Europäische Meisterschaft mit einem Top-Starterfeld

Am 1. und 2. August findet auf der legendären 2, 030 km langen Strecke am „Uphöfener Berg“ in Hilter-Borgloh im Osnabrücker Land die 48. Auflage des Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens „Cars&Fun“ statt.

Bei dem spektakulären Automobil-Event treffen sich rund 200 Teilnehmer aus bis zu 15 Nationen mit ihren spektakulären Fahrzeugen und bieten den Besucherinnen und Besuchern eine  in seiner Vielfalt einmalige PS-Show mit spannenden Rennläufen um die Europäische Meisterschaft „FIA Hill Climb Cup“ und die nationalen Berg-Meisterschaften von Deutschland und Luxemburg.

Wenn tausende Fans wieder die Rennstrecke säumen und im Fahrerlager sich die Menschentrauben um die Boliden bilden, kommt wieder das einmalige „Berg-Feeling“ auf, das der Veranstaltung sein unvergleichliches Image gibt.

„Rennsport pur“ am „Uphöfener Berg“ heißt es, wenn mehr als 30 Formel-Rennwagen und offene Sportfahrzeuge mit ihrem unvergleichlichen Sound den Kampf gegen die Uhr aufnehmen und um die Bestzeiten wetteifern. Dabei wird der sympathische Schweizer Eric Berguerand besonders gejagt, denn als Titelverteidiger und Gesamtsieger des Vorjahres zählt er auch diesmal mit dem Lola – Formel 3000 zum engsten Favoritenkreis.

Doch viele der besten europäischen Bergpiloten sind am Start und mehr als ein halbes Dutzend können sich Siegchancen ausrechnen. Natürlich gilt David Hauser aus Luxemburg mit dem Wolf GB F1 08 als heißer Anwärter, aber auch der Italo-Schweizer Tiziano Riva, der in diesem Jahr erstmals die komplette Saison in ganz Europa bestreitet, um das Championat der Rennwagen zu gewinnen, ist extrem schnell geworden und fightet natürlich um wichtige Punkte. Besonders stark aufgestellt wird die Klasse der Formel 3-Rennwagen sein. Erstmals startet der derzeit schnellste Pilot in dieser Kategorie, Paul Buckingham, Großbritannien (Dallara-Mercedes), überhaupt bei einer Veranstaltung in Deutschland; er hat dabei aber auch zahlreiche Konkurrenten, insbesondere die französischen Gebrüder Debarre, der Franzose Samy Guth, der amtierende Deutsche Meister Frank Debruyne und der letztjährige Sieger in dieser Kategorie, Anthony Loeuilleux (Tatuus Formula Master).

Auch bei den zweisitzigen Sportwagen der Gruppe C wird es zu heißen Positionskämpfen kommen, dabei begeistern, ebenso wie bei den Formelrennwagen der gewaltige Sound der Boliden, die unglaublichen Beschleunigungsleistungen auf der rund 500 m langen Startgeraden sowie die grandiosen fahrerischen Leistungen der Piloten. Der Freiburger Patrick Zajelsnik mit dem Norman M 20 Mugen wird hier das Maß der Dinge sein, zumal er die Strecke bestens kennt und mehrere Siege einfahren konnte.

„Kraftprotze“ – wie könnte man die beiden Audi Ur-Quattros besser betiteln, die mit je rund 850 PS wahre  Begeisterungsstürme auslösen und von den vielen Fans geliebt werden. Der Bulgare Nikolay Zlatkov, amtierender FIA-Cup-Titelverteidiger sowie der Brite Keith Edwards bringen hier echte Automobil-Legenden  an den Start, was in Europa bei Bergrennen derzeit einmalig ist.

Weitere Highlights sind der Ex-DTM Opel Vectra GTS V8 des 8fachen Bergmeisters Norbert Brenner, der knallgelbe Opel Kadett C von Holger Hovemann mit fast 700 PS sowie der TracKing RC01 des Österreichers Andreas Kuster.

Das Feld der Tourenwagen ist eine reine Augenweide. Walkenhorst Motorsport möchte gleich zwei BMW Z4 GT3 mit Henry Walkenhorst und Ralf Oeverhaus auf die Strecke  bringen, wobei der Teamchef nach seinem glanzvollen dritten Tourenwagen-Gesamtrang auch diesmal in der Spitze mitmischen möchte. Erstmals an den „Uphöfener Berg“ kommt der Schweizer Ronnie Bratschi mit seinem feuerspeienden Mitsubishi EVO 8, der ebenso spektakulär ist wie der Ferrari 355 GT von Rene Ruch (Schweiz). Premiere in Deutschland hat auch der  Brite Mike Manning mit einem ca. 700 PS starken Ford Puma und auch sein sympathischer Landsmann Keith Murray treibt seinen Audi A4 Quattro wieder nach vorne. Natürlich gehen auch wieder leistungsstarke Porsche Rennfahrzeuge an den Start, neu dabei ist der beliebte Österreicher Herbert Pregartner mit einem neu aufgebauten Porsche GT2 RSR, aber auch der Belgier Yannick Bodson pilotiert wieder seinen wunderschönen Porsche GT3 Cup vor großem Publikum.

Die wohl beliebteste Breitensportserie in Europa ist der KW Berg Cup. Hier ist Markenvielfalt geboten und für Tuning-Fans gibt es hier eine große Anzahl von tollen Fahrzeugen zu sehen: Egal, ob VW Polo, Scirocco, Corrado und Golf, Opel Kadett, Corsa und Ascona, Ford Escort und die verschiedensten, Modelle der Fabrikate BMW, Fiat, Renault, Peugeot, Citroen, Mercedes Benz – hier präsentieren die Sportfahrer technisch hoch anspruchsvolle Varianten aller Marken, die in vier Ländern ihre eigene hochkarätige Meisterschaft ausfahren – ein Highlight eines jeden Bergrennens, da hier in allen Klassen um wenige hundertstel Sekunden gefightet wird. Der Gesamtsieger des Cups 2014 und amtierende nationaler Bergmeister, Jörg Weidinger wird mit dem BMW 318 iS erneut auch im Kampf um den Tourenwagen nach vorne fahren wollen, um die Titelverteidigung rechtzeitig anzugehen.

Bei vielen Besuchern sind die sogenannten Classic Cars, Historische Rennfahrzeuge und Youngtimer, besonders beliebt. Allen voran die Gruppe des NSU Bergpokal. Diese genießt am „Uphöfener Berg“ im Fahrerlager besondere Sympathien, da viele Gäste hier ihr erstes eigenes Auto wiedererkennen und dabei gerne ein Blick unter die Motorhauben erlaubt ist. Ebenso begehrt sind die italienischen Kleinrennwagen des Fiat 850 Abarth und die Nostalgieklassiker der britischen und amerikanischen Hersteller (z.B. Lotus Seven, Mini Cooper, Ford Anglia, MG, GInetta), aber auch der VW Käfer.

Top-Rahmenprogramm auf und neben der Rennstrecke

Der Schauspieler Norbert Heisterkamp, bekannt durch zahlreiche TV-und Kinoproduktionen präsentiert in diesem Jahr ein neues Luxusmodell aus dem Haus Mercedes Benz. Der Mercedes AMG GT wurde erst vor kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt und verspricht pures Fahrvergnügen in exklusivem Design. Diese und noch mehr Eigenschaften des bis zu 510 PS starken Sportwagens wird er auf der Rennstrecke und im Fahrerlager präsentieren und natürlich gerne Autogrammwünsche erfüllen. Und das ist

noch nicht alles: Die Fahrten auf der Rennstrecke werden für einen guten Zweck absolviert, nämlich für die Aktion „Sportler 4 a children`s world“, die Kinder in Notsituationen unterstützt.

Aus der Schweiz kommt ein weiteres Highlight, das am Berg Premiere feiert: der VW Bulli T3 Pick up kurz von Auto Weibel. Der 340 PS starke Bulli wird von einem Audi V8 Motor mit 6 Gang Getriebe befeuert und wurde insbesondere durch die TV-Reportage „Krasse Busse“ bei „GRIP (RTL 2) bekannt.

Für die Fans zum Anfassen dabei ist wieder der Skater Pionier Titus Dittmann, der mit einem Klassiker an den Start geht. Als Markenbotschafter des Ford Mustang in Deutschland  präsentiert er eine attraktive historische Renn-Variante des beliebten Amerikaners aus den 60er Jahren und fährt dabei wieder für seine Stiftung skate-aid.

Mit einem ganz neuen und lukrativen Konzept präsentiert sich in diesem Jahr die RWE-Erlebniswelt. Dabei macht das RWE-Backmobil Station beim Bergrennen und kleine und große Kinder können sich hier unter fachkundiger Anleitung nach Lust und Laune am Herd austoben und anschließend ihre eigenen Kreationen verzehren und an Gäste weitergeben. Mit dem Besuch des RWE E-Oldies Henkel Kabinenroller wird eine Fotoaktion ebenfalls für einen guten Zweck verbunden. Daneben wird für Plüschtiere, die die kleinen und großen Besucher mitbringen, ebenfalls gespendet, wobei der Erlös vor Ort bleibt und der Werkstatt Hilter a.T.W. der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück zu Gute kommt.

Nachdem der MSC Osnabrück e.V. in den vergangenen zwei Jahren mit der Durchführung des „E-Mobil-Berg-Cups“ für ein einzigartiges Format in Europa sorgte, gibt es in diesem Jahr gleich bei drei Veranstaltungen einen Wettbewerb mit Elektro-und Hybridfahrzeugen. So wird der „3.E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück“ als 2. Wertungslauf des „1. Deutschen E-Berg-Cups 2015“ durchgeführt. Bis zu 25 elektrisch und mit Hybridtechnik angetriebene Fahrzeuge werden dabei ihr Potenzial untermauern und man darf gespannt sein, welche neuen Modelle diesmal dabei sein werden. Auf jeden Fall erleben die Besucher wieder den bis zu 362 PS starken Elektrosportwagen BMW i8 sowie die Top-Modelle des amerikanischen Herstellers Tesla mit dem Roadster und dem Model S im Einsatz. Dabei lädt das große E-Zelt die Besucher  ein, sich über  alle Fahrzeuge und deren zukunftsweisende Technik exklusiv zu informieren.

Das 48. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen findet am 1. und 2. August jeweils von 8:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr statt (am Samstag finden die Trainingsläufe und am Sonntag für alle Klassen 3 Rennen statt, anschl. Siegerehrung im großen Festzelt).

Alle Informationen und Eintrittskarten im Vorverkauf gibt es auf der Homepage des Veranstalters www.msc-osnabrueck.com, außerdem aktuelle News auf Facebook unter https://www.facebook.com/MSC.Osnabrueck

 

sponsor banner

News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

Weiterlesen ...
 

News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

Weiterlesen ...
 

Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

Weiterlesen ...
 

Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

Weiterlesen ...
 

tij banner

Zum Seitenanfang