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Lang war sie, die Winterpause nach dem Saisonabschluss in Mickhausen Anfang Oktober 2011. Nach über einem halben Jahr traf sich nun die versammelte Meute der motorisierten Bergbesteigung im luxemburgischen Örtchen Eschdorf. Nicht alle waren mit ihrer Arbeit über den Winter fertig geworden und mussten den Start auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, so dass bei diesem Rennen fehlten – unter anderen Sebastian Schmitt der die nächste Evolutionsstufe seines Opel Gerent Kadett C Coupé zünden möchte, oder Manfred Kronlachner der seinen Toyota MR2 Turbo noch nicht ganz fertig hat – beide planen aber für Wolsfeld dabei zu sein. Ein Comeback feierte die Risse Crew mit Holger Hovemann und Roman Sonderbauer – beide Fahrer zerstörten ihre Autos im letzten Jahr nachhaltig so dass ein kompletter Neuaufbau auf dem Programm stand. Romans Auto wurde pünktlich fertig, Holgers Auto folgt zum Ende der Saison oder Anfang der nächsten Saison. Er teilt sich so lange mit Marken- & Teamkollege Henning Göbel dessen rotes Kadett C Coupé.
Nichts desto trotz, waren hier in Eschdorf sage und schreibe 241 Nennungen eingegangen – ein Rekord der seines gleichen sucht. Was die Union des Pilotes unter der Leitung von Guy Oster hier auf die Beine gestellt, verdient wirklich größten Respekt. Der kleine Ort Eschdorf quoll fast über vor den zahlreich angereisten Piloten aus ganz Europa. Selbst die durchaus schlechte Wettervorhersage, konnte die Fans und Freude des Bergrennsports nicht vom Besuch des Rennens abhalten.

Bereits am Freitagabend goss es gegen 19.00 Uhr wie aus Kübeln und verregnete vielen Teams die gesellige Abendplanung im Fahrerlager. Auch ein Räderwechsel auf Regenreifen musste wohl oder übel für den nächsten Tag mit eingeplant werden. So begann der Trainingssamstag also mit eifrigem Rädertausch, bevor nun um etwa 10.00 Uhr Carsten Steinert mit seinem NSU TT, das Training eröffnete. Gespickt von vielen Drehern und glimpflichen Unfällen, konnte viele Erkenntnisse für das Rennen am Sonntag gefunden werden. Wie erwartet, dominierten die Fahrzeuge aus der Klasse E2-SS das gesamte Training. In der Gruppe H schafften die Unglückslämmer der 2L Klasse aus der letzten Saison ein eindrucksvolles Comeback im Regen – Roman Sonderbauer ganz knapp vor Holger Hovemann. Damit zeigten beide, dass auf jeden Fall mit ihnen zu rechnen ist .Im zweiten Lauf hatte Peter Naumann aber dann die Nase vorn und konnte sich, auf Slicks startend, an die Spitze des Feldes setzen. 

Leider sollte der Rennsonntag wettertechnisch nicht besser werden – es begann, wer hätte es gedacht, wieder mit Regen und Reifen umrüsten. Gegen 9.00 Uhr begann der erste der beiden Wertungsläufe. Den Gesamtsieg sicherte sich der junge Luxemburger David Hauser auf seinem Dallara V8 GP2 vor dem Schweizer Marcel Steiner auf Osella Zytek FA30 und Eric Berguerand auf Lola Ford B99. Bei den Formel 3000 Fahrzeugen siegte Alban Thomas (Lola Cosworth B99/50) vor Joel Roussel (Lola Zytek B02/50) und Simon Hugentobler (Reynard Cosworth 92D), der das Siegerauto vom letzten Jahr pilotierte. Das Klassement im seit wohl seit langen stärkste Formel 3 Feld wurde durch Ludovic Cholley (Dallara Opel F300) angeführt, gefolgt von David Weber (Dallara Opel F302-04) und Patrick Cholley (Dallara Opel F303). 

Bei den ebenfalls zahlreich angereisten Sportwagen der Gruppe E2-SC mussten knapp 10 Fahrer ihre Fahrzeuge wieder aufladen, da sie nicht durch die technische Abnahme kamen. Der verbaute Tank entsprach leider nicht den Regularien. So reduzierte sich das Feld der 3L Fahrzeuge auf 8 Starter. Hier setzte sich Jaques Marchal mit seinem Norma BMW M20F auf P1, Yannik Latreille (Norma BMW M20F) und Urs Müller (Osella Zytek PA30) folgten auf P2 und P3. In der Klasse E2-SC bis 2L Hubraum gewann Mario Blum mit seinem PRC Honda PRC-S4 vor Bernd Letmade auf Norma Honda M20F und Georg Olbrich auf Osella Honda PA21P. Mario und Bernd freuten sich sehr über ihre tolle Platzierung unter diesen widrigen Wetterbedingungen.

Im großen Feld der Tourenwagen konnte der mehrfache Bergmeister Norbert Brenner seinen Opel Vectra GTS DTM V8 das erste Mal auf P1 als Tagessieger und Klassensieger in der Klasse E2-SH/E1 über 3000 ccm abstellen und damit zeigen, dass er mit dem Auto immer wieder für einen Tagessieg gut ist - denn alte Messer schneiden eben besser. Im folgten auf Rang 2, Herbert Stolz mit seinem Porsche 935 DP2 und Norbert Handa im Lancia Delta Integrale EVO III). Letztere Beiden konnten den Vorteil ihrer Allradraketen nicht gegenüber Brenners Ex-DTM Auto ausspielen. Bei den kleineren Fahrzeugen bis 3000 ccm gewann Albert Dobler im wunderschönen Ex BMW E30 M30 DTM vor Romain Ciuca (Opel Kadett C) und Yves Melchior (Mazda MX5). Der Wechsel von Rainer Schönborn aus der Gruppe H bis 2L Hubraum in die Gruppe E2-SH/E1 sollte sich auszahlen. Er stellte seinen VW Golf I GTI 16V in der starken Klasse bis 2000ccm auf P1 ab und verwies Fabrice Crobien (VW Golf) und Vincent Vansamilliette (BMW 320 Evo) auf die Plätze 2 und 3. Egidio Pisano zeigte ebenfalls wieder einmal seine Stärke und sicherte sich mit seinem VW Spiess Golf I den Klassensieg in der Klasse bis 1600ccm. Bruno Collard (BRC CM05 Evo Suzuki) und Canio Marchione (Fiat 127) kompletten die Ränge 2 und 3.

Beim KW Berg Cup der Gruppe H, welcher dieses Jahr in seine 25. Saison gestartet ist, waren viele neu aufgebaute und viele neue Autos am Start. Über 2L waren nur 2 Fahrer am Start – Harald Ludwig setzte sich hier mit seinem BMW M3 gegen Thomas Ostermann auf seinem Hartge BMW E30 325i durch. Die Klasse bis 2000ccm hatte am Ende des Rennens etwas unter Favoritenschwund zu leiden. So schied Holger Hovemann mit dem Henning Göbel Kadett C Coupé aus. Er bekam beim anbremsen auf die 180° Kurve am Posten 3/4 ein langes Pedal. Ohne Bremsdruck und in Verbindung mit einer Ölspur war er nur noch Passagier. Er schlug links in die Leitplanke ein und beschädigte den Risse Kadett, so dass an ein Weiterfahren nicht zu denken war. Ein ähnliches Schicksal ereilte den Polotreter Peter Naumann. Er knallte 60m vorm Ziel in einen Heuballen und beschädigte den aufgeladenen VW Polo II nachhaltig. Roman Sonderbauer konnte an seine tolle Leistung vom Training anknüpfen und stelle den Risse Kadett wohlverdient auf P1 ab. Im folgten Hans-Peter „Hansi“ Eller mit seinem VW Minichberger Scirocco I 16V auf Rang 2. Mann des Tages war hier Patrick Orth, der junge Bergweiler zirkelte seinen BMW 320iS 16V gekonnt den rutschigen Eschdorfer Berg hinauf und komplettierte das Podium in der Klasse. Schnellster 8Ver war hier BMW 2002tii 8V Pilot Norbert Wimmer vor Stefan Faulhaber auf dem Opel Briegel Kadett C Coupé 8V von Michael Rauch.

Der Corsaflieger Tobias Auchter konnte ebenfalls nahtlos an seine gute Performance aus Mickhausen 2011 anknüpfen. Er stellt seinen Opel Corsa A 16V deutlich Auf P1 vor Hans Paulitsch auf VW Minichberger Scirocco I 16V ab. Dieser hat auch mit den Folgen eines kleinen Ausrittes in der Zielkurve zu kämpfen. Das Stockerl komplettierte Regenspezialist Helmut Maier auf seinem VW Spiess Golf I 16V. In der Gruppe H bis 1300ccm hatte Markus Spöri gut lachen – seine schwarze Taschenrakete Suzuki Swift 4WD klebt selbst bei nassem Asphalt auf der Fahrbahn wie auf Schienen geführt. So reichte es am Ende für Rang 1vor VW Corrado I 16V Pilot Manfred Konrad und Wolfgang Glas mit seinem VW Minichberger Polo I 16V. Die schnellsten 8V Piloten kamen beide aus Eichenbühl und hießen Christoph Hörnig (VW Polo II 8V) vor Nils Abb (VW Schneider Polo II 8V).Die kleinen Drehorgeln der 1150er Klasse machten Thomas Stelberg mit dem 16 Ventiler Schneider Polo II als Sieger aus. Jörg Eberle auf Fiat 127 Sturm Keepsake und Bernd Deutsch auf Audi 50 Schneider folgten auf den Rängen 2 und 3. Beindruckend waren hier auch die Zeiten von NSU TT Treter Volker Angelberger. Er konnte mit seinem schwereren 1150er NSU die Zeiten der 1300er NSUs aus dem NSU Bergpokal fahren.

Der NSU Bergpokal kürte, nach Luxemburger Wertungssystem, Jörg Davidovic als Sieger, der in Lauf 2 die schnellste NSU Zeit auf die Strecke zauberte. Ein starker Carsten Steinert saß ihm dicht auf den Fersen, der wiederum dicht von Dauersieger und Rekordchampion Steffen Hofmann verfolgt wurde. Auf Rang 4 folgte Jörg Höber mit seinem neu aufgebauten NSU, Nici Höllerich komplettierte die Top 5 als einzige Frau im Starterfeld. Bei den Kollegen aus der klassischen Fraktion, wo auch die Starter des Classic Berg Cups starteten, gewann Richard Rein (Ford Capri 2600 RS) vor Francis Kienert (Porsche 911 2.7 RS) und Albert Vogt (BMW 325i).

Alle weiteren Ergebnisse und Klassensieger können der Ergebnisliste entnommen werden. Bereits in 3 Wochen geht es beim 50. Wolsfelder AvD Bergrennen 2012 in der Eifel weiter. Zum Jubiläumsrennen hat der Veranstalter EMSC Bitburg extra Preisgelder ausgeschrieben. Gerechnet wird hier mit einem großen Starterfeld von etwa 200 Fahrzeugen. Wir dürfen also gespannt sein.

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 ÔÇô von der alle Freunde des Bergrennsports inst├Ąndig hoffen, dass sie nicht zur ÔÇ×Final EditionÔÇť wird ÔÇô war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigerma├čen mit. Am Trainingssamstag verw├Âhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, lie├č es danach allerdings nachts├╝ber regnen. Das h├Ârte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke t├╝ckisch feucht, stellte dadurch h├Âchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des ÔÇ×Int. 37. ADAC Bergrennen MickhausenÔÇť. 174 davon nahmen die drei ├ťbungsdurchg├Ąnge programmgem├Ą├č um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde fr├╝her aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen gepr├Ągten ersten Auffahrt. Ganz gem├Ą├č der Faustformel: ÔÇ×Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind h├Ąufige Ausrutscher vorprogrammiert.ÔÇť Dies traf in Mickhausen zum Gl├╝ck nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da f├╝r den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zur├╝ckhaltung abgelegt, was vermehrte Vorf├Ąlle nach sich zog. Die aber allesamt gl├╝cklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erw├Ąhnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein w├╝rdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Pr├Ądikat ÔÇ×Int. FIA Hill Climb CupÔÇť angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die f├╝r die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort M├╝nster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende ├╝ber die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus ÔÇ×Zwei aus DreiÔÇť ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchg├Ąngigkeit, daf├╝r aber viele Ver├Ąnderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der ├ťberschrift getroffene Aussage ÔÇ×flottes RennenÔÇť gilt ├╝brigens nicht nur f├╝r die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch f├╝r die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubil├Ąum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der fl├╝ssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberr├Âsterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinem├Ą├čig die wichtigsten Vorf├Ąlle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen ├╝ber das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens k├╝hl. Am Samstag w├Ąrmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag h├Ąlt sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu sp├╝ren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelf├Ąllen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gem├╝ter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schlie├čt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen ÔÇô St. Agatha spektakul├Ąr und w├╝rdig zugleich ab.

Wie immer ist die R├╝ckf├╝hrung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Stra├če. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-CupÔÇÖler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-wei├č-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse f├╝r Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser h├Ątte es f├╝r den GAMSC W├╝rzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen k├Ânnen. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas k├╝hl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen p├╝nktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten L├Ąufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichm├Ą├čigkeitspr├╝fung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum ÔÇ×F├╝nfzigstenÔÇť beschr├Ąnkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die G├Ąste ein buntes Programm, zu dem die Eichenb├╝hler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war f├╝r alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federf├╝hrend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow lie├č dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen ausl├Âsten. Und damit zur├╝ck aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, f├╝r den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgek├╝hlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der ├ťbungssamstag bot wenig ├ťberraschendes. J├Ârg Davidovic lie├č sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als F├╝nfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen f├╝nften Rang ├╝bernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts ge├Ąndert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichm├Ą├čig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg f├╝r J├Ârg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, F├╝nfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar f├╝r ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit f├╝r das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auff├Ąllige Design f├╝r seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/J├╝lich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller L├Ąnge ├╝bertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-wei├čen Beklebung, die durch bunte Farbakzente erg├Ąnzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters f├╝r Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide gro├če Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Gesch├Ąftsf├╝hrer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verf├╝gung, w├Ąhrend Medienprofi Kraemer als Gesch├Ąftsf├╝hrer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren erm├Âglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalit├Ąt, Nahbarkeit und Spa├č im Motorsport zu verbinden. Die Deb├╝tsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten ├Âffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in S├╝deuropa. "Ich freue mich auf die gro├če Herausforderung ADAC GT Masters und auf die n├Ąchste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesj├Ąhrigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage f├╝r mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Deb├╝t f├╝r Honda im ADAC GT Masters. F├╝r ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen k├Ânnen. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/N├╝rnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" tr├Ągt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller L├Ąnge von SPORT1 ├╝bertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zur├╝ck. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Gr├Â├če und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Gesch├Ąftsf├╝hrer Andr├ę Schubert haben das Kernziel f├╝r die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzuk├Ąmpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt Andr├ę Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich sp├╝re im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen ├╝berzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet f├╝r BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" tr├Ągt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller L├Ąnge von SPORT1 ├╝bertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zur├╝ck. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkar├Ątig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrk├Ânnens und seiner Pers├Ânlichkeit eine gro├če Bereicherung f├╝r die Rennserie und ein Vorbild f├╝r unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem gro├čartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu k├Ânnen", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben k├Ânnen. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die F├Ârderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich w├╝rde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu k├Ânnen."

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