Im letzten Jahr erlebte der Klassiker, unweit des ehemaligen Rennsteig Bergrennens, nach 20 Jahren seine Wiedergeburt. Mit noch nur 2,2 km Streckenlänge und einem in allen Belangen perfekt umgesetzten Rennen, legte die RSG Altensteiner Oberland die Messlatte für die 2012er Ausgabe sehr hoch. In diesem Jahr wollte man das Ganze noch mal toppen – die Streckenlänge stieg auf 5,5 km Länge an und sollte die modernste und längste Bergrennstrecke Deutschlands werden. In den vergangenen 12 Monaten wurde wirklich fast ganze Berge durch Marcus Malsch und sein Team bewegt. Was die Frauen und Männer dort geleistet haben, verdient wirklich den allergrößten Respekt. Die Starteranzahl sollte auf etwa 120 Starter, aufgrund der fehlenden Erfahrung auf der langen Strecke, begrenzt werden. So konnte vom erfahrenen Rennleiter Kevin Ferner und Streckensicherungsleiter  Leander Birkl ein reibungsloser Rennablauf garantiert werden. Immerhin war dies schon der 2 große Bergrennen Einsatz der beiden – und das innerhalb von nur knapp 4 Wochen nach dem Ibergrennen. Vorgesehen waren von vorn herein, je 3 Trainings- und 3 Wertungsläufe. Am Samstag ging die Rechnung aufgrund ein paar kleiner technischer Startschwierigkeiten und plötzlichen einsetzendem Starkregen im 1. und 3. Lauf nicht ganz auf, so dass am Ende nur 2 Trainingsläufe gefahren werden konnten.  Die Reifenpokerrunde der Fahrer war also eröffnet – Sliks oder Heavy Wets? war hier die Frage, die sicherlich den einen mehr oder weniger beschäftigte. Als Entlohnung winkten dann 3 Ps – Pokale, Punkte und Preisgelder.

Damit das ganze am Sonntag nicht weniger interessant wird, fing es pünktlich zum ersten Wertungslauf wieder an zu regen – und wie. Teilweise ergossen sich ganze Rinnsale über die 5,5 km lange Rennstrecke unlängst der Orte Steinbach und Bad Liebenstein. Hier zeigte sich dann, wer die besagten … in der Hose hatte und sein Geschoss mit viel Herz den Berg hinauf bewegte. Den Gesamtsieg und den Klassensieg in der Gruppe  E2/SS bis 3000ccm holte sich der Tscheche Václav Janik mit seinem Lola B02/50 Formel 300 vor Otakar Kramsky im Reynard K12 Formel 3000. Auf dem 3. Gesamtrang folgte ein grandios fahrender ehemaliger Rekordbergmeister der Tourenwagen, Norbert Brenner im Opel Vectra GTS V8 DTM. Bei den Formel 3 Fahrzeugen der Klasse E2-SS bis 2000ccm gewann Navy Lubor auf Dallara JSC 302 vor Frank Debruyne im Dallara F300. In den Gruppen E2/SC und CN bis 2000ccm blieben nicht mehr viel Starter nach den vielen Ausfällen übrig. Milan Svoboda  gewann auf seinem BRM CM 02 die Klasse E2/SC bis 1300ccm. Bern Letmade blieb leider auch als einziger in seiner Klasse übrig. Er steuerte seinen Norma M20 Honda auf den ersten Rang, den er aber auch bei nicht ausfallend der anderen Starter, sicher gehabt hätte.

Bei den zahlreich angereisten Tourenwagen in der Gruppe E2-SH über 2000ccm zeigt Altmeister Norbert Brenner seine ganze Erfahrung die er in seiner Karriere gesammelt hat. Er stellt seinen Opel Vectra GTS V8 DTM hochverdient auf P1 vor einem ebenfalls toll fahrenden Herbert Stolz auf Porsche 935 DP2 und Klaus Hoffmann im Opel Astra Coupé V8 DTM.  In der Gruppe E1 über 2000ccm gewann der Opel Michl 2.8 Pilot Dan Michl deutlich vor dem amtierenden Bergmeister Norbert Handa auf seinem Lancia Delta Integrale EVO III 16V und BMW M3 HPR Pilot, Lutz Pfeil. Mazda RX7 Pilot Jürgen Schuster setzte sich gegen den Renntrabant 601S von Ronny Urland durch und gewann somit die Gruppe FS bis 2000ccm. In Gruppe H über 2000ccm Hubraum blieben nur noch Harald Ludwig (BMW M3) und Marcus Gesell (Seat Leon Supercopa) übrig. Harald Ludwig gewann hier deutlich vor seinem Mitstreiter.

Die Stunde der Regenkönige schlug in der Gruppe H bis 2000ccm. Norbert Wimmer fuhrt mit seinem BMW 2002tii 8V virtuos im ersten Lauf kurzfristig auf den ersten Rang in der Gruppe – ihm folgte der zweite BMW Regenkönig, Patrick Orth, im BMW 320iS. Für die beiden scheint es irgendwie andere Regeln der Physik zu geben oder sie sind vollkommen „positiv verrückt“. Auch Polotreter Peter Naumann stand dem in nichts nach. Er sicherte sich mit seinem VW Polo II 1.4 G40 Supercharger den Klassensieg. Hans-Peter „Hansi“ Eller folgte ihm mit hauchdünnem Abstand auf Rang 2. Das Stockerl komplettierte der zugleich schnellste 8V Pilot Norbert Wimmer. Youngstar Patrick Ort h stellte seinen Italo M3 auf P4 ab und sicherte sich so wichtige Meisterschaftspunkte. Homburg Sieger Holger Hovemann schied am Samstag mit Motorschaden. Opel Gerent CQP Evo 2 Fahrer, Sebastian Schmitt, schied nicht wie zuerst angegeben mit einem Motorschaden aus. Er streifte  mit dem ultrabreiten CQP die Reifenstapel in der Schikane und musste durch den verklemmte Frontspoiler leider aufgeben. Die 1600er Klasse war mit 5 Startern besetzt. Hier kam auch wieder ein alter Hase zum Zu. Helmut Maier siegte auf seinem VW Spiess Golf I vor Opel Corsa Zöllner GSi 16v Pilot Tobias Auchter, der auch leichten Feindkontakt zu verzeichnen. Der Belgier Werner Heindrichs folgte seinem Markenkollegen dicht auf Rang 3.

In der Klasse bis 1300ccm dreht der Suzuki Swift 4WD 16V Pilot Markus Spöri richtig auf. Im ersten Lauf lag er lange Zeit auf Gesamtrang  1. Diese Zeit im Regen wird wohl lange Zeit das Maß der Dinge in der Gruppe H bis 1300ccm bleiben. Den Klassensieg hatte Markus somit deutlich im Sack und verwies VW Schneider Polo I 16V Pilot André Stelberg auf den 2. Platz. Berg-Cup Urgestein Franz Weißdorn, der bei der Programmierung seines Getriebes einen Bock geschossen hatte, bekam die Probleme aber in den Griff und beendete als  Dritter das Rennen in der Klasse. Schnellster 8V Pilot wurde Christof Hörnig auf seinem VW Polo II 8V. Der sympathische Franke, Klaus Streiberger, hatte etwas mit seinem Schlumpf (Name des VW Polo II 8V – klingt komisch, ist aber so) zu kämpfen. Im Training hatte er leichten Leitplankenkontakt, konnte aber dank der Hilfe von seinen Fahrerkollegen den Polo wieder fahrbereit bekommen und am Sonntag wieder starten. Die kleinsten der Gruppe H, die 1150er hatten ebenfalls mit den Wetterkapriolen am Glasbach zu kämpfen. Robert Bauer kam mit den Bedingungen am besten klar und sicherte sich mit seinem VW EMP Polo II 16V deutlich den Klassensieg vorm besten 8V Piloten Bern Deutsch mit seinem Schneider Audi 50 GL 8V. Thomas Stelberg komplettiert mit seinem VW Schneider Polo II 16V das Podest auf P3.

Im großen Kreis der Mitsubishi Evos IX und X (immerhin waren hier 9 Stück am Start) gewann Lukas Vojácek vor Achim Kreim die Gruppe A. Oskar Bens sicherte sich den Gruppensieg in der Gruppe N vor Lars Bröker und Dominika Benesova. Jochen Stoll (Peugeot 306 S16) wiederum zeigte seine Klasse und gewann die Gruppe N bis 2000ccm vor Patrick Orth (dem zweiten) auf VW Golf III und Daniel Lesser (Honda Civic Type R). Bei den klassischen Fahrzeigen aus dem Classic Berg Cup über 2000ccm gewann Ford Capri 2600RS Fahrer, Richard Rein, die Klasse vor Linder BMW E30 M3 DTM Pilot Christian Reuter. Auf Rang 3 folgte Albert Vogt mit seinem BWM 325i. Der gut aufgelegte Ronny Hering sicherte sich einen erneuten Klassensieg und verweis Vorjahresmeister Andreas Gmeinder (VW Passat Typ 32) auf Rang 2. Steffen Hofmann scheint irgendwie die Physik seines NSU TTs ausgehebelt zu haben. Er gewann mit 16 Sekunden Vorsprung vor dem zweitplatzierten und ebenfalls top fahrenden Jörg Davidovic. Als dritter folgte ein zufriedener Jörg Höber mit weiteren 6,5 Sekunden Abstand. Frank Kleineberg und Uwe Schindler folgten auf den Rängen 4 und 5.

In knapp einer Woche folgt ein weiteres Saisonhighlight – das 45. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2012 steht vor der Türe und wartet mit einem wahrhaften Spitzenstarterfeld auf. Bis in knapp einer Woche.

Weitere Klassensieger:

Gruppe G – Michael Frank
Gruppe N bis 1400 ccm – Dieter Altmann jun.
Gruppe N bis 1600 ccm – Jürgen Fechter
Gruppe E1 bis 1600 ccm – Mario Jurisic
Gruppe E1 bis 2000 ccm – Roman Schwan
Gruppe  E2-SC bis 2000 ccm – Georg Olbrich
Gruppe E2-SS bis 1600 ccm – Federico Liber

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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