Der 3. Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft zum 49. Wolsfelder Bergrennen 2011 stand, nur eine Woche nach dem Trierer Bergrennen, auf dem Programm. Das bedeute, angesichts der knappen Zeit für viele der angereisten Fahrer, eine Doppelbelastung und enormen Zeitdruckt. Teils musste noch repariert oder die beruflichen Verpflichtungen mit den Rennterminen in Einklang gebracht werden. Die Starter des KW Berg Cups hatten da etwas mehr Zeit, da seit ihrem ersten Lauf im luxemburgischen Eschdorf bereits ein Monat vergangen war. Großes leisteten hier die Teams von Holger Hovemann und Steffen Hofmann. Beide hatten in Trier einen bzw. zwei Motorschäden zu beklagen. Ihre Motorengurus von Risse Motorsport (Holger Hovermann) und Achim Thomas (Steffen Hofmann) bauten innerhalb von nur 4 Tagen einen komplett neuen Motor auf, was ich auch auszahlen sollte.
Die etwa 170 angereisten Starter bezogen also nun im kleinen Örtchen Wolsfeld, unlängst der Deutsch-Luxemburgischen Grenze ihren Platz im Fahrerlager. Das Wetter präsentierte uns am Freitag einen Sonnen-Regen-Wolken Mix mit teils ergiebigen Regenfällen, so dass wir uns mental schon auf ein Regenrennen einstellten - aber es kam dann doch alles anders als erwartet.

Der Trainingstag, welcher traditionell am Pfingst-Sonntag ausgerichtet wird, blieb den ganzen Tag trocken und zog sich aufgrund vieler kleiner Unterbrechungen durch Ausrutscher oder Technische Defekte etwas hin. Die sehr selektive, enge und nur knapp 1,7 km lange Strecke hat es in sich und hat etwas von einem Hubschrauberflug im Wohnzimmer. Mit teils spektakulären Drifts und berherzten Fahrmanövern bekamen die etwa 5.000 angereisten Zuschauer einiges geboten. Besonders die Bit-Kurve ist immer wieder ein beliebter Zuschauplatz, da man dort den Rennwagen näher als an kaum einer anderen Rennstrecke kommt. Tobias Klima und Lutz Hesse's Rennwagen bekamen im Training einen "auf's linke Auge" und präsentierten sich am Renn-Montag im trendigen einäugigen Piratenlook. Einen besonderen Augenschmaus bot der frisch und komplett neu aufgebaute VW Minichberger Scirocco I 16V aus dem Hause Minichberger Motorsport, den das erfahre Duo Hansi Eller und Mario Minichberger diese Saison pilotieren werden. Das Training verlief komplett im trockenen und zeigte schon dort, wie stark das Rennen am Montag werden sollte - André Schrörs z.B. stach mit seinem Talbot Lotus Sunbeam aus der Menge heraus und setzte sich auf Rang 2 hinter Holger Hovemann.

 

Am Pfingstmontag regnete es leider, was die Zeitplanung des ein oder anderen, nach der letzten, kurzen Nacht auf dem Sommernachtsball, doch etwa durcheinander brachte. Viele Fahrer rüsteten von Slicks auf Intermeds oder Regenreifen um. Die Strecke trocknete aber schnell ab, so dass die späteren Starter bei fast komplett trockener Strecke den ersten Wertungslauf absolvieren konnten. Da Wolsfeld eine der wenigen Strecken ist, wo ein Tourenwagen den Gesamtsieg erringen kann, lies dies auf einen Schlagabtausch zwischen dem mehrfachen Gesamtsieger Bruno Ianiello und dem Osella PA20/S Piloten Uwe Lang, hoffen.  Den Gesamtsieg konnte Uwe Lang, nach einem packenden Duell mit dem spektakulär fahrenden Luxemburger Joe Schmitz auf seinem Radical Powertec SR8-LM für sich verbuchen. Burno Ianiello folgte mit seinem Lancia Delta S4 auf Rang 3. Ebenso konnte Uwe Lang die Gruppe E2-SC bis 3000ccm vor eben Joe Schmitz für sich entscheiden. Die kleineren CNs aus der Gruppe E2-SC bis 2000ccm gewann Georg Olbrich (Osella PA21/P) vor Bernd Letmade (Norma M20) und Dany Rollinger (Osella PA21 Junior). Das Starterfeld der Gruppe E2-SS wurde durch den, für den MSC Rhön startenden, Thomas Rössler dominiert. Er verwies mit seinem Dallara F305/07 seinen Kontrahenten Frank Debruyne (Dallara F300) und Roland Tromp (Martini Opel MK79) auf die Ränge 2 und 3.
Die Klasse der FS/E1/E2-SH Fahrzeuge über 2000ccm gewann der Schweizer Bruno Ianiello (Lancia Delta S4) deutlich vor seinem Markenkollegen Jürgen Gerspacher und Norbert Handa (Lancia Delta Integrale EVO 3). In der Klasse FS/E1/E2-SH siegte der Quierschieder Gino Kruhs (Renault Mégane Maxi 16V) vor Fabian Schmitz (VW Golf I GTI) und Bob Kellen (Ford Escort RS2000). Bei den 1600er FS/E1/ES-SH Startern siegte wieder einmal Egidio Pisano (VW Spiess Golf I 16V) sher deutlich vor Rui Gonsalves (Honda Civic VTEC) und Thomas Krüger auf seinem Werks Mugen Honda Civic.

Der KW Berg Cup Gruppe H war natürlich wieder in Klassen gut besetzt und konnte den Fans Motorsport in Reinkultur bieten. Die Gruppe H über 2000ccm gewann  Siegfried Hauff (Opel Kadett C Coupé 16V) vor Thorsten König (BMW 320iS) und Thomas Ostermann (Hartge BMW 325i). Nach dem kapitalen Motorschaden in Trier, vor knapp einer Woche, rechneten wohl wenige mit einem Start vom Gruppe H Dauersieger Holger Hovemann. Doch seinen Mannen von Risse Motorsport bauten ihm innerhalb von 3 Tagen einen neuen Motor auf. Holger sagte,  er wüsste gar nicht wie er den Jungs danken sollte. Er tat es auf seine Art und Weise, in dem er seinen gelb-grünen Opel Risse Kadett C Coupé 16V zum Sieg in der Gruppe H bis 2000ccm prügelte. Auf Rang 2 und 3 folgten Trier-Gewinner, Björn Wiebe (Renault Clio Williams BWR 16V) und dem in einer völlig anderen Welt fahrenden Norbert Wimmer auf seinem BMW 2002tii 8V. Was Norbert mit seinem 8V leistet und schlicht nicht Worte zu kleiden - RESPEKT! Bei den 1600ern spielte der Österreicher Hans Paulitsch die pure Power seines VW Minichberger Scirocco I 16V aus und verwies Frank Brügge (VW Brügge Golf I 20V) und Mario Fuchs (Daihatsu Charade 4x4) auf die Ränge 2 und 3. Schnellster 8V war hier wieder einmal der glänzend fahrende Stefan Faulhaber (Opel Risse Kadett C Coupé 8V).
Die Klasse der 1300er gewann Markus Spöri, die Allradvorteile seine Suzuki Swift 4WD auf der Strecke ausspielen konnte. Die Berg Cup Urgesteine Klaus Bernert (VW Polo II 16V) und Franz Weißdorn (VW Polo I 16V) . Bester 8V war hier Gaststarter Florian Schmitz (VW Polo II 8V). Trotz seinem kleinen Ausritt im Training konnte Tobias Klimsa seinen VW Schneider Polo I 8V auf dem 1. Platz ind er Klasse abstellen, auf den Plätzen 2 und 3 folgten Bernd Deutsch (Schneider Audi 50 8V) und Olaf Katrimski (Fiat Uno 8V).

 

Jochen Stoll gewann auf seinem Peugeot 306 S16 die Gruppe N bis 2000ccm vor Kai Neu (Ford Escort) und Herbert Schmitz (Opel Astra GSi 16V). Die Klasse bis 1400ccm wurde durch Jürgen Plumm (Daihatsu Charade 4x4) vor Dennis Reusrath (ebenfalls Daihatsu Charade 4x4) und Tim Voerhoeven (Citroen AX GTI) gewonnen. Bei den klassischen Fahrzeugen aus dem Classic Berg Cup/ Classic Berg Pokal bis und über 2000 ccm gewann wieder einmal René Frank mit seinem Schnitzer BMW E30 M3 DTM vor Richard Rein (Ford Capri 2600 RS) und Armin Westenhöfer (VW Scirocco II). Neuzugang Roger Moser fiel hier leider mit defekter Antriebswelle im 3. Lauf aus. In der kleineren 1600er Klasse siegte Jürgen Fechter (VW Golf GTI) vor Andreas Gmeinder (VW Passat Typ 32) und Ronny Hering (VW Scirocco GTI).

 

Hoch her ging es auch bei den Fahrern aus dem NSU Berg Pokal. Die Dame und Herren der luftgekühlten Heckmotorfraktion liesen es wieder richtig krachen. Bereits im Training wurden konstant schnelle Zeiten gefahren und sogar ein neuer NSU Streckenrekord durch Jörg Davidovic aufgestellt. Am Renn Tag hatte allerdings die Stunde für den Rekord Champion Steffen Hofmann geschlagen, er gewann die Klasse mit knapp 6 sek. Vorsprung auf den zweitplatzierten Jörg Davidovic und dem drittplatzierten Uwe Schindler. Auf einem tollen 4. Rang folgte die einzige Dame im Feld, Nicola Höllerich. Nici lies richtig die Kuh fliegen und konnte sich im ersten Wertungslauf noch auf Rang 3 platzieren. Sie setzte ihre Fahrt mit konstant schnellen Zeiten fort und freute sich riesig über ihre tolle Platzierung.

Der nächste Lauf findet Mitte Juli beim Homburger Bergrennen statt.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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