48. Bergrennen Unterfranken 2015 - Meisterliches Finale

Durch den Wegfall des Bergrennen Mickhausen in diesem Jahr, wurde dem Bergrennen Unterfranken als Ausrichter des Finales der Deutschen Bergmeisterschaft im malerischen Ort Eichenbühl zu teil.  Somit hatte das Team um Rennleiter und Clubpräsident des GAMSC Würzburg, Peter Thumbeck, im Vorfeld einiges zu tun um dem hohen Anspruch gerecht zu werden - und dies wurde man auch in jeder Hinsicht. Mit einem Rekordstarterfeld von knapp 230 Startern,  die sich für das große Finale in Eichenbühl angemeldet haben, wurde den zahlreich angereisten Fans viel geboten. Petrus schien es anfangs erst nicht allzu gut mit der Bergrenngemeinde zu meinen, wollte er doch noch ein kleines Wörtchen beim Rennausgang mitreden, sollte aber der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Fast jeder aus Eichenbühl und den umliegenden Ortschaften packt mit an und bietet den dieses Jahr knapp 230 angereisten  Startern wieder ein großes fränkisches Volksfest, gepaart mit leckerer Kost und viel Rennsport. Denn um den Rennsport geht es schließlich auch auf der 3050m langen, sehr selektiven Strecke von Eichenbühl nach Umpfenbach.  Der sehr technische untere Teil verlangt nach guter Streckenkenntnis und genauen Einlenkpunkten um die optimale Linie und genügend Schwung für den oberen superschnellen Teil der Strecke mitzunehmen, wo die Fahrer dann im sechsten Gang voll ausgedreht auf die Zielkurve zufahren und das Auto hart zusammenbremsen müssen.  Hier finden sich neben den beiden anderen bekannten Streckenabschnitten Klinge und Honda-Kurve, die meisten Zuschauer ein.

 

Der gesamte Freitag und Samstag war trocken und lockte zahlreiche Fans bei spätsommerlichen Temperaturen an die Strecke und wollten hochklassigen Rennsport sehen. Wie bei jedem Rennen, zeigten noch nicht alle, was sie hinter dem Volant konnten und wogen den ein oder anderen in trügerische Sicherheit. Im Berg-Cup hatte Jörg Weidinger bereits vor 2 Wochen in Oberhallau alles für den 3. Titel in Folge für Teampartner Dieter Rottenberger und sich klargemacht. Aber es gab ja noch die Titel für die Deutschen Bergmeister zu verteilen. Armin Ebenhöh, gerade frisch aus dem Urlaub zurück, hatte den Titel quasi schon fast in der Tasche, musste nur noch halbwegs gut platziert ins Ziel kommen. Armin kam, sah und siegte - sicherte sich im 1400er VW Minichberger Scirocco I 16V seinen ersten Titel "Deutscher Automobil Bergmeister der Tourenwagen". Herzlichen Glückwunsch lieber Armin! Mit etwas Abstand wurde VW Schneider RSB Corrado 16V Pilot, André Stelberg, Vizemeister. BMW 320is Pilot Ralf Orth wurde mit hauchdünnen 0,6 Zählern Abstand starker Dritter in der Deutschen Automobilbergmeisterschaft.

Noch spannender ging es bei den Rennsportfahrzeugen zu - hier konnte sich der mehrfach Deutsche Automobil Bergmeister, Norbert Brenner, im Opel Vectra GTS V8 DTM den Titel "Deutscher Automobil Bergmeister für Rennsportfahrzeuge" sichern. Nur 2,2 Zähler dahinter folgte Pechvogel Thomas Conrad, der am Samstag nach dem ersten Lauf einen Motorschaden zu verzeichnen hatte. Eiligst wurde der deutlich schwächere Renault Motor aus dem Formula Renault Tatuus eingebaut um Schadensbegrenzung zu betreiben.  Weitere 0,2 Zähler dahinter platzierte sich Frank Debruyne im Dallara Formel 3.  Somit konnten in Eichenbühl zum ersten Mal die Bergmeister gekrönt werden und der Bergrennen Saison 2015 ein toller Abschluss geboten werden.

Doch zurück zum Trainings- & Renngeschehen an sich, was auch nicht minder spannend war. Hier krönte sich Lokalmatador Norbert Brenner mit seinem Gesamtsieg und Klassensieg plus Bergmeister Titel gleich im Hattrick. Zweiter im Gesamtklassement wurde Markenkollege Klaus Hoffmann im Opel Astra Coupé V8 DTM vor dem drittplatzierten Peter Behnke im Formula Tatuus Master. Schnellster Tourenwagenpilot wurde der Innsbrucker Kaufmann Herbert Stolz im Porsche 935 DP2 vor Björn Webe im Renault Williams Wiebe Laguna BTCC und Norbert Handa im Lancia Delta Integrale EVO III.  Peter Behnke gewann natürlich auch seine Gruppe E2-SS bis 2000 ccm Hubraum vor Frank Debruyne im Dallara Opel F303 und Mathieu Wolpert im BSR VW 389. In der Gruppe E2-SC bis 3000 ccm Hubraum  gewann Michael Behnke im Osella BMW PA20/S vor Dino Gebhard und Phillip-Karl Eiermann, beide ebenfalls auf Osella BMW PA20/S. Uwe Lang trat nach dem ersten Lauf nicht mehr an und kam nicht in Wertung.  Eine Klasse tiefer bis 2000 ccm Hubraum siegte ein glänzend aufgelegter Georg Olbrich im Osella Honda PA21 vor Thomas Conrad im CRS Renault 2.0 Sportwagen und ganz knapp dahinter Bernd Letmade im Norma Honda M20. Peter Amann drehte sich im ersten Lauf in der Zielkurve heraus und kam ebenfalls nicht in Wertung. Wie so oft war Francesco D'Acri im Elia Avrio ST09 Einzelstarter in der Gruppe E2-SC bis 1600 ccm. Wie schon geschrieben, gewann Norbert Brenner  im Opel Vectra GTS V8 DTM  vor Klaus Hoffmann und Sebastian Schmitt - beide auf Opel Astra Coupé V8 DTM - die Gruppe E2-SH über 3000 ccm Hubraum.

Der Wechsel zu den Tourenwagen - Herbert Stolz im bärenstarken Porsche 935 DP2 gewann hier mit fast 3 Sekunden Abstand die Gruppe H/FS/E1 über 3000 ccm Hubraum vor Norbert Handa im endlich mal sauber laufenden Lancia Delta Integrale 16V EVO III und Norman Struckmann im Ford Escort Cosworth. Der Duderstädter Markus Wüstefeld, im wunderschönen AMG Mercedes Benz 190E EVO 2, machte in der Gruppe H/FS/E1 über 2000 ccm alles klar und siegte vor Bernhard Permetinger auf BMW E30 M3 und Hans-Peter Wiebe im weiteren Renault Williams Wiebe Laguna BTCC. Schnellster 2V Pilot in der Klasse wurde Thomas Ostermann auf Hartge BMW 325i. In der Klasse des Selbstzünder Gruppe H Diesel bis 2000 ccm gewann Jürgen Fechter auf VW Golf V R-TDI vor Karlheinz Meurer (VW Golf V R-TDI) und Sepp Koller im Alfa 147 JTD.

In der Königsklasse, der Gruppe H/FS/E1 bis 2000 ccm, wirbelte wieder einmal das Wetter die Platzierungen durcheinander. Inmitten der 2L Gruppe fing es an zu regnen. Kurz nach dem einsetzenden Regen verunfallten Michael Bodenmüller im Honda Civic Type R S2000 und Dirk Preißer im Opel Frank Kadett C Coupé schwer, beschädigten dabei ihre Rennwagen nachhaltig, so dass einen längere Unterbrechung die Folge war. Die Strecke wurde zusehend rutschiger. In dieser Zeit rüsteten einige Fahrer auf Regenreifen um und kamen nicht mehr an die Top Zeiten der Erstgestarteten in der Gruppe. So hatte Björn Wiebe im Renault Williams Wiebe Laguna BTCC die Chance auf einen weiteren Klassensieg und nutze diese auch natürlich.  Mit 3 fast identischen 1:23er Zeiten hätte er wohl auch die GLP Wertung an diesem Tage gewonnen. Als zweiter und bärenstarker 8V Pilot kam Michael Rauch im Opel Briegel Kadett C Coupé 8V mit Gerent Motorsport Power auf P2 ins Ziel. Hans-Peter Eller im weiteren Opel Kadett C Coupé 8V wurde starker dritter in der Klasse. René Frank profitierte ebenfalls von den wechselnden Bedingungen und konnte seinen ex Rundstrecken BMW 320i STW auf P4 abstellen. Norbert Wimmer im BMW 2002tii 8V kam geladenem "Regenprogramm" im Kopf auf P5.

Viel Grund zum Jubeln hatte auch Slalom-Ass Stefan Faulhaber im neu aufgebauten Opel Risse Kadett C Coupé 16V. Er gewann mit 0.025 Sekunden Vorsprung auf André Stelberg die Gruppe H/FS/E1 bis 1600 ccm Hubraum. Platz 3 ging an den VW TS Golf I 16V Piloten Valentin Schneider. Auf das Duell zwischen Sven Koob und Andy Heindrichs mussten wir leider verzichten, denn Andy flog im ersten Wertungslauf die Zündspule auseinander, und war damit raus aus dem Wettbewerb. Sven Koob bot ganz großes Kino im Fiat Uno 16V, stellte seinen Wagen auf P4 vor Manfred Schulte im bärenstarken Citroen AX Kit Car EVO III 16V ab. Schnellster 8V Pilot wurde Manfreds Sohn Benedikt im Citroen AX Sport 8V. Ab in die Klasse des Bergmeisters - die Gruppe H/FS/E1 bis 1400 ccm Hubraum gewann natürlich Maestro Armin himself. Armin Ebenhöh im VW Minichberger Scirocco I 16V siegte vor seinem Schwiegerpapa Franz Weißdorn im VW Polo Honda 16V und  Thomas Pröschel im VW Schneider Polo II 16V. Schnellster 8V Pilot im Reigen des schnellen 8V Quartetts wurde Frank Duscher im VW Polo I 8V.
Jürgen Schneider im VW Schneider Polo II 16V hatte auf der Powerstrecke am Umpfenbacher Berg leichtes Spiel mit seinen Widersachern und verwies Jürgen Heßberger im Fiat 127 Sport Martini Racing 8V, der zugleich schnellster 8V Pilot war,  auf P2. Jörg Eberle im weiteren Fiat 127 Sport kam auf P3 ins Ziel. Im Lager des NSU Bergpokals gewann wieder ein Hofmann - Lukas Hofmann zum zweiten in dieser Saison. Mit kontinuierlich flotten Zeiten stellte er seinen NSU TT vor dem neuen Meister der Saison 2015, Jörg Davidovic & Steffen Hofmann, auf P1 ab.  Thomas Krystofiak im NSU 1200C komplettierte das Stockerl auf P3. Uwe Schindler und Frank Kleineberg kamen P4 und P5.

Berg-Gelegenheitsstarter Achim Kreim im Mitsubishi Evo VIII gewann die Gruppe A über 2000 ccm vor Markenkollegen Roland Wanek und Albert Vogt im Subaru Impreza WRX Sti. Eine Klasse tiefer, in der Gruppe A bis 2000 ccm, hatte Ralf Orth im BMW 320is nichts gegen seinen nicht Verwandten Patrick Orth im VW Golf III GTI entgegen zu setzen und musste sich geschlagen geben. Letzterer gewann die Gruppe vor Ralf Orth und Alexandr Reder im BMW E36 318i.

Folgende Einzelstarter und Klassensieger werden hier aufgeführt:

  • Gruppe A bis 1600 ccm - Hein-Peter Boch - Honda Civic
  • Gruppe A bis 1400 ccm - Detlef Schröder - VW Polo I 8V
  • Gruppe N bis 2000 ccm - Josef Forster - Peugeot 306 S16
  • Gruppe N bis 1400 ccm - Silvio Montalto - Peugeot 106
  • GLP Nenngruppe TW - Johannes Wetzel - VW Polo
  • GLP Nenngruppe Formel und Sportwagen - Gerd Kappler - Formel Fuchs
  • GLP Nenngruppe IG-Histo - Karl-Heinz Weitz - Porsche 911 Targa
  • GLP Nenngruppe GLP Berg - Monika Haase  Peugeot 205 GTI

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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