Halbzeit in der Deutschen Bergmeisterschaft – die wilde Bergsteigermeute versammelte sich, nur eine Woche nach dem Hauenstein Bergrennen, beim vom MSC Osnabrück ausgerichteten 44. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2011. Da einige Fahrer am Hauenstein Motorschäden oder andere technische Defekte zu beklagen hatten, mussten viele Nachtschichten bis teils Freitag-Nacht eingelegt werden um beim nördlichsten Rennen der Meisterschaft an den Start zu gehen. Auch die beiden Opel Kadett C Coupé Fahrer Sebastian Schmitt und Holger Hovemann bekamen ihre Triebwerke wieder in die Gänge, genauso wie Uwe Lang mit seinem Osella BWM PA20/S. Das Osnabrücker Bergrennen zählt bei vielen zur absoluten Lieblingsveranstaltung – nicht zuletzt durch die sehr gute Organisation durch Bernd Stegmann und sein Team oder das Renn- & Streckensicherungsleiter Duo Holger Maes und Michael Schrey. In Osnabrück wird sowohl den Zuschauern als auch den Fahrern viel geboten – ein hochkarätiges Starterfeld und ein tolles Rahmenprogramm mache diese Veranstaltung wohl einzigartig im Kalender. Trotz der miesen Wettervorhersage der Wetterfrösche kamen etwa 10.000 Besucher um sich das Spektakel an der 2,03 km langen Strecke am Uphöfener Berg anzusehen.

Der Trainings-Samstag konnte, zur Freude aller, im trockenen absolviert werden. Gerade in der Gruppe H bis 2L sollte es spannend werden. Der Wahl-Düsseldorfer Sebastian Schmitt trumpfte mit seinem Opel Gerent Kadett C Coupé 16V mächtig auf und setzte sich an gleich im ersten Lauf an die Spitze des Feldes. Mächtig spannend sollte es auch bei den Sportwagen werden. Hier kämpften gleich 3 Fahrer um die Krone – die beiden Luxemburger Guy Demuth und Joe Schmitz traten gegen Uwe Lang an. Guy Demuth fuhr bereits im Training einen neuen Streckenrekord, der aber genau wie in Homburg, aufgrund des Trainings nicht gewertet wird. 
Am Sonntag ging dann Buchstäblich die Welt unter. Der Himmel öffnete all seine Pforten und ertränkte fast das gesamte Fahrerlager. Die Karten sollten also neu gemischt werden – alles auf null zurück gesetzt und schauen, wer im Regen am besten klar kommt. Der Schweinfurter, Uwe Lang lag bis zum 2 Lauf noch auf einem sichern Siegkurs, bis er im 3. Lauf seinen Osella BMW PA 20/S in Höhe des Posten 7 schwer beschädigte. Wie die weitere Saison für ihn verlaufen wird, ist noch nicht bekannt. Damit war der Weg frei für den Luxemburger Guy Demuth. Er konnte seinen Osella Zytek FA30, mit knapp 7 Sekunden Vorsprung auf Reto Meisel in seinem Mercedes 190E RM1 Judd V8, auf Rang 1 abstellen. Im Folgte der stärkste Formel 3 Fahrer, Thomas Rössler auf seinem Dallara Spiess F307. Der junge Luxemburger Joe Schmitz komplettierte mit seinem Radical SR8/LM das Quartett auf P4. Joe Schmitz konnte so den Klassensieg der Klasse E2/CN, wenn auch nur hauchdünn, vor Osella BMW PA20/S Piloten Peter Behnke ins Ziel retten. Dessen Bruder Michael, folgte mit baugleichem Auto, auf Rang 3. Die Klasse E2/C3 gewann Uwe Kaufel (PRC VW C3) vor Gerhard Siebert (Osella BMW PA18). Bei den Formel Fahrzeuge der Klasse D/E2 gewann Thomas Rössler (Dallara F305) vor Frank Debruyne (Dallara F300) und Robert Meiers (Ralt RT36).

 

Nach dem Ausfall von Norbert Handa (Lancia Delta EVO III 16V) am Samstag, dem Ausfall von Klaus Hoffmann (Opel Astra Coupé V8 DTM) und Frank Neugebauer (Porsche 996 GT3 RSR) im 1. Lauf, war der Schweizer Reto Meisel mit seinem Mercedes 190E RM1 Judd V8 der einzig verbliebene Starter in der Klasse FS-E1/ES-SH und gewann diese somit natürlich auch. Thorsten Meier, der sich am Samstag von Lauf zu Lauf steigern konnte, trat aufgrund von fehlenden Regenreifen, am Renn-Sonntag nicht mehr an. Die kleine FS-E1/E2-SH Klasse bis 2000ccm konnte der ehemalige Rennleiter des Osnabrücker Bergrennens, Kevin Ferner (VW HiQ Polo III G60) für sich entscheiden. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Ronny Urland (Trabant 601) und Werner Kieser (Ford Escort RS2000). Die große Klasse der Gruppe H über 2000ccm wurde vom Duderstädter Markus Wüstefeld auf seinem wunderschönen AMG Mercedes 190E Evo 2 dominiert. Er verwies Kai Kording (BMW M3 E36) und Wolfgang Hönschied (BMW 325i) auf die Plätze 2 und 3.

Eine weitere Überraschung gab es in der Königsklasse der Tourenwagen, der Gruppe H bis 2000ccm. Dauersieger Holger Hovemann, kam trotz größter Anstrengungen nicht auf vernünftige Zeiten und musste sich letzten Endes mit Platz 3 zufrieden geben. Den zweiten tollen Sieg, für den VW Minichberger Scirocco I 16V, innerhalb einer Woche fuhr Hans-Peter „Hansi“ Eller ein. Mit konstant schnellen Regen-Zeiten zeigte er seine Klasse im Regen und freute sich sichtlich über den Sieg in der Klasse. Der zweitplatzierte Dieter Rottenberger (BMW 318i STW) hatte den Sieg bis zum 3. Lauf noch dicht vor Augen, vergab diesen aber im 4., alles entscheidenden Lauf. Schnellster 8V-Pilot wurde hier wieder einmal BWM Quertreiber, Norbert Wimmer auf seinem BMW 2002tii 8V. Der Man versteht es wirklich ein Auto spektakulär und schnell zu bewegen. Großes Pech hatte der Youngster Patrick Orth. Auf P6 liegend quittierte die Kupplung im Italo BMW M3 (320iS 16V) seinen Dienst. 
Der „Alte Fuchs“ Helmut Meier auf seinem VW Spiess Golf I 16V war im Regen wieder unheimlich stark. Er gewann die Klasse vor Hans Paulitsch im zweiten VW Minichberger Scirocco I 16V und einem glänzend fahrenden Stefan Faulhaber (Opel Risse Kadett 8V), der zugleich bester 8V-Pilot in der Klasse wurde.
Markus Spöri konnte in der Gruppe H bis 1300ccm die Stärken seines allradgetriebenen Suzuki Swift 4WD 16V voll ausspielen und sicherte sich einen weiteren Saisonsieg vor Manfred Konrad (VW Corrado 16V) und André Stelberg (VW Schneider Polo I 16V). Der beste 8V-Pilot wurde hier, Helmut Götzl mit seinem VW Polo II 8V. Wiederum eine Überraschung gab es in der kleinen 1150er Klasse der Gruppe H. Lokalmatator und verdienter Sieger wurde der Schneider Audi 50 8V Pilot, Tobias Stegmann. Er verwies Vorjahressieger Tobias Klimsa (VW Schneider Polo I 8V) und Olaf Katrimski (Fiat Uno Abarth 8V) auf die Ränge 2 und 3. Wohl kein anderer hat sich so schön über seinen Sieg gefreut, wie Stego – der erste in seiner Gruppe H Laufbahn. Stolz nahm er unter lautem „Stego, Stego - Rufen seinen Pokal entgegen“. Als zusätzliche Belohnung gab es ein Küsschen seiner Partnerin und Freundin Steffi Deutsch. Nichts schmeckt süßer, wie der der Erfolg.
Bei den Klassikern aus dem Classic Berg Cup / Classic Berg Pokals, gewann Andreas Gmeider (VW Passat Typ 32) vor Ronny Hering (VW Scirocco I GTI) in der Klasse bis 1600ccm und Wilhelm Vinke (Opel Kadett B) in der Klasse bis 2000ccm. 
Für ganz schön große Augen im NSU Berg Pokal sorgte die „Queen of Rain“ Nicola Höllerich. Sie zeigte mehr als nur deutlich, wer im Regen fahren kann. Beherzt fahrend, fuhr sie sogar die schnellste Zeit im zweiten Lauf. Die reichte dann am Ende zu einem tollen 3. Gesamtrang im NSU Klassement. Die Klasse gewann Uwe Schindler mit seinem bärenstarken NSU TT KWR vor einem ebenfalls toll fahrenden Jörg Davidovic.

Weitere Klassensieger waren: Axel Pohlmann (Gruppe G LG3), Michael Starke (Gruppe G LG1 &2), Jochen Stoll (Gruppe N), Dirk Totz (Gruppe A), Andreas von der Haar (Gruppe A Diesel), Ingo Biehl (Abarth Coppa Mille Div. II), Hubert Nagl (Abarth Coppa Mille Div. III und IV), Jürgen Kohlhaas (Britisch Car Trophy Div. V), Sebastian Wallner (British Car Trophy Div. VI), Rainer Oesterbeck (NSU TT Trophy).

Die Fotos vom Rennen finden Sie wie immer unter der Rubrik Fotos. Die ersten Videos werden gegen Ende der Woche verfügbar sein – wir müssen erst 18 Stunden Rohmaterial übertragen und sichten. Unser nächstes Rennen wird die Wiederauflage des Glasbach Rennen, Anfang September sein.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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