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Der nun bereits 4. Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft und 5. Lauf für den Berg-Cup steht wie immer Ende Juni beim Ibergrennen 2013 mit seiner 18. Auflage auf dem Programm. Mit eher mäßigen Wetteraussichten machten sich trotz alledem über 130 Fahrer auf den Weg in das schöne Heilbad Heiligenstadt im Eichsfeld. Je nach Berechnung befindet sich der Mittelpunkt Deutschlands genau inmitten der Stadt – umso mehr ein Grund, eines der wohl schönsten Bergrennen im Kalender dort auszurichten. Denn fast die gesamte Stadt mit ihren etwa 35.000 Einwohnern unterstützt das Team MC Heilbad Heiligenstadt nach Leibeskräfte. Überhaupt das ganze Team hängt sich in die Ausrichtung rein, wie wohl kaum ein anderes Team – angefangen bei der unheimlich entspannten Atmosphäre die die netten Menschen ausstrahlen, über die beispiellose Pressebetreuung durch Pressequeen Silvana Tismer (die übrigens gerade mit ihrem Kumpel Fabian Klaus ein sehr empfehlenswertes Buch über Oldtimer herausgebracht hat) und das bestens eingespielte Rennleiter Kevin Ferner und Streckensicherungsleiter Leander Birkel – es gibt wirklich nichts zu meckern. Ganz im Gegenteil – denn wer hat denn schon einen Anhänger Abhol- und Lieferdienst für die Fahrer im Fahrerlager? Das Fahrerlager integriert sich komplett in den Ortskern und hat dadurch einen ganz eigenen Charme, da  alle Fahrer auf dem Asphalt stehen können. Das wirkt sich natürlich positiv auf die ganze Stimmung aus und so treffen sich Einheimische, Fahrer und Fans abends bei ausgelassener Stimmung rund das bestens besuchet Restaurant „Alex“, der jedes Jahr aufs Neue wohl seinen Jahresumsatz macht.

Das Wetter zeigte sich, wie schon erwähnt, ja leider von seiner wechselhaften Seite, so dass es immer wieder zu teils kurzen aber dafür heftigen Schauern kam. Erst am Samstagnachmittag klarte der Himmel auf und zeigte sich von seiner blauen Seite. NSU TT Pilot Leo Rabus sagte uns: „Ich habe zwei Regenreifen und zwei Slicks drauf, da muss ich morgen wenigstens nicht alle viere wechseln.“ So etwas ist typisch die fränkische Frohnatur - immer alles positiv sehen. Nicht ganz so positiv verlief das Training für den einen oder anderen Fahrer. Der amtierende Bergmeister Uwe Lang drehte sich im zweiten Trainingslauf im oberen Teil der Streck so unglücklich raus, so dass er seitlich rückwärts in der Leitplanke einschlug und ein weiteres Fahren mit dem auf über 450 PS erstarkten Osella BMW PA20/S Evo nicht zu denken war. Enttäuscht lud er auf und musste die Heimreise nach Schweinfurt antreten. Der Pechvogel schlug dann auch bei Wolfgang Glas zu, dem bei der Rückführung an seinem VW Minichberger Polo I 16V ein Ventil abriss und einen kapitalen Motorschaden zur Folge hatte.

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Am schlimmsten erwischte es aber unseren Freund Rüdiger Julius-Bernhart mit seinem wunderschön aufgebauten BMW 2002 Gruppe 5. Bereits am Samstag hatte er immer noch mit spukender Motorelektronik zu kämpfen, die dann dank der Hilfe vom MTO Engineering Ikone „Telly“ beseitig werden konnten. Rüdiger fiel im 4 Trainingslauf beim Posten 7 aus und konnte so keinen kompletten Lauf im trockenen antreten. Das dieser Posten ihm am nächsten Tag zum folgenschweren Verhängnis werden sollten, konnte zu dem Zeitpunkt noch keiner ahnen. Mit einem furiosen Start bewegte er sich die knapp 1,7 km lange Strecke auf dem Holzweg hinauf. Bei der Zufahrt auf die Zuschauerkurve am Posten 7 passierte dann das unfassbare – vermutliches, komplettes Bremsversagen am ex Gruppe 5 BMW 2002. Rüdiger versuchte noch den Wagen durch anlehnen an der rechten Leitplanke zu verzögern, doch mit knapp 200 km/h war er dafür viel zu schnell und schlug nahezu ungebremst links in den Hang ein, durchschlug dabei die Reifenbarriere und blieb qualmend auf dem Dach liegen. Rüdiger kam dann doch recht schwer verletzt mit dem eiligst herangeeilten Rettungswagen ins Heiligenstädter Krankenhaus. Wir wünschen ihm an dieser Stelle wirklich alles erdenklich Gute und eine schnelle Genesung von diesem wirklichen Horrorcrash. Der schöne 02 wurde bei dem Unfall so nachhaltig zerstört, dass das Auto nicht wieder fahren wird. So ist dieses ehrgeizige Projekt viel zu früh gestoppt worden, sehr schade wie wir finden. Eine Anmerkung in eigener Sache: Wir werden weder Fotos noch Videos von dem Unfall veröffentlichen, da wir selbst sehr eng mit Rüdiger befreundet sind, das Projekt eng über die ganze Zeit begleitet haben und es generell gegen unseren Ehrenkodex als Medienvertreter spricht.

Den Gesamtsieg konnte sich Michael Behnke mit seinem Osella BMW PA20/S recht knapp vor dem schnellsten Tourenwagen Piloten Klaus Hoffmann im Opel Astra Coupé V8 DTM. Michaels Bruder Peter verunfallte ebenfalls im ersten Wertungslauf am Posten 7 und beschädigte sich die Fronthaube.  Michael Behnke gewann somit auch die Klasse E2-SC über 2000 ccm Hubraum vor Markenkollegen Holger Fladung und Rolf Köppel im Norma BMW M14. Bernd Letmade gewann im Norma Honda M20 die Klasse E2-SC bis 2000 ccm vor Francesco D’Acri im Elia ST 09. Der Dritte im Bunde, Günter Miethke, fiel leider nach dem ersten Lauf aus und kam nicht in Wertung.  Der Osteroder PRC C3 Pilot gewann dir Klasse E2-C3 bis 2000 ccm vor Gerhard Siebert im Osella BMW PA18 und Stephan Collisi im Behnke Condor BMW. Robert Meier gewann im Dallara Toyota F300 seine Klasse E2-SS bis 2000 ccm vor Sascha Herz im Formel BMW.

Der amtierende Bergmeister für Tourenwagen Klaus Hoffmann gewann als schnellster Tourenwagenpilot somit auch seine Klasse FS/E1-Berg/E1-FIA/E2-SH über 2000 cccm Hubraum vor dem Innsbrucker Porsche 935 DP2 Pilot Herbert Stolz und dem Paderborner Thorsten Meier auf seinem Tij-Power Seat Leon 1.8T Evo. Leider hatte letzterer mit starken Getriebeproblemen zu kämpfen, so dass er die ganze Zeit keinen dritten Gang zur Verfügung hatte. Zudem kam noch, dass seine Jungs ihm nur knapp 500 PS der über 650 zur Verfügung stehenden Pferde bereit stellten – da waren ein paar Pferde wohl noch auf der heimischen Weide in Paderborn. Trotz alledem konnte Thorsten seine Bestzeit vom letzten Jahr um eine Sekunde unterbieten. In der Klasse FS/E1-Berg/E1-FIA/E2-SH bis 2000 cccm sah nach dem ersten Lauf alles nach einem Duell zwischen Peter Naumann im VW Polo II 1.4 G40 Supercharger und dem VW Minichberger Scirocco I 16V Pilot Mario Minichberger aus. Letzterer hatte ebenfalls einen schweren Motorschaden nach dem ersten Lauf zu beklagen. Polotreter Peter Naumann hatte Antriebsprobleme am Kompressor des Polos zu beklagen und konnte den zweiten Lauf ebenfalls nicht mehr in Angriff nehmen. Somit konnte Ralf Kroll im VW Lehmann Golf I 16V seinen ersten Klassensieg für 2013 verbuchen. Ihm folgte, mit knapp einer Sekunde Abstand Andrä Schrörs im SMG Talbot Lotus Sunbeam, verdient auf dem zweiten Platz. Rang Drei belegte Hans-Peter „Hansi“ Eller im infernalisch klingenden und in Windeseile aufgebauten Ford Escort RS2000 V6 STW.

Die Klassen FS/E1-Berg/E1-FIA/E2-SH bis 1150, 1300 und 1600 cccm wurden aufgrund der zu geringen Starter zusammengelegt, und nun die kleinen 1150er und 1300er gegen die größeren 1600er antreten mussten. Hier gewann Routinier Helmut Maier mit seinem VW Spiess Golf 16V vor Corsa Pilot und Jungvater Tobias Auchter im Opel Zöllner Corsa GSi 16V und VW Schneider Polo I 16V Pilot André Stelberg. Letzterer möchte sich von seinem Renngefährt trennen und bietet es derzeit zum Verkauf an. Berg-Cup Urgestein Franz Weißdorn kam mit seinem VW Honda Polo I 16V auf einen beachtlichen 4 Rang.

Die Gruppe H über 2000 ccm Hubraum gewann der Duderstädter Markus Wüstefeld im AMG Mercedes 190E Evo 2 vor Ford Escort Cosworth Pilot Norman Struckmann und Franz Eberle im BMW M3 E36. Bei den Diesel Fahrzeugen der Gruppe H konnte sich Christian Triebstein im Alfa 147 Cup vor Markenkollegen Sepp Koller platzieren. Die immer hart umkämpfte Gruppe H bis 2000 ccm konnte wieder einmal Roman Sonderbauer im Opel Ziegler Kadett C Coupé 16V für sich entscheiden – der bereits dritte Saisonsieg für den sympathischen Polizeibeamten. Dieter Rottenberger sicherte sich weitere wertvolle Punkte und stellte den BMW 318iS STW auf Rang 2 ab. Im folgten auf P3 André Wiebe im nun endgültigen und wunderschön aufgebauten Renault Laguna BTCC und eine wieder extrem stark fahrender Patrick Orth im BMW 320iS auf Rang 4. Schnellster 8V Pilot war hier ein sehr sauber fahrender Johann Hatezic im Opel Ascona B 8V. Bei den 1300er Fahrzeugen der Gruppe H bis 1300 ccm stellte VW Corrado 16V Pilot Manfred Konrad den selbigen ein weiteres Mal auf P1 ab. Gerhard Moser folgte im VW Polo I 16V mit Oettinger Kopf auf Rang 2. Starker Dritter und zugleich schnellster 8V Pilot war hier Frank Lohmann im VW Polo II Steilheck 8V.

Bei den 1150ern war wieder alles in Händen der Familie Stegmann / Deutsch. Tobias gewann vor Bernd Deutsch (beide Audi 50 8V) und Jürgen Heßberger im Fiat 127 Sport Martini Racing. Roland Wanek gewann vor seinem Markenkollegen Ludger Dreyfürst im Mitsubishi Evo IX die Klasse A/CTC/CGT/F über 2000 ccm. Patrick Orth (der andere ;-)) gewann im VW Golf III die Klasse A/CTC/CGT/F bis 2000 ccm vor einem verwunderten Lars Bröker im Honda Civic Type R und Jochen Stoll Peugeot 306 S16. Jürgen Fechter gewann im VW Scirocco die Klasse A/CTC/CGT/F bis 1600 ccm vor Hartmut Grebe im Ford Fiesta.

Der Classic Berg Cup war wieder sehr gut in Heilbad Heiligenstadt vertreten und konnte den zahlreich angereisten Zuschauern ihre schönen klassischen Fahrzeuge präsentieren. René Frank gewann hier im ex-Schnitzer BMW M3 E30 DTM die Klasse CTC/CGT über 2000 ccm vor Ford Capri 2600 RS Pilot Richard Rein und Ronny Hering im unterlegenen VW Scirocco I GTI. BWM 325i Pilot Albert Vogt belegte Rang 4 und Heinz Neurohr mit der Renault Alpine A310 V6 den 5. Rang. Ein weitere ex Linder BMW M3 E30 DTM Pilot, kam leider nicht in Wertung. Bei den Piloten aus dem NSU Bergpokal zeigte sich das gewohnte Bild an der Spitze. Uwe Schindler konnte einen weiteren Klassensieg vor Steffen Hofmann und Karsten Steinert für sich verbuchen. Ihm folgten Jörg Davidovic, Thomas Krystofiak und Nicola Höllerich auf den Rängen 4 – 6. Hannes Feldmann (Formel Ford van Diemen - Klasse CSC), Hans-Joachim Brett (BWM Z4 M Coupé – Gruppe G) und Stefano D’Acri (Peugeot 106 Rallye – Gruppe N/CTC/CGT bis 1400 ccm) waren allesamt Einzelstarter in ihren Klassen und gewannen diese somit.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 ÔÇô von der alle Freunde des Bergrennsports inst├Ąndig hoffen, dass sie nicht zur ÔÇ×Final EditionÔÇť wird ÔÇô war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigerma├čen mit. Am Trainingssamstag verw├Âhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, lie├č es danach allerdings nachts├╝ber regnen. Das h├Ârte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke t├╝ckisch feucht, stellte dadurch h├Âchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des ÔÇ×Int. 37. ADAC Bergrennen MickhausenÔÇť. 174 davon nahmen die drei ├ťbungsdurchg├Ąnge programmgem├Ą├č um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde fr├╝her aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen gepr├Ągten ersten Auffahrt. Ganz gem├Ą├č der Faustformel: ÔÇ×Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind h├Ąufige Ausrutscher vorprogrammiert.ÔÇť Dies traf in Mickhausen zum Gl├╝ck nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da f├╝r den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zur├╝ckhaltung abgelegt, was vermehrte Vorf├Ąlle nach sich zog. Die aber allesamt gl├╝cklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erw├Ąhnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein w├╝rdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Pr├Ądikat ÔÇ×Int. FIA Hill Climb CupÔÇť angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die f├╝r die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort M├╝nster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende ├╝ber die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus ÔÇ×Zwei aus DreiÔÇť ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchg├Ąngigkeit, daf├╝r aber viele Ver├Ąnderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der ├ťberschrift getroffene Aussage ÔÇ×flottes RennenÔÇť gilt ├╝brigens nicht nur f├╝r die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch f├╝r die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubil├Ąum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der fl├╝ssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberr├Âsterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinem├Ą├čig die wichtigsten Vorf├Ąlle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen ├╝ber das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens k├╝hl. Am Samstag w├Ąrmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag h├Ąlt sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu sp├╝ren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelf├Ąllen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gem├╝ter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schlie├čt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen ÔÇô St. Agatha spektakul├Ąr und w├╝rdig zugleich ab.

Wie immer ist die R├╝ckf├╝hrung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Stra├če. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-CupÔÇÖler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-wei├č-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse f├╝r Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser h├Ątte es f├╝r den GAMSC W├╝rzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen k├Ânnen. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas k├╝hl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen p├╝nktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten L├Ąufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichm├Ą├čigkeitspr├╝fung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum ÔÇ×F├╝nfzigstenÔÇť beschr├Ąnkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die G├Ąste ein buntes Programm, zu dem die Eichenb├╝hler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war f├╝r alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federf├╝hrend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow lie├č dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen ausl├Âsten. Und damit zur├╝ck aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, f├╝r den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgek├╝hlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der ├ťbungssamstag bot wenig ├ťberraschendes. J├Ârg Davidovic lie├č sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als F├╝nfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen f├╝nften Rang ├╝bernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts ge├Ąndert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichm├Ą├čig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg f├╝r J├Ârg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, F├╝nfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar f├╝r ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit f├╝r das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auff├Ąllige Design f├╝r seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/J├╝lich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller L├Ąnge ├╝bertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-wei├čen Beklebung, die durch bunte Farbakzente erg├Ąnzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters f├╝r Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide gro├če Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Gesch├Ąftsf├╝hrer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verf├╝gung, w├Ąhrend Medienprofi Kraemer als Gesch├Ąftsf├╝hrer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren erm├Âglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalit├Ąt, Nahbarkeit und Spa├č im Motorsport zu verbinden. Die Deb├╝tsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten ├Âffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in S├╝deuropa. "Ich freue mich auf die gro├če Herausforderung ADAC GT Masters und auf die n├Ąchste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesj├Ąhrigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage f├╝r mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Deb├╝t f├╝r Honda im ADAC GT Masters. F├╝r ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen k├Ânnen. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/N├╝rnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" tr├Ągt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller L├Ąnge von SPORT1 ├╝bertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zur├╝ck. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Gr├Â├če und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Gesch├Ąftsf├╝hrer Andr├ę Schubert haben das Kernziel f├╝r die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzuk├Ąmpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt Andr├ę Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich sp├╝re im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen ├╝berzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet f├╝r BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" tr├Ągt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller L├Ąnge von SPORT1 ├╝bertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zur├╝ck. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkar├Ątig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrk├Ânnens und seiner Pers├Ânlichkeit eine gro├če Bereicherung f├╝r die Rennserie und ein Vorbild f├╝r unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem gro├čartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu k├Ânnen", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben k├Ânnen. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die F├Ârderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich w├╝rde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu k├Ânnen."

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