Hochkarätige Ehrungen des ADAC -  Das Bergrennen ist die Veranstaltung des Jahres 2015
Hochkarätige Ehrungen des ADAC -  Das Bergrennen ist die Veranstaltung des Jahres 2015

Das 48. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen am 1./2.08.2015 ist die „Veranstaltung des Jahres“ im Automobilbereich. Diese besondere Auszeichnung nahm Organisationsleiter Bernd Stegmann anlässlich der „Ehrung der Motorsportler 2015“ des ADAC Weser Ems in Visselhövede entgegen. In einer ausführlichen Laudatio würdigte das Mitglied des ADAC-Sportausschusses Andreas von der Haar, selber Aktiver am „Uphöfener Berg“ den ungemeinen Einsatz des gesamten Teams und die phantastische Organisation und Abwicklung von „Cars&Fun“.  Die Veranstaltung im Osnabrücker Land habe sich zu einem europäischen Highlight mit namhaften Automobilsportlern, einem einmaligen Rahmenprogramm und nicht zuletzt einem Alleinstellungsmerkmal durch den zukunftsweisenden E-Mobil-Berg-Cup entwickelt, heißt es u.a. in der Begründung.

Das waren aber nicht die einzigen Auszeichnungen, weitere Mitglieder des Berg-Orga-Teams hatten an diesem Abend Grund zur Freude: Holger Maes, Leiter der Streckensicherung und Rennleiter sowie „Chef“ des Streckenaufbaus am „Uphöfener Berg“ sowie der sehr engagierte und äußerst beliebte Fahrerlagerchef Franz-Hermann Falke (MSC Osnabrücker Land e.V.) erhielten die „Ewald-Kroth-Medaille“ in Gold für langjährige Verdienste in der Organisation einer internationalen Sportveranstaltung.

Walter Voigt wechselt 2016 in die 1150er Klasse im Berg-Cup
Walter Voigt wechselt 2016 in die 1150er Klasse im Berg-Cup

Der Konzer Immobilienkaufmann und NSU Fahrer Walter Voigt wird im Jahre 2016 im Ex-Rennpolo von Robert Bauer bis 1150 ccm³ an den Start gehen und wechslet somit auch die Klasse vom NSU Bergpokal in  die Gruppe H/FS/E1 bis 1150 ccm³.
Das Auto steht bereits startklar in der Garage und wurde mit einigen Feintuningarbeiten optimiert. Der Rennpolo war bei der Übernahme in einem Top Zustand, was auch die Testfahrten Anfang November im französischen Camply / Metz  zeigten. Bis zum Saisonstart in Schotten wird Walter noch einige Testrunden, ebenfalls in Frankreich, drehen um sich an dieses Auto zu gewöhnen. 

Es ist grundsätzlich erstmal anders einen Vorderradantrieb zu fahren, was aber kein problem darstellt. Denn in der Zeit 1981-bis 1985 hatte Walter ja den Schrick Audi 50 überaus erfolgreich im Deutschen ONS Bergpokal mit mehren Klassensiegen eingesetzt. Wenngleich auch damals die Leistung mit 140 PS deutlich weniger war wie die heute zur Verfügung stehenden Pferdestärken. 

Den bewährten Spiess-NSU wird Walter Voigt in 2016 nur bei 3-4 historischen Rennen einsetzen.

Großer Schritt zum Titel: Dritter Saisonsieg für Ludwig/Asch
Großer Schritt zum Titel: Dritter Saisonsieg für Ludwig/Asch

Mercedes-Benz-Fahrer auf dem Weg zum Titel, Pech für Porsche-Piloten und bitteres Rennen für die Lamborghini-Matadore: Der erste Lauf beim ADAC GT Masters in Zandvoort lieferte 60 Minuten Dramatik pur. Die Tabellenführer Sebastian Asch (29, Ammerbuch) und Luca Ludwig (26, Bonn/beide Team Zakspeed) machten in den Niederlanden mit ihrem dritten Saisonsieg einen großen Schritt Richtung zum Titel. Das Mercedes-Benz-Duo fuhr souverän mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden auf den Audi R8 von Florian Stoll (34, Rickenbach)/Marc Basseng (36, Löbau/beide kfzteile24 MS RACING) zum Sieg. Als Dritte schafften Rahel Frey (29, CH)/Philip Geipel (28, Plauen/beide YACO Racing) in einem weiteren Audi zum zweiten Mal in diesem Jahr den Sprung auf das Podium. "Wir mussten punkten und haben das Ziel zu 100% erfüllt, darauf bin ich sehr stolz", jubelte Ludwig. "Im Qualifying waren wir nicht so stark und ich hätte nicht erwartet, dass wir über die Distanz so gut sind. Aber im Rennen lief es perfekt und wenn man vorn fährt, tut man sich immer leichter." 

Nachruf: Roman Sonderbauer
Nachruf: Roman Sonderbauer

In tiefer Schockstarre, so kann man den derzeitigen Zustand der wohl meisten Berg-Cups Mitglieder und Fans am besten beschreiben. Der Grund hierfür ist schreckliche Nachricht vom Tod eines der beliebtesten Fahrer am Deutschen Berg - Roman Sonderbauer. Der erst dieses Jahr im September 54 Jahre alt gewordene Bundespolizist wurde, aus bisher noch unbekannten Gründen, am frühen Donnerstagmorgen aus dem Leben gerissen. Roman, den alle immer nur als fröhlichen und stets gut aufgelegten Menschen kannten, hinterlässt eine weitere große Lücke im Bergrennsport und im Herzen vieler Menschen, denn war einer von uns. Stets zu einem Schetz aufgelegt, aber wenn es darauf ankam immer hoch konzentriert und auf den perfekten Lauf fokussiert, denn den nötigen Ehrgeiz hatte Roman immer. Dabei aber immer bodenständig, freundlich und hilfsfbereit - so stand Roman vielen Cup Migliedern und Fans mit Rat und Tat zur Seite. 

Als Späteinsteiger beim Berg-Cup im Jahre 2009 entwickelte er sein Opel Zigeler Kadett C Coupé 16V stets weiter, trieb sich und sein Auto zu ständig neuen Höchstleistungen voran ohne dabei die Dankbarkeit an sein Team Herbert, Erich, TED, Bebba und Josef aus den Augen zu verlieren. Mit einem großen Danke Team! am Heck seines Kadetts zeigte er stets, dass er ein absoluter Teamplayer war. Wir wünschen Romans Team, Freunden und Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Mach es gut Roman, wo auch immer Du nun bist - Du wirst uns fehlen.

In stiller Anteilnahme - Axel, stellvertretend für das Team von 100octane.de 

48. Bergrennen Unterfranken 2015 - Meisterliches Finale
48. Bergrennen Unterfranken 2015 - Meisterliches Finale

Durch den Wegfall des Bergrennen Mickhausen in diesem Jahr, wurde dem Bergrennen Unterfranken als Ausrichter des Finales der Deutschen Bergmeisterschaft im malerischen Ort Eichenbühl zu teil.  Somit hatte das Team um Rennleiter und Clubpräsident des GAMSC Würzburg, Peter Thumbeck, im Vorfeld einiges zu tun um dem hohen Anspruch gerecht zu werden - und dies wurde man auch in jeder Hinsicht. Mit einem Rekordstarterfeld von knapp 230 Startern,  die sich für das große Finale in Eichenbühl angemeldet haben, wurde den zahlreich angereisten Fans viel geboten. Petrus schien es anfangs erst nicht allzu gut mit der Bergrenngemeinde zu meinen, wollte er doch noch ein kleines Wörtchen beim Rennausgang mitreden, sollte aber der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Fast jeder aus Eichenbühl und den umliegenden Ortschaften packt mit an und bietet den dieses Jahr knapp 230 angereisten  Startern wieder ein großes fränkisches Volksfest, gepaart mit leckerer Kost und viel Rennsport. Denn um den Rennsport geht es schließlich auch auf der 3050m langen, sehr selektiven Strecke von Eichenbühl nach Umpfenbach.  Der sehr technische untere Teil verlangt nach guter Streckenkenntnis und genauen Einlenkpunkten um die optimale Linie und genügend Schwung für den oberen superschnellen Teil der Strecke mitzunehmen, wo die Fahrer dann im sechsten Gang voll ausgedreht auf die Zielkurve zufahren und das Auto hart zusammenbremsen müssen.  Hier finden sich neben den beiden anderen bekannten Streckenabschnitten Klinge und Honda-Kurve, die meisten Zuschauer ein.

Der KW Berg-Cup in St. Agatha (A) Packendes Finale vor proppenvollen Rängen
Der KW Berg-Cup in St. Agatha (A) Packendes Finale vor proppenvollen Rängen

Es mangelte an nichts, beim Finale des KW Berg-Cups 2015 im Rahmen des „Int. EUROL Automobil Bergrennens Esthofen – St. Agatha“ am 26. und 27. September. Nicht an spannendem, mitreißendem Bergrennsport, nicht an attraktiven Startern, nicht an begeisterten, disziplinierten Fans. Von denen allein am Renn-Nachmittag 12.000 an der bestens einsehbaren 3,2 Kilometer langen Highspeed-Powerpiste gezählt werden konnten. Und wenn wir hier von einem Renn-Nachmittag sprechen, dann ist das auch so gemeint. Denn traditionell beginnt das nur etwa 45 Kilometer von Passau entfernte, in der Nähe der Schlögener Donauschlinge zu findende Berg- Event mit zwei Trainingssitzungen am Samstagmittag ab 12:30 Uhr. Am Sonntag gibt es ab 09:00 Uhr einen weiteren Probegalopp, die beiden alles entscheidenden Renn-Heats dann wiederum ab 12:30 Uhr. Die letzte Rückführung leitet die Aktiven Berg-Racer dann entlang der kompletten Strecke durch ein Heer von Zuschauern, setzt Emotionen frei. Und dank der straffen Organisation des veranstaltenden MSC Rottenegg – der übrigens in 2015 seinen 50. Geburtstag feiert – findet bereits kurz nach 17:00 Uhr im Startbereich eine erste „Flower Ceremony“ für die Top-Plätze der Tourenwagen- und der Gesamtwertung statt. Zwar bringen einige Zwischenfälle im Rekordfeld von 192 Teilnehmern speziell am Sonntagvormittag den Zeitplan etwas ins Wanken, am Ende stimmt das Timing aber wieder exakt. Auch der Wettergott trägt seinen Teil zum Gelingen bei, lässt zwar zum größten Teil Wolken am Himmel aufmarschieren, aber die Strecke mit der ultimativen Mut-Stelle „Steinmauer“ ist zu jeder Zeit trocken, fordert so absolute Top-Leistungen heraus. Denen wir uns nun gemeinsam widmen wollen. Dabei konzentrieren wir uns auf die Klassen, in denen die 45 angereisten KW Berg-Cup’ler mitgemischt haben. Und das in der Regel nicht nur mittendrin, sondern auch vorne dran.

Mehr als die Hälfte des Rennfeldes in Unterfranken gehört zum Berg-Cup e.V.
Mehr als die Hälfte des Rennfeldes in Unterfranken gehört zum Berg-Cup e.V.

Das Nennergebnis zum „48. Int. AvD/GAMSC Bergrennen Unterfranken Eichenbühl“ am kommenden Wochenende (12./13.09.) ist echt rekordverdächtig! 231 Fahrerinnen und Fahrer haben sich insgesamt angemeldet, 165 davon gehören zum Rennfeld. In dem die Aktiven des Berg-Cup e.V. mit 88 Gipfelstürmern den Löwenanteil stellen. 14 davon starten im Rahmen des NSU-Bergpokals, das ist Saison-Bestwert! Für die „Prinzengarde“, die 2015 erstmals unter dem Dach des KW Berg-Cups unterwegs ist, stellt Unterfranken übrigens ebenso das Finale dar wie für die Bewerber um die Titel in der Deutschen Berg Meisterschaft der Tourenwagen und der Rennsportfahrzeuge. In beiden besitzen KW Berg-Cup Piloten allerbeste Chancen auf den Sieg sowie auf die weiteren Podestplätze. Bei den Tourenwagen heißen die Top-Favoriten Manfred Schulte, Roman Sonderbauer, Armin Ebenhöh sowie Jürgen Heßberger und André Stelberg, die sich in der genannten Reihenfolge aktuell auf den Positionen eins bis fünf der DBM tummeln. Bei den Rennsportfahrzeugen ist Norbert Brenner mit seinem Opel Vectra GTS V8 DTM die KW Berg-Cup Speerspitze. Im Moment ist Norbert in der Tabelle Dritter. Bei seinem Heimrennen darf er sich über ausreichend Starter in der Abteilung E2-Silhouette freuen, das hilft in Sachen maximal mögliche Ausbeute von wichtigen Zählern.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Pommer/Kirchhöfer holen dritten Saisonsieg

Platz zwei für Maximilian Götz und Indy Dontje im Mercedes-AMG. Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde auf Platz drei.

Corvette und Red Bull Ring - dass diese Kombination perfekt zueinander passt, zeigte sich einmal mehr im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters. Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) fuhren mit ihrer Corvette C7 GT3-R im sechsten Saisonrennen der "Liga der Supersportwagen" ihren dritten Sieg ein. Es war der insgesamt neunte für den US-Sportwagenhersteller auf dem österreichischen Kurs. Rang zwei ging an die Mercedes-AMG-Fahrer Indy Dontje (26/NL) und Maximilian Götz (33/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP), Platz drei an die Tabellenführer Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide HCB-Rutronik Racing). "Ein toller Erfolg", freute sich Sieger Pommer. "Ich hätte vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir in meinem ersten Corvette-Jahr so stark in die Saison starten und drei der ersten sechs Rennen gewinnen würden."

Corvette-Piloten Pommer und Kirchhöfer haben alles unter Kontrolle
Pommer und Kirchhöfer zeigten bei ihrem dritten Saisonsieg eine nahezu perfekte Leistung. Nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya das Feld der 30 Supersportwagen auf die Reise geschickt hatte, kamen die Verfolger dem Corvette-Duo nur in der Startrunde kurz nahe. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase wegen einer Kollision im Hinterfeld während der Startrunde setzte sich Polesetter Kirchhöfer stetig vom Feld ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als fünf Sekunden heraus. Mit solidem Polster übernahm Pommer zur Rennmitte und stellte mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden den 35. Sieg einer Corvette im ADAC GT Masters sicher.

Ereignisreicher war dagegen der Kampf um die Podestplätze. Beim Start verbesserte sich der von Platz vier losgefahrene Porsche-Pilot Thomas Preining kurzzeitig auf die zweite Position, doch der Qualifyingzweite David Jahn holte sich diese noch in der Auftaktrunde zurück. Während Jahn anschließend bis zum Fahrerwechsel den zweiten Rang behauptete, musste Preining seinen Porsche nach zwölf Runden wegen eines Defektes abstellen. Dadurch rückte Mercedes-AMG-Fahrer Götz in seinem 100. ADAC GT Masters-Rennen auf den dritten Rang vor. Partner Dontje verbesserte sich durch ein geschicktes Boxenstopp-Timing zur Rennmitte um eine weitere Position und brachte die "gelbe Mamba" auf Platz zwei ins Ziel.

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Sylvest und Klingmann holen ersten BMW-Saisonsieg

Spannung bis in die letzte Runde bot das fünfte Saisonrennen des ADAC GT Masters.

Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) setzten sich auf dem Red Bull Ring in Österreich mit ihrem BMW mit lediglich 0,289 Sekunden Vorsprung knapp gegen die Corvette-Fahrer Sven Barth (38/Eberbach) und David Jahn (28/Leipzig, beide RWT Racing) durch. Rang drei ging an das Porsche-Duo Klaus Bachler (27/A) und Timo Bernhard (38/Homburg/Saar, beide Küs Team75 Bernhard). "Es war am Ende wirklich eng", sagte Sieger Klingmann nach seinem ersten ADAC GT Masters-Sieg seit 2015. "Ich war froh, dass das Rennen nicht noch länger gedauert hat. Nach unserem Pech in den vergangenen Rennen haben wir den Sieg wirklich verdient."

Enger Kampf zwischen BMW, Corvette und Porsche
Der erste Sieg von BMW seit dem Saisonstart 2017 war hart erkämpft. Pole-Setter Sylvest verteidigte beim Start mit dem M6 GT3 seine Spitzenposition. Danach setzte sich der Däne leicht von Klaus Bachler im Porsche ab, der sich vom vierten Startplatz auf Rang zwei verbessert hatte. Bis zu den Pflichtboxenstopps pendelte sich der Vorsprung der beiden Erstplatzierten bei rund 1,2 Sekunden ein. Sylvests Partner Jens Klingmann baute danach ihn danach zwischenzeitlich bis auf zwei Sekunden aus, doch in der Schlussviertelstunde kam Corvette-Pilot David Jahn immer näher und setzte den BMW-Mann unter Druck. Jahn hatte beim Pflichtboxenstopp den US-Sportwagen auf Platz drei liegend von Sven Barth übernommen und direkt danach Timo Bernhard, der von Klaus Bachler übernommen hatte, von Position zwei verdrängt. Anschließend verringerte der Corvette-Pilot seinen Rückstand auf den Führenden stetig und lag in der Schlussphase direkt hinter dem BMW. Klingmann behielt jedoch die Nerven und verteidigte die Spitzenposition. Nach 40 Runden sah er schließlich mit 0,289 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

Während Klingmann seinen insgesamt neunten Sieg im ADAC GT Masters holte - seinen ersten seit Zandvoort 2015 -, war es für Teamkollege Sylvest der erste überhaupt. Sylvest gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. Für MRS GT-Racing ging mit dem Triumph eine neunjährige Durststrecke zu Ende. 2011 gewann die Mannschaft aus Lonsee das allererste Rennen der "Liga der Supersportwagen" überhaupt auf dem Red Bull Ring, damals mit einem Porsche.

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Sieg für Corvette-Duo Pommer/Kirchhöfer in Most

Mike David Ortmann siegt in der Pirelli-Junior-Wertung, Fabian Vettel erstmals auf dem Podium. Rolf Ineichen gewinnt Pirelli-Trophy-Wertung.

Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) waren im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters das Maß der Dinge und holten mit ihrer Corvette C7 GT3-R ihren zweiten Sieg der Saison. Platz zwei ging bei frühsommerlichen Bedingungen an Rolf Ineichen (40/CH) und Franck Perera (34/F, beide Orange1 by GRT Grasser) im besten Lamborghini Huracán, Dritte wurden David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing) in der zweiten Corvette im Starterfeld. "Ich bin sehr happy", sagte Sieger Kirchhöfer. "Mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben."

Turbulente erste Rennhälfte
Die Vorentscheidung über den Sieg fiel bereits beim Start, als der von Platz zwei losfahrende Kirchhöfer auf dem Weg zur ersten Kurve an Pole-Setter Franck Perera vorbeizog. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Audi von Pierre Kaffer, der einen Reifenschaden nach einem Kontakt am Start erlitten hatte, setzte sich Kirchhöfer an der Spitze leicht vom Feld ab. Doch der Vorwärtsdrang des 25-Jährigen wurde nach zwölf Runden gestoppt, als nach einer Berührung im Kampf um Rang vier zwischen Thomas Preining (20/A, Precote Herberth Motorsport) und Corvette-Fahrer David Jahn der Porsche des Österreichers in die Leitplanken einschlug. Zur Bergung des Neunelfers und zur Reparatur der Streckenbegrenzung wurde das Rennen für knapp zehn Minuten unterbrochen. Auch nach dem Restart hinter dem Safety-Car blieb Kirchhöfer vorn. Partner Pommer, der beim Pflichtboxenstopp das Steuer der Corvette übernahm, fuhr danach souverän den Sieg nach Hause. Im Ziel hatte er drei Sekunden Vorsprung und sicherte damit sich und Kirchhöfer den zweiten Sieg 2019. 

Die Lamborghini-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen hatten den Gewinnern nur wenig entgegenzusetzen, durften sich aber über Rang zwei - ihrem zweiten Podest des Jahres - freuen. Ineichen gewann damit ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Saison die Pirelli-Trophy-Wertung. Der Kampf um Platz drei entschied sich dagegen erst in den Schlussrunden. Der BMW M6 GT3 von Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) lag bis wenige Runden vor dem Ziel auf Podiumskurs, bis Sylvest wegen Problemen mit der Benzinpumpe aus den Punkterängen zurückfiel. Damit war der Weg frei für die Corvette von David Jahn und Sven Barth (38/Eberbach), die zuvor den BMW unter Druck gesetzt hatten und danach Jagd auf den zweitplatzierten Lamborghini machten.

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