Auf zum Endspurt in der Deutschen Bergmeisterschaft 2012. Viele Meisterschaften am Berg sind noch nicht entschieden, so dass alle hoch motoviert ins schöne Örtchen Eichenbühl unlängst des Mains kamen. Bei hochsommerlichen Temperaturen und einem super Tourenwagen Starterfeld in der Gruppe H bis 2000 ccm Hubraum, versprach es gutes Rennwochenenden zu werden. Leider wurde die Freude der etwa 3.000 angereisten Fans  und der etwa 190 Fahrer jäh eingebremst. Denn bereits Im Training und am frühen Rennsonntag ereigneten sich einige teils heftige Unfälle auf der Strecke.  Inmitten des  3. Wertungslaufs  verunfallte dann Ford Escort Mk III 1600 8V Pilot, Jürgen Seitz,  mit seinem Fahrzeug sehr schwer beim Durchfahren der Honda Kurve, welche eine der schnellsten und gefährlichsten Stellen der Strecke darstellt. Jürgen kam von der Strecke ab und krachte ungebremst mit sehr hoher Geschwindigkeit auf ein feststehendes Betonhindernis. Dabei wurde das Fahrzeug sehr stark beschädigt und fing Feuer. Die sofort herbeigeilten Streckenposten konnte das Feuer schnell löschen. Jürgen Seitz erlitt bei dem Unfall schwerste Frakturen an Becken, Hüfte und Beinen. Sein Gesicht und seine Leber wurden ebenfalls bei dem Unfall verletzt. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde Jürgen mit dem Hubschrauber in ein Frankfurter Krankenhaus geflogen. Nach einer kurzen Besprechung mit den Fahrern, entschied der Rennleiter Peter Thumbeck, das Rennen abzubrechen und den bereits begonnen dritten Lauf zu annullieren. Wir wünschen Jürgen an dieser Stelle Alles erdenklich Gute für seine hoffentlich schnelle Genesung.

Den Gesamtsieg am Wochenende konnte sich Uwe Lang mit seinem Osella BMW PA20/S vor Georg Olbrich (Osella Honda PA21/P) und dem schnellsten Tourenwagen Pilot und Wahl-Eichenbühler, Norbert Brenner (Opel Vectra GTS V8 DTM) sichern. Somit gewann Uwe Lang auch die Klasse der CN & E2-SC Fahrzeuge bis 3000 ccm Hubraum vor Marken Kollege Dino Gebhard (Osella BMW PA20/S) und Rolf Köppel auf Norma BMW M14. Bei den kleineren CN & E2-SC Fahrzeugen bis 2000 ccm setzte sich Georg Olbrich (Osella Honda PA21/P) gegen einen toll fahrenden Mario Blum auf PRC Honda S4 durch.  Das Stockerl komplettierte hier Uwe Wolpert auf seinem UWR Honda. Die Gruppe der E2/C3 Fahrzeuge konnte der Österreicher Peter Ammann auf seinem PRC Honda für sich entscheiden. Er verwies Uwe Kaufel auf PCR VW C3 und Gerhard Siebert (Osella BMW PA18) auf die Ränge 2 und 3. 

Der Wahlkölner Francesco D’Acri bot mit seinem Elia Avrio ST09 wieder eine tolle Show, war aber leider wieder Einzelstarter in seiner Klasse bis 1400 ccm. In der Klasse E2-SS & FD gelang Frank Debruyne mit seinem Dallara F300 ein weitere Klassensieg und somit wichtige Punkte für seine Meisterschaftsambitionen, den normalerweise nichts mehr im Weg stehen sollte. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten ein glänzend fahrender Mathieu Wolpert auf BSR 389 und Robert Meiers im neu angeschafften Dallara F300.

Bei den Tourenwagen der Klassen E2-SH und FS/E1-Berg gewann der mehrfache Deutsche Bergmeister und Eichenbühler, Norbert Brenner (Opel Vectra GTS V8 DTM) auf seinem Hausberg die Klasse. Norbert gab wirklich alles und hatte im Training schon sein Aha-Erlebnis, als sein Fahrzeug beim Anbremsen auf die Honda Kurve unvermittelt ausbrach, aber durch Norberts ganze Erfahrung, gekonnt wieder eingefangen werden konnte. Ihm folgte hauchdünn dahinter, sein Markenkollege, Klaus Hoffmann im Opel Astra Coupé V8 DTM. Herbert Stolz machte mit seinem Porsche 935 DP2 das Trio Infernale auf P3 komplett. Einen weiteren Klassensieg und auch für ihn und seine Frau Andrea wichtige Meisterschaftspunkte, konnte sich der VW Golf I GTI 16V Pilot Rainer Schönborn sichern. Er platzierte sich deutlich vor seinen Mitstreitern, Michael Dandl (BMW320) und Jürgen Schuster (Mazda RX7), auf Rang 1. In der kleinen FS/E1-Berg Klasse gewann Markus Goldbach mit seinem Opel Corsa A 16V vor Peugeot 206 Pilot, Hans Hasenstab.

Bei den Fahrzeugen der Gruppe H über 2000 ccm Hubraum gewann Siegfried Hauff (Opel Kadett C Coupé) vor Norman Struckmann (Ford Escort Cosworth) und Harald Ludwig (BMW M3). Markus Wüstefeld (AMG Mercedes 190E EVO 2) und Bernhard Permetinger (BMW M3) schieden mit Problemen vorzeitig aus. In der Königsklasse bis 2000 ccm Hubraum waren ganze 37 Starter an der Zahl, für dieses Jahr ein Rekord. Dass der Opel Gerent Kadett CQP Evo 2 von Sebastian Schmitt geht wie die Feuerwehr, sollte mittlerweile jeden klar sein. Aber was er im ersten Wertungslauf zeigte, war der helle Wahnsinn – er unterschritt die magische 1:22 mit einer Fabelzeit von 1:21:969 und setzte sich so an die Spitze des Feldes, die er auch bis zum Rennende nicht mehr hergeben sollte. Mario Minichberger (VW Minichberger Scirocco I 16V) folgte mit 2 Sek. Respektabstand. Die Top 5 komplettierten Peter Naumann (VW Polo II 1.4 G60 Supercharger), Ralf Kroll (VW Lehmann Golf I 16V) und Roman Sonderbauer im Opel Risse Kadett C Coupé 16V. Schnellster 8V Pilot war dieses Mal ein grandios aufgelegter Michael Rauch mit seinem Opel Briegel Kadett C Coupé 8V. Die Entscheidung der ebenfalls gut besetzten Klasse der 1600er Gruppe H Fahrzeuge, geriet nach dem schweren Unfall von Jürgen Seitz fast zur Nebensache. Hier gewann Hans Paulitsch auf dem infernalisch gehen VW Minichberger Scirocco I 16V vor Opel Zöllner Corsa A GSi 16V  Tiefflieger, Tobias Auchter und Helmut Maier auf VW Spiess Golf I 16V. Schnellster 8V Pilot wurde hier der verunfallte Jürgen Seit mit seinem Ford Escort Mk III 8V.

Bei den hoch drehenden 130ern der Gruppe H war die Entscheidung denkbar knapp. Mit nur 0.453 Sek. Vorsprung schnappte Berg-Cup Urgestein Franz Weißdorn (VW Polo I Honda 16V) dem VW Corrado 16V Piloten Manfred Konrad noch den Sieg weg. Dritter wurde Jürgen Gerig im VW Polo II 16V. Der schnellste 8V Pilot wurde der Lokalmatador Christoph Hörnig mit seinem VW Polo II 8V. Die kleinsten der Gruppe H bis 1150 ccm Hubraum kürten Motorenpabst Jürgen Schneider mit seinem VW Schneider Polo II 16V zum Sieger. Ihm folgte der zugleich schnellste 8V Pilot Bernd Deutsch auf Schneider Audi 50 8V vor seinem Schwiegersohn in Spee, Tobias Stegmann – ebenfalls auf Schneider Audi 50 8V. Sepp Koller sicherte im Alfa Romeo 147 JTD sich einen weiteren Klassensieg in der Gruppe H Dieselklasse, vor Manfred Pape im VW Golf V R-TDI.

Im Classic Berg Cup & Classic Berg Pokal gab es leider wieder einmal viele Einzelstarter in den Klassen. Richard Feulner (March Forme 2 BMW), Richard Rein (Ford Capri 2600 RS), Andreas Gmeinder (VW Passat Typ 32), Ronny Hering (VW Scirocco I) und Detlef Schröder (VW Polo I 8V) gewannen hier alle ihre Klassen. Bei den Fahrern des NSU Berg Pokals machte Steffen Hofmann den Sack zu und sicherte sich seinen 8 Titel als Meister des NSU Bergpokals und natürlich auch den Sieg in Unterfranken. Uwe Schindler folgte mit 1.1 Sek. Abstand auf Rang 2, Horst Fleischer kam nach langer Zeit auch wieder aufs Treppchen und freute sich über einen tollen 3. Rang. Jörg Davidovic rollte im ersten Wertungslauf mit andeutendem Motorschaden, sicherheitsbedingt um einen größeren Schaden zu vermeiden, lieber aus und war somit raus aus der Wertung.

Die Gruppe N bis 2000 ccm Hubraum gewann Jochen Stoll auf seinem Peugeot 306 S16 vor Patrick Orth auf seinem VW Golf III  und Herbert Schmitz im Opel Astra GSi 16V. Jürgen Fechter gewann mit seinem VW Scirocco die Gruppe N bis 1600 ccm vor Stefanie Jakobi (Honda Civic) und Hein-Peter Boch (Honda Civic). Die Gruppe N bis 1400 ccm entschied Ulrich Zeitz für sich. In der Gruppe G LG3 gewann Werner Marquart auf BMW 318ti als Einzelstarter. Ebenfalls als Einzelstarter verkommen war die beiden Mitsubishi Evo Piloten Achim Kreim (Gruppe A über 2000 ccm) und Ludger Dreyfürst (Gruppe N über 2000 ccm), die ebenfalls ihre Klassen gewannen.

Wir bereits im vorgegangenen Bericht erwähnt, waren wir aufgrund der nicht ausgestellten Presseakkreditierung mit Zugang zu den Fotopunkten, sehr gehandicapt und können daher nicht in der gewohnten Qualität und ihm gewohnten Umfang vom 45. Bergrennen Unterfranken 2012 Berichten. Der fade Beigeschmack durch die unnötige Aktion des Rennleiters bleibt leider bestehen. Weitere Informationen zu dem Vorgang finden Sie hier.

Wir sehen uns in knapp 4 Wochen beim Saisonabschluß in Mickhausen wahrscheinlich wieder.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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