Nach dem schier unendlich erscheinenden Rekordwinter des vergangen Jahres, war es am letzten Wochenende wieder soweit. Die Freunde der flotten Bergbesteigung sollten wieder auf ihre Kosten kommen. Anders als in den letzten Jahren, war der Saisonstart schon zwei Wochen angesetzt. Beim 11. Bergpreis Schottenring lockte der "Neue Berg" etwa 100 Tourenwagen Teilnehmer aus der Deutschen Bergmeisterschaft und der GLP Pro Serie an die traditionsreiche, etwa 3 km  Bergrennstrecke im Vogelsbergkreis in der Nähe von Gießen. Nicht alle Fahrer wurden über den Winter mit Ihren Fahrzeugen fertig - so bauen die 3 BMW Piloten Rüdiger Julius-Bernhart, Patrick Orth und Norbert Wimmer noch mit fieberhaft an Ihren neu aufgebauten oder umgebauten Rennwagen. Bis zum 25. European Hill Race in  Eschdorf am 04.05. und 05.05.2013 sollten aber auch die fehlenden Piloten am Start sein.

Die Wettervorhersage für das Premierenwochenende war durchweg positiv, zwar aufgrund der 650m Dienstgipfelhöhe doch sehr kalt, aber zumindest trocken. So konnten bereits am Freitag, die vom Veranstalter angesetzten Test- und Einstellfahrten von vielen Fahrern genutzt werden, und einem erstes Kennenlernen mit der noch bis dahin den meisten unbekannten Strecke, stand nichts im Weg. Ein großer Vorteil, den der Schottenring den Teilnehmern bietet, ist das die Wartezeit nach den jeweiligen Läufen mit wenigen Minuten sehr gering ausfällt, da der Teilnehmer - quasi wie auf einer Rundstrecke - nach dem Lauf sofort bis ins Fahrerlager fahren oder sich, wie bei den Testfahrten direkt wieder am Start anstellen. Leider konnten aufgrund der fehlenden Streckenabnahme für Rennsportfahrzeuge (Gruppe CN und Formel) eben diese, aber das soll durch eine erneute Abnahme für 2014 nachgeholt werden. Von allen Fahrern wurde die Strecke als gut zufahrende Powerstrecke mit einem Spaß machenden Schwenk durch die Poppenstruth, beschrieben. Seitens des Veranstalters ist, trotz einem reibungslosen Rennablauf, der Weg für Detailverbesserungen vorhanden und lässt uns auf eine weitere Ausgabe des Klassikers hoffen.

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Bereits im Training wurde mächtig angegast und die Zeiten purzelten von Lauf zu Lauf und die Piloten fassten immer mehr Vertrauen zur schnellen Strecke und zu, über den Winter doch etwas fremd gewordenen Rennwagen. Tobi Auchter hatte noch etwas mit seinem nagelneu aufgebauten und in einem giftigen Grün erstrahlenden Opel Corsa A zu kämpfen. Der 16V - ähm, pardon 17V ;-) - zeigte sich noch etwas störrisch wild und ritt mit Tobi im oberen Teil kurzfristig von der Strecke in die dort stehenden Reifenstapel. Zum Glück konnte alles repariert werden, so das Tobi am Sonntag mit einer Glanzleistung sich auf dem 9. Gesamtrang einfand. Eine ebenfalls sehr respektable Leistung zeigte die einzige Damen im Starterfeld - Bea Flik. Bei ihr ist endlich die Blockade im Kopf verschwunden, so sagte sie - als Belohnung hierfür gab es für sie und ihren weitreichend veränderten Renault Mégane Maxi einen tollen 15. Gesamtrang. Eine ebenfalls mehr als gelungene Premiere feierte der Renault Laguna BTCC aus dem Hause Wiebe Motorsport. Die Renault Spezialisten aus Monzingen bestritten mit dem aus Kanada erworbenen Fahrzeug ihr erstes Bergrennen. Björn Wiebe fuhr wie auf Schienen die 3 km lange Strecke hinauf und sicherte sich einen super 6. Platz im Gesamtklassement. Dieses Fahrzeug bleibt aber nur bis zum European Hill Race Eschdorf im Einsatz, da das eigentliche Einsatzfahrzeug - ein weiterer Renault Laguna BTCC - einer von dreien übrigens - erst dann fertig sein wird. Wir drücken der sympathischen Rennfamilie auf jeden Fall die Daumen, dass alles so wie geplant klappt. Durch die angekündigte genaue Einhaltung des DMSB Reglements für die Gruppe H, war über den Winter viel Unruhe und ein dadurch resultierendes Klassenwechseln zu verzeichnen. Ob nun alle Teilnehmer endgültig ihre Gruppe gefunden haben, kann noch keiner sagen - aber so spannend wie jetzt, war es noch nie zuvor.

Den Gesamtsieg sicherte sich ein glänzend aufgelegter Herbert Stolz mit seinem über 600 PS starken Bi Turbo Allrad Porsche 935 DP2. Der Innsbrucker Kaufmann setzte sich mit 2 Sekunden deutlich von dem amtierenden Bergmeister der Tourenwagen, Klaus Hoffmann auf Opel Astra V8 DTM, ab und verwies ihn auf P2 im Gesamtklassement. Das Storckerl komplettierte der Wahl-Düsseldorfer Sanitär- und Heizungsbaumeister Sebastian Schmitt mit seinem Opel Gerent Kadett CQP Evo 2. Er war zugleich auch schnellster Tourenwagen aus der Gruppe H und sicherte sich somit den Klassensieg in der Gruppe H bis 2L Hubraum. Wohl möglich, dass dies einer der letzten Auftritte des Über-Kadetts in der Klasse war, denn Basti hat das Auto so gut wie ins Ausland verkauft. Zu wenig Zeit und zu die berufliche Herausforderung, gab Basti hier als Gründe an.  Ihm folgten auf den Rängen 2. Dieter Rottenberger im BMW 318IS STW und Roman Sonderbauer auf Opel Kadett C Coupé 16V. Letzterer wechselte vom Motorenbauer Risse zu Ziegler und kam mit dem neu eingepflanzten Herz sehr gut zurecht. Auf Platz 4. landete der eben angesprochene Björn Wiebe im Renault Laguna BTCC vor Markenkollegen Thomas Flik im Renault Clio Williams 16V. Schnellster aus der Gruppe FS-E1 bis 2L Hubraum war der Vorarlberger Christoph Lampert mit seinem brachial antretenden VW Golf II 16V. Wiederkehrer in der Gruppe H bis 1600 ccm, war Thomas Klingelberger mit seinem VW Polo 6N2 JWRC Kit Car Super 1600. Das Fahrzeug fuhr mit Thomas am Steuer wie auf Schienen den Berg hinauf und sicherte sich zurecht den ersten Platz in der Klasse und in der noch frischen Saison. Auf P2 folgte Jürgen Fechter im blauen VW Golf I 16V und Franz Koob im neu aufgebauten Fiat Uno 16V. Letzter machte einen extrem guten Eindruck und ist das wohl bisher beste Auto aus dem Hause Koob Motorsport. Bei den 1300ern aus der Gruppe H gewann Manfred Konrad deutlich im ebenfalls komplett neu aufgebauten VW Corrado 16V. Der Schwabe setzte sich gekonnt vor Fiat X1/9 Pilot Thomas Kohler und Berg-Cup Neuling Frank Lohman im VW Polo 86C Steilheck. Letzter sicherte sich zugleich die 8V Wertung vor Nils Abb (VW Schneider Polo II 8V) und der fränkischen Frohnatur Klaus Streiberger im VW Polo II "Tigger" 8V. Bei den kleinen 1150ern stellte sich das Klassement wie folgt dar. Jürgen Heßberger im Fiat 127 Sport Martini Racing belegte Platz 1 vor dem Mühlheimer Peter Richter im wunderschönen VW Capricorn Polo I 8V. Auf P3 folgte Laura Siebert im Autobianci A112.

Bei den über 2L Hubraum großen Fahrzeugen konnte Cossi Treter Norman Struckmann im Ford Escort Cosworth seinen ersten Klassensieg diesen Jahres vor Thomas Ostermann, im erleichterten Hartge E30 BMW 325i und Harald Ludwig im BMW E36 M3 sichern. Harald Ludwig hatte im ersten Wertungslauf leichten Feindkontakt mit der Leitplanke. Auch die Gruppe H der Dieselfahrzeuge war dieses mal mit drei Startern besetzt. Hier gewann der Zierenberger Christian Triebstein im Alfa 147 Cup vor Manfred Pape im VW Golf V R-TDI und Sepp Koller, ebenfalls im Alfa 147 Cup unterwegs. Die Altmeister Franz Weißdorn und Klaus Bernert sind zwei der Wechsler in die Gruppe FS-E1. Sie setzten hier ab sofort ihre beiden VW Polo in der Klasse ein. Franz Weißdorn hatte in Schotten das bessere Ende für sich gebucht und gewann vor Klaus Bernert. Auf dem dritten Rang folgte ein sehr flott fahrender Neueinsteiger, Ronnie Bucher im VW Polo II 16V. Aufgrund der wenigen Starter in der Gruppe FS-E1 bis 1600cm wurden Tobias Auchter und Helmut Maier in Gruppe bis 2L Hubraum hochgestuft. Sie kamen hier Christoph Lambert auf Rang 2 und 3 ins Ziel.

Im NSU Bergpokal gab es gleich zu Anfang der Saison einen neuen Sieger. Der Erzrivale und mehrfacher Vize Champion, Uwe  Schindler gewann hier vor Carsten Steinert im infernalisch klingenden NSU TT und dem Allzeit-Rekordchampion Steffen Hofmann, der noch auf sein eigentlichen Einsatzfahrzeug in der Gruppe H bis 2L Hubraum wartet. Dieter Altmann musste ebenfalls eine Klasse höher fahren und kämpfte mit seinem Peugeot 205 auf verlorenem Posten gegen die beiden 2L Piloten Jochen Stoll im Peugeot 306 S16 und Markus Goldbach im Renault Clio Sport.

In knapp zwei Wochen bewegt sich der ganze Bergtross bei hoffentlich warmen Temperaturen ins luxemburgische Eschdorf. Die Fotos vom Rennen finden Sie wie immer in der Rubrik Fotos.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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Audi-Piloten Hofer/Ellis siegen beim ADAC GT Masters-Saisonauftakt

Zwei ADAC GT Masters-Neulinge sorgten beim Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben für eine große Überraschung: Die Audi-Piloten Max Hofer (18/A) und Philip Ellis (25/GB, beide Phoenix Racing) gewannen im R8 LMS von der Pole-Position den Auftakt der zwölften Saison der "Liga der Supersportwagen". Zweite wurden die Lamborghini-Piloten Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) nach einem spannenden Rennen mit knappen 0,245 Sekunden Rückstand. Rang drei holte das Brüderpaar Kelvin van der Linde (21/ZA) und Sheldon van der Linde (18/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) in einem weiteren Audi R8. "Ein überwältigender Moment", jubelte Sieger Hofer, der im Zeittraining bereits auf die Pole-Position gefahren war. "Das Qualifying hatte uns schon den Tag gerettet, aber dass wir die Pole-Position auch noch in einen Sieg umwandeln konnten, ist extrem motivierend für die weitere Saison."

Pole-Debütant Hofer bleibt beim Start vorn
 
Ihren Grundstein für den späteren Sieg legten Hofer und Ellis beim Start. Obwohl er sein erstes ADAC GT Masters-Rennen überhaupt bestritt, zeigte Pole-Setter Hofer keine Nerven. Der junge Österreicher verteidigte gegen Routinier Bortolotti seine Spitzenposition und setzte den besten Startplatz in die Führung um. Das Spitzenduo setzte sich in den folgenden Runden von den Verfolgern ab und lieferte sich ein enges Duell um Platz eins, den Hofer bis zum Pflichtboxenstopp behauptete. Der Abstand zwischen dem Audi-Fahrer und Bortolotti betrug nie mehr als 0,8 Sekunden. Auch als ihre Teamkollegen Philip Ellis und Andrea Caldarelli die Fahrzeuge übernahmen, ging der enge Kampf an der Spitze weiter, der nur durch eine kurze Safety-Car-Phase zur Bergung des Honda NSX von Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH, beide Honda Team Schubert Motorsport) unterbrochen wurde. Bei der Zieldurchfahrt hatte Ellis einen knappen Vorsprung von 0,245 Sekunden auf Verfolger Caldarelli. Die beiden Sieger sicherten sich auch den ersten Platz in der Pirelli-Junior-Wertung für Piloten unter 25 Jahren.

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IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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