Sie war mit einem Risiko verbunden – die Verlegung der KW Berg-Cup Meisterfeier aus dem nördlichen Schwarzwald ins liebliche Taubertal, in die Bad Mergentheimer Wandelhalle. Man wollte den Gästen entgegen kommen, wollte eine zentrale Lage mit guter Autobahnanbindung bieten. Und das, ohne an Attraktivität und Ambiente zu verlieren. Viele verschiedene Möglichkeiten wurden kritisch geprüft und verglichen, bevor die Wandelhalle den Zuschlag bekam. War die Vorbereitung und Durchführung der Siegerehrung in Wart für die Berg-Cup Vorstandschaft mittlerweile zur Routine geworden, zum „Business as usual“, so musste man in Bad Mergentheim von Null weg starten, musste alles neu organisieren. Dementsprechend hoch war die Anspannung, Lampenfieber und Nervosität stellte sich ein. Die erste Gretchenfrage lautete: Wird die neue Lokalität überhaupt angenommen, wie viele Gäste und Berg-Cup’ler werden der Einladung folgen? Sah es anfangs noch mager aus, so bildeten sich schon bald Sorgenfalten der positiven Art bei den Verantwortlichen. Und die Frage war plötzlich nicht mehr „wie bekommen wir die Wandelhalle voll“. Sondern: „Wie bringen wir alle rund 280 Angemeldeten unter?“ Schlussendlich gelang das, auch wenn hie und da etwas gezaubert und zusammen gerückt werden musste.

Auch das „Nennergebnis“ der Frühstarter für das traditionelle Freitagsprogramm sprengte den Rahmen des Erwarteten. Fast deren 80 fuhren am Abend mit dem Bus ins nahe gelegene Herbsthausen. Um heraus zu finden, wo denn das gleichnamige Pils herkommt. Und auch, wie es entsteht. Und ja, natürlich auch wie es schmeckt! Brauereibesichtigung mit anschließender Einkehr hieß der Programmpunkt offiziell.

Der Laune machte und anregte zu Benzingesprächen und privatem „Small Talk“. Was nach der Rückfahrt gegen Mitternacht von Manchen noch an der Hotelbar fortgesetzt wurde.

 

Am Samstag dann sprang die Siegerehrungs-Startampel Punkt 17:30 Uhr auf GrĂĽn. Der Sektempfang im VestibĂĽl, die Ă–ffnung des festlich dekorierten und erleuchteten Saales mit Getränkeservice  und die Einnahme des servierten Vorspeisentellers fĂĽllten die Zeit bis 18:30 Uhr. Gespannt wurde der nächste Programmpunkt erwartet, die Präsentation der brandneuen KW Berg-Cup DVD 2013 von AH Video Concept. Die parallel auf zwei groĂźe Leinwände projiziert wurde, damit die sehenswerten Bilder von jedem Platz in der Wandelhalle aus gut gesehen werden konnten. Action, Fahrer-Interviews, Motorensound und der Kommentar von Uli Kohl tauchten die Wandelhalle in echte Bergrenn-Atmosphäre. Als der Beifall zum gelungenen Werk abebbte, trat Uli in seiner Funktion als Berg-Cup Präsident live ans Rednerpult, begrĂĽĂźte die hochkarätigen Ehrengäste aus Wirtschaft und Sport, hieĂź die Rennveranstalter und die Berg-Cup Familie herzlich willkommen. Im Rahmen seiner kurzen Rede setzte er sich mit aktuellen Themen auseinander. Zum Beispiel mit den geänderten Voraussetzungen fĂĽr Rennseriengenehmigungen und mit dem Ende 2012 präzisierten Gruppe H Motorblock-Reglement, das während der Saison dann  geändert wurde. Stellte klar, dass 2013 eine Ăśbergangssaison war. Dankte vor diesem Hintergrund den Berg-Cup Sponsoren, den Veranstalterpartnern, den Verbänden und Gremien, den aktiven Fahrern sowie den treuen Berg-Cup Fans und Freunden besonders herzlich fĂĽr ihr Engagement und das Vertrauen, das sie dem KW Berg-Cup einmal mehr entgegengebracht haben. Er lobte die zielgerichtete Arbeit seiner Vorstandskollegen und die Bereitschaft der Mitglieder zur Mithilfe bei den verschiedensten Anlässen. Dann – unter der Rubrik „einfach zum Nachdenken“ – ging er auf das Thema Berg-Cup Familie ein. Deren Funktionieren in diesem Jahr von Zweiflern in Frage gestellt worden war. Er wies darauf hin, dass eine Familie kein reines „Sonnenschein-Unternehmen“ sei und auch dann eine Familie bleibe, wenn nicht alle ihre Mitglieder der gleichen Meinung sind. Wichtig sei, das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Die saubere AusĂĽbung des Bergrennsports, mit sportlich-fairem Wettkampf auf der Strecke und mit familiärer Kameradschaft sowie reichlich SpaĂźfaktor im Fahrerlager. Auch die personelle Umstrukturierung des DMSB Fachausschusses Bergrennen erwähnte er. Bedankte sich bei dessen bisherigen Mitgliedern fĂĽr die geleistete Arbeit, sprach den „Neuen“ sein Vertrauen aus, freute sich darĂĽber, dass der KW Berg-Cup von ihnen ernst genommen und angehört wird, sich konstruktiv mit einbringen kann.

Am Ende seiner Ausführungen eröffnete er das Buffet, das mit Köstlichem für jeden Geschmack aufwartete. Die Stunde danach war der Ehrung der Platzierten auf den Rängen 20 bis 4 in den KW Berg-Cup Divisionen I und II und auf den Positionen 15 bis 4 in der KW 8V-Trophy gewidmet. Dazu wurden allen Markenwertungsgewinnern je eine KW Berg-Cup DVD 2013 von AH Video Concept als Sonderpreis überreicht, alle Klassenbesten durften sich über einen Schroth 6-Punkt Renngurt freuen. Uli Kohl moderierte die Ehrungen, hatte für jeden Preisträger eine kleine Laudatio parat, erzählte Interessantes, Wissenswertes und Lustiges aus dem KW Berg-Cup Geschehen. Die Berg-Cup Vorstandsmitglieder Norbert Wimmer, Manfred Schulte und Wolfgang Glas sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Ehrungen auf der Bühne, überreichten die Preise und gratulierten den Empfängern zu den erbrachten sportlichen Leistungen.

Bevor man sich den leckeren Nachspeisen zuwandte, die in Traumschiff-Manier in den Saal gebracht wurden, unterhielt „Dobs Brugal“ mit seiner High-Tech Show das Publikum. Am Beginn der nächsten Ehrungsrunde bedankte sich der Berg-Cup bei Andrea Kleinschmidt und Brigitte Kohl mit einem BlumenstrauĂź fĂĽr die groĂźzĂĽgige „Freigabe“ ihrer Ehemänner zu deren umfangreichen Tätigkeiten in der Traditions-Meisterschaft. RĂĽdiger Kleinschmidt, permanenter Technischer Kommissar und Cup-Auswerter in Personalunion, erhielt eine AH Berg-Cup DVD gegen „Winter-Bergrennsport-Entzugserscheinungen“. Wolfgang Glas ĂĽberreichte Uli Kohl einen Geschenkkorb samt Gutschein zu einem Wellness-Wochenende als Dank der Fahrer fĂĽr die geleistete Arbeit und seinen gezeigten Einsatz, was der ĂĽberraschte Empfänger zumindest während der laufenden Veranstaltung noch nicht wirklich vollständig realisierte. Danach standen nur mehr die Podestplätze im Mittelpunkt. Beginnend mit der KW Berg-Cup Ravenol Youngster Wertung der bis zu 27-Jährigen. AndrĂ© Wiebe schloss die Saison im Renault Williams Wiebe Laguna als Dritter der Junioren ab, Platz zwei sicherte sich der EichenbĂĽhler Schneider Polo Pilot Nils Abb. Ganz oben auf dem Siegerpodest stand die 22-jährige Beatrice Flik. Im Renault Megane CoupĂ© war die Bankkauffrau aus dem nördlichen Schwarzwald in den Vorjahren bereits Junioren-Dritte und -Zweite gewesen, dazu erfolgreichste Dame der Division II. 2013 war sie dies sogar im Rahmen der Gesamtwertung. Von den Youngstern wurde zu den Rookies, den Neu- und Wiedereinsteigern, gewechselt. Der SĂĽd-Schwarzwälder Marc Fischer fuhr im Opel Kadett C-CoupĂ© auf Rang drei, der Mindelheimer Bautechniker Franz Eberle im BMW M3 E36 auf Position zwei. Der 41-jährige Sieger kam aus dem Norden, aus dem Teutoburger Wald. Elektriker Frank Lohmann war im Steilheck VW Polo der Beste des KW Berg-Cup Rookie-Jahrganges 2013. Die Preise wurden von Ehrengast Tilman Sandtler und Berg-Cup Vizepräsident Manfred Schulte ĂĽberreicht. Stichwort Preise: Zu den Siegerpokalen erhielten Bea Flik und Frank Lohmann wertvolle König Rennsitze, freuten sich darĂĽber „königlich“. Und fĂĽr die jeweils zweitplatzierten Nils Abb und Franz Eberle gab es einen Gutschein fĂĽr einen Schroth 6-Punkt Renngurt als Zugabe. Die besten Drei der Divisionen I und II hieĂź der nächste Programmpunkt, KW Berg-Cup-Sponsor und -Freund Dieter KnĂĽttel löste Tilman Sandtler als PokalĂĽberreicher ab. Platz drei der Division I holten sich die niederbayerischen „Renn-BrĂĽder“ Gerhard und Hugo Moser aus RotthalmĂĽnster im VW Polo 16V mit einem starken Saison Schluss-Spurt. Zweiter wurde – zum vierten Mal in Folge – Manfred Konrad, der Energieanlagen-Elektroniker aus Korb in Baden WĂĽrttemberg im VW Corrado 16-Ventiler. Der Divisions-Sieger wurde erst beim KW Berg-Cup Finale in Mickhausen ermittelt. Der „Schwager-Express“, bestehend aus Maler- und Lackierermeister Wolfgang Glas sowie Kfz.-Meister und Autohaus GeschäftsfĂĽhrer Armin Ebenhöh, setzte sich schlussendlich im Minichberger Polo 16V durch, sicherte sich die Divisionskrone. Rang drei der Division II ging an Roman Sonderbauer, den 52-jährigen Bundespolizeibeamten aus Grafling im Bayerischen Wald, im Ziegler-Kadett C-CoupĂ© 16V. Roman gewann zusätzlich den DMSB Bergpokal der Tourenwagen und wurde megastarker Dritter in der Deutschen Berg-Meisterschaft.  Die KW Berg-Cup Divisions-Zweiten kamen aus dem HunsrĂĽck: Die BrĂĽder Björn und AndrĂ© Wiebe, beide Kfz.-Mechatroniker, 26 und 23 Jahre jung. In der ersten vollen Saison mit dem Renault Williams Wiebe Laguna trumpften sie vor allem in der zweiten Saisonhälfte stark auf. Geprägt und gewonnen aber wurde die Division II vom Team Dieter Rottenberger und Jörg Weidinger im BMW 318i STW. Der 60-jährige Verkaufsleiter aus Burkardroth in Unterfranken und der 38-jährige Happurger Fahrwerks-Ingenieur gaben das Tempo der Gruppe H bis 2-Liter Hubraum vor, gewannen fĂĽnfmal ihre Klasse. Die Top-Drei der KW 8V-Trophy – der Meisterschaft der Piloten mit 2-Ventil Motoren und den roten Startnummern auf den vorderen TĂĽren – bildeten den Abschluss dieser Runde. Die Pokale kamen aus den Händen von KW Berg-Cup Sportleiter Wolfgang Glas und von Andreas Ungerer, dem Motorsport-Abteilungsleiter im Hause König Renn- und Sportsitze. König-Sitze unterstĂĽtzt die KW Berg-Cup 8-Ventiler Subwertung schon lange, steuerte auch in diesem Jahr wertvolle und sichere Rennsitze fĂĽr die Preisträger bei. Stefanie Deutsch und Tobias Stegmann fuhren im Schneider Audi 50 zu Rang drei. Zweiter wurde Nils Abb, in dessen VW Polo ebenfalls ein Schneider Motor fĂĽr die nötige Power sorgt. Der Sieg aber wurde auch hier von einem Team geholt. Von Johann Hatezic und Roland Christall auf einem Opel Ascona B. Sie durften sich zusätzlich ĂĽber die „Pokale Pilsner Trophy“ freuen, den KW 8V-Trophy Wanderpokal, den sie erstmals fĂĽr ein Jahr in Besitz nehmen konnten.

Mit echten Mega-Hammerpreisen – zur Verfügung gestellt von den KW Berg-Cup Sponsoren, von Titus Automotive und von Berg-Cup Partner DSK – wartete einmal mehr die „DMV Team Berg-Cup“ Tombola auf. Glücksfee Elena zog die Lose mit sicherer Hand stilgerecht aus einem Pokal. Und nicht nur die absoluten Spitzenpreise wie der 1.000,-- Euro Sicherheitszellen-Gutschein, die Rennreifen, der Satz BBS Rennfelgen, die KW Sitzgarnituren und das große KW Alu-Faltzelt lösten bei den Gewinnern Jubelschreie und Beifall im Publikum aus.

Die anschließende Ehrung der drei Erstplatzierten in der Gesamtwertung des KW Berg-Cups Gruppe H 2013 nahmen Manfred Schulte und Jürgen Wohlfarth, einer der Geschäftsführer unseres langjährigen Titelsponsors KW Automotive, vor. Gemeinsam überreichten sie die drei Siegerkränze an Roman Sonderbauer (P3), Björn und André Wiebe (P2) sowie die Gesamtsieger Dieter Rottenberger und Jörg Weidinger. Bei denen noch anzumerken bleibt, dass der Begriff Team in ihrem Fall auch die beiden engagierten Mechaniker Christian und Florian ebenso einschließt wie den unvergessenen früheren KW Berg-Cup Sportleiter Georg Plasa, der mit seinem unerschöpflichen technischen Knowhow und seinen gesammelten Daten dem 2007 begonnen Projekt „BMW 318i STW“ selbstlos Starthilfe leistete. Starthilfe zum absoluten KW Berg-Cup Gipfel, der nun erreicht wurde. Der „Pokale Pilsner Cup“ genannte Wanderpokal gehört Dieter, Jörg und dem Team nun für ein Jahr.

Emotion und Gänsehaut-Feeling pur dann beim großen Schlussbild. Als alle Preisträger der 26. KW Berg-Cup Saison auf der Bühne zu den Klängen von „Stand up fort the Champions“ minutenlang stehende Ovationen und stürmischen Beifall erhielten.

Mit den Schlussworten und dem Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass der KW Berg-Cup auch 2013 ein Top-Erfolg und ein Motorsport-Aushängeschild war, wurde die Bar im Vestibül eröffnet.

Und damit endet auch die Chronisten-Pflicht. Aber einen kleinen Nachtrag kann der sich ja doch nicht verkneifen. Zu den Rhythmen von DJ Marco Zobel wurde ausgelassen gefeiert. Sehr ausgelassen. Und lange. Und losgelöst vom Saison- und Siegerehrungsstress schwangen einige das Tanzbein. Auch solche, von denen man es nicht unbedingt so erwartet hätte. Wer? Das würdet ihr wissen, wenn ihr da geblieben wärt. Hm, wenn der Winter eintönig, lang und kalt werden sollte, könnte man ja auch darüber noch einen detailierten Bericht schreiben, oder? Nein, keine Angst, ich bin kein Enthüllungs-Journalist und Paparazzi. Versprochen! Daher soll die einsatzfreudige und schwer arbeitende Bar-Besatzung das Schlusswort haben, das ja aus unserer Berg-Cup Sicht durchaus als Kompliment gewertet werden kann: „Uff! Bei den Galas, die wir so kennen und betreuen, da ist aber viel weniger los. Und die dauern auch nicht sooo lange.“

Bleibt die KW Berg-Cup Siegerehrung in Bad Mergentheim, und danach sieht es aus, dann werden sich die Bar-Jungs wohl an das verschärfte KW Berg-Cup Tempo gewöhnen müssen. Das nicht nur auf den Rennstrecken, sondern auch beim Feiern an den Tag (oder doch eher in die Nacht?) gelegt wird.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Ăśberschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt ĂĽbrigens nicht nur fĂĽr die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch fĂĽr die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flĂĽssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen ĂĽber das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kĂĽhl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spĂĽren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die GemĂĽter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schlieĂźt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und wĂĽrdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar fĂĽr ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet fĂĽr BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 ĂĽbertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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