Der KW Berg-Cup in Wolsfeld: Sportlich wertvoll mit echt starken 8-Ventilern

Spannend war es in der Südeifel auf alle Fälle. Denn das „54. Wolsfelder ADAC / EMSC Bergrennen“ bot an den beiden Pfingsttagen actiongeladenen Bergrennsport mit vielen Positionswechseln und teils knappen Entscheidungen, die häufig erst im letzten Heat fielen. Und das nicht nur in den einzelnen Klassen, sondern auch im Gesamt-Ranking. Sowohl am Sonntag als auch am Montag konnten die jeweils drei vorgesehenen Auffahrten durchgezogen werden. Feierabend auf der 1,64 Kilometer kurzen, engen Sprintpiste gab es dabei allerdings immer erst nach 18:30 Uhr. Am Übungssonntag verzögerten diverse technische Probleme im Streckenumfeld den Ablauf. Dazu gesellte sich so gegen 10 Uhr ein heftiger, an Schotten erinnernder Graupelschauer, der eine Reifenwechselpause nötig machte. Im auf feuchter Bahn begonnenen Rennen selbst sorgte dann die Summe vieler kleinerer Vorfälle im 121 Teilnehmer starken Berg-Racer Feld für das relativ späte Rennende. Noch in Run eins trocknete das Geläuf auf, ab der 1400er KW Berg-Cup Klasse konnten Slicks aufgezogen werden. Von da an spielte das berühmt-berüchtigte Eifelwetter keine Streiche mehr. Es war zwar kühl, aber von oben blieb es stets trocken. Was dem veranstaltenden EMSC Bitburg, der am Sonntagabend im Festzelt wieder seinen traditionellen Sommernachtsball in Szene setzte, auch erfreulich viele Zuschauer bescherte.

Und genau wie diese wollen auch wir uns nun gemeinsam den sportlichen Part näher ansehen, beginnend wie immer mit dem NSU-Bergpokal. In dessen in Wolsfeld leider kleinem Feld Steffen Hofmann eine deutliche Trainingsbestzeit setzt. 2,25 Sekunden vor Uwe Schindler (TP2) und Alexander Follmann auf der Drei. Auch der Rennauftakt sieht Steffen Hofmann vorne. Sein nächster Verfolger heißt Alexander Follmann (P2), Thomas Krystofiak hat sich auf die Drei nach vorne gearbeitet. Der zweite Heat bringt keine Positionsänderungen. Steffens Vorsprung beträgt nun 4,13 Sekunden, Thomas fehlen deren 1,2 auf Alex. Mit einer weiteren NSU-Laufbestzeit sichert Steffen seinen Klassensieg final ab. Alex kann sich zeitlich nicht mehr verbessern, wird sogar knapp vier Zehntel langsamer. Thomas startet eine entschlossene Schlussattacke. Und hat Erfolg damit, holt sich Endrang zwei vor Alex, der Dritter wird. Auf der Vier läuft Uwe Schindler ein, der mit einem flotten dritten Run noch bis auf 0,73 Sekunden an Alex Follmann herangekommen ist, Rang fünf geht an Roman Szott.

Damit verlassen wir die Luftgekühlten und kommen zu den verschiedenen Klassen der stark verbesserten Tourenwagen (TW) der gemeinsam gewerteten Gruppen H, FS und E1. Deren 1150er Abteilung hat im Vergleich zu den beiden Auftaktläufen zugelegt. Also anzahlmäßig, meine ich. Jürgen Schneider sitzt erstmals in diesem Jahr im VW Polo seines Teampartners Thomas Stelberg, den darin installierten 16V-Motor hat Powerschmied Jürgen selbst gebaut. Nach kurzer Eingewöhnungsphase holt er sich am späten Sonntagnachmittag die imaginäre „Pole Position“. Tobias Stegmann teilt sich im Schneider Audi 50 (TP2) die erste Startreihe mit ihm, dahinter nehmen Jörg Eberle (Fiat 127 Super/TP3) sowie als Vierter Jürgen Heßberger im Fiat 127 Martini Racing Aufstellung. Damit haben wir auf den Klassenpositionen zwei bis vier auch schon die drei schnellsten 8-Ventiler genannt. Das Rennen beginnt mit einem Paukenschlag. Jürgen Heßberger erobert mit seinem 8-Ventiler kess die Spitze, knöpft dem favorisierten Jürgen Schneider, der sich auf Platz zwei wiederfindet, 1,15 Sekunden ab. Mit ähnlichem Abstand ist Jörg Eberle Dritter, liegt seinerseits 35 Hundertstel vor Tobi Stegmann (P4), Fünfter ist Marco Rauch im Fiat 128 Coupé. Gut, das war der rutschige Durchgang. Im zweiten Run ist die Piste trockengeföhnt. Alles erwartet jetzt den Generalangriff von Jürgen Schneider. Doch noch immer muckt das sequentielle Getriebe des 16V-Polos, die Gänge flutschen nicht wie gewünscht rein. Noch schlimmer wird Tobi Stegmann von den Technik Gremlins heimgesucht. Sie legen seinen Antrieb komplett lahm, er ist out of Race. Das Spitzentrio aus Lauf eins hat weiterhin Bestand, dahinter folgen die Rauchs, jetzt aber mit getauschten Positionen. Papa Rolf ist mit dem 128 Rallye auf die Vier vorgefahren, Junior Marco ist nun Fünfter. Doch damit ist noch nicht Ruhe. Im alles entscheidenden dritten Lauf treibt Jürgen Schneider den Polo 16V in 1:11,86 den Berg hinauf, das ist die schnellste 1150er Zeit an diesem Wochenende. Jürgen Heßberger wehrt sich nach Kräften, findet weitere 0,89 Sekunden. Das ist viel, aber in der Addition liegt nun der Schneider Polo zwei Zehntel vor dem Fiat 127, damit heißt der Wolsfeld Klassensieger Jürgen Schneider. Zweiter ist Jürgen Heßberger, Rang drei geht an Jörg Eberle. Dahinter laufen die Rauchs unverändert ein, Rolf auf der Vier und Marco als Fünfter. Zieht man nun den 16V Polo an der Spitze ab, ist auch das KW 8V-Trophy Ergebnis der 1,15-Liter klar: Sieg für Jürgen Heßberger vor Jörg Eberle (8VP2), Dritter ist hier Rolf Rauch, die Vier gehört seinem Junior Marco.

Bei den 1400ern dauert es eine Weile, bis sich Hansi Eller im Scirocco Cockpit wohl fühlt. Erst im dritten Anlauf sichert er sich die Übungsbestzeit. Nur zwei Hundertstel mehr benötigt Armin Ebenhöh (TP2), der in Wolsfeld wieder den 16V Polo seiner Frau Silvia bewegt. Als Kraftquelle dient diesem der ex-Franz-Weißdorn 1,3-Liter Motor mit dem Honda Motorradzylinderkopf. Auf der Drei taucht schon der schnellste 8-Ventiler auf. Das ist Nils Abb im Schneider Polo, der seit dieser Saison über einen neuen 1400er Motor verfügt. Vierter ist Franz Weißdorn im VW Polo Hayabusa. Er liegt knappe 24 Hundertstel vor Marcel Hellberg im Brügge Polo 8V (TP5). Fehlt noch der KW 8V-Trophy Dritte. Das ist Frank Lohmann im Steilheck Polo. Frank Duscher dreht sich mit „Rundum-Feindberührung“, auch die Polo Hinterachse ist krumm, ihr linkes Rad steht abenteuerlich schief. Es folgt eine Express-Reparatur mit Freunden, diese rettet Frank die Teilnahme am Rennen. In diesem agiert Hansi Eller gewohnt souverän und unantastbar, er geht mit 1,15 Sekunden Vorsprung in Führung. Hinter ihm läuft die große Show der 8-Ventiler. Nils Abb ist Zweiter, Marcel Hellberg liegt nur 5 Hundertstel zurück auf der Drei. Es folgen Frank Lohmann auf Rang vier sowie Thomas Pröschel, der im Schneider Polo 16V Fünfter ist. Armin Ebenhöh untersucht kurz die Beschaffenheit eines Grabens, dies wirft ihn auf die Sieben zurück. Noch ärger trifft es Franz Weißdorn, der sich als Klassenzehnter wiederfindet. In seine Benzinzufuhr haben sich Gremlins eingenistet, sorgen so für heftige Aussetzer. Im zweiten Run klettert Armin Ebenhöh mit der zweitbesten Laufzeit auf die Vier nach oben. Die Plätze eins bis drei bleiben (noch) unangetastet, Frank Lohmann ist nun Fünfter. Im Schluss-Heat sichert Hansi Eller mit neuer 1,4-Liter Bestmarke seinen Klassentriumph Nummer drei in der laufenden Saison ab. Nils Abb verteidigt Platz zwei und ist auf diesem zugleich 1400er KW 8V-Trophy Sieger. Armin Ebenhöh betreibt derweil Schadensbegrenzung, macht einen großen Bogen um alle Gräben entlang der Strecke, beendet sein Eifel-Wochenende als Dritter. Marcel Hellberg ist final Vierter, Frank Lohmann Fünfter. Die beiden gerade Genannten komplettieren auch das 8-Ventiler Stockerl: Marcel steigt auf Stufe zwei, Frank auf die des Dritten. Den Ehrenplatz des Sonderwertungsvierten sichert sich Frank Duscher, dessen Polo „wieder so einigermaßen geradeaus läuft“, Fünfter wird hier Markus Hülsmann im VW Golf I.

Damit sind wir bei den 1600ern angelangt. Bei denen der seit 2016 mit dem ex-Stefan-Faulhaber Risse-16V-Motor versehene A-Corsa von Andy Heindrichs erstmals wunschgemäß funktioniert. Prompt lässt der 21 Jahre junge Belgier mit der Trainingsbestzeit aufhorchen. Er setzt diese vor Manfred Schulte (TP2) im Citroen Nemeth AX Kit Car, der 0,95 Sekunden mehr benötigt und damit ein Zehntel flotter im Ziel ist als André Stelberg im VW Corrado 16V als Übungsdritter. Im 8-Ventiler Citroen Nemeth AX Sport ist Benedikt Schulte Vierter, es folgt „Golfer“ Fabian Schmitz als Fünfter. Andy Heindrichs erwischt den besten Start ins Rennen, liegt als Leader allerdings nur hauchdünne 9 Hundertstel vor André Stelberg, Manfred Schulte ist weitere 0,48 Sekunden zurück Dritter. Im zweiten Lauf ändern sich die Top-Positionen nicht, nur die Abstände werden etwas größer. Andy führt nun 0,61 Sekunden vor André (P2), der seinerseits ein 1,68 Sekunden Polster auf Manfred hat. Andy weiß: „Ich muss noch einmal alles perfekt hinkriegen, dann passt es“. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Mit einem Bilderbuchstart geht der junge Belgier in den letzten Lauf, alles scheint in Ordnung zu sein. Doch die bösen Technik Gremlins haben zwischendurch den Risse Corsa besucht, haben hinterhältig Schrauben an dessen Gasschieberanlage gelockert. Irgendwann ignoriert die Benzineinspritzung die Gasbefehle des Piloten, der Corsa rollt aus, bewegt sich noch einmal kurz, steht dann im oberen Streckenbereich endgültig. Andys Enttäuschung ist riesengroß, aber: „That’s Racing“. Und das kann oftmals gnadenlos hart sein. Positiv festzuhalten bleibt auf jeden Fall die tolle Performance, die Auto und Fahrer bis zum Ausfall gezeigt haben. Wir sind sicher: Sie werden uns in Zukunft noch viel Freude bereiten! André Stelberg heißt nun der Sieger. Seine Gefühle sind eher gedämpft: „Klar, zu gewinnen ist immer schön. Aber so, mit dem Defekt von Andy, wollte ich den Sieg hier keinesfalls holen.“ Manfred Schulte wird schlussendlich Zweiter, Golf Pilot Fabian Schmitz komplettiert als Dritter das 1600er Podium. Und auf Rang vier gewinnt Benedikt Schulte die KW 8V-Trophy Wertung seiner Hubraumabteilung.

So, packen wir nochmals 400 Kubik drauf und kommen wir zu den 2-Litern. Auch in dieser Abteilung präsentieren sich die 8-Ventiler echt stark, mischen munter in der Spitze mit. Ganz vorne bestimmt allerdings Patrick Orth die Pace, ihm gelingt mit seinem BMW 320is in 1:08,05 der schnellste Probegalopp. Nur 0,58 Sekunden mehr benötigt Michael Rauch (TP2) mit dem 8-Ventiler Briegel Kadett. Und auch Björn Wiebe, der erstmals in diesem Jahr den 2016 bisher immer siegreichen Renault Williams Wiebe Laguna mit der Startnummer 318 pilotiert, fehlen auf Übungsrang drei lediglich acht Zehntel auf Patricks Bestzeit. Als Vierter folgt Ralph Paulick im Golf 16V, vier Hundertstel hinter ihm gelingt Christian Dümler im VW Golf II 8V die fünftschnellste Trainingsfahrt. Dritter 8V’ler ist Alexander Pleier, auf der Vier der „Roten“ ist Marc Fischer zu finden, beide in Opel Kadett C-Coupés unterwegs. Am Rennmontag katapultiert sich Patrick Orth mit 1:08,37 sofort in Führung, liegt 49 Hundertstel vor Björn Wiebe (P2). Auf Rang drei setzt sich Christian Dümler, auf der Vier folgt ihm Michael Rauch, 0,67 Sekunden trennen die beiden 8-Ventiler Piloten. Fünfter ist der Wolsfeld Vorjahressieger Egidio Pisano, dem mit seinem Minichberger Golf 16V 1,13 Sekunden auf Michael Rauch fehlen. Alle erwarten im zweiten Heat den Generalangriff von Björn Wiebe, der vor Patrick Orth loslegen muss. Björn fliegt nun den Berg 1,81(!) Sekunden schneller hinauf, legt die Hürde für Patrick damit richtig hoch. Doch dieser lässt nicht nach, verbessert sich ebenfalls gewaltig, muss nur 4 Hundertstel seines Vorsprungs an Björn Wiebe abgeben. Noch beträgt das Polster 45 Hundertstel. Auf den Rängen eins bis fünf bleibt alles beim Alten, aber von Platz zwei an aufwärts zieht sich das Feld bereits etwas auseinander. Im Finallauf ist die Spannung zum Greifen. Wieder muss Björn vorlegen. Dieser tritt die Flucht nach vorne an, fährt nochmals knapp 8 Zehntel schneller, setzt den neuen Maßstab mit 1:06,26. Versucht so, maximalen Druck auf Patrick auszuüben. Aber der 26-Jährige kommt mit der Situation bestens zurecht, antwortet auf seine Art und Weise. Verliert wiederum nur 4 Hundertstel auf Björns Zeit, gewinnt mit 0,41 Sekunden Vorsprung die 2-Liter Klasse. Zum zweiten Mal nach Osnabrück 2013 übrigens. Björn bleibt auf Platz zwei. Dritter wird Christian Dümler, der in jedem Lauf etwas flotter im Ziel ist als Michael Rauch. Diesem gehört Rang vier, Fünfter wird Egidio Pisano. Ralph Paulick hatte den Tag als Zehnter begonnen, in der Folge arbeitet er sich mit tollen Zeiten bis auf Position sechs nach vorne. André Wiebe wird im zweiten Renault Williams Wiebe Laguna Siebter, Jens Weber beendet Wolsfeld 2016 im Opel Kadett C-Coupé 16V auf Platz acht. Neunte wird final Andrea Schönborn im VW Golf I 16V, Thomas Flik bringt den noch nicht wirklich optimal laufenden Renault Megane seiner Tochter Bea als Zehnter ins Ziel. Den 2000 Kubikzentimeter KW 8V-Trophy Siegerpokal sichert sich Christian Dümler, Michael Rauch begleitet ihn als Zweiter auf das Podest der Sonderwertung, Alex Pleier tut dies als Dritter, Vierter der „Roten“ wird in Wolsfeld Marc Fischer.

Von den beiden genannten Selbstzündern nimmt leider nur Karlheinz Meurer den Wettbewerb auf. Davon unbeeindruckt fährt er mit konstant flotten Zeiten mit seinem VW Golf V R-TDI als Alleinunterhalter zum Klassensieg.

Mehr Betrieb herrscht bei den 3-Litern. Günter Göser gibt hier sein Debüt, ist nach dem Wechsel aus der 2-Liter Abteilung erstmals dabei. Allerdings hing sein Wolsfeld Start am berühmten seidenen Faden. Denn erst am Freitagnachmittag konnte er sein Opel Kadett C-Coupé bei Claus Böhm in Kipfenberg abholen. Durch Probleme mit von Zulieferern georderten Teilen war der Zeitplan für den neuen 2,4-Liter 16V Motor gewaltig ins Wanken geraten. Zugleich war noch die Umstellung auf ein sequentiell geschaltetes Getriebe samt Elektronikanpassung zu stemmen. Aber Claus Böhm legte samt seiner engagierten Mannschaft Nachtschichten ein, schaffte so das schier Unmögliche. Für Probe- oder gar Übungsfahrten blieb Günter keine Zeit, frisch vom Prüfstand kommend musste der erste Rollout in Wolsfeld vollzogen werden. Das klappte, und wie! Günter Göser stellt das nun knapp 300 PS starke C-Coupé auf die imaginäre Pole Position, ist damit 1,42 Sekunden schneller als Keith Murray (TP2) im Audi 80 Quattro Turbo. KW Berg-Cup Neuzugang Alexander Bärtl ist in seiner 8-Ventiler Kadett Limousine Dritter des Übungstages. Vierter ist „Local Hero“ Arno Billen im BMW M3 E36, Rang fünf geht an Karl-Heinz Schlachter im BMW 2002 tii Alpina. Den ersten Renn-Heat gewinnt Arno Billen, Günter Göser folgt ihm dichtauf als Zweiter, liegt nur 12 Hundertstel zurück, Dritter ist Alexander Bärtl. Keith Murray ist leider nicht mehr dabei, noch während des Trainings ereilte seinen Audi 80 ein Problem mit der Gear Box. Günter Göser, nun einigermaßen mit den Neuerungen an seiner Technik vertraut, legt jetzt richtig los, verbessert sich im zweiten Run um satte 2,40 Sekunden. Geht damit an die Spitze, festigt im dritten Lauf seine Position weiter, holt beim 3-Liter Debüt den Klassensieg. Bedankt sich damit auch bei Claus Böhm und seiner Mannschaft „ohne deren unglaublich großen Einsatz ich hier nicht hätte dabei sein können. Vom Gewinnen ganz zu schweigen“ strahlt der glückliche Sieger. 3,12 Sekunden hinter Günter wird Arno Billen Zweiter, Alexander Bärtl bleibt mit erneut starker Leistung Dritter. René Frank (P4/BMW M3 E36) und Ralf Kleinsorg im BMW 316 als Fünfter beenden ihr Rennen auf den Ehrenplätzen. Alexander Bärtl gewinnt zum dritten Mal in Folge die 3-Liter KW 8V-Trophy Wertung. Vor Karl-Heinz Schlachter (8VP2) und Werner Walser als Drittem in seiner Opel Kadett C-Limo.

Bleiben uns noch die ganz dicken Brummer mit mehr als 3-Liter Hubraum unter der Haube. Die haben mit Bruno Ianiello im Lancia Delta S4 ihren glasklaren Favoriten. Dieser Rolle wird er der bisher dreimalige Wolsfeld Gesamtsieger auch voll gerecht. Zumindest in der Klasse, lasst uns über das Ranking Over All später sprechen. Die Pole Position gehört ihm, 5,16 Sekunden Rückstand hat der Zweite. Das ist Norbert Handa, dessen Lancia Delta Integrale mit dem frischen Motor brachial loslegt. Auf Rang drei meldet sich Sabine Röck im VW Golf Turbo, sie ist etwas flotter unterwegs als Norman Struckmann im Ford Escort Cosworth auf der Vier. Übungsrang fünf ist die Angelegenheit von Keith Edwards im 850 PS(!) Audi Quattro S1 E2. Im Rennen, zu dem Norman Struckmann nicht mehr antreten kann, sprinten die Allrad Turbos mit spektakulären Katapult-Starts an die Spitze. Raketen Bruno ist 4,90 Sekunden vor Norbert Handa (P2) an der Spitze zu finden, weitere knappe 4 Sekunden zurück ist Keith Edwards im roten „Flügel-Monster“ Dritter. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Stand nach Lauf eins entspricht auch dem finalen Ranking der Top-Drei. Die Abstände allerdings sind ziemlich angewachsen. Dahinter duelliert sich Sabine Röck unerschrocken mit dem Schweizer Chris Steiner im Porsche 911 Turbo. Ist im ersten Run der Eilgenosse noch etwas schneller, so dreht Sabine den Spieß in der zweiten Auffahrt um und holt sich Rang vier vor Chris Steiner, der Fünfter wird. In der End-Abrechnung liegt Sabine nach drei Läufen übrigens nur 2,23 Sekunden hinter Keith Edwards zurück. Das ist für einen reinen „Frontkratzer“ echt eine klasse Leistung!  

E2-Silhouetten (E2-SH) Boliden sind in Wolsfeld eine rare Spezies. Schon nach der ersten Probeauffahrt muss Mike Manning mit seinem spektakulären Ford Puma 2.0 4WD Turbo die Segel streichen. Die Technik Gremlins machen selbst vor den weit angereisten Gästen aus England nicht Halt. Da die kleinen Nager politisch korrekt auch international tätig sein möchten, befassen sie sich noch mit dem TracKing RC 01 des Österreichers Christoph Lampert, den sie in der zweiten Auffahrt aus dem Verkehr ziehen. Schade, denn der ex-Golf-Pilot hatte im Training Gesamtrang fünf noch vor David Hauser im Dallara GP2 belegt.

Womit wir noch ganz kurz beim Rennendstand sind. Der auch im Ranking „Over All“ erst im letzten Race-Heat hergestellt wird. Bruno Ianiello sieht bereits wie der sichere Gewinner aus. Doch im letzten Run läuft es für ihn besonders im oberen Streckenteil nicht mehr rund, er büßt 1,25 Sekunden im direkten Vergleich zu Auffahrt zwei ein. Das ist zu viel. Im Finale zieht zunächst Frank Debruyne im Dallara F303 an Raketen Bruno vorbei. Inzwischen hat sich auch David Hauser an das Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer gewöhnt, geschickt und schnell balanciert der junge Luxemburger den knapp über 600 PS starken Dallara GP2 in 1:01,97 den Berg hinauf. Das reicht, um Frank Debruyne den Sieg doch noch um 0,31 Sekunden knapp zu entreißen. Bruno Ianiello bleibt zum dritten Gesamtplatz auch der Tourenwagengewinn. Diesen holt er sich vor den KW Berg-Cup Piloten Patrick Orth auf der Zwei und Björn Wiebe auf der Drei. Vierter im TW-Gesamt ist „Lancisti“ Norbert Handa, Fünfter der in der reinen Luxemburger Wertung gestartete Charel Valentiny im Subaru Impreza. Auf der 21 Teilnehmer umfassenden Seite eins der Gesamtwertung befinden sich 14(!) TW-Fahrer, 10 davon gehören zum KW Berg-Cup.

Nun sind in der 29. KW Berg-Cup Saison bereits drei von dreizehn Rennen gefahren, alle in einer sehr kurzen Zeitspanne. Jetzt folgt eine leider lange Pause bis Ende Juni, bis zum 21. Int. ADAC Ibergrennen im Eichsfeld, das mit seinem Fahrerlager mitten im malerischen Städtchen Heilbad Heiligenstadt von einem ganz besonderen Flair umgeben ist. Dort sollten wir uns unbedingt wieder treffen, um den KW Berg-Cup und den NSU Bergpokal weiter zu verfolgen. Um Entzugserscheinungen so weit als möglich vorzubeugen, werden wir uns in der nächsten Zeit mit den Ständen in den einzelnen Klassen und Sonderwertungen des KW Berg-Cups befassen und auch eine erste, kleine Prognose über den weiteren Verlauf wagen.

Also bis bald, macht’s gut! Und bleibt uns bitte gewogen.

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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