Mit dem 43. AvD Hauenstein Bergrennen 2012 rückt die Saison 2012 so langsam in ihre entscheidende Phase. Eine Entscheidung ist aber noch in keiner Klasse gefallen – diese wird dann erst in Eichenbühl oder Mickhausen fallen. Traditionell wurde das Rennen immer am ersten August Wochenende ausgetragen, musste aber dieses Mal mit dem Termin für 45. Osnabrücker Bergrennen 2012 tauschen. Wettertechnisch gesehen, war es für die etwas über 130 Starter und die zahlreichen angereisten Fans auf jeden Fall ein Top Deal. Am wahrscheinlich heißesten Wochenende  des Jahres, wurden Mensch und Material auf eine harte Probe gestellt, welches sich im Laufe des Wochenendes leider mehrfach unter Beweis stellen sollte. Bei Temperaturen nahe der 40°C Grenze, erklommen die positiv Verrückten des Bergrennsports die 4,2 km lange Strecke in der Rhön. Ganz Hausen unterstützt den MSC Rhön bei der Durchführung dieser Traditionsveranstaltung.

Uwe Lang kehrte nach längerer Umbauphase am Osella BMW PA20/S wieder zurück an den Deutschen Berg. Neben zahlreichen aerodynamischen Veränderungen Gewichtserleichterungen, steht nur noch der Wechsel des bewährten BMW 3L CN Triebwerks auf den neuen Motor nach  E2-SC Reglement, an. Doch auch der „alte CN Motor“ beißt mit Uwe Lang am Steuer noch kräftig zu. Er sicherte nach fast einem Jahr Abstinenz, ein gelungenes Comeback im Biosphärenreservat Rhön – Gesamtsieg für Uwe Lang auf Osella BMW PA20/S vor dem schnellsten Tourenwagen Norbert Brenner auf Opel Vectra GTS V8 DTM und seinem Markenkollegen Klaus Hofmann auf Opel Astra Coupé V8 DTM.  In der Klasse der Formelfahrzeuge E2-SS bis 2000 ccm gewann, der führende in der Deutschen Bergmeisterschaft, Frank Debruyne mit seinem Dallara Formel 3 ein weiteres Mal.  Der Sohn von Uwe Wolpert, Mathieu Wolpert, bestritt hier sein erst drittes Bergrennen und konnte seinen historisch wertvollen BSR 389 VW auf dem 2. Platz abstellen. Gebhard Kraus fiel mit seinem Opel Lotus Formel 3 im 2. Wertungslauf. Uwe Lang (Osella BMW PA20/S) verkam in seiner Klasse ebenso zum Alleinunterhalter, genauso wie Uwe Kaufel (PRC C/3 VW) und Francesco D’Acri (Elia Avrio-Honda). Die Klasse E2(CN)/E2-SC bis 2000 ccm war wiederum sehr gut besetzt.  Georg Olbrich setzte sich hier mit seinem Osella Honda PA21/P gegen einen toll fahrenden Mario Blum (PRC S4 Honda) durch. Der Vorarlberger verwies seinen Landsmann und Markenkollegen Arno Bereiter auf den dritten Rang. Bernd Letmade (Norma Honda M20), Peter Amann (PRC S4 Honda) und Uwe Wolpert (UWR Honda) folgten auf den Rängen 4 – 6.

Die Klasse FS/E1-Berg/E2-SH über 2000 ccm gewann „Altmeister“ Norbert Brenner auf seinem Opel Vectra GTS V8 DTM, der anfangs wieder mit Problemen am Renn ABS zu kämpfen hatte. Ein ebenfalls stark auftrumpfender Klaus Hoffmann stellte den Opel Astra Coupé V8 DTM nach Ende des 4. Laufes auf P2 ab. Der Innsbrucker Porsche 935 DP2 Fahrer, Herbert Stolz, komplettierte das Stockerl auf Rang 3. Bei den Fahrzeugend der Klasse  FS/E1-Berg/E2-SH bis 2000 ccm sicherte sich der Berufsfeuerwehrmann Rainer Schönborn mit seinem VW Golf I GTI 16V einen weiteren Klassensieg und sammelte weitere Punkte für die Berg-Cup Wertung. Auf dem zweiten Rang folgten Günter Göser im wunderschön aufgebauten Opel Böhm Kadett C Coupé 16V und Edmund Bodenmüller im Opel Minichberger Kadett C Coupé 16V. Krabbeltier Pilot Günter Miethke aus Helmstedt musste dieses Rennen pausieren, da einen Defekt am Zylinderkopf seinem VW 1302 RS zu verzeichnen hatte. Er wird in Unterfranken wieder mit dabei sein.

Markus Wüstefeld konnte wieder einmal mehr seine Erfahrungen von der Rundstrecke ausspielen und gewann mit seinem AMG Mercedes 190E EVO 2 DTM die Gruppe H über 2000 ccm Hubraum. Opel Kadett C Coupé 16V Pilot Siegfried Hauff und Ford Escort Cosworth Pilot Normann Struckmann folgten auf den Rängen 2 und 3 im Klassement.  Ein wahres Fahrzeugsterben musste leider die Königsklasse der Gruppe H bis 2000 ccm beklagen. Roman Sonderbauer flog sein Risse Triebwerk bereits am Samstagmorgen um die Ohren. Ein Pleuel durchschlug den Motorblock und richtete das Aggregat in Gänze hin. Peter Naumann erwischte es nach dem Training, als ein Riss am Motor festgestellt wurde und quittierte daher für den Renn Sonntag. Werner Weiss, Michael Rauch, Ralf Orth und Daniel Bayer fielen ebenfalls aufgrund technischer Defekte am Sonntag. Doch die ganzen Ausfälle sollten nicht zu Lastend er Spannung in der Klasse gehen – ganz im Gegenteil. Entschieden wurde der Sieg erst im 4. Lauf. Basti Schmitt schaffte es endlich, seinen lang ersehnten Sieg vor heimischem Publikum am Hauenstein für sich zu verbuchen. Nach einem spannenden Duell mit Mario Minichberger (VW Minichberger Scirocco I 16V), stellt er den Opel Gerent CQP Evo 2 auf P1 vor Mario Minichberger und Ralf Kroll (VW Lehmann Golf I 16V) ab. Ein wieder grandios bis ans Limit fahrender Patrick Orth zollte sein Tribut an die fehlende Motorleistung seines BWM 320iS und reihte sich letzten Endes auf P7 im Klassement ein. Schnellster 8V Pilot wurde wieder einmal verdient, Norbert Wimmer mit seinem schönen BMW 2002tii 8V vor einem ebenfalls toll fahrenden Bernhard Lang (Ford Escort RS2000).

Die Gruppe H bis 1600 cccm war ebenfalls gut besetzt und kürte Hans Paulitsch im VW Minichberger Scirocco I 16V zum Sieger. Auf Rang 2 und 3 folgten VW Spiess Golf I 16V Pilot Helmut Maier und VW Golf I 16V Pilot Thorsten Brunner. Lutz Hesse fiel im 4. Lauf, mit technischen Problemen komplett neu aufgebauten VW Büchl Golf I 16V, aus. Wieder Top besetzt zeigte sich die Gruppe H bis 1300 ccm Hubraum. Bis auf Franz Weißdorn, der leider zu spät seine Nennung abgegeben hatte, waren wieder fast alle dabei. Jürgen Gering gewann hier die Klasse mit seinem VW Polo II 16V. Ihm folgten mit Respektabstand Manfred Konrad (VW Corrado 16V) und Allradrakete Markus Spöri (Suzuki Swift 4WD 16V). Schnellster 8V Pilot wurde hier Christof Hörnig im VW Polo II 8V. Wolfgang Glas und Jürgen Völker schieden leider beide mit Technischem Defekt aus. In der Gruppe H bis 1150 ccm waren dieses Mal 2 16V Polos am Start. Robert Bauer stellte seinen Hochdrehzahl VW EMP Polo II 16V auf P1 ab. Der mehrfache Klassensieger Tobias Stegmann konnte die ihm fehlenden technischen Nachteile seine Schneider Audi 50 8V nicht wegmachen und wurde so mit dem 2. Platz in der Klasse vor Jürgen Schneider im VW Schneider Polo II 16V.

Im Classic Berg Pokal / Classic Berg Cup gab es leider wieder viele Einzelstarter in den Gruppen.  Richard Feulner stellte seinen wunderschönen March Formel 2 BMW in der Gruppe CSC bis 2000 ccm auf ersten Platz ab. Der rennfahrende Winzer, Tim Fröhlich, startete mal wieder auf seiner Renault Alpine A110 und gewann seine Klasse Tourenwagen Anh. K bis 1600 ccm. In der Klasse CTC/CGT über 2000 ccm gewann Richard Rein (Ford Capri 2600RS) vor Albert Vogt (BMW 325i). Ronny Hering stellte seinen VW Scirocco I  in der kleinen Klasse CTC/CGT bis 1600 ccm auf ersten Platz ab. Bei den Kollegen aus dem NSU Bergpokal schlug wieder einmal mehr die Stunde für Rekordchampion Steffen Hofmann. Er gewann mit seinem infernalisch gehenden NSU TT  mit knapp 2 Sekunden Abstand vor Uwe Schindler im NSU TT KWR und Jörg Davidovic (NSU TT Davidovic). Leider waren auch hier einige Ausfälle zu verzeichnen – Frank Kleinberg schied bereits am Samstag mit Motorschaden aus, Jörg Höber rutsche auf der verunreinigten Fahrbahn aus und demolierte sich die Hinterachse. Thomas Krystofiak und Leo Rabus schieden beide am Sonntag mit technischen Defekten aus.

Die Gruppe N bis 1600 ccm gewann Jürgen Fechter im VW Scirocco vor Hein-Peter Boch (Honda Civic) und Ulrich Zeitz (Peugeot 106). Ein Klasse höher, bis 2000 ccm, gewann ein anderer Patrick Orth auf seinem VW Golf GTI 16V die Klasse vor Mario Heß (Opel Kadett E) und Kevin Veit (BMW 318is). Ludger Dreyfürst gewann als Einzelstarter seine Klasse über 2000 ccm Hubraum.

Für uns geht es erst in knapp 3 Wochen beim Bergrennen Unterfranken weiter. Bis dahin – Alles Gute.

Weitere Klassensieger sind:
-Gruppe  G LG 3: Werner Marquard – BMW 318ti
-Gruppe H Diesel: Sepp Koller – Alfa Romeo 147 Cup JTD
-GLP Tourenwagen: Matthias Marquardt – BMW 325i
-GLP Formel- und Sportwagen: Richard Allen Hall – Lotus Seven S1

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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