinort Mayschoß an der Ahr ist der Höhepunkt und krönende Abschluß der Youngtimersaison. 85 Autos standen am Freitagnachmittag im Parc Fermé. Mit dem rund 210 PS starken und 1070 kg schweren Kremer Porsche sollte man gut gerüstet sein, obwohl die Konkurrenz zum Teil mit sequentiellen Getrieben, Allradantrieb und maximal erleichterten Autos stärker zu sein schien als jemals zuvor.

Die erste Wertungsprüfung in den Dernauer Weinbergen am Freitagabend, traditionell im Dunkeln und wichtig für die Startaufstellung des zweiten Tages sah den Kremer Porsche gleich an der Spitze der Gruppe 4, man schien also gut gerüstet zu sein.

Am Samstag, dem eigentlichen Rallyetag mit 13 harten, selektiven Wertungsprüfungen und rund 150 km Streckenlänge fuhr das Kremer Team konstant und problemlos 12 mal die zweitbeste Gruppenzeit, einmal wurde man dritter. Das Siegerauto in der Gruppe 4, den Ascona 400 der Belgier Hermann/Hüweler war nicht zu bezwingen, aber am Ende war der fünfte Gesamtplatz, der zweite Rang in der Gruppe 4 und der Klasse 14 ein erwünschter, aber nicht unbedingt zu erwartender Erfolg für das Porsche Kremer Team aus Köln. Der Abstand im Ziel auf den Gruppensieger betrug rund 1,5 Minuten, was dem in der Rallyeszene wichtigen Wert von nur 0,6 sec pro Kilometer WP entspricht. „Manchmal hatten wir nicht genug Grip wegen zu harter Reifen. Aber nur ein zeitweise ausgefallener Scheibenwischer als einziger Defekt bei solch einer harten Rallye zeigt die gewissenhafte Vorbereitung unseres Autos!“ berichtete Michael Küke im Ziel. Und auch die perfekte Arbeit des erfahrenen Copiloten JoJo Carl sorgte für einen problemlosen Ablauf. Mit seinen Serviceplänen hat auch Michael Klein immer die gewünschten Punkte erreicht, kam aber bei der defektfreien Fahrt  gar nicht zum Einsatz. Die Härte der Veranstaltung zeigt sich an der Tatsache, dass nur 41 von 85 gestarteten Teams in Wertung das Ziel erreichten. Auch die vom silbernen Kremer Porsche gefahrene Durchschnitts-geschwindigkeit  auf den Wertungsprüfungen von 99,17 km/h zeugt vom Anspruch dieser Rallye an ihre Teilnehmer.

„Ein tolles Ergebnis zum Abschluß einer harten, aber sehr erfreulichen Saison für Kremer Racing. Wir haben bewiesen, dass wir neben unserer anerkannten großen Erfahrung im historischen Motorsport auch bei Rennen mit modernen Fahrzeugen Erfolg haben können. Und jetzt auch noch bei einer Rallye das beste Ergebnis für einen Porsche zu erreichen, das zeigt das breite Spektrum, welches die Firma Kremer ihren Kunden bieten kann. Wir freuen uns jetzt auf neue Projekte, weitere Partner und natürlich auf 2012, denn da feiern wir unser 50 jähriges Jubiläum!“ erklärte zufrieden Kremer Inhaber Eberhard A. Baunach im Ziel. Vertreter der langjährigen, aber auch neuen Kremer-Partner Tandler Antriebstechnik, Bilstein, Motul, Hanhart Uhren und Reifen Schlag freuten sich mit dem Team.

Endergebnis ADAC Rallye Köln-Ahrweiler 2011 nach WP 14:
1. Georg Berlandy/Peter Schaaf (Opel Ascona A) 1:25.55,6 Stunden
2. Rainer Hermann/Gabriel Hüweler (Opel Ascona 400) +2.37,0 Minuten
3. Anton Werner/Ralph Edelmann (Audi Quattro) + 2.38,5 Min.
4. Paul Jerlitschka/Dietmar Moch (Ford Escort RS2000) + 4.05,6 Min.
5. Michael Küke/Joachim Carl (Porsche 911 RS) + 4.13,2 Min.
6. Reinhard Hainbach/Marina Winkler (Opel Ascona A) + 4.52,8 Min.
7. Gotthard Tischner/Martin De Jong (BMW 325i) + 5.56,1 Min.
8. Erwin Doctor/Pierre Krieger (Ford Escort RS2000) + 6.01,2 Min.
9. Heinz-Robert Jansen/Martin Jansen (Opel Manta) + 6.16,9 Min.
10. Stefan Oberdörster/Olaf Heupel (Porsche Carrera RSR) + 7.47,6 Min.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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