Wenn am 13. und 14. August auf dem 2,030 km langen „Uphöfener Berg“ der 6. Lauf um die Deutsche Automobil-Bergmeisterschaft 2011 und weitere nationale und internationale Meisterschaften und Markenpokale ausgetragen werden, erleben die Fans wieder sprichwörtlich „Motorsport zum Anfassen!“. Die Besucher erleben an der Strecke wie die Piloten bei dem Kampf um 1000stel Sekunden ihre Ideallinie suchen und bei Spitzengeschwindigkeiten von rund 200 km/h in höchster Konzentration die Kurven bewältigen. Gleichzeitig pulsiert im offenen Fahrerlager das Leben, denn schließlich werden hier die letzten Feinabstimmungen an den Rennwagen vorgenommen und zwischen den Läufen werden unzählige Benzingespräche geführt.

Besonders spannend wird es immer dann, wenn die offenen Rennwagen (offene Gruppe C-Sportwagen und Formel-Rennwagen) am Start stehen. Hier starten auch die Favoriten auf den diesjährigen Gesamtsieg um den "Großen Autohaus Lenz Pokal". Der letztjährige Gesamtsieger Guy Demuth aus Luxemburg präsentiert seine neue Wunderwaffe, den fast 500 PS starken Osella FA 30, mit dem er einen Angriff auf den bestehenden Streckenrekord von 55,274 Sekunden angekündigt hat. Die offenen Sportwagen elektrisieren die Fans, wenn die lauten Motoren dieser ultraschnellen offenen Flitzer am Start ertönen. So werden der derzeit führende in der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft Uwe Lang sowie die beiden südbayerischen Brüder Michael und Peter Behnke, die allesamt mit einem Osella PA 20 unterwegs sind, ebenfalls zum Angriff auf den Titel in der "Borgloher Schweiz" blasen.

 

Der KW-Berg Cup Gruppe H gilt als die stärkste Breitensportserie im Motorsport auf dem Kontinent. Die weit mehr als 100 Teilnehmer dieser Serie stellen das Herz des Tourenwagensports am Berg dar und sind „ein Muss“ für alle Tuningfans. Ob VW Polo, Opel Corsa, Ford Escort, Suzuki Swift, VW Scirocco, Fiat X 1/9 oder in der großen Division zahlreiche Opel Kadett C-Modelle, BMW 320 bzw. 2002, Renault Clio bzw. Renault Megane - vom Grün der Startampel bis zum Passieren der Lichtschranke im Ziel gibt jeder hartringend um jeden Millimeter Ideallinie und jede 100stel Fahrzeit ankämpfend alles, um sich die Faszination und den Beifall des Publikums zu verdienen.

Der Schweizer Reto Meisel hat mit seinem Mercedes 190 RM 1 V8 den Titel des diesjährigen Deutschen Automobil-Bergmeisters für Tourenwagen fest ins Visier genommen. Das Fahrzeug ist mit einem ehemaligen Formel 1-Motor ausgestattet und leistet rund 570 PS. Aber auch die ehemaligen Fahrzeuge der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft und aus der STW-Serie haben eine große Fangemeinde. So präsentiert der Unterfranke Klaus Hoffmann einen Original Opel Astra Ex-DTM und sorgt mit einem unvergleichbaren Sound für großes Aufsehen. Im Konzert der Titelfavoriten bei den Tourenwagen mischt weiterhin der amtierende deutsche Bergmeister Norbert Handa mit dem über 600 PS-starken Lancia Delta Integrale mit, so dass bei den Rennen der Tourenwagen äußerste Spannung garantiert ist.

Seit mehr als einem Jahrzehnt treten die Teilnehmer der drei Serien Abarth-Coppa-Mille, British-Car-Trophy und NSU-TT-Trophy bei zahlreichen Motorsport-Events zum „Kampf der Zwerge“ an. Mit einem der größten Starterfelder im historischen Motorsport gehen die Renntourenwagen bis 1300 ccm auf den bekannten Rundstrecken in Mitteleuropa an den Start. Dabei wagen sie einmal jährlich einen Ausflug an den Berg und haben dabei zusätzlich eine große Fangemeinde gefunden. Auch die Qualität der Rennsemmeln kann sich sehen lassen und scheut keine internationalen Vergleiche. Hier sind die klassischen Renner der sechziger Jahre wie der Fiat Abarth 1000 TC, Autobianchi A112 oder Fiat 127 zu Hause. Beim "Kampf der Zwerge" ist großer Spaß garantiert.

Der NSU Bergpokal feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Seit genau 10 Jahren starten bis zu 20 NSU TT, dem deutschen Rennsportklassiker der 60er und 70er Jahre, mit dem damals modernen Heckmotoren-Antriebskonzept an Deutschlands Bergen und fighten in ihrer eigenen Meisterschaft jährlich um ihren Champion. Gerade beim nördlichsten Bergrennen Deutschlands wird die Gruppe der NSU-Racer von einer starken Fangemeinde begleitet und im Fahrerlager bei offenen Motorhauben dicht umlagert.

Eine absolute Neuheit stellt der Auftritt des Canadian American Challenge Cups dar. Die buntesten und brutalsten Rennboliden aller Zeiten aus CanAm- und Interserie zwischen 1966 und 1974 gehen in ihrem Premierejahr bei ihren europaweiten Einsätzen am „Uphöfener Berg“ an den Start. Eine kleine Gruppe wird mit donnernden V8-Motoren und schneller als die Formel 1 in ihrer Zeit die Flower-Power der Sixties für kurze Zeit zurückbringen.

„Ein Auto muss man zuerst träumen“. Dieser Satz von Enzo Ferrari begleitet seit vielen Jahren das Osnabrücker ADAC Bergrennen, denn schließlich präsentiert Bernhard Dransmann Jahr für Jahr einige dieser traumhaften Spitzenmodelle der roten Renner mit dem schwarzen Pferd auf gelben Grund. Wieder werden diese hochexklusiven Sportfahrzeuge aus Maranello die Besucher in Verzückung versetzen. Auch in diesem Jahr bleibt es ein gut gehütetes Geheimnis, mit welchen Spitzenmodellen Bernhard Dransmann den Berg erobert. Dabei erhält er in diesem Jahr Unterstützung von einigen automobilverrückten Ferraristi aus den Niederlanden und Belgien, die u. a. einen neuen Ferrari 458 Challenge, einen Ferrari 360 GT und einen seltenen Ferrari 308 GT BM in Rallyeversion präsentieren.

Es klingt schon ein wenig wie im Märchen, doch der sympathische Schweizer Fred Bernhard hat es mit Freunden in die Realität umgesetzt: Der Umbau eines VW T1 (Split-Window), Bj: 1962, mit der kompletten Technik eines Porsche 993 Bi-Turbos wurde in sechs Jahren und rund 3000 Stunden realisiert. Damit gilt das Fahrzeug als „wahrscheinlich schnellster VW-Bulli der Welt“. Das mit weit über 400 PS ausgestattete Fahrzeug war bereits zweimal am „Uphöfener Berg“ zu bewundern und ist im Fahrerlager stets dicht umlagert.

Der prominente TV-Star Norbert Heisterkamp wird beim 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen wieder ins Lenkrad greifen. Bekannt wurde der ehemalige Stuntman insbesondere durch seine Rolle des „Harry Möller“ in der RTL-Serie „Alles Atze“ und durch verschiedene Kinoproduktionen u.a. „Sieben Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ sowie dem SAT 1-Automagazin, in dem er unbestechlich, ehrlich und gnadenlos Automodelle ins Visier nimmt. Am „Uphöfener Berg“ präsentiert Norbert Heisterkamp einen VW-DigiTec Scirocco mit satten 380 PS, wobei er im Fahrerlager auch gerne die Autogrammwünsche seiner kleinen und großen Fans erfüllt.

Abseits der Rennstrecke bietet die RWE-Erlebniswelt „Lernen und Vergnügen“ spannende Themen und Wissenswertes zum Thema „Energie“ in einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm aus Spiel, Spaß und wertvollen Informationen. Dabei steht im Mittelpunkt ein Segway-Parcous, auf dem man seine Runden drehen kann und für die Kids wird mit den E-Bobbycars um die Wette gefahren.

„Ich fahr Strom – wer fährt mit?“ Unter diesem Motto stellen die Stadtwerke Osnabrück verschiedene Elektrofahrzeuge in unterschiedlichen Varianten vor. Das Interesse der Elektromobilität ist bereits heute riesengroß und deshalb darf man auch auf die verschiedenen Fahrzeuge bis hin zu ersten Modellen für den Automobilsport gespannt sein.

Erstmals startet der Münsteraner Unternehmer Titus Dittmann mit einer fast 500 PS starken Dodge Viper beim Bergrennen. Seinen Bekanntheitsgrad erlangte er jedoch weniger durch den Automobilsport als vielmehr als „Vater der deutschen Skateboardscene“. In dieser Eigenschaft hat Titus Dittmann auch die nach ihm benannte Stiftung „Skate aid“ ins Leben gerufen. Mit der Stiftung „Skate aid“ nutzt er mit seinem Team die Kraft des Skateboards, um den Kindern und Jugendlichen in Krisengebieten auf der ganzen Welt Hoffnung auf vier Rollen zu bringen.

Die DTM-Meisterschaft, deren Läufe regelmäßig im TV übertragen werden, wird regelmäßig von einem Safety-Car von Audi-Motorsport angeführt. Der mit 450 PS und 8 Zylindern bei einer 7-Gang-Schaltung ausgestattete Audi RS 5 hat die Aufgabe, bei Gefahrensituationen und extremen Witterungsverhältnissen in das Renngeschehen einzugreifen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Dieses Safety-Car aus der DTM wird Peter Lux, langjähriger Pilot des Safety-Cars in der DTM und anderen internationalen Meisterschaften in diesem Jahr am Berg vorstellen.

Das diesjährige Rennleiter-Fahrzeug wird von der Firma ARTEVO Performance gestellt. Dank der über 10 jährigen Erfahrung von ARTEVO Performance im Chiptuning und Motorsportbereich verfügt der Wagen nun über ca. 400PS und 550NM. Um das PS / Gewichtsverhältnis weiter zu optimieren wurde eine radikale Gewichtsreduzierung durch das Ausräumen des Fahrzeuges durchgeführt. Weiterhin wurde eine FIA Motorsport Käfigzelle von Pleie Sport samt FIA Sparco Sportsitzen und Sportgurten, ein Gewindefahrwerk von KW in der Variante 3 mit Clubsport Änderungen, 18 Zoll M Felgen mit Semislicks sowie eine Edelstahl Abgasanlage ab Turbo verbaut. Serienmäßig ist der BMW E92 335i mit seinen 306PS ja bekanntlich nicht gerade untermotorisiert, doch nach der Leistungskur von ARTEVO Performance auf ca. 400PS, dank Softwareoptimierung, Abgasanlage, größerem Ladeluftkühler und Forge Blow off ist der BMW 335i ein wahrer M3 Killer, der schon fast Waffenschein pflichtig ist.

Die Trainings- und Qualifikationsläufe der rund 150 Teilnehmer finden am Samstag, den 13. August zwischen 9.00 und 18.00 Uhr statt; um 20.00 Uhr beginnt im Festzelt die „1. Osnabrücker Mega-Bergparty“ mit viel Musik und guter Laune sowie dem Spitzenkünstler „Master Me“, der „die Puppen tanzen lässt“. Am Sonntag, den 14. August werden insgesamt 4 Rennläufe durchgeführt und zwar in der Zeit zwischen 9.00 und 17.00 Uhr, anschließend findet die Siegerehrung auf der Tribüne im Vorstartbereich statt. Alle aktuellen Informationen und Eintrittspreise zum 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen gibt es im Internet unter: www.msc-osnabrueck.com

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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