Wir nähern uns so langsam dem Ende der Bergrennen Saison 2010. Als drittletzter Lauf zur Deutschen Automobil Bergmeisterschaft, wurde am vergangenen Wochenende das 43. Osnabrücker Bergrennen 2010 im kleinen Örtchen Hilter/Borgloh ausgetragen. „Der Bernd (Stegmann) ruft“ und sie kamen in Schaaren in der Borgloher Schweiz am Rande des Teutoburger Waldes – knapp 170 Starter und etwa 20.000 Zuschauer erlebten feinsten Motorsport gepaart mit jeder Menge Rahmenprogramm - und - das Luxemburg in Norddeutschland liegt. Wieder einmal großes Kompliment an Bernd Stegmann und sein Team.
Das Wetter zeigte sich zum Glück schon ab Donnerstag von seiner schönen Seite und lies das Fahrerlager abtrocknen, so dass die Teams mit ihren Gespannen das Fahrerlager trockenen Fußes beziehen konnten. Am Freitagabend waren wir bei den 1150ern zum gemeinsamen Grillen eingeladen, wo „Chefkoch“ Rolle uns auf feinste umsorgte. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal die 1150er und Rolle.

Der Samstagmorgen war ebenfalls sehr schön und lies auf gutes Wetter hoffen. Geprägt von ein paar, zum Glück recht glimpflichen Unfällen konnten insgesamt 4 Wertungsläufe durchgeführt werden. Das Team von Rennleiter Holger Maes hatte alles straff durchorganisiert und konnte somit für einen zügigen Trainingsverlauf sorgen. Der Gießener Christan Reuter hatte ausgangs Posten 7 einen Drehen mit anschließendem Einschlag in die Leitplanke, Rainer Koresch pflügte an selber Stelle mit seinem 1600er BDA Escort durch den Graben, ebenso wie Hans-Dieter Seitz. Am Abend wurde dann im VIP Zelt die Race Cup Queen 2010 im Rahmen der VIP Party gewählt.

 

Für Sonntag hatte der Wetterdienst eher nicht schönes Wetter für das Osnabrücker Land vorhergesagt, was aber zum Glück bis 20.00 Uhr auf sich warten lies. Somit konnten insgesamt 4 Wertungsläufe auf der 2,030 km langen Bergrennstrecke durchgeführt werden. Einige Ausfälle, Dreher, Unfälle und leider immer wieder uneinsichtige Zuschauer sorgten für die eine oder andere Unterbrechung. Während des 3. Laufes musste auf einmal der Notarzt ausrücken. Hermann Mantik hatte am Sammelpunkt einen Schwächeanfall und musste mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Wir wünschen Hermann Gute Besserung und hoffen auf eine schnelle Genesung.

Den Gesamtsieg konnte sich der Luxemburger Guy Demuth auf seinem G-Force Reynard F3000er mit 2 Sek. Abstand vor Uwe Lang (Osella PA20/S) und Thomas Rössler (Dallara Spiess F307) sichern. Guy zeigte sich ebenfalls wieder sehr begeistert von der Strecke und möchte auf jeden Fall gerne wieder kommen. Uwe Lang konnte seinen Vorsprung in der Meisterschaft trotzdem weiter ausbauen. Thomas Rössler gewann die Klasse D/E2 bis 2000ccm vor Harald Aring (Formel Opel Lotus) und Andreas Keßler (Reynard 873). 

In der Klasse CN siegte Uwe Lang (Osella PA20/S) vor Georg Olbrich (Osella PA21/P) und dem Schweizer Urs Müller (Argo JM21). Bernd Letmade (Norma M20) und Rolf Köppel (Norma M14) folgten auf den Rängen 4 und 5. Die Klasse C3 konnte Uwe Kaufel (PRC C/3 M92) vor Gerhard Siebert (Osella PA18). Die sehr gut besetzte Klasse FS/E1 über 2000ccm gewann der Walldürner Norbert Brenner mit seinem Opel Astra Coupé V8 DTM, der sich zugleich auch den Tourenwagengesamtsieg sicherte. Der Innsbrucker Herbert Stolz (Porsche 935 DP2) folgte auf Rang 2, vor einem phantastisch fahrenden Daniel Schrey auf seiner Dodge Viper GTS-R und Norbert Handa (Lancia Delta Integrale EVO 3).Der sympathische Opel Kadett D Pilot, Arne Schiermerister, preschte nach längerer Berg Abstinenz auf Platz 1 vor Günter Miethke (VW 1302 RS) und Kevin Ferner (VW Polo G60). Werner Heindrichs gewann die Klasse bis 1600ccm vor Thomas Stelberg , beide auf Opel Corsa A.

In der Die Gruppe H über 2000ccm hieß der Sieger, Markus Wüstefeld mit seinem wunderschönen Mercedes Benz 190E Klasse 1 DTM vor Kai Kording (BMW M3) und Thomas Ostermann (Hartge BWM E30). Klare Verhältnisse gab es wieder in der Gruppe bis 2000cm – Dauersieger Holger Hovemann mit seinem infernalisch antretendem Opel Risse Kadett C Coupé 16V, siegte mit durchweg 1:03er Zeiten, vor Hans-Peter „Hansi“ Eller (VW Minichberger Scirocco I 16V) und Dieter Rottenberger (BMW 318iS STW). Beachtenswert in dieser Klasse, der junge Bielefelder Lars Heisel – der Deutsche Rennslalom Meister belegte bei seinem ersten Bergrennen den 5. Rang. Norbert Wimmer (BMW 2002tii) war wieder schnellster 8V Pilot vor Ralf Iwan (Opel Kadett C Coupé) und Lokalmatador Frank Brügge (VW Golf II 8V).
Die momentan hervorragend belegte 1600er Klasse gewann die Frohnatur Thomas Klingelberger aus Uder mit seinem VW Polo 6N2 JWRC Kit Car Super 1600. Er verwies damit Tobias Auchter (Opel Corsa A) und Manfred Lewe (VW Brügge Golf I 20V) auf die Ränge 2 und 3. Stefan Faulhaber gewann hier die 8V Subwertung vor Nicolas Dietz und Mario Nowaczyk (beide VW Golf I). Spannend ging es hingegen der 1300er Klasse. Dort lieferten sich Manfred Konrad (VW Corrado 16V) und Franz Weißdorn (VW Polo I 16V) eine Schlacht bis auf die 1/100 Sek. - mit dem besseren Ende für Manfred. Franz’s Schwiegersohn Armin Ebenhöh komplettierte das Stockerl auf Rang 3.


Die kleinen 1150er waren dieses mal etwas schwach besetzt, was der Sache aber keinen Abbruch tat. Der Apenser Tobias Klimsas setzet sich deutlich auf Rang 1 vor einer toll fahrenden Steffi Deutsch (beide VW Polo I 8V) und Tobias Vater, Helmut Klimsa auf seinem Audi 50.
Bei den Historischen Fahrzeugen aus dem Classic Berg Cup / Classic Berg Pokal errang Ronny Hering mit seinem VW Scirocco GTI den Sieg in Klasse bis 1600 ccm vor Detlef Schröder (VW Polo I). Gelegenheits Bergpilot Wilhelm Vinke fuhr mit seinem brachial gehendem Opel Kadet B auf Platz 1 vor Stefan Scholz (Opel Kadett C Coupé GTE) und Michael Weber und Armin Westenhöfer (beide VW Scirocco II). Nach einem Dreher in der Bauernhauskurve verschenkte der Schnitzer BMW M3 DTM Pilot bereits den Sieg an Ford Capri RS Treter Richard Rein, der sich darüber freuen konnte.

Die kleinen Publikumslieblinge aus dem NSU Berg Pokal reisten mit 14 NSUs in den hohen Norden bereiteten allen eine Menge Spaß. Der Nürnberger Jörg Höber lies es im Training richtig krachen, schied aber nach dem 4. Trainingslauf mit Lagerschaden am Motor aus. Mehfachmeister Steffen Hofmann trumpfte dafür im Rennen auf und setzte sich, mit 5 Sekunden Abstand auf Motorenbauer Andreas Kuhnert , auf Platz 1. Auf Rang 3 und 4 folgten Jörg Davidovic und Thomas Krystofiak – der mit Sicherheit den besten Sound von allen NSUs erzeugte. Der „Bär“ Bernhard Neuner war ebenfalls gut aufgelegt und konnte sich auf Rang 9 platzieren.

Hier die weiteren Klassensieger: 
-CBP Tourenwagen Anhang K bis 2000ccm: Uwe Oestreich (Opel Kadett C)
-CBC CSC & Formelwagen Anhang K: Hannes Feldmann (Formel Ford 1600)
-Markenpokal ohne ccm: Frank Neugebauer (Porsche 996 GT3 Cup)
-Gruppe G LG3: Ralf Orth (BMW 318is)
-Gruppe G LG2: Mareike Rosteck (Mazda MX5)
-Gruppe G LG1: Michael Starke (Porsche 996 GT3)
-Gruppe N bis 2000cccm: Andreas von der Haar (Seat Ibiza Cupra 2)
-Gruppe N über 2000ccm: Thomas Verhoeven (Porsche 964 RS)
-Gruppe A bis 2000ccm: Ulli Packeisen (BWM 320 WTCC)
-Gruppe A Diesel bis 2000ccm: Maik Kruse (VW Golf V TDI)

 Die letzten Fotos und die ersten Videos werden ab Morgen verfügbar sein. 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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