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Hinweis

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Bereits zum dritten Mal, nach der Wiederbelebung des legendären Glasbachrennens seit den 90er Jahren, stellte die RSG Altensteiner Oberland eine Top Veranstaltung in Deutschland auf die Beine -  aber dieses und zum ersten Mal mit EBM (Europa Bergmeisterschaft) Prädikat der FIA. Die 35 Kurven, verteilt auf 5500m verläuft auf einem sehr kurvenreichen Teilstück der  L1027 von Steinbach (380 m ü NN) bis hoch hinauf zum Rennsteig auf 640 m ü NN und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 260 m. Mit diesen charakteristischen Eckdaten und gespickt mit modernster und sicherster Technik ist diese Rennstrecke wohl einzigartig in Deutschland. Laut Organisationsleiter hat man hier Kapazitäten für 35.000 Zuschauer entlang der Strecke geschaffen und war somit nun einem großen Besucheransturm gewachsen. Bereits am Freitag zu den Präsentationsläufen auf der eigens eingerichteten Ministrecke in Bad Liebenstein, säumten viele Zuschauer die Absperrungen um sich die Fahrer mit ihren hochgerüsteten Rennwagen einmal ganz nahe anzusehen. Zusätzlich untermalt wurde das ganze durch eine coole Stunt Show des Kawasaki Stunt Team, welches ebenfalls bei den Zuschauern sehr gut ankam. Doch die meisten waren wegen dem Bergrennsport vor Ort, denn hier gab sich die Creme de la Creme des Bergrennsports die Klinke oder besser gesagt das Lenkrad in die Hände. Denn hier waren solche Größen wie der mehrfache Europabergmeister Simone Faggioli, der Schweizer und Deutsche Bergmeister Marcel Steiner, sowie die Helden der Deutschen Bergmeisterschaft Jörg Weidinger, Klaus Hoffmann, Steffen Hofmann oder Uwe Lang, allesamt vor Ort um den wohl wahnwitzigsten Motorsport zu präsentieren, die wir bisher gesehen haben. Das hier neue Rekorde aufgestellt werden würden, hatte wohl jeder, der sich in der Szene auskennt irgendwie geahnt, nur dass diese dann so ausfallen wie hier gefahren wurden - das war wahre Motorsportgeschichte die hier geschrieben wurde.

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Denn bereits am Samstag unterbot der Eidgenosse Marcel Steiner in Enzo Osellas Wunderwaffe FA30 Zytek mit einer bis dahin aberwitzig erscheinenden Zeit den letztjährigen Streckenrekord vor Otakar Kramsky deutlich, so dass man auf den Sonntag mehr als nur gespannt sein durfte. Nicht minder kurios oder eher gesagt beeindruckend war die Leistung vom BMW 318iS Piloten Jörg Weidinger. Letzterer knallte allen anderen eine Zeit vor den Latz, so dass vielen wohl immer die Spucke wegblieb und man zum Schnappatmer wurde als die Zeit von Jörg durch das Team von Thomas Stolls Berg-Zeitnahme durchgegeben wurde. Er ließ deutliche stärkere Tourenwagen vom Schlage eines DTM Autos oder eines Porsches mit weit mehr als 600 PS derart deutlich hinter sich, dass man sich fragte, "Wie macht der das nur?" Er macht es eben einfach! Nicht mehr und nicht weniger ist hier die Antwort - pure Fahrzeugbeherrschung, optimale Vorbereitung und genau im richtigen Moment Topfit zu sein. Viele hatten am Samstagabend schon eine grobe Vorahnung, was denn wohl am Sonntag passieren könnte. Leider passierte auch im Training sehr viel auf der Strecke, so dass die Streckensicherung immer und immer wieder ausrücken musste um die die diversen Unterbrechungen zu begutachten, was sich dann auch negativ auf die Dauer des Trainingsverlaufs auswirkte. Der zweite und letzte Lauf wurde erst um kurz nach 19 Uhr beendet. Das hochmotivierte Team von Markus Malsch hatte also alle Hände voll zu tun und hoffte auf weniger Zwischenfälle am Rennsonntag. 

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In der Nacht zum Sonntag gewitterte und regnete es kräftig. Rennleiter Kevin Ferner und Leiter der Streckensicherung Leander Birkel inspizierten die Strecke und gaben die Infos an die Fahrer im Fahrerlager weiter, so dass die erste Startgruppe am Sonntagmorgen noch auf Regenreifen umrüsten mussten.  Gegen 8.45 Uhr ging dann auch der erste Rennfahrzeug auf die Strecke und eröffnet die 18. Ausgabe des Glasbachrennens 2013. Zum Glück trocknet die Strecken dann schnell und gab den Weg frei für das Rennen der Rekorde die Geschichte schreiben werden. Simone Faggioli feuerte sein extremes Renngerät namens Osella Zytek FA30 in aberwitzigen 2:02:162 die 5,5 km lange Strecke hinauf und pulverisierte den Streckenrekord des Vorjahres um fast 18 Sekunden und sicherte sich somit auch mehr als nur deutlich den Gesamtsieg sowie die Klassensieg in der Klasse E2-SS bis 3000 ccm vor Markenkollegen Marcel Steiner und David Hauser im Dallara GP2. Nur damit hier keine Zweifel aufkommen - die Strecke ist die gleiche und die Wetterbedingungen waren auch in beiden Fällen trocken. Na noch Fragen? Keine? Gut dann kommen wir zum Tourenwagen Streckenrekord, Tourenwagen Sieger und Klassensieger - Jörg Weindinger. Ja Jörg Weidinger im 2L BMW 318iS von Team Kammeraden Dieter Rottenberger wuchs über sich und wohl alles andere hinaus als er mit einer Zeit von 2:28:669 min den alten Streckenrekord von Dan Michl aus dem letzten Jahr deutlich unterbot. Nicht nur das - er war hier auch schnellster Tourenwagen zwischen all den ganzen Dickschiffen mit mehr als 600 PS und natürlich auch schnellster im Berg-Cup der Gruppe H bis 2L Hubraum. Ach bevor ich es vergesse - hat hier jemand noch Fragen? Nein, ich denke nicht. 

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Jörg Weidinger sicherte sich also den Tourenwagen Gesamtsieg vor Nicolas Werver im Porsche 997 GT3 Cup und einem ebenfalls extrem stark fahrenden Hans-Peter "Hansi" Eller im VW Minichberger Scirocco 16V - übrigens auch ein Auto mit 2L Hubraum. Der Tscheche Vladimir Vitver kam mit seinem technisch überlegenen Ex Audi WTTR DTM auf den vierten Rang. Set den Osella Zytek FA30 spielen die Formel 3000 in der EBM scheinbar nur eine untergeordnete Rolle beim Kampf um die Spitze, der Zenit scheint hier nun so langsam erreicht zu sein. In der Klasse E2-SS bis 2000 ccm gewann Federico Liber im Formel Gloria C8 ebenfalls sehr deutlich vor Novy Lubor auf Dallara JSC 302 und Robert Meiers im Dallara F300 TOMS Toyota. Bei den zahlreich angereisten Fahrzeugen der Klasse E2-SC bis 3000 ccm gewann ex Formel 3000 Pilot Fausto Bormolini in einem weiteren Osella Zytek PA30 Derivat vor Dusan Neveril im hochmodernen Norma M20FC mit Judd V8 Motor. Patrick Zajelsnik komplettierte mit seinem Norma M20F das Stockerl auf P3. In der kleineren Klasse E2-SC bis 2000 ccm Hubraum gewann Marizio Pitorri im bildschönen Wolf GB08 vor Gerhard Siebert im Osella BMW PA18. Holger Fladung war Einzelstarter  in der Klasse CN bis 3000 ccm und gewann diese somit. Bei den Fahrzeugen der Klasse CN bis 2000 ccm setzte sich der Vorarlberger Arno Bereiter auf seinem PRC gegen das Geburtstagskind Bernd Letmade (er wurde am vergangenen Freitag 50) auf Norma Honda M20 und Uwe Wolpert auf UWR WFK Honda durch.

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Der Wechsel zu den Tourenwagen - Vladimir Vitver stellte den Ex Audi WTTR DTM auf P1 vor Karel Stehlik auf Mitsubishi Colt Evo und Herbert Stolz auf Porsche 935DP2 ab. Klaus Hoffmann patze leider zwei Mal am Wochenende, warf den Opel Astra Coupé V8 DTM von der Strecke und kam nicht in Wertung. Nicolas Werver war mit seinem Porsche 997 GT3 Cup Alleinunterhalter in seiner Klasse GT und gewann diese. Lukas Suchomel gewann mit seiner Lotus Elise die Klasse E1 über 2000 ccm vor Antonin Daniel und Chaloupka Frantisek im Mitsubishi EVO VI. Sabine Röck startete im VW Golf I Turbo ebenfalls allein in Ihrer Klasse FS/E1-Bergrennen über 2000 ccm.  Einen ebenfalls ganz großen Auftritt zeigte uns Hans-Peter "Hansi" Eller im VW Minichberger Scirocco I 16V. Er fuhr wie entfesselt und wurde mit dem Sieg in der Klasse FS/E1-Bergrennen bis 2000 ccm vor Jürgen Schuster im Mazda RX7 und Peter Naumann im VW Polo II 1.4 G40 Supercharger belohnt. Nicht in Wertung kamen Ralf Kroll, Edmund Bodenmüller, Ronny Urland und Nicolas Reiter. Die zusammengelegten Klassen FS/E1-Bergrennen bis 1300 und 1600ccm konnte André Stelberg im VW Schneider Polo I 16V  vor Tobias Auchter im Opel Zöllner Corsa A GSi 16V und Franz Weißdorn im VW Polo Honda I 16V, für sich entscheiden.

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Beim Wechsel in die Gruppe H verbuchte Normann Struckmann im Ford Escort Cosworth einen weiteren Sieg für sich und verwies Werner Jetzt im ex Colin McRae Subaru Impreza JRT GC8 und Maximilian Bachmann im BMW 325i auf die Plätze. Christian Triebstein gewann im Alfa 147 Cup Diesel seine Klasse Gruppe H Diesel bis 2000 ccm.  Zu dem Gewinner der Gruppe H bis 2000 ccm braucht man nicht mehr viel zu sagen außer: Respekt, ganz großen Respekt! Jörg Weidinger stellte den BMW 318iS STW mit 10 Sekunden Vorsprung auf einen ebenfalls toll fahrenden André Wiebe  im Renault Williams Wiebe Laguna BTCC auf Rang 1 ab. Youngster Patrick Orth auf BMW E30 320iS konnte sich mit einem tollen dritten Platz vor Roman Sonderbauer einen Platz auf dem Stockerl ergattern. Auch sehr amüsant, sehens- und beachtenswert war der Auftritt des jungen Finnen Mikko Kataja im Toyota Starlet 1600 ccm. Ein Finne? - Jap, ein Finne - denn die können es eben auch. Mikko fuhr mit seinem blitzsauber aufgebauten starlet inmitten die Phalanx der 2L Brummer und hatte dabei sichtlich Spaß. Schnellster 8V Pilot war ein wie immer extrem flott fahrender Norbert im blauen BMW 2002tii 8V auf. Die Gruppe H bis 1300 ccm gewann souverän Armin Ebenhöh im VW Minichberger Polo I 16V vor Hugo Moser im VW Polo I 16V mit Oettinger Kopf und Manfred Konrad im VW Corrado 16V. Schnellster 8V Pilot war hier ein glänzend fahrender Christof Hörnig.  Die kleine Fraktion der 1150er der Gruppe H gewann Rückkehrer Thomas Stelberg VW Schneider Polo Coupé 16V vor Jürgen Heßberger im Fiat 127 Martini Racing und Bernd Deutsch im Schneider Audi 50 8V. Letzterer verwies den werdenden Papa und Schwiegersohn in Spee Tobias Stegmann auf den undankbaren vierten Rang.

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Im großen Feld der Gruppe A Evos über 3000 ccm siegte Lukas Vojácek vor Rudi Bicciato und Marek Rybnicek - alle auf Mitsubishi Evo unterschiedlichster Versionen.  Peugeot 306 S16 Treter Jochen Stoll setzte sich in der Gruppe A bis 2000 ccm sehr deutlich gegen den zweiten Patrick Orth (VW Golf III) und Jürgen Fechter im VW Scirocco durch. Tomislav Muhvic gewann die Gruppe N über 3000 ccm vor Jiri Los und Oskar Benes - allesamt auf Mitsubishi Evo IX und X. Eine Klasse niedriger bis 1600 ccm gewann Manuel Pfeiffer auf Honda Civic Type R vor Christian Bächle (Suzuki Swift Sport) und Stefano D'Acri im Peugeot 106. Lokalmatador Daniel Lesser gewann im Mitsubishi Evo 8 als Einzelstarter seine Gruppe G (LG1). Michael Frank sicherte sich im VW Polo TDI den Sieg in der Gruppe G (LG3) vor Andreas Moser (VW Polo G40) und Matthias Marquardt (BMW 318ti) E36.

{gallery}/news/2013/07/29/7{/gallery}

Super Erfreulich war das sehr große Starterfeld an klassischen Fahrzeugen aus den Reihen des Classic Berg Cups. Einzig und allein Andreas Gmeider musste alleine in seiner Klasse der Tourenwagen nach Anhang K bis 1600 ccm starten. Ronny Hering konnte seinen Ausritt vom Iberg reparieren und wurde mit einem Klassensieg auf seinem VW Scirocco I GTI belohnt. Richard Rein folgte ihm im Ford Capri RS 2600 auf P2. Das Stockerl komplettierte Albert Vogt im BMW 325i. Heinz Neurohr (Renault Apline A310), Thorsten Stölting (BMW E9 3.0 SCL) und Holger Stracke (Wartburg 312/1) folgten auf den Rängen. Der Rekordmeister im NSU Bergpokal stellte auch hier wieder sein ganzes Können unter Beweis. Er verwies seinen Erzrivalen Uwe Schindler auf den zweiten Platz. Jörg Höber folgte mit neuem Grewe Aggregat im Heck auf dem zweiten Rang. Jörg Davidovic und Walter Voigt kamen auf die Ränge 4 und 5. Gerne würden wir öfters ein so großes Feld an klassischen Fahrzeugen sehen. Wir freuen uns schon auf das kommende Wochenende, wenn es wieder heißt "Der Bernd ruft!". Denn dann geht zum 46. Osnabrücker Bergrennen 2013 an den Uphöfener Berg, welcher mit einem ebenso starken Starterfeld glänzen kann wie Mickhausen oder der Glasbach. Bis nächste Woche also.

 

Weitere Klassensieger:

-FIA Hist. EHCC bis 2000 ccm - Vladimir Konicar - BMW 2002ti

-FIA Hist. EHCC bis 1300 ccm - Mioslav Adamek - NSU TT

-FIA Hist. EHCC bis 2000 ccm - Joachim Escher - VW Golf Typ 17

-FIA Hist. EHCC über 2000 ccm - Josef Michl - Porsche 911 SC

-FIA Hist. EHCC über 2000 ccm - Uberto Bonucci - Osella BMW P9/90

-FIA Hist. EHCC 1954 bis 1984 bis 1600 ccm - Petr Tykal - F-Easter MTX 1-03

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