Bitte gestattet mir einige einleitende persönliche Worte, liebe Leser und KW Berg-Cup Freunde. Denn es ist nicht ganz so einfach für mich, diesen Rennbericht zu schreiben. So, als ob nichts gewesen wäre. Das funktioniert schlicht und einfach nicht. Denn es begann schon vor dem Wochenende des 11. und 12. Juli mit den schlechten Nachrichten. Als mich Homburg Organisationsleiter Hartmut Schöffler anrief. Um mir zu sagen, dass mein Sprecherkollege Hannes Martin so ernsthaft erkrankt sei, dass er keinesfalls zum 42. Homburger ADAC Bergrennen kommen könne. Und es ging weiter mit dem ersten Wertungslauf am Sonntagmorgen, als Peter Naumann mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke abkam und sich mit seinem Polo überschlug. Peter befindet sich in der Uniklinik, eine definitive Diagnose oder Prognose über Verletzungen und den weiteren Verlauf ist im Moment noch nicht möglich. Was nicht wirklich beruhigt. Daher möchte ich drei ganz große Wünsche vor den Rennreport stellen. Persönlich.

Und für den KW Berg-Cup, den NSU-Bergpokal und die komplette Bergfamilie: Beginnend mit den Bitten um Genesung für Hannes Martin und Peter Naumann. Und endend mit dem Wunsch sowie der Hoffnung, dass die 42. Auflage des Traditionsrennens auf der Käshofer Straße erfolgreich genug war, um den weiteren Fortbestand dieser Veranstaltung zu sichern. Alle kleinen Anliegen oder Befindlichkeiten treten da absolut in den Hintergrund. Geduld haben, abwarten und Daumen drücken, das ist im Moment gefordert.

So, nachdem dies gesagt ist, geht es mir etwas besser, es fällt mir nun leichter über Homburg 2015 zu berichten. Das von den äußeren Bedingungen her für die Aktiven und die Fans gleichermaßen optimale Voraussetzungen bot. Warm und freundlich, mit stets staubtrockener, bekannt selektiver 2,6 Kilometer Piste vom Saarland nach Rheinland Pfalz. Die pro Tag geplanten drei Läufe gehen komplett über die Bühne. Das Nennergebnis ist mit 146 Renn- und 16 GLP-Teilnehmern ansehnlich hoch, die darin enthaltene Qualität lockt gefühlt erfreulich viele Zuschauer an die Käshofer Straße, exakte Zahlen dazu werden wohl noch etwas dauern. Fühlt sich der Ablauf des Übungssamstags noch etwas zäh an, so klappt am Wettbewerbssonntag alles wesentlich besser und flüssiger. Trotz einiger kürzerer sowie der nach dem Unfall von Peter Naumann nötigen längeren Unterbrechung liegt das Rennende vor 17:00 Uhr, die Siegerehrung im gut besuchten Festzelt schließt sich zeitnah an.

Und damit sind wir nun endgültig beim sportlichen Teil des 6. Laufes zum KW Berg-Cup 2015 angelangt, schauen uns die Ereignisse und den Verlauf in den einzelnen Klassen der Traditionsmeisterschaft genauer an, beginnen dabei wie immer mit dem NSU-Bergpokal. Der zumindest in der nächsten Zeit auf Mike Vogel verzichten muss, der seinen NSU TT im letzten Probe-Heat bei einem Ausflug in den Wald nachhaltig beschädigt, selbst aber ohne Blessuren bleibt. Die Trainingsergebnisliste entspricht auf den Positionen eins bis drei exakt dem aktuellen Meisterschaftsstand. Ganz oben hat sich Jörg Davidovic als Übungsschnellster eingetragen, vor Thomas Krystofiak als Zweitem sowie Frank Kleineberg auf der Drei. Die Abstände von jeweils deutlich mehr als einer Sekunde lassen beim Top-Trio für den Sonntag „Business as usual“ vermuten, Positionskämpfe werden eher zwischen den nächsten Verfolgern Walter Voigt, Gaststarter Carsten Daube und Neueinsteiger Alexander Follmann erwartet. Der erste Rennlauf sieht Jörg Davidovic klar in Führung, vor Thomas Krystofiak (P2), an den Frank Kleineberg (P3) näher heran gerückt ist. Die Verfolger haben sich etwas umsortiert. Walter Voigt ist Vierter, auf der Fünf folgt Alex Follmann, Carsten Daube hält mit Respektabstand Position sechs. Im zweiten Run setzt Thomas Krystofiak mit 1:29,453 die Laufbestzeit, während Jörg Davidovic über die 1:30er Marke rutscht. Thomas liegt nun nur mehr 0,541 Sekunden hinter Jörg zurück, Frank Kleineberg (P3) verliert etwas den Anschluss an die beiden Spitzenreiter. Die Spannung steigt, die finale dritte Auffahrt muss die endgültige Entscheidung bringen. Wieder bleibt Jörg der Sprung unter die 1:30er Marke versagt, dieses Mal um sieben Hundertstel. Der hoch motivierte Thomas Krystofiak seinerseits findet weitere 109 Tausendstel, fährt mit 1:29,344 zum Klassensieg. Sein Vorsprung auf Jörg Davidovic (P2) beträgt schlussendlich 0,185 Sekunden, Frank Kleineberg wird sicherer Dritter. Als Vierter läuft Walter Voigt ein, er steht ständig unter Druck von Alex Follmann, der sich Rang fünf sichert. Nach insgesamt 7,8 Renn-Kilometern liegt der Neueinsteiger lediglich 0,395 Sekunden hinter dem Routinier zurück. Carsten Daube beendet sein Gastspiel übrigens auf der Sechs.

Lasst uns als nächstes die 1150er Klasse der gemeinsam gewerteten Gruppen H, FS und E1 betrachten. Die Jürgen Schneider im Polo 16V auf der imaginären Pole sieht. Gefolgt vom Fiat 127 Doppel Jürgen Heßberger (TP2) und Jörg Eberle (TP3). Den allerbesten Rennstart erwischt Jürgen Heßberger, er setzt sich 0,155 Sekunden vor Jürgen Schneider (P2) an die Spitze. Jörg Eberle ist Dritter, handelt sich aber 2,654 Sekunden Rückstand auf Rang zwei ein. Und muss obendrein auf Bernd Deutsch im Schneider Audi 50 achten, der ihm im Windschatten folgt. In der Formel 1 dürfte Bernd bereits DRS nutzen. Fünfter ist Rolf Rauch im Fiat 128 Rally. Motorenbauer Jürgen Schneider findet wenig Gefallen am Aufstand von Jürgen Heßberger im Fiat 127 Sport Martini Racing, der zudem über 8 Ventile weniger verfügt als er selbst. Also noch etwas mehr auf die Tube gedrückt, schon geht’s 1,249 Sekunden flotter in jetzt 1:25,611 den Berg hinauf. Doch Jürgen Heßberger ist ein harter und zäher Verfolger. Und keineswegs gewillt, sich abschütteln zu lassen. Auch er fährt jetzt unter 1:26, liegt damit nach Run zwei ganze 0,217 Sekunden hinter dem jetzt führenden Schneider Polo 16V zurück. In Lauf drei wiederholt sich das Spiel, die beiden Spitzenreiter legen fast identische Zeiten vor, mit einem 12 Hundertstel Vorteil für Jürgen Schneider. Der sich final den Klassenerfolg sichert, 0,338 Sekunden vor Jürgen Heßberger. Jörg Eberle steigt als Dritter mit auf das Podium, Bernd Deutsch bleibt knapp zurück auf Rang vier, Rolf Rauch wird Fünfter, Silvia Ebenhöh im VW Polo Weißdorn Racing Sechste. Die 1,15 Liter KW 8V-Trophy Wertung ergibt sich, indem ihr bitte einfach den 16V an der Spitze abzieht, dann habt ihr das Resultat in Rot. Ein Spiel, das wir schon mehrfach geübt haben und das super klappt, stimmt’s?

Bei den 1400ern kann man den Endstand gleich vorweg nehmen. Zumindest bei den Stockerlplatzierungen, die vom Training bis zum Rennende unverändert bleiben. Vorne fliegt Armin Ebenhöh im Minichberger Scirocco einsam auf und davon zum Sieg, diktiert das Geschehen nach Belieben. Mit Zeiten, die selbst bei den 2-Litern locker Top-Ten fähig wären. Was auch Armins 24. Gesamtrang deutlich unterstreicht. 9,734 Sekunden hinter Armin wird Luxemburgs Canio Marchione im wahrlich nicht untermotorisierten Fiat 127 16-Ventiler Zweiter. Nils Abb meldet sich als Dritter auf dem Klassenpodium zurück. Im 8-Ventiler Schneider Polo verliert Nils in keinem Race-Heat mehr als 1,247 Sekunden auf Canio, in den beiden ersten Läufen sind es sogar deutlich weniger als jeweils eine Sekunde. Um die Plätze vier bis sechs gibt es einen heißen Fight zwischen Marcel Hellberg im Brügge Polo, Frank Lohmann im Steilheck Polo und Ronnie Bucher im Schneider Polo 16V. Lauf eins endet exakt in der geschilderten Reihenfolge. Dann reißt bei Ronnie der Geduldsfaden und mit diesem platzt zugleich ganz offensichtlich auch irgendein blockierender Knoten. Er findet auf der Käshofer Straße nach Run eins urplötzlich insgesamt 2,675 Sekunden, überholt so zunächst Frank Lohmann und im Finale auch noch Youngster Marcel Hellberg. Auf Position vier endet sein Vorwärtsdrang. An den gleichmäßig schnell agierenden Nils Abb kommt er zwar noch nahe heran, aber nicht mehr vorbei. Marcel behält den Ehrenplatz des Fünften, Frank wird Sechster der Endabrechnung. Damit ist Nils auch der 1,4-Liter KW 8V-Trophy Sieger vor Marcel Hellberg (8V-P2) und Frank Lohmann als Drittem. Sonderwertungsvierter ist in Homburg Golf Pilot Markus Hülsmann, Stefan Winkler belegt im Fiat 127 Rang fünf.

Bei den 1600ern liegen die drei Übungsschnellsten innerhalb von 0,308 Sekunden zusammen, das verspricht höchste Spannung für den Sonntag. Manfred Schulte ist dabei im Citroen Nemeth AX Kit Car der flotteste des Trios, 43 Tausendstel mehr benötigt André Stelberg im VW Schneider RSB Corrado für den 2,6 Kilometer Berg-Sprint. Danach folgt Sven Koob im Fiat Uno. In Rennlauf eins bläst André zur Attacke. Führt 64 Hundertstel vor Manfred, der Sven etwas distanzieren kann. Dieser steht nun seinerseits plötzlich unter Druck von Andy Heindrichs, der im Schneider Corsa 16V nur 0,187 Sekunden mehr für die erste 2,6 Kilometer Auffahrt benötigt. Der zweite Heat bringt keine Änderungen bei den Platzierungen, nur die Abstände präsentieren sich neu, werden etwas größer. André Stelberg hat nun 1,457 Sekunden Vorsprung auf Manfred. Die Sache scheint entschieden. Das ist sie aber nicht. Beim Start zur letzten Auffahrt zerbröselt an Andrés Corrado die Antriebswelle, er ist völlig überraschend out of Race. Manfred Schulte bekommt es live mit, lässt nichts mehr anbrennen, gewinnt locker vor Sven Koob (P2). Knapp dahinter wird Andy Heindrichs Dritter. Position vier geht an Nissan Micro Pilot Johannes Dambach. Auf Klassenplatz fünf ist Benedikt Schulte im Citroen AX Sport zugleich der 1,6-Liter KW 8V-Trophy Sieger.

Am Ende der Probedurchgänge stehen bei den 2-Litern die üblichen Verdächtigen ganz oben in der Ergebnisliste. Angeführt von Jörg Weidinger im BMW 318i STW, gefolgt von Peter Naumann im aufgeladenen VW Polo 1.4 G 40 als Zweitem und Patrick Orth im BMW 320iS Frank auf Rang drei. Vierter ist Roman Sonderbauer im Ziegler Kadett. Dann folgt ein Rudel von 8-Ventilern. In der Reihenfolge Christian Auer im BMW 2002, Bernd Ehrle im Krause Kadett und Christian Dümler im VW Golf fahren sie bis auf die Klassenplätze fünf bis sieben nach vorne, liegen dabei in einem Zeitfenster von 0,288 Sekunden zusammen. Na, das kann ja heiter werden mit den „Roten“! Am Sonntagmorgen taucht auch Björn Wiebe auf, mit dem Renault Wiebe Williams Laguna im Gepäck. Er darf vor dem Feld einmal den Berg hoch, erledigt dies mit einer 1:22er Zeit. Nicht schlecht, aber auch noch nicht wirklich aufregend. Das ändert sich in Wertungslauf eins, in dem Björn 1:16,786 gelingen, schlagartig. Es ist die Auffahrt, in der Peter Naumann folgenschwer von der Strecke abkommt. Nur Jörg Weidinger knackt Björns Zeit mit 1:15,451 und führt. Vor Björn Wiebe (P2), Patrick Orth (P3), Roman Sonderbauer als Viertem und Christian Auer auf der Fünf. Patrick klagt vor dem zweiten Run über nachlassenden Grip seiner Reifen, Roman gelingt eine Verbesserung. Die Plätze werden getauscht, Roman ist von da an Dritter und bleibt dies auch bis Rennende. Mit einer beeindruckenden Serie von Topzeiten, die alle zwischen 1:15,451 und 1:15,473 liegen, gewinnt Jörg Weidinger vor Björn Wiebe (P2) und Roman Sonderbauer (P3). Vierter wird Patrick Orth. Dahinter tragen die schnellsten 8-Ventiler Piloten ein ganz heißes Match aus. In dem Christian Auer sich im ersten Run 0,374 Sekunden Luft auf Bernd Ehrle verschafft. In der zweiten Auffahrt gehört die kürzere Fahrzeit Bernd, er pirscht sich an Christian bis auf 172 Tausendstel heran. Dieser bleibt im finalen Run über der 1:20er Marke, Bernd setzt eine weitere 1:19er Zeit. Das genügt. Bernd Ehrle holt sich Klassenplatz fünf und den 2-Liter KW 8V-Trophy Sieg, 0,359 Sekunden vor Christian Auer (P6). Andreas Kokor wird im Ford Escort Mk 1 Siebter, Jürgen Schuster im Wankelmotor angetriebenen Mazda  RX 7 Achter. Günter Göser verlässt Homburg als Neunter, Jens Weber als Zehnter (beide Kadett 16V). Zusammen mit Gewinner Bernd Ehrle und dem Zweiten, Christian Auer, steigt Christian Dümler als Dritter auf das 2-Liter KW 8V-Trophy Podest. 8-Ventiler Position vier sichert sich Johann Hatezic im Opel Ascona, Fünfter wird Bernhard Lang im Ford Escort RS 2000 Spezial.

Bei den Selbstzündern erobert Karl-Heinz Meurer die Pole-Position. Vor Golf R TDI Kollege Jürgen Fechter und Sepp Koller im Alfa Romeo 147. Im Rennen selbst stellt Jürgen Fechter aber sofort die bisher gewohnte Hackordnung eindeutig wieder her, führt von Beginn an, „dieselt“ im Eilzugtempo souverän zum Sieg vor Karl-Heinz Meurer und Routinier Sepp Koller.

Die Abteilung bis 3000 Kubikzentimeter ist mit 9 Teilnehmern gut besetzt. Eins ist schnell klar: Das Spitzenduell wird zwischen dem österreichischen BMW M3 E30 Piloten Bernhard Permetinger und Hans-Peter Wiebe im Renault Wiebe Williams Laguna stattfinden. Bernhard ist im Samstagabend vorn, Hans-Peter Zweiter, auf der Drei hat sich Ralf Kleinsorg im BMW 316 festgesetzt. So lautet auch die Reihung nach dem Rennstart. Vierter ist KW Berg-Cup Rookie Marcel Gapp im BMW M3 E36. Der Slalomspezialist liegt bei seiner Berg-Premiere noch vor dem erfahrenen Helmut Knoblich, der in Homburg einen Schirra Mini Cooper S bewegt. Auch die 3-Liter bieten Spannung pur. Bernhard liegt nach dem ersten Run 0,635 Sekunden vor Hans-Peter. Nach der zweiten Auffahrt sind vom ursprünglichen Vorsprung nur mehr deren 0,14 übrig geblieben. Auch ohne aufwendige Hochrechnung erkennt Bernhard, dass in seinem Unternehmen „möglicher Klassengewinn“ jetzt Handlungsbedarf besteht. Und zwar ganz akut. Erstmals an diesem Wochenende treibt er daraufhin seinen M3 in weniger als 1:20 den Berg hinauf. Damit hat er sein Unternehmen erfolgreich saniert, der Siegerpokal gehört ihm. Hans-Peter Wiebe steigt als Zweiter mit auf das Podium, Ralf Kleinsorg tut dies als Dritter. Hinter den Podestplätzen hat Helmut Knoblich Marcel Gapp den Vierten Rang abgeluchst. Dennoch hinterlässt der Neueinsteiger bei seinem KW Berg-Cup Debüt als Fünfter einen starken Eindruck. Auf der Sechs gewinnt Thomas Ostermann den 3-Liter 8-Ventiler Pokal auf seinem BMW E30 Hartge, Sonderwertungszweiter der „Roten“ wird der Vorarlberger Werner Walser mit seiner C-Kadett Limousine.

Über 3000 Kubikzentimeter trifft man in Homburg nur Porsches und Allrad-Turbos an. Wobei die Fahrer der Boliden aus Zuffenhausen das Siegerstockerl ganz alleine für sich beanspruchen. Auf die höchste Stufe sprintet Herbert Stolz, der in seinem 935 DP II gleich alle Klassen-Zutaten vereint: Allrad sowieso und zur Sicherheit gleich zwei Turbos dazu, dies alles in einem Porsche verpackt. Das ist das Siegerrezept. Da kann auch der mehrfache französische Meister Nicolas Werver mit seinem 997 Cup nichts daran ändern, mit lediglich zwei angetriebenen Rädern muss er mit Rang zwei vorlieb nehmen. Belgiens Renn- und Rallyelegende Yanick Bodson komplettiert im GT3 Cup das Siegerpodest. Norbert Handa wird wieder (oder immer noch?) von allerlei Technik-Gremlins heimgesucht, er absolviert im Lancia Delta Integrale nur zwei der drei Läufe.

Bei den E2-Silhouetten Fahrzeugen gibt Norbert Brenner im Opel Vectra GTS V8 DTM eine Galavorstellung, gewinnt mit einem Vorsprung von 13,016 Sekunden vor Holger Hovemann (P2) auf seinem Kadet C Risse V8. Musste Holger am Samstag in den Probeläufen noch Alex Hin und dessen Opel Kadett GT/C knapp den Vortritt lassen, so kann er das Blatt im Rennen wenden, behauptet sich 1,664 Sekunden vor Alexander, der final Dritter wird.

Auf Gesamtrang acht ist Jörg Weidinger schnellster Tourenwagen und damit Sieger der Division 1 vor Herbert Stolz und Björn Wiebe. 24 Teilnehmer umfasst die erste Seite des Rankings „Over All“. Elf Tourenwagenpiloten haben den Sprung darunter geschafft, acht davon kommen aus dem KW Berg-Cup. Bernd Ehrle ist als Gewinner der 2-Liter KW 8V-Trophy auf Platz 21 zu finden.

Damit beweisen die aktiven KW Berg-Cup’ler ihren Speed und ihre Klasse. Die sie sicher auch in den nächsten Rennen zeigen werden. Die Weichen zu weiteren mega spannenden Events sind gestellt. Mit dem Europameisterschaftslauf „20. Int. ADAC Glasbachrennen“ (25./26. Juli) beginnt die zweite Halbzeit der 28. KW Berg-Cup Saison, in der die Würfel noch lange nicht gefallen sind. Nicht in den Klassen, nicht in den Sonderwertungen und schon gar nicht im Gesamt-Ranking. Der August wird extrem heiß. Gleich drei Wettbewerbe stehen an. Den Beginn macht am 01. und 02. das „48. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen“, dann folgt das „46. ADAC/MSC-R Hauenstein Bergrennen“ vom 14. bis zum 15. Am 29. und 30. sind wir in der Schweiz unterwegs, nehmen am „Int. ACS Bergrennen Oberhallau“ teil. Es wäre toll, wenn wir uns bei einer oder sogar mehreren dieser hochkarätigen Veranstaltungen sehen oder hören könnten.

Und bitte macht unbedingt mit beim eingangs erwähnten Daumendrücken. Bitte! Damit die im ersten Abschnitt geäußerten Wünsche alle in Erfüllung gehen. Alle! Die große Berg-Familie wird euch dafür herzlichst danken. Und ich sowieso.

Uli Kohl, 13.07.2015    

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

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Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

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Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

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