Knisternde Spannung herrscht vor dem Showdown der schnellsten Bergrennfahrer Europas am 3. und 4. August beim 46. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen in Hilter-Borgloh. Fast 180 Starter aus 11 Nationen stellen nicht nur ein Rekordfeld dar, sondern werden auf der 2,030 km langen Strecke am „Uphöfener Berg“ für außergewöhnliche Leistungen bei diesem  Automobilsportevent der Extraklasse sorgen.

Die Stars der internationalen Bergszene sind zu einem großen Teil an diesem Wochenende vereint und haben bei ihrem Gipfelsturm neben wichtigen Punkten für die europäischen Bergmeisterschaften FIA Hillclimb Challenge und European FIA Hillclimb Cup, präsentiert von der RWE,  den aktuellen Streckenrekord von 53,014 sec. im Visier. Der amtierende Schweizer Bergmeister Marcel Steiner geht mit der Startnummer 1 ins Rennen; schließlich ist er der Titelverteidiger aus 2012 und Rekordhalter, der die Bestmarke gesetzt hat. Große Konkurrenz ist ihm inzwischen im eigenen Team von Ceylin Motorsport erwachsen. Der junge Schweizer Joel Volluz steuert ebenso wie Steiner einen Osella FA 30 und konnte vor wenigen Wochen beim Schweizer Meisterschaftslauf in La Roche-La Berra mit dem rund 500 PS starken Boliden einen spektakulären Sieg feiern. Dritter im Bunde des erfolgreichen Teams ist Julien Duccommun (Veyrier/Schweiz), der sich in der laufenden Saison der Europa-Bergmeisterschaft bereits weit nach vorne gearbeitet hat und als Teamneuling bei Ceylin Motorsport absolut für Furore sorgt. Das starke Schweizer Team wird durch den sympathischen Urs Müller mit dem Osella PA 30 komplettiert und präsentiert sich bei den Bergrennen auf dem Kontinent „Formel 1 würdig“.

 

Das benachbarte Großherzogtum Luxemburg vergibt einen seiner Meisterschaftsläufe zur hochkarätigen nationalen Bergmeisterschaft in den Norden nach Osnabrück. Aus dem kleinen Benelux-Land kommen ganz schnelle Piloten mit außergewöhnlichen PS-Boliden. Ein einmaliges und wunderschönes Fahrzeug präsentiert der 23 Jahre junge David Hauser des Teams Racing Experience: mit dem Dallara GP 2 war der Student bereits sehr erfolgreich und siegte bei diversen internationalen Rennen. Das Luxemburger Team um Guy Demuth (Osella FA 30) und den Spaßvogel Tommy Rollinger ( Lola B 02/50 Formel 3000) kommt bereits seit ein paar Jahren in das Osnabrücker Land und hat zahlreiche Fans gewonnen. Sportlich liegt der „Uphöfener Berg“ besonders Guy Demuth, der im vergangenen Jahr nach hartem Kampf den zweiten Platz hinter Marcel Steiner belegte und bei nasser Strecke im 2. Lauf deutlich der Schnellste war. Auch in diesem Jahr hat der amtierende Luxemburger Bergmeister einen Platz auf dem Podium als Zielmarke, zumal ihm in 2010 und 2011 jeweils ein überragender Gesamtsieg gelang.

Der Schweizer Eric Berguerand, viertplatzierter in 2012, hat in den vergangenen Monaten nicht nur in der Schweizer Bergmeisterschaft positive Akzente gesetzt, sondern bei diversen Auftritten im Rahmen der österreichischen Bergmeisterschaft mit dem Lola FA 99 Formel 3000 glanzvolle Siege eingefahren. Gleich vier starke Rennfahrzeuge bringt das Freiburger Team Zajelsnik an den Start. Der jüngste Pilot im Team, Patrick Zajelsnik möchte sich mit seinem Norma M 20 F Sportwagen, der mit seinen 8 Zylindern für einen atemberaubenden Sound hervorruft, auf jeden Fall gegenüber seinem 6. Platz des Vorjahres verbessern. Ein ebenso schönes Fahrzeug fährt sein Bruder Alexander Zajelsnik, dessen Norma Sportwagen von einem BMW Motor angetrieben wird. Neu im Team ist der Österreicher Karl Philipp Eiermann mit einem Osella PA 20/S, der beim „European Hillrace“ in Eschdorf/Luxemburg Anfang Mai erstmals dabei war. Mit dem Elsässer Antoine Lombardo nimmt nach vielen Jahren erstmals wieder ein Fahrer aus der Französischen Bergszene mit einem Formel 3000 (Lola B99/50) den „Uphöfener Berg“ in Angriff.

Traditionell zu den klangvollen Namen der europäischen Bergszene gehören die Fahrer aus der Tschechischen Republik. Der amtierende europäische Champion der FIA Hillclimb Challenge, Vaclav Janik, präsentiert seinen wunderschönen Formel 3000 Lola B02/50 und hat den Angriff auf die Titelverteidigung für das Team der Tschechischen Nationalmannschaft zur Saisonmitte längst begonnen.

Zu den klangvollen Namen der vergangenen Jahrzehnte  der europäischen Bergmeisterschaften gehört unzweifelhaft der Ungar Laszlo Szasz. Mit seinem Reynard Zytek führt er derzeit die Zonenmeisterschaft im osteuropäischen Raum an und gewann dabei bereits wichtige Rennen in Kroatien und auf dem Balkan. Der beliebte Budapester startet auch in 2013 nur einmal in Deutschland und das  bei der nördlichsten Veranstaltung. Der Schweizer Simon Hugentobler plant sein Comeback in diesem Jahr im Osnabrücker Land und startet mit dem neu erworbenen Reynard Cosworth 93 Formel 3000.

Bei einer derartigen Dichte an internationalen Spitzenpiloten haben die schnellsten deutschen Bergfahrer eher Außenseiterchancen und konzentrieren sich darauf, wichtige Punkte für die Deutsche Automobil Bergmeisterschaft 2013 zu erringen. Nachdem der Schweinfurter Ex-Bergmeister Uwe Lang eine Pause eingelegt hat und gleichzeitig seinen Osella PA 20 S Sportwagen leistungsmäßig aufgerüstet hat, ist ihm jedoch eine Überraschung zuzutrauen, zumal er  mit der Empfehlung eines 2. Gesamtplatzes beim  Meisterschaftslauf Mitte Juli in Homburg/Saar kommt.

Auch die Südbayerischen Brüder Michael und Peter Behnke sollte man mit ihren Sportwagen aus dem Hause Osella auf der Rechnung haben, schließlich kommt Letztgenannter mit der Empfehlung eines Gesamtsieges beim nationalen Meisterschaftslauf beim Ibergrennen 2013 in Thüringen ins Osnabrücker Land.

Die große Dichte an Spitzenfahrern mit ihren phantastischen offenen Boliden sorgt für eine unglaubliche Spannung und garantiert den Besucherinnen und Besuchern Bergrennsport auf allerhöchstem Niveau!

Auch bei den Tourenwagen gibt es ein Starterfeld mit einer unglaublichen Dichte und der Favoritenkreis ist auch hier sehr groß. Der Ostwestfale Daniel Schrey  wird mit seiner rund 900 PS starken Dodge Viper den „Uphöfener Berg“ wieder „zum Beben“ bringen; der Gesamtsieger des diesjährigen Eifelrennens und fünffache Sieger des Oldtimer-Grand Prix möchte als vielfacher Champion von der Rundstrecke in diesem Jahr den absoluten Bergspezialisten bei den Tourenwagen näher auf den Leib rücken.

Zwei Piloten dominieren in dieser Saison die Deutsche Bergmeisterschaft der Tourenwagen: der Unterfranke Klaus Hoffmann zieht mit seinem Ex DTM Opel Astra bei jedem Start die gespannten Blicke der Fans auf sich und im Moment scheint es so, als könne ihm in diesem Jahr die Titelverteidigung seines Championats aus 2012 gelingen. Aber der Innsbrucker Herbert Stolz wird auf den noch folgenden Powerstrecken in Bayern mit seinem fast 800 PS starken Porsche 935 dp Turbo alles daran setzen, das Blatt noch zu wenden. Vorher will er in der „Borgloher Schweiz“ jedoch unter Beweis stellen, dass er die gesamte Konkurrenz in Schach halten kann. In diesem Jahr soll es endlich mit dem Auftritt des Schweizer Teams um „Raketen Bruno“, Bruno Ianniello und Jürgen Gerspacher mit ihren spektakulären Lancia Delta S klappen;  viele Fans warten schon sehnsüchtig auf diesen Auftritt und eine Top-Leistung ist für beide Pflicht. Ein ganz besonderes Auto  präsentiert auch wieder der Tscheche Dan Michl mit dem Lotus Evora, mit dem er seinen Titel als Gewinner des European FIA Hillclimb Cups 2012 verteidigen möchte.

Erstmals bei einem Bergrennen in Mitteleuropa überhaupt startet ein Norweger mit seinem Fahrzeug. Tom Einaar Aaserud aus Langhus (Norwegen) pilotiert einen Volvo S 40 und möchte damit die Bergrennszene in Deutschland näher kennen lernen.

Weitere Favoriten im großen Tourenwagenfeld kommen aus dem KW Berg Cup Gruppe H, der beliebtesten Automobil Breitensportserie Europas. Die Serie bietet eine einmalige Markenvielfalt und stellt ein El Dorado für Tuningfans dar.

Mit seinem BMW Z4 GT3 gibt der Automobilkaufmann Henry Walkenhorst ein einmaliges Gastspiel am Berg. Mit dem wunderschönen Fahrzeug war das Team als bester privat eingesetzter BMW beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gewertet und belegte Spitzenplätze bei den 24h von Barcelona 2012 und 24h von Dubai 2013. Manfred Lewe aus Recke kommt mit einem Seat Leon, Ex-Fahrzeug aus der Tourenwagenweltmeisterschaft, erstmalig an den Berg.

Alles in allem wird es bei den Tourenwagen „heiß hergehen“ und große Positionskämpfe sind zu erwarten.

 

Darüber hinaus erleben die Besucher hautnah tolle Historische Rennvarianten, z.B. der besonderen „britischen Art“ und die Gruppe des NSU Bergpokals, die sich im Fahrerlager einer großen Fangemeinde erfreut. Opel Classic präsentiert mit dem Original Ex-Walter Röhrl Ascona 1 und der „Schwarzen Witwe“, dem Opel Rekord in Rennversion zwei ganz besondere Klassiker aus der Rüsselsheimer Autoschmiede. Pilotiert werden diese beiden Fahrzeuge mit großer Geschichte von dem beliebten Schauspieler und Ex-Stuntman Norbert Heisterkamp, der ebenso den Fans für Autogrammwünsche zur Verfügung steht, wie die Skate-Ikone Titus Dittmann, der seine grüne Dodge Viper im Rahmenprogramm an den Start bringt.

Eine besondere Europapremiere gibt es mit der Austragung des 1. E-Mobil-Berg-Cups um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück und hier ist mit dem e Wolf ALPHA 1 Radical als offener Sportwagen eines der schnellsten Sportvarianten weltweit zu bewundern, gefahren von dem beliebten Luxemburger Automobilsportler Joe Schmitz.

Auch abseits der Rennstrecke gibt es für die großen und kleinen Gäste eine Menge zu erleben; insbesondere in der RWE Erlebniswelt darf man aktiv mitmachen und dabei aktuelle Energiethemen auf spielerische Art erleben.

 

Am Samstag, 3. August, findet das Training aller Teilnehmer in der Zeit von 8:30 Uhr bis ca. 18:00 Uhr statt. Die Rennläufe werden am Sonntag, 4. August zwischen 8:30 Uhr und ca. 17:00 Uhr ausgetragen, anschließend Siegerehrung am Vorstart.

 

Sämtliche Informationen zum 46. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen findet man im Internet unter www.msc-osnabrueck.com

 

Kontakt:

MSC Osnabrück e.V. im ADAC

Tel. 0172/5215638

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