Sie endete mit einem Feuerwerk und sie war ein Feuerwerk. Die Meisterfeier des KW Berg-Cups Gruppe H in seiner Jubiläumssaison 2012. Die wieder im nördlichen Schwarzwald statt fand, im edlen Ambiente des DEKRA Congress Center Wart.

Der „harte Kern“ des KW Berg-Cups, gut 60 Mitglieder, Freunde und Gäste stark, hatte sich allerdings schon einen Tag früher, am Freitag, eingefunden. Um zunächst mit dem Bus nach Neubulach zu fahren. Dort tauchte man ein in die „Unterwelt“ des „Stollens“, genoss die amüsant-interessante Bergwerks-Führung. Nach der Rückkehr ins Best-Western Hotel Sonnenbühl stärkten sich alle bei deftiger Vesper, tauschten Neuigkeiten aus, führten bis weit nach Mitternacht Benzin- und andere Gespräche, begrüßten später einlaufende Berg-Cup’ler mit großem Hallo.

Spannung dann am Samstag. 25 Jahre Berg-Cup – wie würde dieses Jubiläum in den Abend integriert sein, würde es etwas Besonderes geben? Pünktlich um 17.00 Uhr öffneten sich die Eingangstüren. Zu den rhythmischen Klängen der „Speedy Gonzales Party Band“ strömte die festlich gekleidete Menge ins Foyer zum Sektempfang, nahm dann im Saal Platz, labte sich an der Vorspeise.

Gegen 18:00 Uhr wandelte sich der Fest- zum Kinosaal. Zur Premiere der KW Berg-Cup DVD 2012. An der bis zur letzten Sekunde fieberhaft gearbeitet und gefeilt worden war. Die ersten Minuten des neuesten Werkes von AH Video Concept widmeten sich im Zeitraffer-Format der Rückblende auf den Beginn des Berg-Cups, erzählten in Bild und Ton über die „Geburt“ und die Entwicklung der Meisterschaft. Um dann auf die aktuelle Saison umzuschwenken, dabei das Geschehen in den beiden KW Berg-Cup Divisionen und in allen Sonderwertungen in den Mittelpunkt stellend und beleuchtend.

Direkt im Anschluss daran begrüßte der Berg-Cup Vorsitzende Uli Kohl die rund 280 Anwesenden, darunter zahlreiche Ehrengäste aus Sport und Wirtschaft, die Bergrenn-Veranstalter und die große KW Berg-Cup Familie. Er dankte den Unterstützern des Berg-Cups genauso wie den Veranstalter-Partnern, vergaß dabei die eigenen Mitglieder nicht, deren Engagement für den Verein sich absolut positiv entwickelt. Er wies darauf hin, dass die gesamte Bergrennszene nur auf der Basis von Partnerschaft und Vertrauen funktioniert – im engen Schulterschluss aller Beteiligten. Dann überbrachte er Grüße und Neuigkeiten von Berg-Cup Mitglied Jürgen Seitz, der im September beim Bergrennen Unterfranken schwer verunfallt war. Berichtete, dass Jürgen auf einem guten Weg sei, der aber sicher noch seine Zeit brauchen werde. Wenn weiterhin alles positiv verläuft, kann er Weihnachten sogar zuhause bei seiner Familie feiern. Und bereits am Anfang des nächsten Jahres als Kfz.-Meister wieder Werkstattluft schnuppern. Bei leichten, stundenweisen Tätigkeiten zunächst. 2013 wird er als Schrauber bei seinem Papa Hans-Dieter in den KW Berg-Cup Fahrerlagern anzutreffen sein. Ein Jahr später, 2014, plant er die Rückkehr ins Cockpit. Mit großer Erleichterung und ehrlicher Freude wurden diese aktuellen Botschaften entgegen genommen.

Meisterschaftsfeier-Kerngeschäft war nach dem wohlschmeckenden, schwäbisch gehaltenen Hauptspeisen-Buffet angesagt. Beginnend mit den Platzierten aus den beiden Berg-Cup Divisionen und aus der KW 8V-Trophy, die sich über glänzende Silberpokale freuen durften. Die Markenwertungssieger zusätzlich über die „press-frische“ KW Berg-Cup DVD von AH Video Concept, die „Klassenbesten“ sogar über ein HANS Sport 1 System aus dem Hause Schroth Racing. Berg-Cup Gründervater Andreas Schettler und Reinhold Hofmann, der Vorsitzende des Fachausschusses Bergrennen beim DMSB, gratulierten den Gewinnern und überreichten die Preise. Für die dazu gehörende Moderation sorgte – einmal mehr – Uli Kohl. Wobei der KW Berg-Cup Streckensprecher für jeden zu Ehrenden eine Laudatio bereit hielt. Verfasst in dem ihm eigenen, kurzweilig-unterhaltsamen Stil, angereichert mit überraschenden, zum Teil Lachsalven erzeugenden, Insiderwissen.

Für die Ehrung der Division II wurde Andreas Schettler von Jürgen Schneider, dem 2. Vorsitzenden des Berg-Cup e.V., auf der Bühne abgelöst. Die KW 8V-Trophy Pokale übergaben DMV Sportpräsident Dr. Gunther David und KW Berg-Cup Sportleiter Wolfgang Glas, verbunden mit den Glückwünschen an die erfolgreichen Teilnehmer mit den roten Startnummern.

Unterhaltung hieß der nächste Programmpunkt. Unterhaltung mit der „Aaron Hypnose Show“. Die die Bezeichnung „Show“ absolut zu Recht führt. Denn es spielten sich schier unglaubliche Szenen ab. Und es wurden in einer guten Stunde bei weitem mehr Talente zu Tage gefördert, als bei allen bekannten TV Castings zusammen. Talente übrigens in den verschiedensten Bereichen. Von Instrumental-Musikern über Schlager-Interpreten bis hin zum einsatzfreudigen, pflichtbewussten Body-Guard oder „Mini“ Ascona-Piloten mit Hindernissen. Wobei der Künstler selbst von einigen Aktionen und Reaktionen der unter Hypnose stehenden Berg-Cup’ler manches Mal genau so überrascht und amüsiert war, wie seine Zuschauer. Und weder er noch das Publikum werden diesen ganz speziellen Auftritt so schnell vergessen.

Nach so viel Action ist es höchste Zeit für eine kleine Pause, versüßt durch das leckere Dessert-Buffet samt Eisbombe. Frei nach dem Motto „sag es mit Blumen“ überreicht Jürgen Schneider danach je einen wunderschönen Strauß an Andrea Kleinschmidt und Brigitte Kohl. Als kleines „Dankeschön“ dafür, dass sie ihren Männern den Freiraum geben, sich für den KW Berg-Cup zu engagieren. Rüdiger Kleinschmidt erhält ein Polo-Shirt aus der Berg-Cup Kollektion als Anerkennung für seine ehrenamtliche, schnelle und zuverlässige Auswertung. Jürgen Schneider bleibt gleich auf der Bühne, DSK Präsidiumsmitglied Hans-Walter „Charly“ Kling kommt als Ehrengast hinzu. Die erfolgreichsten KW Berg-Cup Damen, Steffi Deutsch (Div. I/Schneider Audi 50) und Beatrice Flik (Div. II/Renault Megane Coupé), haben ihren Auftritt auf der obersten Stufe des Siegerpodestes. Dann sind die Youngster (bis 27 Jahre) dran. Position drei geht an BMW 318 16V Pilot Patrick Spahr aus der Nähe von Heilbronn. Zweiter wird…. Moment mal, Stopp! Zweite wird, sorry Bea, Beatrice Flik, die junge Bankkauffrau aus dem nördlichen Schwarzwald. Zum Pokal bekommt sie ein HANS Sport 1 System von Schroth. Den Junioren Titel sichert sich souverän der 23-jährige „Eifelaner“ Kfz.-Mechatroniker Patrick Orth im BMW 320 iS. Er erhält zur Siegertrophäe einen wertvollen, sicheren König Rennsitz, einen RSL 3000 Kevlar. Nahtloser Übergang von den Youngstern zu den Rookies, zu den KW Berg-Cup Neu- und Wiedereinsteigern mit mindestens 5 Jahren Pause. Rang drei belegt  Jürgen Schuster im Mazda RX-7. An der Spitze war es bis zum Schluss spannend und eng. Ex-Kart Pilot Christian Dümler aus Franken wird im 8-Ventiler 2-Liter Golf schlussendlich Zweiter. Der Gewinner 2012, der „Rookie of the Year“, war auf einem BMW M3 E36 unterwegs und hört auf den Namen Harald Ludwig. Die Heimreise ins Saarland tritt er mit einem niegel-nagel-neuen König Sitz RS 4000 im Gepäck an.

Dieter Knüttel und Berg-Cup Schriftführerin Bea Flik übernehmen nun die Rolle der Gratulanten auf der Bühne, wenden sich zunächst der Division I zu. In der Helmut Maier, der große Routinier aus Passau, nach einem starken Finale im Spiess Golf 16V auf die dritte Stufe des „Stockerls“ steigt. Mit Rang 2 verteidigt der Baden-Württemberger Manfred Konrad (VW Corrado 16V) seine Vorjahresposition. Der 2012er Erfolg im VW Polo 16V bedeutet für Franz Weißdorn, den Kfz.-Meister aus der Nähe von Regensburg, den achten! Divisionssieg in seiner langen und erfolgreichen Berg-Cup Karriere, in der er viermal den Gesamtsieg an seine Fahnen heften konnte. Die Division II sieht ein Mixed-Team auf Position drei: Andrea und Rainer Schönborn aus dem Hunsrück im VW Golf 1 16V. Als Zweite beenden die Vorjahressieger die aktuelle Saison, die jungen Kfz.-Meister und Familienväter aus der Bodensee-Region: Hansi Eller und Mario Minichberger (VW Minichberger Scirocco 16V). Zum Divisions-Sieg sprintet erstmals der aus der Rhön stammende 28-jährige Wahl-Düsseldorfer Heizungsbau-Meister Sebastian Schmitt im ultrabreiten Opel Gerent Kadett C-Coupé 16V. Andreas Ungerer aus dem Haus König Renn- und Sportsitze übernimmt mit Berg-Cup Sportleiter Wolfgang Glas die Ehrung der drei Top-Plätze in der KW 8V-Trophy, die alle mit einem König Rennsportsitz nochmals entscheidend aufgewertet werden. Der Eichenbühler Christof Hörnig wird als erfolgreichster Vertreter der 1300er Klasse im VW Polo Dritter der roten Startnummern. Auf Position 2 laufen die „Slalom-Spezis“ Stefan Faulhaber und Michael Rauch im weißen 2-Liter Briegel Kadett ein. Der Sieger kommt aus Oberbayern, aus Aschau am Inn. Der 37-jährige Sägewerkstechniker Norbert Wimmer gewinnt die KW 8V-Trophy im BMW 2002 zum dritten Mal in Folge, darf außer dem Jahrespokal und dem Top König Sitz RS 4000 Kevlar auch die „Pokale Pilsner Trophy“, den riesigen Wanderpokal, endgültig in Besitz und mit nach Hause nehmen.

Fliegender Wechsel zur „DMV Team Berg-Cup“ Sponsor-Card Tombola, bestens bekannt für ihre Hammer-Sensations-Preise, zur Verfügung gestellt wie immer von den treuen Berg-Cup Sponsoren. Glücksfee Lisa zieht die Lose. Für tolle Jacken von DMV, DSK und König Renn- und Sportsitze. Für eine Helm- und HANS-Tasche von Schroth Racing. Für 2 Rennreifen nach Wahl vom Avon-Renndienst Crew Knüttel. Und für einen Satz dreiteilige Rennfelgen von der BBS Motorsport GmbH – ebenfalls nach Wahl! Völlig spontan und überraschend hat die Firma Titus Automotive einen Gutschein für eine Überrollvorrichtung im Wert von 2.000 € zur Verfügung gestellt. Danach wird der Preis unseres Titelsponsors verlost: Ein riesiges KW Alu-Faltzelt. Alle Tombola Gewinner sind restlos happy. Wen wundert’s, bei diesen Preisen!

Dann steht die Ehrung der Gesamtsieger an. Jürgen Wohlfarth übernimmt zusammen mit Jürgen Schneider die Übergabe der Siegerkränze. Von den Platzierungen her ist es 1:1 die Ehrung der Division II, die 2012 sogar die ersten 5 Positionen im Ranking „Over-All“ für sich beansprucht. Anzumerken bleibt noch, dass Sebastian Schmitt erstmals den großen Wanderpokal „Pokale Pilsner Cup“ überreicht bekommt. Weitere 2 Gesamt-Triumphe in Folge oder noch deren weitere 4, und die Trophäe gehört ihm.

Um Mitternacht eilt alles nach draußen, das große 25 Jahre Jubiläums Feuerwerk wird gezündet. Es ist ein echtes Highlight, ein würdiger Abschluss eines tollen Abends.

Hm. Abschluss? So einfach und schnell geht das nicht. Da würde man die Berg-Cup’ler und ihre Freunde gewaltig unterschätzen. Zunächst geht es an die BBS-Bar, es wird ausgelassen gefeiert. Und zum Sound von DJ Marco Zobel, der mitsamt des Equipments von Bernhard Lang zu absoluter Höchstform aufläuft, auch schneidig getanzt. Und später….. Ja, und später soll es richtig hoch her gegangen sein. So hoch, dass nicht einmal vor (Schaufenster) -Puppen und alt-ehrwürdigen Fahreranzügen halt gemacht wird.

Sei‘s drum, 25 wird man schließlich auch nicht alle Jahre. Und das muss ganz einfach gebührend gefeiert werden!

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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Audi-Piloten Hofer/Ellis siegen beim ADAC GT Masters-Saisonauftakt

Zwei ADAC GT Masters-Neulinge sorgten beim Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben für eine große Überraschung: Die Audi-Piloten Max Hofer (18/A) und Philip Ellis (25/GB, beide Phoenix Racing) gewannen im R8 LMS von der Pole-Position den Auftakt der zwölften Saison der "Liga der Supersportwagen". Zweite wurden die Lamborghini-Piloten Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) nach einem spannenden Rennen mit knappen 0,245 Sekunden Rückstand. Rang drei holte das Brüderpaar Kelvin van der Linde (21/ZA) und Sheldon van der Linde (18/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) in einem weiteren Audi R8. "Ein überwältigender Moment", jubelte Sieger Hofer, der im Zeittraining bereits auf die Pole-Position gefahren war. "Das Qualifying hatte uns schon den Tag gerettet, aber dass wir die Pole-Position auch noch in einen Sieg umwandeln konnten, ist extrem motivierend für die weitere Saison."

Pole-Debütant Hofer bleibt beim Start vorn
 
Ihren Grundstein für den späteren Sieg legten Hofer und Ellis beim Start. Obwohl er sein erstes ADAC GT Masters-Rennen überhaupt bestritt, zeigte Pole-Setter Hofer keine Nerven. Der junge Österreicher verteidigte gegen Routinier Bortolotti seine Spitzenposition und setzte den besten Startplatz in die Führung um. Das Spitzenduo setzte sich in den folgenden Runden von den Verfolgern ab und lieferte sich ein enges Duell um Platz eins, den Hofer bis zum Pflichtboxenstopp behauptete. Der Abstand zwischen dem Audi-Fahrer und Bortolotti betrug nie mehr als 0,8 Sekunden. Auch als ihre Teamkollegen Philip Ellis und Andrea Caldarelli die Fahrzeuge übernahmen, ging der enge Kampf an der Spitze weiter, der nur durch eine kurze Safety-Car-Phase zur Bergung des Honda NSX von Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH, beide Honda Team Schubert Motorsport) unterbrochen wurde. Bei der Zieldurchfahrt hatte Ellis einen knappen Vorsprung von 0,245 Sekunden auf Verfolger Caldarelli. Die beiden Sieger sicherten sich auch den ersten Platz in der Pirelli-Junior-Wertung für Piloten unter 25 Jahren.

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IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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