´╗┐

Anfang September findet traditionell das Bergrennen Unterfranken im Örtchen Eichenbühl, nähe Miltenberg, statt. Zum vorletzten DM Lauf der Bergmeisterschaft ging es in vielen Klassen um wichtige Punkte. Der Veranstalter wartete hier für sich mit einem Rekordstarterfeld auf, was aber nicht zuletzt auf die Starter der GLP und der CST-Clubsport Trophy, zurückzuführen war – die immerhin fast ein Viertel der Starter stellen. Das angekündigte Unwetter ließ sich zum Glück bis zum Rennende am Sonntag Zeit – was seit etwa 4 Rennen mal eine positive Abwechslung darstellte. Ausnahmsweise mal kein Regenrennen, dafür aber mit hochsommerlich schwülen Temperaturen, was die Fahrer im Lauf der Veranstaltung auch zu spüren bekamen.

Der Trainings-Samstag wurde durch einige Zwischenfälle überschattet. Fabian Kreim zerstörte Papa Achims Ex-Europameisterschafts Mitsubishi EVO im zweiten Trainingslauf nachhaltig. Dabei war Fabian im ersten Trainingslauf rasant unterwegs und legte eine brillante Zeit auf die knapp 3 km lange Strecke von Eichenbühl nach Umpfenbach hin. Merkwürdigerweise durften die Piloten aus der CST Clubsport Trophy 3 Trainingsläufe absolvieren, die Fahrer der Deutschen Bergmeisterschaft nur 2, was für einigen Unmut bei den Fahrern sorgte. Ebenso fragwürdig ist auch die „lange Garzeit“ der Fahrer während der Unterbrechungen. „Man muss die Fahrer nicht aufrufen und dann in voller Montur 1 -2 Stunden am Vorstart in der prallen Sonne warten lassen. Dann wurde nicht mal etwas zu trinken gereicht. Erst auf mehrfache Nachfrage bekamen wir dann etwas“, berichtete uns Tobias Klimsa aus der 1150er Klasse.

Erwartungsgemäß konnte sich Uwe Lang einen weiteren Gesamtsieg einfahren, somit seinen Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbauen und setzte sich weiterhin vor Formel 3 Pilot Thomas Rössler. Er konnte sich hier aber schon zum dritten Mal den DMSB Berg Pokal für Rennwagen sichern. Georg Olbrich fuhr abermals sehr stark und wurde mit dem zweiten Platz in der Klasse E2-SC belohnt. Dritter wurde hier Mario Blum auf seinem PRC Honda CN. Arno Bereiter hatte im ersten Lauf einen heftigen Anlehner bei der Zufahrt zur Klinge und trat im zweiten Lauf nicht mehr an. Der Schweizer Reto Meisel, steht ja schon seit dem 16. Glasbachrennen 2011, als Deutscher Bergmeister der Tourenwagen fest und zeigte durch seinen zweiten Gesamtrang in Eichenbühl einmal mehr seine Klasse. Lokalmatador Norbert Brenner konnte mächtig auf seiner Hausstrecke auftrumpfen, aber letzten Endes den Rückstand auf Reto nicht mehr wettmachen. Somit blieb für ihn ein trotzdem toller zweiter Platz auf seinem neuen Opel Vectra GTS V8 DTM. Ihm folgte Herbert Stolz mit seinem Porsche 935 DP2 auf Rang 3. Der scheidende Bergmeister von 2010, Norbert Handa belegte den 4. Rang bei den Fahrzeugen der FS/E1.

Der Wechsel in den KW Berg Cup Gruppe H – nach dem Unfall von Holger Hovemann und dem damit verbunden Rückzug aus der 2L Klasse im KW Berg Cup, ist der Weg quasi frei für das Fahrerduo Hans-Peter „Hansi“ Eller und Mario Minichberger. Letzterer holte den bereits dritten Klassensieg in der Saison 2011. Im letzten, alles entscheidenden Lauf verdrängte Mario, in seinem VW Minichberger Scirocco I 16V, Dieter Rottenberger (BMW 318i STW) auf Rang 2 - er führte bis dahin noch das Feld an. Mario feuerte seinen Scirocco derart heftig die Strecke hinauf, dass es schien, er habe die Grenzen der Physik neu definiert. Auf Rang drei folgte ein ebenfalls glänzend fahrender Peter Naumann mit seinem VW Polo I 1.4 G40 Supercharger. Der Sieger, der letzten beiden Rennen, Sebastian Schmitt hatte das ganze Wochenende mit Fahrwerks- und Übersetzungsproblemen zu kämpfen und landete nur auf dem undankbaren 4. Rang. Sichtlich enttäuscht will er in St. Agatha und Mickhausen nochmals angreifen, vor allem um seinen Fans und seinen Tuner Ulli Gerent zu danken. Bester 8V Pilot wurde Michael Rauch auf seinem Opel Gerent Kadett C Coupé 8V, der Christian Auer auf dem Wimmer BMW 2002tii 8V hinter sich lassen konnte. Markus Wüstefeld gewann einmal mehr, mit seinem AMG Mercedes 190E Evo 2, die Klasse über 2L Hubraum.

Die 1600er Klasse hat momentan einen 8V Schwund zu verzeichnen. Stefan Faulhaber ist hier der letzte verbliebene seiner Art. „Gerade auf dieser Powerstrecke bin ich ein Opfer meiner fehlenden Leistung. Jeder 16V den ich Schlage ist quasi schon ein kleiner Sieg für mich“, sagte uns Stefan im Interview. Den Klassensieg konnte sich abermals Hans Paulitsch auf dem zweiten VW Minichberger Scirocco I 16V sichern. Helmut Maier (VW Spiess Golf I 16V) und Tobias Auchter (VW Corsa A GSi 16V) komplettierten das Stockerl auf Rang 2 und 3.

Die drehfreudigen 1300er waren so stark wie nie angetreten. Insgesamt 23 Starter gingen hier an den Start. Unter anderem war auch unser Freund und Kameramann Sven Koob mit dem Fiat 128 Special, der auch liebevoll der Koffer genannt wird, am Start. Leider war er viel zu kurz übersetzt und konnte sich nicht gegen vielen Polos durchsetzen – aber eindrucksvoll war es allemal. Zu guter letzt raffte es noch seinen 3 Gang hin und verhinderte so einen Start im 3. Lauf. Die Klasse gewann Jürgen Gehrig (VW Polo I 16V) vor Manfred Konrad (VW Corrado 16V) und Armin Ebenhöh (VW Minichberger Polo I 16V). Der schnellste 8V Pilot wurde wieder Helmut Götzl.

In der kleinen Radauklasse der 1150er Drehorgeln konnte sich Motorenpabst Jürgen Schneider einen weiteren Sieg auf dem von ihm aufgebauten VW Schneider Polo II 16V sichern. Die beiden Audi 50 von Bernd Deutsch und Tobias Stegmann aus dem Deutsch Racing Team kamen auf den Rängen 2 und 3 ins Ziel.

Im Classic Berg Pokal / Classic Berg Cup siegte, nach Zusammenlegung, Richard Rein (Ford Capri RS) vor Jürgen Fechter (VW Golf I) und Ronny Hering (VW Scirocco I GTI). Der NSU Bergpokal ist momentan spannend wie nie – gleich 3 Fahrer balgen sich um den Meistertitel, dessen Entscheidung erst in Mickhausen ausgefochten wird. Uwe Schindler kam hier, nach Tageswertung vor Steffen Hofmann und Jörg Davidovic ins Ziel. Ihm folgten auf den Rängen 4 und 5, Thomas Krystofiak mit dem großen NSU 1200C und Nicola Höllerich, als einzige Frau im Starterfeld.


Weitere Klassensieger sind:
Gruppe N über 2000 ccm: Lars Bröker (Mitsubishi Lancer EVO X)
Gruppe N bis 2000 ccm: Jochen Stoll (Peugeot 306 S16)
Gruppe N bis 1600 ccm: Stephanie Jakobi (Honda Civic)
Gruppe N bis 1400 ccm: Frank Gärtner (VW Polo III)
Gruppe G: Axel Pohlmann (Alfa Romeo 75)


Einen großen Kritikpunkt sind, leider genau wie im letzten Jahr, die teilweise sehr unfreundlichen und scheinbar auch mit der Situation überforderten Streckenposten. Diese haben uns nicht nur massiv an unserer Arbeit gehindert, sondern waren sich selbst untereinander nicht mal einig, wie in welchen Situationen zu handeln war. Manche hielten es ja nicht mal für nötig die Straße zu kehren, weil sie sich nur auf ihre Regeln gestützt und daher ein unnötiges Risiko für die Fahrer erzeugt haben. Bergrennen Urgestein und VW Polo I 16V Pilot Franz Weißdorn hat dies live am Sonntag miterlebt und musste sich ebenfalls, auf Nachfrage bzgl. des Kehrens, unfreundlich behandeln lassen. Auf die erneute Kritik an dieser Stelle wurde leider nur mit Unverständnis und Ablehnung reagiert. Wir werden es vielen der Fahrer wohl gleich tun und das 45. Bergrennen Unterfranken aus unserem Terminkalender für 2012 streichen.
In knapp 3 Wochen geht es auf zum Saisonfinale in Mickhausen bei Augsburg. Wir freuen uns schon sehr auf diese tolle Veranstaltung.

 

Diesen Beitrag teilen


Datenschutz Hinweis

sponsor banner

News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 ÔÇô von der alle Freunde des Bergrennsports inst├Ąndig hoffen, dass sie nicht zur ÔÇ×Final EditionÔÇť wird ÔÇô war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigerma├čen mit. Am Trainingssamstag verw├Âhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, lie├č es danach allerdings nachts├╝ber regnen. Das h├Ârte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke t├╝ckisch feucht, stellte dadurch h├Âchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des ÔÇ×Int. 37. ADAC Bergrennen MickhausenÔÇť. 174 davon nahmen die drei ├ťbungsdurchg├Ąnge programmgem├Ą├č um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde fr├╝her aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen gepr├Ągten ersten Auffahrt. Ganz gem├Ą├č der Faustformel: ÔÇ×Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind h├Ąufige Ausrutscher vorprogrammiert.ÔÇť Dies traf in Mickhausen zum Gl├╝ck nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da f├╝r den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zur├╝ckhaltung abgelegt, was vermehrte Vorf├Ąlle nach sich zog. Die aber allesamt gl├╝cklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erw├Ąhnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein w├╝rdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Pr├Ądikat ÔÇ×Int. FIA Hill Climb CupÔÇť angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die f├╝r die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort M├╝nster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende ├╝ber die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus ÔÇ×Zwei aus DreiÔÇť ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchg├Ąngigkeit, daf├╝r aber viele Ver├Ąnderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der ├ťberschrift getroffene Aussage ÔÇ×flottes RennenÔÇť gilt ├╝brigens nicht nur f├╝r die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch f├╝r die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubil├Ąum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der fl├╝ssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberr├Âsterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinem├Ą├čig die wichtigsten Vorf├Ąlle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen ├╝ber das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens k├╝hl. Am Samstag w├Ąrmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag h├Ąlt sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu sp├╝ren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelf├Ąllen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gem├╝ter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schlie├čt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen ÔÇô St. Agatha spektakul├Ąr und w├╝rdig zugleich ab.

Wie immer ist die R├╝ckf├╝hrung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Stra├če. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-CupÔÇÖler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-wei├č-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse f├╝r Klasse ansehen.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser h├Ątte es f├╝r den GAMSC W├╝rzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen k├Ânnen. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas k├╝hl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen p├╝nktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten L├Ąufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichm├Ą├čigkeitspr├╝fung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum ÔÇ×F├╝nfzigstenÔÇť beschr├Ąnkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die G├Ąste ein buntes Programm, zu dem die Eichenb├╝hler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war f├╝r alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federf├╝hrend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow lie├č dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen ausl├Âsten. Und damit zur├╝ck aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, f├╝r den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgek├╝hlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der ├ťbungssamstag bot wenig ├ťberraschendes. J├Ârg Davidovic lie├č sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als F├╝nfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen f├╝nften Rang ├╝bernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts ge├Ąndert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichm├Ą├čig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg f├╝r J├Ârg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, F├╝nfter ist Mike Vogel.

Weiterlesen ...
 

News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar f├╝r ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit f├╝r das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auff├Ąllige Design f├╝r seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/J├╝lich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller L├Ąnge ├╝bertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-wei├čen Beklebung, die durch bunte Farbakzente erg├Ąnzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters f├╝r Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide gro├če Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Gesch├Ąftsf├╝hrer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verf├╝gung, w├Ąhrend Medienprofi Kraemer als Gesch├Ąftsf├╝hrer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren erm├Âglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalit├Ąt, Nahbarkeit und Spa├č im Motorsport zu verbinden. Die Deb├╝tsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten ├Âffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in S├╝deuropa. "Ich freue mich auf die gro├če Herausforderung ADAC GT Masters und auf die n├Ąchste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesj├Ąhrigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage f├╝r mich."

Weiterlesen ...
 

Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Deb├╝t f├╝r Honda im ADAC GT Masters. F├╝r ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen k├Ânnen. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/N├╝rnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" tr├Ągt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller L├Ąnge von SPORT1 ├╝bertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zur├╝ck. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Gr├Â├če und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Gesch├Ąftsf├╝hrer Andr├ę Schubert haben das Kernziel f├╝r die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzuk├Ąmpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt Andr├ę Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich sp├╝re im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen ├╝berzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

Weiterlesen ...
 

Timo Scheider startet f├╝r BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" tr├Ągt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller L├Ąnge von SPORT1 ├╝bertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zur├╝ck. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkar├Ątig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrk├Ânnens und seiner Pers├Ânlichkeit eine gro├če Bereicherung f├╝r die Rennserie und ein Vorbild f├╝r unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem gro├čartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu k├Ânnen", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben k├Ânnen. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die F├Ârderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich w├╝rde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu k├Ânnen."

Weiterlesen ...
 

tij banner

Zum Seitenanfang