49. Osnabrücker Bergrennen 2016 News No. 9

Power und Speed der Extraklasse am Berg - Europäisches Spitzenfeld beim 49. Int. Osnabrücker Bergrennen

Am 6. und 7. August steht der „Uphöfener Berg“ im Herzen des Osnabrücker Landes wieder ganz im Zeichen von hochkarätigen Meisterschaften im Automobilsport: Beim 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen werden rund 200 Teilnehmer aus mehr als 12 Nationen die 2, 030 km lange Kultstrecke in Angriff nehmen und beim 7. Wertungslauf zum Int. FIA Hill Climb Cup mit ihren spektakulären Sportgeräten um hundertstel Sekunden die Ideallinie auf dem Asphalt suchen. Für alle Zuschauer ist der Besuch ein besonderes Erlebnis, denn hier gibt es Rennfahrzeuge in allen Varianten zu erleben, und dabei gilt die normale Eintrittskarte nicht nur für alle Plätze an der Rennstrecke, sondern auch für eine ausführliche Stippvisite des gesamten Fahrerlagers, wo die Boliden betreut und auf ihren Start vorbereitet werden.

Am Samstag, 6. August finden von 8:00 bis ca. 18:00 Uhr die Trainingsrennen statt und am Sonntag, 7. August ebenfalls bereits ab 8:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr sollen 4 Rennläufe durchgeführt werden. An beiden Tagen werden somit alle Teilnehmer in den unterschiedlichsten Kategorien über den Tag den verteilt mehrfach für die Besucher zu bewundern sein. Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse und ebenfalls bereits im Vorverkauf über die Homepage des Veranstalters www.msc-osnabrueck.com sowie in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Das Programm von „Cars&Fun“ hat es in diesem Jahr wieder „in sich“ und ist mit Höhepunkten nur so gespickt.

 

Die superschnellen offenen Formelrennwagen und -sportwagen zählen zu den Favoriten auf den Gesamtsieg um den Großen RWE Pokal und dabei werden rund 40 Boliden mit internationaler Spitzenbesetzung ein äußerst spannendes Rennen abliefern. Bereits jetzt haben der letztjährige Sieger, Joel Volluz (Osella FA 30) sowie der Gewinner aus 2014, Eric Berguerand (Lola Formel 3000) und Philippe Guelat (ebenfalls Formel 3000 Lola) ebenso fest zugesagt wie Simon Hugentobler. Damit werden die schnellsten Bergspezialisten allesamt aus der Schweiz wieder für großen und soundstarken Bergrennsport in der „Borgloher Schweiz“ sorgen. Ein grandioses Fahrzeug bringt der in Paris lebende Luxemburger David Hauser mit dem GP 2 Formel aus der Nachwuchsserie der Formel 1 an den Start und dürfte damit nach bereits tollen Erfolgen in diesem Jahr ganz weit vorne dabei sein. Nicht minder attraktiv sind die zweisitzigen offenen Sportwagen der Gruppe C (bekannt u.a. von den Sportwagenrennen in Le Mans) und hier möchte der derzeit Führende in der Wertung zum FIA Int. Hill Climb Cup, Vaclav Janik (Tschechien) mit dem Norma M 20 in die Phalanx der Formelboliden einbrechen. Dieses könnte aber auch dem jungen Franzosen Kevin Durot sowie dem erstmals in Osnabrück startenden Belgier Emmanuel Gonay mit einem Ligier gelingen.

Erstmals hat sich bereits jetzt einer der Top-Piloten aus Italien angekündigt. Federico Liber, vielfacher Gesamtsieger von bedeutenden europäischen Bergrennen wird seinen bekannt schnellen Formel Gloria an den Start bringen und dabei auch auf zahlreiche Konkurrenz in der Formel 3 sowie sonstiger Markenformel-Klasse insbesondere aus Frankreich treffen, allen voran dem Nordfranzosen Anthony Loeuilleux, Tatuus Master, aber auch dem britischen Formel 3-Piloten Paul Buckingham (Dallara-Mercedes).

Bis zum Nennungsschluss  werden noch weitere zahlreiche in-und ausländische Spitzenpiloten dazu stoßen, so dass der Kreis der Favoriten groß sein wird.

Full Power bieten die bärenstarken Tourenwagen, die mit hochtechnisierten und großer PS-Zahl für riesige Begeisterung am Berg sorgen. Einer der Publikumslieblinge ist der Brite Keith Edwards, der seinen weinroten und mit 850 PS motorisierten Audi Quattro S 1 (Ur-Quattro) am Start zu Beifallsstürmen hinreißt. Sein Freund Keith Murray präsentiert erstmal einen wunderschönen Audi R 8 am „Uphöfener Berg“. Der sympathische Österreicher Herbert Pregartner hat mit seinem über 900 PS starken Porsche GT 2 RSR in diesem Jahr schon voll überzeigen können und dürfte als einer der Favoriten bei den Fahrzeugen „mit Dach“ gelten. Nach seinem Motorpech im vergangenen Jahr wird der Schweizer Ronnie Bratschi mit dem über 700 PS starken Mitsubishi Evo 8 als derzeitiger Leader in der Tourenwagenwertung der europäischen Meisterschaft aber nichts anbrennen lassen wollen, um volle Punkte einzufahren. Besonders gespannt darf man auf das im Osnabrücker Land beheimatete Team von Walkenhorst Motorsport sein. Teamchef Henry Walkenhorst hat bereits einen Start mit einem spektakulären neuen BMW GT-Fahrzeug angekündigt und wird somit wieder für eine Augen-und Ohrenweide sorgen. Dazu werden wieder zahlreiche Top-Fahrzeuge aus den diversen großen Tourenwagen-Serien, wie der DTM, WTCC und anderen für Furore sorgen, so u.a. der Ex-DTM Opel Vectra mit dem neunmaligen Berg-Meister Norbert Brenner oder dem wunderschönen Ex-DTM AMG Mercedes Benz 190 EVO II von Markus Wüstefeld. Weitere wunderschöne Tourenwagen ergänzen dieses Feld.

Die Internationale Serie des KW Berg Cups gehört zweifelsohne zu den absoluten Höhepunkten eines jeden Bergrennens, bei dem dieses Starterfeld, bestehend aus phantastischen Tourenwagen der unterschiedlichsten Marken, vertreten ist. 149 Piloten  greifen zurzeit aktiv ins Lenkrad von hochkarätig verbesserten Berg-Rennern. 17 Automarken und 33 Grundtypen sind im KW Berg-Cup zu finden, die Baujahre reichen von 1967 bis 2008, repräsentieren so fast 5 Jahrzehnte Racing, in denen Zeit und Technik wahrlich nicht stehen geblieben sind. Hochdrehende 4-Ventil-Motoren, sequentiell geschaltete Getriebe und elektronische Einspritzung haben schon längst Einzug gehalten. Auch Fahrwerk und Aerodynamik erfahren kräftige Modifikationen, zudem werden die Renner durch Leichtbau bis auf das geforderte Mindestgewicht abgespeckt. Die Technik-Regeln erlauben die tiefgreifenden Änderungen, machen aber zur Auflage, dass Fahrzeugmarke und Typ jederzeit für die Fans erkennbar bleiben. 13 selektive Bergrennen in 4 Ländern umfasst das 2016er KW Berg-Cup Programm, die 9 besten Resultate jedes Fahrers oder Teams gehen in die Wertung ein.

Auch die Freunde des Historischen Motorsports sowie der Youngtimer Generation kommen voll auf ihre Kosten. Der NSU Bergpokal im KW Berg Cup ist ein starker Anziehungspunkt im Fahrerlager, denn schließlich kann sich so mancher Besucher gut erinnern, dass man in seiner Vergangenheit einen „Prinzen“ im Straßenverkehr als erstes Fahrzeug bewegt hat. Doch hier am Berg kommen rund ein Dutzend Heckantriebler in einer sportlichen und leistungsverbesserten Version zusammen, die ihre eigene Markenmeisterschaft unter reellen sportlichen Bedingungen austragen, im Fahrerlager aber stets offen ihre Technik den interessierten Gästen präsentieren.

Weitere historische Raritäten italienischer und britischer Herkunft vornehmlich aus den 60er und 70er Jahren  werden im „Kampf der Zwerge“ (u.a. Fiat Abarth 850) und der GLPBerg an den Start gehen.

Beim 4. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück werden wieder über 20 aktuelle Modelle verschiedener Marken an den dabei sein. Sie werden einmal mehr das beeindruckende Potenzial der modernen Elektro-und Hybrid-Antriebstechnik eindrucksvoll unter Beweis stellen. Der Wettbewerb, bei dem es in erster Linie um eine gleichmäßige Fahrweise geht und somit allen Fahrzeugen eine Chancengleichheit auf den Sieg einräumt, wird auch als Finallauf des 2. Deutschen E-Berg-Cups ausgetragen, der bei insgesamt vier Veranstaltungen stattgefunden hat. Ein neues Highlight des Cups stellt die Teilnahme eines Volkswagen XL1, dem 1-Liter-Fahrzeug aus dem Volkswagen-Konzern da, der neben den Tesla-Fahrzeugen, Nissan Leaf, Renault Twizy, E-Golf, aber auch einem Formula Student-Rennwagen und vielen mehr an den Start geht.  Besonders spannend ist das Duell der beiden Osnabrücker Lokalmatadoren Michael Starke (Porsche Panamera) und Peter Schaar (Opel Ampera), die als Favoriten der Gesamtwertung der E-und H-Meisterschaft gelten.

„Cars&Fun“ bietet allen Gästen (auch denen, die nicht nur wegen der Rennen kommen) ein attraktives und abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf und neben der Rennstrecke.

Erstmals kommt ein spektakulärer Race-Truck zum Int. Osnabrücker Bergrennen. Der Ex-Europameister Egon Allgäuer pilotiert den rund 1.200 PS starken „Villiger“-Race-Truck, der unübersehbar mit einer überdimensionalen Zigarre erkennbar ist.

Schon fast ein Stammgast ist der beliebte Schauspieler Norbert Heisterkamp, bekannt aus unzähligen TV-und Kinoproduktionen und natürlich der Kultserie „Alles Atze“, wo er den Harry Möller spielte. Im Fahrerlager ist er für seine kleinen und großen Fans stets präsent und erfüllt gerne alle Autogrammwünsche. Mit einem Beresa AMG GT Mercedes Benz wird er auf der Rennstrecke zu sehen sein und dabei Taxifahrten, die vor Ort gebucht werden können, für einen sozialen Zweck durchführen und natürlich dem über 500 PS starken Fahrzeug die Sporen geben.

Bei der Aufzählung der „Stammgäste“ darf auch Skater-Ikone Titus Dittmann nicht fehlen. Mit einem wunderschönen historischen Ford Mustang, dessen Markenbotschafter er ist, nimmt er ebenfalls teil und als Gast kann man für eine Spende zugunsten seiner Stiftung „Skate aid“ auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.

Für die Fans schneller und leistungsstarker Sportwagen wird es auch wieder eine kleine, aber sehr feine Auswahl an Ferrari und Lamborghini zu sehen und zu hören geben.

Der TV-Moderator und Rallye-Profi Niki Schelle wird am Rennsonntag seinen einmaligen Suzuki Swift mit Hyabusa Motorradmotor auf dem 2. 030 km langen Kurs bewegen und seinen Fans, die ihn insbesondere aus dem Automagazin „GRIP“ (RTL 2) kennen, für Benzingespräche zur Verfügung stehen.

Erstmal wird Liqui Moly ein Original Formel 1 - Rennfahrzeug zum Bergrennen bringen  (Jordan) und sorgt damit für ein begehrtes Fotomotiv bei den Fans.

Und ganz besonders für die kleinen Gäste gibt es in der RWE-Erlebniswelt wieder Einiges zu entdecken. Das RWE-Backmobil wird mit einem echten Koch wieder kulinarische Köstlichkeiten für die Kleinen und Großen zaubern, die gerne süße Speisen mögen. Dazu gibt es die große Hüpfburg, Malaktion und weitere Dinge zu entdecken.

Alle Informationen und aktuelle Medienbilder (zur freien Verwendung) zum 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars&Fun“ 6./7. August 2016 findet man auf der Homepagewww.msc-osnabrueck.com und auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/MSC.Osnabrueck

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Pommer/Kirchhöfer holen dritten Saisonsieg

Platz zwei für Maximilian Götz und Indy Dontje im Mercedes-AMG. Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde auf Platz drei.

Corvette und Red Bull Ring - dass diese Kombination perfekt zueinander passt, zeigte sich einmal mehr im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters. Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) fuhren mit ihrer Corvette C7 GT3-R im sechsten Saisonrennen der "Liga der Supersportwagen" ihren dritten Sieg ein. Es war der insgesamt neunte für den US-Sportwagenhersteller auf dem österreichischen Kurs. Rang zwei ging an die Mercedes-AMG-Fahrer Indy Dontje (26/NL) und Maximilian Götz (33/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP), Platz drei an die Tabellenführer Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide HCB-Rutronik Racing). "Ein toller Erfolg", freute sich Sieger Pommer. "Ich hätte vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir in meinem ersten Corvette-Jahr so stark in die Saison starten und drei der ersten sechs Rennen gewinnen würden."

Corvette-Piloten Pommer und Kirchhöfer haben alles unter Kontrolle
Pommer und Kirchhöfer zeigten bei ihrem dritten Saisonsieg eine nahezu perfekte Leistung. Nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya das Feld der 30 Supersportwagen auf die Reise geschickt hatte, kamen die Verfolger dem Corvette-Duo nur in der Startrunde kurz nahe. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase wegen einer Kollision im Hinterfeld während der Startrunde setzte sich Polesetter Kirchhöfer stetig vom Feld ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als fünf Sekunden heraus. Mit solidem Polster übernahm Pommer zur Rennmitte und stellte mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden den 35. Sieg einer Corvette im ADAC GT Masters sicher.

Ereignisreicher war dagegen der Kampf um die Podestplätze. Beim Start verbesserte sich der von Platz vier losgefahrene Porsche-Pilot Thomas Preining kurzzeitig auf die zweite Position, doch der Qualifyingzweite David Jahn holte sich diese noch in der Auftaktrunde zurück. Während Jahn anschließend bis zum Fahrerwechsel den zweiten Rang behauptete, musste Preining seinen Porsche nach zwölf Runden wegen eines Defektes abstellen. Dadurch rückte Mercedes-AMG-Fahrer Götz in seinem 100. ADAC GT Masters-Rennen auf den dritten Rang vor. Partner Dontje verbesserte sich durch ein geschicktes Boxenstopp-Timing zur Rennmitte um eine weitere Position und brachte die "gelbe Mamba" auf Platz zwei ins Ziel.

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Sylvest und Klingmann holen ersten BMW-Saisonsieg

Spannung bis in die letzte Runde bot das fünfte Saisonrennen des ADAC GT Masters.

Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) setzten sich auf dem Red Bull Ring in Österreich mit ihrem BMW mit lediglich 0,289 Sekunden Vorsprung knapp gegen die Corvette-Fahrer Sven Barth (38/Eberbach) und David Jahn (28/Leipzig, beide RWT Racing) durch. Rang drei ging an das Porsche-Duo Klaus Bachler (27/A) und Timo Bernhard (38/Homburg/Saar, beide Küs Team75 Bernhard). "Es war am Ende wirklich eng", sagte Sieger Klingmann nach seinem ersten ADAC GT Masters-Sieg seit 2015. "Ich war froh, dass das Rennen nicht noch länger gedauert hat. Nach unserem Pech in den vergangenen Rennen haben wir den Sieg wirklich verdient."

Enger Kampf zwischen BMW, Corvette und Porsche
Der erste Sieg von BMW seit dem Saisonstart 2017 war hart erkämpft. Pole-Setter Sylvest verteidigte beim Start mit dem M6 GT3 seine Spitzenposition. Danach setzte sich der Däne leicht von Klaus Bachler im Porsche ab, der sich vom vierten Startplatz auf Rang zwei verbessert hatte. Bis zu den Pflichtboxenstopps pendelte sich der Vorsprung der beiden Erstplatzierten bei rund 1,2 Sekunden ein. Sylvests Partner Jens Klingmann baute danach ihn danach zwischenzeitlich bis auf zwei Sekunden aus, doch in der Schlussviertelstunde kam Corvette-Pilot David Jahn immer näher und setzte den BMW-Mann unter Druck. Jahn hatte beim Pflichtboxenstopp den US-Sportwagen auf Platz drei liegend von Sven Barth übernommen und direkt danach Timo Bernhard, der von Klaus Bachler übernommen hatte, von Position zwei verdrängt. Anschließend verringerte der Corvette-Pilot seinen Rückstand auf den Führenden stetig und lag in der Schlussphase direkt hinter dem BMW. Klingmann behielt jedoch die Nerven und verteidigte die Spitzenposition. Nach 40 Runden sah er schließlich mit 0,289 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

Während Klingmann seinen insgesamt neunten Sieg im ADAC GT Masters holte - seinen ersten seit Zandvoort 2015 -, war es für Teamkollege Sylvest der erste überhaupt. Sylvest gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. Für MRS GT-Racing ging mit dem Triumph eine neunjährige Durststrecke zu Ende. 2011 gewann die Mannschaft aus Lonsee das allererste Rennen der "Liga der Supersportwagen" überhaupt auf dem Red Bull Ring, damals mit einem Porsche.

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Sieg für Corvette-Duo Pommer/Kirchhöfer in Most

Mike David Ortmann siegt in der Pirelli-Junior-Wertung, Fabian Vettel erstmals auf dem Podium. Rolf Ineichen gewinnt Pirelli-Trophy-Wertung.

Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) waren im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters das Maß der Dinge und holten mit ihrer Corvette C7 GT3-R ihren zweiten Sieg der Saison. Platz zwei ging bei frühsommerlichen Bedingungen an Rolf Ineichen (40/CH) und Franck Perera (34/F, beide Orange1 by GRT Grasser) im besten Lamborghini Huracán, Dritte wurden David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing) in der zweiten Corvette im Starterfeld. "Ich bin sehr happy", sagte Sieger Kirchhöfer. "Mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben."

Turbulente erste Rennhälfte
Die Vorentscheidung über den Sieg fiel bereits beim Start, als der von Platz zwei losfahrende Kirchhöfer auf dem Weg zur ersten Kurve an Pole-Setter Franck Perera vorbeizog. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Audi von Pierre Kaffer, der einen Reifenschaden nach einem Kontakt am Start erlitten hatte, setzte sich Kirchhöfer an der Spitze leicht vom Feld ab. Doch der Vorwärtsdrang des 25-Jährigen wurde nach zwölf Runden gestoppt, als nach einer Berührung im Kampf um Rang vier zwischen Thomas Preining (20/A, Precote Herberth Motorsport) und Corvette-Fahrer David Jahn der Porsche des Österreichers in die Leitplanken einschlug. Zur Bergung des Neunelfers und zur Reparatur der Streckenbegrenzung wurde das Rennen für knapp zehn Minuten unterbrochen. Auch nach dem Restart hinter dem Safety-Car blieb Kirchhöfer vorn. Partner Pommer, der beim Pflichtboxenstopp das Steuer der Corvette übernahm, fuhr danach souverän den Sieg nach Hause. Im Ziel hatte er drei Sekunden Vorsprung und sicherte damit sich und Kirchhöfer den zweiten Sieg 2019. 

Die Lamborghini-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen hatten den Gewinnern nur wenig entgegenzusetzen, durften sich aber über Rang zwei - ihrem zweiten Podest des Jahres - freuen. Ineichen gewann damit ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Saison die Pirelli-Trophy-Wertung. Der Kampf um Platz drei entschied sich dagegen erst in den Schlussrunden. Der BMW M6 GT3 von Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) lag bis wenige Runden vor dem Ziel auf Podiumskurs, bis Sylvest wegen Problemen mit der Benzinpumpe aus den Punkterängen zurückfiel. Damit war der Weg frei für die Corvette von David Jahn und Sven Barth (38/Eberbach), die zuvor den BMW unter Druck gesetzt hatten und danach Jagd auf den zweitplatzierten Lamborghini machten.

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