Mit dem 43. AvD Hauenstein Bergrennen 2012 rückt die Saison 2012 so langsam in ihre entscheidende Phase. Eine Entscheidung ist aber noch in keiner Klasse gefallen – diese wird dann erst in Eichenbühl oder Mickhausen fallen. Traditionell wurde das Rennen immer am ersten August Wochenende ausgetragen, musste aber dieses Mal mit dem Termin für 45. Osnabrücker Bergrennen 2012 tauschen. Wettertechnisch gesehen, war es für die etwas über 130 Starter und die zahlreichen angereisten Fans auf jeden Fall ein Top Deal. Am wahrscheinlich heißesten Wochenende  des Jahres, wurden Mensch und Material auf eine harte Probe gestellt, welches sich im Laufe des Wochenendes leider mehrfach unter Beweis stellen sollte. Bei Temperaturen nahe der 40°C Grenze, erklommen die positiv Verrückten des Bergrennsports die 4,2 km lange Strecke in der Rhön. Ganz Hausen unterstützt den MSC Rhön bei der Durchführung dieser Traditionsveranstaltung.

Uwe Lang kehrte nach längerer Umbauphase am Osella BMW PA20/S wieder zurück an den Deutschen Berg. Neben zahlreichen aerodynamischen Veränderungen Gewichtserleichterungen, steht nur noch der Wechsel des bewährten BMW 3L CN Triebwerks auf den neuen Motor nach  E2-SC Reglement, an. Doch auch der „alte CN Motor“ beißt mit Uwe Lang am Steuer noch kräftig zu. Er sicherte nach fast einem Jahr Abstinenz, ein gelungenes Comeback im Biosphärenreservat Rhön – Gesamtsieg für Uwe Lang auf Osella BMW PA20/S vor dem schnellsten Tourenwagen Norbert Brenner auf Opel Vectra GTS V8 DTM und seinem Markenkollegen Klaus Hofmann auf Opel Astra Coupé V8 DTM.  In der Klasse der Formelfahrzeuge E2-SS bis 2000 ccm gewann, der führende in der Deutschen Bergmeisterschaft, Frank Debruyne mit seinem Dallara Formel 3 ein weiteres Mal.  Der Sohn von Uwe Wolpert, Mathieu Wolpert, bestritt hier sein erst drittes Bergrennen und konnte seinen historisch wertvollen BSR 389 VW auf dem 2. Platz abstellen. Gebhard Kraus fiel mit seinem Opel Lotus Formel 3 im 2. Wertungslauf. Uwe Lang (Osella BMW PA20/S) verkam in seiner Klasse ebenso zum Alleinunterhalter, genauso wie Uwe Kaufel (PRC C/3 VW) und Francesco D’Acri (Elia Avrio-Honda). Die Klasse E2(CN)/E2-SC bis 2000 ccm war wiederum sehr gut besetzt.  Georg Olbrich setzte sich hier mit seinem Osella Honda PA21/P gegen einen toll fahrenden Mario Blum (PRC S4 Honda) durch. Der Vorarlberger verwies seinen Landsmann und Markenkollegen Arno Bereiter auf den dritten Rang. Bernd Letmade (Norma Honda M20), Peter Amann (PRC S4 Honda) und Uwe Wolpert (UWR Honda) folgten auf den Rängen 4 – 6.

Die Klasse FS/E1-Berg/E2-SH über 2000 ccm gewann „Altmeister“ Norbert Brenner auf seinem Opel Vectra GTS V8 DTM, der anfangs wieder mit Problemen am Renn ABS zu kämpfen hatte. Ein ebenfalls stark auftrumpfender Klaus Hoffmann stellte den Opel Astra Coupé V8 DTM nach Ende des 4. Laufes auf P2 ab. Der Innsbrucker Porsche 935 DP2 Fahrer, Herbert Stolz, komplettierte das Stockerl auf Rang 3. Bei den Fahrzeugend der Klasse  FS/E1-Berg/E2-SH bis 2000 ccm sicherte sich der Berufsfeuerwehrmann Rainer Schönborn mit seinem VW Golf I GTI 16V einen weiteren Klassensieg und sammelte weitere Punkte für die Berg-Cup Wertung. Auf dem zweiten Rang folgten Günter Göser im wunderschön aufgebauten Opel Böhm Kadett C Coupé 16V und Edmund Bodenmüller im Opel Minichberger Kadett C Coupé 16V. Krabbeltier Pilot Günter Miethke aus Helmstedt musste dieses Rennen pausieren, da einen Defekt am Zylinderkopf seinem VW 1302 RS zu verzeichnen hatte. Er wird in Unterfranken wieder mit dabei sein.

Markus Wüstefeld konnte wieder einmal mehr seine Erfahrungen von der Rundstrecke ausspielen und gewann mit seinem AMG Mercedes 190E EVO 2 DTM die Gruppe H über 2000 ccm Hubraum. Opel Kadett C Coupé 16V Pilot Siegfried Hauff und Ford Escort Cosworth Pilot Normann Struckmann folgten auf den Rängen 2 und 3 im Klassement.  Ein wahres Fahrzeugsterben musste leider die Königsklasse der Gruppe H bis 2000 ccm beklagen. Roman Sonderbauer flog sein Risse Triebwerk bereits am Samstagmorgen um die Ohren. Ein Pleuel durchschlug den Motorblock und richtete das Aggregat in Gänze hin. Peter Naumann erwischte es nach dem Training, als ein Riss am Motor festgestellt wurde und quittierte daher für den Renn Sonntag. Werner Weiss, Michael Rauch, Ralf Orth und Daniel Bayer fielen ebenfalls aufgrund technischer Defekte am Sonntag. Doch die ganzen Ausfälle sollten nicht zu Lastend er Spannung in der Klasse gehen – ganz im Gegenteil. Entschieden wurde der Sieg erst im 4. Lauf. Basti Schmitt schaffte es endlich, seinen lang ersehnten Sieg vor heimischem Publikum am Hauenstein für sich zu verbuchen. Nach einem spannenden Duell mit Mario Minichberger (VW Minichberger Scirocco I 16V), stellt er den Opel Gerent CQP Evo 2 auf P1 vor Mario Minichberger und Ralf Kroll (VW Lehmann Golf I 16V) ab. Ein wieder grandios bis ans Limit fahrender Patrick Orth zollte sein Tribut an die fehlende Motorleistung seines BWM 320iS und reihte sich letzten Endes auf P7 im Klassement ein. Schnellster 8V Pilot wurde wieder einmal verdient, Norbert Wimmer mit seinem schönen BMW 2002tii 8V vor einem ebenfalls toll fahrenden Bernhard Lang (Ford Escort RS2000).

Die Gruppe H bis 1600 cccm war ebenfalls gut besetzt und kürte Hans Paulitsch im VW Minichberger Scirocco I 16V zum Sieger. Auf Rang 2 und 3 folgten VW Spiess Golf I 16V Pilot Helmut Maier und VW Golf I 16V Pilot Thorsten Brunner. Lutz Hesse fiel im 4. Lauf, mit technischen Problemen komplett neu aufgebauten VW Büchl Golf I 16V, aus. Wieder Top besetzt zeigte sich die Gruppe H bis 1300 ccm Hubraum. Bis auf Franz Weißdorn, der leider zu spät seine Nennung abgegeben hatte, waren wieder fast alle dabei. Jürgen Gering gewann hier die Klasse mit seinem VW Polo II 16V. Ihm folgten mit Respektabstand Manfred Konrad (VW Corrado 16V) und Allradrakete Markus Spöri (Suzuki Swift 4WD 16V). Schnellster 8V Pilot wurde hier Christof Hörnig im VW Polo II 8V. Wolfgang Glas und Jürgen Völker schieden leider beide mit Technischem Defekt aus. In der Gruppe H bis 1150 ccm waren dieses Mal 2 16V Polos am Start. Robert Bauer stellte seinen Hochdrehzahl VW EMP Polo II 16V auf P1 ab. Der mehrfache Klassensieger Tobias Stegmann konnte die ihm fehlenden technischen Nachteile seine Schneider Audi 50 8V nicht wegmachen und wurde so mit dem 2. Platz in der Klasse vor Jürgen Schneider im VW Schneider Polo II 16V.

Im Classic Berg Pokal / Classic Berg Cup gab es leider wieder viele Einzelstarter in den Gruppen.  Richard Feulner stellte seinen wunderschönen March Formel 2 BMW in der Gruppe CSC bis 2000 ccm auf ersten Platz ab. Der rennfahrende Winzer, Tim Fröhlich, startete mal wieder auf seiner Renault Alpine A110 und gewann seine Klasse Tourenwagen Anh. K bis 1600 ccm. In der Klasse CTC/CGT über 2000 ccm gewann Richard Rein (Ford Capri 2600RS) vor Albert Vogt (BMW 325i). Ronny Hering stellte seinen VW Scirocco I  in der kleinen Klasse CTC/CGT bis 1600 ccm auf ersten Platz ab. Bei den Kollegen aus dem NSU Bergpokal schlug wieder einmal mehr die Stunde für Rekordchampion Steffen Hofmann. Er gewann mit seinem infernalisch gehenden NSU TT  mit knapp 2 Sekunden Abstand vor Uwe Schindler im NSU TT KWR und Jörg Davidovic (NSU TT Davidovic). Leider waren auch hier einige Ausfälle zu verzeichnen – Frank Kleinberg schied bereits am Samstag mit Motorschaden aus, Jörg Höber rutsche auf der verunreinigten Fahrbahn aus und demolierte sich die Hinterachse. Thomas Krystofiak und Leo Rabus schieden beide am Sonntag mit technischen Defekten aus.

Die Gruppe N bis 1600 ccm gewann Jürgen Fechter im VW Scirocco vor Hein-Peter Boch (Honda Civic) und Ulrich Zeitz (Peugeot 106). Ein Klasse höher, bis 2000 ccm, gewann ein anderer Patrick Orth auf seinem VW Golf GTI 16V die Klasse vor Mario Heß (Opel Kadett E) und Kevin Veit (BMW 318is). Ludger Dreyfürst gewann als Einzelstarter seine Klasse über 2000 ccm Hubraum.

Für uns geht es erst in knapp 3 Wochen beim Bergrennen Unterfranken weiter. Bis dahin – Alles Gute.

Weitere Klassensieger sind:
-Gruppe  G LG 3: Werner Marquard – BMW 318ti
-Gruppe H Diesel: Sepp Koller – Alfa Romeo 147 Cup JTD
-GLP Tourenwagen: Matthias Marquardt – BMW 325i
-GLP Formel- und Sportwagen: Richard Allen Hall – Lotus Seven S1

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

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Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

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Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

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