Der DMSB hat in der gestrigen Sitzung das fünfte Berg Prädikat, den Classic Berg Pokal, hingegen anderer Behauptungen nicht gestrichen, sondern für die Saison 2010 erneut bestätigt. Diese Information wurde gestern durch Reinhold Hoffmann offziell bestätigt. Einzelheiten hierzu folgen in kürze. Der DMSB will so, laut Aussage den Fahrern und Fahrzeugen, die nicht im Classic Berg Cup starten dürfen und können, eine Möglichkeit bieten, ihre Fahrzeuge am Deutschen Berg zu bewegen.

Wie auch in den letzten Jahren, so möchten wir Ihnen auch dieses Jahr eine Reihe von Motorsport Kalendern vorstellen. Neben dem bereits zum 5. mal erscheinenden Bergrennen Kalender, haben für Sie weitere Kalender wie z.B. den NSU Berg Pokal Kalender 2010, den JB Racing Kalender 2010, den Sportwagen Berg Cup Kalender 2010 oder den Klingelberger Motorsport Kalender 2010 aufgelegt.  

Wir haben dabei die Qualität der Kalenders nochmals deutlich anheben können - 250 g/m² anstelle von 160 g/m², stärkerer Rückenkarton, verbessertes, hochauflösenderes Druckverfahren und das Beste - zum gleichen Preis wie im Vorjahr. Die Kalender sind ab etwa mitte September 2009 über den Online Shop bestellbar. Eine Vorschau der Kalender finden Sie hier

Wie bereits hier und durch den MSC Osnabrück e.V. mit den Nennungsbestätigungen angekündigt, wollen wir zu Gunsten von Pascal Donke und seiner Familie, ein Benefizfotoshooting im Rahmen des 42. Osnabrücker Bergrennens veranstalten. Die am Freitag und Samstag erstellten Fotos, können dann am Samstag und Sonntag, gegen einen Spendenbeitrag von 10,00 € (gern auch mehr - ist ja für einen guten Zweck) je DIN A3 Poster erworben werden. Diejenigen, die eines der künstlerischen Fotos haben möchten, mögen sich bitte am Freitag in der Zeit von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr am Sportplatz in Hilter/Borgloh einfinden. Die Fahrzeuge werden dann am Rand der Zufahrtsstraße (Holter Straße / Schulstraße) fotografiert. Ich bitte daher alle die, die ein solches Foto haben möchten sich vorher bei mir (Axel Weichert  - 0163/3939739) telefonisch zu melden.


Die zweite Möglichkeit den kleinen Pascal zu unterstützen und ein Fotos zu bekommmen ist, dass Sie am Samstag und Sonntag Fotos von bereits vergangenen Rennveranstaltungen der Saison 2009, ebenfalls im DIN A3 Format, erstehen können. Bitte suchen Sie sich vorab aus unserer Fotogalerie die entsprechende Veranstaltung mit Bildnummer heraus - so können wir die Fotos schneller ausdrucken und an Sie herausgeben. Als besonderes Schmankerl bieten wir an, dass Sie bereits am Sonntag die Fotos vom Training als DIN A3 Poster kaufen können.  Der Verkauf der Poster findet zu folgenden Zeiten in der Nähe des Rennbüros (ist am Rennbüro angeschlagen) statt:

Samstag: 11.00 - 14.00 Uhr und 16.00 - 18.00 Uhr

Sonntag: 11.00 - 14.00 Uhr und 15.00 - 17.00 Uhr

Die Ausdrucke werden auf hochwertigen Digitaldruckern erstellt, welche kostenfrei für diese Benefitzaktion von der Firma von Busch GmbH in Bielefeld zur Verfügung gestellt werden. Einen großen Dank an dieser Stelle schon mal an Stefan von Busch, ohne den diese Aktion nicht möglich wäre.

Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme bei dieser Benfizaktion. Wenn Sie weiter Informationen über Pascal Donke wünschen, dann klicken Sie bitte hier.

Gestern Abend erreichte mich die Nachricht, dass mein guter Freund Gino Kruhs einen schweren Unfall mit seinem Motorrad hatte. Gino wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und liegt derzeit im künstlichen Koma. Sein Zustand ist derzeit als sehr kritisch zu bezeichnen. Er hat sich bei dem Unfall sehr schwere Verletzungen zugezogen - welche sich von einer Lungenquetschung, einem Beckenbruch, einem Handgelenksbruch, mehrfachen Frakturen beider Beine im Ober- und Unterschenkelbereich und einem fast abgerissenen Fuß erstrecken. Derzeit stehe ich mit Ginos Vater Volker, der auch sein bester Freund ist,  in ständigem Mailkontakt. Nach Rücksprache mit ihm, möchten wir diese Zeilen hier veröffentlichen - damit alle die Gino mögen wissen, was ihm schlimmes zugestoßen ist.

Gnio Kruhs - 2009

Gino hat vor knapp 2 Wochen seinen 24. Geburtstag gefeiert und ist von Haus eine echte Frohnatur und ein absoluter Sympathieträger - um so schlimmer, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meinte. Wir hoffen alle sehr, dass Gino diese schweren Verletzungen übersteht und wünschen ihm und seiner Familie Alles erdenklich Gute und Viel Kraft. Spenden Sie ihm Kraft und Hoffnung - er kann sie brauchen - denn wir wollen Gino ja alles wieder in seinem Rennauto sehen.

Update!
Ich möchte mich bei allen Bedanken die uns bisher durch tröstende  Worte,Anrufe, E-Mails usw. Trost ,Hoffnung und Kraft schenken und die Zuversicht das alles wieder Gut wird. Vor allen Dingen einen ganz Herzlichen Dank an JOJO (Holgers Mechaniker) der am Tag nach Ginos Unfall aus sich heraus 250 Km auf sich genommen hat und bis heute Mittag Uns durch seine Liebe und ruhige Art geholfen hat und mit mir sehr viele schwere Wege gegangen ist. Er ist mir ein guter Freund geworden.

LG Volker Kruhs

Nächste Woche ist es soweit - "Das motorsportliche Großereignis im Norden" wartet mit seiner 42. Ausgabe auf - die Rede ist vom 42. Osnabrücker Bergrennen 2009 in Hilter/Borgloh. Erwartet werden neben den vielen Startern aus der Deutschen Bergmeisterschaft auch einige Highlights wie z.B. eine Dodge Viper GTR aus der FIA-GT und LMES, ein VW T1 Bulli mit Porsche BiTurbo Motor, der Schauspieler Norbert Heisterkamp (bekannt aus Alles Atze). Das Medientema von 100octane.de wird natürlich vor Ort sein um von dem tollen Spektakel ausführlich zu berichten. Die endgültige Starterliste ist seit Mitte der Woche beim MSC Osnabrück verfügbar. Lassen Sie sich diese tolle Veranstaltung nicht entgehen.

  

Wahrlich Meisterhaft präsentierte sich die 42. Ausgabe des Osnabrücker Bergrennens in der Borgloher Schweiz. Das Team Rund um Bernd Stegmann und Holger Maes hat es tatsächlich wieder geschafft die Veranstaltung vom Vorjahr zu übertreffen. Vor einer mehr als 20.000 Zuschauern zählenden Kulisse boten unsere Bergpiloten und Gaststarter von der Rundstrecke Motorsport vom feinsten. Neben dem neuen Streckenrekord für Rennsportfahrzeugen wurden auch schon gleich 3 Meistertitel, so früh wie noch nie, vergeben. Ganz nebenbei wurde auch das erste Mal die Race Cup Queen gekürt. Doch nun zum Bericht der wirklich vollends gelungenen Veranstaltung.

 

Gleich im ersten Wertungslauf neutralisierte Jörg Weidinger auf seinem schnellen Osella BMW PA20/S den Streckenrekord von seinem Kontrahenten Marcel Steiner (Martini BMW Mk77) und sicherte sich nach weiteren schnellen Auffahrten den Gesamtsieg vor Marcel Steiner und dem Luxemburger Guy Demuth auf seinem Lola F3000, Uwe Lang landete abgeschlagen auf Platz 4. Reto Meisel wuchtete seinen Mercedes 190E RM1 Judd V8 in den 4 Wertungsläufen die 2,03 km lange Strecke hinauf und wollte alles perfekt machen - dies gelang ihm bis auf den Streckrenrekord auch bestens - belohnt wurde er mit dem vorzeitigen Sieg der Tourenwagenmeisterschaft. Auf den Plätzen 2 bis 4 folgten Holger Hovemann auf Risee Kadett C Coupé vor Norbert Handa auf Lancia Delta Integrale und Christian Reuter mit seinem BMW M3 V8. Der extra angereiste Daniel Schrey stellte mit seiner Ex-Christoph Bochut Dodge Viper GTS-R einen neuen PS Rekord am Uphöferner Berg auf - 900 PS waren dort vorher noch nie am Start.

Ein Ereignisreiches Rennen bescherte und das vergangene Wochenende in der schönen Rhön. Beim Jubiläum zum 40. Hauenstein Bergrennen war einige Ausfälle (sowohl durch Unfall oder Technische Defekte) zu beklagen als auch ein natürlich spannendes Rennen inkl. eines neuen Streckenrekordes im letzten Lauf durch Marcel Steiner auf seinem Martini BMW MK77. Dieser fand sich aufgrund eines leicht verkorkstem ersten Lauf hinter dem pfeilschnellen Jörg Weidinger auf Platz 2 wieder. Uwe Lang's Technik spielte im letzten Lauf nicht mit und kickte ihn somit aus der Wertung. Lachender 3. und zugleich schnellster Tourenwagen wurde der Eidgenosse Reto Meisel auf seinem Judd V8 Monster. Die beiden Norberts in der FS/E1 hatten mit viel Pech zu kämpfen - Norbert Brenner zerstörte seinen Opel Astra Coupé V8 DTM nachhaltig kurz vor dem Ziel, Norbert Handa hatte mit Technik Problemen an seinem wild fauchenden Lancia Delta Integrale zu kämpfen und strich kurz nach dem Start die Segel.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Pommer/Kirchhöfer holen dritten Saisonsieg

Platz zwei für Maximilian Götz und Indy Dontje im Mercedes-AMG. Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde auf Platz drei.

Corvette und Red Bull Ring - dass diese Kombination perfekt zueinander passt, zeigte sich einmal mehr im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters. Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) fuhren mit ihrer Corvette C7 GT3-R im sechsten Saisonrennen der "Liga der Supersportwagen" ihren dritten Sieg ein. Es war der insgesamt neunte für den US-Sportwagenhersteller auf dem österreichischen Kurs. Rang zwei ging an die Mercedes-AMG-Fahrer Indy Dontje (26/NL) und Maximilian Götz (33/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP), Platz drei an die Tabellenführer Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide HCB-Rutronik Racing). "Ein toller Erfolg", freute sich Sieger Pommer. "Ich hätte vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir in meinem ersten Corvette-Jahr so stark in die Saison starten und drei der ersten sechs Rennen gewinnen würden."

Corvette-Piloten Pommer und Kirchhöfer haben alles unter Kontrolle
Pommer und Kirchhöfer zeigten bei ihrem dritten Saisonsieg eine nahezu perfekte Leistung. Nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya das Feld der 30 Supersportwagen auf die Reise geschickt hatte, kamen die Verfolger dem Corvette-Duo nur in der Startrunde kurz nahe. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase wegen einer Kollision im Hinterfeld während der Startrunde setzte sich Polesetter Kirchhöfer stetig vom Feld ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als fünf Sekunden heraus. Mit solidem Polster übernahm Pommer zur Rennmitte und stellte mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden den 35. Sieg einer Corvette im ADAC GT Masters sicher.

Ereignisreicher war dagegen der Kampf um die Podestplätze. Beim Start verbesserte sich der von Platz vier losgefahrene Porsche-Pilot Thomas Preining kurzzeitig auf die zweite Position, doch der Qualifyingzweite David Jahn holte sich diese noch in der Auftaktrunde zurück. Während Jahn anschließend bis zum Fahrerwechsel den zweiten Rang behauptete, musste Preining seinen Porsche nach zwölf Runden wegen eines Defektes abstellen. Dadurch rückte Mercedes-AMG-Fahrer Götz in seinem 100. ADAC GT Masters-Rennen auf den dritten Rang vor. Partner Dontje verbesserte sich durch ein geschicktes Boxenstopp-Timing zur Rennmitte um eine weitere Position und brachte die "gelbe Mamba" auf Platz zwei ins Ziel.

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Sylvest und Klingmann holen ersten BMW-Saisonsieg

Spannung bis in die letzte Runde bot das fünfte Saisonrennen des ADAC GT Masters.

Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) setzten sich auf dem Red Bull Ring in Österreich mit ihrem BMW mit lediglich 0,289 Sekunden Vorsprung knapp gegen die Corvette-Fahrer Sven Barth (38/Eberbach) und David Jahn (28/Leipzig, beide RWT Racing) durch. Rang drei ging an das Porsche-Duo Klaus Bachler (27/A) und Timo Bernhard (38/Homburg/Saar, beide Küs Team75 Bernhard). "Es war am Ende wirklich eng", sagte Sieger Klingmann nach seinem ersten ADAC GT Masters-Sieg seit 2015. "Ich war froh, dass das Rennen nicht noch länger gedauert hat. Nach unserem Pech in den vergangenen Rennen haben wir den Sieg wirklich verdient."

Enger Kampf zwischen BMW, Corvette und Porsche
Der erste Sieg von BMW seit dem Saisonstart 2017 war hart erkämpft. Pole-Setter Sylvest verteidigte beim Start mit dem M6 GT3 seine Spitzenposition. Danach setzte sich der Däne leicht von Klaus Bachler im Porsche ab, der sich vom vierten Startplatz auf Rang zwei verbessert hatte. Bis zu den Pflichtboxenstopps pendelte sich der Vorsprung der beiden Erstplatzierten bei rund 1,2 Sekunden ein. Sylvests Partner Jens Klingmann baute danach ihn danach zwischenzeitlich bis auf zwei Sekunden aus, doch in der Schlussviertelstunde kam Corvette-Pilot David Jahn immer näher und setzte den BMW-Mann unter Druck. Jahn hatte beim Pflichtboxenstopp den US-Sportwagen auf Platz drei liegend von Sven Barth übernommen und direkt danach Timo Bernhard, der von Klaus Bachler übernommen hatte, von Position zwei verdrängt. Anschließend verringerte der Corvette-Pilot seinen Rückstand auf den Führenden stetig und lag in der Schlussphase direkt hinter dem BMW. Klingmann behielt jedoch die Nerven und verteidigte die Spitzenposition. Nach 40 Runden sah er schließlich mit 0,289 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

Während Klingmann seinen insgesamt neunten Sieg im ADAC GT Masters holte - seinen ersten seit Zandvoort 2015 -, war es für Teamkollege Sylvest der erste überhaupt. Sylvest gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. Für MRS GT-Racing ging mit dem Triumph eine neunjährige Durststrecke zu Ende. 2011 gewann die Mannschaft aus Lonsee das allererste Rennen der "Liga der Supersportwagen" überhaupt auf dem Red Bull Ring, damals mit einem Porsche.

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Sieg für Corvette-Duo Pommer/Kirchhöfer in Most

Mike David Ortmann siegt in der Pirelli-Junior-Wertung, Fabian Vettel erstmals auf dem Podium. Rolf Ineichen gewinnt Pirelli-Trophy-Wertung.

Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) waren im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters das Maß der Dinge und holten mit ihrer Corvette C7 GT3-R ihren zweiten Sieg der Saison. Platz zwei ging bei frühsommerlichen Bedingungen an Rolf Ineichen (40/CH) und Franck Perera (34/F, beide Orange1 by GRT Grasser) im besten Lamborghini Huracán, Dritte wurden David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing) in der zweiten Corvette im Starterfeld. "Ich bin sehr happy", sagte Sieger Kirchhöfer. "Mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben."

Turbulente erste Rennhälfte
Die Vorentscheidung über den Sieg fiel bereits beim Start, als der von Platz zwei losfahrende Kirchhöfer auf dem Weg zur ersten Kurve an Pole-Setter Franck Perera vorbeizog. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Audi von Pierre Kaffer, der einen Reifenschaden nach einem Kontakt am Start erlitten hatte, setzte sich Kirchhöfer an der Spitze leicht vom Feld ab. Doch der Vorwärtsdrang des 25-Jährigen wurde nach zwölf Runden gestoppt, als nach einer Berührung im Kampf um Rang vier zwischen Thomas Preining (20/A, Precote Herberth Motorsport) und Corvette-Fahrer David Jahn der Porsche des Österreichers in die Leitplanken einschlug. Zur Bergung des Neunelfers und zur Reparatur der Streckenbegrenzung wurde das Rennen für knapp zehn Minuten unterbrochen. Auch nach dem Restart hinter dem Safety-Car blieb Kirchhöfer vorn. Partner Pommer, der beim Pflichtboxenstopp das Steuer der Corvette übernahm, fuhr danach souverän den Sieg nach Hause. Im Ziel hatte er drei Sekunden Vorsprung und sicherte damit sich und Kirchhöfer den zweiten Sieg 2019. 

Die Lamborghini-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen hatten den Gewinnern nur wenig entgegenzusetzen, durften sich aber über Rang zwei - ihrem zweiten Podest des Jahres - freuen. Ineichen gewann damit ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Saison die Pirelli-Trophy-Wertung. Der Kampf um Platz drei entschied sich dagegen erst in den Schlussrunden. Der BMW M6 GT3 von Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) lag bis wenige Runden vor dem Ziel auf Podiumskurs, bis Sylvest wegen Problemen mit der Benzinpumpe aus den Punkterängen zurückfiel. Damit war der Weg frei für die Corvette von David Jahn und Sven Barth (38/Eberbach), die zuvor den BMW unter Druck gesetzt hatten und danach Jagd auf den zweitplatzierten Lamborghini machten.

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