Der KW Berg-Cup am Schottenring: Leise rieselt der Schnee

Ja, der vorhergesagte Schnee kam am Rennsonntag wirklich! Und er rieselte gar nicht so leise, sondern zweimal eher heftig. Einmal kurz vor Rennbeginn, da legte er im oberen Bereich der 3,033 Kilometer langen Strecke sogar eine weiße Decke über die Fahrbahn. Da blieb dann nichts Anderes übrig als den Start von 9 auf 10 Uhr zu verlegen. Frau Holle hatte ein Einsehen und obendrein anscheinend Lust auf Pause. Also gings auf feuchter und sehr kalter Fahrbahn los, Grip war da trotz Regenreifen gesuchte Mangelware und wohl auch ein wenig Glückssache. Besonders im Bereich gleich nach dem Start gab es viele Ausrutscher – auch bei erfahrenen Piloten. Früh und richtig entschied die Rennleitung um Sabine Fischer daraufhin auf die geplante Mittagspause zu verzichten und obendrein von den vier geplanten Heats auf drei zurückzuschrauben. In den zweiten Run mischte sich dann Frau Holle wieder massiv ein, sorgte mit dicken Schneeflocken erneut für rutschige, nasse Verhältnisse. Und dies mitten in der 2-Liter Klasse, als man schon auf Trockenpneus zu setzen begann. Also flugs wieder wechseln und profiliert weiter. Zwar nicht immer in der originalen Startreihenfolge, aber immerhin flüssig. So kreuzte der letzte Teilnehmer gegen 16:00 Uhr die Ziellinie. Die von dieser nicht über den Rennkurs führende Route zurück nach Rudingshain ins Fahrerlager leistete zusammen mit der engagierten Arbeit des veranstaltenden MSC Rund um Schotten einen großen Beitrag zu diesem angenehm frühen Rennende. Tags zuvor konnten zwischen 9 und 17:30 Uhr sogar fünf Trainingssitzungen abgewickelt werden, eine einstündige Mittagsrast und einige Zwischenfälle inklusive. Auch der Übungssamstag begann übrigens nass, aber im Laufe des Nachmittages trocknete es dann vollständig auf. Und bei den am Freitag offerierten und reichlich genutzten Einstellfahrten auf verkürzter Strecke präsentierte sich das Wetter im hessischen Vogelsbergkreis sogar sonnig mit sehr angenehmen Temperaturen. 

Aber ungeachtet dessen, dass man am Freitag den 22. April schrieb und nicht den 13., erschien schon da – offenbar über den Winter völlig ausgehungert – die böse Defekthexe auf dem Plan. Zog den von Christian Auer pilotierten BMW 2002 von Norbert Wimmer mit einem Motorproblem ratzfatz aus dem Verkehr, machte sich über das Steuergerät in Bea Fliks Renault Megane her (zwischen Faschings- und Defekthexen gibt es anscheinend keinen Nichtangriffspakt!) und suchte auch den Opel Corsa 16V des Belgiers Andy Heindrichs übel heim. Zerstörte zuerst dessen Benzindruckregler, entfachte dabei – offensichtlich war auch ihr kalt – schnell noch ein kleines Feuerchen – und verschonte auch die Elektronik nicht. Damit waren die Genannten schon vor Trainingsbeginn raus. Leider folgten noch weitere technische und sonstige Knockouts, wie wir in den folgenden Berichten über die Klassen mit KW Berg-Cup Beteiligung noch erfahren werden.
 
Auch der NSU-Bergpokal kommt da nicht ungeschoren davon. Gleich zu Beginn der ersten Übungsauffahrt geht der TT von Horst Kuhn überraschend quer und rollt sich anschließend in Zeitlupe aufs Dach. Kurz vor Feierabend des Samstags lässt sich Uwe Schindler die schnellste NSU-Zeit notieren, knapp eine Sekunde vor Karsten Steinert, auf die Drei fährt Thomas Krystofiak. Der allerdings genauso wie Karsten auf den letzten Probe-Run verzichtet. Zum Rennauftakt sprintet Thomas Krystofiak in Führung, auf P2 folgt Karsten Steinert, Uwe Schindler bezieht mit Respektabstand den dritten Rang, knapp vor Wolfgang Schwalbe (P4) und Alexander Follmann. Frank Kleineberg touchiert beim Anbremsen eine Leitplanke, beschädigt sich dabei den Ölkühleranschluss, verliert obendrein jede Menge Zeit. Im zweiten Heat schätzt Leader Thomas Krystofiak die Verhältnisse zu optimistisch ein, in der Rechts nach dem Start gerät er ins Schlingern, berührt links die Leitplanke und kann den Besuch im rechten Graben gerade noch verhindern. Fazit für Thomas: Technik heil, Blech vorne links verbogen, die dazugehörige Lampe kaputt, Rennen für ihn zu Ende. Seine Mitbewerber rücken in unveränderter Reihenfolge auf. Mit Ausnahme von Volker Angelberger, der zu Run zwei wegen Technik-Trouble nicht mehr antritt. Noch vor dem Finale muss auch der jetzt vorne liegende Karsten Steinert die Segel wegen technischer Gebrechen genauso streichen wie Frank Kleineberg. Uwe Schindler holt sich den NSU-Bergpokal Auftaktsieg, knapp 7 Sekunden dahinter gelingt Wolfgang Schwalbe als Zweitem seine bisher beste Platzierung in dieser Meisterschaft. 1,290 Sekunden hinter Wolfgang läuft Alexander Follmann als Dritter ein, Rang vier geht an den routinierten Roman Szott. 
 
Fünf 1150er nehmen das Training auf, erstmals befinden sich darunter drei Renner mit 16-Ventilmotoren. Jürgen Heßberger übt einmal, anschließend verstaut er den Fiat 127 Sport Martini Racing, der zu viel seines Motoröles in den Auffangbehälter drückt, auf dem Hänger und reist ab. Der NSU RPM TT 16V von Steffen Hofmann produziert ungewöhnliche Geräusche, damit ist die weitere Teilnahme zu riskant, nach Lauf 2 wird zum Rückzug geblasen. Und auch Bernd Deutsch hat alle Hände voll zu tun, an seinem Schneider Audi 50 mucken abwechselnd Antriebswellen und Bremsen, dann saugt die Defekthexe seine Batterie leer. Aber als Zeitdritter kämpft er sich durch den Samstag und kann auch zum Rennen antreten. Als Übungszweiter hat Walter Voigt im ex-Robert-Bauer VW Polo 16V einen prima Einstand, ganz vorne (TP1) agiert Thomas Stelberg im Schneider Polo 16V souverän. Da drei 1,15-Liter den Wettbewerb aufnehmen können, bleibt das Gespenst der Zusammenlegung mit den 1400ern gebannt. Das Rennen selbst ist ein Abziehbild des Übungssamstages. Thomas Stelberg fährt zu einem nie gefährdeten Klassensieg vor Walter Voigt (P2) und Bernd Deutsch, der als 1150er-Dritter zugleich bester KW 8V-Trophy Akteur in der hubraumkleinsten KW Berg-Cup Abteilung ist. Allerdings wird sein letzter Lauf von der immer noch hungrigen Defekthexe begleitet, die unmittelbar vor dem Ziel ein Schaltmanöver misslingen lässt. Der Motor dreht dabei in unbekömmliche Bereiche hoch und nimmt dies ziemlich krumm, auch das Getriebe scheint lädiert.
 
Volles Haus bei den 1,4-Litern, 14 Autos sind an den Schottenring gekommen, in 6 davon schlägt ein 16V-Herz. Der Rest sind quirlige, selbstbewusste 8V’ler, die auf keinen Fall gewillt sind die 16V’s freiwillig und kampflos an die Spitze zu lassen. Die schwierigen Verhältnisse scheinen sie noch zusätzlich anzuspornen. Dennoch sieht das Übungs-Ranking zwei 16-Ventiler vorne. Auf der imaginären Pole Position hat sich Hansi Eller in Armin Ebenhöhs Minichberger Scirocco von Beginn an häuslich niedergelassen, Franz Weißdorn erobert mit seinem VW Polo Hayabusa die zweite Trainingsposition erst in der allerletzten, trockenen Auffahrt. Drittschnellster ist Nils Abb im Schneider Polo, knapp dahinter bezieht Frank Duscher mit seinem VW Polo Rang vier. Im Mittelmotor Fiat X1/9 gelingt Thomas Kohler die fünftbeste Zeit. Am Sonntagmorgen wendet sich das Blatt. Mit einer Ausnahme: Hansi Eller kontrolliert das Geschehen von der Spitze aus und gewinnt unangefochten. Nur im ersten Heat gestattet er Youngster Marcel Hellberg im Brügge Polo (P2) bis auf 1,572 Sekunden an ihn heran zu kommen. Nils Abb ist Dritter, er liegt nur 37 Tausendstel hinter Marcel in Lauerstellung. Weitere 1,401 Sekunden zurück beansprucht Frank Lohmann im Steilheck Polo die Vier für sich, steht aber unter Druck von Frank Duscher auf P5, dem er lediglich 22 Tausendstel abnehmen kann. In Auffahrt zwei macht Hansi Eller ernst, lässt den Scirocco fliegen, setzt sich um insgesamt 6,635 Sekunden vom Rest des Feldes ab. Die Jungs auf den Plätzen 2 bis 5 schenken sich nichts, sie liegen innerhalb von 2,168 Sekunden zusammen. Allerdings haben sie sich anders sortiert, Nils Abb ist neuer Zweiter, Marcel Hellberg nun Dritter. „Frank & Frank“ sind auf den Ehrenplätzen zu finden, das heißt im Klartext Frank Duscher als Vierter und Frank Lohmann als Fünfter. Damit ist das Platzwechselspiel unter den 8-Ventilern aber noch nicht zu Ende. Im Finale sichert Hansi Eller seinen Sieg ab, der Vorsprung ist auf etwas über 10 Sekunden angewachsen. Auch Nils Abb kann seine Position verteidigen, als Klassenzweiter ist er zugleich bester 1,4-Liter KW 8V-Trophy Teilnehmer. Frank Lohmann gibt noch einmal beherzt Gas und fährt sich um zwei Ränge bis auf die Drei nach vorne, Platz vier geht final an Marcel Hellberg, Fünfter wird Frank Duscher. Damit kennt ihr auch die 8V’ler auf den Positionen eins bis vier. Ehrenplatz fünf der Sonderwertung in Rot holt sich Nikolas Dietz im VW Polo II. Bleibt noch zu erwähnen, dass sich Ronnie Bucher in Heat eins bei einem Kontakt mit der Leitplanke am Schneider Polo 16V eine Felge so beschädigt, dass er aus Sicherheitsgründen auf die noch ausstehenden Läufe verzichtet. Selbiges tut auch der von Aussetzern im oberen Drehzahlbereich geplagte Franz Weißdorn nach Run zwei. Und bereits in der letzten Samstagsauffahrt erleidet der Polo 16V von Klaus Bernert einen heftigen Motorschaden.
 
1600er sind am Schottenring eine seltene Spezies. Fünf davon nennen, anreisen können nur drei. Schon am Freitag wird – wie bereits eingangs berichtet – Andy Heindrichs zum Opfer der Defekthexe. Da waren es nur noch zwei. André Stelberg plagen Probleme mit dem Auspuffkrümmer seines VW Corrado 16V, er nimmt nicht an allen Probedurchgängen teil. Über Nacht wird geschweißt, doch am nächsten Morgen leckt obendrein auch noch ein gerade mal zwei Jahre alter Benzinschlauch im Motorraum, passenden Ersatz dafür gibt es nicht. Damit ist André zur Untätigkeit verurteilt, Manfred Schulte – der im Training im Citroen Nemeth AX Kit Car für die schnellere Zeit der beiden gesorgt hatte – wird völlig regelkonform mit den 2-Litern zusammengelegt.
 
Bei denen gibt André Wiebe im Renault Williams Wiebe Laguna den Ton an und das Tempo vor, er schnappt sich die Übungsbestzeit. Vor Michael Rauch (TP2), der im 8-Ventil Briegel Kadett im letzten Proberitt massiv zulegt. Genau 429 Tausendstel mehr benötigt BMW 320si WTCC Pilot Marco Fink (TP3). Ralph Paulick fährt seinen Golf auf Position vier, Patrick Orth ist im BMW 320iS Fünfter. André Wiebe lässt auch im ersten Rennlauf nichts anbrennen, geht sofort in Führung, vor Patrick Orth (P2) und Marco Fink als Drittem. Auf der Vier taucht der Golf I 16V von Rainer Schönborn auf, Fünfter ist Hans-Peter Wiebe in einem weiteren Renault Williams Wiebe Laguna. Die Jungs auf den Plätzen zwei bis fünf kleben innerhalb von lediglich 1,256 Sekunden zusammen. Christian Dümler ist mit seinem Golf II schnellster 8V’ler, vor Michael Rauch und Alexander Pleier in einem weiteren C-Kadett Coupé. Im zweiten Heat knallt Michael Rauch mit 1:28,668 die schnellste 2-Liter Rennzeit des Schottenring Wochenendes auf die momentan relativ trockene Bahn, ist nun hinter André Wiebe Zweiter. Auch Ralph Paulick nutzt die Gunst der Stunde und geht auf die Drei nach vorne, Marco Fink ist nun Vierter, Alex Pleier Fünfter. Im Finale sichert André Wiebe seinen Klassentriumph ab, hinter ihm überholt Marco Fink Ralph Paulick und Michael Rauch in einem Aufwasch, wird schlussendlich Zweiter, schiebt Michael Rauch auf die Drei zurück. Mit sehr schnellen 1:29,912 springt Patrick Orth noch auf Rang vier nach vorne, Ralph Paulick wird Fünfter. Die weitere Schlussreihung sieht Hans-Peter Wiebe auf der Sechs und Alex Pleier auf der Sieben, es ist seine erste Top Ten Platzierung im KW Berg-Cup. Als Achter hält Manfred Schulte die 1600er Fahnen hoch, Roland Christall fährt den Opel Ascona B auf Position neun, Zehnter wird Christian Dümler. Auf das 2000 Kubik KW 8V-Trophy Siegerpodest steigt Michael Rauch als Gewinner, flankiert von Alexander Pleier als Zweitem und Roland Christall auf Stufe drei. Der Ehrenplatz des Vierten gehört in Schotten Christian Dümler, der des Fünften Marc Fischer im Opel Kadett C-Coupé. 
 
Zwei Diesel sind auf dem vom Bergpreis genutzten Teilstück des Schottenrings zu sehen, es ist ein Duell zweier Golf V R-TDI. In dem der Lokalmatador Jürgen Fechter aus Gründau stets vor Karlheinz Meurer (P2) liegt und sich so den Siegerpokal mit nach Hause nehmen kann.
 
Auch in der Abteilung bis 3-Liter Hubraum gehen im Laufe des Wochenendes stolze 50 Prozent der Teilnehmer verloren. Ralf Kleinsorg rutscht mit seinem BMW 316 am Ausgang der Querspange in die Reifenstapel, anschließend verliert das Getriebe Öl, der Abdichtversuch scheitert. Die Rallyepiloten Maurice und Markus Moufang aus dem nahen Nidda wollen zur Abwechslung Bergluft schnuppern. Alsbald aber wird der E36 M3 von Maurice in die nächsthöhere Klasse umgestuft. Am Sonntag früh meldet er sich ab. Gemeinsam mit Markus, der tags zuvor bei den 3-Litern mit seinem E30 BMW M3 DTM noch die zweitschnellste Zeit markiert hatte. 1,098 Sekunden hinter KW Berg-Cup Rookie Alexander Bärtl in seiner „Überliter“ Kadett Limousine und vor Thomas Ostermann im BMW E30 Hartge. Im Rennen sind dann die drei KW Berg-Cup Fahrer alleine unter sich. Die Plätze werden gleich zu Beginn bezogen und bis zum Ende gehalten. Sieg also für den Neueinsteiger Alexander Bärtl nach einer bravourösen Vorstellung, Platz zwei für Thomas Ostermann und Rang drei für Werner Walser in einer weiteren Kadett Limousine. Da alle Genannten auf 2-Ventil Motortechnik vertrauen entspricht das Rennergebnis auch dem 3-Liter KW 8V-Trophy Resultat. 
 
Bleiben noch die dicken Brummer mit mehr als 3-Liter Einstufungshubraum. Wie erwartet turnen die beiden Porsche an der Spitze herum, KW Berg-Cup Neuzugang Herbert Pregartner hat im 911 GT2 RSR das bessere Ende für sich, setzt in 1:21,839 die schnellste Trainingszeit. Herbert Stolz benötigt im Allrad angetriebenen 935 DP2 2,472 Sekunden mehr und ist damit Zweiter. Norman Struckmann ist mit seinem Ford Escort Cosworth Dritter, 85 Hundertstel zurück folgt ihm Sabine Röck (TP4) im VW Golf I Turbo dichtauf. Das Rennen beginnt mit einem Paukenschlag: Wenige Meter nach dem Start setzt der Schottenring Gesamtsieger von 2013, Herbert Stolz, seinen Porsche mit den beiden kurveninneren Rädern in den Graben und hängt fest. Sein österreichischer Landsmann Herbert Pregartner sorgt derweil für die Führung. Vor Sabine Röck, die als Zweite 285 Tausendstel vor Normann Struckmann (P3) liegt. Diese Platzierungen haben bis zum Rennende Bestand, Herbert Pregartner gewinnt souverän und unangefochten. Sabine Röck kann mit dem nur Vorderrad getriebenen Golf ihren Vorsprung auf den Cossie von Norman Struckmann im zweiten Lauf leicht ausbauen. In Run drei kontert Norman, ist 45 Hundertstel schneller oben als Sabine. Aber das ändert nichts mehr am Endresultat. Sabine Röck gehört Platz zwei, 0,484 Sekunden hinter ihr wird Norman Struckmann Dritter.
 
Fehlt nur noch der Blick auf das Gesamtranking, das Herbert Pregartner mit großem Vorsprung vorne sieht. André Wiebe ist Zweiter, Hansi Eller im 1,4-Liter Minichberger Scirocco starker Dritter. Die Plätze vier bis acht Over All gehören den weiteren 2-Liter Piloten der stark verbesserten Tourenwagen. Neunter der Gesamttabelle ist Harald Ludwig im Gruppe G Audi R8, auf Position zehn beendet Alex Pleier im 8-Ventiler Kadett sein Schottenring Wochenende, Sabine Röck ist Zwölfte der 68 gestarteten Rennteilnehmer, von denen 55 den Wettbewerb in Wertung beenden. Der Rest muss den schwierigen, schnell wechselnden Bedingungen Tribut zollen oder wird von der Defekthexe eiskalt aus dem Verkehr gezogen. Nimmt man noch die Freitagspannen dazu und bedenkt, dass 76 Bergracer das Training aufgenommen haben, dann ist die Ausfallquote erschreckend hoch.
 
Da bleibt nur zu hoffen, dass Petrus bei den nächsten Rennen ein Einsehen hat und uns zumindest einigermaßen gleichbleibende Streckenbedingungen beschert. Und dass der erste große Heißhunger der bösen Defekthexe nun gestillt ist. Vermutlich hat sie sich am Schottenring als Folge ihrer Gier ohnehin eine Magenverstimmung eingehandelt, die für Eschdorf (7./8. Mai) und Wolsfeld (15./16. Mai) anhält, von uns aus auch gerne länger oder für immer. Denn wir wollen auch in der 29. KW Berg-Cup Saison unbedingt so viele Bergfahrten miterleben können wie nur irgend möglich. Darauf haben wir doch über den ganzen langen Winter hin gefiebert, stimmt’s? Wir müssen also dringend etwas gegen unsere Entzugserscheinungen tun. Packen wir es an, besuchen wir die Rennen!

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Dorian Boccolacci: 'Ich will Werksfahrer werden'

Von der Formel 2 in das ADAC GT Masters: Dorian Boccolacci hat im GT3-Sport ein festes Ziel vor Augen. Wie die meisten jungen Rennfahrer träumte der 21-Jährige lange von der Formel 1. Er holte zahlreiche Titel im Kartsport, gewann Rennen in der Formel Renault und in der GP3-Serie und fuhr 2019 beim Formel-2-Rennen in Monaco auf den vierten Platz – persönlicher Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. "Das war wirklich etwas ganz Besonderes. Ich komme aus der Nähe von Cannes und damit nicht weit von Monaco. Ich habe als Kind dort oft das Formel-1-Rennen gesehen, daher war es wirklich toll. Dort fahren zu können und dann sogar fast auf das Podium zu kommen, war sensationell." Obwohl er nur noch wenige Schritte vom großen Traum Grand-Prix-Sport entfernt war, entschied er sich im Laufe der vergangenen Saison, einen neuen Karriereweg einzuschlagen. "Eine Chance in der Formel 1 zu bekommen ist sehr schwierig. Mein Ziel ist es, Werksfahrer zu werden und den Motorsport professionell zu betreiben. Ich bin daher im vergangenen Jahr in den GT3-Sport gewechselt, denn dort sind sehr viele Hersteller engagiert."

Nach ersten internationalen Rennen 2019 in einem Audi R8 LMS wechselt Boccolacci nun in das ADAC GT Masters. Für die "Liga der Supersportwagen" sprachen vor allem zwei Gründe: "Zum einen ist das ADAC GT Masters für Hersteller sehr interessant, was man auch daran sieht, wie viele Werksfahrer in der Serie starten. Und zum anderen ist das sportliche Niveau sehr hoch, was natürlich eine tolle Herausforderung ist. Wenn man hier gute Ergebnisse einfährt, hat man die Chance auf einen Platz im Kader eines Herstellers."Der Franzose sieht als Vorbilder seine Landsleute Jules Gounon und Mathieu Jaminet, die nach ihren ADAC GT Masters-Meistertiteln 2017 beziehungsweise 2018 bei Bentley und Porsche Werksverträge bekamen. "Es wäre toll, wenn ich diese Serie fortsetzen könnte. Das ist das Ziel", hofft Boccolacci. Mit dem zweimaligen Le-Mans-Sieger Romain Dumas gibt es einen weiteren Franzosen, dem Boccolacci nacheifert: "Ich möchte ebenfalls in möglichst vielen verschiedenen Motorsportdisziplinen fahren. Denn davon kann ich fahrerisch nur profitieren", ist er sich sicher. Dass er es auch abseits der asphaltierten Rundstrecke kann, hat er bereits eindrucksvoll bewiesen. 2018 gewann das Talent den Titel in der Eisrennserie Trophée Andros, und auch im Rallyeauto gelangen ihm schon starke Zeiten. 

Nun hofft er auch auf Erfolge im GT3-Fahrzeug. Die bevorstehende Saison bietet für den 21-Jährigen aktuell jedoch noch zwei große Unbekannte: Sein Teamkollege steht noch nicht fest und er ist den Mercedes-AMG GT3 noch nicht gefahren. "Durch die Zwangspause konnte ich leider bisher noch nicht testen, aber wir planen, noch vor dem offiziellen Test Mitte Juli auf dem Lausitzring Tests zu absolvieren. Ich bin schon sehr neugierig, wie sich das Auto fährt. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich schnell daran gewöhne. Man hat in den vergangenen Jahren sehen können, dass das Auto wirklich gut ist." Als größten Unterschied zu den Formelautos, die er bisher hauptsächlich gefahren ist, sieht der Franzose das Gewicht: "Das GT3-Auto ist viel schwerer und verhält sich dadurch bei Richtungswechseln langsamer als ein Formelrennwagen. Außerdem haben die GT3-Autos ABS und eine Traktionskontrolle. Neu werden für mich auch Dinge wie das Teilen des Fahrzeugs mit einem anderen Piloten und Fahrerwechsel sein."

Zufrieden ist Boccalacci mit seinem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing. "Das Team hat mich kontaktiert und wir wurden uns schnell einig. Es ist sehr professionell und bietet eine tolle Chance für mich. Ich möchte mein Bestes geben und mich stetig verbessern. Ich hoffe, dass ich möglichst schnell vorn dabei sein werde. Denn ich will immer alles möglichst gut machen und mit mir zufrieden sein. Und normalerweise bin ich zufrieden, wenn ich um die vorderen Position kämpfe. Daher ist das auch das Ziel in diesem Jahr."

Der GT3-Neuling möchte die Fans jedoch nicht nur auf der Rennstrecke unterhalten. Boccolacci ist sehr Social Media affin und postet immer wieder lustige Videos von sich selbst. "Ich mag die Möglichkeiten die mir Social Media bietet. An der Rennstrecke bin ich sehr professionell, aber ich habe natürlich auch andere Seiten und die möchte ich den Fans gerne zeigen."

 

ADAC GT Masters und Postcon weiterhin Partner

Umfassende Marken-Präsenz bei den Veranstaltungen des ADAC GT Masters. Das ADAC GT Masters und Postcon National führen ihre erfolgreiche und seit 2015 bestehende Partnerschaft auch in Zukunft fort. Die "Liga der Supersportwagen" und der zweitgrößte Briefdienstleister Deutschlands haben eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis 2022 vereinbart. Das Logo von Postcon wird weiterhin prominent auf den Frontscheiben aller Supersportwagen sowie an der Rennstrecke und bei den Siegerehrungen zu sehen sein. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzringring in die Saison 2020.

"Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Partnerschaft mit dem ADAC GT Masters fortzusetzen", sagt Michael Mews, Geschäftsführer Postcon National. "Das ADAC GT Masters und Postcon National ergänzen sich perfekt - denn sowohl auf der Rennstrecke als auch bei der Briefzustellung sind Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Professionalität entscheidende Kriterien für den Erfolg.""Postcon ist bereits seit vielen Jahren ein starker und vertrauensvoller Partner des ADAC GT Masters", sagt Thomas Voss, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. "Es ist toll, dass wir diese Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren weiterführen werden. Postcon National hat damit weiterhin eine umfassende Marken-Präsenz an den Rennwochenenden des ADAC GT Masters und bleibt der exklusive Partner für den Bereich Brief- und Warensendungen."

 

ADAC GT Masters: 8 Marken und 33 Supersportwagen

Mit Bentley nun acht Automobilhersteller am Start. Mehr als 18.000 PS stehen in der Startaufstellung des ADAC GT Masters. Markenvielfalt und ein volles Startfeld mit hochkarätigen Fahrern zeichnen das ADAC GT Masters 2020 aus: 33 Supersportwagen von acht Herstellern und 20 Teams gehen bei den sieben Veranstaltungen ins Rennen. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring in die Saison. Unter den 33 und bis zu 600 PS starken Supersportwagen von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche ist in diesem Jahr auch wieder Bentley, die als achte Marke das ADAC GT Masters bereichert. Alle Rennen werden live im Free TV von SPORT1 übertragen.

"Das ADAC GT Masters unterstreicht mit dem beeindruckenden Teilnehmerfeld einmal mehr seine Rolle als eine der stärksten GT-Rennserien Europas. Es spricht für die Serie und ihre Teilnehmer, dass wir trotz der Ereignisse der vergangenen Monate mit einem Feld auf höchsten Niveau in die Saison starten. Wir haben uns zu Beginn der Krise deutlich hinter unsere Teilnehmer gestellt und mit einem klaren Bekenntnis für sieben Veranstaltungen in unruhigen Zeiten für Planungssicherheit gesorgt. Das Feld beeindruckt mit seiner Größe und Markenvielfalt, aber auch durch die Qualität der Teams und Fahrer. In diesem Jahr sitzen mehr als 25 Profis oder Werksfahrer in den Fahrzeugen von acht Herstellern, dazu haben wir eine Vielzahl von hoffnungsvollen Nachwuchstalenten sowie viele sehr talentierte Privatfahrer im Feld", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 

Angeführt wird das internationale Fahrerfeld von den Teamchampions Rutronik Racing, die erneut mit zwei Audi R8 LMS antreten. Einmal mehr ist der Audi das unter den Teams beliebteste Modell. Neben Rutronik Racing setzen auch Aust Motorsport, EFP Car Collection by TECE, BWT Mücke Motorsport, Montaplast by Land-Motorsport und das Team WRT zwei Exemplare des R8 ein, je einen Audi bringen das Team ISR und T3 Motorsport an den Start. Mercedes-AMG hält mit sechs Exemplaren des für die Saison 2020 überarbeiteten und optisch aggressiver gestalteten GT3 dagegen. Je zwei Mercedes-AMG werden von HTP-Winward Motorsport und dem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing eingesetzt, Toksport WRT und Schütz Motorsport setzen je ein Fahrzeug ein. Ein Fixstern im ADAC GT Masters ist neben der Corvette, die in diesem Jahr wieder von Callaway Competition eingesetzt wird, auch der Porsche 911. Auf den Porsche vertrauen neben dem KÜS Team 75 Bernhard von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und Herberth Motorsport auch die Neueinsteiger von SSR Performance.

Seine Premiere im ADAC GT Masters feiert die zweite Generation des Bentley Continental GT3. Das Team T3 Motorsport verstärkt sein Engagement im ADAC GT Masters und bringt den Supersportwagen aus England in die Serie. Auf Frontmotor-Sportwagen mit Turbo-V8-Motor setzen auch MRS GT-Racing und Schubert Motorsport, die auf insgesamt drei BMW M6 GT3 vertrauen.

Das größte Team im ADAC GT Masters stellt in diesem Jahr GRT Grasser Racing Team. Als einziges Team setzt die Mannschaft aus Österreich auf drei Fahrzeuge und ein Trio von Lamborghini Huracán GT3 Evo. Auf ein Fabrikant aus Italien vertraut auch die zweite Mannschaft aus Österreich im ADAC GT Masters: HB Racing setzt den für 2020 weiterentwickelten Ferrari 488 GT3 Evo ein.

Die 33 Supersportwagen, die von 20 Teams aus Deutschland, Österreich, Belgien und Tschechien eingesetzt werden, sind mit zahlreichen Profis hochkarätig besetzt. Für BMW starten die Werksfahrer Jens Klingmann (MRS GT-Racing) und Nick Yelloly (Schubert Motorsport), für Lamborghini Albert Costa und der ehemalige Formel-1-Testfahrer Franck Perera (beide GRT Grasser Racing), für Porsche die ehemalige Formel-1-Testfahrerin Simona de Silvestro (KÜS Team 75 Bernhard) sowie Sven Müller (Herberth Motorsport). Mercedes-AMG besetzt das ADAC GT Masters mit Ex-Champion Maximilian Götz (HTP Winward), den beiden FIA GT World Cup-Siegern Maro Engel (Toksport WRT) und Raffaele Marciello (HTP Winward) sowie Luca Stolz (Toksport WRT).

Mindestens sieben Fahrer von Audi Sport kämpfen in diesem Jahr um Siege im ADAC GT Masters: Neben den Titelverteidigern Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser (beide Rutronik Racing) und die Ex-Champions Christopher Mies und Christopher Haase (beide Land-Motorsport) auch der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock sowie die 24h Nürburgring-Sieger Pierre Kaffer (beide EFP Car Collection by TECE) und Frank Stippler (Team ISR). Mit Daniel Keilwitz (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) und Robert Renauer (Herberth Motorsport) sind zwei weitere ehemalige ADAC GT Masters-Champions im Feld vertreten.

Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring zum ersten von sieben Rennwochenenden. Die Rennen auf dem Lausitzring sind aufgrund der von den Behörden verhängten Auflagen ohne die Beteiligung von Zuschauern geplant. Bei allen Rennen des ADAC GT Masters startet die ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm, je sechs Mal ist die ADAC Formel 4 und die ADAC GT4 Germany mit dabei. Der Porsche Carrera Cup Deutschland ist auch in diesem Jahr fester Bestandteil des Rahmenprogramms und ab dem Rennen auf dem Sachsenring vier Mal am Start.

Starterliste ADAC GT Masters 2020

3 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
4 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
7 HB Racing Ferrari 488 GT3 Evo
8 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
9 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
10 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
11 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
12 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
14 MRS GT-Racing BMW M6 GT3
17 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
18 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
19 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
20 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
21 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
22 Toksport WRT Mercedes-AMG GT3 Evo
25 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
26 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
28 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
29 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
30 Team WRT Audi R8 LMS GT3
31 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
32 Team WRT Audi R8 LMS GT3
33 Team ISR Audi R8 LMS GT3
36 Schütz Motorsport Mercedes-AMG GT3
47 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
48 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
63 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
71 T3 Motorsport Audi R8 LMS GT3
72 T3 Motorsport Bentley Continental GT3
77 Callaway Competition Corvette C7 GT3-R
82 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
92 SSR Performance Porsche 911 GT3 R
99 Precote Herberth Motorsport Porsche 911 GT3 R
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