Oder doch? Aber jedes „was, wäre, wenn“ bringt nachträglich nichts mehr. Fakt ist, was in den Endergebnislisten des 44. ADAC/MSC-Rhön Hauenstein Bergrennens vom 17. und 18. August 2013 steht. Warum diese orakelhafte Einleitung? Nun, nach einem Training bei perfekten Bedingungen zeigte sich der Rennsonntag zunächst lediglich etwas kühler und bewölkter. Pünktlicher Beginn um 8:30 Uhr, mit „Business as usual“. In Lauf eins und anfangs auch in Lauf zwei. Bis kurz vor Schluss des Tourenwagenfeldes, als sich die Ereignisse plötzlich fast überschlagen. Und beinahe auch ein Rennauto. Zwei Dinge passieren parallel. Michael Dandls BMW verliert im oberen Abschnitt der 4,2 Kilometer Highspeedstrecke Teile. Die versperren dem zügig herannahenden Herbert Stolz bei Posten 20 die Bahn. Der Porsche 935 DP II wird mit der roten Flagge gestoppt. Gleichzeitig geht Klaus Hoffmann bei Posten 7 die Straße aus. Unfreiwillig erkundet der Kitzinger mit dem Opel Astra V8 die Beschaffenheit eines Maisfeldes, findet diesen Untergrund für ein ex-DTM Auto aber wenig geeignet. Bei dieser Aktion zieht Klaus nicht nur seinen Boliden in Mitleidenschaft, sondern – dafür kann er natürlich nichts – auch fast der Veranstaltung den Stecker. Exakt ausgedrückt: Die Bergrenn-Nervenbahn, das Zeitnahme-Datenkabel, wird kompliziert durchtrennt. Die Reparatur-Operation gestaltet sich schwierig, gelingt aber unter vollem Einsatz der Beteiligten. Allerdings verstreichen gut und gerne 2 ½ fast endlos scheinende Stunden. Sebastian Schmitt steht derweil als letzter der Abteilung „Fahrzeuge mit Dach“ immer noch am Start. Der Hoffmann Astra ist da schon auf dem Abschlepper ins Fahrerlager verbracht worden, Herbert Stolz zum Restart nach unten geführt. Alles freut sich, es geht weiter, Spannung und Brisanz ist in fast allen Klassen gegeben. Super! Da beginnt es zu regnen. Erst sanft, dann stärker. Das Rennen wird zum „Wet-Race“ erklärt. Sebastian Schmitt taucht ebenso im Fahrerlager unter wie die mit ihm im Vorstartbereich wartenden Rennsportfahrzeuge. Als es weitergeht, fehlt der Flügeltür Opel Astra von Sebastian Schmitt. Wegen mangelnder Regenerfahrung wird das ex-DTM Auto zurück gezogen. Verständlich, Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut. Der 28-Jährige hat genügend Zeit um sein neues Berg-Projekt in Ruhe voran zu treiben. Routinier Herbert Stolz eröffnet den Regentanz, die Rennsportfahrzeuge folgen ihm. Auch der dritte Durchgang, der letztlich das Finale bildet, findet unter feucht-nassen Bedingungen statt. Der vierte Run entfällt, eine absolut richtige Entscheidung des Veranstalters.

 

Nachdem wir nun im Vorgriff die Rahmenbedingungen des Vollgas Festivals in der bayerischen Rhön kennen, können wir uns dem Geschehen in den Klassen mit KW Berg-Cup Beteiligung zuwenden.

In der Gruppe H bis 1150 ccm sorgt Jürgen Schneider im 16-Ventiler Polo für die Trainingsbestzeit. Gleich in der ersten Auffahrt, die leider auch seine einzige bleibt. Irgendwo in der Kraftübertragung sitzt der Wurm. Man versucht alles, muss aber auf das Rennen verzichten. Tobias Stegmann will seiner Erfolgssammlung einen weiteren Klassensieg einverleiben, sprintet im ersten Run an die Spitze, führt mit 0,43 Sekunden vor Bernd Deutsch. Jürgen Heßberger ist Dritter. Und fortan zum Zuschauen verurteilt. Bereits im Zielsprint kündigen sich Motorprobleme an. Noch im Zielauslauf haucht das Triebwerk des Fiat 127 Sport Martini Racing sein Leben aus, erbricht dabei Öl und Flüssigkeit auf die Fahrbahn. Ganz vorne ändert sich nichts, die beiden Schneider Audi 50 ziehen unverändert ihre Bahnen. Peter Richter ist im Capricorn Polo neuer Dritter, Rolf Rauch im Fiat 128 Coupé Vierter. Aber, wie ist das doch, wann wird abgerechnet? Ja, richtig, ganz zum Schluss. Wieder einmal. Vor dem Finale liegt Tobias 1,475 Sekunden vor Bernd. Dann bremst „Tobi“ einen Tick zu spät die Jopp-Kurve an, der weiße Audi bricht hinten aus, steht quer, Tobias fängt ihn souverän ab. Aber der Speed und der Fluss der Fahrt ist weg, der Zeitverlust hoch. Der Klassensieger heißt – erstmals in dieser Saison – Bernd Deutsch. Tobias Stegmann bleibt Platz zwei, Peter Richter behauptet Position drei vor Rolf Rauch (P4). Das Ergebnis der 1,150-Liter KW 8V-Trophy entspricht dem Klassenresultat.

Bei den 1300ern ist Hugo Moser im VW Polo 16V der flotteste Trainierer. Allerdings trüben unerklärliche Motoraussetzer seine Freude. Manfred Konrad (VW Corrado 16V/P2) und Armin Ebenhöh im Minichberger Polo 16-Ventiler (P3) sind seine nächsten Verfolger. Im Rennen wendet sich das Blatt. Armin erobert die Spitze, 0,417 Sekunden vor Manfred Konrad. Weitere 0,447 Sekunden vergehen, bevor Hugo Moser das Ziel erreicht. Zweimal geht der Motor des giftgrünen Polo auf dem Weg zum Ziel aus, trotz des Checks am Samstagabend, der die Ursache im OT-Geber sah. Also weitersuchen. Thomas Kohler treibt den Mittelmotor Fiat X1/9 auf Platz vier. Auf Klassenrang fünf ist Christof Hörnig im VW Polo schnellster 8-Ventiler, liegt 26 Tausendstelsekunden(!) vor Nils Abb (Schneider Polo 8V) und Markus Hülsmann im VW Golf. Die zweite Auffahrt ändert nichts an den Platzierungen, aber die Abstände werden größer. Der Moser Polo muckt immer noch. Aber ein Vollblutracer und -Schrauber vom Kaliber eines Hugo Moser gibt niemals auf. Man sucht weiter. Und findet! In einem Stecker des Kabelbaums spielt ein Kontakt Hauptschalter. In langgezogenen Linkskurven unterbricht er den Stromfluss, legt das 16-Ventil Triebwerk lahm. Gehen die Fliehkräfte zurück, darf der Motor weitermachen. Der „Schalter“ wird wieder zum Stecker mit Dauerkontakt umfunktioniert. Der mittlerweile aufgezogene Regen stört Hugo nicht. Schadensbegrenzung ist angesagt, der Kfz.-Meister bläst zur Attacke, stürmt im Finale zu einer deutlichen 1300er Laufbestzeit. Nimmt Armin Ebenhöh 2,509 und Manfred Konrad 4,308 Sekunden ab. Das reicht um an Manfred vorbei zu gehen, aber an Armin kommt Hugo nicht mehr heran. Dieser feiert seinen fünften Klassengewinn in dieser Saison beim fünften Start. Hugo Moser (P2) und Manfred Konrad (P3) begleiten ihn auf das Siegerstockerl. Christof Hörnig schiebt sich im „Wet-Race“ noch um einen Rang nach vorne, wird Klassenvierter und 1,3 Liter KW 8V-Trophy Sieger. Thomas Kohler beendet sein Hauenstein Wochenende als Fünfter. Hinter ihm laufen Nils Abb (8V-P2) und Markus Hülsmann (8V-P3) im Ziel ein. Die 1300er KW 8V-Trophy Ehrenplätze sichern sich Klaus Streiberger im VW Polo als Vierter und Rupert Rumpel im Simca Rallye als Fünfter.

Zwei ex-Rundstreckenautos fühlen sich in der Rhön wie zuhause, laufen zur Bestform auf, bestimmen das Geschehen bei den 2-Litern. Youngster André Wiebe düst im aus der BTCC (British Touring Car Championship) stammenden Renault Williams Wiebe Laguna zur „Pole Position“ (P1), teilt sich die imaginäre erste Startreihe mit Dieter Rottenberger (P2) im BMW 318i E36 STW. Allerdings haben beide im dritten und letzten Probegalopp Probleme. André Wiebe verliert etwas Zeit, Rauchentwicklung aus dem linken vorderen Radhaus wird beobachtet. Der Rottenberger BMW fährt die dritte Trainingseinheit nicht zu Ende. In der „Box“ in Hausen arbeitet man bis kurz vor Mitternacht intensiv. Tauscht die Hinterachse und übersetzt das Getriebe neu. Auf den Rängen drei bis fünf nistet sich eine Kadett Armada ein. Diese besteht aus Patrik Nickel (P3) im ex-Sebastian Schmitt Gerent Kadett, Roman Sonderbauer (Ziegler Kadett/P4) und Dirk Preißer als Fünftem. Das Rennen wird zum Bestseller Krimi. Die Spannungs-Zutaten liefert der Fight um den KW Berg-Cup Gesamtsieg 2013, dessen Hauptakteure und -Anwärter vornehmlich in den 2-Liter Speerspitzen zu finden sind. Dieter Rottenberger bestreitet am Hauenstein seinen „Heim-Grand Prix“ und lässt keine Zweifel an seinen Siegambitionen aufkommen, steht ganz oben in der ersten Zwischenergebnisliste, brennt mit 1:54,395 eine neue 2-Liter Bestmarke in den Hauenstein Asphalt. 0,825 Sekunden mehr benötigt André Wiebe für seinen ersten 4,2 Kilometer Run. Weitere 0,782 Sekunden zurück folgt Roman Sonderbauer als Dritter. Patrik Nickel (P4) und Patrick Orth im Frank BMW 320 iS (P5) komplettieren die Top-Fünf. Der blaue BMW 2002 mit Norbert Wimmer bleibt mit einem Lichtmaschinen Problem auf der Strecke (stehen). Am Übungssamstag war er als Klassenachter schnellster 8-Ventiler. Die 8V Leader-Rolle übernimmt nun Bernd Ehrle im C-Coupé auf Klassenrang zehn. Auf den ersten Blick ändert der zweite Heat nichts unter den Top-Drei. Wer genauer hinsieht, entdeckt entscheidende Indizien und Hinweise. Dieter Rottenberger ist 1,364 Sekunden langsamer unterwegs, bei Posten 9 laufen Pylonen leichtsinnig in seine Ideallinie, beschädigen den BMW-Spoiler. André Wiebe hingegen drückt seine Zeit 48 Tausendstel nach unten. Damit markiert er 2-Liter Laufbestzeit, dampft seinen Rückstand auf Dieter bis auf 0,238 Sekunden ein. Und noch etwas: Auch Patrik Nickel verliert Zeit und Top-Speed, Patrick Orth geht vorbei. Vor der dritten Auffahrt bewegt eine Frage alle: Wer kann sich am schnellsten auf die veränderten Bedingungen einstellen, wer hat die glücklichste Hand in der Reifen-Lotterie? André Wiebe muss mit der Startnummer 316 vorlegen. Die Uhren bleiben bei 2:04,990 stehen. Das ist schnell, das ist sofort klar. Aber wo wird er am Ende stehen? Wenige Minuten später ist Dieter Rottenberger an der Reihe. Seine 2:06,664 sind ebenfalls hervorragend, keine Frage. Aber in der Addition reichen sie nicht. André Wiebe gewinnt im Renault Laguna mit 1,436 Sekunden Vorsprung erstmals die H 2-Liter. Vor Dieter Rottenberger (P2) und dem fehlerfrei agierenden Roman Sonderbauer im Ziegler Kadett. Patrick Orth setzt die drittbeste Nasszeit und bleibt Vierter. Hinter ihm ändert sich einiges. Beim Anbremsen der Jopp Kurve wird der Nickel-Kadett zum Nebelwerfer, weiße Schwaden hüllen die Szene ein. Es ist Wasser, kein Öl, das steht schnell fest. Also geht es flott weiter. Björn Wiebe fährt im Renault Clio Williams von der siebten auf die fünfte Position nach vorne, Dirk Preißer wird Sechster. Auch Bernd Ehrle verkauft sich auf nassem Geläuf bestens, arbeitet sich bis auf Rang sieben vor. Thomas Flik (Renault Clio Williams/P8), Günter Göser im Opel Kadett C-Coupé (P9) und Jens Weber als Zehnter komplettieren die Top-Ten. Jens schleppt in den beiden ersten Trainingssitzungen einen kompletten Satz Räder im Kadett Kofferraum mit nach oben, wundert sich über einen „etwas zähen“ Motor. Naja, vielleicht hat er ja nur den Spruch „dem Igenör ist nichts zu schwör“ zu wörtlich genommen. Gewicht bleibt Gewicht. Auch für einen Maschinenbau Ingenieur. Bernd Ehrle gewinnt die 2-Liter KW 8V-Trophy Wertung. Johann Hatezic treibt den B-Ascona spektakulär auf Platz zwei, Dritter wird Alex Konstanzer im Kadett C-Coupé. Die 8-Ventiler Ehrenplätze gehen an Hans-Dieter Seitz (P4) im Ford Escort RS 2000 und an Daniel Bayer auf einem weiteren C-Coupé.

Senior Sepp Koller ist bei den H-Dieseln am Hauenstein als Alleinunterhalter unterwegs. Das hindert den 80-jährigen Bad Gögginger Alfa Romeo 147 Piloten aber nicht daran, ansprechende Zeiten zu fahren und alle seine Läufe problem- und fehlerfrei zu absolvieren. Respekt vor solchen Auftritten.

Auch die H über 2-Liter ist alles andere als ereignisarm. Zwar setzt Top-Favorit Markus Wüstefeld im AMG Mercedes 190E Evo II nicht unerwartet die schnellste Trainingszeit. Vor Christian Auer im BMW M3 und Siegfried Hauff im Böhm Kadett. Der erste Rennlauf präsentiert dann ein anderes Bild. Christian Auer führt vor Norman Struckmann im Ford Escort RS Cosworth (P2) und dem Österreicher Bernhard Permetinger auf einem weiteren „klassischen“ BMW M3 E30 (P3). Diese Reihung hat bis Rennende Bestand. Und Markus Wüstefeld? Der muss seinen ex-DTM Renner im ersten Heat mit technischen Problemen an Motor und Lambdasonde, die einen starken Leistungsabfall bewirken, abstellen. Siegfried Hauff holt sich final Rang vier. In der letzten Auffahrt verdrängt Valentin Schneider (P5) im brandneuen VW Golf 6 Kit-Car Franz Eberle im BMW M3 E36 noch auf Platz sechs.

Bleibt noch die Betrachtung der Klassen der Gruppen FS/E1/E2-SH. Beginnend mit der Abteilung bis 1,6-Liter Hubraum. Hans Paulitsch ist erstmals in dieser Saison dabei. Das hindert ihn nicht daran, seinen Minichberger Scirocco am Übungssamstag ganz vorne zu platzieren. Tobias Auchter ist im Zöllner Corsa Zweiter, Belgiens Werner Heindrichs im Schneider Corsa Dritter. Mit dieser Konstellation kann sich Tobias Auchter nicht anfreunden. Am Sonntagmorgen dreht er den Spieß um, stürmt an die Spitze, 0,197 Sekunden vor Hans Paulitsch (P2). Franz Weißdorn greift ebenfalls an, fährt seinen 1300er Polo auf Rang drei, lässt Werner Heindrichs, der nun Vierter ist, 0,236 Sekunden hinter sich. Im zweiten Run fehlt Tobias Auchter, seine Mitbewerber rücken auf. Franz Weißdorn ist nun Zweiter, aber das bleibt nicht so. In der dritten Auffahrt streikt der Polo, will nicht mehr nach oben – out. Und schon ist der Endstand hergestellt. Hans Paulitsch gewinnt vor Werner Heindrichs (P2) und Manfred Schulte (P3) im Citroen AX Sport Kit-Car.

Die 2-Liter Klasse der „positiv Verrückten“ steht ganz im Zeichen von Mario Minichberger. Unangefochten diktiert er im Minichberger Scirocco das Geschehen von der Spitze aus. Von der ersten Trainingssitzung an bis zum letzten Rennlauf, souverän und unantastbar. Dahinter wird teils heftig gerangelt. Markus Reich übernimmt samstags und im ersten Heat die Verfolgerrolle. Im zweiten Run muss er diese abgeben. Sein VW Golf schafft es nicht mehr vom Start in die Jopp-Kurve – das Aus für den schnellen Österreicher. Von da an ist Hansi Eller der Klassen Kronprinz, fährt den Ford Escort RS 2000 mit dem V6-Mondeo-Herzen unangefochten auf Platz zwei. Zwei Läufe lang sieht Rene Frank im ex-Johnny-Cecotto BMW 320 STC wie der sichere Dritte aus. Er hat sich ein Polster von 4,331 Sekunden auf eine „Kampfgruppe“, bestehend aus Andrä Schrörs, Michael Dandl, Markus Saal (Opel Kadett Limousine 16V) und Edmund Bodenmüller herausgefahren. Auch Jürgen Schuster zählt Anfangs im Mazda RX 7 noch dazu, verliert aber später den Anschluss. Der Regen mischt die Karten in diesem Feld neu. Großer Sieger im Plätze-Poker ist Michael Dandl, der das Rennen als Dritter beendet. Und spätestens da sind die Mühen eines nächtlichen Kupplungstausches nach vorhergehender schwieriger Beschaffung und das Handicap fehlender Übungsfahrten vergessen. „Michi“ ist mitsamt seinem Team nur noch happy. Rene Frank bleibt Rang vier, nur 48 Tausendstel Sekunden trennen ihn von einem Podiumsplatz. Andrä Schrörs beendet das Hauenstein Bergrennen 2013 im Talbot SMG Lotus als Fünfter, Edmund Bodenmüller im Minichberger C-Kadett als Sechster. Zwischen Platz vier und sieben liegen nach 12,6 Rennkilometern lediglich 3,47 Sekunden.

Die Ereignisse in der großen Klasse der FS/E1/E2-SH über 2000 Kubikzentimeter haben wir einleitend fast komplett geschildert. Klaus Hoffmann im Opel Astra V8 DTM gewinnt nach dem Training auch Rennlauf eins. Vor Herbert Stolz im Porsche 935 DP II und Sebastian Schmitt im Flügeltürer DTM Astra. Wobei der Rückstand des „Supercar“ Neueinsteigers auf die Etablierten mit 0,32 Sekunden pro Kilometer beim ersten „Roll-Out“ erstaunlich gering ausfällt. Im zweiten Durchgang reißt Klaus Hoffmann seine Maisfeld Erkundung aus dem Rennen, wegen des Regens verzichtet Sebastian Schmitt auf die weitere Teilnahme. Somit heißt der Klassensieger Herbert Stolz.

Das wechselnde Rhönwetter produziert auch außergewöhnliche Zwischenstände im Ranking „Over All“. Nach Rennlauf zwei führten fünf Tourenwagen das Gesamtklassement an. In der Reihung Dieter Rottenberger (P1), Mario Minichberger (P2), André Wiebe (P3), Roman Sonderbauer (P4) und Herbert Stolz als Fünftem. Erst auf der zum Rennende hin wieder etwas abtrocknenden Bahn rettet Uwe Lang im Osella PA 20 S Evo die Ehre der Rennsportwagenfraktion und stellt den Gesamtsieg sicher. Vor dem Tourenwagengewinner Herbert Stolz (P2), Mario Minichberger (P3), André Wiebe (P4) und Dieter Rottenberger auf Gesamtrang fünf. Und damit – ich kann mir die Bemerkung nicht verkneifen – wurde vielfach wieder einmal ganz zum Schluss zusammen gezählt.

Das Fazit: Es bleibt spannend. In den noch ausstehenden drei Läufen zum KW Berg-Cup Gruppe H 2013. Bis zum Start des endgültigen Endspurts, des letzten Saisonviertels, bleiben genau drei Wochen. Drei Wochen um auszuspannen, zu relaxen, zu chillen, um die Akkus aufzuladen. Aber auch um die Rennboliden nochmals gründlich zu checken und auf den heißen Herbst vorzubereiten. Der am 07. und 08. September mit dem Bergrennen Unterfranken beginnt. Von da an geht es im 2-Wochen-Rhythmus weiter. Zunächst am 21. und 22. September im oberösterreichischen St. Agatha, etwa 45 Kilometer von Passau entfernt. Das große Finale, bei dem dann auch die letzten noch offenen Entscheidungen in der 26. KW Berg-Cup Saison fallen werden und müssen, steigt mit internationaler Beteiligung am 05. und 06. Oktober in der Nähe von Augsburg, beim „Int. 33. ADAC Bergrennen Mickhausen“. Da sollten wir dabei sein. Möglichst bei allen Stationen, ganz besonders aber beim krönenden Abschluss. Denn zusammen gezählt wird ganz zum Schluss. Wieder einmal. Garantiert!

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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