Obwohl schon Mitte Juli, stand erst der 4. Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft auf dem Programm. Das 38. Homburger Bergrennen, welches vom Homburger Automobilclub ausgerichtet wird, ist eines der anspruchsvollsten Rennen im Kalender, nicht zuletzt wegen der Mutpassage "Brückchen". Wir schreiben quasi die Stunde 0 - vielen der knapp 170 angereisten Starter, aus verschiedenen europäischen Ländern, saß noch der Schock über den tragischen Unfalltod von Georg Plasa, vor nicht mal ganz einer Woche, in den Knochen. Herbert Stolz und Sebastian Schmitt sagten ihren Start in Homburg, aufgrund ihrer Verbundenheit und Respekt vor Georgs Tod, kurzfristig ab. Reto Meisel verfasste hierzu einen herzergreifenden Brief an seinen Freund Georg, wo wir an dieser Stelle auch nur noch mal andächtig den Hut vor ziehen können und sagen: "Reto, du warst einer wahrer Freund von Georg."


Am Freitag bezogen also nun die Teilnehmer das enge Fahrerlager auf der Wiese in Homburg - es hatte schon etwas von einem Schiebepuzzle, die ganzen Autos und Transporter dort unter zu bekommen. Der komplette Trainingssamstag konnte bei moderaten Temperaturen und schönem Wetter mit Slicks unter die Räder genommen werden. Guy Demuth pulverisierte bereits am Samstag 2 mal den bestehenden Streckenrekord deutlich, dies aber nur inoffiziell, da gewertete Rekordfahrten nur am Renntag zählen und leider nicht im Training. Da für den Renntag allerdings mieses Wetter, sprich Regen angesagt war, sollte der bestehende Streckenrekord also weiter Bestand haben. Ansonsten zeigte sich in den übrigen Klassen, das gewohnte Bild - die entsprechenden Favoriten besetzten quasi ihre designierten Plätze. Alle hofften also auf einen ebenso trockenen Renn Sonntag - doch die Hoffnung wurde gegen 22.00 Uhr jäh zerstört. Es fing wie aus Kübeln an zu schütten und verwandelte das Fahrerlager ein wahres Schlammbecken. Der Regen fand es scheinbar schön im schönen Saarland und sagte sich, da bleibe ich doch erstmal bis etwa 14.00 Uhr am nächsten Tag.

 

Das Rennen begann also gegen 9.00 Uhr - bei Regen - wer hätte es anders erwartet? Leider wurde das Rennen durch mehrere heftige Unfälle überschattet - am schlimmsten erwischte es hier die junge Rennfahrerin Bea Flik. Sie krachte in der Höhe des Brückchen frontal in einen Baum und zerstörte ihren schönen Renault Mégane 16V dabei nachhaltig. Bea selbst trug, nach ersten Informationen, zum Glück nur leichte Verletzungen davon - bis auf einen Schock und dass ihr alle Knochen weh tun, ist sie ansonsten wohl auf und mittlerweile wieder auf dem Heimweg. Trotzdem wünschen wir Bea, Gute Genesung und Kopf hoch. Material ist zu ersetzen, der Mensch nicht. Ebenso erwischte es dort Nikolaus Dietz, Jürgen Heßberger und Andreas Herl an gleicher Stelle. Aufgrund der vielen Unfälle, des schlechten Wetters und der fortgeschrittenen Zeit, wurde das Rennen einvernehmlich gegen 18.00 Uhr vom Rennleiter abgebrochen. Man hätte die noch etwa 60 verbliebenen Starter nicht mehr in der Zeit den Berg hoch bekommen.

Doch kommen wir zurück zum eigentlichen Renngeschehen - Den Gesamtsieg sicherte sich Uwe Lang in seinem betagten Osella BMW PA20/S, der Guy Demuth in seiner Wunderwaffe Osella Zytek FA30 auf Rang 2 verwies. Das Podest komplettierte unser Schweizer Freund Reto Meisel mit seinem Mercedes 190E RM1 Judd V8, der zugleich den Tourenwagen Sieg für sich verbuchen konnte. Norbert Handa (Lancia Delta Integrale EVO III) und Klaus Hoffmann (Opel Astra Coupé V8 DTM) wurden Tourenwagen und FS/E1& E2/SH über 2000ccm Zweiter und Dritter.

In der kleineren FS/E1 Klasse bis 2000ccm gewann Gino Kruhs auf seinem Renault Mégane Maxi 16V vor Jürgen Schuster (Mazda RX7) und Werner Kieser (Ford Escort RS2000). Die kleinste Klasse des FS/E1er konnte Thomas Bodtländer (Peugeot 205 Rallye) vor Lukas Bodtländer (Peugeot 106 Rallye) und Pascal Becker (VW Polo) für sich entscheiden. Bei den Formelfahrzeugen der Klasse FS/E2-SS siegte Thomas Rössler (Dallara F307) vor Yann Hèche (Tatuus Formel Renault 2000) und Frank Debruyne (Dallara F300).

Wechseln wir rüber in den KW Berg Cup der Gruppe H, die zahlenmäßig das größte Starterfeld bereitstellen. Bei den Über-2L Hubraum Fahrzeugen gewann Berg Cup Wiedereinsteiger Alexander Hin auf seiner Opel Kadett C C Limosine 8V. Ihm folgten auf den Rängen 2 und 3 die Herren Norman Struckmann (Ford Escort Cosworth) und Wolfgang Hönscheid (BMW E36 325i). 
In der heiß umkämpften Königklasse bis 2000ccm sicherte sich unser Mr. Gruppe H - Holger Hovemann - einmal mehr den Sieg, dicht gefolgt von einem glänzend fahrenden Dirk Preisser, der sein bestes Saisonergebnis einfahren konnte. Das Stockerl komplettierte hier Hans-Peter "Hansi" Eller auf seinem VW Minichberger Scirocco I 16V. Bester 8V Mann war hier Christian Auer auf dem BMW 2002tii 8V.

Bei den 1600ern gewann der Routinier, Helmut Maier (VW Spiess Golf i 16V) vor Tobias Auchter und Werner Heindrichs, beide auf Opel Corsa A 16V. Stefan Fauhaber zeigte hier auch einmal wieder seine Klasse und wurde schnellster 8V Starter in dieser Startergruppe. Das Feld der 1300ccm Fahrzeuge ist heiß umkämpft wie nie, Markus Spöri konnte hier nach den beiden Wertungsläufen seinen 2. Saisonsieg einfahren. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Armin Ebenhöh (VW Minichberger Polo I 16V) und Helmut Götzl (VW Polo II 8V) der zugleich auch bester 8V Starter war. Überraschungen gab es bei den kleinen 1150ern. Vorjahres Gesamtsieger Tobias Klimsa hatte sein Auto noch nicht wieder einsatzbereit. Jürgen Heßberger hatte im ersten Lauf einen Unfall und war somit aus dem Rennen. Die Karten wurden also neu gemischt, so dass letztendlich Olaf Katrimski mit seinem Fiat Uno 8V das beste Blatt in den Händen hielt. Zweiter in der Klasse wurde ein toll fahrender Tobias Stegmann (Schneider Audi 50 8V) vor Jürgen Schneider (VW Schneider Polo II 16V).

Die Gruppe N bis 2000ccm gewann Jochen Stoll (Peugeot 306 S16) vor Herbert Schmitz (Opel Astra GSI 16V) und Kai Neu (Ford Escort RS2000 DTC). In kleineren Gruppe N bis 1400ccm siegte Tim Verhoeven (Citroen AX GTi) vor Frank Gärtner (VW Polo 86C) und Heimo Blatt (Peugeot 106 Rallye).

Kommen wir nun zu den beliebten klassischen Fahrzeugen aus dem Classic Berg Cup und den Anhang K Fahrzeugen bis 2000ccm Hubraum. Hier konnte sich Kult Publikumsliebling und Quertreiber, Bob Kellen mit seinem Ford Escort MK2 8V den Sieg vor Andreas Herl (Ford Escort RS2000) und dem Schweizer Roger Moser (BWM E21 Gruppe 2) sichern. Eine Klasse tiefer bzw. nach Zusammenlegung mit der 1600er bis 1300ccm, gewann Christian Mörzl (Talbot Samba Rallye) vor Ronny Hering (VW Scirocco I GTI) und Andreas Gmeider (VW Passat Typ 32). 
Bei Freunden aus dem NSU Bergpokal konnte der Meister, Steffen Hofmann sein ganzes Können in Homburg ausspielen. Er siegte hier vor Jörg Davidovic und Thomas Krystofiak, der den einzigen NSU 1200C im Feld pilotiert. Einen tollen 4. Rang sicherte sich die fränkische Frohnatur, Leo Rabus - er verwies sogar den Meister des Jahres 2009 auf den 5. Rang - toll gemacht Leo.

In 3 Wochen geht es weiter zum nächsten Rennen in der schönen Rhön, zum Hauenstein Bergrennen. Die Fotos und dieses mal nur Onboard Aufnahmen, werden im Laufe der Woche auf unserer Seite erscheinen.

Hier noch ein ganz toller Bericht von unserem Steffilein - Prädikat: Besonders lesenswert.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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