Der KW Berg-Cup in Eschdorf: Spannende Rennen mit Sonnenschein

Krasse Gegensätze zum KW Berg-Cup Auftakt in Schotten vor 14 Tagen. Die Sonne verwöhnt das Bergrennvölkchen am 6. und 7. Mai mit angenehmen Temperaturen, die flüssige, sehr breite 1,85 Kilometer Strecke im Großherzogtum Luxemburg ist stets trocken. Ein kurzer Regenschauer über Nacht stört da nicht, eher reinigt er die Piste. „Die mir nach der Neuasphaltierung Mitte des letzten Jahres noch etwas rutschig erscheint und keine exakten Rückmeldungen über den Grip vermittelt“ erzählt uns Thomas Stelberg. Seine Ansicht teilen viele Fahrerkollegen. Dennoch können mit stets pünktlichem Beginn an beiden Tagen alle drei geplanten Läufe vor erfreulich vielen Zuschauern gefahren werden, am Sonntag sind so gegen 16:30 Uhr die Tourenwagen durch und haben Feierabend. Das Fahrerlager füllt sich früh, viele nutzen den freien Donnerstag zur Anfahrt und als Auftakt in ein langes Wochenende. Die 153 Fahrer kommen mitsamt Tross und Equipment gut unter, die Stimmung ist bestens. Etwas mehr als ein Drittel des Teilnehmerfeldes steuert der Berg-Cup e.V. mit seinen zwei Rennserien KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal bei. Traditionell ist der Anteil der Rennsportfahrzeuge beim „European Hill Race“ hoch, 40 davon haben den Weg nach Eschdorf gefunden, die Besetzung ist wie bei den Autos mit Dach international und hochkarätig.

Neben dem Wetter gibt es einen weiteren gravierenden Unterschied, eine Spezialität des Gastgeberlandes sozusagen: Von den drei gefahrenen Rennläufen wird lediglich der schnellste zur Wertung herangezogen, was in den anderen Auffahrten geschieht spielt keine Rolle. Aber ein Schuss muss eben sitzen, muss die Ziellichtschranke so früh wie möglich auslösen. Taktik und Zuverlässigkeit treten da in den Hintergrund, gefragt sind Sprinterqualitäten und purer Speed. Der Kick daran ist, dass sich bis zum Schluss niemand seiner Sache so richtig sicher sein kann. Selbst dann nicht, wenn er im ersten Heat eine Fabelzeit in den Asphalt gebrannt haben sollte. Wie die KW Berg-Cup’ler mit der für sie relativ ungewohnten Situation umgegangen sind, das wollen wir uns nun in Ruhe gemeinsam anschauen. Wie immer Klasse für Klasse, in exakt der Reihenfolge, in der bei den Rennen gestartet wird.

Also betrachten wir zuerst den NSU-Bergpokal, in dem sich Steffen Hofmann die imaginäre Pole-Position sichert. Auch ein Dreher eingangs der Zielkurve während der zweiten Übungs-Auffahrt kann den ex-Moto-Crosser nicht einbremsen. Verglichen mit seinen anderen erzielten Zeiten kostet ihn der Vorfall samt nötig gewordenem Wendemanöver maximal 9 Sekunden! Acht Zehntel zurück markiert Karsten Steinert die zweitschnellste Zeit, Dritter ist Schotten-Sieger Uwe Schindler. Den ersten Race-Heat sichert sich Karsten Steinert (P1), in seinem Windschatten folgt, ganze 73 Tausendstel zurück, Steffen Hofmann auf Position zwei. Uwe Schindler büßt 0,696 Sekunden auf den Leader ein, ist wie im Training Dritter, hält aber damit noch den Kontakt zum Spitzenduo. Mit Respektabstand folgt Alexander Follmann auf der Vier, Fünfter ist Thomas Krystofiak. In Run Nummer zwei drückt Steffen Hofmann die NSU-Bestmarke auf 1:09,25 herunter. Er führt nun 158 Tausendstel vor Karsten Steinert, der ebenfalls schneller geworden ist. Uwe Schindler bleibt Dritter, 9 Zehntel fehlen ihm auf die Bestzeit. Thomas Krystofiak schiebt sich an Alexander Follmann vorbei, ist jetzt Vierter, Alex Fünfter. Im Finale langt Steffen Hofmann nochmals gewaltig hin, der Sebastien Loeb des NSU-Bergpokals sprintet in 1:08,824 den Berg hinauf. Das ist der Sieg vor Karsten Steinert, der nicht mehr kontern kann. Uwe Schindler steigt auf Stufe drei des Siegerpodestes, Thomas Krystofiak (P4) und Alexander Follmann (P5) bleiben auf den Ehrenplätzen.

Und damit zu den Hubraumklassen der gemeinsam gewerteten Gruppen E1, H und FS. Zu den stark verbesserten Tourenwagen also. Die 1150er Abteilung sieht in den beiden ersten Probegalopps Jürgen Heßberger im 8-Ventiler Fiat 127 Sport Martini-Racing knapp vor Thomas Stelberg, der mit dem Schneider Polo 16V erst im dritten Heat an die Spitze geht, 0,387 Sekunden vor Jürgen Heßberger (TP2). Dritter im Bunde ist Jörg Eberle mit seinem Fiat 127 Super. Das Rennen ist ein Spiegelbild des Trainings. Auch wenn Thomas Stelberg im zweiten Run von Schaltungsproblemen eingebremst wird, ändert dies aufgrund des Luxemburger Wertungsmodus „Einer aus Drei“ nichts an den Platzierungen. Dessen ungeachtet gibt sich Jürgen Heßberger zu keiner Zeit geschlagen, wird beständig von Lauf zu Lauf schneller, kommt mit seiner Schlussattacke bis auf 0,214 Sekunden an Klassensieger Thomas Stelberg heran. Wird ungefährdeter Zweiter vor Jörg Eberle, der auf Platz drei bleibt. Walter Voigt beendet das European Hill Race als Vierter, kann sich mit dem VW Polo 16V im Rennen ständig verbessern, kommt immer näher an die Zeiten seiner Mitbewerber heran. Den 1,15-Liter KW 8V-Trophy Siegerpokal holt sich Jürgen Heßberger, Jörg Eberle wird in dieser Wertung Zweiter.

Bei den 1,4-Litern hat Hansi Eller mit dem Armin-Ebenhöh-Scirocco das Zepter fest in der Hand, fährt eine absolute Spitzenzeit nach der anderen, dominiert das Training und das Rennen gleichermaßen, gewinnt erneut souverän. Als Zweiter etabliert sich in Eschdorf Franz Weißdorn, dessen 16V VW Motor mit dem Hayabusa-Zylinderkopf immer besser funktioniert. Allerdings muss „Mr. Berg-Cup“ alle Register ziehen, um Schwiegersohn Armin Ebenhöh hinter sich auf Rang drei zu halten, der in Luxemburg den seit 2016 mit 16-Ventil Technik ausgestatteten VW Polo seiner Teampartnerin und Ehefrau Silvia ausführen darf. Ob dabei Stallregie im Spiel war, oder es vielleicht die Auflage gab, den „Orangen“ ohne jeden Kratzer zurück zu geben, ist uns leider nicht definitiv bekannt. Aber wie auch immer, schlussendlich lagen zwischen Franz und Armin lediglich 0,215 Sekunden. Etwas mehr Abwechslung gibt es hinter dem Trio an der Spitze. Am Übungssamstag gehören die Ehrenpositionen Nils Abb im Schneider Polo (TP4) und Frank Duscher (VW Polo/TP5). Am Rennsonntag schiebt sich Thomas Kohler im Fiat X1/9 16V zwischen diese beiden. Das hat Bestand bis zum Rennende, das Nils Abb auf der Vier und Thomas Kohler auf der Fünf sieht. Die 8V-Wertung der 1400er Klasse gewinnt zum zweiten Mal in Folge Nils Abb. Dieses Mal mit dem beruhigenden Vorsprung von 0,881 Sekunden. Dahinter geht es enger zu, die Jungs auf den Plätzen zwei bis vier der 8-Ventiler liegen in einem Zeitfenster von nur 0,474 Sekunden zusammen, die Positionen werden im Rennen mehrfach getauscht. Final sichert sich Frank Duscher Sonderwertungsplatz zwei, Dritter wird Frank Lohmann im Steilheck Polo. Youngster Marcel Hellberg fährt im Brügge Polo auf Rang vier, Position fünf gehört Markus Hülsmann im VW Golf.

Gespannt sehen die 1600er KW Berg-Cup’ler dem ersten Kräftemessen mit Canio Marchione im ex-Hans-Paulitsch und ex-Sebastian-Reising Minichberger Scirocco entgegen. In 1:02,75 legt André Stelberg die schnellste Übungsauffahrt hin, bleibt mit seinem VW Corrado 16V 0,568 Sekunden vor dem Citroen Nemeth AX Kit Car von Manfred Schulte (TP2). Der Luxemburger Canio Marchione hat als Dritter einen Rückstand von 1,030 Sekunden auf die imaginäre Pole-Zeit. Dahinter agieren der junge Andy Heindrichs im Opel Corsa A 16V als Vierter und Andreas Voss im Misczyk Golf als Fünfter. Bereits im ersten Rennheat knallt André Stelberg mit 1:01,936 die spätere Siegerzeit auf die Piste. Liegt 0,883 Sekunden vor Manfred Schulte, nimmt Canio Marchione sogar deren 1,961 ab. In Run zwei bläst dieser zur Attacke, presst sich um 129 Tausendstel an Manfred Schulte vorbei, ist jetzt Zweiter hinter André (P1) und vor Manfred auf der Drei. Lauf drei ändert nichts mehr, niemand kann seine bisherigen Leistungen toppen. Somit sind die Plätze auf dem Siegerstockerl vergeben. Dahinter hat das Trainings-Ranking Bestand, Andy Heindrichs sichert Rang vier genauso ab wie Andreas Voss Position fünf. Benedikt Schulte holt sich als Siebter der Klasse im Citroen AX Sport zugleich den 1600er KW 8V-Trophy Siegerpokal. 

Am Samstagabend liegen die Top-Sechs der 2-Liter Abteilung innerhalb von 0,762 Sekunden zusammen. Patrick Orth, der sich in der ersten Auffahrt in der Zielkurve spektakulär mit besten Haltungsnoten gedreht hat, liegt als Spitzenreiter im BMW Frank 320is sechs Tausendstel vor Egidio Pisano im VW Minichberger Golf STW 16V. Mit dem Renault Williams Wiebe Laguna hat sich André Wiebe auf der Drei häuslich eingerichtet, es folgen Marco Fink im BMW 320 WTCC (TP4), Rainer Schönborn im VW Golf I 16V auf der Fünf sowie der Schweizer Martin Bürki im ex-Dieter-Rottenberger BMW 318i E36 STW. Die drei schnellsten 8-Ventiler haben sich gegenseitig bis in die Klassen Top-Ten gepusht. Vorne dran ist Christian Dümler im VW Golf II zu finden, er liegt vor Michael Rauch im Briegel Kadett und BMW 2002 Pilot Christian Auer. Fast überflüssig zu erwähnen, dass die eben genannten drei Herrschaften nur durch 0,372 Sekunden getrennt sind. Und dass in der 37 Autos starken Klasse Positionstausch am laufenden Band angesagt ist, braucht vermutlich genauso wenig explizit erklärt zu werden, stimmt’s? Am Sonntag geht es mit ganz wenigen Ausnahmen im selben Stil weiter. Eine davon betrifft die Führungsrolle: Mit 1:01,19 übernimmt diese André Wiebe. Seine Vorgabe wird von keinem anderen 2-Liter Fahrer mehr erreicht, ihm gehört der Klassensieg. Um die zwei nun noch freien Podiumsplätze wird hart gerungen. Nach dem ersten Heat lautet die Reihung hinter André Wiebe: Patrick Orth (P2), Marco Fink (P3), Martin Bürki (P4) und auf der Fünf Michael Rauch. Rainer Schönborn ist Sechster, Egidio Pisano Achter. Prompt blasen die beiden „Golfer“ in Run zwei zur Attacke. Egidio springt mit 1:01,978 vor auf Platz zwei, setzt sich dort endgültig fest. Patrick Orth ist Dritter, Rainer Schönborn Vierter. Martin Bürki wird auf die Fünf zurückgeschoben, Marco Fink auf die Sechs. Damit will sich Rainer Schönborn nicht zufriedengeben, er sucht und findet nochmals Bruchteile von Sekunden, 0,168 exakt. Das reicht, um im Finale Rang drei zu erobern. Winzige 37 Tausendstel zurück wird Patrick Orth schlussendlich Vierter, Platz fünf geht an Marco Fink, der im Endspurt entscheidende 0,143 Sekunden eher im Ziel ist als Martin Bürki in seinem besten Lauf. Auf der Sieben läuft Michael Rauch ein, er liegt lediglich 0,555 Sekunden hinter dem zweitplatzierten Egidio Pisano zurück. Das ist fast unglaublich, aber die Entscheidungen von Rang zwei an aufwärts fallen wirklich im Hundertstel und Tausendstel Takt, die Leistungsdichte ist enorm. Position acht sichert sich Christian Dümler, der Belgier Michel de Kerchove fährt mit seinem ex-Laurent-Aiello Peugeot 406 STW auf die Neun, Zehnter ist Daniel Bayer im Opel Kadett C-Coupé. So, wer aufgepasst hat kennt nun auch bereits das 2-Liter KW 8V-Trophy Podium. Michael Rauch steht auf der Stufe des Siegers, Christian Dümler auf der des Zweiten, Daniel Bayer auf der des Dritten. Position vier der „Roten“ geht an Christian Auer, der allerdings nach einem Kipphebelbruch gleich nach dem Beginn des zweiten Laufes den Motor abstellen muss. Mit einer motivierten und engagierten Fahrt holt sich Alexander Pleier im seit 2016 mit elektronischer Benzineinspritzung laufenden C-Coupé im allerletzten Moment noch 8-Ventiler Rang fünf. Johann Hatezic, der diesen bis dahin innehatte, kann sich nicht dagegen wehren. Die Technik des Asconas muckt auf, Run drei findet daher ohne ihn statt.

Die Diesel Story ist schnell erzählt. Christian Triebstein liefert mit seinem Alfa Romeo 147 JTD bei seinem ersten Saisonauftritt eine makellose Leistung ab. Er entscheidet jeden Lauf des Eschdorf Wochenendes für sich, gewinnt final die Selbstzünderklasse 3,177 Sekunden vor Karlheinz Meurer im VW Golf V R-TDI.

Der Vorjahresklassensieger Keith Murray ist mit seinem Audi 80 Quattro Turbo auch 2016 das Maß der Dinge in der Abteilung bis 3000 Kubikzentimeter auf der Eschdorf-Piste. Ist fehlerfrei und schnell unterwegs, setzt die Übungsbestzeit und gewinnt das Rennen 1,788 Sekunden vor dem erneut sehr stark und überzeugend fahrenden KW Berg-Cup Rookie Alexander Bärtl in der Opel C-Kadett Limousine. Rang drei geht an Ralf Kleinsorg mit seinem „Überliter“ BMW 316. Thomas Ostermann ist im Training noch Vierter, bekommt aber im ersten Sonntagslauf Probleme am Hartge BMW E30, rutscht auf Rang sieben zurück und muss sogar auf die letzten beiden Race Heats verzichten. Karl-Heinz Schlachter übernimmt und sichert sich Endplatz vier, knapp vor dem Sechszylinder Opel Commodore B Coupé des Belgiers Dany Cartiaux. Der 3-Liter KW 8V-Trophy Sieg geht wie in Schotten an Alexander Bärtl. Er gewinnt die Sonderwertung vor Karl-Heinz Schlachter (8V-P2) und Thomas Ostermann, der mit seiner Zeit aus Run eins hier Dritter wird.

Bleiben noch die (fast) ohne Limits, die Boliden mit mehr als 3-Liter Hubraum unter der Haube. 17 davon sind nach Luxemburg gekommen. Leider fehlt der 2015er FIA Hill Climb Cup Gewinner Ronnie Bratschi. Am Mitsubishi Lancer Evo des Schweizers war in der Vorwoche der Antrieb zerbröselt, die Teilebeschaffung konnte nicht in der zur Verfügung stehenden knappen Zeit realisiert werden. Herbert Stolz sichert sich im Porsche 935 DP II die schnellste Trainingszeit, eine knappe Sekunde vor Norbert Handa (TP2), dessen Lancia Delta Integrale in Eschdorf einen sehr starken Eindruck hinterlässt. Übungsrang drei holt sich der Schweizer Frédéric Neff im Porsche 996 Cup, er ist schnell und spektakulär zugleich unterwegs, unterhält die Zuschauer in der Zielkurve bestens mit gepflegten Drifts. Das Rennergebnis entspricht auf den Plätzen eins bis drei dem Trainingsresultat. Sieg also für Herbert Stolz vor Norbert Handa (P2) und Frédéric Neff auf der Drei. Mario Fuchs wird im Mitsubishi Lancer Evo 8 starker Vierter, im letzten Run schiebt sich der Schweizer René Ruch mit seinem Ferrari 355 GT, der von einem 4-Liter Zytec V8 Motor angetrieben wird, noch bis auf Position fünf nach vorne. In der Klasse der PS strotzenden „Bergmonster“ haben die weiteren KW Berg-Cup’ler naturgemäß einen schweren Stand. Dennoch holt sich Norman Struckmann mit seinem Ford Escort Cosworth einen feinen zehnten Platz. Sabine Röck, die besonders am Samstag in der Zielkurve mit echt heftigem Untersteuern zu kämpfen hat, bekommt dies immer besser in den Griff und sichert sich nach toller Zeitverbesserung Finalrang elf in ihrer teilnehmerstarken Klasse.

Bei den herrschenden Bedingungen spielen die Tourenwagen im Gesamt Ranking im Feld mit den vielen qualitativ hochwertigen Rennsportfahrzeugen keine tragende Rolle. Als Bester der Kategorie I „Production Cars“ ist Herbert Stolz auf Platz 22 zu finden, der Zweite Norbert Handa auf Position 28 und der Dritte Frédéric Neff auf Rang 34 Over All.

Das könnte sich aber schon beim nächsten KW Berg-Cup Auftritt gewaltig ändern. Denn das spezielle Layout des 1,64 Kilometer kurzen Sprintkurses, der im Eifeldorf Wolsfeld beginnt, egalisiert einige Vorzüge der Rennsportfahrzeuge, spielt eher den Tourenwagen die Trumpfkarten zu. Wie die Gesamtsiege der Fahrzeuge mit Dach in der Vergangenheit eindrucksvoll beweisen. Die besonders dann angesagt sind, wenn das Wetter… nein, ich beende den begonnen Satz nicht. Da zwischen Eschdorf und dem 54. Wolsfelder ADAC/EMSC Bergrennen nur eine Woche liegt, packe ich meine Koffer gar nicht vollständig aus. Als Optimist lasse ich auch die Sonnencreme drin. Wie ihr das haltet überlasse ich natürlich vollständig euch. Wichtig ist nur, dass wir uns an Pfingsten in der Eifel wiedersehen können. Denn Wolsfeld hat einige echte Schmankerl zu bieten, auf die unser in Kürze erscheinender Vorbericht ausführlich eingehen wird. Also bis dann!

 

sponsor banner

News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

Weiterlesen ...
 

Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

Weiterlesen ...
 

News - Rundstrecke

Dorian Boccolacci: 'Ich will Werksfahrer werden'

Von der Formel 2 in das ADAC GT Masters: Dorian Boccolacci hat im GT3-Sport ein festes Ziel vor Augen. Wie die meisten jungen Rennfahrer träumte der 21-Jährige lange von der Formel 1. Er holte zahlreiche Titel im Kartsport, gewann Rennen in der Formel Renault und in der GP3-Serie und fuhr 2019 beim Formel-2-Rennen in Monaco auf den vierten Platz – persönlicher Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. "Das war wirklich etwas ganz Besonderes. Ich komme aus der Nähe von Cannes und damit nicht weit von Monaco. Ich habe als Kind dort oft das Formel-1-Rennen gesehen, daher war es wirklich toll. Dort fahren zu können und dann sogar fast auf das Podium zu kommen, war sensationell." Obwohl er nur noch wenige Schritte vom großen Traum Grand-Prix-Sport entfernt war, entschied er sich im Laufe der vergangenen Saison, einen neuen Karriereweg einzuschlagen. "Eine Chance in der Formel 1 zu bekommen ist sehr schwierig. Mein Ziel ist es, Werksfahrer zu werden und den Motorsport professionell zu betreiben. Ich bin daher im vergangenen Jahr in den GT3-Sport gewechselt, denn dort sind sehr viele Hersteller engagiert."

Nach ersten internationalen Rennen 2019 in einem Audi R8 LMS wechselt Boccolacci nun in das ADAC GT Masters. Für die "Liga der Supersportwagen" sprachen vor allem zwei Gründe: "Zum einen ist das ADAC GT Masters für Hersteller sehr interessant, was man auch daran sieht, wie viele Werksfahrer in der Serie starten. Und zum anderen ist das sportliche Niveau sehr hoch, was natürlich eine tolle Herausforderung ist. Wenn man hier gute Ergebnisse einfährt, hat man die Chance auf einen Platz im Kader eines Herstellers."Der Franzose sieht als Vorbilder seine Landsleute Jules Gounon und Mathieu Jaminet, die nach ihren ADAC GT Masters-Meistertiteln 2017 beziehungsweise 2018 bei Bentley und Porsche Werksverträge bekamen. "Es wäre toll, wenn ich diese Serie fortsetzen könnte. Das ist das Ziel", hofft Boccolacci. Mit dem zweimaligen Le-Mans-Sieger Romain Dumas gibt es einen weiteren Franzosen, dem Boccolacci nacheifert: "Ich möchte ebenfalls in möglichst vielen verschiedenen Motorsportdisziplinen fahren. Denn davon kann ich fahrerisch nur profitieren", ist er sich sicher. Dass er es auch abseits der asphaltierten Rundstrecke kann, hat er bereits eindrucksvoll bewiesen. 2018 gewann das Talent den Titel in der Eisrennserie Trophée Andros, und auch im Rallyeauto gelangen ihm schon starke Zeiten. 

Nun hofft er auch auf Erfolge im GT3-Fahrzeug. Die bevorstehende Saison bietet für den 21-Jährigen aktuell jedoch noch zwei große Unbekannte: Sein Teamkollege steht noch nicht fest und er ist den Mercedes-AMG GT3 noch nicht gefahren. "Durch die Zwangspause konnte ich leider bisher noch nicht testen, aber wir planen, noch vor dem offiziellen Test Mitte Juli auf dem Lausitzring Tests zu absolvieren. Ich bin schon sehr neugierig, wie sich das Auto fährt. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich schnell daran gewöhne. Man hat in den vergangenen Jahren sehen können, dass das Auto wirklich gut ist." Als größten Unterschied zu den Formelautos, die er bisher hauptsächlich gefahren ist, sieht der Franzose das Gewicht: "Das GT3-Auto ist viel schwerer und verhält sich dadurch bei Richtungswechseln langsamer als ein Formelrennwagen. Außerdem haben die GT3-Autos ABS und eine Traktionskontrolle. Neu werden für mich auch Dinge wie das Teilen des Fahrzeugs mit einem anderen Piloten und Fahrerwechsel sein."

Zufrieden ist Boccalacci mit seinem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing. "Das Team hat mich kontaktiert und wir wurden uns schnell einig. Es ist sehr professionell und bietet eine tolle Chance für mich. Ich möchte mein Bestes geben und mich stetig verbessern. Ich hoffe, dass ich möglichst schnell vorn dabei sein werde. Denn ich will immer alles möglichst gut machen und mit mir zufrieden sein. Und normalerweise bin ich zufrieden, wenn ich um die vorderen Position kämpfe. Daher ist das auch das Ziel in diesem Jahr."

Der GT3-Neuling möchte die Fans jedoch nicht nur auf der Rennstrecke unterhalten. Boccolacci ist sehr Social Media affin und postet immer wieder lustige Videos von sich selbst. "Ich mag die Möglichkeiten die mir Social Media bietet. An der Rennstrecke bin ich sehr professionell, aber ich habe natürlich auch andere Seiten und die möchte ich den Fans gerne zeigen."

 

ADAC GT Masters und Postcon weiterhin Partner

Umfassende Marken-Präsenz bei den Veranstaltungen des ADAC GT Masters. Das ADAC GT Masters und Postcon National führen ihre erfolgreiche und seit 2015 bestehende Partnerschaft auch in Zukunft fort. Die "Liga der Supersportwagen" und der zweitgrößte Briefdienstleister Deutschlands haben eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis 2022 vereinbart. Das Logo von Postcon wird weiterhin prominent auf den Frontscheiben aller Supersportwagen sowie an der Rennstrecke und bei den Siegerehrungen zu sehen sein. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzringring in die Saison 2020.

"Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Partnerschaft mit dem ADAC GT Masters fortzusetzen", sagt Michael Mews, Geschäftsführer Postcon National. "Das ADAC GT Masters und Postcon National ergänzen sich perfekt - denn sowohl auf der Rennstrecke als auch bei der Briefzustellung sind Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Professionalität entscheidende Kriterien für den Erfolg.""Postcon ist bereits seit vielen Jahren ein starker und vertrauensvoller Partner des ADAC GT Masters", sagt Thomas Voss, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. "Es ist toll, dass wir diese Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren weiterführen werden. Postcon National hat damit weiterhin eine umfassende Marken-Präsenz an den Rennwochenenden des ADAC GT Masters und bleibt der exklusive Partner für den Bereich Brief- und Warensendungen."

 

ADAC GT Masters: 8 Marken und 33 Supersportwagen

Mit Bentley nun acht Automobilhersteller am Start. Mehr als 18.000 PS stehen in der Startaufstellung des ADAC GT Masters. Markenvielfalt und ein volles Startfeld mit hochkarätigen Fahrern zeichnen das ADAC GT Masters 2020 aus: 33 Supersportwagen von acht Herstellern und 20 Teams gehen bei den sieben Veranstaltungen ins Rennen. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring in die Saison. Unter den 33 und bis zu 600 PS starken Supersportwagen von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche ist in diesem Jahr auch wieder Bentley, die als achte Marke das ADAC GT Masters bereichert. Alle Rennen werden live im Free TV von SPORT1 übertragen.

"Das ADAC GT Masters unterstreicht mit dem beeindruckenden Teilnehmerfeld einmal mehr seine Rolle als eine der stärksten GT-Rennserien Europas. Es spricht für die Serie und ihre Teilnehmer, dass wir trotz der Ereignisse der vergangenen Monate mit einem Feld auf höchsten Niveau in die Saison starten. Wir haben uns zu Beginn der Krise deutlich hinter unsere Teilnehmer gestellt und mit einem klaren Bekenntnis für sieben Veranstaltungen in unruhigen Zeiten für Planungssicherheit gesorgt. Das Feld beeindruckt mit seiner Größe und Markenvielfalt, aber auch durch die Qualität der Teams und Fahrer. In diesem Jahr sitzen mehr als 25 Profis oder Werksfahrer in den Fahrzeugen von acht Herstellern, dazu haben wir eine Vielzahl von hoffnungsvollen Nachwuchstalenten sowie viele sehr talentierte Privatfahrer im Feld", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 

Angeführt wird das internationale Fahrerfeld von den Teamchampions Rutronik Racing, die erneut mit zwei Audi R8 LMS antreten. Einmal mehr ist der Audi das unter den Teams beliebteste Modell. Neben Rutronik Racing setzen auch Aust Motorsport, EFP Car Collection by TECE, BWT Mücke Motorsport, Montaplast by Land-Motorsport und das Team WRT zwei Exemplare des R8 ein, je einen Audi bringen das Team ISR und T3 Motorsport an den Start. Mercedes-AMG hält mit sechs Exemplaren des für die Saison 2020 überarbeiteten und optisch aggressiver gestalteten GT3 dagegen. Je zwei Mercedes-AMG werden von HTP-Winward Motorsport und dem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing eingesetzt, Toksport WRT und Schütz Motorsport setzen je ein Fahrzeug ein. Ein Fixstern im ADAC GT Masters ist neben der Corvette, die in diesem Jahr wieder von Callaway Competition eingesetzt wird, auch der Porsche 911. Auf den Porsche vertrauen neben dem KÜS Team 75 Bernhard von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und Herberth Motorsport auch die Neueinsteiger von SSR Performance.

Seine Premiere im ADAC GT Masters feiert die zweite Generation des Bentley Continental GT3. Das Team T3 Motorsport verstärkt sein Engagement im ADAC GT Masters und bringt den Supersportwagen aus England in die Serie. Auf Frontmotor-Sportwagen mit Turbo-V8-Motor setzen auch MRS GT-Racing und Schubert Motorsport, die auf insgesamt drei BMW M6 GT3 vertrauen.

Das größte Team im ADAC GT Masters stellt in diesem Jahr GRT Grasser Racing Team. Als einziges Team setzt die Mannschaft aus Österreich auf drei Fahrzeuge und ein Trio von Lamborghini Huracán GT3 Evo. Auf ein Fabrikant aus Italien vertraut auch die zweite Mannschaft aus Österreich im ADAC GT Masters: HB Racing setzt den für 2020 weiterentwickelten Ferrari 488 GT3 Evo ein.

Die 33 Supersportwagen, die von 20 Teams aus Deutschland, Österreich, Belgien und Tschechien eingesetzt werden, sind mit zahlreichen Profis hochkarätig besetzt. Für BMW starten die Werksfahrer Jens Klingmann (MRS GT-Racing) und Nick Yelloly (Schubert Motorsport), für Lamborghini Albert Costa und der ehemalige Formel-1-Testfahrer Franck Perera (beide GRT Grasser Racing), für Porsche die ehemalige Formel-1-Testfahrerin Simona de Silvestro (KÜS Team 75 Bernhard) sowie Sven Müller (Herberth Motorsport). Mercedes-AMG besetzt das ADAC GT Masters mit Ex-Champion Maximilian Götz (HTP Winward), den beiden FIA GT World Cup-Siegern Maro Engel (Toksport WRT) und Raffaele Marciello (HTP Winward) sowie Luca Stolz (Toksport WRT).

Mindestens sieben Fahrer von Audi Sport kämpfen in diesem Jahr um Siege im ADAC GT Masters: Neben den Titelverteidigern Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser (beide Rutronik Racing) und die Ex-Champions Christopher Mies und Christopher Haase (beide Land-Motorsport) auch der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock sowie die 24h Nürburgring-Sieger Pierre Kaffer (beide EFP Car Collection by TECE) und Frank Stippler (Team ISR). Mit Daniel Keilwitz (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) und Robert Renauer (Herberth Motorsport) sind zwei weitere ehemalige ADAC GT Masters-Champions im Feld vertreten.

Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring zum ersten von sieben Rennwochenenden. Die Rennen auf dem Lausitzring sind aufgrund der von den Behörden verhängten Auflagen ohne die Beteiligung von Zuschauern geplant. Bei allen Rennen des ADAC GT Masters startet die ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm, je sechs Mal ist die ADAC Formel 4 und die ADAC GT4 Germany mit dabei. Der Porsche Carrera Cup Deutschland ist auch in diesem Jahr fester Bestandteil des Rahmenprogramms und ab dem Rennen auf dem Sachsenring vier Mal am Start.

Starterliste ADAC GT Masters 2020

3 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
4 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
7 HB Racing Ferrari 488 GT3 Evo
8 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
9 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
10 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
11 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
12 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
14 MRS GT-Racing BMW M6 GT3
17 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
18 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
19 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
20 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
21 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
22 Toksport WRT Mercedes-AMG GT3 Evo
25 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
26 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
28 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
29 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
30 Team WRT Audi R8 LMS GT3
31 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
32 Team WRT Audi R8 LMS GT3
33 Team ISR Audi R8 LMS GT3
36 Schütz Motorsport Mercedes-AMG GT3
47 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
48 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
63 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
71 T3 Motorsport Audi R8 LMS GT3
72 T3 Motorsport Bentley Continental GT3
77 Callaway Competition Corvette C7 GT3-R
82 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
92 SSR Performance Porsche 911 GT3 R
99 Precote Herberth Motorsport Porsche 911 GT3 R
Hier geht es zu den Starterlisten
 

tij banner

Zum Seitenanfang