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Bereits zum dritten Mal, nach der Wiederbelebung des legendären Glasbachrennens seit den 90er Jahren, stellte die RSG Altensteiner Oberland eine Top Veranstaltung in Deutschland auf die Beine -  aber dieses und zum ersten Mal mit EBM (Europa Bergmeisterschaft) Prädikat der FIA. Die 35 Kurven, verteilt auf 5500m verläuft auf einem sehr kurvenreichen Teilstück der  L1027 von Steinbach (380 m ü NN) bis hoch hinauf zum Rennsteig auf 640 m ü NN und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 260 m. Mit diesen charakteristischen Eckdaten und gespickt mit modernster und sicherster Technik ist diese Rennstrecke wohl einzigartig in Deutschland. Laut Organisationsleiter hat man hier Kapazitäten für 35.000 Zuschauer entlang der Strecke geschaffen und war somit nun einem großen Besucheransturm gewachsen. Bereits am Freitag zu den Präsentationsläufen auf der eigens eingerichteten Ministrecke in Bad Liebenstein, säumten viele Zuschauer die Absperrungen um sich die Fahrer mit ihren hochgerüsteten Rennwagen einmal ganz nahe anzusehen. Zusätzlich untermalt wurde das ganze durch eine coole Stunt Show des Kawasaki Stunt Team, welches ebenfalls bei den Zuschauern sehr gut ankam. Doch die meisten waren wegen dem Bergrennsport vor Ort, denn hier gab sich die Creme de la Creme des Bergrennsports die Klinke oder besser gesagt das Lenkrad in die Hände. Denn hier waren solche Größen wie der mehrfache Europabergmeister Simone Faggioli, der Schweizer und Deutsche Bergmeister Marcel Steiner, sowie die Helden der Deutschen Bergmeisterschaft Jörg Weidinger, Klaus Hoffmann, Steffen Hofmann oder Uwe Lang, allesamt vor Ort um den wohl wahnwitzigsten Motorsport zu präsentieren, die wir bisher gesehen haben. Das hier neue Rekorde aufgestellt werden würden, hatte wohl jeder, der sich in der Szene auskennt irgendwie geahnt, nur dass diese dann so ausfallen wie hier gefahren wurden - das war wahre Motorsportgeschichte die hier geschrieben wurde.

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Denn bereits am Samstag unterbot der Eidgenosse Marcel Steiner in Enzo Osellas Wunderwaffe FA30 Zytek mit einer bis dahin aberwitzig erscheinenden Zeit den letztjährigen Streckenrekord vor Otakar Kramsky deutlich, so dass man auf den Sonntag mehr als nur gespannt sein durfte. Nicht minder kurios oder eher gesagt beeindruckend war die Leistung vom BMW 318iS Piloten Jörg Weidinger. Letzterer knallte allen anderen eine Zeit vor den Latz, so dass vielen wohl immer die Spucke wegblieb und man zum Schnappatmer wurde als die Zeit von Jörg durch das Team von Thomas Stolls Berg-Zeitnahme durchgegeben wurde. Er ließ deutliche stärkere Tourenwagen vom Schlage eines DTM Autos oder eines Porsches mit weit mehr als 600 PS derart deutlich hinter sich, dass man sich fragte, "Wie macht der das nur?" Er macht es eben einfach! Nicht mehr und nicht weniger ist hier die Antwort - pure Fahrzeugbeherrschung, optimale Vorbereitung und genau im richtigen Moment Topfit zu sein. Viele hatten am Samstagabend schon eine grobe Vorahnung, was denn wohl am Sonntag passieren könnte. Leider passierte auch im Training sehr viel auf der Strecke, so dass die Streckensicherung immer und immer wieder ausrücken musste um die die diversen Unterbrechungen zu begutachten, was sich dann auch negativ auf die Dauer des Trainingsverlaufs auswirkte. Der zweite und letzte Lauf wurde erst um kurz nach 19 Uhr beendet. Das hochmotivierte Team von Markus Malsch hatte also alle Hände voll zu tun und hoffte auf weniger Zwischenfälle am Rennsonntag. 

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In der Nacht zum Sonntag gewitterte und regnete es kräftig. Rennleiter Kevin Ferner und Leiter der Streckensicherung Leander Birkel inspizierten die Strecke und gaben die Infos an die Fahrer im Fahrerlager weiter, so dass die erste Startgruppe am Sonntagmorgen noch auf Regenreifen umrüsten mussten.  Gegen 8.45 Uhr ging dann auch der erste Rennfahrzeug auf die Strecke und eröffnet die 18. Ausgabe des Glasbachrennens 2013. Zum Glück trocknet die Strecken dann schnell und gab den Weg frei für das Rennen der Rekorde die Geschichte schreiben werden. Simone Faggioli feuerte sein extremes Renngerät namens Osella Zytek FA30 in aberwitzigen 2:02:162 die 5,5 km lange Strecke hinauf und pulverisierte den Streckenrekord des Vorjahres um fast 18 Sekunden und sicherte sich somit auch mehr als nur deutlich den Gesamtsieg sowie die Klassensieg in der Klasse E2-SS bis 3000 ccm vor Markenkollegen Marcel Steiner und David Hauser im Dallara GP2. Nur damit hier keine Zweifel aufkommen - die Strecke ist die gleiche und die Wetterbedingungen waren auch in beiden Fällen trocken. Na noch Fragen? Keine? Gut dann kommen wir zum Tourenwagen Streckenrekord, Tourenwagen Sieger und Klassensieger - Jörg Weindinger. Ja Jörg Weidinger im 2L BMW 318iS von Team Kammeraden Dieter Rottenberger wuchs über sich und wohl alles andere hinaus als er mit einer Zeit von 2:28:669 min den alten Streckenrekord von Dan Michl aus dem letzten Jahr deutlich unterbot. Nicht nur das - er war hier auch schnellster Tourenwagen zwischen all den ganzen Dickschiffen mit mehr als 600 PS und natürlich auch schnellster im Berg-Cup der Gruppe H bis 2L Hubraum. Ach bevor ich es vergesse - hat hier jemand noch Fragen? Nein, ich denke nicht. 

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Jörg Weidinger sicherte sich also den Tourenwagen Gesamtsieg vor Nicolas Werver im Porsche 997 GT3 Cup und einem ebenfalls extrem stark fahrenden Hans-Peter "Hansi" Eller im VW Minichberger Scirocco 16V - übrigens auch ein Auto mit 2L Hubraum. Der Tscheche Vladimir Vitver kam mit seinem technisch überlegenen Ex Audi WTTR DTM auf den vierten Rang. Set den Osella Zytek FA30 spielen die Formel 3000 in der EBM scheinbar nur eine untergeordnete Rolle beim Kampf um die Spitze, der Zenit scheint hier nun so langsam erreicht zu sein. In der Klasse E2-SS bis 2000 ccm gewann Federico Liber im Formel Gloria C8 ebenfalls sehr deutlich vor Novy Lubor auf Dallara JSC 302 und Robert Meiers im Dallara F300 TOMS Toyota. Bei den zahlreich angereisten Fahrzeugen der Klasse E2-SC bis 3000 ccm gewann ex Formel 3000 Pilot Fausto Bormolini in einem weiteren Osella Zytek PA30 Derivat vor Dusan Neveril im hochmodernen Norma M20FC mit Judd V8 Motor. Patrick Zajelsnik komplettierte mit seinem Norma M20F das Stockerl auf P3. In der kleineren Klasse E2-SC bis 2000 ccm Hubraum gewann Marizio Pitorri im bildschönen Wolf GB08 vor Gerhard Siebert im Osella BMW PA18. Holger Fladung war Einzelstarter  in der Klasse CN bis 3000 ccm und gewann diese somit. Bei den Fahrzeugen der Klasse CN bis 2000 ccm setzte sich der Vorarlberger Arno Bereiter auf seinem PRC gegen das Geburtstagskind Bernd Letmade (er wurde am vergangenen Freitag 50) auf Norma Honda M20 und Uwe Wolpert auf UWR WFK Honda durch.

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Der Wechsel zu den Tourenwagen - Vladimir Vitver stellte den Ex Audi WTTR DTM auf P1 vor Karel Stehlik auf Mitsubishi Colt Evo und Herbert Stolz auf Porsche 935DP2 ab. Klaus Hoffmann patze leider zwei Mal am Wochenende, warf den Opel Astra Coupé V8 DTM von der Strecke und kam nicht in Wertung. Nicolas Werver war mit seinem Porsche 997 GT3 Cup Alleinunterhalter in seiner Klasse GT und gewann diese. Lukas Suchomel gewann mit seiner Lotus Elise die Klasse E1 über 2000 ccm vor Antonin Daniel und Chaloupka Frantisek im Mitsubishi EVO VI. Sabine Röck startete im VW Golf I Turbo ebenfalls allein in Ihrer Klasse FS/E1-Bergrennen über 2000 ccm.  Einen ebenfalls ganz großen Auftritt zeigte uns Hans-Peter "Hansi" Eller im VW Minichberger Scirocco I 16V. Er fuhr wie entfesselt und wurde mit dem Sieg in der Klasse FS/E1-Bergrennen bis 2000 ccm vor Jürgen Schuster im Mazda RX7 und Peter Naumann im VW Polo II 1.4 G40 Supercharger belohnt. Nicht in Wertung kamen Ralf Kroll, Edmund Bodenmüller, Ronny Urland und Nicolas Reiter. Die zusammengelegten Klassen FS/E1-Bergrennen bis 1300 und 1600ccm konnte André Stelberg im VW Schneider Polo I 16V  vor Tobias Auchter im Opel Zöllner Corsa A GSi 16V und Franz Weißdorn im VW Polo Honda I 16V, für sich entscheiden.

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Beim Wechsel in die Gruppe H verbuchte Normann Struckmann im Ford Escort Cosworth einen weiteren Sieg für sich und verwies Werner Jetzt im ex Colin McRae Subaru Impreza JRT GC8 und Maximilian Bachmann im BMW 325i auf die Plätze. Christian Triebstein gewann im Alfa 147 Cup Diesel seine Klasse Gruppe H Diesel bis 2000 ccm.  Zu dem Gewinner der Gruppe H bis 2000 ccm braucht man nicht mehr viel zu sagen außer: Respekt, ganz großen Respekt! Jörg Weidinger stellte den BMW 318iS STW mit 10 Sekunden Vorsprung auf einen ebenfalls toll fahrenden André Wiebe  im Renault Williams Wiebe Laguna BTCC auf Rang 1 ab. Youngster Patrick Orth auf BMW E30 320iS konnte sich mit einem tollen dritten Platz vor Roman Sonderbauer einen Platz auf dem Stockerl ergattern. Auch sehr amüsant, sehens- und beachtenswert war der Auftritt des jungen Finnen Mikko Kataja im Toyota Starlet 1600 ccm. Ein Finne? - Jap, ein Finne - denn die können es eben auch. Mikko fuhr mit seinem blitzsauber aufgebauten starlet inmitten die Phalanx der 2L Brummer und hatte dabei sichtlich Spaß. Schnellster 8V Pilot war ein wie immer extrem flott fahrender Norbert im blauen BMW 2002tii 8V auf. Die Gruppe H bis 1300 ccm gewann souverän Armin Ebenhöh im VW Minichberger Polo I 16V vor Hugo Moser im VW Polo I 16V mit Oettinger Kopf und Manfred Konrad im VW Corrado 16V. Schnellster 8V Pilot war hier ein glänzend fahrender Christof Hörnig.  Die kleine Fraktion der 1150er der Gruppe H gewann Rückkehrer Thomas Stelberg VW Schneider Polo Coupé 16V vor Jürgen Heßberger im Fiat 127 Martini Racing und Bernd Deutsch im Schneider Audi 50 8V. Letzterer verwies den werdenden Papa und Schwiegersohn in Spee Tobias Stegmann auf den undankbaren vierten Rang.

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Im großen Feld der Gruppe A Evos über 3000 ccm siegte Lukas Vojácek vor Rudi Bicciato und Marek Rybnicek - alle auf Mitsubishi Evo unterschiedlichster Versionen.  Peugeot 306 S16 Treter Jochen Stoll setzte sich in der Gruppe A bis 2000 ccm sehr deutlich gegen den zweiten Patrick Orth (VW Golf III) und Jürgen Fechter im VW Scirocco durch. Tomislav Muhvic gewann die Gruppe N über 3000 ccm vor Jiri Los und Oskar Benes - allesamt auf Mitsubishi Evo IX und X. Eine Klasse niedriger bis 1600 ccm gewann Manuel Pfeiffer auf Honda Civic Type R vor Christian Bächle (Suzuki Swift Sport) und Stefano D'Acri im Peugeot 106. Lokalmatador Daniel Lesser gewann im Mitsubishi Evo 8 als Einzelstarter seine Gruppe G (LG1). Michael Frank sicherte sich im VW Polo TDI den Sieg in der Gruppe G (LG3) vor Andreas Moser (VW Polo G40) und Matthias Marquardt (BMW 318ti) E36.

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Super Erfreulich war das sehr große Starterfeld an klassischen Fahrzeugen aus den Reihen des Classic Berg Cups. Einzig und allein Andreas Gmeider musste alleine in seiner Klasse der Tourenwagen nach Anhang K bis 1600 ccm starten. Ronny Hering konnte seinen Ausritt vom Iberg reparieren und wurde mit einem Klassensieg auf seinem VW Scirocco I GTI belohnt. Richard Rein folgte ihm im Ford Capri RS 2600 auf P2. Das Stockerl komplettierte Albert Vogt im BMW 325i. Heinz Neurohr (Renault Apline A310), Thorsten Stölting (BMW E9 3.0 SCL) und Holger Stracke (Wartburg 312/1) folgten auf den Rängen. Der Rekordmeister im NSU Bergpokal stellte auch hier wieder sein ganzes Können unter Beweis. Er verwies seinen Erzrivalen Uwe Schindler auf den zweiten Platz. Jörg Höber folgte mit neuem Grewe Aggregat im Heck auf dem zweiten Rang. Jörg Davidovic und Walter Voigt kamen auf die Ränge 4 und 5. Gerne würden wir öfters ein so großes Feld an klassischen Fahrzeugen sehen. Wir freuen uns schon auf das kommende Wochenende, wenn es wieder heißt "Der Bernd ruft!". Denn dann geht zum 46. Osnabrücker Bergrennen 2013 an den Uphöfener Berg, welcher mit einem ebenso starken Starterfeld glänzen kann wie Mickhausen oder der Glasbach. Bis nächste Woche also.

 

Weitere Klassensieger:

-FIA Hist. EHCC bis 2000 ccm - Vladimir Konicar - BMW 2002ti

-FIA Hist. EHCC bis 1300 ccm - Mioslav Adamek - NSU TT

-FIA Hist. EHCC bis 2000 ccm - Joachim Escher - VW Golf Typ 17

-FIA Hist. EHCC über 2000 ccm - Josef Michl - Porsche 911 SC

-FIA Hist. EHCC über 2000 ccm - Uberto Bonucci - Osella BMW P9/90

-FIA Hist. EHCC 1954 bis 1984 bis 1600 ccm - Petr Tykal - F-Easter MTX 1-03

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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