Bilster Berg Drive Resort - Engagement für automobile Innovation Anspruchsvolle, flexible, zentral gelegene Test- und Präsentationsstrecke. Begrenzte Investorenzahl, Finanzierung ohne öffentliche Mittel.
Bad Driburg. Im Herzen Deutschlands entsteht auf einem 80 Hektar großen ehemaligen Munitionsdepot der NATO Rheinarmee eine Aufsehen erregende Test- und Präsentationsstrecke. Ideengeber des Bilster Berg Drive Resorts ist Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (48), Geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Unternehmensgruppe aus Bad Driburg. Unter besonderer Berücksichtigung des Testbedarfs der Automobilindustrie wurde im landschaftlich reizvollen Teutoburger Wald eine Anlage konzeptioniert, deren Herzstück ein 4,2 Kilometer langer, selektiver Natur-Rundkurs ist. Das Gesamt-Investitionsvolumen von 34 Millionen Euro rekrutiert sich zum weitaus größten Teil aus privaten Investitionen - vier Millionen Euro davon sind Fremdkapital, welches bis 2015 vollständig zurück geführt wird. Öffentliche Gelder werden nicht in Anspruch genommen.


„Deutschland gilt nach wie vor als die führende Automobil-Nation – sowohl was Forschung und Entwicklung der Industrie angeht, als auch bezogen auf die Identifikation der Kunden mit Ihrem Fahrzeug und die damit einhergehende emotionale Bindung zum Automobil,“ skizziert Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, der Geschäftsführende Gesellschafter der in Bad Driburg ansässigen Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff. „Um diesen Status aufrechterhalten oder gar ausbauen zu können, werden die entsprechenden Testgelände in möglichst zentraler Lage und besonderem Umfeld benötigt. Und genau hier sehen wir die Nische für unser Projekt.“
Nachfrage übersteigt Angebot – die Nische des Bilster Berges

 

Die Automobilindustrie, aber auch Automobilenthusiasten sowie Anbieter gezielter Fahr- und Perfektionstrainings sowohl für den privaten Bereich als auch zugeschnitten auf die Bedürfnisse etwa von Personenschützern und Sondereinsatzkommandos melden stetig steigenden Bedarf an geeigneten Teststrecken an. Darüber hinaus gewinnt auch die Verkehrsmedizin und -psycholgie bezüglich der Wiedereingliederung von Unfallopfern in den Straßenverkehr nach traumatisierenden Unfällen zunehmend an Bedeutung. Dem steht jedoch eine das entsprechende Angebot an geeigneten Geländen übersteigende Nachfrage gegenüber, sprich: Die heute existierenden Einrichtungen können die angefragten Streckenzeiten nicht anbieten.

Die vielfach nutzbare Anlage des Bilster Berges greift diesen Umstand gezielt auf und weist mit seiner zentralen Lage und bestehenden Infrastruktur handfeste Vorteile auf. Nur 35 Kilometer entfernt liegt der Flughafen Paderborn, etwa acht Kilometer beträgt die Entfernung zum nächsten ICE-Bahnhof und von Metropolen wie Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main sowie Hamburg ist der Bilster Berg in nur 1,5 bis 2,5 Autostunden erreichbar.
Erster Rundkurs in den alten Bundesländern seit 1932, flexible Nutzung

Herzstück des 85 Hektar großen Bilster Berg Drive Resorts ist ein 4,2 Kilometer langer, anspruchsvoller Rundkurs, dem etwa 70 zu überwindende Höhenmeter und anspruchsvolle Streckenabschnitte à la Nürburgring-Nordschleife den typischen Charakter großer Naturstrecken verleihen. Dieser Circuit, dessen 1,8 km lange West- sowie die 2,4 km messende Ostschleife auch unabhängig voneinander betrieben werden können, wird mit Inbetriebnahme im dritten Quartal 2011 der erste permanente Rundkurs in den alten Bundesländern seit der Eröffnung des Hockenheimrings im Jahre 1932 sein. Hinzu kommen zwei auf SUV abgestimmte Off-Road-Parcours und eine 250 Meter lange Fahrdynamikfläche, auf der sogar Regelsysteme wie ESP abgestimmt und weiterentwickelt werden können. Zudem stehen großzügige Freiflächen für Produktpräsentationen etwa im Rahmen von Fahrvorstellungen für den Kfz-Handel, die Fachmedien oder auch Endkunden zur Verfügung. Weiteres Ausbaupotential bietet die Möglichkeit, ein etwa 30.000 m² großes Forschungs- und Entwicklungszentrum errichten zu können.Starkes Experten-Team hinter dem Bilster Berg
Die Konzeption der hochwertigen Test- und Präsentationsanlage Bilster Berg obliegt dem weltweit führenden Streckenarchitekten Hermann Tilke (55) aus Aachen, dessen Büro Tilke GmbH & Co. KG für das Layout zahlreicher aktueller Formel 1-Rennstrecken verantwortlich zeichnet. Ebenso viel Benzin im Blut wie der noch bis 2009 aktive Motorsportler Tilke weist auch der Grevenbroicher Architekt Andreas Middendorf (51) auf. Der Assoziierte Partner des renommierten Düsseldorfer Büros Rhode Kellermann Wawrowski Architektur und Städtebau ist ebenfalls im Rennsport aktiv und zeichnet für die Konzeption der Gebäude verantwortlich. Während Tilke sich begeistert darüber zeigt, dass die Streckenführung des Gesamtkurses das Flair berühmter Natur-Rennstrecken wie Nürburgring-Nordschleife und Spa-Francorchamps aufnimmt, lobt Middendorf „den monolithischen Charakter der bereits bestehenden Gebäude. Sie werden verfeinert und durch neue Gebäude wie das Teststreckenzentrum, das Clubhaus oder auch das Welcome-Center ergänzt, deren Leichtigkeit die Einzigartigkeit der Anlage unterstützt.“

Rallye-Weltmeister Walter Röhrl (63) aus Sankt Englmar im Bayrischen Wald hat sich aufgrund seines effizienten Fahrstils und der schier grenzenlosen Car Control einen Namen gemacht. Der von Journalisten zum besten Rallye-Fahrer aller Zeiten gewählte Ausnahmepilot berät das Projektteam des Bilster Berges als Experte und ist „begeistert ob der unverwechselbaren Streckenführung und der durchdachten Gesamtkonzeption des Fahrtechnik-Zentrums.“
Finanzierung ausschließlich durch private Investitionen
Das Gesamt-Investitionsvolumen des Bilster Berges beträgt 30 Millionen Euro. „Wir sind sehr stolz darauf, keinerlei öffentliche Mittel zu verwenden. Unsere Finanzierung basiert rein auf privaten Investitionen, wobei wir die Zahl der Investoren bewusst klein halten“, erläutert Burkhard N. Leinen (56), der schon seit über 30 Jahren erfolgreich im Finanz- und Immobilienbereich tätige Finanzexperte des Bilster Berg Projektes. „Das hat sicher etwas von einer Limited Edition, soll aber auch der klaren Ausrichtung und Übersichtlichkeit der Planung dienen. Allen Beteiligten muss das Besondere unseres Vorhabens klar sein: Dieses Projekt vereint wie kaum ein anderes Herz, Verstand und Verantwortung. Natürlich schlägt uns allen der Puls höher, wenn wir den Sound eines hochdrehenden 12-Zylinders hören, doch verfolgen wir auch wirtschaftliche Interessen, was die Auslastung der Anlage und die Rendite-Entwicklung für die Investoren angeht.“

Dennoch rechnet Leinen mit einem herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis etwa bei der Streckenmiete, welche bis zu 70 Prozent unterhalb derer vergleichbarer Kurse liegen wird. „Dies gelingt uns durch unsere
„Nirgendwo wird so intensiv und zukunftsorientiert an der Weiterentwicklung des Automobils geforscht, wie in Deutschland. Deshalb haben wir in Zusammenarbeit mit der Industrie die Testangebote des Bilster Berges bedarfsspezifisch für diese Bedürfnisse konzeptioniert“, erläutert Hans-Jürgen von Glasenapp (37), Geschäftsführer und Projektentwickler der Bilster Berg Drive Resort GmbH & Co. KG. „Entscheidend war aber auch, dass das Gelände aufgrund seiner exponierten Topografie von außen nicht einsehbar ist und wir pro Hauptsaison von Anfang März bis Ende Oktober 245 Nutzungstage anbieten können, zuzüglich der Nutzung verschiedener Module in der Nebensaison. Genauso wichtig sind uns auch die Bedürfnisse der Automobil-Enthusiasten sowie spezieller Kunden- und Berufsgruppen und die Möglichkeit, ihnen die Perfektion im Umgang mit dem Automobil abseits öffentlicher Straßen vermitteln zu können.“ Ist die Anlage ausgebucht, können sieben Kundengruppen unabhängig voneinander operieren.Unabhängigkeit von etwaigen Verbänden, so dass wir uns letztlich wirklich auf unsere Nutzer – die Investoren sowie die Kunden aus Industrie und Fahrtraining-Anbietern – konzentrieren können. Wir verfolgen am Bilster Berg kein Konzept des Gigantismus, sondern wollen gezielte, vergleichsweise kleine, aber feine Events anbieten“, so Leinen. „Außerdem ist Graf von Oeynhausen-Sierstorpff als Unternehmer aus Bad Driburg der Region verbunden und ich bin mir sicher, dass Hotellerie, Gastronomie aber auch der Einzelhandel von der Wirtschaftskraft profitieren werden, die die Kunden des Bilster Berges hierher bringen.“


Weitere Informationen: www.bilster-berg.deDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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