„Weinberg in bester Südlage mit Sonnenscheingarantie“, so könnte man das Umfeld der 3,0 Kilometer Strecke des Bergrennens Oberhallau wohl am besten beschreiben. Wo am Wochenende des 29./30. August der zehnte von den insgesamt zwölf Läufen der 28. KW Berg-Cup Saison stattfand. Exakt 34 KW Berg-Cup’ler nahmen im unweit von Schaffhausen gelegenen Klettgau das Training auf. Genossen dabei die mehr als wohlige Wärme, die auch am Renntag anhielt. An dem 212 Starter weitestgehend im Zeitplan abgewickelt wurden. In dem auch noch genügend Platz für traditionelle Dinge wie den über Lautsprecher von jedermann mitzuverfolgenden Gottesdienst sowie das Seifenkistenrennen der Dorfjugend blieb. Respekt davor! Die trotz der Hitze zahlreichen Fans begleiteten die Auftritte der Akteure begeistert mit Hupen, Sirenen, Trompeten und Kuhglocken.

Die KW Berg-Cup Abordnung verkaufte sich beim Gastspiel in der Schweiz sehr gut, wertete in den verschiedenen Hubraumklassen der Gruppe E1 das Feld absolut auf. Stolze 61,5 Prozent der 1400er Abteilung gehörten zu unserer Internationalen Serie, bei den 2-Litern waren es deren 38,6. Wie üblich galt in der Schweiz „die besten zwei aus drei“ als Wertungsmodus, was das klassische Nachverfolgen des Rennverlaufs etwas erschwert, auch weil mir keine Listen mit den Zwischenständen nach Heat eins und zwei vorliegen. Was noch unbedingt positiv zu erwähnen ist: Jeder der drei pro Tag vorgesehenen Läufe wurde auch tatsächlich durchgezogen. Was sich in diesen ereignete, das wollen wir uns nun wie immer gemeinsam anschauen.

Dies beginnt im Falle von Oberhallau mit den 1400ern. Denn nur ein einziger 1,15-Liter Pilot hat die Reise in die Schweiz mit gemacht: Jürgen Schneider wird mit den 1400ern zusammen gelegt, mutiert zum „tapferen Schneiderlein“, nimmt auch mit 250 Kubikzentimetern weniger unverdrossen den Fight mit seinen 13 Mitbewerbern auf, stellt als seinen ersten Streich den Schneider Polo 16V auf den imaginären fünften Übungs-Startplatz. Einen Tick schneller ist Frank Duscher im 8-Ventiler Polo oben, holt sich Trainings-Position (TP) vier. Unser KW Berg-Cup Schweizer Martin Bächler sprintet im ex-Cup VW Lupo auf die Drei, Probe-Zweiter ist Eilgenosse Marc Buchser im VW Polo. In 1:32,02 setzt Beat Rohr im Audi 50 MLP die glasklare Pole Position. Sein Vorsprung auf den Zweiten beträgt stolze 3,19 Sekunden. Dahinter ist es wesentlich enger, die Plätze zwei bis acht trennen lediglich 1,22 Sekunden. Im Rennen fliegt Beat Rohr sofort auf und davon, siegt schlussendlich mit satten 3,79 Sekunden Vorsprung. Am Anfang heißt sein nächster Verfolger Frank Duscher, der sensationell stark unterwegs ist. Im Finale mobilisiert Marc Buchser aber nochmals alle seine Kräfte, zieht gemäß „zwei aus drei“ 0,16 Sekunden an Frank vorbei, wird Zweiter. Beim klassischen Addieren aller gefahrenen Zeiten hätte das Pendel ein Hundertstel zu Gunsten von Frank ausgeschlagen, der final Dritter ist. Als Vierter kreuzt Ronnie Bucher im Schneider Polo 16V die Ziellinie, er hat sich im Laufe des Sonntags von hinten quer durchs Feld nach vorne geackert. Auf der Fünf finden wir Jürgen Schneider wieder, der seine Übungsposition hartnäckig bis zum Schluss verteidigen kann. Hinter ihm laufen Martin Bächler (P6) und Thomas Kohler ein, der bei seinem „Heim-Grand-Prix“ im Fiat X1/9 Siebter wird. So, lasst uns nun noch über die Verteilung der 1400er KW 8V-Trophy Pokale sprechen. Den ganz großen, den des Siegers, nimmt Frank Duscher mit nach Hause. Rang zwei „in Rot“ geht an Nils Abb im Schneider Polo, Dritter wird Stefan Winkler im Fiat 127. Vermisst werden in Oberhallau leider die Klassen-Speerspitzen wie Armin Ebenhöh und „Mister Berg-Cup“ Franz Weißdorn, die das 1:0 für die Gastgeber im Gipfelsturm-Länder-Match in aller Ruhe von der Ferne aus tatenlos betrachten.

Vierzehn 1,6-Liter geben sich in den Klettgauer Rebgärten die Ehre. Oder genauer gesagt auf dem 6 Meter breiten Asphaltband, das sich durch diese den Berg hinauf schlängelt. Fünf KW Berg-Cup’ler bewerben sich mit um die Top-Plätze. Stephan Burri setzt im VW Polo MLP die Trainingsbestzeit, 8 Hundertstel vor André Stelberg im VW Schneider RSB Corrado. Gut 1 Sekunde hinter diesem folgt Manfred Schulte mit seinem Citroen Nemeth AX Kit Car. Helmut Maier reiht sich im Spiess Golf 16V als Vierter ein, TP5 sichert sich Stefan Faulhaber im Risse Kadett 16V vor Andy Heindrichs, der im Schneider Opel Corsa A 16-Ventiler Sechster ist. Rennlauf eins und damit die frühe Führung wird zur Angelegenheit von André Stelberg, der für die 3 Kilometer 28 Hundertstel weniger benötigt als Stephan Burri. Dieser will sich damit nicht anfreunden, findet urplötzlich fast eine komplette Sekunde, presst sich an die Spitze. Vor André, der ebenfalls etwas schneller wird. Aber damit ist die Messe bereits gelesen, wiederum mit der freundlichen Unterstützung von „zwei aus drei“. In der Summe aller Heats hätte André vorne gelegen. Doch „hätte, wäre, wenn“ bringt nichts, die Plätze auf dem Podium sind vergeben. Sieg also für Stephan Burri, 0,36 Sekunden vor André Stelberg, der Zweiter wird. Position drei ist die Angelegenheit von Manfred Schulte. Die Ehrenplätze sichern sich Stefan Faulhaber als Vierter und Andy Heindrichs auf der Fünf, Helmut Maier wird final Sechster. Autsch, und schon steht es 2:0 für die Eilgenossen. Nun gut, müssen eben die weiteren Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven die Sieg-Kastanien aus dem Feuer holen – auch wenn dies eine schwere Bürde zu sein scheint.

Der Blick auf das 2-Liter Übungs-Ranking schürt den steten Funken der Hoffnung, flößt Vertrauen ein. Jörg Weidinger steht im BMW 318i STW ganz oben (TP1), vor Patrik Nickel im Gerent Opel Kadett C-Coupé. Erst auf der Drei folgt der Schnellste aus der Schweizer Bergmeisterschaft, Danny Krieg im Audi A4 STW Quattro. Sein Rückstand auf Jörg beträgt bereits 1,91 Sekunden. Hinter Danny liegen die beiden Kadett von Roman Sonderbauer (TP4) und Dirk Preisser (TP5) auf Lauerstellung, Norbert Wimmer ist als Zehnter flottester 8V’ler. Rennlauf eins sieht 44 Teilnehmer an der Startlinie. Jörg Weidinger erobert sofort die Führung, in seinem Windschatten fliegt Patrik Nickel den Berg hinauf, liegt nur 5 Hundertstel hinter Jörg zurück. Roman Sonderbauer bezieht mit dem Ziegler Kadett Position drei, Vierter ist Dirk Preisser. Danny Krieg muss mit Rang fünf vorlieb nehmen. Jörg hält am Berg wenig bis gar nichts von Windschattenspielen, er will klare Verhältnisse. Und ist stets bereit dafür auch etwas zu tun. Zum Beispiel Bestmarken zu knacken. Er findet ganz spontan 0,89 Sekunden, schüttelt mit 1:23,54 einen neuen E1 2-Liter Streckenrekord aus dem Ärmel, unterbietet die seit 2011 vom Hallauer Urgestein Fritz Erb im Kadett C GT/E gehaltene Klassenbestzeit um 2 Zehntel. Jörg ist weiterhin im „Big-Points“ Modus unterwegs, will für das Team Rottenberger/Weidinger unbedingt hier und jetzt das neunte Saison-Top-Resultat sicherstellen. Legt dazu, konsequent wie immer, die Klassenmesslatte noch etwas höher, legt sie auf 1:23,46, fährt wiederum E1 2-Liter Rekord. Das ist der Sieg, 1,73 Sekunden vor Patrik Nickel (P2). Roman Sonderbauer steigt als Dritter mit auf das Podest, Dirk Preisser holt sich Platz vier. Und um die Dauerfrage meines geschätzten „Speaker-Kollegen“ Christian Mettler nun endgültig und klar zu beantworten: Nein, er hat sie nicht „ge-Kriegt“, der Danny Krieg, die vier KW Berg-Cup’ler vor ihm, er bleibt Fünfter. Auf der Sechs läuft Peter Niederer im C-Kadett ein, Siebter wird Reto Steiner im V6 Ford Escort RS. Michael Rauch erobert Klassenrang acht, Position neun sichert sich „Golfer“ Dani Fauler. Als Zehnter komplettiert Markus Reich in seinem VW Golf II 16V die Top-Ten. Die 2-Liter KW 8V-Trophy ist in Oberhallau die klare Angelegenheit von Michael Rauch, der im Briegel Kadett souverän an der Spitze agiert und sicher gewinnt. Nach dem ersten Run ist sein nächster Verfolger übrigens Bernd Ehrle, der sich im Krause Kadett C-Coupé knapp vor Norbert Wimmer im BMW 2002 behaupten kann. Im zweiten Heat dreht Norbert dann den Spieß um und stellt damit zugleich den Endstand her. Platz zwei der „Roten“ für Norbert, Rang drei für Bernd. Bernhard Lang laboriert ausgerechnet auf seiner Lieblingsstrecke an Getriebeproblemen seines Ford Escort RS Spezial herum, muss sogar auf die letzte Auffahrt verzichten. „Zwei aus drei“ rettet ihm 8V-Position vier. Sonderwertungsfünfter wird Bernhards Marken- und Typenkollege Hans-Dieter Seitz. Die KW 8V-Trophy präsentiert sich aktuell sehr stark und höchst spannend. Schade nur, dass Stefan Glass durch seinen Ausrutscher im ersten Trainingslauf aus dem Wettbewerb gerissen und sein Ford Escort Lotus TC dabei erheblich beschädigt wird. Wir drücken die Daumen für eine baldige Rückkehr. So, der dringend benötigte Anschlusstreffer ist nun durch die 2-Liter Klasse hergestellt. 2:1 lautet der neue Spielstand, eingefahren mit einem echt überzeugenden Vierfach-Klassen-Erfolg.

Als Spezialität haben die Schweizer eine E1 Abteilung bis 2500 Kubikzentimeter im Angebot. Diese ist acht Teilnehmer stark, drei davon kommen vom KW Berg-Cup. Im BMW M3 E30 ist Bernhard Permetinger der Mann der Stunde, setzt sehr deutlich die Pole-Position, fährt einen glasklaren Start-Ziel Sieg heraus. Vor Bernhard Diego (P2) auf Opel Kadett und Mattia Stacchi als Drittem auf einem weiteren BMW M3. Rookie Karl-Heinz Schlachter setzt sich als Fünfter mit seinem BMW 2002 tii Alpina sehr gut in Szene, Werner Walser beendet den Wettbewerb in seiner Kadett Limo auf Rang Nummer sieben. Da wir als aufmerksame Stammleser wissen, dass Karl-Heinz und Werner mit 2-Ventil-Technik unterwegs sind, kennen wir nun auch schon das 2,5-Liter KW 8V-Trophy Resultat: Karl-Heinz Schlachter gewinnt vor Werner Walser (8V-P2). Erwähnt muss unbedingt noch werden, dass Bernhard Permetinger auch die kompletten 3-Liter im Griff gehabt hätte, seine beiden besten Läufe sind addiert um mehr als 10 Sekunden flotter als die des 3-Liter Gewinners Patrick Rohrbach, der mit einem BMW E30 unterwegs ist. Und schon steht es 2:2 unentschieden, Bernhard hat’s möglich gemacht.

Weitere sportliche Vergleiche gibt es in Oberhallau leider nicht mehr. Denn in der Abteilung bis 3000 Kubikzentimeter muss KW Berg-Cup Rookie Marcel Gapp im dritten Probegalopp mit seinem BMW M3 E36 leider die Segel streichen. Äh, den Motor abstellen. Ein Ventilschaden wird vermutet. Zuvor hatte er sich noch mit der zweitschnellsten Trainingszeit für den Sonntag bestens empfohlen. Auch Hansi Eller ist mit einem M3 E36 in Oberhallau unterwegs. Aber er werkelt in der Schweiz als freischaffender Künstler, der von ihm eingesetzte BMW ist nicht im KW Berg-Cup eingeschrieben. Final schließt er seinen Gastauftritt als Vierter ab.

Es bleibt also beim Unentschieden im Ländervergleich der Schweizer Elite mit den KW Berg-Cup‘lern. Da es noch immer kein einheitliches technisches E1-Reglement gibt, ist es ein Kräftemessen mit ungleichen Voraussetzungen. Bei den Eilgenossen ist das Thema Motor und Fahrwerk wesentlich freizügiger geregelt, die geforderten Mindestgewichte sind im Keller angesiedelt. Im Vergleich dazu fahren wir bleischwer.

Und sind dennoch schnell und konkurrenzfähig. Das KW Berg-Cup Team hat sich in Oberhallau einmal mehr sehr achtbar und erfolgreich präsentiert, es hat das Rennen echt bereichert, hat für spannende Fights gesorgt.

Für Fights, wie wir sie in diesem Jahr maximal nur noch zweimal miterleben dürfen. Vom 11. bis zum 13. September beim 48. AvD / GAMSC Bergrennen Unterfranken in Eichenbühl. Dort ist auch der NSU-Bergpokal wieder mit von der Partie, bestreitet sein Finale. Ebenso wie die Deutschen Berg Meisterschaften der Tourenwagen und der Rennsportfahrzeuge. Der letzte KW Berg-Cup Auftritt der 28. Saison steht dann bereits zwei Wochen später auf dem Programm: Am 26. und 27. September beim EUROL Autobergrennen Esthofen – St. Agatha in Oberösterreich. Die sehr flüssige 3,2 Kilometer Power-Piste liegt nur etwa 45 Kilometer von Passau entfernt. Sicher sind in Oberhallau bereits einige KW Berg-Cup Entscheidungen gefallen, viele Fahrer und Teams konnten sich ihr so wichtiges neuntes Top-Resultat holen. Dies betrifft in der Regel die Spitzen der verschiedenen Wertungen. Um die verbleibenden Plätze auf den jeweiligen Jahres-Siegerpodesten wird es weiterhin ein spannendes, hartes Rennen geben. Völlig offen ist zurzeit noch die Auseinandersetzung um den 1600er Saisonerfolg. Auch bei den 3000-Kubik-Boliden und den KW Berg-Cup Ravenol Youngsters scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen. Also sollten wir einen oder am besten gleich beide finalen Termine ins Auge fassen, sollten diese in unseren persönlichen Terminkalendern dick und fett in Rot markieren. Ich habe dies schon vor langer Zeit getan. Und würde mich sehr darüber freuen, wenn wir uns in Unterfranken und Oberösterreich sehen würden. Um noch einmal mit jeder Faser unseres Körpers bei purem Berg-Racing mitzufiebern und mitzuerleben. Bevor die hochdrehenden Motoren für mehr als ein langes halbes Jahr verstummen. Also – auf geht’s mit den Vorbereitungen zu den letzten Gipfelsturm-Besuchen in 2015!

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Dorian Boccolacci: 'Ich will Werksfahrer werden'

Von der Formel 2 in das ADAC GT Masters: Dorian Boccolacci hat im GT3-Sport ein festes Ziel vor Augen. Wie die meisten jungen Rennfahrer träumte der 21-Jährige lange von der Formel 1. Er holte zahlreiche Titel im Kartsport, gewann Rennen in der Formel Renault und in der GP3-Serie und fuhr 2019 beim Formel-2-Rennen in Monaco auf den vierten Platz – persönlicher Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. "Das war wirklich etwas ganz Besonderes. Ich komme aus der Nähe von Cannes und damit nicht weit von Monaco. Ich habe als Kind dort oft das Formel-1-Rennen gesehen, daher war es wirklich toll. Dort fahren zu können und dann sogar fast auf das Podium zu kommen, war sensationell." Obwohl er nur noch wenige Schritte vom großen Traum Grand-Prix-Sport entfernt war, entschied er sich im Laufe der vergangenen Saison, einen neuen Karriereweg einzuschlagen. "Eine Chance in der Formel 1 zu bekommen ist sehr schwierig. Mein Ziel ist es, Werksfahrer zu werden und den Motorsport professionell zu betreiben. Ich bin daher im vergangenen Jahr in den GT3-Sport gewechselt, denn dort sind sehr viele Hersteller engagiert."

Nach ersten internationalen Rennen 2019 in einem Audi R8 LMS wechselt Boccolacci nun in das ADAC GT Masters. Für die "Liga der Supersportwagen" sprachen vor allem zwei Gründe: "Zum einen ist das ADAC GT Masters für Hersteller sehr interessant, was man auch daran sieht, wie viele Werksfahrer in der Serie starten. Und zum anderen ist das sportliche Niveau sehr hoch, was natürlich eine tolle Herausforderung ist. Wenn man hier gute Ergebnisse einfährt, hat man die Chance auf einen Platz im Kader eines Herstellers."Der Franzose sieht als Vorbilder seine Landsleute Jules Gounon und Mathieu Jaminet, die nach ihren ADAC GT Masters-Meistertiteln 2017 beziehungsweise 2018 bei Bentley und Porsche Werksverträge bekamen. "Es wäre toll, wenn ich diese Serie fortsetzen könnte. Das ist das Ziel", hofft Boccolacci. Mit dem zweimaligen Le-Mans-Sieger Romain Dumas gibt es einen weiteren Franzosen, dem Boccolacci nacheifert: "Ich möchte ebenfalls in möglichst vielen verschiedenen Motorsportdisziplinen fahren. Denn davon kann ich fahrerisch nur profitieren", ist er sich sicher. Dass er es auch abseits der asphaltierten Rundstrecke kann, hat er bereits eindrucksvoll bewiesen. 2018 gewann das Talent den Titel in der Eisrennserie Trophée Andros, und auch im Rallyeauto gelangen ihm schon starke Zeiten. 

Nun hofft er auch auf Erfolge im GT3-Fahrzeug. Die bevorstehende Saison bietet für den 21-Jährigen aktuell jedoch noch zwei große Unbekannte: Sein Teamkollege steht noch nicht fest und er ist den Mercedes-AMG GT3 noch nicht gefahren. "Durch die Zwangspause konnte ich leider bisher noch nicht testen, aber wir planen, noch vor dem offiziellen Test Mitte Juli auf dem Lausitzring Tests zu absolvieren. Ich bin schon sehr neugierig, wie sich das Auto fährt. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich schnell daran gewöhne. Man hat in den vergangenen Jahren sehen können, dass das Auto wirklich gut ist." Als größten Unterschied zu den Formelautos, die er bisher hauptsächlich gefahren ist, sieht der Franzose das Gewicht: "Das GT3-Auto ist viel schwerer und verhält sich dadurch bei Richtungswechseln langsamer als ein Formelrennwagen. Außerdem haben die GT3-Autos ABS und eine Traktionskontrolle. Neu werden für mich auch Dinge wie das Teilen des Fahrzeugs mit einem anderen Piloten und Fahrerwechsel sein."

Zufrieden ist Boccalacci mit seinem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing. "Das Team hat mich kontaktiert und wir wurden uns schnell einig. Es ist sehr professionell und bietet eine tolle Chance für mich. Ich möchte mein Bestes geben und mich stetig verbessern. Ich hoffe, dass ich möglichst schnell vorn dabei sein werde. Denn ich will immer alles möglichst gut machen und mit mir zufrieden sein. Und normalerweise bin ich zufrieden, wenn ich um die vorderen Position kämpfe. Daher ist das auch das Ziel in diesem Jahr."

Der GT3-Neuling möchte die Fans jedoch nicht nur auf der Rennstrecke unterhalten. Boccolacci ist sehr Social Media affin und postet immer wieder lustige Videos von sich selbst. "Ich mag die Möglichkeiten die mir Social Media bietet. An der Rennstrecke bin ich sehr professionell, aber ich habe natürlich auch andere Seiten und die möchte ich den Fans gerne zeigen."

 

ADAC GT Masters und Postcon weiterhin Partner

Umfassende Marken-Präsenz bei den Veranstaltungen des ADAC GT Masters. Das ADAC GT Masters und Postcon National führen ihre erfolgreiche und seit 2015 bestehende Partnerschaft auch in Zukunft fort. Die "Liga der Supersportwagen" und der zweitgrößte Briefdienstleister Deutschlands haben eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis 2022 vereinbart. Das Logo von Postcon wird weiterhin prominent auf den Frontscheiben aller Supersportwagen sowie an der Rennstrecke und bei den Siegerehrungen zu sehen sein. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzringring in die Saison 2020.

"Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Partnerschaft mit dem ADAC GT Masters fortzusetzen", sagt Michael Mews, Geschäftsführer Postcon National. "Das ADAC GT Masters und Postcon National ergänzen sich perfekt - denn sowohl auf der Rennstrecke als auch bei der Briefzustellung sind Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Professionalität entscheidende Kriterien für den Erfolg.""Postcon ist bereits seit vielen Jahren ein starker und vertrauensvoller Partner des ADAC GT Masters", sagt Thomas Voss, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. "Es ist toll, dass wir diese Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren weiterführen werden. Postcon National hat damit weiterhin eine umfassende Marken-Präsenz an den Rennwochenenden des ADAC GT Masters und bleibt der exklusive Partner für den Bereich Brief- und Warensendungen."

 

ADAC GT Masters: 8 Marken und 33 Supersportwagen

Mit Bentley nun acht Automobilhersteller am Start. Mehr als 18.000 PS stehen in der Startaufstellung des ADAC GT Masters. Markenvielfalt und ein volles Startfeld mit hochkarätigen Fahrern zeichnen das ADAC GT Masters 2020 aus: 33 Supersportwagen von acht Herstellern und 20 Teams gehen bei den sieben Veranstaltungen ins Rennen. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring in die Saison. Unter den 33 und bis zu 600 PS starken Supersportwagen von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche ist in diesem Jahr auch wieder Bentley, die als achte Marke das ADAC GT Masters bereichert. Alle Rennen werden live im Free TV von SPORT1 übertragen.

"Das ADAC GT Masters unterstreicht mit dem beeindruckenden Teilnehmerfeld einmal mehr seine Rolle als eine der stärksten GT-Rennserien Europas. Es spricht für die Serie und ihre Teilnehmer, dass wir trotz der Ereignisse der vergangenen Monate mit einem Feld auf höchsten Niveau in die Saison starten. Wir haben uns zu Beginn der Krise deutlich hinter unsere Teilnehmer gestellt und mit einem klaren Bekenntnis für sieben Veranstaltungen in unruhigen Zeiten für Planungssicherheit gesorgt. Das Feld beeindruckt mit seiner Größe und Markenvielfalt, aber auch durch die Qualität der Teams und Fahrer. In diesem Jahr sitzen mehr als 25 Profis oder Werksfahrer in den Fahrzeugen von acht Herstellern, dazu haben wir eine Vielzahl von hoffnungsvollen Nachwuchstalenten sowie viele sehr talentierte Privatfahrer im Feld", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 

Angeführt wird das internationale Fahrerfeld von den Teamchampions Rutronik Racing, die erneut mit zwei Audi R8 LMS antreten. Einmal mehr ist der Audi das unter den Teams beliebteste Modell. Neben Rutronik Racing setzen auch Aust Motorsport, EFP Car Collection by TECE, BWT Mücke Motorsport, Montaplast by Land-Motorsport und das Team WRT zwei Exemplare des R8 ein, je einen Audi bringen das Team ISR und T3 Motorsport an den Start. Mercedes-AMG hält mit sechs Exemplaren des für die Saison 2020 überarbeiteten und optisch aggressiver gestalteten GT3 dagegen. Je zwei Mercedes-AMG werden von HTP-Winward Motorsport und dem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing eingesetzt, Toksport WRT und Schütz Motorsport setzen je ein Fahrzeug ein. Ein Fixstern im ADAC GT Masters ist neben der Corvette, die in diesem Jahr wieder von Callaway Competition eingesetzt wird, auch der Porsche 911. Auf den Porsche vertrauen neben dem KÜS Team 75 Bernhard von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und Herberth Motorsport auch die Neueinsteiger von SSR Performance.

Seine Premiere im ADAC GT Masters feiert die zweite Generation des Bentley Continental GT3. Das Team T3 Motorsport verstärkt sein Engagement im ADAC GT Masters und bringt den Supersportwagen aus England in die Serie. Auf Frontmotor-Sportwagen mit Turbo-V8-Motor setzen auch MRS GT-Racing und Schubert Motorsport, die auf insgesamt drei BMW M6 GT3 vertrauen.

Das größte Team im ADAC GT Masters stellt in diesem Jahr GRT Grasser Racing Team. Als einziges Team setzt die Mannschaft aus Österreich auf drei Fahrzeuge und ein Trio von Lamborghini Huracán GT3 Evo. Auf ein Fabrikant aus Italien vertraut auch die zweite Mannschaft aus Österreich im ADAC GT Masters: HB Racing setzt den für 2020 weiterentwickelten Ferrari 488 GT3 Evo ein.

Die 33 Supersportwagen, die von 20 Teams aus Deutschland, Österreich, Belgien und Tschechien eingesetzt werden, sind mit zahlreichen Profis hochkarätig besetzt. Für BMW starten die Werksfahrer Jens Klingmann (MRS GT-Racing) und Nick Yelloly (Schubert Motorsport), für Lamborghini Albert Costa und der ehemalige Formel-1-Testfahrer Franck Perera (beide GRT Grasser Racing), für Porsche die ehemalige Formel-1-Testfahrerin Simona de Silvestro (KÜS Team 75 Bernhard) sowie Sven Müller (Herberth Motorsport). Mercedes-AMG besetzt das ADAC GT Masters mit Ex-Champion Maximilian Götz (HTP Winward), den beiden FIA GT World Cup-Siegern Maro Engel (Toksport WRT) und Raffaele Marciello (HTP Winward) sowie Luca Stolz (Toksport WRT).

Mindestens sieben Fahrer von Audi Sport kämpfen in diesem Jahr um Siege im ADAC GT Masters: Neben den Titelverteidigern Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser (beide Rutronik Racing) und die Ex-Champions Christopher Mies und Christopher Haase (beide Land-Motorsport) auch der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock sowie die 24h Nürburgring-Sieger Pierre Kaffer (beide EFP Car Collection by TECE) und Frank Stippler (Team ISR). Mit Daniel Keilwitz (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) und Robert Renauer (Herberth Motorsport) sind zwei weitere ehemalige ADAC GT Masters-Champions im Feld vertreten.

Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring zum ersten von sieben Rennwochenenden. Die Rennen auf dem Lausitzring sind aufgrund der von den Behörden verhängten Auflagen ohne die Beteiligung von Zuschauern geplant. Bei allen Rennen des ADAC GT Masters startet die ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm, je sechs Mal ist die ADAC Formel 4 und die ADAC GT4 Germany mit dabei. Der Porsche Carrera Cup Deutschland ist auch in diesem Jahr fester Bestandteil des Rahmenprogramms und ab dem Rennen auf dem Sachsenring vier Mal am Start.

Starterliste ADAC GT Masters 2020

3 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
4 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
7 HB Racing Ferrari 488 GT3 Evo
8 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
9 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
10 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
11 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
12 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
14 MRS GT-Racing BMW M6 GT3
17 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
18 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
19 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
20 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
21 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
22 Toksport WRT Mercedes-AMG GT3 Evo
25 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
26 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
28 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
29 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
30 Team WRT Audi R8 LMS GT3
31 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
32 Team WRT Audi R8 LMS GT3
33 Team ISR Audi R8 LMS GT3
36 Schütz Motorsport Mercedes-AMG GT3
47 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
48 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
63 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
71 T3 Motorsport Audi R8 LMS GT3
72 T3 Motorsport Bentley Continental GT3
77 Callaway Competition Corvette C7 GT3-R
82 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
92 SSR Performance Porsche 911 GT3 R
99 Precote Herberth Motorsport Porsche 911 GT3 R
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