Mit dem Autokredit zum Wunschauto

Mit dem Autokredit zum Wunschauto

Viele Wege führen nach Rom, dies gilt auch für den Autokauf. Will man nicht mehr auf das Familienauto angewiesen sein, hat  nicht jeder Käufer die Möglichkeit, seinen eigenen Traumwagen aus eigener Tasche finanzieren. Was bleibt, ist die Wahl eines Autokredits. Die Auswahl ist jedoch so umfangreich in den Finanzierungsarten, dass der Käufer leicht den Überblick verlieren kann. Manche Finanzierungsmodelle eignen sich nicht für jeden Käufer. Eine genaue Recherche ist daher von immenser Bedeutung.

Autokredit von einer Bank

Die nach wie vor gängigste Art, seinen Wagen zu finanzieren, ist der Autokredit von der Bank. Unabhängig davon, ob es sich um einen Neuwagen oder um ein gebrauchtes Fahrzeug handelt, wendet sich der Käufer an eine unabhängige Bank. Diese stellt bei entsprechender Bonität des Kunden einen Autokredit zur Verfügung, der zweckgebunden ist. Das bedeutet, dass das Geld nur zum Kauf eines Wagens verwendet werden darf. Das Modell ist jedoch völlig egal. Der Hintergrund ist der, dass ein Autokredit bessere Konditionen und Zinsen hat als ein herkömmlicher Ratenkredit. Trotzdem ist der Kunde frei in der Auswahl der monatlichen Raten und entsprechend auch der Laufzeit. Dieser Kredit hat den Vorteil, dass der Autokäufer gegenüber dem Händler als Barzahler auftritt und sich deshalb über einen satten Rabatt freuen kann. Dieser Rabatt kann den Kaufpreis um bis zu 15 Prozent mindern. Somit spart der Autokäufer eine Menge Geld. Gerade wegen des hohen Einsparpotentials bei Autokrediten lohnt sich ein ausführlicher Vergleich der verschiedenen Anbieter, den man zum Beispiel bei Netzsieger findet.

Das Auto beim Händler finanzieren

Viele Autokäufer schätzen die Bequemlichkeit und nutzen deshalb die Finanzierungsmodelle des Händlers. Das mag zwar vorteilhaft sein, weil so alles an Ort und Stelle erledigt werden kann, aber der Käufer nimmt sich damit wichtige Vorteile. Um es gleich vorweg zu nehmen, der Rabatt entfällt natürlich mit dieser Finanzierung. Außerdem ist der Autokäufer nicht flexibel in der Rückzahlung, denn meistens stehen die monatlichen Raten fest, was sich auch auf die Laufzeit auswirkt. Für so manchen Autokäufer ist das ein unattraktives Finanzierungsmodell.

Die Ballonfinanzierung und die Drei-Wege-Finanzierung

Eine Ballonfinanzierung ist zwar beliebt bei den Autokäufern, birgt aber auch Risiken. Diese Finanzierung unterscheidet sich von den anderen Modellen insofern, dass die Raten niedrig gehalten werden. Dafür wird am Schluss eine Abschlusszahlung fällig, die schon so manchen Autokäufer ins Schleudern gebracht hat. Die Höhe der letzten Rate kann zwischen 40 und 60 Prozent des Kaufpreises liegen. Schon so mancher Autokäufer musste auf den Wagen verzichten, weil er die Schlussrate nicht mehr aufbringen konnte. Nicht jede Bank ist dann zu einer Anschlussfinanzierung bereit.

Ein klein wenig einfacher wird es mit der Drei-Wege-Finanzierung. Das Prinzip ähnelt der Ballonfinanzierung, der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der Käufer beim Kauf eine Anzahlung leistet. Wird die Schlussrate fällig, so kann diese entweder in einer Summe oder durch eine Anschlussfinanzierung beglichen werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Wagen zurückzugeben. Die zuvor ausgemachten Kilometerstände dürfen nicht überschritten werden und der Wagen muss sich in einem dem Alter entsprechenden Zustand befinden, ansonsten kommen weitere Kosten auf den Käufer zu.

Foto-Quelle: https://pixabay.com/de/agent-geb%C3%A4ude-gesch%C3%A4ft-kaufen-auto-1238811/