47. Osnabrücker Bergrennen 2014 - Grandioses Nennergebnis
47. Osnabrücker Bergrennen 2014 - Grandioses Nennergebnis

Die Bergszene Europas trifft sich in Osnabrück

Fahrer aus 15 Nationen sorgen für ein grandioses Nennergebnis

Nun steht es fest: Mit 209 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus rekordverdächtigen 15 Ländern Europas erfährt das 47. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen, das als 10. Wertungslauf zum FIA Int. Hill Climb Cup ausgetragen wird, eine absolute Rekordresonanz. Aber nicht nur in der Quantität hat das Nennergebnis neue Maßstäbe gesetzt; in allen ausgeschriebenen Gruppen und Klassen sind hochkarätige und bereits national und international äußerst erfolgreiche Bergrennsportler mit ihren attraktiven Boliden vertreten. Für die Rennwertung liegen 156 Meldungen vor - darunter sind zwei Audi Quattro S1, zwei DTM Fahrzeuge aus Hause Opel und Holger Hovemann mit seinem Opel Kadett C Coupé V8 GTR am Start.

29 Historische Fahrzeuge nehmen an der Gleichmäßigkeitsprüfung teil und 24 Nennungen wurden für den 2. E-Mobil-Berg-Cup  abgegeben.

Zu den einzelnen Programmhöhepunkten werden in den kommenden Tagen weitere aktuelle Pressemitteilungen erscheinen.

Die gesamten Starterlisten sind unter den nachstehenden Links veröffentlicht:

http://www.msc-osnabrueck.com/de/bergrennen/starterlisten/category/171-2014.html

http://www.msc-osnabrueck.com/de/e-mobil-berg-cup/starterlisten/category/172-2014.html

Der KW Berg-Cup in Homburg: Tourenwagen-Festspiele im Regen
Der KW Berg-Cup in Homburg: Tourenwagen-Festspiele im Regen

21 Tourenwagen fahren unter die Top-25 „Over All“. Auch das erfolgreichste Rennsportfahrzeug kommt vom KW Berg-Cup, 2 Berg-Cup’ler stehen auf dem Gesamtsiegerpodest. 

Was, schon wieder Regen, wird der eine oder andere regelmäßige Leser der KW Berg-Cup Rennberichte fragen. „Ja, allerdings nicht immer und überall, dazu in der Stärke sehr verschieden“ lautet die klare Antwort. Der Übungssamstag beginnt mit durchgehend nasser Fahrbahn, danach trocknet der gewertete 2,6-Kilometer-Abschnitt der hochselektiven Käshofer Straße auf. Im dritten und letzten Probegalopp werden die besten Zeiten auf das fünf Meter schmale Asphaltband gelegt, das im Saarland bergab(!) beginnt und sich dann kurvenreich ansteigend nach Rheinland-Pfalz hinein windet. Zustand, Oberfläche und Gripniveau wechseln dabei häufig. Was die Sache für die 123 Teilnehmer nicht einfacher macht. Das Rennen beginnt am Sonntagmorgen trocken. Allerdings nicht lange. Bereits in der ersten Startgruppe beginnt es zu regnen. Nach dem NSU-Bergpokal ist Wet Race angesagt, profilierte Reifen werden ausgefasst. Ganz nach den persönlichen Vorlieben reicht die verwendete Palette dabei vom Intermediate bis zum extremen Regenpneu. Nicht jeder zieht im Reifenroulette einen Hauptgewinn an Land. Der sportliche Wert der Veranstaltung leidet übrigens nicht unter den Wetterkapriolen – ganz im Gegenteil! Fesselnd, prickelnd und abwechslungsreich gestaltet sich das Geschehen in den einzelnen Klassen und in der Gesamtwertung. Da stört es außer den eingefleischten Regenfetischisten niemanden wirklich, dass nach zwei Renn-Heats Schluss ist. Denn just vor dem dritten Durchgang schüttet es wie aus Kübeln, das Fahrerlager auf der Waldwiese meldet „Land unter, nichts geht mehr“. Daher wird das 41. Homburger ADAC Bergrennen (13./14. Juli) für beendet erklärt. Der Veranstalter entsendet Geländewagen und Traktoren, um dem Bergrennvolk samt Equipment aus der Wiese und auf die Straße zu helfen. Eine sehr nette und gern angenommene Geste. Ob der schnell gefasste Entschluss zum frühen Feierabend und die positiven Reaktionen darauf in direktem Zusammenhang mit dem um 21:00 Uhr beginnenden Fußball-WM-Finale stehen, ist bisher ungeklärt. Das interessiert uns hier aber auch nur sekundär, primär geht es um das Geschehen in den Klassen mit KW Berg-Cup Beteiligung. Obendrein um die Gesamtwertung, in der sich die KW Berg-Cup Fahrer wacker schlagen. Und dadurch flugs zum Vorbild für Jogis Jungs mutieren, die derart angespornt und motiviert prompt den heiß ersehnten WM-Titel für Deutschland holen. Wie bitte, ihr meint ich übertreibe? Naja, vielleicht ein wenig, okay. Aber es liest sich halt schon echt gut, oder etwa nicht?

19.ADAC Ibergrennen  28. – 29. Juni 2014 in Heilbad Heiligenstadt
19.ADAC Ibergrennen  28. – 29. Juni 2014 in Heilbad Heiligenstadt

Nur noch wenige Tage trennen den Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt e.V. im ADAC und tausende motorsportbegeisterte Fans vom nunmehr 19. ADAC-Ibergrennen in Heilbad Heiligenstadt im Eichsfeld. Die Arbeiten entlang der 2.05 Kilometer langen und bis zu zehn Prozent steilen kurvigen Strecke sind beendet. Die Wege für die Zuschauer wurden neu befestigt, die Naturtribünen auf Vordermann gebracht und die Streckenposten geschult.

Ein aus allen Nähten platzendes Fahrerlager und spannende Wettkämpfe für das Rennwochenende sind vorprogrammiert. Über 120 Rennfahrer aus allen Teilen Europas haben sich erneut für das „Monaco der Deutschen Bergmeisterschaft“ im Eichsfeld angemeldet. Aus Belgien, Österreich, Slowenien und sogar aus Finnland haben Rennfahrer bereits ihre Visitenkarten bei der Rennleitung abgegeben.

Das ADAC Ibergrennen wird wie seit Jahren gewohnt für zahlreiche motorsportliche Prädikate gewertet. Neben der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft für Tourenwagen (Division 1) gehen die Punkte vom Iberg in die Deutsche Berg-Team-Challenge National A, in die Bergmeisterschaft der ADAC-Gaue Hessen/Thüringen, Südbayern, Nordrhein und Bayern ein, darüber hinaus in den NSU-Bergpokal, die Bergpokal-Läufe der Tourenwagen sowie Rennsportfahrzeuge und als länderübergreifende Wettbewerbe in  die Internationale Deutsche Automobil Berg-Meisterschaft für Rennsportfahrzeuge (Division 2) und den Internationalen KW Berg-Cup Gruppe H  ein.

47. Osnabrücker Bergrennen - Vorstellung der neuen Strecke
47. Osnabrücker Bergrennen - Vorstellung der neuen Strecke

In knapp 3 Wochen steht eines der Saisonhighlights 2014 bevor - das 47. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2014. Nachdem im letzten Jahr der Asphalt seinen Zenit deutlich überschritten hatte, war es Zeit hier die Initative zu ergreifen. Der MSC Osnabrück hat im Vorfeld mit dem Landkreis Osnabrück bereits in intensiven Gesprächen die Umbaumaßnahnme der Strecke festgelegt. Die gesamte Streck bekam einen neuen Unterbau, so dass die Straße nun topfeben ist. Auch die Asphaltdecke, die am meisten gelitten hatte, wurde komplett neu aufgelegt. Die Dopelleitplanken wurden teilweise getauscht und die Bankette befestigt in den Seitenräumen angelegt. Im oberen Teil der Strecke ist die Sicht deutlich verbessert worden, da hier einige Bäume gefällt wurden. So bietet sich den Fahrern und Besuchern ein komplett neues Bild.

Wir haben für Euch die neuen Eindrücke der Strecke, natürlich stilgerecht im BMW E30 M3, in einem kleinen Video festgehalten.

Neben der überarbeiteten Strecke gibt es natürlich auch noch weitere Highlights. Holger Hovemann stellt seine neue “Wunderwaffe” am 2. und 3. August beim 47. Int . Osnabrücker ADAC Bergrennen als Premiere vor.

Das Fahrzeug, ein Opel Kadett C Coupe (GT/R) , angetrieben mit einem 5,7L LOTUS V8 32V , leistet sage und schreibe fast 600 PS bei einer möglichen Höchstgeschwindigkeit, je nach Übersetzung von über 300 km/h.

Das Fahrzeug mit einer Breite von 2 m hat 18 Zoll BBS-Räder und ist mit einem sequentiellen 6-Gang-Getriebe ausgestattet. Weitere Bausteine sind ein KW Competition Fahrwerk, KMS Motorsteuerung mit Traktionskontrolle und Renn-ABS.

Bis zum ersten Start sind noch einige Handgriffe und der Weg auf den Motorenprüfstand notwendig, aber Holger Hovemann ist sehr zuversichtlich, dass er am 2. August auf einerseiner Lieblingsstrecken vor hoffentlich großem Publikum und bei starkem Medieninteresse den für die Gruppe E2-SH vorbereiteten Boliden am Start präsentieren kann. Wenn die Technik dann mitspielt,  will er sich am liebsten gleich im Spitzenfeld des Gesamtklassements der Tourenwagen behaupten.

Nicht nur die zahlreichen Opel-Fans am Berg erwartet also eine atemberaubende Premiere!

52. Wolsfelder Bergrennen 2014 - Heißes Pflaster für internationale Gipfelstürmer
52. Wolsfelder Bergrennen 2014 - Heißes Pflaster für internationale Gipfelstürmer

Pfingsten ist allen in der Bergrennen Szene ein Begriff - nein nicht, weil dort eine besondere Kirche steht oder so etwas, sondern natürlich wegen dem Wolsfelder Bergrennen. So zieht der Tross, nach dem bereits vor 4 Wochen stattgefundenen European Hill Race in Eschdorf, weiter in die Eifel, Nähe Bitburg. Bei herrlichem Kaiserwetter, um nicht zu sagen, bei einer Bruthitze von über 35° Celsius wartete der EMSC Bitburg mit einem Rekordstarterfeld von 182 Nennungen aus vielen Europäischen Ländern auf. Das wie immer bestens von Günter Hoor und seinem hochmotiviertem Team vorbereitete und flüssig durchgeführte Rennen, lockte zahlreiche Besucher und Fans an die Naturtribünen der 1,64 km langen Strecke an der Nims. Zum Glück gab es genügend Versorgungspunkte um die durstige Menge mit kühlen, meist nicht alkoholischen Getränken abzukühlen. Denn die Abkühlung war bei den heißen Gefechten zu hochsommerlichen Temperaturen um die Topplätze in allen Klassen bitter notwendig.

Bereits im Training am Pfingstsonntag wurde mächtig angegast und gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was da am Pfingstmontag komme sollte. Manch einer zeigte noch nicht seine wahre Performance und wiegte so den ein oder anderen Mitkontrahenten in trügerische Sicherheit um dann im Rennen seine wahre Form zu präsentieren. In Glanzform war übrigens auch unser sympathischer Finne Mikko Kataja, mit dem wir Samstag noch ein Fotoshooting für zwei ausländische Printmagazine durchführten. Vor der malerischen Eifelkulisse zeigte uns Mikko, dass so einer kleiner Toyota Starlet 1600 ccm 8V auch auf einer abgemähten Wieser mächtig Vorwärts geht und den Driftwinkel wohl ein weiteres Mal evolutioniert hat. Mit viel Einsatz bescherte Mikko uns das Highlight des Tages - Vielen Dank noch mal an dieser Stelle. Dies stellte sich auch für ihn als wertvolle Aktion dar, sonst hätte er nicht bereits  schon am Samstag den gebrochenen Kipphebel an der Nockenwelle bemerkt, woraufhin der Starlet nur noch als Dreizylinder unterwegs war. Dass der Berg eine große Familie ist, zeigt sich dann gleich auf dem Fuße. Familie Orth bot Mikko gleich an in die nicht weit entfernte heimische Werkstatt zu fahren, und den Schaden zu beheben. Mikko bekam es aber ohne spezielles Werkzeug hin und war dann wieder mit 4 Zylindern am Start.

19. Ibergrennen 2014 - Rekorde, Spannung und Streckenschnecken
19. Ibergrennen 2014 - Rekorde, Spannung und Streckenschnecken

Nun ist das halbe Jahr schon um und die Bergrennen-Gemeinde zieht es ins schöne Eichsfeld nach Heilbad Heiligenstadt. Der schöne, inmitten der malerischen Idylle gelegene, 35.000 Seelen Ort ist einzigartig im Kalender der deutschen Bergmeisterschaft.  Bereits zum 19. mal lockt das Team vom MC Heilbad Heiligenstadt die knapp 120 Starter in ihren schönen Ort. Das scheint auch nicht mehr als logisch zu sein, so ist Heilbad Heiligenstadt doch der Mittelpunkt Deutschlands und lädt quasi gerade dazu ein hier eines der wohl schönsten Bergrennen auszutragen. Wie immer war hier alles vom Team um Rennleiter Kevin Ferner, Leiter der Streckensicherung Leander Birkel, Organisationsleiter Hermann Ludolph und Pressedame Silvana Tismer, bestens vorbereitet worden. Nichts wurde dem Zufall überlassen und man konnte sich auf einen sehr entspannten Rennablauf freuen. Auch die verschollenen Pressewesten, die es ein wenig zu eilig hatten und sich schon voller Vorfreude auf den Weg zum Glasbach gemacht haben, wurden kurzerhand wieder herbeigeschafft. Auch etwas übereifrige Zuschauer, die meinten sich zu nahe an die Strecke zu begeben, wurden kurzerhand - freundlich aber bestimmt - durch den LS Leo ihrer Plätze verwiesen - denn Sicherheit geht nun mal vor. Auch über den flotten Hol- & Bringdienst der Anhänger im Fahrerlager freuten sich alle Fahrer und wünschten sich solch einen Service bei jedem Rennen. Zwischendurch bleibt natürlich immer wieder Zeit sich beim "Treffpunkt Alex" zu treffen, etwas zu essen oder zu trinken. Ein kleines Feeling vom Großen Preis von Monaco kommt hier schon auf, denn an fahrerischem Können oder Spannung fehlt es hier bestimmt nicht.

Bereits am Trainingssamstag ließen die Piloten ordentlich die sprichwörtliche Kuh fliegen und setzten in den ersten 3 Läufen ihre Duftmarken, ohne bereits alles zu geben. Im vierten Lauf regnete es dann wie aus Kübeln gab den Piloten so noch einmal die Möglichkeit ein evtl. Regensetup zu testen. So musste auch Steffen Hofmann noch mal ran, der den dritten Lauf aussetzte um sein Material zu schonen. Sein Mitstreiter Jörg Höber war mal wieder mit coolem Spoiler unterwegs, demontierte diesen aber, da ihm Schnecken - ja die kleinen schleimigen Tiere mit Haus drauf - den Spoiler an der Unterseite zerdepperten, dabei aber selbst in Teilen am selbigen hängen blieben. Möglich, dass im Eichsfeld Panzerstreckenschnecken unterwegs sind oder Jörgs grauroter NSU TT einfach zu tief, aber dafür super schnell, ist. Total blöd lief es für NSU TT Piloten Uwe Schindler, der im ersten Lauf einen Bremsklotz verlor und im zweiten Lauf einen kapitalen Motorschaden zu verzeichnen hatte - hier erblickte ein Pleuel bei 8.000 U./min. das Licht Welt und machte den Motor zu Kernschrott. Der "Flying Belgian" Werner Heindrichs hatte ebenfalls Pech am Samstag, als sein Opel Schneider Corsa A 16V mit elektronischen Gebrechen seinen Dienst versagte und zum Glück durch die vielen lieben Kollegen am Berg, bis tief in die Nacht, behoben werden konnte. Damit war der Start am Sonntag für den sympathischen Belgier gesichert. Auch Manfred Schulte erging es nicht besser, er hatte auch einen Motorschaden an seinem Citroen AX Kit Car zu verzeichnen. In Windeseile wurde das Ersatzaggregat herbeigeschafft und eingebaut - Start gesichert. Abends konnte dann beim "Fußball Rudelglotzen" im Treffpunkt Alex noch das ein oder andere Benzingespräch vertieft und die Spekulationen um den morgigen Renntag angeheizt werden - wird der Streckenrekord von Jörg Weidinger aus dem Jahre 2009 fallen? Wer gewinnt die Gruppe H/E1/FS bis 2L Hubraum - Patrick Nickel aus Österreich im komplett umgebauten Ultrabreitbau Gerent Kadett, Peter Naumann im VW Polo II 1.4 Supercharger, Wiebes in ihren starken Renault Laguna BTCC oder Jörg Weidinger im ex STW BMW 318i? Auf all das sollte die es am nächsten Tag die Antwort geben.

Der KW Berg-Cup in St. Anton/A: Familienausflug zum Wohlfühl-Wochenende
Der KW Berg-Cup in St. Anton/A: Familienausflug zum Wohlfühl-Wochenende

Fast wäre man versucht zu sagen: „The same procedure as last year.“ Und läge damit sicher nicht daneben. Denn die KW Berg-Cup Delegation, die es am 24. und 25. Mai ins österreichische Ötscherland zog, war auch im zweiten Anlauf leider klein, aber dafür wieder sehr fein. Keiner der Akteure bereute seine Teilnahme. Beginnend mit der offenen, freundlichen Aufnahme über den jeweils pünktlichen Trainings- und Rennbeginn, die zügige Durchführung, das frühzeitige Ende an beiden Tagen bis hin zur zeitnahen Siegerehrung präsentierte sich die veranstaltende Truppe von Emsi Motorsport in Bestform. Da störte auch der kurze Regen im zweiten Trainingslauf nur minimal. Dafür wartete der Renn-Sonntag mit besten Konditionen, Wärme und Sonnenschein auf. Die hochselektiven und mit 15 Kurven gespickten 3,235 Steinleiten-Kilometer und die Fahrerpräsentation am Samstagabend im Festzelt, verbunden mit der Vorführung eines ersten Videos vom Trainingsgeschehen, sind hier nur ein Auszug weiterer „Schmankerl“ des Berg-Wohlfühl-Wochenendes.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Pommer/Kirchhöfer holen dritten Saisonsieg

Platz zwei für Maximilian Götz und Indy Dontje im Mercedes-AMG. Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde auf Platz drei.

Corvette und Red Bull Ring - dass diese Kombination perfekt zueinander passt, zeigte sich einmal mehr im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters. Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) fuhren mit ihrer Corvette C7 GT3-R im sechsten Saisonrennen der "Liga der Supersportwagen" ihren dritten Sieg ein. Es war der insgesamt neunte für den US-Sportwagenhersteller auf dem österreichischen Kurs. Rang zwei ging an die Mercedes-AMG-Fahrer Indy Dontje (26/NL) und Maximilian Götz (33/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP), Platz drei an die Tabellenführer Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide HCB-Rutronik Racing). "Ein toller Erfolg", freute sich Sieger Pommer. "Ich hätte vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir in meinem ersten Corvette-Jahr so stark in die Saison starten und drei der ersten sechs Rennen gewinnen würden."

Corvette-Piloten Pommer und Kirchhöfer haben alles unter Kontrolle
Pommer und Kirchhöfer zeigten bei ihrem dritten Saisonsieg eine nahezu perfekte Leistung. Nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya das Feld der 30 Supersportwagen auf die Reise geschickt hatte, kamen die Verfolger dem Corvette-Duo nur in der Startrunde kurz nahe. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase wegen einer Kollision im Hinterfeld während der Startrunde setzte sich Polesetter Kirchhöfer stetig vom Feld ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als fünf Sekunden heraus. Mit solidem Polster übernahm Pommer zur Rennmitte und stellte mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden den 35. Sieg einer Corvette im ADAC GT Masters sicher.

Ereignisreicher war dagegen der Kampf um die Podestplätze. Beim Start verbesserte sich der von Platz vier losgefahrene Porsche-Pilot Thomas Preining kurzzeitig auf die zweite Position, doch der Qualifyingzweite David Jahn holte sich diese noch in der Auftaktrunde zurück. Während Jahn anschließend bis zum Fahrerwechsel den zweiten Rang behauptete, musste Preining seinen Porsche nach zwölf Runden wegen eines Defektes abstellen. Dadurch rückte Mercedes-AMG-Fahrer Götz in seinem 100. ADAC GT Masters-Rennen auf den dritten Rang vor. Partner Dontje verbesserte sich durch ein geschicktes Boxenstopp-Timing zur Rennmitte um eine weitere Position und brachte die "gelbe Mamba" auf Platz zwei ins Ziel.

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Sylvest und Klingmann holen ersten BMW-Saisonsieg

Spannung bis in die letzte Runde bot das fünfte Saisonrennen des ADAC GT Masters.

Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) setzten sich auf dem Red Bull Ring in Österreich mit ihrem BMW mit lediglich 0,289 Sekunden Vorsprung knapp gegen die Corvette-Fahrer Sven Barth (38/Eberbach) und David Jahn (28/Leipzig, beide RWT Racing) durch. Rang drei ging an das Porsche-Duo Klaus Bachler (27/A) und Timo Bernhard (38/Homburg/Saar, beide Küs Team75 Bernhard). "Es war am Ende wirklich eng", sagte Sieger Klingmann nach seinem ersten ADAC GT Masters-Sieg seit 2015. "Ich war froh, dass das Rennen nicht noch länger gedauert hat. Nach unserem Pech in den vergangenen Rennen haben wir den Sieg wirklich verdient."

Enger Kampf zwischen BMW, Corvette und Porsche
Der erste Sieg von BMW seit dem Saisonstart 2017 war hart erkämpft. Pole-Setter Sylvest verteidigte beim Start mit dem M6 GT3 seine Spitzenposition. Danach setzte sich der Däne leicht von Klaus Bachler im Porsche ab, der sich vom vierten Startplatz auf Rang zwei verbessert hatte. Bis zu den Pflichtboxenstopps pendelte sich der Vorsprung der beiden Erstplatzierten bei rund 1,2 Sekunden ein. Sylvests Partner Jens Klingmann baute danach ihn danach zwischenzeitlich bis auf zwei Sekunden aus, doch in der Schlussviertelstunde kam Corvette-Pilot David Jahn immer näher und setzte den BMW-Mann unter Druck. Jahn hatte beim Pflichtboxenstopp den US-Sportwagen auf Platz drei liegend von Sven Barth übernommen und direkt danach Timo Bernhard, der von Klaus Bachler übernommen hatte, von Position zwei verdrängt. Anschließend verringerte der Corvette-Pilot seinen Rückstand auf den Führenden stetig und lag in der Schlussphase direkt hinter dem BMW. Klingmann behielt jedoch die Nerven und verteidigte die Spitzenposition. Nach 40 Runden sah er schließlich mit 0,289 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

Während Klingmann seinen insgesamt neunten Sieg im ADAC GT Masters holte - seinen ersten seit Zandvoort 2015 -, war es für Teamkollege Sylvest der erste überhaupt. Sylvest gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. Für MRS GT-Racing ging mit dem Triumph eine neunjährige Durststrecke zu Ende. 2011 gewann die Mannschaft aus Lonsee das allererste Rennen der "Liga der Supersportwagen" überhaupt auf dem Red Bull Ring, damals mit einem Porsche.

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Sieg für Corvette-Duo Pommer/Kirchhöfer in Most

Mike David Ortmann siegt in der Pirelli-Junior-Wertung, Fabian Vettel erstmals auf dem Podium. Rolf Ineichen gewinnt Pirelli-Trophy-Wertung.

Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) waren im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters das Maß der Dinge und holten mit ihrer Corvette C7 GT3-R ihren zweiten Sieg der Saison. Platz zwei ging bei frühsommerlichen Bedingungen an Rolf Ineichen (40/CH) und Franck Perera (34/F, beide Orange1 by GRT Grasser) im besten Lamborghini Huracán, Dritte wurden David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing) in der zweiten Corvette im Starterfeld. "Ich bin sehr happy", sagte Sieger Kirchhöfer. "Mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben."

Turbulente erste Rennhälfte
Die Vorentscheidung über den Sieg fiel bereits beim Start, als der von Platz zwei losfahrende Kirchhöfer auf dem Weg zur ersten Kurve an Pole-Setter Franck Perera vorbeizog. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Audi von Pierre Kaffer, der einen Reifenschaden nach einem Kontakt am Start erlitten hatte, setzte sich Kirchhöfer an der Spitze leicht vom Feld ab. Doch der Vorwärtsdrang des 25-Jährigen wurde nach zwölf Runden gestoppt, als nach einer Berührung im Kampf um Rang vier zwischen Thomas Preining (20/A, Precote Herberth Motorsport) und Corvette-Fahrer David Jahn der Porsche des Österreichers in die Leitplanken einschlug. Zur Bergung des Neunelfers und zur Reparatur der Streckenbegrenzung wurde das Rennen für knapp zehn Minuten unterbrochen. Auch nach dem Restart hinter dem Safety-Car blieb Kirchhöfer vorn. Partner Pommer, der beim Pflichtboxenstopp das Steuer der Corvette übernahm, fuhr danach souverän den Sieg nach Hause. Im Ziel hatte er drei Sekunden Vorsprung und sicherte damit sich und Kirchhöfer den zweiten Sieg 2019. 

Die Lamborghini-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen hatten den Gewinnern nur wenig entgegenzusetzen, durften sich aber über Rang zwei - ihrem zweiten Podest des Jahres - freuen. Ineichen gewann damit ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Saison die Pirelli-Trophy-Wertung. Der Kampf um Platz drei entschied sich dagegen erst in den Schlussrunden. Der BMW M6 GT3 von Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) lag bis wenige Runden vor dem Ziel auf Podiumskurs, bis Sylvest wegen Problemen mit der Benzinpumpe aus den Punkterängen zurückfiel. Damit war der Weg frei für die Corvette von David Jahn und Sven Barth (38/Eberbach), die zuvor den BMW unter Druck gesetzt hatten und danach Jagd auf den zweitplatzierten Lamborghini machten.

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