Am kommenden Wochenende (5. und 6. Mai) ist es nun wieder soweit. Mit dem Eschdorfer Bergrennen steigt der absolute Saisonhöhepunkt im Luxemburger Motorsportkalender. Glänzte ihr „European Hill Race“ bereits in der Vergangenheit mit Rekordteilnehmerfeldern, so konnte die veranstaltende „Union des Pilotes“ zur nunmehr 24. Ausgabe noch einmal eins drauflegen, sodass das Teilnehmerfeld erneut sowohl qualitativ als auch quantitativ mit insgesamt 241 eingeschriebenen Fahrzeugen alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Wie gewohnt geht es in Eschdorf sowohl um Punkte zur Luxemburger, als auch deutschen und belgischen Bergmeisterschaft, zum bei den Zuschauern überaus beliebten „KW-Gruppe H-Bergcup“ sowie, nach mehrjähriger Unterbrechung, auch wieder zum deutschen „AvD-Sportwagenbergcup“. Daneben werden erneut zahlreiche Gastfahrer aus Frankreich, England und dieses Jahr besonders stark vertreten vor allem auch der Schweiz an den Start gehen. 

Gleich fünf Fahrer auf recht unterschiedlichen Fahrzeugen dürften am Sonntag den Gesamtsieg untereinander ausmachen. Da wären einerseits die beiden Osella-Zytek Fa30 des Schweizer Bergmeisters 2010 und 2011 Marcel Steiner und des Luxemburger Titelverteidigers Guy Demuth, andererseits der neue Dallara GP2 von David Hauser, der nun erstmals in Luxemburg zu sehen sein wird, sowie die beiden Lola-Cosworth B99/50 F3000 des Franzosen Alban Thomas, Vierter der französischen Bergmeisterschaft 2011, und Eric Berguerand, der bereits 2007 in Eschdorf Gesamtdritter gewesen war. Während Marcel Steiner liebend gern in die Fussstapfen seines Vaters Heinz treten würde, der 1995 und 96 auf einem Martini Formel 2 in Eschdorf den Tagessieger stellte, zeigte sein Markenkollege Guy Demuth mit dem Sieg beim Auftaktrennen der Luxemburger Bergmeisterschaft in Lorentzweiler und seinem guten dritten Platz beim Rennen zur französischen Bergmeisterschaft am vergangenen Sonntag in Abreschviller, dass er sich nach Christian Hauser (1991, 97 und 2002) und „Conny“ (1994 und 98) nun endlich auch in Eschdorf als dritter einheimischer Fahrer ins Siegerpalmarès eintragen möchte. 

Mit ihren von der ehemaligen Formel 1-Rennschmiede speziell für Bergrennen entwickelten Osella Fa30-Einsitzern verfügen Steiner und Demuth vom Fahrzeug her über die derzeitigen „Überflieger“ im Bergrennsport, während ihre Rivalen auf die traditionellere Formelwagenbauweise mit frei stehenden, unverkleideten Rädern vertrauen. Alban Thomas war im Lola-Cosworth F3000 am Sonntag in Abreschviller nur ganze 6 Hundertstelsekunden (!) langsamer als der dort Drittplatzierte Guy Demuth, derweil David Hauser am Col St Pierre in der EM-Wertung seinerseits als Dritter nur 6 Hundertstel hinter Alban Thomas zurücklag. Nachdem im Vorjahr in Eschdorf die vier Erstplatzierten nur durch 27 Hundertstel getrennt waren, verspricht dies demnach auch dieses Jahr wieder Spannung pur, zumal auch der Schweizer Eric Berguerand hoch motiviert mit seinem in Eigenregie aerodynamisch verbesserten Lola ex-F3000 nach Eschdorf anreist, nachdem er hier bereits 2007 vor seinem schweren Unfall beim EM-Rennen Les Rangiers den dritten Gesamtrang hinter Lionel Regal und Fabien Frantz belegt hatte. Im insgesamt 9 Fahrzeuge starken F3000-Feld stechen desweiteren die Franzosen Joël Roussel und Daniel Allais, sowie der Brite Colin Le Maitre hervor, während man ebenfalls gespannt sein darf, wie weit sich Tommy Rollinger hier nach vorne schieben kann. Besonderes Augenmerk gilt darüber hinaus dem Schweizer Tourenwagen-Bergmeister 2010 Toni Büeler, der einen ehemaligen Martini Mk69 Formel 2 mit einem Dreiliter-BMW-M3-Motor fährt, ein in Europa einzigartiges Fahrzeug.

Besonders stark ist wie in Eschdorf gewohnt erneut das Feld der zweisitzigen, offenen Sportwagen, wo insgesamt 30 Fahrer genannt haben. Darunter befinden sich gleich 14 Dreiliter-Fahrzeuge, von denen gleich drei mit F3000-Motoren und 10 mit BMW M3-Antrieb ausgerüstet sind. Nachdem er es am Sonntag in Abreschviller als Gesamtsechster bei seinem schnellsten Rennlauf in den Windschatten der F3000 schaffte, darf man den Deutsch-Slowenen Patrik Zajelsnik im Norma-Mugen-Honda wohl als Favoriten ansehen, der durchaus auch im Kampf um die Top 5 der Gesamtwertung ein Wörtchen mitreden könnte. Seine wichtigsten Gegner im imposanten Sportwagenfeld werden auf jeden Fall die beiden belgischen Bergmeister Jelle De Coninck (2011) und Jacques Marchal (2010) auf ihren beiden Norma-BMW sein, wobei Marchal seit 2004 in Eschdorf immer noch den Sportwagenrekord (52,08) hält. Doch auch ihre beiden Landsleute und Markenkollegen Emmanuel Gonay und Georges Hubert, sowie vor allem der Franzose Yannick Latreille, derzeit Dritter der französischen Bergmeisterschaft 2012, sind nicht zu unterschätzen. Auch der Schweizer Urs Müller im Osella-Zytek Pa30, dem jedoch mit zwei Sitzen ausgestatteten Schwesterauto der Fa30 von Steiner und Demuth, zählt zum engen Favoritenkreis auf den Sportwagensieg, während der in Österreich lizenzierte Luxemburger Nic Brebsom erstmals seinen neuen Norma mit Karbonfiber-Monocoque und Zytek-F3000-Motor einsetzt.

Nachdem er in der Vergangenheit bereits mehrfach in seinem bisherigen Opel Astra DTM dabei war, wird der achtfache deutsche Bergmeister Norbert Brenner (1995, 96, 97, 98, 2003, 04, 05, 08) nun erstmals seinen neuen Opel Vectra V8 DTM dem Eschdorfer Publikum präsentieren. Derart gerüstet dürfte er als Hauptanwärter auf den Tourenwagensieg gelten, doch so manche Herausforderer lauern auf die geringste Schwäche des Odenwälders. So etwa der französische Tourenwagen-Bergmeister 2010 Nicolas Werver, der im Porsche 997 GT3 erstmals in Eschdorf an den Start geht und derzeit nach drei Meisterschaftsläufen in seiner Heimat mit klarem Vorsprung die Tabelle anführt. Doch auch Norbert Handa, deutscher Bergmeister 2010 und 2002, im Lancia Delta Integrale (rund 650 PS) und der Österreicher Herbert Stolz, deutscher Bergmeister 2006, im bis zu 800 PS starken Porsche 935 Bi-Turbo, der seit 2004 in Eschdorf den Tourenwagenrekord (54,400 sec.) hält, zählen zum engen Favoritenkreis. Ganz besonders gespannt darf man jedoch auf den Schweizer Tourenwagenbergmeister 2011 Hans Schori sein, dessen auch als „Bergmonster“ bekannter, mit Turbo- und Kompressoraufladung ausgerüsteter Mitsubishi Lancer RS je nach Ladedruck zwischen 750 und 800 PS leistet. Sein Landsmann und Mitsubishi-Markenkollege René Laubscher verfügt seinerseits über etwa 730 Turbo-PS. Vorerst noch unter Vorbehalt ist zudem die erstmalige Eschdorf-Teilnahme des Franken Klaus Hoffmann, der derzeit auf die für Mitte der Woche in Aussicht gestellte Lieferung eines Teils für seinen Opel Astra V8 DTM wartet. Schnell und wunderschön präsentiert sich darüber hinaus der BMW M3 3,2 Liter im Silhouetten-Look von Lutz Pfeil, während erstmals seit über 30 Jahren mit dem F355 GT des Schweizers René Ruch auch ein Ferrari bei einem Luxemburger Bergrennen an den Start geht. Im Feld der insgesamt vier Porsche GT3 sind mit Romain Theissen, der in der Luxemburger Bergmeisterschaft in Lorentzweiler mit einer Laufgesamtbestzeit und der drittschnellsten Gesamtbestzeit im dritten Rennlauf in Abreschviller bereits zwei Mal optimal punktete, und Alain Pier gleich zwei einheimische Fahrer am Start. Auch Christian Franck im Seat Leon Supercopa möchte sich im Tourenwagenfeld möglichst weit nach vorne schieben, während aus der Schweiz mit dem ex-Armin Hahne-BMW M3 DTM in den Original-Jägermeister-Farben von Albert Dobler und dem Alfa Romeo 155 STW von Patrick Golliard zwei Fahrzeuge mit interessanter Rennsporthistorie anreisen.

Nicht zu vergessen natürlich das mit 58 Fahrzeugen erneut imposante Gruppe H-Feld des deutschen „KW-Bergcup“ mit seinen spektakulär aufgemotzten VW Polo, Golf, Scirocco und Corrado, BMW 2002, 320 und M3, Renault Clio und Mégane, Ford Escort, Opel Kadett, Corsa und Ascona, Fiat 127, 128 und X1/9 usw., wo Fahrer wie Holger Hovemann, Sebastian Schmitt, Dirk Preisser oder Walter Terler  (alle Opel Kadett), Peter Naumann (Polo Kompressor), Hansi Eller (Scirocco) oder Dieter Rottenberger (BMW 318 STW) den Ton angeben. Und auch die NSU-Fans kommen mit gleich 14 Exemplaren voll auf ihre Kosten.

Weitere Infos und die Starterliste: www.union-des-pilotes.net

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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