Wenn am 13. und 14. August auf dem 2,030 km langen „Uphöfener Berg“ der 6. Lauf um die Deutsche Automobil-Bergmeisterschaft 2011 und weitere nationale und internationale Meisterschaften und Markenpokale ausgetragen werden, erleben die Fans wieder sprichwörtlich „Motorsport zum Anfassen!“. Die Besucher erleben an der Strecke wie die Piloten bei dem Kampf um 1000stel Sekunden ihre Ideallinie suchen und bei Spitzengeschwindigkeiten von rund 200 km/h in höchster Konzentration die Kurven bewältigen. Gleichzeitig pulsiert im offenen Fahrerlager das Leben, denn schließlich werden hier die letzten Feinabstimmungen an den Rennwagen vorgenommen und zwischen den Läufen werden unzählige Benzingespräche geführt.

Besonders spannend wird es immer dann, wenn die offenen Rennwagen (offene Gruppe C-Sportwagen und Formel-Rennwagen) am Start stehen. Hier starten auch die Favoriten auf den diesjährigen Gesamtsieg um den "Großen Autohaus Lenz Pokal". Der letztjährige Gesamtsieger Guy Demuth aus Luxemburg präsentiert seine neue Wunderwaffe, den fast 500 PS starken Osella FA 30, mit dem er einen Angriff auf den bestehenden Streckenrekord von 55,274 Sekunden angekündigt hat. Die offenen Sportwagen elektrisieren die Fans, wenn die lauten Motoren dieser ultraschnellen offenen Flitzer am Start ertönen. So werden der derzeit führende in der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft Uwe Lang sowie die beiden südbayerischen Brüder Michael und Peter Behnke, die allesamt mit einem Osella PA 20 unterwegs sind, ebenfalls zum Angriff auf den Titel in der "Borgloher Schweiz" blasen.

 

Der KW-Berg Cup Gruppe H gilt als die stärkste Breitensportserie im Motorsport auf dem Kontinent. Die weit mehr als 100 Teilnehmer dieser Serie stellen das Herz des Tourenwagensports am Berg dar und sind „ein Muss“ für alle Tuningfans. Ob VW Polo, Opel Corsa, Ford Escort, Suzuki Swift, VW Scirocco, Fiat X 1/9 oder in der großen Division zahlreiche Opel Kadett C-Modelle, BMW 320 bzw. 2002, Renault Clio bzw. Renault Megane - vom Grün der Startampel bis zum Passieren der Lichtschranke im Ziel gibt jeder hartringend um jeden Millimeter Ideallinie und jede 100stel Fahrzeit ankämpfend alles, um sich die Faszination und den Beifall des Publikums zu verdienen.

Der Schweizer Reto Meisel hat mit seinem Mercedes 190 RM 1 V8 den Titel des diesjährigen Deutschen Automobil-Bergmeisters für Tourenwagen fest ins Visier genommen. Das Fahrzeug ist mit einem ehemaligen Formel 1-Motor ausgestattet und leistet rund 570 PS. Aber auch die ehemaligen Fahrzeuge der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft und aus der STW-Serie haben eine große Fangemeinde. So präsentiert der Unterfranke Klaus Hoffmann einen Original Opel Astra Ex-DTM und sorgt mit einem unvergleichbaren Sound für großes Aufsehen. Im Konzert der Titelfavoriten bei den Tourenwagen mischt weiterhin der amtierende deutsche Bergmeister Norbert Handa mit dem über 600 PS-starken Lancia Delta Integrale mit, so dass bei den Rennen der Tourenwagen äußerste Spannung garantiert ist.

Seit mehr als einem Jahrzehnt treten die Teilnehmer der drei Serien Abarth-Coppa-Mille, British-Car-Trophy und NSU-TT-Trophy bei zahlreichen Motorsport-Events zum „Kampf der Zwerge“ an. Mit einem der größten Starterfelder im historischen Motorsport gehen die Renntourenwagen bis 1300 ccm auf den bekannten Rundstrecken in Mitteleuropa an den Start. Dabei wagen sie einmal jährlich einen Ausflug an den Berg und haben dabei zusätzlich eine große Fangemeinde gefunden. Auch die Qualität der Rennsemmeln kann sich sehen lassen und scheut keine internationalen Vergleiche. Hier sind die klassischen Renner der sechziger Jahre wie der Fiat Abarth 1000 TC, Autobianchi A112 oder Fiat 127 zu Hause. Beim "Kampf der Zwerge" ist großer Spaß garantiert.

Der NSU Bergpokal feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Seit genau 10 Jahren starten bis zu 20 NSU TT, dem deutschen Rennsportklassiker der 60er und 70er Jahre, mit dem damals modernen Heckmotoren-Antriebskonzept an Deutschlands Bergen und fighten in ihrer eigenen Meisterschaft jährlich um ihren Champion. Gerade beim nördlichsten Bergrennen Deutschlands wird die Gruppe der NSU-Racer von einer starken Fangemeinde begleitet und im Fahrerlager bei offenen Motorhauben dicht umlagert.

Eine absolute Neuheit stellt der Auftritt des Canadian American Challenge Cups dar. Die buntesten und brutalsten Rennboliden aller Zeiten aus CanAm- und Interserie zwischen 1966 und 1974 gehen in ihrem Premierejahr bei ihren europaweiten Einsätzen am „Uphöfener Berg“ an den Start. Eine kleine Gruppe wird mit donnernden V8-Motoren und schneller als die Formel 1 in ihrer Zeit die Flower-Power der Sixties für kurze Zeit zurückbringen.

„Ein Auto muss man zuerst träumen“. Dieser Satz von Enzo Ferrari begleitet seit vielen Jahren das Osnabrücker ADAC Bergrennen, denn schließlich präsentiert Bernhard Dransmann Jahr für Jahr einige dieser traumhaften Spitzenmodelle der roten Renner mit dem schwarzen Pferd auf gelben Grund. Wieder werden diese hochexklusiven Sportfahrzeuge aus Maranello die Besucher in Verzückung versetzen. Auch in diesem Jahr bleibt es ein gut gehütetes Geheimnis, mit welchen Spitzenmodellen Bernhard Dransmann den Berg erobert. Dabei erhält er in diesem Jahr Unterstützung von einigen automobilverrückten Ferraristi aus den Niederlanden und Belgien, die u. a. einen neuen Ferrari 458 Challenge, einen Ferrari 360 GT und einen seltenen Ferrari 308 GT BM in Rallyeversion präsentieren.

Es klingt schon ein wenig wie im Märchen, doch der sympathische Schweizer Fred Bernhard hat es mit Freunden in die Realität umgesetzt: Der Umbau eines VW T1 (Split-Window), Bj: 1962, mit der kompletten Technik eines Porsche 993 Bi-Turbos wurde in sechs Jahren und rund 3000 Stunden realisiert. Damit gilt das Fahrzeug als „wahrscheinlich schnellster VW-Bulli der Welt“. Das mit weit über 400 PS ausgestattete Fahrzeug war bereits zweimal am „Uphöfener Berg“ zu bewundern und ist im Fahrerlager stets dicht umlagert.

Der prominente TV-Star Norbert Heisterkamp wird beim 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen wieder ins Lenkrad greifen. Bekannt wurde der ehemalige Stuntman insbesondere durch seine Rolle des „Harry Möller“ in der RTL-Serie „Alles Atze“ und durch verschiedene Kinoproduktionen u.a. „Sieben Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ sowie dem SAT 1-Automagazin, in dem er unbestechlich, ehrlich und gnadenlos Automodelle ins Visier nimmt. Am „Uphöfener Berg“ präsentiert Norbert Heisterkamp einen VW-DigiTec Scirocco mit satten 380 PS, wobei er im Fahrerlager auch gerne die Autogrammwünsche seiner kleinen und großen Fans erfüllt.

Abseits der Rennstrecke bietet die RWE-Erlebniswelt „Lernen und Vergnügen“ spannende Themen und Wissenswertes zum Thema „Energie“ in einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm aus Spiel, Spaß und wertvollen Informationen. Dabei steht im Mittelpunkt ein Segway-Parcous, auf dem man seine Runden drehen kann und für die Kids wird mit den E-Bobbycars um die Wette gefahren.

„Ich fahr Strom – wer fährt mit?“ Unter diesem Motto stellen die Stadtwerke Osnabrück verschiedene Elektrofahrzeuge in unterschiedlichen Varianten vor. Das Interesse der Elektromobilität ist bereits heute riesengroß und deshalb darf man auch auf die verschiedenen Fahrzeuge bis hin zu ersten Modellen für den Automobilsport gespannt sein.

Erstmals startet der Münsteraner Unternehmer Titus Dittmann mit einer fast 500 PS starken Dodge Viper beim Bergrennen. Seinen Bekanntheitsgrad erlangte er jedoch weniger durch den Automobilsport als vielmehr als „Vater der deutschen Skateboardscene“. In dieser Eigenschaft hat Titus Dittmann auch die nach ihm benannte Stiftung „Skate aid“ ins Leben gerufen. Mit der Stiftung „Skate aid“ nutzt er mit seinem Team die Kraft des Skateboards, um den Kindern und Jugendlichen in Krisengebieten auf der ganzen Welt Hoffnung auf vier Rollen zu bringen.

Die DTM-Meisterschaft, deren Läufe regelmäßig im TV übertragen werden, wird regelmäßig von einem Safety-Car von Audi-Motorsport angeführt. Der mit 450 PS und 8 Zylindern bei einer 7-Gang-Schaltung ausgestattete Audi RS 5 hat die Aufgabe, bei Gefahrensituationen und extremen Witterungsverhältnissen in das Renngeschehen einzugreifen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Dieses Safety-Car aus der DTM wird Peter Lux, langjähriger Pilot des Safety-Cars in der DTM und anderen internationalen Meisterschaften in diesem Jahr am Berg vorstellen.

Das diesjährige Rennleiter-Fahrzeug wird von der Firma ARTEVO Performance gestellt. Dank der über 10 jährigen Erfahrung von ARTEVO Performance im Chiptuning und Motorsportbereich verfügt der Wagen nun über ca. 400PS und 550NM. Um das PS / Gewichtsverhältnis weiter zu optimieren wurde eine radikale Gewichtsreduzierung durch das Ausräumen des Fahrzeuges durchgeführt. Weiterhin wurde eine FIA Motorsport Käfigzelle von Pleie Sport samt FIA Sparco Sportsitzen und Sportgurten, ein Gewindefahrwerk von KW in der Variante 3 mit Clubsport Änderungen, 18 Zoll M Felgen mit Semislicks sowie eine Edelstahl Abgasanlage ab Turbo verbaut. Serienmäßig ist der BMW E92 335i mit seinen 306PS ja bekanntlich nicht gerade untermotorisiert, doch nach der Leistungskur von ARTEVO Performance auf ca. 400PS, dank Softwareoptimierung, Abgasanlage, größerem Ladeluftkühler und Forge Blow off ist der BMW 335i ein wahrer M3 Killer, der schon fast Waffenschein pflichtig ist.

Die Trainings- und Qualifikationsläufe der rund 150 Teilnehmer finden am Samstag, den 13. August zwischen 9.00 und 18.00 Uhr statt; um 20.00 Uhr beginnt im Festzelt die „1. Osnabrücker Mega-Bergparty“ mit viel Musik und guter Laune sowie dem Spitzenkünstler „Master Me“, der „die Puppen tanzen lässt“. Am Sonntag, den 14. August werden insgesamt 4 Rennläufe durchgeführt und zwar in der Zeit zwischen 9.00 und 17.00 Uhr, anschließend findet die Siegerehrung auf der Tribüne im Vorstartbereich statt. Alle aktuellen Informationen und Eintrittspreise zum 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen gibt es im Internet unter: www.msc-osnabrueck.com

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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