Wagenpasstag bei Reifen Orth / PRO-Motorsport
Wagenpasstag bei Reifen Orth / PRO-Motorsport

Am 21. März findet bei Reifen Orth / PRO-Motorsport wieder ein Wagenpasstag statt! Das heißt Wagenpassverlängerung/Wagenpasserstabnahme, Eintragungen aller Art und eine Radlastwaage ist auch vor Ort. Fahrwerkseinstellung auf der Waage ist auch an dem Tag möglich sowie Angebote über aktuelle Rennreifen! Bitte Anmelden unter 0151/44532360 54516 Wittlich Röntgenstraße 6

Der Berg-Cup ist dank exzellenter Medienpräsenz überall im Blickpunkt
Der Berg-Cup ist dank exzellenter Medienpräsenz überall im Blickpunkt

Und das beileibe nicht nur in Deutschland, sondern weit darüber hinaus. Immer mehr Printmedien berichten in Wort und Bild über die legendäre Traditionsmeisterschaft im rasanten Gipfelsturm, über den KW Berg-Cup. Besonders in England, dem „Home of Motor Racing“, ist das Interesse an unserer Rennserie riesengroß. So erschienen in UK unter anderem bereits Präsentationen des Kadett V8 GTR von Holger Hovemann sowie des Citroen AX Kit-Cars von Manfred Schulte. In unserem Heimatland berichtet seit Beginn 2014 das renommierte „Rallye Magazin“ regelmäßig ausführlich über das KW Berg-Cup Geschehen, stellt dazu auch Piloten und Boliden vor, beleuchtet die technischen Finessen der Renngeräte. Das wird sich in der Saison 2015 nahtlos fortsetzen.

Als absolutes Highlight darf die „Weißdorn-Glas-Ebenhöh Familien-Saga“ im „sport auto“ 2/2015 betrachtet werden. Eine Hintergrund-Reportage vom Feinsten, illustriert mit tollen Fotos, entstanden im Rahmen des Glasbach-Events 2014. Zu verdanken ist dieses gesteigerte Medieninteresse zum einen natürlich der tollen Show mit attraktiven Rennern auf den Bergsprintstrecken, die der KW Berg-Cup Jahr für Jahr zuverlässig abliefert, dazu den Gesichtern und Persönlichkeiten unter den Helmen und Overalls. Zum anderen aber auch maßgeblich dem Einsatz und der seriösen Arbeit unseres Pressereferenten Axel Weichert, der seine hervorragenden Kontakte ganz im Sinne unseres KW Berg-Cups einsetzt und einbringt. Dazu – so wie im Falle des „sport auto“ Artikels – dem großen Engagement von eingefleischten Berg-Cup’lern vom Schlage eines Charly Mayerl, der die Initialzündung dazu gab.

MSC Osnabrück Race Challenge & DBM Siegerehrung 2014
MSC Osnabrück Race Challenge & DBM Siegerehrung 2014

Die Race-Challenge des MSC Osnabrück bot einen würdigen Rahmen für die Siegerehrung der Deutschen Automobil-Berg-Meisterschaft 2014

Einen stimmungsvollen und ausgelassenen Abend erlebten die über 250 Gäste der diesjährigen Race-Challenge des Motor Sport Clubs Osnabrück im solarlux-Forum Bissendorf.  Mit der Siegerehrung der Deutschen Automobil-Berg-Meisterschaft wartete die Veranstaltung mit einem neuen Höhepunkt auf und fast alle nationalen Spitzenpiloten fanden den Weg in das Osnabrücker Land.

Das Organisationsteam um Bernd Stegmann hatte wieder ein Programm, das mit Höhepunkten nur so gespickt war, auf die Beine gestellt.

Dem eigens aus Berlin angereisten Moderator Matthias Witte gelang es ein ums andere Male, mit Charme und Witz, aber auch viel Fachkompetenz durch das rund 3 ½ stündige Programm zu führen.

Bevor es jedoch richtig los ging, begrüßte der Hausherr und solarlux-Inhaber Herbert Holtgreife die Gäste mit launigen Worten und gab gleichzeitig das Versprechen ab, dass diese Veranstaltung noch mindestens für weitere 10 Jahre im Forum stattfinden könne.

Der erste Teil des Abends war dem Veranstalter und seinem Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen vorenthalten. Auf der LED-Wand wurde der neue Trailer mit tollen Bildern der 47. Auflage von „Cars&Fun“, produziert von AH-Video-Concept, gezeigt und mit viel Beifall bedacht.

Danach fanden die ersten Ehrungen des Abends in dem beeindruckenden Ambiente des Forums statt.

Der KW Berg-Cup 2015: Starker Auftritt mit Super-Einschreibeergebnis!
Der KW Berg-Cup 2015: Starker Auftritt mit Super-Einschreibeergebnis!

Letzten Freitag um Mitternacht war endgültig Annahmeschluss zum KW Berg-Cup und zum NSU-Bergpokal. Jetzt ist es allerhöchste Zeit für eine erste, komprimierte Zusammenfassung, unterlegt mit den wichtigsten Zahlen und Fakten.

Als da sind: Insgesamt 159 Fahrerinnen und Fahrer aus 4 Nationen, die sich auf 131 Bergrenner verteilen. Volles Haus also in der 28. Saison der legendären Traditions-Meisterschaft und im NSU-Bergpokal. Die „Prinzengarde“ schickt übrigens 23 Aktive mit 19 Autos in den Wettbewerb, eine echt stolze Zahl.

Hinter den Kulissen, bei den Machern des KW Berg-Cups, herrscht Zufriedenheit. Denn Jahr für Jahr ist es ein banges Warten auf die Einschreibungen, von denen immer wieder ein großer Teil in der sprichwörtlich letzten Minute einläuft. Sportleiter Wolfgang Glas, der den Eingang koordiniert, weiß ein Lied davon zu singen.

Über die Feinheiten und Highlights des aktuellen KW Berg-Cup Jahrganges wollen wir später mehr erzählen. Und auch zum Anschauen zur Verfügung stellen. Hier auf dieser Seite könnt ihr, liebe Fans und KW Berg-Cup Freunde, euch in Kürze einen Vorgeschmack auf die Saison 2015 holen.

Auf die Saison, in der es im Internationalen KW Berg-Cup 13 selektive Berg-Events in 4 Ländern zu absolvieren gilt, von denen die besten 9 Resultate zur Wertung am Jahresende heran gezogen werden. Freuen wir uns auf das neue Sportjahr, das für die Berg-Cup’ler samt NSU-Treter am ersten Maiwochenende im luxemburgischen Eschdorf beginnt.

P.S. Die vorläufige aktuelle Teilnehmerliste findet Ihr hier.

50. Bergrennen Mickhausen 2014 - Alles Gute kommt zum 50.
50. Bergrennen Mickhausen 2014 - Alles Gute kommt zum 50.

Das war sie also nun, die Bergrennen Saison 2014, die traditionell mit dem Bergrennen Mickhausen ihren krönenden Saisonabschluss findet. Der ASC Bobingen lockt alle Jahre wieder Anfang Oktober etwa 200 Fahrer aus Deutschland und dem benachbarten Ausland nach Mickhausen / Münster in den Stauden. Das kleine 1.300 Einwohner Örtchen, inmitten der Staudenregion unweit von Augsburg, stellt mit knapp 30.000 Zuschauern jedes Jahr eines der Highlights der Bergrennen Saison dar. Die letzten beiden  Jahre hatte der Veranstalter leider gehöriges Pech mit dem Wetter, so dass die Besucherzahlen weit hinter den Erwartungen zurückblieben und der Fortbestand des Rennens akut gefährdet war. Nach einem Spendenaufruf und der daraus resultierenden finanziellen Unterstützung konnte die 50. Ausgabe des Klassikers in den Stauden also an den Start gehen. Jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen - und das tat es auch mit recht kühlem aber dafür trockenem Wetter. Über 15.000 Zuschauer säumten in den Zuschauerzonen die 2,2 km lange Strecke und jubelten begeistert ihren Idolen auf der Strecke zu.  Somit war wieder alles gut zum 50. bestehen des Bergrennens - wenn man die damaligen Rennen unter der Bezeichnung Augusta Bergpreis und die unter der Bezeichnung Bergrennen Mickhausen zusammen zählt. Alles hat prima geklappt - von der Organisation rund um Günther Hetzer, über die netten Streckenposten - welche immer auf Zack waren bis hin zum Wetter und dem absolut hochkarätigen Starterfeld. Einen neuen Streckenrekord gab es leider dieses Jahr nicht, denn durch die Sanierung der Brücke am Start, musste dieser um etwa 20m  verlängert werden. Das tat der Jagd nach Topzeiten aber keinen Abbruch und bescherte den Zuschauern spannenden Motorsport mit dem Top Duell der E2-SC und E2-SS Piloten - allen voran der mehrfache Berg Europameister Simone Faggioli im Norma Zytek M20FC, der neue Schweizer Bergmeister Eric Berguerand und Vorjahressieger Christian Merli im Osella Honda PA2000. Dieses Duelle sollte sich auch am Sonntag beim Rennen fortsetzen, welches unter etwas wärmeren Temperaturen gefahren werden konnte.

Simone Faggioli zeigte sein Ausnahmetalent und gewann das Rennen im 3L Norma Zytek M20FC vor seinem Landsmann Christian Merli im 2L Osella Honda PA2000. Eric Berguerand kam im Lola FA99 Eigenbau auf einen tollen dritten Gesamtrang. Fausto Bormolini im Reynard K02 und Uwe Lang im Osella PA20/S Evo komplettierten die Top 5 im Gesamtklassement. Der Schweizer Eidgenosse Ronnie Bratschi im Eggenberger Mitsubishi Evo VIII lieferte sich ebenfalls einen Dreikampf an der Spitze des Tourenwagenfeldes. Gekonnt und vollkommen verdient stand er zu guter Letzt auf P1 und verwies Rückkehrer Andreas Gabat im Ford Gabat Escort Cosworth und Karl Schagerl im VW Golf II Rallye TFSI auf die Plätze zwei und drei.

NSU Bergpokal & CBC Siegerehrung 2014
NSU Bergpokal & CBC Siegerehrung 2014

Am vergangenen Wochenende fand wieder einmal die gemütliche Siegerehrung und Jahresabschlussfeier des NSU Bergpokals und Classic Berg Cups in Burgebrach bei Bamberg statt. Das Ehepaar Bernhard und Jutta Neuner sowie Jörg Davidovic moderierten gekonnt, kurz und knackig den offiziellen Teil des Abends. Hier wurde Steffen Hofmann zum 8. Mal der Champion der NSU Bergpokal Piloten. Auf Platz zwei und drei folgten Jörg Davidovic und Thomas Krystofiak. Vereinsmeister und Meister der großen Division des CBCs wurde Albert Vogt vor Richard Rein und Heinz Neurohr. Ronny Hering wurde Meister in der kleinen Division.  

Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flotte Angelegenheit vor Traumkulisse
Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flotte Angelegenheit vor Traumkulisse

Zur Überschrift: Unberechtigte Superlative, Übertreibung, Schönfärberei? Mitnichten, liebe Bergrennsportfreunde! Denn einmal mehr glänzte der veranstaltende MSC Rottenegg am 27. und 28. September mit einer superschnellen Abwicklung seiner Veranstaltung in echt rekordverdächtigem Tempo. Davon ließen sich auch die Aktiven anstecken, der Schweizer Eric Berguerand verbesserte im Lola FA 99 Formel 3000 Renner den absoluten Uralt-Streckenrekord auf der 3,2-Kilometer Highspeed-Piste gleich zweimal. Die Bestmarke steht jetzt auf 1:05,469. Danach hatte es in den beiden Trainingssitzungen am Samstagnachmittag noch nicht unbedingt ausgesehen, die auf feuchter, später auftrocknender Bahn in Angriff genommen wurden. Der dritte, von vielen Fahrern heiß geliebte Proberitt am Sonntagvormittag fiel stellenweisem Nebel zum Opfer. Okay, Safety first – dagegen ist nichts einzuwenden. Zum pünktlichen Rennstart um 12:30 Uhr herrscht dann Kaiserwetter. Warm, freundlich, beste Fernsicht bis ins Gebirge, Top-Bedingungen auf der Strecke, Massen an begeisterten Zuschauern – einfach ein Bergrenntraum. Bereits kurz nach 16 Uhr sind beide Wertungsläufe des 156 Starter umfassenden Feldes samt der Zwischendurch-Rückführung abgewickelt. Die letzte Talfahrt führt die Aktiven durch ein Riesenspalier der Fans. Emotion pur ist angesagt. Logisch, das da beste Stimmung, Lachen, leuchtende Augen und auch das eine oder andere Tränchen auf der Tagesordnung stehen. Was die starke KW Berg-Cup Truppe beim Trip nach Oberösterreich so alles erlebt hat und wer in der Nähe der Schlögener Donauschlinge besonders viel Grund zur Freude hatte, darüber wollen wir nun im Detail berichten.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Pommer/Kirchhöfer holen dritten Saisonsieg

Platz zwei für Maximilian Götz und Indy Dontje im Mercedes-AMG. Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde auf Platz drei.

Corvette und Red Bull Ring - dass diese Kombination perfekt zueinander passt, zeigte sich einmal mehr im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters. Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) fuhren mit ihrer Corvette C7 GT3-R im sechsten Saisonrennen der "Liga der Supersportwagen" ihren dritten Sieg ein. Es war der insgesamt neunte für den US-Sportwagenhersteller auf dem österreichischen Kurs. Rang zwei ging an die Mercedes-AMG-Fahrer Indy Dontje (26/NL) und Maximilian Götz (33/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP), Platz drei an die Tabellenführer Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide HCB-Rutronik Racing). "Ein toller Erfolg", freute sich Sieger Pommer. "Ich hätte vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir in meinem ersten Corvette-Jahr so stark in die Saison starten und drei der ersten sechs Rennen gewinnen würden."

Corvette-Piloten Pommer und Kirchhöfer haben alles unter Kontrolle
Pommer und Kirchhöfer zeigten bei ihrem dritten Saisonsieg eine nahezu perfekte Leistung. Nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya das Feld der 30 Supersportwagen auf die Reise geschickt hatte, kamen die Verfolger dem Corvette-Duo nur in der Startrunde kurz nahe. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase wegen einer Kollision im Hinterfeld während der Startrunde setzte sich Polesetter Kirchhöfer stetig vom Feld ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als fünf Sekunden heraus. Mit solidem Polster übernahm Pommer zur Rennmitte und stellte mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden den 35. Sieg einer Corvette im ADAC GT Masters sicher.

Ereignisreicher war dagegen der Kampf um die Podestplätze. Beim Start verbesserte sich der von Platz vier losgefahrene Porsche-Pilot Thomas Preining kurzzeitig auf die zweite Position, doch der Qualifyingzweite David Jahn holte sich diese noch in der Auftaktrunde zurück. Während Jahn anschließend bis zum Fahrerwechsel den zweiten Rang behauptete, musste Preining seinen Porsche nach zwölf Runden wegen eines Defektes abstellen. Dadurch rückte Mercedes-AMG-Fahrer Götz in seinem 100. ADAC GT Masters-Rennen auf den dritten Rang vor. Partner Dontje verbesserte sich durch ein geschicktes Boxenstopp-Timing zur Rennmitte um eine weitere Position und brachte die "gelbe Mamba" auf Platz zwei ins Ziel.

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Sylvest und Klingmann holen ersten BMW-Saisonsieg

Spannung bis in die letzte Runde bot das fünfte Saisonrennen des ADAC GT Masters.

Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) setzten sich auf dem Red Bull Ring in Österreich mit ihrem BMW mit lediglich 0,289 Sekunden Vorsprung knapp gegen die Corvette-Fahrer Sven Barth (38/Eberbach) und David Jahn (28/Leipzig, beide RWT Racing) durch. Rang drei ging an das Porsche-Duo Klaus Bachler (27/A) und Timo Bernhard (38/Homburg/Saar, beide Küs Team75 Bernhard). "Es war am Ende wirklich eng", sagte Sieger Klingmann nach seinem ersten ADAC GT Masters-Sieg seit 2015. "Ich war froh, dass das Rennen nicht noch länger gedauert hat. Nach unserem Pech in den vergangenen Rennen haben wir den Sieg wirklich verdient."

Enger Kampf zwischen BMW, Corvette und Porsche
Der erste Sieg von BMW seit dem Saisonstart 2017 war hart erkämpft. Pole-Setter Sylvest verteidigte beim Start mit dem M6 GT3 seine Spitzenposition. Danach setzte sich der Däne leicht von Klaus Bachler im Porsche ab, der sich vom vierten Startplatz auf Rang zwei verbessert hatte. Bis zu den Pflichtboxenstopps pendelte sich der Vorsprung der beiden Erstplatzierten bei rund 1,2 Sekunden ein. Sylvests Partner Jens Klingmann baute danach ihn danach zwischenzeitlich bis auf zwei Sekunden aus, doch in der Schlussviertelstunde kam Corvette-Pilot David Jahn immer näher und setzte den BMW-Mann unter Druck. Jahn hatte beim Pflichtboxenstopp den US-Sportwagen auf Platz drei liegend von Sven Barth übernommen und direkt danach Timo Bernhard, der von Klaus Bachler übernommen hatte, von Position zwei verdrängt. Anschließend verringerte der Corvette-Pilot seinen Rückstand auf den Führenden stetig und lag in der Schlussphase direkt hinter dem BMW. Klingmann behielt jedoch die Nerven und verteidigte die Spitzenposition. Nach 40 Runden sah er schließlich mit 0,289 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

Während Klingmann seinen insgesamt neunten Sieg im ADAC GT Masters holte - seinen ersten seit Zandvoort 2015 -, war es für Teamkollege Sylvest der erste überhaupt. Sylvest gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. Für MRS GT-Racing ging mit dem Triumph eine neunjährige Durststrecke zu Ende. 2011 gewann die Mannschaft aus Lonsee das allererste Rennen der "Liga der Supersportwagen" überhaupt auf dem Red Bull Ring, damals mit einem Porsche.

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Sieg für Corvette-Duo Pommer/Kirchhöfer in Most

Mike David Ortmann siegt in der Pirelli-Junior-Wertung, Fabian Vettel erstmals auf dem Podium. Rolf Ineichen gewinnt Pirelli-Trophy-Wertung.

Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) waren im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters das Maß der Dinge und holten mit ihrer Corvette C7 GT3-R ihren zweiten Sieg der Saison. Platz zwei ging bei frühsommerlichen Bedingungen an Rolf Ineichen (40/CH) und Franck Perera (34/F, beide Orange1 by GRT Grasser) im besten Lamborghini Huracán, Dritte wurden David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing) in der zweiten Corvette im Starterfeld. "Ich bin sehr happy", sagte Sieger Kirchhöfer. "Mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben."

Turbulente erste Rennhälfte
Die Vorentscheidung über den Sieg fiel bereits beim Start, als der von Platz zwei losfahrende Kirchhöfer auf dem Weg zur ersten Kurve an Pole-Setter Franck Perera vorbeizog. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Audi von Pierre Kaffer, der einen Reifenschaden nach einem Kontakt am Start erlitten hatte, setzte sich Kirchhöfer an der Spitze leicht vom Feld ab. Doch der Vorwärtsdrang des 25-Jährigen wurde nach zwölf Runden gestoppt, als nach einer Berührung im Kampf um Rang vier zwischen Thomas Preining (20/A, Precote Herberth Motorsport) und Corvette-Fahrer David Jahn der Porsche des Österreichers in die Leitplanken einschlug. Zur Bergung des Neunelfers und zur Reparatur der Streckenbegrenzung wurde das Rennen für knapp zehn Minuten unterbrochen. Auch nach dem Restart hinter dem Safety-Car blieb Kirchhöfer vorn. Partner Pommer, der beim Pflichtboxenstopp das Steuer der Corvette übernahm, fuhr danach souverän den Sieg nach Hause. Im Ziel hatte er drei Sekunden Vorsprung und sicherte damit sich und Kirchhöfer den zweiten Sieg 2019. 

Die Lamborghini-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen hatten den Gewinnern nur wenig entgegenzusetzen, durften sich aber über Rang zwei - ihrem zweiten Podest des Jahres - freuen. Ineichen gewann damit ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Saison die Pirelli-Trophy-Wertung. Der Kampf um Platz drei entschied sich dagegen erst in den Schlussrunden. Der BMW M6 GT3 von Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) lag bis wenige Runden vor dem Ziel auf Podiumskurs, bis Sylvest wegen Problemen mit der Benzinpumpe aus den Punkterängen zurückfiel. Damit war der Weg frei für die Corvette von David Jahn und Sven Barth (38/Eberbach), die zuvor den BMW unter Druck gesetzt hatten und danach Jagd auf den zweitplatzierten Lamborghini machten.

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