In der schönen Rhön, so oder so ähnlich könnte ich meinen Bericht beginnen...  aber immer der Reihe nach, denn es war nicht für alle schön in der Rhön, wie die nachfolgenden Zeilen zeigen werden. Am letzten Wochenende wurde das 41. Hauenstein Bergrennen 2010 in Hausen ausgetragen. Rund 160 Piloten folgten dem Aufruf der Berggemeinde um die 4,2 km lange Bergrennstrecke zu erklimmen – mit einem am Ende für mach einen unvorhersehbarem Ergebnis. 
Am Freitag zeigte sich das Wetter gegen Mittag noch etwas unstimmig, wandelte sich gegen Abend aber ins trockene und lies für den Trainingssamstag hoffen. Pech hatten hier hingegen schon im Vorfeld ein paar - der Opel Kadett C Coupé Pilot Joachim Manger. Sein Auto machte sich abladen vom Trailer selbstständig und knallte gegen einen Baumstumpf. Manger versuchte das Auto noch aufzuhalten und verletzte sich erheblich dabei. Kevin Ferner's Mechaniker "Golle" hatte kurz vor Hausen einen schweren Autounfall und brach sich dabei das Becken, so dass er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Gute Besserung an unsere beiden Verletzten von dieser Stelle aus.

Am Samstag Morgen präsentierte sich das Wetter von seiner schönsten Seite – mit blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und moderaten Temperaturen begann gegen 9.15 Uhr der erste Trainingslauf. Die erste Schrecksekunde bescherte uns Holger Hovemann, der wie eine Dampflok qualmend durch die Schikane kurz vorm Ziel donnerte. Eine Dichtung hatte ihrem Namen keinen Ehre mehr gemacht und Kraftstoff auf die heißen Krümmer tropfen lassen, woraufhin sich dieser entzündete. Das Fahrzeug konnte oben im Ziel aber schnell gelöscht werden. Am Samstag Abend richtete das JB Racing Team für alle Classic Berg Cup und NSU Berg Pokal Mitglieder ein schönes Grillfest aus um die bisher tolle Saison gemeinsam zu feiern. Danke hier noch mal an Rüdiger und sein Team. 

 

Überschattet wurde der Renn Sonntag durch einen heftigen Unfall von Mitsubishi EVO XIII Pilot Robert Meiers, der in der Jopp Kurve geradeaus fuhr, die Leitplane durchbrach, durch die Luft wirbelte und etwa 1 m vorm Krankenwagen zum liegen kam. Wie durch ein Wunder wurde dabei niemand verletzt. Meiers kam zur Beobachtung ins nahegelegene Krankenhaus. Die Aufräumarbeiten unterbrachen das Rennen für etwa 1,5 Stunden. Ein Dejavu mag manch einer beim Verlauf des weiteren Rennen gehabt haben. Wie auch schon in Eschdorf brachten teils kräftige und vor allem lange Regenschauer inmitten der Startergruppen, die Ergebnisse kräftig durcheinander. Die kleinen Tourenwagenklassen unterhalb der Gruppe H und eben die niedrigeren Startnummern der Klasse bis 2000 ccm profitierten von den besseren Wetterbedingungen an diesem Tag.
Den Gesamtsieg sicherte sich, ein im letzten der nur zwei statt gefundenen Wertungsläufe, der Schweizer Marcel Steiner auf seinem Martini BMW MK 77. Er erwies sich als wahrer Regengott und brannte mit einer 1:48:378 die Bestzeit in den nassen Asphalt, so dass er seinen Konkurrenten Uwe Lang auf Osella PA20/S auf Platz 2 verwies. Er agierte wiederum Klug und kassierte volle Punkte für die Meisterschaft. Den 3. Gesamtrang und den vorzeitigen Gewinn des Deutschen Berg Pokalskonnte sich der einzige Formel 3 Pilot, Thomas Rössler, in seinem Dallara F305 sichern.
Der bunte Wettermix aus Regen, Nebel und Sonne brachte auch einen Piloten aus dem KW Berg Cup, der damit sicherlich nicht gerechnet hat, ganz weit nach vorne. Peter Naumann (VW Polo II 1.4 G60) belegte hinter Norbert Handa (Lancia Delta Integrale EVO III) den zweiten Tourenwagen Gesamtrang noch vor Herbert Stolz auf seinem infernalisch antretendem Porsche 935 DP II. Die Gruppe H über 2L Hubraum konnte der Österreicher Bernhard Permetinger auf seinem BMW M3 E30 für sich entscheiden. Norbert Brenner und Markus Wüstefeld, riskierten ihre schönen Autos nicht und traten zum 2. Wertungslauf nicht mehr an.

Die Klasse bis 2L Hubraum sicherte sich ebenfalls Peter Naumann der noch auf halbwegs trockener Strecke seinen gute Zeit aus dem ersten Lauf weiter ausbauen konnte. Er verweis einen toll fahrenden Mario Minichberger (VW Scirocco I 16V) und den mit dem Verlauf unzufriedenen Dauersieger Holger Hovemann (Opel Kadett C Coupé 16V)auf die Ränge zwei und drei. Die 8V Trophy gewann wieder einmal BWM 2002 Quertreiber Norbert Wimmer vor Frank Brügge im VW Golf II 8V.
Regenrennen = Helmut Maier fühlt sich wohl – so könnte die Überschrift für die 1600er Klasse lauten. Der Routinier in seinem VW Spiess Golf gewann die Klasse überlegen vor Hans Paulitsch mit seinem bärenstarken VW Scirocco I 16V und Tobias Auchter im Opel Corsa A 16V. Stefan Faulhaber gewann hier mit seinem Opel Kadett C Coupé 8V die 8V Subwertung.
Die Klasse bis 1300 ccm entschied Klaus Bernert in seinem VW Polo II 16V für sich. Das Ergebnis ist allerdings als vorläufig zu betrachten die VW Polo I 16V Armin Ebenhöh und Franz Weißdorn Protest einlegten. Näheres ist hierzu nicht bekannt – wir informieren, sobald es hierzu etwas Neues gibt.
Das schnell schaltende Nordlicht Tobias Klimsa mit seinem Schneider Polo I 8V konnte sich überlegen an die Spitze der 1150er Klasse setzen und verwies Bernd Deutsch auf Audi 50 und Uwe Werner auf Ford Fiesta auf die Plätze. Das Pechvögelchen in dieser Klasse war wieder einmal Steffi Deutsch. Die sympathische VW Polo I 8V Pilotin hatte im 2 Trainingslauf wieder einen kapitalen Motorschaden zu verzeichnen. Ein Pleul riss wohl ab und haute ein Loch in den Motor, so dass dieser nur Kernschrott ist. Kopf hoch Steffi – wir drücken dir fest die Daumen, dass du bald wieder fahren kannst.
Im Classic Berg Cup befindet sich der VW Golf I Pilot Jürgen Fechter kurz vor seinem Titelgewinn vor den letzten 3 Rennen. Richard Rein (Ford Capri RS) gewann die Klasse über 2000cm vor René Frank (Schnitzer BMW M3 DTM). Bei der lustigen Truppe vom NSU Berg Pokal pokerte Uwe Schindler sicher im Rennen wieder einmal nach ganz vorne. Er drehte das Trainingsergebnis vom Samstag, wo Jochen Schittenhelm noch vor Steffen Hofmann und ihm lag, einfach um setzte sich auf Rang eins – gefolgt von Steffen Hofmann und Jochen Schittenhelm.

Die weiteren Klassensieger lauten:
Torsten Löber (Opel Manta / G5 und 4), Patrick Orth (BMW 318is / G3), Ludger Dreyfürst (Mitsubishi / G1 und Gruppe G), Jochen Stoll (Peugeot 306 / N+F bis 2000 ccm), Lars Bröker (Mitsubishi EVO X / N+F über 2000 ccm), Uli Packeisen (BMW 320i WTCC / Gr. A), Sepp Koller (Alfa Romeo / Diesel 2000), Uwe Kaufel (PRC VW / C3) und Karlheinz Meub (Cooper BMW F3) Sieger der GLP.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

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Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

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Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

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