Das vorletzte Bergrennen der Deutschen Bergmeisterschaft im malerischen Ort Eichenbühl findet eigentlich immer am ersten Septemberwochenende statt. Durch eine Terminkollision mit der Michaelis Messe musste man dieses Jahr allerdings um eine Woche nach hinten verschieben. Dies tat der guten Stimmung beim und um das Rennen aber keinen Abbruch. Fast jeder aus Eichenbühl und den umliegenden Ortschaften packt mit an und bietet den dieses Jahr über 209 angereisten  Startern wieder ein großes fränkisches Volksfest, gepaart mit viel Rennsport. Denn um den Rennsport geht es schließlich auch auf der 3050m langen, sehr selektiven Strecke von Eichenbühl nach Umpfenbach.  Der sehr technische untere Teil verlangt nach guter Streckenkenntnis und genauen Einlenkpunkten um die optimale Linie und genügend Schwung für den oberen superschnellen Teil der Strecke mitzunehmen, wo die Fahrer dann im sechsten Gang voll ausgedreht auf die Zielkurve zufahren und das Auto hart zusammenbremsen müssen.  Hier finden sich neben den beiden anderen bekannten Streckenabschnitten Klinge und Honda-Kurve, die meisten Zuschauer ein. Das Wetter drohte dem Team von Rennleiter und Clubpräsident des GAMSC Würzburg, Peter Thumbeck, fast einen Strich durch die Rechnung zu machen. Der gesamte Freitag war total verregnet und machte es für den ein oder anderen schwierig ins Fahrerlager zu kommen und dort den avisierten Platz zu beziehen. Doch pünktlich zum Training am Samstag kam die Sonne heraus und lies ab dem zweiten der beiden Trainingsläufe den Wechsel auf Slicks zu. Wie bei jedem Rennen, zeigten noch nicht alle, was sie hinter dem Volant konnten und wogen den ein oder anderen in trügerische Sicherheit. In der Gruppe H/FS/E1 bis 2L Hubraum fehlte Jörg Weidinger aufgrund seines geplanten Einsatzes beim Team Scheid Motorsport im Rahmen des 8. VLN Rennens. Doch hier schien das Wetter die Oberhand zu behalten und man sagte das Rennen aufgrund von starkem Nebel nach Stunden Wartezeit ab. Jörg reiste am Samstagnachmittag nach, trainierte genau einen Lauf und siegte wieder einmal deutlich in der Klasse. Als Sahnehäubchen gab es für den BMW 318i STW Piloten den Titel des Deutschen Automobil Bergmeisters der Tourenwagen und natürlich noch den Tourenwagen-Gesamtzweiten hinter dem Innsbrucker Kaufmann Herbert Stolz im Porsche 935 DP2. Ihm folgte der schnellste Fronttriebler vom Wochenende, Mario Minichberger im VW Minichberger Scirocco I 16V.

 

Den Gesamtsieg und den neuen Streckenrekord sicherte sich der Slowene und Wahl-Freiburger Patrik Zajelsnik im Norma Mugen M20 V8. Das letzte Mal war er vor 8 Jahren in Eichenbühl und nutze so den Samstag ganz intensiv für seine Vorbereitung für die Mission Tagessieg und Streckenrekord. Der Klassensieg in der Gruppe E2-SC bis 3000 ccm Hubraum geht natürlich ebenfalls an Patrik Zajelsnik. Der amtierende Bergmeister Uwe Lang hatte im betagten Osella BMW PA 20/S EVO das Nachsehen und musste mit P2 auf seiner Heimstrecke vorlieb nehmen. Ein weiterer Osella PA 20/S Pilot, Dino Gebhard, stellte seinen Osella auf P3 ab. Ein bis dahin noch nicht in der Deutschen Bergmeisterschaft aufgetretener Fahrer sorgte für einen Überraschungssieg in der Gruppe E2-SC bis 2000 ccm. Thomas Conrad im CRS Renault 2.0 verwies Bernd Letmade im Norma Honda M20 und Uwe Wolpert im UWR WFK07 auf die Plätze 2 und 3. Verwunderung machte sich unter den Aspiranten breit - da kommt einer, fährt und siegt auch noch in der Klasse. Wir dürfen gespannt sein, ob wir Thomas Conrad noch öfters sehen werden. Francesco D'Acri war im Elia Avrio ST09 leider Einzelstarter in seiner Klasse und gewann diese somit auch, ebenso wie Hannes Feldmann im Formel Ford van Diemen RF79 in der Klasse der Formel Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum. Frank Debruynes Plan mit einem weiteren Bergmeisterschaftstitel scheint Früchte zu tragen. Ein weiterer Klassensieg für den Dallara F303 Piloten in der Gruppe E2-SS bis 2000 ccm vor  Georg Lang im Tatuus FR20 und Robert Meiers im Dallara F300.

Aus 5 mach 2 lautete leider das Motto der Gruppe E2-SH über 3000 cm Hubraum. Im ersten Rennlauf erwischte es Holger Hovemann und Sebastian Schmitt fast zeitgleich. Der schnell unterwegs gewesene Holger buchte für sich und seinen Opel Kadett C Coupé GT/R V8 eine nicht bestellte Karussellfahrt in der Zielkurve mit leichtem Einschlag an der Front. Sebastian Schmitt flog am Opel Astra Coupé V8 DTM gleich zwei Mal am Wochenende der Frontsplitter auseinander und verhinderte so eine mögliche gute Platzierung. Alexander Hin schied mit der neu aufgebauten ultraflachen Opel Kadett C Coupé auf PRC Gruppe CN Basis, nach dem ersten Wertungslauf aus. Somit waren nur noch Norbert Brenner im Opel Vectra GTS V8 DTM und Klaus Hoffmann im Opel Astra Coupé V8 DTM übrig. Norbert lies an seinem Heimberg keine Zweifel offen und siegte mit 2 Sekunden Abstand vor seinem Markenkollegen.

In der Gruppe H/FS/E1 über 3000 ccm Hubraum konnte Herbert Stolz neben seinem Tourenwagengesamtsieg natürlich auch den Klassensieg für sich verbuchen. Norman Struckmann im Ford Escort Cosworth und Norbert Handa im neu aufgebauten Lancia Delta Integrale komplettierten das Stockerl auf Rang 2 und 3. Norbert Handas Lancia bockte leider ein wenig und wollte so gar nicht wie Norbert wollte, sonst wäre hier sicherlich mehr drin gewesen. Markus Wüstefeld machte in der Gruppe H/FS/E1 über 2000 ccm alles im internen DTM Duell alles klar und siegte im Mercedes  AMG 190E Evo 2 vor dem Österreicher Bernhard Permetinger im BMW E30 M3 und Siegfried Hauff im Opel Böhm Kadett C Coupé. Schnellster 2V-Technik Pilot war Thomas Ostermann im Hartge BMW E30 325i.

Bei den drei Selbstzündern der Gruppe H bis 2000 ccm Diesel gewann Jürgen Fechter im vom Manfred Pape erworbenen VW Golf V R-TDI vor Sepp Koller im Alfa 147 JTD und Marco Auerochs im Ford Mondeo Turnier. Ford Mondeo Turnier? Ja, Marco war der absolute Exot am Wochenende und gab seinem qualmenden Dickschiff ordentlich die Sporen, ganz zur Freude der zahlreichen Fans entlang der Strecke. Und dann kam Jörg, ganz einfach Jörg - Jörg Weidinger. Er reiste spät an, kam dafür aber gewaltig, stellte einmal mehr unter Beweis, dass er sich den Titel des Deutschen Automobil Bergmeisters der Tourenwagen redlich verdient hat. Mit von Anfang an Wahnssinnszeiten, setzte er sich in der Addition der 3 Läufe mit insgesamt 5,243 sek. Abstand auf den zweitplatzierten Mario Minichberger im VW Minichberger Scirocco I 16V ab. André Wiebe im blauen Renault Williams Wiebe Laguna BTCC kam als Dritter in der Klasse ins Ziel. Roman Sonderbauer als bester Opel Kadett C Coupé 16V belegte Rang 4. Peter Naumann im aufgeladenen VW Polo II 1.4  Supercharger 16V machte die Top 5 komplett. Er hatte leider am Samstag schon wieder mit technischen Problemen zu kämpfen und macht wohl auch drei Kreuze, wenn die Saison vorbei ist. Schnellster 8V Pilot wurde Norbert Wimmer, da am Samstag einen kleinen Ausritt in der Hondakurve hatte. Das Team konnte aber schnell reparieren, so dass Norbert einen Lauf später wieder am Start war. Pech hatte auch Hans-Dieter Seitz im Ford Escort RS2000 als ihm kurz vor der Zielkurve der Motor um die Ohren flog und er seine liebe Mühe und Not hatte, das Auto nicht zu verlieren.

Bei den zahlreich vertretenen Fahrern in der Gruppe H/FS/E1 bis 1600 ccm gab es ebenfalls zwei folgenschwere Motorschäden zu verzeichnen. Manfred Schulte riss ein Pleuel ab und gab die Sicht auf die zertrümmerten Innereien des Citroen AX Kit Cars preis. Unser sympathischer Finne Mikko Kataja baute in vielen Nachtschichten einen neuen 8V Stoßstangen Motor zusammen und war auch guter Dinge, bis auch ihn kurz nach der Ziellinie ein kapitaler Motorschaden ereilte. Den Sieg in der Klasse konnte sich Hans Paulitsch mit seinem VW Minichberger Scirocco I 16V sichern. Der Eisgenosse Werner Rohr kam mit seinem Toyota Corolla AE86 auf Rang zwei. Helmut Maier im VW Spiess Golf I 16V wurde mit kleinem Abstand guter Dritter. Schnellster 8V Pilot wurde hier Benedikt Schulte im Citroen AX Sport.  Auch die Gruppe H/FA/E1 bis 1400 ccm war wieder hart umkämpft, sowohl familiär als auch außerfamiliär. Fast gleich auf liegend rammte Armin Ebenhöh in der Zielkurve einen Leitpfosten weg, beschädigte sich dabei den Frontspoiler und konnte seine Zeiten nicht weiter verbessern. Schwiegerpapa Franz Weißdorn aber schon, der im letzten Lauf seine Zeit um fast eine Sekunde verbessern konnte und damit auch die Klasse gewann. Thomas Pröschel im VW Schneider Polo II 16V belegte Rang 3. Thomas Kohler im Fiat X 1/9 16V wurde starker vierter. Christof Hörnig im VW Polo II 8V wurde vor heimischer Kulisse 5. und bester 8V Pilot.
Die kleinsten der Gruppe H/FS/E1 bis 1150 ccm kürte Jürgen Schneider im VW Schneider Polo II 16V zu ihrem Sieger. Jürgen Heßberger im Fiat 127 Sport Martini Racing 8V wurde zweiter und schnellster 8V Pilot. Tobias Stegmann im Schneider Audi 50 8V wurde dritter und komplettierte das Podest.

In der Gruppe A über 2000 ccm balgte sich alt gegen neu. Die Piloten aus den Reihen des Classic Berg Cups (CBC) gegen die Armada von Mitsubishi Evos. Ex Europameister Roland Wanek gewann hier im Evo IX gegen Richard Rein im Ford Capri RS2600 und Ludger Dreyfürst im Mitsubishi Lancer CTO. Vierter wurde Albert Vogt im Subaru Impreza WRX Sti, während Heinz Neurohr mit seiner Renault Alpine A310S die Top 5 komplettierte.  Jochen Stoll machte im Peugeot 306 S16 eine Klasse tiefer bis 2000 ccm alles klar und gewann die Gruppe A bis 2000 ccm. Kevin Veit auf BMW E30 320is und Alexander Reder im BMW E36 folgten auf den Rängen zwei und drei. VW Scirocco I GTI Pilot Ronny Hering setzte sich gegen Heinz-Peter Boch in der Gruppe A bis 1600 ccm durch.  Ulrich Zeitz vom Homburger AC gewann im Peugeot 106 die Gruppe N bis 1400 ccm vor Luigi D'Acri und Silvio Montalto, beide ebenfalls Peugeot 106.

Im Lager des NSU Bergpokals deutet sich wohl durch den Klassensieg in Eichenbühl ein weiter Titelgewinn für Steffen Hofmann in seinem blauen NSU TT an, der wohl seine vorerst letzte Saison im NSU Bergpokal bestreiten will. Etwas neues ist in Planung, wird aber noch nicht verraten.  Zweiter wurde Jörg Davidovic im NSU TT. Thomas Krystofiak im großen NSU 1200C wurde dritter in der Klasse. Karlheinz Meurer und Walter Voigt komplettierten die Top 5.

Weitere Ergebnisse:

  • Gruppe G - Klasse 7: Matthias Marquardt - BMW 318ti
  • Gruppe G - Klasse 9: Hans-Joachim Brett - BMW Z4
  • GLP Gesamt: Stephan Lewitzki - Ford Anglia

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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