Mit internationalen Meisterschaften, rassigen Rennfahrzeugen, sportlichen Automobilklassikern der jüngeren und älteren Generation, Tuning-Highlights mit einer einmaligen Marken- und Typenvielfalt sowie einem spannenden und unterhaltsamen Eventprogramm für die Besucher startet das 45. Internationale Osnabrücker ADAC Bergrennen am 4. und 5. August 2012 in Hilter/Borgloh. Auf der 2,030 km langen Strecke am Uphöfener Berg werden in diesem Jahr erstmals Punkte für die europäischen Bergmeisterschaften FIA Hillclimb Challenge und FIA Hillclimb Cup vergeben. Zahlreiche internationale Automobilsportler aus rund zehn Nationen werden beim 10. Lauf dieser internationalen Meisterschaftsserie des Weltmotorsportverbandes FIA auf Punktejagd gehen und dabei gleichzeitig auch den bestehenden Steckenrekord von 55.274 Sekunden „angreifen“.

Mit ihren beiden „Wunderwaffen“ des gleichnamigen italienischen Sportwagenherstellers gelten der amtierende Schweizer Bergmeister Marcel Steiner und der amtierende Luxemburger Bergmeister Guy Demuth mit ihren über 500 PS-starken offenen Rennsportwagen Osella FA 30 als Top-Favoriten. Dabei werden die superschnellen und von der Formel 1 kaum zu unterscheidenden Formel 3000 ebenfalls in den Kampf um die Spitzenpositionen eingreifen, wobei Vaclav Janik im Nationalteam der Tschechischen Republik und Sieger des Europäischen Championats 2009 mit dem Lola B 02 Zytec ebenfalls zum engeren Favoritenkreis gezählt werden darf.

Die Freunde der offenen Rennsportwagen werden in diesem Jahr voll auf ihre Kosten kommen, zumal der Sportwagen-Bergcup ebenfalls einen Wertungslauf beim nördlichsten deutschen Bergrennen absolviert.

Mit der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft und der Luxemburger Bergmeisterschaft werden zwei weitere hochkarätige Meisterschaften im Osnabrücker Land ausgetragen. Beim 6. Lauf zum diesjährigen nationalen Championat kommt es in der Division der Tourenwagen zu einem spannenden Vierkampf. Der achtfache Deutsche Bergmeister Norbert Brenner pilotiert einen Opel Vectra V8 GTS, der ehemals in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft(DTM)eingesetzt wurde. Mit dem rund 740 PS-starken Bi-Turbo in seinem Porsche 935 DP II hat der Innsbrucker Herbert Stolz bereits zahlreiche Siege erringen können. Ein Publikumsliebling ist der Opel Astra, ebenfalls aus der EX-DTM, den der Unterfranke Klaus Hoffmann pilotiert; komplettiert wird der Favoritenkreis von dem Schweizer Bruno Ianello, genannt Raketen-Bruno (Lancia S4) sowie von EX-Bergmeister Norbert Handa (Lancia Delta Integrale).

25 Jahre PS und Power - unter diesem Motto bestreitet der KW Bergcup den 6. Wertungslauf seiner Jubiläumssaison und wird dabei seinen Ruf als beliebteste Automobil-Breitensportserie Europas mit einer einmaligen Marken- und Typenvielfalt nachhaltig unterstreichen. Ob VW Polo, Opel Corsa, Ford Escort, VW Scirocco, diverse Fiat Modelle, VW Golf, Citroen AX oder Suzuki Swift in der kleinen Division oder die Armada der Opel Kadett C, die Opel Ascona, diverse BMW-Modellreihen und verschiedene Varianten der Marken Renault, Toyota, Lancia oder Mercedes Benz in der großen Division; hier findet jeder Fan getunter Fahrzeuge sein Steckenpferd und erlebt Automobilsport mit technisch optimal vorbereiteten Fahrzeugen auf höchstem Niveau. Ebenso wie die Freunde der getunten Automobilszene kommen aber auch die Liebhaber der Youngtimer-Generation und der historischen Fahrzeugklassiker voll auf ihr Kosten.

Der NSU-Bergpokal hat sich in den vergangenen Jahren zu einem äußerst beliebten Anlaufpunkt im Fahrerlager, das natürlich für alle Gäste des Bergrennens frei zugänglich ist, entwickelt. Die Piloten des NSU-Bergpokals stehen für die interessierten Besucher immer gerne Rede und Antwort und gewähren dabei auch einen Einblick in das Innenleben der Rennprinzen,  die mit jeweils rund 15 Teilnehmern von Rennen zu Rennen ihre Markenmeisterschaft austragen. Im Rahmen der Rennen um den Classic-Bergcup und der GLP-Bergserie werden ebenfalls Nostalgieklassiker insbesondere der 60er und 70er Jahre an den Start gehen und von den Besuchern an der Strecke bejubelt werden. Viele Emotionen lösen dabei die Fahrzeuge aus der vielseitigen italienischen Automobilgeschichte vom Kleinstfahrzeug bis zum Luxussportwagen aus. Unter dem Motto „Forza Italia“ ist dabei vom Fiat 850 Abarth über die neueste Variante des Fiat 500 bis hin zu einer exklusiven Auswahl der Luxussportwagen der Marke „Ferrari“ italienische Automobilfreude spürbar.

Neben seiner Karriere als Filmschauspieler und TV-Star bewegt Norbert Heisterkamp in seiner Freizeit auch gerne schnelle Automobile. Bekannt als Harry Möller in der RTL-Kultserie „Alles Atze“ sowie aus dem erfolgreichen Otto-Kinofilm „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ und weiteren unzähligen Fernsehproduktionen wird er in diesem Jahr wieder den großen und kleinen Gästen des Bergrennens für Benzingespräche und Autogrammwünsche zur Verfügung stehen. Im Mittelpunkt seines Besuchs steht aber auch die Präsentation des neuen Toyota GT 86 Sportwagens, der am „Uphöfener Berg“ bereits vor seiner offiziellen Markteinführung auf der Rennstrecke bewegt wird.

Zwei Automobilsportler widmen einem nachhaltigen sozialen Engagement ihren Auftritt beim 45. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennen. Das PS stärkste Fahrzeug am Start, die Dodge Viper GT, die 900 PS auf den Asphalt bringt, und von dem erfolgreichen Rundstrecken-Piloten Daniel Schrey gefahren wird, fährt für die Kinderschlaganfallhilfe der Stiftung „Deutsche Schlaganfall-Hilfe“, die 1993 unter der Schirmherrschaft von Liz Mohn gegründet wurde. Der Unternehmer und international bekannte Skateboard-Pioneer Titus Dittmann bringt wieder seine giftgrüne Dodge Viper an den Start. Titus, der ebenfalls alle Fans gerne für Gespräche und Autogrammwünsche im Fahrerlager empfängt, verbindet seinen Auftritt mit einem Engagement für seine Stiftung „Skate aid“, mit der Kindern insbesondere in Krisengebieten ein Stück Lebensfreude und Zuversicht ermöglicht wird.

„Wir fahren Strom auf der Rennstrecke“ – Die Stadtwerke Osnabrück präsentieren einen umfangreichen Querschnitt über das Potential, die Entwicklung und die Vielfältigkeit der Elektrofahrzeuge der Gegenwart und der Zukunft. Im dicht bevölkerten Fahrerlager treffen dabei die traditionellen Antriebsformen auf die zukunftsträchtigen Fortbewegungsmittel, die ihre Antriebsenergie aus Strom beziehen. Immer mehr Automobilhersteller haben mit der Produktion und Markteinführung von elektrischen Serienfahrzeugen begonnen. Neben einer Auswahl dieser serienmäßigen Elektrofahrzeuge werden auch einige Sportvarianten am Berg vorgestellt.

Insbesondere für die jüngeren Besucher bietet die große RWE-Erlebniswelt zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten. Dabei werden insbesondere Energiethemen auf spielerische Art und zum Selberentdecken näher gebracht. Ein Segway-Parcours, Wettrennen mit E-Bobbycars, eine Riesenhüpfburg und weitere Mitmachaktionen bieten dabei ein abwechslungsreiches Programm.

Die 2. Osnabrücker Mega-Bergparty am Samstag, 4. August ab 20 Uhr im Festzelt, bietet in diesem Jahr wieder ein außergewöhnliches Unterhaltungsprogramm, wobei mit dem Comedy-Duo „Horst und Ewald“ zwei Künstler der Extraklasse im Mittelpunkt des Abends stehen.

Das Training zum 45. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen findet am Samstag, 4. August von 8.30-18.00 Uhr statt, die Rennläufe werden am Sonntag, 5. August von 8.30 Uhr bis ca. 17 Uhr ausgefahren, anschließend findet die Siegerehrung im Startbereich statt.

Alle Informationen zum 45. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen (u.a. Eintrittkskarten, Kartenvorverkauf, Anfahrt, Übernachtungsmöglichkeiten, Medienfotos) findet man auf der Homepage des veranstaltenden Motorsportclubs Osnabrück e.V. im ADAC

www.msc-osnabrueck.com.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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