Am 2./3. August 2014 stehen auf der 2,030 km langen Kultstrecke des „Uphöfener Berges“ im Osnabrücker Land wieder die wunderschönen und schnellen PS-Boliden beim 47. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen im Mittelpunkt des Interesses.

Das Automobil-Event bietet wieder ein einmaliges und hochkarätiges Programm mit zahlreichen nationalen und internationalen Automobil-Meisterschaften, an der Spitze der 10. Lauf zum FIA Int. Hill Climb Cup, präsentiert von der RWE, der in 2014 bei 14 Rennen in 8 Ländern ausgetragen wird.

Und die Besucher sind hier „hautnah“ dabei: ob an den Schlüsselstellen der kurvenreichen Rennstrecke oder in allen Teilen des Fahrerlagers – mit einer einzigen Eintrittskarte erlebt man die letzten Vorbereitungen zum Start, verfolgt, ob der Teilnehmer beim Kampf gegen die Uhr die Ideallinie in seinem Lauf findet oder führt mit den Automobilsportlern ein zwangloses „Benzingespräch“.

Sportlich steht Jahr für Jahr das Ringen um den Gesamtsieg im Mittelpunkt des Besucher-und starken Medieninteresses. Auch in 2014 werden sicher wieder mehr als ein halbes Dutzend Sportfahrer für die begehrte Trophäe in Betracht kommen. Die spektakulären Boliden der Formel-3000-Rennwagen, der offenen ein-und zweisitzigen Rennsportfahrzeuge sowie der anderen Formel-Gruppen, die bei Spitzenleistungen von fast 600 PS gerade mal ein Gewicht von etwas mehr als 500 kg auf die Waage bringen, stellen hierbei die Top-Favoriten. Dabei sein werden, neben zahlreichen weiteren europäischen Fahrern, auf jeden Fall u.a. der amtierende Schweizer Rennsportmeister Eric Berguerand im Lola-3000, ebenso wie der amtierende europäische Champion der FIA HillClimb Challenge 2013,Vaclav Janik, Tschech. Republik, ebenso wie der Schweizer Vize-Meister Simon Hugentobler, ebenfalls beide im Lola Formel 3000.  Im leistungsstarken Feld der offenen Rennsportwagen mit den diversen Osella-, Norma- und Radical-Typen gibt es ebenfalls eine Reihe von europäischen Spitzenfahrern, die für einen Tagessieg immer gut sind.

 

Die PS-starken Tourenwagen aus dem KW Berg Cup Gruppe H bieten den Fans absolutes Spitzentuning auf der Rennstrecke. Die einmalige Markenvielfalt mit den leistungsverbesserten Modellen z.B. des VW Polo, Opel Kadett, Ford Escort, diversen Fiat-und Lancia Rennvarianten, VW Golf, BMW 2002 und 320, aber auch verschiedener Typen der Marken, Toyota, Citroen, Renault, Peugeot, Nissan, Subaru und Porsche unterstreichen den Ruf als Europas beliebteste Breitensportserie im Automobilsport.

Ein besonderes Highlight stellen die leistungsstarken Tourenwagen aus den Top-Serien des Automobilsports dar. Die ehemaligen Fahrzeuge aus der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (z.B. Opel Astra, AMG Mercedes Benz 190, BMW M3)), Tourenwagen-Weltmeisterschaft (z.B. Seat Leon WTCC mit Manfred Lewe), Supertourenwagen-Meisterschaft(z.B. BMW 318i STW der amtierenden Berg-Cup Champions Dieter Rottenberger/Jörg Weidinger), Carrera- Cup, Britischen Tourenwagen-Meisterschaft (z.B. Renault Laguna)  und ganz aktuell ADAC GT-Masters (z.B. BMW  Z 4 GT3 mit  Henry Walkenhorst, einem der Top-Teams aus dem diesjährigen Langstreckenpokal am Nürburgring) werden dabei mit ihrem atemberaubendem Sound den Tourenwagen-Gesamtsieger ermitteln.

Besonders beliebt sind die Sportfahrzeuge, die in der Kategorie Historisch und der Youngtimer Generation einzustufen sind. Häufig hört man von den Besuchern „so ein Auto habe ich gefahren, als ich meinen Führerschein bestanden habe“ – gemeint ist die Meute aus dem NSU Bergpokal. Die am Berg präsentierten NSU TT-Modelle sind jedoch gegenüber den ursprünglichen Serienfahrzeugen hier in einer optisch und leistungsmäßig deutlich verbesserten Rennversion zu bewundern, wie bei keinem anderen Rennwettbewerb.

Eine bunte Vielfalt tummelt sich in der Serie GLPBerg. Dabei geben einige wunderschöne Rennvarianten britischer Herkunft den Ton an, z.B. Lotus Seven, Ford Anglia, Ginetta, MG, Marco, Cooper und Mini Cooper. Dass die italienische Automobilkultur nicht zu kurz kommt, dafür sorgen einige „Rennsemmeln“ aus dem „Kampf der Zwerge“ mit vornehmlich wunderschön frisierten Fiat Abarth 850.

Ein Höhepunkt stellt die Kombination des Schauspielers Norbert Heisterkamp als Fahrer der legendären „Schwarzen Witwe“, dem fast 200 PS starken Opel Rekord in Rennversion dar. Das von Opel Classic präsentierte Fahrzeug wurde in der 60er Jahren unter anderem von Niki Lauda bei diversen Langstreckenrennen pilotiert und zu neuen Rundenrekorden getrieben. Das der historische Renner auch am  Berg Potenzial hat, bewies Norbert Heisterkamp schon im vergangenen Jahr seinen zahlreichen Fans.

Der 2. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück ist bisher einmalig in ganz Europa!

Nach der erfolgreichen Premiere in 2013 findet der Wettbewerb mit den Elektro-und Hybridfahrzeugen eine vielversprechende Fortsetzung. Dabei stehen in diesem Jahr einige neue Modelle im Mittelpunkt, die gerade erst ihre Premieren bei den weltweit größten Automobilmessen erlebt haben. Aber auch verschiedene Prototypen werden ihre sportliche Leistungsfähigkeit, insbesondere mit  nicht für möglich gehaltenen Beschleunigungswerten unter Beweis stellen und den Fokus auf diese zukunftsweisende und die Umweltressourcen schonende Antriebsform zu lenken.Es wird erwartet, daß u.a. die Fahrzeugmarken BMW, Opel, Ford, VW, Renault, Citroen, Mitsubishi, Lexus, Nissan und Smart am Start stehen werden, also eine bisher nicht dagewesene Vielfalt an E-Fahrzeugen. Das Original-Siegerfahrzeug der Rallye Monta Carlo für alternative Antriebe 2012, der Werks- Opel Ampera wird dabei von dem Luxemburger Berspezialisten Joe Schmitz gefahren.

Einen besonderen Höhepunkt erlebte das Projekt E-Mobil-Berg-Cup im Januar mit der Verleihung des DMSB-Umweltpreises 2013 anlässlich der Gala der Meister.

Alle Besucher sind schon heute herzlich eingeladen, dass große E-Zelt mit dem Fahrerlager der Teilnehmer am 2. E-Mobil-Berg-Cup zu besuchen und dort an attraktiven Aktionen teilzunehmen.

„Cars&Fun“ steht daneben für ganz viel Event-Programm auf und neben dem Renngeschehen, sowohl für kleine als auch die großen Gäste.

Skater-Ikone Titus Dittmann präsentiert mit seiner Stiftung „Skate aid“ seine vom 24-Stunden Rennen bekannte „Green Gas“ Dodge Viper und gibt natürlich gerne Autogramme im Fahrerlager.

Einmalig und schon traditionell am Uphöfener Berg ist der Besuch einiger italienischer Supersportwagen. Der Ferrari Club Deutschland und Sportauto Dransmann werden dabei wieder einige der seltenen und  äußerst spektakulären Modelle aus dem Hause Ferrari durch die hoffentlich dichtgedrängten Besucherreihen im Fahrerlager-und Vorstartbereich bewegen und dann auf der einmaligen Startgeraden aufdröhnen lassen.

Erstmalig präsentiert Volkswagen die R-Modelle beim Int. Osnabrücker Bergrennen.

Ursprünglich stand der Buchstabe „R“ für Racing. Daraus ist eine Erfolgsgeschichte erwachsen. Mit einer Vielzahl für individuelle  Ansprüche maßgefertigter Fahrzeuge, die ihre Besitzer jeden Tag neu begeistern. Die Leidenschaft des Motorsports – weiterentwickelt und auf die Straße gebracht für Automobilfanatiker, die das Besondere suchen. So werden topaktuelle Straßenmodelle des VW Golf R,  VW Scirocco R, der VW Polo WRC und die Rennversion des VW Scirocco GT 24 für die Besucher hautnah erlebbar sein.

Zu einer festen und äußerst beliebten Einrichtung ist die RWE Erlebniswelt geworden. Hier werden Top-aktuelle Energiethemen für große und kleine „Entdecker“ erlebbar gemacht und animieren zum Mitmachen. Mitten im pulsierenden Renngeschehen werden hier auf spielerische Weise eine Reihe von attraktiven Angeboten rund um das Thema „Energiezukunft“ angeboten, wobei insbesondere für die kleinen Gäste auch eine Betreuung zur Verfügung steht.

Der Nationalspieler im Rollstuhlbasketball und TV-Star aus der RTL 2-Serie „Berlin Tag&Nacht“, Tan Caglar ist erstmals beim Int. Osnabrücker Bergrennen zu Gast und steht seinen Fans gerne  für Autogrammwünsche zur Verfügung.

Das 47. Int. Osnabrücker Bergrennen „Cars&Fun“ findet am Samstag, 2. August 2014 in der Zeit von 8:30 bis 18:00 Uhr (Trainings-und Qualifikationsläufe) sowie am Sonntag, 3. August 2014 von 8:30 bis ca. 17:00 Uhr (Rennläufe) am Uphöfener Berg in 49176 Hilter-Borgloh statt.

Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse und im Online-Vorverkauf (ermäßigt) unter www.msc-osnabrueck.com.

Weitere aktuelle Informationen zu „Cars&Fun“ 47. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2014 findet man auf der Homepage des Veranstalters www.msc-osnabrueck.com.

Pressefotos  stehen  auf der Homepage  www.msc-osnabrueck.com  im Menü „Bergrennen/Pressedownloads 2014“ zur freien Verfügung.

Direkter Kontakt zum Veranstalter :

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

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Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

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Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

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