Nachdem das zu DDR-Zeiten hochkarätig besetzte und populäre Glasbachrennen nach 20 Jahren Pause im vergangenen Jahr seine Wiederauferstehung feierte, folgt heuer vom 27. bis 29. Juli die zweite Auflage des Klassikers. Von Steinbach aus geht es für die Fahrer auf Deutschlands längster und modernster Bergrennstrecke auf einer anspruchsvollen und Respekt einflößenden Piste die Südflanke des Rennsteigs hinauf. 130 internationale Spitzenteams haben bereits gemeldet, was unterstreicht, dass die Motorsportveranstaltung für Touren- und Sportwagen mit dem höchsten Prädikat in Thüringen schon in kürzester Zeit den Kultstatus von einst zurück erobert hat. Beleg dafür ist auch die Tatsache, dass das Glasbachrennen zu einer der Top 25 Motorsportveranstaltungen in Deutschland mit Vergabe der FiA Prädikate zählt und der Thüringer Verkehrsminister Christian Carius die Schirmherrschaft über das Rennen übernommen hat. 


Um das Bergrennen zu schultern, haben die Ausrichter von der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V., sowie der Freistaat Thüringen und der ADAC insgesamt über 300.000 Euro investiert, damit die erwarteten 20.000 Zuschauer, aber natürlich auch alle Fahrer beste Bedingungen vorfinden. Planungsunterstützung erhielten die rührigen Veranstalter übrigens auch durch den weltbesten Rennstreckenbauer Hermann Tilke, dessen Unternehmen unter anderen den Bahrain International Circuit, den Hockenheimring, den Nürburgring oder den Sachsenring konzipierte. 

Zu einer Deutschlandpremiere wird es beim diesjährigen Glasbachrennen ebenfalls kommen, denn erstmals, seit dem es Bergrennsport gibt, wird beim Rennen in Thüringen ein Lauf zur Tschechischen Bergmeisterschaft ausgetragen. Marcus Malsch, der 1. Vorsitzende der Rennsportgemeinschaft, freut sich jetzt schon auf spannende Rennen, dramatische Entscheidungen und begeisterte Zuschauer: „Da unser diesjähriges Glasbachrennen zugleich die Bewerbung um die Vergabe des höchsten Prädikates, der Europabergmeisterschaft 2013, ist, gilt es für uns Organisatoren, alles perfekt umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir alle fiebern jedenfalls schon dem Startschuss des Rennens entgegen und hoffen, den Tausenden Zuschauern Spitzen-Rennsport vom Feinsten anbieten zu können.“ Für alle interessierten Rennsportfans, die am Veranstaltungswochenende nicht in den Thüringer Wald reisen können, bieten die Veranstalter einen kompletten Live Stream der Bergrennveranstaltung im Internet an. 

Streckenfacts :
  • Länge 5.500 Meter
  • 33 Kurven und eine Schikane
  • 260 Meter Höhenunterschied
  • 25.000 Personen Zuschauerkapazität
  • Anbau von 7.700 Metern doppelter Leitplanke ( 3.850 Leitplanken)
  • Verlegung von 35 Kilometern Kabel für Streckensicherungssystem, Zeitnahme und Beschallung
  • Eigens entwickeltes Streckensicherungssystem mit Race Control

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