Das 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen am 13. und 14. August 2011 in Hilter/Borgloh bei Osnabrück bietet den Besuchern so viele automobile Highlights wie kein anderes Rennen der Deutschen Bergmeisterschaft. Jedes Jahr säumen über 20.000 Besucher die Rennstrecke am Uphöfener Berg, welches auch das Heim Rennen unseres 100octane.de Teams ist. Unter dem Motto „Motorsport zum Anfassen“ erleben die Gäste hier Automobilsport hautnah, zumal das spannende Renngeschehen an der Strecke aus nächster Nähe verfolgt wird und jederzeit ein freier Zugang in das Fahrerlager besteht, wo neben den PS-starken Fahrzeugen auch eine Menge abseits der Rennstrecke geboten wird.

Beim 6. Lauf zur Deutschen Automobilbergmeisterschaft 2011 geht es für die Tourenwagen und offenen Rennsportwagen nicht nur um den begehrten Gesamtsieg am „Uphöfener Berg“, sondern um wichtige Punkte im Kampf um das diesjährige Championat. Dabei wird die Jagd auf den letztjährigen Gesamtsieger, Guy Demuth aus Luxemburg eröffnet, der auch in diesem Jahr einen Start mit einem seiner spektakulären offenen Rennfahrzeuge eingeplant hat. Im Sportwagen-Bergcup präsentieren sich eine Reihe von wunderschönen Gruppe C-Sport-wagen, die, angeführt von Uwe Lang als amtierenden Deutschen Bergmeister der Rennsportfahrzeuge mit dem Osella-BMW, um den Kampf um den „Großen Autohaus Lenz-Pokal 2011“ aufnehmen. Was wäre also ein Bergrennen ohne offene Rennwagen? Ob die Formel 3000, Formel 3 oder die offenen Gruppe C-Sportwagen; sie sind traditionell die ersten Aspiranten auf den Gesamtsieg, dabei wird auch wieder der Kampf auf den bestehenden Streckenrekord aus dem Jahr 2009 mit 55,274 Sekunden in Angriff genommen.

 

Wieder einmal macht die beliebteste Breitensportserie Europas, der KW Bergcup Gruppe H, Station beim nördlichsten Bergrennen der Republik. Mit rund 140 eingeschriebenen Teilnehmern geht hier eine große Anzahl an Fahrzeugen der unterschiedlichsten Marken mit optisch und technisch optimal vorbereiteten Rennvarianten an den Start – „Ein Muss für alle Tuning-Fans“. Ob VW Polo, Opel Corsa, Ford Escort, VW Scirocco, diverse Fiat-Modelle oder in der großen Klasse Opel Kadett C, Renault Clio und Megan, BMW 320 bzw. 2002 oder Lancia Delta – hier wird sensationeller Motorsport mit optimal und technisch auf höchstem Niveau vorbereiteten Fahrzeugen im Grenzbereich betrieben.
Dabei gehen auch einige Boliden aus der Ex-DTM wie der Opel Astra V8 DTM (z. B. mit dem 7fachen Deutschen Automobilbergmeister Norbert Brenner) sowie Ex-DTM Mercedes 190 an den Start.

Gleich drei Serien sind im „Kampf der Zwerge“ vereint. Die beliebten Kleinrennwagen starten am „Uphöfener Berg“ zu ihrem 7. und 8. Wertungslauf und geben auch in 2011 ihr einziges Gastspiel am Berg. Die Abarth-Coppa-Mille präsentiert sich unter dem Sternzeichen des Scorpions mit den erfolgreichen Rennflitzern italienischer Herkunft der 60er und 70er Jahre. Ob die zahlreichen Fiat 850 Abarth, sowie Autobianchi A112 oder Fiat 127, aufgrund ihrer spektakulären Fahrweise gehören sie seit fast 2 Jahrzehnten zu den Lieblingen und festen Bestandteilen des motorsportlichen Breitensports.
Die British Car Trophy ist eine Serie für Fahrer britischer Sport- und Tourenwagen. Der Spaß an den Rennen und an der Technik stehen im Vordergrund und so fahren die Mini Cooper getreu dem Motto „Best Fun Racing“ ihren Meister aus.

Zum „Kampf der Zwerge“ gehört auch die NSU TT-Trophy mit den superschnellen und luftgekühlten Hecktrieblern. Mit rund 50 Fahrzeugen gehört der „Kampf der Zwerge“ heute zu den teilnehmerstärksten Serien auf Europas renommierten Rundstrecken und dabei waren die kleinen Flitzer bereits vor 45 Jahren bei allen wichtigen Tourenwagenrennen überaus erfolgreich.

Hinter der Bezeichnung FB 1-Race Taxi verbirgt sich der wahrscheinlich schnellste VW-Bulli der Welt. Der Schweizer Fred Bernhard hat einen VW T1-Bulli (Split Window), Baujahr 1962, mit der Technik eines Porsche 993 Bi-Turbos versehen. Das mit einem luftgekühlten Leichtmetall 6 Zylinder-Motor von Porsche ausgestattete Fahrzeug leistet derzeit mindestens 408 PS und erreicht dabei eine sensationelle Höchstgeschwindigkeit von ca. 230 km/h. Auch in 2011 besteht beim 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen nicht nur für Bulli-Freunde eine seltene Gelegenheit, dieses spektakuläre Fahrzeug im Renneinsatz zu bewundern. Für die echten Fans ist es aber auch ein Highlight, wenn der sympathische Pilot Fred Bernhard im Fahrerlager einen Einblick in das Innenleben der perfektionierten Technik gewährt.

Eine absolute Neuheit und gleichzeitig ein Tophighlight stellt der Auftritt des Canadian-American Challenge Cups dar. Die buntesten und brutalsten Rennboliden aller Zeiten aus CanAm- und Interserie zwischen 1966 bis 1974 gehen in ihrem Premierenjahr bei ihren europaweiten Einsätzen am „Uphöfener Berg“ an den Start. Schneller als die Formel 1 ihrer Zeit mit donnernden V8-Motoren bringen sie die „Flowerpower“ der Sixties zurück. Neben Rennen in Frankreich, Spanien, Italien und Österreich gibt es nur zwei Einsätze in Deutschland; eines davon beim Osnabrücker ADAC Bergrennen. Die original CanAm-Serie war ein Kind der stürmischen 60er Jahre. Während ihr europäisches Äquivalent, die Interserie, erst ab 1970 ins Rollen kam. Ein besonderer Wert wird dabei auf die Rennfahrzeuge der frühen Jahre gelegt. Insbesondere die Lola T70 Spider und McLaren M1 prägten neben anderen die frühen Jahre. Zugelassen in der Serie sind heute wie damals natürlich auch die fast unbeherrschbaren riesigen PS-Monster von Lola, McLaren, March, Shadow, Porsche oder Chaparal; ebenso wie die eleganten Prototypen aus der Markenweltmeisterschaft à la Porsche 917, Ferrari 512 oder Ford GT 40. Diese äußerst spektakulären Sportwagen, wie sie auch in zahlreichen amerikanischen Spielfilmen der 60er und 70er Jahre zum Einsatz kamen, werden mit ihrem unverwechselbaren Sound den „Uphöfener Berg“ zum Beben bringen.

Die Marke Ferrari spielt seit Jahren beim Osnabrücker ADAC Bergrennen eine besondere Rolle. Bernhard Dransmann, einer von 30 weltweit offiziellen Ferrari-Testpiloten, wird einige besondere Fahrzeuge der italienischen Nobelmarke mit dem schwarzen Pferd auf gelben Grund präsentieren. Wie in den vergangenen zwei Jahren hoffen die Besucher, dass er auch in 2011 einen Ferrari FXX, von dem es weltweit nur insgesamt 30 Autos gibt, mit über 800 PS präsentiert. Dabei gibt es in diesem Jahr weitere Verstärkung durch verschiedene attraktive Ferrari-Modelle von Sportwagenliebhabern aus den Niederlanden und Belgien (z. B. Ferrari 308 GT, Ferrari 360 Challenge, Ferrari F512M, Ferrari 458 Challenge, Ferrari 360 NGT). Für die Freunde der italienischen Nobelmarke sind also Emotionen pur angesagt.

Der historische Automobilsport gewinnt von Jahr zu Jahr auf allen Rennstrecken mehr an Bedeutung und Beachtung und so strömen die Fans, um die liebevoll restaurierten Oldies im Wettstreit gegen die Uhr zu bewundern. Im Classic Berg-Cup finden die Freunde historischer Touren-wagen, GT-Fahrzeuge aber auch Sport- und Formelrennwagen der Jahrgänge bis 1976 ihre Plattform. Im Mittelpunkt des Auf-tritts der historischen Rennwagen steht der NSU-Bergpokal. Dieser startet in 2011 in sein zehntes Jahr und feiert damit ein kleines Jubiläum. Auch bei den zahlreichen Fans hat sich die Serie zu einer der beliebtesten Meister-schaften an Deutschlands Bergen gemausert. Immerhin gehen von Bergrennen zu Bergrennen bis zu 20 Fahrzeuge der NSU TT und TTS-Varianten an den Start und erweisen sich auch für die Besucher im Fahrerlager als äußerst beliebte Gastgeber.

Bereits zum dritten Mal geht der beliebte Serien- und Filmschauspieler Norbert Heisterkamp an den Start. Einem breiten Publikum wurde er durch die RTL-Comedy-Serie „Alles Atze“ und der Kinoproduktion „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ bekannt. Zu seiner neuesten Produktion zählt der SAT 1-Film „Achtung Arzt“ zusammen mit Schauspielerkollegin Annette Frier. Außerdem wirkt er in dem neuen Tom Gerhardt-Film „Der Blender“ mit. Norbert Heisterkamp freut sich darauf, am 13. und 14. August wieder zahlreich seine Fans und insbesondere viele neugierige Kids im Fahrerlager zu treffen und Autogrammwünsche zu erfüllen.

Erst vor kurzer Zeit feierte der neue Lamborghini LP 700-4 auf dem Genfer Autosalon seine Weltpremiere. Das Luxusmodell löst den erfolgreichen Murcielago der italienischen Sportwagen schmiede ab. Der „Aventador“, nach einem Kampfstier benannt, macht in Fachkreisen große Schlagzeilen, da es sich hier um die erste weltweit in Serie komplett aus Kohlefaserstoffen hergestellte Karosse handelt. Der Automobilfanatiker Andreas Liehm wird einer der Ersten sein, die diesen wunderschönen, aber seltenen Sportwagen, in Besitz nehmen dürfen. Da er in den vergangenen Jahren mit seinem Porsche-Rennfahrzeug die Rennstrecke am „Uphöfener Berg“ mehrfach unter die Räder genommen hat, nutzt er in diesem Jahr seine Hausstrecke, um den neuen rund 700 PS-starken und maximal 350 km/h-schnellen Supersportwagen einem interessierten Publikum vorzustellen.

Auch neben der Rennstrecke wird dem Publikum eine Menge geboten. In der RWE-Erlebniswelt gibt es nicht nur für Kinder eine Menge zu erkunden. Ob Segways, E-Bobbycars, Hüpfburg, Mal- und Basteltisch oder Kinderschminken: hier können die kleinen und großen Besucher selber in Aktion treten. Auch das Autohaus Lenz sorgt im Fahrerlager wieder für einige Aktionen und präsentiert u. a. auf der Strecke den neuen Mazda 2 in Rennversion, aus dem ADAC Youngster-Slalom Cup.

Die Zukunft fährt elektrisch: Unter diesem Motto treiben die Stadtwerke Osnabrück den Ausbau der Elektromobilität voran. Im Fahrerlager und auf der Strecke präsentiert das Unternehmen verschiedene Fahrzeugvarianten zu diesem Thema und informiert die Besucher des Bergrennens ausführlich zu diesem zukunftsträchtigen Fortbewegungsmittel.

Am Samstag, dem 13. August 2011 von 9.00-18.00 Uhr finden die Trainings- und Qualifikationsrennen der über 150 Teilnehmer statt. Die insgesamt 4 Rennläufe werden am Sonntag, dem 14. August 2011 ab 9.00 Uhr durchgeführt. Anschließend findet die Siegerehrung auf der Tribüne im Vorstartbereich statt. Alle aktuellen Informationen zum 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen gibt es im Internet unter: www.msc-osnabrueck.com. Hier ist auch eine attraktive Auswahl an Fotos zu den diesjährigen Programmhöhepunkten bereitgestellt.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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