Bei hochsommerlichem Wetter fand am letzten Wochenende im thüringischen Eichsfeld das 16. ADAC Ibergrennen statt. Wie immer bildete das Stadtzentrum von Heilbad Heiligenstadt den Rennmittelpunkt mit Fahrerlager, zahlreichen Essens- und Getränkeständen sowie dem Ort der Siegerehrung am Ende des Rennsonntags, an dem dann auch der deutliche 4:1 Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft über England im Achtelfinale der WM gemeinsam gefeiert wurde. Alles in allem wurde uns vom MC Heiligenstadt hochkarätiger Motorsport geboten, der einzig und allein etwas von vielen, teilweise doch unnötigen Unterbrechungen durch umgefallene Pylonen oder etwas Laub auf der Straße, getrübt wurde. Dies war aber auch das wirklich einzig negative, wenn es denn so nennen möchte.

Den Gesamtsieg konnte sich Uwe Lang sichern, der am Ende der 3 Rennläufe knapp 3 Sekunden vor seinem Markenkollegen Peter Behnke (beide auf Osella PA 20 S-BMW CN 3000) lag. Den dritten Rang in der Gesamtwertung (gleichzeitig Sieger bei den Tourenwagen und in der Klasse FS/E1) holte sich der schnelle Schweizer Reto Meisel (Mercedes Benz 190 RM1 V8) mit neuem Streckenrekord für Tourenwagen. Ein weiterer Klassensieger kam auf Rang 4 ins Ziel, nämlich der Sieger der Klasse der Formelwagen, Thomas Rössler auf Dallara F 305-Spiess Formel 3. Rang 5 ging an den Gewinner der Klasse der CN-Sportwagen bis 2000ccm, Georg Olbrich auf Osella PA 21 P-Honda. Dahinter folgten Arno Bereiter (PRC-Honda CN 2000), Urs Müller (Argo JM 21-Alfa Romeo CN 3000), Norbert Handa (Lancia Delta Integrale Evo 3 FS/E1) und Herbert Stolz (Porsche 935 dp 2 FS/E1). Die Top 10 der Gesamtwertung komplettiert Dino Gebhard mit seinem Norma M20-Honda CN 2000. Von 117 gestarteten Teilnehmern sahen 103 das Ziel.

 

Zu den weiteren Klassenergebnissen:
Die Gruppe H bis 2000ccm, wie fast immer mit den meisten Startern vertreten, gewann einmal mehr Holger Hovemann (Opel Risse Kadett C Coupé 16V) vor Dirk Preisser (Opel Frank Kadett C Coupé 16V). Den dritten Platz konnte hier Ralf Kroll (VW Lehmann Golf 16V) erringen, der Hansi Eller (VW Minichberger Scirocco 16V) und Dieter Rottenberger (BMW 318is 16V) hinter sich ließ. Die weiteren Top 10-Platzierungen in dieser Klasse: 6. Björn Wiebe (Renault Clio Williams BWR 16V), 7. Günter Göser (Opel Kadett C Coupé 16V), 8. André Wiebe (Renault Megane Maxi war 16V), 9. Werner Weiss (Ford Escort II RS 1800 BDA 16V) und 10. Roman Sonderbauer (Opel Risse Kadett C Coupé 16V). Markenkollege Sebastian Schmitt musste leider nach einem Motorschaden die Segel streichen. Die 8V-Wertung ging an Frank Brügge (VW Golf 2 Agro-Line), der somit gleich bei ersten Start mit seinem neu aufgebauten Fahrzeug den Subwertungssieg erringen konnte, nachdem seine Konkurrenten Norbert Wimmer (BMW 2002) und Michael Rauch (Opel Briegel Kadett) mit technischen Problemen aufgeben mussten.
Die Gruppe H bis 1600ccm gewann relativ souverän Helmut Maier (VW Spiess Golf 16V) vor Lokalmatador Thomas Klingelberger (VW Polo JWRC Kit Car 16V) und Rainer Koresch (Ford Escort II BDA 16V). Die Unterwertung der 8V ging hier an Nicolas Dietz (VW Golf) vor Lutz Hesse (VW Golf).
In der Gruppe H bis 1300ccm konnte am Ende Franz Weißdorn (VW Polo 16V) souverän vor Klaus Bernert (VW Polo II Coupé 16V) und Manfred Conrad (VW Corrado 16V) gewinnen, nachdem der nach den ersten beiden Rennläufen führende Gerhard Moser (VW Polo II Coupé 16V) einen heftigen Abflug zum Glück unverletzt überstand. Das Fahrzeug, auf welchem er in dieser Saison als Team mit Fahrzeugbesitzer Martin Kleiner startete, hat vermutlich Totalschaden. 8V-Sieger wurde hier Stefan Müller vor Benjamin Rochlitz und Frank Lohmann (alle VW Polo II).

In der Gruppe H bis 1150ccm hieß der Sieger und gleichzeite Gewinner der 8V-Klasse Tobias Klimsa (VW Schneider Polo), der die auf Anhieb sehr schnelle Bergdebütantin Andrea Neumeier (VW Polo II Coupé 16V) hinter sich lassen konnte. Die junge Bayerin zeigte eine sensationelle Leistung im sonst von Robert Bauer pilotierten Auto. Man darf gespannt sein auf weitere Auftritte der sonstigen Rallyefahrerin am Berg. Den dritten Podestplatz holte sich Bernd Deutsch (Schneider Audi 50 LS).
In der Gruppe H über 2000ccm kam leider kein Starter in Wertung ins Ziel, nachdem der einzige Starter, Markus Wüstefeld, seinen bildschönen neu lackierten AMG-Sonax-Mercedes Benz 190 E 2.5-16 DTM Klasse 1 den dritten Wertungslauf mit technischen Problemen nicht beenden konnte.
Bei den historischen Fahrzeugen war die Klasse NSU-Bergpokal mit 15 Startern (davon 13 in Wertung) am zahlreichsten vertreten. Hier gewann Uwe Schindler vor Jörg Davidovic und Jochen Schittenhelm. Starke Vierte wurde Nicola Höllerich, die Horst Fleischer, Thomas Krystofiak, Karlheinz Meurer, Walter Voigt und Leo Rabus hinter sich lassen konnte. Wolfgang Schwalbe komplettierte die Top 10 vor Pit Schabacker, Gerhard Hofmann und Roman Szott. Steffen Hofmann und Bernhard Neuner fielen leider aus und konnten nicht gewertet werden.
Die Klasse der historischen Fahrzeuge bis 1300ccm und bis 1600ccm gewann Jürgen Fechter (VW Golf) vor Detlef Schröder (VW Polo) und Ronny Hering (VW Scirocco).
Bis und über 2000ccm war Rene Frank (BMW M3 E30 DTM) erfolgreich vor Richard Rein (Ford Capri 2600 RS) und Armin Westenhöfer (VW Scirocco II). 
Die Klasse der historischen Fahrzeuge Tourenwagen nach Anhang K gewann der einzige Klassenstarter Andreas Gmeinder (VW Passat 1600), während Hannes Feldmann (Van Diemen Formel Ford 1600) seine historische Formelklasse für sich entscheiden konnte.


Weitere Klassensieger:
Gruppe G LG 3 und 2: Patrick Orth (BMW 318is E30)
Gruppe G LG 1: Robert Meiers (Mitsubishi Lancer Evo 8)
Gruppe N/F bis 2000ccm: Herbert Schmitz (Opel Astra F GSI 16V)
Gruppe N/F über 2000ccm: Lars Bröker (Mitsubishi Lancer Evo 10)
Gruppe A/Diesel: Sepp Koller (Alfa Romeo 147 JTD)
Gruppe FS/E1 bis 2000ccm: Günter Miethke (VW Käfer 1302 RS)
Gruppe C3 bis 2000ccm: Uwe Kaufel (PRC M92-VW)

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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