Wir nähern uns so langsam dem Ende der Bergrennen Saison 2010. Als drittletzter Lauf zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft, wurde am vergangenen Wochenende das 43. Osnabrücker Bergrennen 2010 im kleinen Örtchen Hilter/Borgloh ausgetragen. „Der Bernd (Stegmann) ruft“ und sie kamen in Schaaren in der Borgloher Schweiz am Rande des Teutoburger Waldes – knapp 170 Starter und etwa 20.000 Zuschauer erlebten feinsten Motorsport gepaart mit jeder Menge Rahmenprogramm - und - das Luxemburg in Norddeutschland liegt. Wieder einmal großes Kompliment an Bernd Stegmann und sein Team.
Das Wetter zeigte sich zum Glück schon ab Donnerstag von seiner schönen Seite und lies das Fahrerlager abtrocknen, so dass die Teams mit ihren Gespannen das Fahrerlager trockenen Fußes beziehen konnten. Am Freitagabend waren wir bei den 1150ern zum gemeinsamen Grillen eingeladen, wo „Chefkoch“ Rolle uns auf feinste umsorgte. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal die 1150er und Rolle.

Der Samstagmorgen war ebenfalls sehr schön und lies auf gutes Wetter hoffen. Geprägt von ein paar, zum Glück recht glimpflichen Unfällen konnten insgesamt 4 Wertungsläufe durchgeführt werden. Das Team von Rennleiter Holger Maes hatte alles straff durchorganisiert und konnte somit für einen zügigen Trainingsverlauf sorgen. Der Gießener Christan Reuter hatte ausgangs Posten 7 einen Drehen mit anschließendem Einschlag in die Leitplanke, Rainer Koresch pflügte an selber Stelle mit seinem 1600er BDA Escort durch den Graben, ebenso wie Hans-Dieter Seitz. Am Abend wurde dann im VIP Zelt die Race Cup Queen 2010 im Rahmen der VIP Party gewählt.

 

Für Sonntag hatte der Wetterdienst eher nicht schönes Wetter für das Osnabrücker Land vorhergesagt, was aber zum Glück bis 20.00 Uhr auf sich warten lies. Somit konnten insgesamt 4 Wertungsläufe auf der 2,030 km langen Bergrennstrecke durchgeführt werden. Einige Ausfälle, Dreher, Unfälle und leider immer wieder uneinsichtige Zuschauer sorgten für die eine oder andere Unterbrechung. Während des 3. Laufes musste auf einmal der Notarzt ausrücken. Hermann Mantik hatte am Sammelpunkt einen Schwächeanfall und musste mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Wir wünschen Hermann Gute Besserung und hoffen auf eine schnelle Genesung.

Den Gesamtsieg konnte sich der Luxemburger Guy Demuth auf seinem G-Force Reynard F3000er mit 2 Sek. Abstand vor Uwe Lang (Osella PA20/S) und Thomas Rössler (Dallara Spiess F307) sichern. Guy zeigte sich ebenfalls wieder sehr begeistert von der Strecke und möchte auf jeden Fall gerne wieder kommen. Uwe Lang konnte seinen Vorsprung in der Meisterschaft trotzdem weiter ausbauen. Thomas Rössler gewann die Klasse D/E2 bis 2000ccm vor Harald Aring (Formel Opel Lotus) und Andreas Keßler (Reynard 873). 

In der Klasse CN siegte Uwe Lang (Osella PA20/S) vor Georg Olbrich (Osella PA21/P) und dem Schweizer Urs Müller (Argo JM21). Bernd Letmade (Norma M20) und Rolf Köppel (Norma M14) folgten auf den Rängen 4 und 5. Die Klasse C3 konnte Uwe Kaufel (PRC C/3 M92) vor Gerhard Siebert (Osella PA18). Die sehr gut besetzte Klasse FS/E1 über 2000ccm gewann der Walldürner Norbert Brenner mit seinem Opel Astra Coupé V8 DTM, der sich zugleich auch den Tourenwagengesamtsieg sicherte. Der Innsbrucker Herbert Stolz (Porsche 935 DP2) folgte auf Rang 2, vor einem phantastisch fahrenden Daniel Schrey auf seiner Dodge Viper GTS-R und Norbert Handa (Lancia Delta Integrale EVO 3).Der sympathische Opel Kadett D Pilot, Arne Schiermerister, preschte nach längerer Berg Abstinenz auf Platz 1 vor Günter Miethke (VW 1302 RS) und Kevin Ferner (VW Polo G60). Werner Heindrichs gewann die Klasse bis 1600ccm vor Thomas Stelberg , beide auf Opel Corsa A.

In der Die Gruppe H über 2000ccm hieß der Sieger, Markus Wüstefeld mit seinem wunderschönen Mercedes Benz 190E Klasse 1 DTM vor Kai Kording (BMW M3) und Thomas Ostermann (Hartge BWM E30). Klare Verhältnisse gab es wieder in der Gruppe bis 2000cm – Dauersieger Holger Hovemann mit seinem infernalisch antretendem Opel Risse Kadett C Coupé 16V, siegte mit durchweg 1:03er Zeiten, vor Hans-Peter „Hansi“ Eller (VW Minichberger Scirocco I 16V) und Dieter Rottenberger (BMW 318iS STW). Beachtenswert in dieser Klasse, der junge Bielefelder Lars Heisel – der Deutsche Rennslalom Meister belegte bei seinem ersten Bergrennen den 5. Rang. Norbert Wimmer (BMW 2002tii) war wieder schnellster 8V Pilot vor Ralf Iwan (Opel Kadett C Coupé) und Lokalmatador Frank Brügge (VW Golf II 8V).
Die momentan hervorragend belegte 1600er Klasse gewann die Frohnatur Thomas Klingelberger aus Uder mit seinem VW Polo 6N2 JWRC Kit Car Super 1600. Er verwies damit Tobias Auchter (Opel Corsa A) und Manfred Lewe (VW Brügge Golf I 20V) auf die Ränge 2 und 3. Stefan Faulhaber gewann hier die 8V Subwertung vor Nicolas Dietz und Mario Nowaczyk (beide VW Golf I). Spannend ging es hingegen der 1300er Klasse. Dort lieferten sich Manfred Konrad (VW Corrado 16V) und Franz Weißdorn (VW Polo I 16V) eine Schlacht bis auf die 1/100 Sek. - mit dem besseren Ende für Manfred. Franz’s Schwiegersohn Armin Ebenhöh komplettierte das Stockerl auf Rang 3.


Die kleinen 1150er waren dieses mal etwas schwach besetzt, was der Sache aber keinen Abbruch tat. Der Apenser Tobias Klimsas setzet sich deutlich auf Rang 1 vor einer toll fahrenden Steffi Deutsch (beide VW Polo I 8V) und Tobias Vater, Helmut Klimsa auf seinem Audi 50.
Bei den Historischen Fahrzeugen aus dem Classic Berg Cup / Classic Berg Pokal errang Ronny Hering mit seinem VW Scirocco GTI den Sieg in Klasse bis 1600 ccm vor Detlef Schröder (VW Polo I). Gelegenheits Bergpilot Wilhelm Vinke fuhr mit seinem brachial gehendem Opel Kadet B auf Platz 1 vor Stefan Scholz (Opel Kadett C Coupé GTE) und Michael Weber und Armin Westenhöfer (beide VW Scirocco II). Nach einem Dreher in der Bauernhauskurve verschenkte der Schnitzer BMW M3 DTM Pilot bereits den Sieg an Ford Capri RS Treter Richard Rein, der sich darüber freuen konnte.

Die kleinen Publikumslieblinge aus dem NSU Berg Pokal reisten mit 14 NSUs in den hohen Norden bereiteten allen eine Menge Spaß. Der Nürnberger Jörg Höber lies es im Training richtig krachen, schied aber nach dem 4. Trainingslauf mit Lagerschaden am Motor aus. Mehfachmeister Steffen Hofmann trumpfte dafür im Rennen auf und setzte sich, mit 5 Sekunden Abstand auf Motorenbauer Andreas Kuhnert , auf Platz 1. Auf Rang 3 und 4 folgten Jörg Davidovic und Thomas Krystofiak – der mit Sicherheit den besten Sound von allen NSUs erzeugte. Der „Bär“ Bernhard Neuner war ebenfalls gut aufgelegt und konnte sich auf Rang 9 platzieren.

Hier die weiteren Klassensieger: 
-CBP Tourenwagen Anhang K bis 2000ccm: Uwe Oestreich (Opel Kadett C)
-CBC CSC & Formelwagen Anhang K: Hannes Feldmann (Formel Ford 1600)
-Markenpokal ohne ccm: Frank Neugebauer (Porsche 996 GT3 Cup)
-Gruppe G LG3: Ralf Orth (BMW 318is)
-Gruppe G LG2: Mareike Rosteck (Mazda MX5)
-Gruppe G LG1: Michael Starke (Porsche 996 GT3)
-Gruppe N bis 2000cccm: Andreas von der Haar (Seat Ibiza Cupra 2)
-Gruppe N über 2000ccm: Thomas Verhoeven (Porsche 964 RS)
-Gruppe A bis 2000ccm: Ulli Packeisen (BWM 320 WTCC)
-Gruppe A Diesel bis 2000ccm: Maik Kruse (VW Golf V TDI)

 Die letzten Fotos und die ersten Videos werden ab Morgen verfügbar sein. 

sponsor banner

News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

Weiterlesen ...
 

News - Rundstrecke

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

Weiterlesen ...
 

Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

Weiterlesen ...
 

Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

Weiterlesen ...
 

tij banner

Zum Seitenanfang