Adrenalin, Emotion und Faszination zum Glasbachrennen

Das 18. Internationale ADAC Glasbachrennen zählt ab 2013 zur  FIA Berg-Europameisterschaft!

Vom 26.07-28.07 wird das beschauliche Bad Liebenstein mit seinem Ortsteil Steinbach am Rennsteig zur Arena für die besten Bergrennfahrer Europas! Dabei feiert das Glasbachrennen die Europapremiere als Veranstalter in der FIA European Hill Climb Championship Serie.

Am letzten Juli Wochenende wird die im vergangenen Jahr eingeweihte 5,5km lange Rennstrecke zur Arena für die Elite des europäischen Bergrennsports. Bis zu 200 Teilnehmer aus 14 Nationen Europas kämpfen auf Deutschlands längster und Europas modernster Bergrennstrecke um die wertvollen Punkte.

Den Zuschauern wird entlang der anspruchsvollen und historischen Strecke alles geboten, was sich Rennsportfans wünschen. Mittendrin und nicht nur dabei lautet das Motto des Veranstalters. Der gesamte Ortsbereich Steinbach, sowie ein Teil der Kurstadt Bad Liebenstein werden zum Fahrerlager umfunktioniert und sind für alle Fans frei zugänglich.

FIA Hill Climb European Championship „die Formel 1“ des internationalen Bergrennsports

Die FIA Hill Climb European Championship ist die Formel 1 des internationalen Bergrennsports.  Das Glasbachrennen ist damit nach nur 2 Jahren der Austragung zum Glanzpunkt im deutschen Bergrennsport geworden. 13 Bergrennen in Spanien, Portugal, Österreich, Frankreich, Slowenien, Italien, Kroatien, Tschechien und der Schweiz stehen auf dem Programm, wobei das Glasbachrennen das einzige deutsche Rennen und den nördlichsten Austragungsort darstellt. 

 

„Der Eiskanal“

Die Fahrer haben die extrem anspruchsvolle und abwechslungsreiche Strecke im vergangen Jahr den „Eiskanal“ getauft. Die auf 5.500m vollständig doppelt beplankte 6m breite Strecke mit 35 Kurven, die sich auf 260 Höhenmeter verteilen, verlangt den Fahrern und den Fahrzeugen alles ab. Für die Zuschauer verspricht dies ein Spektakel sonders gleichen. Auf dem schnellsten Teilstück mit bis zu 260km/h Topspeed wurde eine Schikane eingebaut, um die Geschwindigkeiten zu drosseln und die Fahrer weiter zu fordern. Hier gab es im vergangenen Jahr die meisten Zwischenfälle und Leitplankenberührungen. Die Schikane ist aber eben auch die Stelle, an der die Besten der Besten ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen können. Im letzten Drittel des  „Eiskanals“ führt die Strecke durch zwei enge Haarnadelkurven. Hier muss man nach 5km noch voll konzentriert sein, um nicht Bekanntschaft mit der Leitplanke zu schließen.

Modernste Bergrennstrecke Europas

Die rundum erneuerte Strecke kann nicht nur mit nahtfreien Rennasphalt und doppelter Beplankung  glänzen, das Prädikat „ modernste Bergrennstrecke“  wurde auch für das Streckensicherungssystem „ Race control“ verliehen.

Das von vereinseigenen Tüftlern entworfene Streckensicherungssystem ist ein Novum im Bergrennsport. Die Verantwortlichen bei DMSB (Deutscher Motorsport Bund) und FIA (Weltmotorsportverband) passten sogar die Regularien an, um das moderne System zuzulassen. Durch die neue Art der Streckensicherung wird es möglich, bis zu 6 Autos gleichzeitig auf die Strecke zu schicken. So bekommt der Zuschauer alle 20-30 Sekunden ein Auto zu sehen und es wird möglich bis zu 200 Autos zweimal pro Tag am Berg „hochzujagen“.

Eine weitere Innovation kommt Zuschauern an der Strecke und zu Hause zugute. Mittels der eigens verlegten Glasfaserleitungen entlang der Strecke  können bis zu 13 Kameras an der Strecke verzögerungsfrei in den extra eingerichteten Livestream geschaltet werden.  Damit bekommen die Zuschauer an der Strecke auf den zwei Großbildleinwänden alle Highlights des Rennens sofort zu sehnen. Über eine während des Rennens geschaltete Videoplattform kann das Rennen von Fans, die es nicht an die Strecke geschafft haben, auch von zu Hause aus verfolgt werden. Zudem gibt es erstmals eine Tribüne für 250 Personen.

Ebenfalls einmalig ist das Livegeschaltete Glasbach Ereignisradio. Hierfür wurde die eigene Frequenz FM 90,80 in Zusammenarbeit mit Landeswelle Thüringen zur Verfügung gestellt. Damit ist es jedem an der Strecke und im Umkreis von 20km, der ein Radio oder ein radiofähiges Handy hat möglich, die aktuellen News und Moderationen in bester Qualität live zu erhalten.

Die Rennserien

Mit ihren hochkarätigen Rennwagen á la Reynard Formel 3000 oder Osella FA 30 treffen 2013 die Fahrer der FIA Europabergmeisterschaft, allen voran der Europameister Simone Faggioli (ITA), beim internationalen Glasbachrennen auf das Fahrerfeld der Deutschen und Tschechischen Bergmeisterschaft. Aber auch weitere Rennserien sind am Start und versprechen ein abwechslungsreiches Programm. Der DMSB Bergpokal für Tourenwagen und für Rennsportfahrzeuge, die ADAC Nordrhein-Meisterschaft, sowie der KW Berg-Cup Gruppe H werden am Glasbach ausgetragen.

Alle sind gespannt ob der amtierende Europameister Simone Faggioli in seinem Osella FA30 auch hier den Streckenrekord aufstellt. Außer beim Glasbachrennen ist Faggioli aktuell Rekordhalter auf allen anderen Europameisterschaftsstrecken. Der aktuelle Streckenrekordhalter beim Glasbachrennen ist der Tscheche Otakar Kramsky in seinem F3000 Boliden mit nur 2:20,089min.  Auch Kramsky wird hier in diesem Jahr sicher nochmal nachlegen.

Ein weiteres Bonbon wird präsentiert

Nur 7 der 13 Europameisterschaftsrennen dürfen auch die FIA  Historic Championship austragen. In diesem Jahr hat das Glasbachrennen direkt den Zuschlag erhalten. Dass das Glasbachrennen gleich im ersten Jahr dazu gehören darf, sehen die Organisatoren als großen Vertrauensvorschuss der FIA in das Team. In das historische Feld gesellt sich die Tschechische Meisterschaft für historische Rennfahrzeuge. 

Gerade die Fahrzeuge der älteren Generation sind für viele ein Anziehungsmagnet. Die Autoklassiker aller Größen und Marken sind in der gesamten Rennsportfangemeinde zum Kult geworden. Die Entwicklung der Fahrzeuge über Jahrzehnte hinweg ist generationsübergreifende Faszination pur. Historische Formel und Tourenwagen wie z.B. Ferrari 308 GT4 und Porsche 911 Sport aus den 70’er Jahren sind nur einige Highlights aus diesem Feld. Die Darstellung des technischen Wandels im Automobilsport in seiner Vielfalt sieht man in Deutschland so nur zum Glasbachrennen.

Präsentation der Teilnehmer

Bereits am Vorabend des Glasbachrennens wird es auf der Treonstraße in Bad Liebenstein auf Höhe des Busbahnhofes eine offizielle Eröffnung des Glasbachrennens geben. Hautnah werden hier  alle teilnehmenden Teams präsentiert und erhalten ihre technische Schlussabnahme. Ein weiteres Highlight an diesem 26.07.2013 von 18:00 –22:00 Uhr ist die Stuntshow von Kawasaki Deutschland mit dem Stuntfahrer Oliver Ronzheimer.

Volksfestatmosphäre - Höhepunkte für unsere Gäste

Neben dem Rennen selbst wartet das Glasbachrennen auch im Rahmenprogramm mit vielen Höhepunkten auf. Besonders beliebt bei den Zuschauern ist das Fahrerlager, welches voll in den Ort Steinbach und die Stadt Bad Liebenstein integriert und für alle Fans frei zugänglich ist. Hier gibt es die Fahrer und die Autos zum anfassen. Nicht nur am Abend, sondern den ganzen Tag  herrscht hier und an der Strecke Volksfestatmosphäre.

Im Festzelt Bad Liebenstein wird am Abend ein vielfältiges Programm für alle Gäste und Fahrer geboten. Langeweile ausgeschlossen. Wer es am Abend ruhiger mag kann im kleinen Festzelt in Steinbach den Tag bei zünftigem Essen und einer gut sortierten Cocktailbar ausklingen lassen.

Der Rahmen rund um das Rennen hat für die ganze Familie vielfältige Möglichkeiten zu bieten. Wie zum Beispiel der malerisch schöne und historische Schlosspark Altenstein mit seinen bis zu 100m hohen Felsformationen. Selbst Martin Luther war vor fast 500 Jahren schon auf dieser Strecke unterwegs. Er wurde hier entführt und auf die Wartburg gebracht. Das Lutherdenkmal 500m neben der Strecke erinnert Geschichtsinteressierte noch heute daran.

Für die jüngeren Besucher bieten die Coca-Cola Erlebniswelt und der KW Race Room direkt an der Strecke eine willkommene Abwechslung. Mit Unterstützung der Steinbacher Stroche wird hier bestens für die Unterhaltung der kleinen Besucher gesorgt.

Als besonderen Leckerbissen für die Rennsportfans, die das Rennfeeling einmal auf der Strecke erleben wollen, freuen sich die Veranstalter in diesem Jahr mit Unterstützung vom Hauptsponsor RTC eine nicht alltägliche Flotte von Renntaxis am Start zu haben. Diese werden von den Profis von Racetaxi 99  und european Race Events gefahren und sind im Renntempo auf der Strecke unterwegs. Zur Auswahl stehen hier  Audi R8, Porsche GT3 und Cayman, Ferrari F430 , KTM Xbow, McLaren MP4-12, Audi S2 und andere Exoten. Unerlässlich hierfür sind starke Nerven.

Besondere Entspannung finden Rennsportfreunde im McLaren Show Truck im Matheo VIP Bereich am Start oder in der Kurhaus Lounge  direkt an der Bergrennstrecke.

Alle Informationen zum Glasbachrennen

Den Ticketvorverkauf finden Sie unter www.glasbachrennen.de

Weitere ausführliche Informationen und Bildmaterial können angefragt werden.

Kontakt:

RSG Altensteiner Oberland e.V. im ADAC

Marcus Malsch-Vorsitzender (0173/9333240)

Susanne Reif – Pressesprecherin (0172/7001965)

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

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Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

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Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

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