Am 1./2. August 2015 stehen auf der 2,030 km langen Kultstrecke des „Uphöfener Berges“ im Osnabrücker Land wieder die grandiosen und schnellen PS-Boliden im Mittelpunkt beim 48. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen.

Der Automobil-Event bietet ein einmaliges und spektakuläres Programm mit zahlreichen nationalen und internationalen Automobil-Meisterschaften, an der Spitze der 9. Lauf um den FIA Int. Hill Climb Cup 2015, präsentiert von der RWE.

Und für die Besucher besonders attraktiv: sie sind hier „hautnah“ dabei, ob an den Schlüsselstellen der kurvenreichen Rennstrecke oder in allen Teilen des Fahrerlagers – mit einer  Eintrittskarte erlebt man die letzten Vorbereitungen zum Start, verfolgt, ob der Teilnehmer beim Kampf gegen die Uhr die Ideallinie in seinem Lauf findet oder führt mit den Piloten ein zwangloses „Benzingespräch“.

Sportlich steht der das Ringen um die Bestzeiten  der schnellsten europäischen Piloten mit ihren Formel-Rennwagen, Sportwagen und Tourenwagen im Mittelpunkt des Besucher-und starken Medieninteresses. Die spektakulären Boliden der Formel-3000-Rennwagen, der offenen ein-und zweisitzigen Rennsportfahrzeuge sowie der anderen Formel-Gruppen, die bei Spitzenleistungen von fast 600 PS gerade mal ein Gewicht von etwas mehr als 500 kg auf die Waage bringen, stellen hierbei die Top-Favoriten auf den Gesamtsieg. 

Als Favorit startet der Titelverteidiger des vergangenen Jahres, der Schweizer Bergmeister Eric Berguerand mit dem atemberaubenden Lola-Formel 3000, der nicht nur unglaubliche Beschleunigungswerte erreicht, sondern auch durch einen phantastischen Sound besticht. Dem steht der Wolf GB08 F1 des Luxemburgers David Hauser in Nichts nach. Mit dem mit einer Sicherheitstechnik nach Formel 1 Standard ausgerüsteten Fahrzeug bestreitet der Student in 2015 alle Läufe zur Europa-Bergmeisterschaft und möchte nach seinem Unfallpech im vergangenen Jahr auf jeden Fall ganz nach vorne fahren.

Die rund ein Dutzend Formel 3000-Rennwagen verbreiten ohne Übertreibung das Flair eines Formel 1-Rennens. Außerdem werden zahlreiche offene Sportwagen mit grandiosem Sound „den Berg rocken“, dabei will der Wahl-Freiburger Patrick Zajelsnik (Slowenien) mit seinem Mugan-Honda wieder aufs Treppchen fahren.

Auch in der attraktiven Formel 3-Klasse wird es um hundertstel Sekunden gehen, insbesondere zählen hier die Starter aus Frankreich,

Großbritannien, Belgien, aber auch der Deutsche Meister Frank Debruyne mit dem Dallara-Opel zu den Favoriten.

„Rennsport pur“ im Osnabrücker Land ist also garantiert!

Die beiden Ur-Quattro`s des Bulgaren Nikolay Zlatkov, amtierender europäischer Hill Climb Champion, sowie des Briten Keith Edwards mit jeweils 850 PS sind wahre „Kraftprotze“. Sie gehören zu den absoluten „Lieblingen“ an den europäischen Bergstrecken. Nur in Osnabrück sind die Beiden gleichzeitig am Start, die unzähligen Fans des Audi Ur-Quattros, mit denen einst Walter Röhrl für Furore sorgen, werden die phantastischen Boliden im Fahrerlager bestürmen.

Das internationale Tourenwagenfeld hat noch weit mehr zu bieten. Spektakulär und ein absolutes Novum am Berg ist der Auftritt von Walkenhorst Motorsport mit zwei aktuellen BMW Z4 GT3 Rennwagen. Die über 500 PS starken Boliden geben bei ihrem Heimrennen ein einmaliges Gastspiel, wobei Henry Walkenhorst nach seinem glanzvollen 3. Rang im Gesamtklassement in 2014 wieder ganz vorne dabei sein möchte.

Die Liste der spektakulären und glanzvollen Tourenwagen der unterschiedlichsten Marken ist lang: Der Schweizer Ronnie Bratschi bringt einen über 700 PS starken Mitsubishi Lancer Evo mit der Empfehlung von zahlreichen Tourenwagen-Gesamtsiegen an den Start.

Sehr beliebt auch die Ex-DTM-Fahrzeuge wie der Opel Vectra DTM des 8fachen Deutschen Meisters Norbert Brenner (außerdem Mercedes 190 AMG, BMW M3); einmalig auch der Ferrari 355 GT des Schweizers Rene Ruch und der  Maserati von Michael Kuster. Mit Top-Fahrzeugen wird auch die Marke Porsche vertreten sein: der Französische Meister Nicolas Werver (Porsche 997 Cup), der Belgier Yannick Bodson (Porsche 997 GT3 Cup) und erstmals der mehrfache österreichische Staatsmeister Herbert Pregartner mit einem 900 PS starken Porsche GT2 RSR sorgen allesamt für Höchstspannung.

Weitere Top-Fahrzeuge aus verschiedenen Rennserien wie der WTCC Tourenwagen-Weltmeisterschaft, den GT Masters, BTCC Britischen Tourenwagen-Meisterschaft, STW Supertourenwagen z.B.  der Marken Renault, Seat, Volvo und BMW sorgen für weitere Glanzlichter.

Die PS-starken Tourenwagen aus dem KW Berg Cup Gruppe H bieten den Fans absolutes Spitzentuning auf der Rennstrecke. Die einmalige Markenvielfalt mit den leistungsverbesserten Modellen u.a. des VW Polo, Opel Kadett, Ford Escort, diversen Fiat-und Lancia Rennvarianten, VW Golf, BMW 2002 und 320, aber auch verschiedener Typen der Marken, Toyota, Citroen,

Renault, Peugeot, Nissan, Subaru und Porsche unterstreichen den Ruf als Europas beliebteste Breitensportserie im Automobilsport und stellen unbestritten „das Eldorado für Tuning-Fans“ dar.

Besonders beliebt sind auch die Sportfahrzeuge aus der historischen und der Youngtimer-Generation unter dem Motto „Autos für die Ewigkeit“. Häufig hört man von den Besuchern „so ein Auto habe ich gefahren, als ich meinen Führerschein bestanden habe“ – gemeint ist die Meute aus dem NSU Bergpokal. Die am Berg präsentierten NSU TT-Modelle sind hier jedoch gegenüber den ursprünglichen Serienfahrzeugen in einer optisch und leistungsmäßig deutlich verbesserten Rennversion zu bewundern, aber auf der Strecke pfeilschnell.

Eine bunte Vielfalt tummelt bei den historischen Fahrzeugen. Dabei geben einerseits wunderschöne Rennvarianten britischer Herkunft den Ton an, z.B. Lotus Seven, Ford Anglia, Ginetta, MG, Marco, Cooper und Mini Cooper; andererseits kommt die italienische Automobilkultur nicht zu kurz. Dafür

sorgen einige  „Rennsemmeln“ aus dem „Kampf der Zwerge“ mit vornehmlich  frisierten Fiat Abarth 850, die immer einen Blickfang darstellen.

Mit einem neuen Projekt präsentiert sich in diesem Jahr der beliebte und erfolgreiche Schauspieler Norbert Heisterkamp, der gerade in den Dreharbeiten zu einem neuen Kinofilm steckt. Gerade frisch auf den Markt gekommen ist der neue Supersportwagen Mercedes Benz AMG GT, der in seiner leistungsstärksten Variante über 500 PS leistet. Für die Besucher von „Cars&Fun“ eine attraktive Kombination, das Potential des High-Tec-Gerätes mit dem sympathischen Schauspieler zu erleben. Dazu erfüllt er im Fahrerlager gerne die Autogramm-und Fotowünsche der kleinen und großen Besucher.

Der 3. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück hat sich nicht nur im Osnabrücker Land etabliert. Erstmals gibt es in 2015 anlässlich des Ibergrennens im thüringischen Heilbad Heiligenstadt Ende Juni einen weiteren Lauf.

So findet der Wettbewerb mit den Elektro-und Hybridfahrzeugen eine vielversprechende Fortsetzung im Osnabrücker Land. Dabei stehen in diesem Jahr wieder einige sportliche Modelle im Mittelpunkt, die den sportlichen Reiz im Wettbewerb Chancengleichheit ausmachen. Aber auch verschiedene Prototypen werden ihre sportliche Leistungsfähigkeit, insbesondere mit  nicht für möglich gehaltenen Beschleunigungswerten unter Beweis stellen und den Fokus auf diese zukunftsweisende und die Umweltressourcen schonende Antriebsform zu lenken.

Es wird erwartet, daß u.a. die Fahrzeugmarken BMW, Opel, VW, Renault, Citroen, KIA, Mitsubishi, Lexus, Nissan, Mercedes Benz, Smart und natürlich die leistungsstarken rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge des amerikanischen Herstellers Tesla mit den Modellen des Roadsters und Model S am Start stehen werden – eine einmalige Vielfalt an Fahrzeugen mit Elektro-und Hybridantrieb.

Alle Besucher sind schon heute herzlich eingeladen, dass große E-Zelt mit dem Fahrerlager der Teilnehmer am 3. E-Mobil-Berg-Cup zu besuchen und dort an attraktiven Aktionen teilzunehmen.

Für alle Besucher, egal ob Rennsportfan oder nicht, ob Groß oder Klein bietet „Cars&Fun“ zahlreiche Top Act`s im Rahmenprogramm:

Der aus zahlreichen TV-Sendungen bekannte Skater-„Papst“ Titus Dittmann präsentiert mit seiner Stiftung „Skate aid“ seinen historischen Ford Mustang in Rennversion.

Einmalig und schon traditionell am Uphöfener Berg ist der Besuch einiger italienischer Supersportwagen. Sportauto Dransmann wird dabei wieder einige der ganz selten zu sehenden und äußerst spektakulären Modelle aus dem Hause Ferrari durch die dichtgedrängten Besucherreihen im Fahrerlager-und Vorstartbereich bewegen und dann auf der einmaligen Startgeraden aufdröhnen lassen; ebenso dabei ist wieder der JH-Lamborghini.

Die RWE Erlebniswelt präsentiert sich in diesem Jahr mit neuen Highlights. Besonders das RWE-Backmobil mitten im Fahrerlager lädt natürlich besonders die kleinen Gäste zum Mitmachen ein.

Dabei können die Gäste sich als aktive Koch-und Backexperten bewähren und anschließend natürlich auch selber verzehren. Das Mobil hat bereits bei zahlreichen Events Furore gemacht und unzählige kleine Fans gefunden. Auch

der RWE-E-Oldie und die Riesenhüpfburg sind natürlich tolle Anziehungspunkte neben dem sportlichen Geschehen.

Volkswagen präsentiert die R-Modelle beim Int. Osnabrücker Bergrennen.

Ursprünglich stand der Buchstabe „R“ für Racing. Daraus ist eine Erfolgsgeschichte erwachsen. Mit einer Vielzahl für individuelle  Ansprüche maßgefertigter Fahrzeuge, die ihre Besitzer jeden Tag neu begeistern. Die Leidenschaft des Motorsports – weiterentwickelt und auf die Straße gebracht für Automobilfanatiker, die das Besondere suchen. So werden die Besucher topaktuelle Straßenmodelle des VW Golf R,  VW Scirocco R, der VW Polo WRC und neue  Rennversion erleben.

Seit mehreren Jahren hat die RTL 2-Serie „Berlin – Tag&Nacht“ eine große Fangemeinde.  Nachdem im vergangenen Jahr Tan Caglar, erfolgreicher Rollstuhlbasketballer und Schauspieler das Bergrennen bereits besucht hatte, kommt diesmal sein ehemaliger und sehr beliebter Serienkollege und Schauspieler Malte Fröbel ebenfalls an den „Uphöfener Berg“; klar, dass auch sie gerne Autogrammwünsche erfüllen und fürs Foto bereit stehen.

Eine besondere Sensation kommt aus der Schweiz: der aus verschiedenen TV-Automagazinen bekannte  VW Bulli T3-Pickup, angetrieben von einem 340 PS starken Audi S6 V8 Motor.

Der Automobilhändler Andreas Weibel präsentiert das „Geschoss“ erstmals im Rahmen eines Bergrennens und wird ebenfalls die Technik im Fahrerlager vorstellen.

Das 48. Int. Osnabrücker Bergrennen „Cars&Fun“ findet am Samstag, 1. August 2015 in der Zeit von 8:30 bis 18:00 Uhr (Trainings-und Qualifikationsläufe) sowie am Sonntag, 2. August 2015 von 8:00 bis ca. 17:00 Uhr (Rennläufe) am Uphöfener Berg in 49176 Hilter-Borgloh statt.

Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse und im Online-Vorverkauf (ermäßigt) unter www.msc-osnabrueck.com.

Weitere aktuelle Informationen zu „Cars&Fun“ 48. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen 2015 findet man auf der Homepage des Veranstalters www.msc-osnabrueck.com

und auf Facebook https://www.facebook.com/MSC.Osnabrueck

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Pommer/Kirchhöfer holen dritten Saisonsieg

Platz zwei für Maximilian Götz und Indy Dontje im Mercedes-AMG. Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde auf Platz drei.

Corvette und Red Bull Ring - dass diese Kombination perfekt zueinander passt, zeigte sich einmal mehr im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters. Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) fuhren mit ihrer Corvette C7 GT3-R im sechsten Saisonrennen der "Liga der Supersportwagen" ihren dritten Sieg ein. Es war der insgesamt neunte für den US-Sportwagenhersteller auf dem österreichischen Kurs. Rang zwei ging an die Mercedes-AMG-Fahrer Indy Dontje (26/NL) und Maximilian Götz (33/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP), Platz drei an die Tabellenführer Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide HCB-Rutronik Racing). "Ein toller Erfolg", freute sich Sieger Pommer. "Ich hätte vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir in meinem ersten Corvette-Jahr so stark in die Saison starten und drei der ersten sechs Rennen gewinnen würden."

Corvette-Piloten Pommer und Kirchhöfer haben alles unter Kontrolle
Pommer und Kirchhöfer zeigten bei ihrem dritten Saisonsieg eine nahezu perfekte Leistung. Nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya das Feld der 30 Supersportwagen auf die Reise geschickt hatte, kamen die Verfolger dem Corvette-Duo nur in der Startrunde kurz nahe. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase wegen einer Kollision im Hinterfeld während der Startrunde setzte sich Polesetter Kirchhöfer stetig vom Feld ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als fünf Sekunden heraus. Mit solidem Polster übernahm Pommer zur Rennmitte und stellte mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden den 35. Sieg einer Corvette im ADAC GT Masters sicher.

Ereignisreicher war dagegen der Kampf um die Podestplätze. Beim Start verbesserte sich der von Platz vier losgefahrene Porsche-Pilot Thomas Preining kurzzeitig auf die zweite Position, doch der Qualifyingzweite David Jahn holte sich diese noch in der Auftaktrunde zurück. Während Jahn anschließend bis zum Fahrerwechsel den zweiten Rang behauptete, musste Preining seinen Porsche nach zwölf Runden wegen eines Defektes abstellen. Dadurch rückte Mercedes-AMG-Fahrer Götz in seinem 100. ADAC GT Masters-Rennen auf den dritten Rang vor. Partner Dontje verbesserte sich durch ein geschicktes Boxenstopp-Timing zur Rennmitte um eine weitere Position und brachte die "gelbe Mamba" auf Platz zwei ins Ziel.

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Sylvest und Klingmann holen ersten BMW-Saisonsieg

Spannung bis in die letzte Runde bot das fünfte Saisonrennen des ADAC GT Masters.

Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) setzten sich auf dem Red Bull Ring in Österreich mit ihrem BMW mit lediglich 0,289 Sekunden Vorsprung knapp gegen die Corvette-Fahrer Sven Barth (38/Eberbach) und David Jahn (28/Leipzig, beide RWT Racing) durch. Rang drei ging an das Porsche-Duo Klaus Bachler (27/A) und Timo Bernhard (38/Homburg/Saar, beide Küs Team75 Bernhard). "Es war am Ende wirklich eng", sagte Sieger Klingmann nach seinem ersten ADAC GT Masters-Sieg seit 2015. "Ich war froh, dass das Rennen nicht noch länger gedauert hat. Nach unserem Pech in den vergangenen Rennen haben wir den Sieg wirklich verdient."

Enger Kampf zwischen BMW, Corvette und Porsche
Der erste Sieg von BMW seit dem Saisonstart 2017 war hart erkämpft. Pole-Setter Sylvest verteidigte beim Start mit dem M6 GT3 seine Spitzenposition. Danach setzte sich der Däne leicht von Klaus Bachler im Porsche ab, der sich vom vierten Startplatz auf Rang zwei verbessert hatte. Bis zu den Pflichtboxenstopps pendelte sich der Vorsprung der beiden Erstplatzierten bei rund 1,2 Sekunden ein. Sylvests Partner Jens Klingmann baute danach ihn danach zwischenzeitlich bis auf zwei Sekunden aus, doch in der Schlussviertelstunde kam Corvette-Pilot David Jahn immer näher und setzte den BMW-Mann unter Druck. Jahn hatte beim Pflichtboxenstopp den US-Sportwagen auf Platz drei liegend von Sven Barth übernommen und direkt danach Timo Bernhard, der von Klaus Bachler übernommen hatte, von Position zwei verdrängt. Anschließend verringerte der Corvette-Pilot seinen Rückstand auf den Führenden stetig und lag in der Schlussphase direkt hinter dem BMW. Klingmann behielt jedoch die Nerven und verteidigte die Spitzenposition. Nach 40 Runden sah er schließlich mit 0,289 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

Während Klingmann seinen insgesamt neunten Sieg im ADAC GT Masters holte - seinen ersten seit Zandvoort 2015 -, war es für Teamkollege Sylvest der erste überhaupt. Sylvest gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. Für MRS GT-Racing ging mit dem Triumph eine neunjährige Durststrecke zu Ende. 2011 gewann die Mannschaft aus Lonsee das allererste Rennen der "Liga der Supersportwagen" überhaupt auf dem Red Bull Ring, damals mit einem Porsche.

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Sieg für Corvette-Duo Pommer/Kirchhöfer in Most

Mike David Ortmann siegt in der Pirelli-Junior-Wertung, Fabian Vettel erstmals auf dem Podium. Rolf Ineichen gewinnt Pirelli-Trophy-Wertung.

Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) waren im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters das Maß der Dinge und holten mit ihrer Corvette C7 GT3-R ihren zweiten Sieg der Saison. Platz zwei ging bei frühsommerlichen Bedingungen an Rolf Ineichen (40/CH) und Franck Perera (34/F, beide Orange1 by GRT Grasser) im besten Lamborghini Huracán, Dritte wurden David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing) in der zweiten Corvette im Starterfeld. "Ich bin sehr happy", sagte Sieger Kirchhöfer. "Mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben."

Turbulente erste Rennhälfte
Die Vorentscheidung über den Sieg fiel bereits beim Start, als der von Platz zwei losfahrende Kirchhöfer auf dem Weg zur ersten Kurve an Pole-Setter Franck Perera vorbeizog. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Audi von Pierre Kaffer, der einen Reifenschaden nach einem Kontakt am Start erlitten hatte, setzte sich Kirchhöfer an der Spitze leicht vom Feld ab. Doch der Vorwärtsdrang des 25-Jährigen wurde nach zwölf Runden gestoppt, als nach einer Berührung im Kampf um Rang vier zwischen Thomas Preining (20/A, Precote Herberth Motorsport) und Corvette-Fahrer David Jahn der Porsche des Österreichers in die Leitplanken einschlug. Zur Bergung des Neunelfers und zur Reparatur der Streckenbegrenzung wurde das Rennen für knapp zehn Minuten unterbrochen. Auch nach dem Restart hinter dem Safety-Car blieb Kirchhöfer vorn. Partner Pommer, der beim Pflichtboxenstopp das Steuer der Corvette übernahm, fuhr danach souverän den Sieg nach Hause. Im Ziel hatte er drei Sekunden Vorsprung und sicherte damit sich und Kirchhöfer den zweiten Sieg 2019. 

Die Lamborghini-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen hatten den Gewinnern nur wenig entgegenzusetzen, durften sich aber über Rang zwei - ihrem zweiten Podest des Jahres - freuen. Ineichen gewann damit ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Saison die Pirelli-Trophy-Wertung. Der Kampf um Platz drei entschied sich dagegen erst in den Schlussrunden. Der BMW M6 GT3 von Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) lag bis wenige Runden vor dem Ziel auf Podiumskurs, bis Sylvest wegen Problemen mit der Benzinpumpe aus den Punkterängen zurückfiel. Damit war der Weg frei für die Corvette von David Jahn und Sven Barth (38/Eberbach), die zuvor den BMW unter Druck gesetzt hatten und danach Jagd auf den zweitplatzierten Lamborghini machten.

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