Am 2./3. August 2014 stehen auf der 2,030 km langen Kultstrecke des „Uphöfener Berges“ im Osnabrücker Land wieder die wunderschönen und schnellen PS-Boliden beim 47. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen im Mittelpunkt des Interesses.

Das Automobil-Event bietet wieder ein einmaliges und hochkarätiges Programm mit zahlreichen nationalen und internationalen Automobil-Meisterschaften, an der Spitze der 10. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup, präsentiert von der RWE, der in 2014 bei 14 Rennen in 8 Ländern ausgetragen wird.

Und die Besucher sind hier „hautnah“ dabei: ob an den Schlüsselstellen der kurvenreichen Rennstrecke oder in allen Teilen des Fahrerlagers – mit einer einzigen Eintrittskarte erlebt man die letzten Vorbereitungen zum Start, verfolgt, ob der Teilnehmer beim Kampf gegen die Uhr die Ideallinie in seinem Lauf findet oder führt mit den Automobilsportlern ein zwangloses „Benzingespräch“.

Sportlich steht Jahr für Jahr das Ringen um den Gesamtsieg im Mittelpunkt des Besucher-und starken Medieninteresses. Auch in 2014 werden sicher wieder mehr als ein halbes Dutzend Sportfahrer für die begehrte Trophäe in Betracht kommen. Die spektakulären Boliden der Formel-3000-Rennwagen, der offenen ein-und zweisitzigen Rennsportfahrzeuge sowie der anderen Formel-Gruppen, die bei Spitzenleistungen von fast 600 PS gerade mal ein Gewicht von etwas mehr als 500 kg auf die Waage bringen, stellen hierbei die Top-Favoriten. Dabei sein werden, neben zahlreichen weiteren europäischen Fahrern, auf jeden Fall u.a. der amtierende Schweizer Rennsportmeister Eric Berguerand im Lola-3000, ebenso wie der amtierende europäische Champion der FIA HillClimb Challenge 2013,Vaclav Janik, Tschech. Republik, ebenso wie der Schweizer Vize-Meister Simon Hugentobler, ebenfalls beide im Lola Formel 3000.  Im leistungsstarken Feld der offenen Rennsportwagen mit den diversen Osella-, Norma- und Radical-Typen gibt es ebenfalls eine Reihe von europäischen Spitzenfahrern, die für einen Tagessieg immer gut sind.

 

Die PS-starken Tourenwagen aus dem KW Berg Cup Gruppe H bieten den Fans absolutes Spitzentuning auf der Rennstrecke. Die einmalige Markenvielfalt mit den leistungsverbesserten Modellen z.B. des VW Polo, Opel Kadett, Ford Escort, diversen Fiat-und Lancia Rennvarianten, VW Golf, BMW 2002 und 320, aber auch verschiedener Typen der Marken, Toyota, Citroen, Renault, Peugeot, Nissan, Subaru und Porsche unterstreichen den Ruf als Europas beliebteste Breitensportserie im Automobilsport.

Ein besonderes Highlight stellen die leistungsstarken Tourenwagen aus den Top-Serien des Automobilsports dar. Die ehemaligen Fahrzeuge aus der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (z.B. Opel Astra, AMG Mercedes Benz 190, BMW M3)), Tourenwagen-Weltmeisterschaft (z.B. Seat Leon WTCC mit Manfred Lewe), Supertourenwagen-Meisterschaft(z.B. BMW 318i STW der amtierenden Berg-Cup Champions Dieter Rottenberger/Jörg Weidinger), Carrera- Cup, Britischen Tourenwagen-Meisterschaft (z.B. Renault Laguna)  und ganz aktuell ADAC GT-Masters (z.B. BMW  Z 4 GT3 mit  Henry Walkenhorst, einem der Top-Teams aus dem diesjährigen Langstreckenpokal am Nürburgring) werden dabei mit ihrem atemberaubendem Sound den Tourenwagen-Gesamtsieger ermitteln.

Besonders beliebt sind die Sportfahrzeuge, die in der Kategorie Historisch und der Youngtimer Generation einzustufen sind. Häufig hört man von den Besuchern „so ein Auto habe ich gefahren, als ich meinen Führerschein bestanden habe“ – gemeint ist die Meute aus dem NSU Bergpokal. Die am Berg präsentierten NSU TT-Modelle sind jedoch gegenüber den ursprünglichen Serienfahrzeugen hier in einer optisch und leistungsmäßig deutlich verbesserten Rennversion zu bewundern, wie bei keinem anderen Rennwettbewerb.

Eine bunte Vielfalt tummelt sich in der Serie GLPBerg. Dabei geben einige wunderschöne Rennvarianten britischer Herkunft den Ton an, z.B. Lotus Seven, Ford Anglia, Ginetta, MG, Marco, Cooper und Mini Cooper. Dass die italienische Automobilkultur nicht zu kurz kommt, dafür sorgen einige „Rennsemmeln“ aus dem „Kampf der Zwerge“ mit vornehmlich wunderschön frisierten Fiat Abarth 850.

Ein Höhepunkt stellt die Kombination des Schauspielers Norbert Heisterkamp als Fahrer der legendären „Schwarzen Witwe“, dem fast 200 PS starken Opel Rekord in Rennversion dar. Das von Opel Classic präsentierte Fahrzeug wurde in der 60er Jahren unter anderem von Niki Lauda bei diversen Langstreckenrennen pilotiert und zu neuen Rundenrekorden getrieben. Das der historische Renner auch am  Berg Potenzial hat, bewies Norbert Heisterkamp schon im vergangenen Jahr seinen zahlreichen Fans.

Der 2. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück ist bisher einmalig in ganz Europa!

Nach der erfolgreichen Premiere in 2013 findet der Wettbewerb mit den Elektro-und Hybridfahrzeugen eine vielversprechende Fortsetzung. Dabei stehen in diesem Jahr einige neue Modelle im Mittelpunkt, die gerade erst ihre Premieren bei den weltweit größten Automobilmessen erlebt haben. Aber auch verschiedene Prototypen werden ihre sportliche Leistungsfähigkeit, insbesondere mit  nicht für möglich gehaltenen Beschleunigungswerten unter Beweis stellen und den Fokus auf diese zukunftsweisende und die Umweltressourcen schonende Antriebsform zu lenken.Es wird erwartet, daß u.a. die Fahrzeugmarken BMW, Opel, Ford, VW, Renault, Citroen, Mitsubishi, Lexus, Nissan und Smart am Start stehen werden, also eine bisher nicht dagewesene Vielfalt an E-Fahrzeugen. Das Original-Siegerfahrzeug der Rallye Monta Carlo für alternative Antriebe 2012, der Werks- Opel Ampera wird dabei von dem Luxemburger Berspezialisten Joe Schmitz gefahren.

Einen besonderen Höhepunkt erlebte das Projekt E-Mobil-Berg-Cup im Januar mit der Verleihung des DMSB-Umweltpreises 2013 anlässlich der Gala der Meister.

Alle Besucher sind schon heute herzlich eingeladen, dass große E-Zelt mit dem Fahrerlager der Teilnehmer am 2. E-Mobil-Berg-Cup zu besuchen und dort an attraktiven Aktionen teilzunehmen.

„Cars&Fun“ steht daneben für ganz viel Event-Programm auf und neben dem Renngeschehen, sowohl für kleine als auch die großen Gäste.

Skater-Ikone Titus Dittmann präsentiert mit seiner Stiftung „Skate aid“ seine vom 24-Stunden Rennen bekannte „Green Gas“ Dodge Viper und gibt natürlich gerne Autogramme im Fahrerlager.

Einmalig und schon traditionell am Uphöfener Berg ist der Besuch einiger italienischer Supersportwagen. Der Ferrari Club Deutschland und Sportauto Dransmann werden dabei wieder einige der seltenen und  äußerst spektakulären Modelle aus dem Hause Ferrari durch die hoffentlich dichtgedrängten Besucherreihen im Fahrerlager-und Vorstartbereich bewegen und dann auf der einmaligen Startgeraden aufdröhnen lassen.

Erstmalig präsentiert Volkswagen die R-Modelle beim Int. Osnabrücker Bergrennen.

Ursprünglich stand der Buchstabe „R“ für Racing. Daraus ist eine Erfolgsgeschichte erwachsen. Mit einer Vielzahl für individuelle  Ansprüche maßgefertigter Fahrzeuge, die ihre Besitzer jeden Tag neu begeistern. Die Leidenschaft des Motorsports – weiterentwickelt und auf die Straße gebracht für Automobilfanatiker, die das Besondere suchen. So werden topaktuelle Straßenmodelle des VW Golf R,  VW Scirocco R, der VW Polo WRC und die Rennversion des VW Scirocco GT 24 für die Besucher hautnah erlebbar sein.

Zu einer festen und äußerst beliebten Einrichtung ist die RWE Erlebniswelt geworden. Hier werden Top-aktuelle Energiethemen für große und kleine „Entdecker“ erlebbar gemacht und animieren zum Mitmachen. Mitten im pulsierenden Renngeschehen werden hier auf spielerische Weise eine Reihe von attraktiven Angeboten rund um das Thema „Energiezukunft“ angeboten, wobei insbesondere für die kleinen Gäste auch eine Betreuung zur Verfügung steht.

Der Nationalspieler im Rollstuhlbasketball und TV-Star aus der RTL 2-Serie „Berlin Tag&Nacht“, Tan Caglar ist erstmals beim Int. Osnabrücker Bergrennen zu Gast und steht seinen Fans gerne  für Autogrammwünsche zur Verfügung.

Das 47. Int. Osnabrücker Bergrennen „Cars&Fun“ findet am Samstag, 2. August 2014 in der Zeit von 8:30 bis 18:00 Uhr (Trainings-und Qualifikationsläufe) sowie am Sonntag, 3. August 2014 von 8:30 bis ca. 17:00 Uhr (Rennläufe) am Uphöfener Berg in 49176 Hilter-Borgloh statt.

Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse und im Online-Vorverkauf (ermäßigt) unter www.msc-osnabrueck.com.

Weitere aktuelle Informationen zu „Cars&Fun“ 47. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2014 findet man auf der Homepage des Veranstalters www.msc-osnabrueck.com.

Pressefotos  stehen  auf der Homepage  www.msc-osnabrueck.com  im Menü „Bergrennen/Pressedownloads 2014“ zur freien Verfügung.

Direkter Kontakt zum Veranstalter :

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

sponsor banner

News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

Weiterlesen ...
 

News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

Weiterlesen ...
 

Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

Weiterlesen ...
 

Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

Weiterlesen ...
 

tij banner

Zum Seitenanfang