2:2, das ist der Spiel-Endstand im Action geladenen Gipfelturnier zwischen den Hill-Climb-Assen in Rot-Weiß-Rot und der angereisten KW Berg-Cup Delegation beim 17. Internationalen Bergrennen St. Anton an der Jeßnitz am 30. und 31. Mai 2015. Das genannte Ergebnis ist bezogen auf die Siege in den vier Klassen mit KW Berg-Cup Beteiligung. Bevor wir uns aber der reinen Renn-Berichterstattung zuwenden, vorab noch ein kurzer Stimmungslage-Report aus dem Fahrerlager im Ötscherland.

Dieses zu erreichen gestaltete sich für einige Berg-Cup’ler zum echten Hürdenlauf. Lasst uns zwei Beispiele stellvertretend aufgreifen: Thomas Stelberg plant wie immer seriös, tritt die 800 Kilometer Reise frühzeitig an. Das ist gut so, denn er muss gleich zwei außerplanmäßige Boxenstopps in Würzburg und Nürnberg einlegen, braucht sogar die Hilfe des Abschleppdienstes. Dann funktioniert sein Wohnmobil endlich wieder, bringt ihn und den Polo noch rechtzeitig am Freitag nach Niederösterreich. In Würzburg muss übrigens auch Familie Heindrichs ihre 875 Kilometer Tour unfreiwillig unterbrechen. So verbringen Thomas und unsere KW Berg-Cup Belgier den Mittwochabend gemeinsam auf dem Werkstatthof. Nichtsahnend, dass ihre Technik Gremlins beim Wohnmobil-Service nicht wirklich ausgemerzt, sondern lediglich in ihre Rennautos umgesiedelt werden. Na ja, auch kleine Kobolde wollen halt ab und zu auf Urlaubs-Abenteuerreise gehen.

St. Anton an der Jeßnitz selbst präsentierte sich herzlich und gastfreundlich, so wie aus den Vorjahren bekannt. Wohltuend entspannt ging die vom EMSI-Motorsport Team bestens inszenierte Veranstaltung, die auch zur Österreichischen Berg-Meisterschaft zählte, über die Bühne. Urlaubsfeeling machte sich breit. Jeweils pünktlich um 9:00 Uhr startend wurden alle ausgeschriebenen Läufe durchgeführt, also drei Übungsdurchgänge am Samstag und drei spannende Rennläufe am Sonntag. Auch Petrus spielte weitestgehend mit, ließ das hochselektive, 3,25 Kilometer lange Steinleiten-Asphaltband trocken. Ganz leichter Nieselregen zwischen Probe-Heat zwei und drei verflüchtigte sich umgehend, erst nach dem Trainingsende gegen 16:00 Uhr setzten weitere Niederschläge ein. Diese begleiteten auch die Fahrer- und Videopräsentation im gut gefüllten Festzelt, in derem Rahmen bereits ein aktueller Samstags-Zusammenschnitt aller Teilnehmer zu sehen war. Am nächsten Morgen hatten sich die Wolken verzogen, Slicks waren wieder angesagt, angenehme Temperaturen und Sonnenschein verwöhnten die Akteure und die zahlreichen Fans.

Schauen wir uns nun den Auftritt der KW Berg-Cup Abordnung genauer an. Lasst uns mit der Klasse bis 1400 Kubikzentimeter der gemeinsam gewerteten Gruppen GT, E1 und H – das ist in Österreich so der Brauch und mit den KW Berg-Cup Regeln durchaus kompatibel – anfangen. Zwei der drei darin mitspielenden Berg-Cup’ler sind 1150er. Respekt vor dem Unternehmungsgeist und dem Mut von Silvia Ebenhöh im 8-Ventiler und Thomas Stelberg im 16V Polo mit den 1,15-Liter Motörchen! Sie stellen sich unerschrocken der Hubraum überlegenen Konkurrenz. An deren Spitze Armin Ebenhöh im Minichberger Scirocco 16V die Schlagzahl vorgibt. Ab Probelauf Nummer zwei ist er in jedem Durchgang der Schnellste, gewinnt am Sonntag unangefochten 5,62 Sekunden vor Lokalmatador Jakob Löffler (P2) im Suzuki Swift GTi. Dahinter gibt es ein spannendes Duell um Rang drei zwischen Markus Krendl in einem weiteren 16V Swift und Thomas Stelberg. Doch bevor dieser mitreißende Fight stattfinden kann, müssen aus dem Schneider Polo Coupé zuerst die mitgereisten Gremlins vertrieben werden. Die haben sich eiskalt die Elektrik vorgenommen. Lassen den Polo im Ziel einfach absterben, sorgen für erhöhte Kühlwassertemperatur und Sorgenfalten beim Team. Ein kleiner Kobold hat sich in einem Sicherungsautomaten versteckt, unterbricht zeitweise die Stromzufuhr zu wichtigen Aggregaten. Man fordert ihn höflich aber bestimmt auf, doch bitte woanders Unterschlupf zu suchen. Nach Rennlauf eins ist Thomas starker Dritter, 69 Tausendstel vor Markus Krendl. Nochmal mischen sich die Reise-Gremlins ein, diesmal reiten sie eine Attacke auf die österreichischen Sportskameraden. Sorgen gezielt am Beginn des zweiten Heats für starken Kühlflüssigkeitsverlust am historischen Audi S1 Replica von Roman Loinger. Bindemittel kommt zum Einsatz, die Öl-Flagge wird gezeigt. Das zieht in Kombination mit dem natürlichen Steinleiten-Respekt den Fuß vom Gaspedal. Auch bei Thomas. Die „Local-Heros“ agieren in dieser Beziehung schmerzfrei, lupfen nur minimal. Markus Krendl erobert so in Run zwei die dritte Position, 0,183 Sekunden vor Thomas Stelberg. Der aber will das maximal Machbare aus diesem Hürdenfahrt-Wochenende mit nach Hause ins Bergische Land nehmen, schaltet in den absoluten Angriffsmodus um, knallt mit 1:34,122 seine persönliche Bestmarke auf die Piste. Nimmt seinem direkten Widersacher über drei Sekunden ab, fährt dabei einen Schnitt von 123,7 km/h, ist damit endgültig hochzufriedener Dritter. Noch auf dem Zielparkplatz betrachtet er staunend seine Onboard-Aufnahmen. „Puh, was für eine Fahrt! Ich kann es kaum glauben, dass ich so ans Limit gegangen bin. Aber es hat sich rentiert. Für mich ist diese Platzierung wie ein Sieg!“ Silvia Ebenhöh hält als Sechste Lokalmatador Stefan Pieber im Autobianchi A112 in Schach und wird mit dem KW 8V-Trophy Siegerpokal ihrer Klasse belohnt. „Mister Berg-Cup“ Franz Weißdorn hatte zwar ebenfalls für St. Anton genannt, muss aber auf die Reise ins Mostviertel verzichten. Zu schmal ist das nach Wolsfeld verbliebene Zeitfenster, um störende Kleinigkeiten am VW Polo 16V auszusortieren.  

1:0 also für die KW Berg-Cup’ler, danke Armin für den Führungstreffer! Unsere 1,6-Liter Speerspitzen Manfred Schulte, Helmut Maier und Werner Heindrichs haben einen schweren Stand und knallharte, ehrgeizige Gegenspieler. Am härtesten trifft es Steinleiten-Neuling Werner, dessen Schneider Corsa am Samstag von Aussetzern heimgesucht wird. Aber aufgeben kommt nicht in Frage. Werner greift zur Selbsthilfe, zieht kurzerhand dem Geber der Schalt-Zündunterbrechung den Stecker ab. Damit ist der darin sitzende letzte Reise-Gremlin heimatlos. Und siehe da: Ab sofort funktioniert der Corsa wieder tadellos. Allerdings muss nun das neue sequentielle 6-Gang-Getriebe beim Schalten mit der Kupplung unterstützt werden. „Aber das bin ja gewohnt. Schade ist nur, dass ich die Trainingssitzungen wegen der Probleme nicht optimal nutzen konnte. Da hilft nur eins: Nächstes Jahr wieder kommen und dann richtig angreifen“ befindet der belgische Berg-Racer, der sich vom ersten Übungs- bis zum letzten Rennlauf um sagenhafte 25,957 Sekunden steigern kann. Aber mehr als Position sieben ist so für ihn nicht drin. Einen Platz vor ihm – als Sechster – beendet Helmut Maier im Spiess Golf 16V seinen St. Anton Einsatz. Der Routinier findet diesmal nicht sofort den optimalen Rhythmus für die anspruchsvolle Strecke. Erst im letzten Run durchbricht er die 1:30er Schallmauer mit 1:29,897 knapp. Manfred Schulte absolviert im Citroen AX Kit-Car mit dem neuen Nemeth Triebwerk den Steinleiten-Sprint zwar fast 5,5 Sekunden(!) flotter als im Vorjahr, kann aber die Rot-Weiß-Rote Podest-Bastion vor ihm nicht knacken, wird Klassenvierter mit Luft nach vorne und hinten. Austria-Express Manuel Michalko presst aus seinem Citroen Saxo wahre Fabelzeiten heraus, stürmt unangefochten zum Klassengewinn. Stockerlplatz Nummer zwei geht an den einheimischen Golf 1 Piloten Christian Speckl, Dritter wird Christian Schneider im Peugeot 205 RS 16 Evo 2.

Nun steht es 1:1. Die 2-Liter Abteilung ist mit 28 Teilnehmern hervorragend besetzt. Nicht nur in der Zahl, sondern auch in der Qualität. Jörg Weidinger legt bereits am Samstag mit 1:20er Zeiten die Messlatte hoch, ist in der zweiten Übungsauffahrt sogar Zweiter des Gesamt-Rankings. Das ist ein wirkungsvoller Weckruf an die Jungs in den Rennsportfahrzeugen, die sich fortan um eine etwas flottere Gangart bemühen. Nicht ganz unbegründet nennt denn auch der Trainingsbeste, Uwe Lang im Osella PA 20S Evo (1:15,502), im abendlichen Fahrerpräsentations-Interview diverse Tourenwagen-Piloten als seine hartnäckigsten Gegner bei der Erfüllung der Mission „Wiederholung des 2013er Gesamtsieges“. Jörg Weidinger gibt zu Protokoll „dass sein Hauptaugenmerk der Klasse und damit maximalen Punkten für den KW Berg-Cup gilt“. Allzu große Sorgen braucht er sich in dieser Richtung wohl nicht zu machen, er kann mit dem beruhigenden Vorsprung von 1,678 Sekunden auf Thomas Strasser jun. im ex-Minichberger KW Berg-Cup Meister-Scirocco (TP 2) in die Übernachtungspause gehen. Markus Habeler in einem weiteren Scirocco liegt auf Übungs-Position drei schon knapp 2 Sekunden hinter dem „Pole Setter“ zurück. Peter Naumann im Polo 1.4 G40 gelingt als Viertem genau wie Roman Sonderbauer auf Rang acht der Sprung unter die Trainings-Top-Ten. Daniel Bayer wirft ein defekter OT-Geber am Kadett C-Coupé aus dem Rennen. Den Schaden hat er sich vermutlich eingefangen, als er sich im zweiten Probe-Heat spektakulär durchs Ziel dreht. „Ich kann nicht genau sagen wie es sich zugetragen hat, ob ich seit- oder rückwärts über die Linie bin. Und das sogar mit Zeitverbesserung“ schüttelt er den Kopf. „Bei dieser Aktion müssen Steinchen oder absplitternde Kunststoffteile wohl auch den Sensor außer Gefecht gesetzt haben. Da sich kein passender Ersatz finden lässt, muss er am Samstagabend aufladen. Auch Norbert Wimmer kommt in den Übungsdurchgängen nicht ungeschoren davon. Zwar setzt er im BMW 2002 die schnellste 8-Ventiler Zeit vor Hansi Eller im Kadett von Teampartner Bernd Ehrle und „Golfer“ Christian Dümler, aber hartnäckige Aussetzer nerven. Als man bei der Fehlersuche die Zündkerzen heraus schraubt, macht das Gewinde am 4. Zylinder schlapp. Über Nacht kommt Hilfe aus der Heimat, die Zündkerze sitzt nun wieder fest. Aber die Aussetzer bleiben, kommen ab der Klausbauernkurve im oberen Streckenteil, halten unterschiedlich lang an. Im ersten Renndurchgang zieht das Tempo nochmals an. Jörg Weidinger unterbietet im BMW 318i STW die 1:20er Schallmauer, fährt 1:19,905, führt 1,986 Sekunden vor Andreas Marko im Audi A4 STW Quattro. Peter Naumann ist 67 Hundertstel hinter Marko zurück Dritter, Roman Sonderbauer Achter und Dirk Preißer Neunter. Auf den Klassenrängen 11 bis 14 fegt der KW 8V-Trophy Eilzug in der Reihenfolge Norbert Wimmer, Hansi Eller, Christian Dümler und Stefan Glass im Ford Escort Lotus TC die Steinleiten hinauf, lässt viele leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich. KW Berg-Cup Neuzugang Nicolas Reiter – am Übungs-Samstag noch starker Elfter, hat mitsamt seinem Ford Escort RS 2000 Mark 1 ein Techtelmechtel mit der Leitplanke, fährt von dieser zurück gewiesen „nur“ die 22. Zeit, kann aber weiter mitspielen. Der zweite Run bringt an der Spitze nur minimale Veränderungen. Jörg Weidinger baut mit fast identischer Laufzeit seinen Vorsprung auf Andreas Marko auf 4,617 Sekunden aus. Peter Naumann robbt sich 35 Tausendstel näher an den Audi Piloten heran. Roman Sonderbauer hat in der Pause zwischen den Läufen die vorderen Federn am Ziegler Kadett gegen härtere Exemplare getauscht, verbessert nun Zeit und Position deutlich, ist neuer Sechster. Dirk Preißer und der bereits erwähnte 8-Ventiler D-Zug behalten ihre Positionen bei. Der große Showdown beginnt, der Finallauf geht in Szene. Jörg Weidinger schielt nun doch ein klein wenig auf die Tourenwagen-Gesamtwertung, in der er auf Position zwei liegt, und treibt den BMW in 1:19,762 um nochmals 0,143 Sekunden schneller den Berg hinauf. Damit gewinnt er die Klasse, liegt final 7,399 Sekunden vor dem Zweiten Andreas Marko. Peter Naumann feilt weitere 19 Hundertstel vom Vorsprung des Quattro Piloten weg, wird in der Endabrechnung 0,446 Sekunden hinter dem ehemaligen Werks-STW-Audi Dritter. Es folgen Thomas Strasser jun. als Vierter und Jürgen Halbartschlager im VW Golf 16V als Fünfter. Roman Sonderbauer bleibt auf Position sechs, Dirk Preißer gelingt mit einem fulminanten Schlussspurt von 1:23,411 die Verbesserung auf Platz sieben. Die weitere Reihung zeigt Michael Wels im  Scirocco 16V auf der Acht und Opel Astra 16V Pilot Heiko Fiausch auf der Neun. Die Top-Ten vervollständigt Michael Emsenhuber im VW Corrado 16V. Damit gelingt dem Junior von EMSI-Teamchef Helmut Emsenhuber bei seinem Heim Grand-Prix das fest angepeilte Wunsch-Resultat. Hinter ihm läuft das KW 8V-Trophy Spitzen-Quartett im Ziel ein. An der Reihung hat sich nichts geändert, Norbert Wimmer gewinnt bei den „Roten“ vor Hansi Eller und Christian Dümler, der zwischen Lauf zwei und drei noch flugs sein Getriebe reparieren und die Zahnräder des fünften Ganges tauschen muss. Sonderwertungs-Ehrenplatz vier sichert sich KW Berg-Cup Rückkehrer Stefan Glass, Fünfter wird Johann Hatezic im Opel B-Ascona. Edmund Bodenmüller kommt mit der Bedienung des neu installierten sequentiellen Getriebes immer besser zurecht, holt sich im Opel Kadett 16V Schlussrang fünfzehn. Nicolas Reiter hat sich in den beiden Läufen nach seinem Leitplankenkontakt wieder Platz um Platz nach vorne gefahren, beendet seinen St. Anton Ausflug 2015 als Sechzehnter. Jürgen Schuster wird beim ersten Einsatz des verbesserten Mazda RX-7 Achtzehnter, KW Berg-Cup Rookie und Steinleiten-Erstbezwinger Dieter Altmann im ex-Rainer-Bühler Peugeot 405 Mi 16 Einundzwanzigster.

Damit ist der neue Hillclimb-Spielstand 1:2 für die Gastmannschaft des KW Berg-Cups. Danke Jörg für die erneute Führung! Aber bei den nun noch ausstehenden „Überlitern“ hat Rot-Weiß-Rot dicke Allrad-Turbo-Trümpfe mit schwindelerregenden PS-Zahlen in der Hand. Die in Deutschland mittlerweile übliche Unterteilung in „bis“ und „über“ 3000 Kubikzentimeter gibt es in Österreich traditionell nicht. Auf Bernhard Permetinger, der am Freitagnachmittag frisch vom Prüfstand in St. Anton eintrifft, sowie auf Karl Heinz Schlachter und Werner Walser mit ihren lediglich Hinterrad angetriebenen „Saugern“ wartet eine unlösbare Aufgabe. Also gilt es, sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen. Was dem KW Berg-Cup Trio auch super gelingt. Unter den 13 Klassenstartern arbeitet sich Bernhard Permetinger im BMW M3 E30 bis auf Endrang fünf nach vorne, damit ist er bester Nicht-Turbo. Im BMW 2002 tii gelingt Rookie Karl Heinz Schlachter final Platz acht, zusätzlich gewinnt er die KW 8V-Trophy Wertung seiner Klasse. 8-Ventiler Kollege Werner Walser wuchtet seine Opel Kadett C-Limousine als Zehnter noch in die Klassen-Top-Ten, ist zugleich Zweiter der roten Startnummern. Im Training muss Lokal-Held Karl Schagerl noch Ford Escort Cosworth Pilot Andreas Gabat den Vortritt lassen. Dies vielleicht auch deshalb, weil er im letzten Übungs-Run am VW Golf Rallye TFSI-R ein Geräusch hört und ungewöhnliche Vibrationen spürt. Er stellt das Auto unterwegs ab, tauscht am späten Samstagnachmittag ein Antriebswellen-Gelenk, inspiziert die restlichen. Am Renn-Sonntag agiert Karl souverän und schnell von der Spitze aus, während Andreas Gabat von der Technik seines Cossie zunächst ein- und später ganz ausgebremst wird. Ob Gremlins jetzt Ford Modelle bevorzugen? Wer weiß! Karl Schagerl steigt jedenfalls definitiv als umjubelter Sieger auf die oberste Stufe des Klassenpodests, flankiert vom Zweiten, Thomas Holzmann im Mitsubishi Lancer, und Markus Hochreiter im Seat Ibiza Turbo als Drittem.

2:2 unentschieden also, das erscheint gerecht und verlangt nicht nach Revanche, sondern fordert Entscheidung nach Verlängerung. In St. Agatha vielleicht oder noch besser doch gleich wieder in St. Anton, das immer eine Reise wert ist.

Werfen wir noch schnell einen Blick auf das Tourenwagen- und das absolute Gesamtranking. Bei den Autos mit Dach trägt sich Karl Schagerl im 550 PS starken Golf ganz oben in die Siegerliste ein. 2,845 Sekunden vor dem schnellsten 2-Liter-Fahrer Jörg Weidinger, der als Zweiter seinerseits Mitsubishi Pilot Thomas Holzmann als Dritten um 0,707 Sekunden hinter sich lässt. Der St. Anton Gesamttriumph geht zum zweiten Mal nach 2013 an Uwe Lang. Es ist ein besonderer Sieg. Denn nur Minuten nachdem Uwe im ersten Run eine souveräne 3,597 Sekunden Führung heraus gefahren hat, kommt sein Sohn Georg – der 2015 schon  mit exzellenten Resultaten aufhorchen ließ – von der Strecke ab und überschlägt sich mit seinem Tatuus Formel Renault spektakulär bei hoher Geschwindigkeit. Lang Junior wird kräftig durchgeschüttelt, bleibt aber gemäß dem ersten medizinischen Check von ernsthaften Verletzungen verschont. So ein Vorfall muss erst verdaut werden. Papa Uwe schafft dies in kürzester Zeit, ist auch in der zweiten und dritten Auffahrt klar der schnellste Pilot, gewinnt die 17. Auflage des Internationalen Bergrennens St. Anton an der Jeßnitz überlegen mit dem Riesenvorsprung von 13,939 Sekunden. Dazu herzlichen Glückwunsch an Uwe und die besten Wünsche an Georg für eine baldige, erfolgreiche Rückkehr auf die Bergrennstrecken. Bereits auf Platz zwei „Over All“ taucht der erste Tourenwagen auf: „National Hero“ Karl Schagerl im VW Golf Rallye TSFI-R, der sich 0,245 Sekunden vor Ferdinand Madrian im brandaktuellen Norma M20 F auf Position drei behaupten kann.

Vielleicht sollten wir doch – wie im Rahmen der Fahrerpräsentation scherzhaft angesprochen – Uwe Lang in den KW Berg-Cup mit aufnehmen. Für Länderspiele à la St. Anton ganz sicher ein sehr reizvoller Gedanke. 2:3 für die Gäste könnte es dann heißen. Und mit einem wieder voll einsatzbereiten und schnellen Georg Lang sogar 2:4? Puh, welche Visionen! Sollte dergleichen jemals stattfinden, dann ist bis dahin ganz sicher noch jede Menge Wasser die Jeßnitz hinunter gelaufen. Bleiben wir im Hier und Jetzt, konzentrieren wir uns auf die 28. Saison des KW Berg-Cups. In der im Juni der 12. ADAC Bergpreis Schottenring (12. bis 14.) und das 20. ADAC Ibergrennen (26. bis 28.) auf dem Spielplan stehen. Das sind die Läufe vier und fünf. Mitte Juli ist nach dem 42. Homburger ADAC Bergrennen KW Berg-Cup Halbzeit angesagt, sechs von zwölf Veranstaltungen sind dann bereits gefahren. Wir sollten dem Geschehen äußerst aufmerksam folgen, weil die Ausgangspositionen für die heißen und entscheidenden Punktefights der zweiten Saisonhälfte bereits jetzt bezogen werden.

Wir sehen uns also bei den nächsten Rennen zum KW Berg-Cup und zum NSU-Bergpokal? Schön, ich freue mich darauf!  

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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