49. Osnabrücker Bergrennen 2016 News No. 9

Power und Speed der Extraklasse am Berg - Europäisches Spitzenfeld beim 49. Int. Osnabrücker Bergrennen

Am 6. und 7. August steht der „Uphöfener Berg“ im Herzen des Osnabrücker Landes wieder ganz im Zeichen von hochkarätigen Meisterschaften im Automobilsport: Beim 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen werden rund 200 Teilnehmer aus mehr als 12 Nationen die 2, 030 km lange Kultstrecke in Angriff nehmen und beim 7. Wertungslauf zum Int. FIA Hill Climb Cup mit ihren spektakulären Sportgeräten um hundertstel Sekunden die Ideallinie auf dem Asphalt suchen. Für alle Zuschauer ist der Besuch ein besonderes Erlebnis, denn hier gibt es Rennfahrzeuge in allen Varianten zu erleben, und dabei gilt die normale Eintrittskarte nicht nur für alle Plätze an der Rennstrecke, sondern auch für eine ausführliche Stippvisite des gesamten Fahrerlagers, wo die Boliden betreut und auf ihren Start vorbereitet werden.

Am Samstag, 6. August finden von 8:00 bis ca. 18:00 Uhr die Trainingsrennen statt und am Sonntag, 7. August ebenfalls bereits ab 8:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr sollen 4 Rennläufe durchgeführt werden. An beiden Tagen werden somit alle Teilnehmer in den unterschiedlichsten Kategorien über den Tag den verteilt mehrfach für die Besucher zu bewundern sein. Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse und ebenfalls bereits im Vorverkauf über die Homepage des Veranstalters www.msc-osnabrueck.com sowie in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Das Programm von „Cars&Fun“ hat es in diesem Jahr wieder „in sich“ und ist mit Höhepunkten nur so gespickt.

 

Die superschnellen offenen Formelrennwagen und -sportwagen zählen zu den Favoriten auf den Gesamtsieg um den Großen RWE Pokal und dabei werden rund 40 Boliden mit internationaler Spitzenbesetzung ein äußerst spannendes Rennen abliefern. Bereits jetzt haben der letztjährige Sieger, Joel Volluz (Osella FA 30) sowie der Gewinner aus 2014, Eric Berguerand (Lola Formel 3000) und Philippe Guelat (ebenfalls Formel 3000 Lola) ebenso fest zugesagt wie Simon Hugentobler. Damit werden die schnellsten Bergspezialisten allesamt aus der Schweiz wieder für großen und soundstarken Bergrennsport in der „Borgloher Schweiz“ sorgen. Ein grandioses Fahrzeug bringt der in Paris lebende Luxemburger David Hauser mit dem GP 2 Formel aus der Nachwuchsserie der Formel 1 an den Start und dürfte damit nach bereits tollen Erfolgen in diesem Jahr ganz weit vorne dabei sein. Nicht minder attraktiv sind die zweisitzigen offenen Sportwagen der Gruppe C (bekannt u.a. von den Sportwagenrennen in Le Mans) und hier möchte der derzeit Führende in der Wertung zum FIA Int. Hill Climb Cup, Vaclav Janik (Tschechien) mit dem Norma M 20 in die Phalanx der Formelboliden einbrechen. Dieses könnte aber auch dem jungen Franzosen Kevin Durot sowie dem erstmals in Osnabrück startenden Belgier Emmanuel Gonay mit einem Ligier gelingen.

Erstmals hat sich bereits jetzt einer der Top-Piloten aus Italien angekündigt. Federico Liber, vielfacher Gesamtsieger von bedeutenden europäischen Bergrennen wird seinen bekannt schnellen Formel Gloria an den Start bringen und dabei auch auf zahlreiche Konkurrenz in der Formel 3 sowie sonstiger Markenformel-Klasse insbesondere aus Frankreich treffen, allen voran dem Nordfranzosen Anthony Loeuilleux, Tatuus Master, aber auch dem britischen Formel 3-Piloten Paul Buckingham (Dallara-Mercedes).

Bis zum Nennungsschluss  werden noch weitere zahlreiche in-und ausländische Spitzenpiloten dazu stoßen, so dass der Kreis der Favoriten groß sein wird.

Full Power bieten die bärenstarken Tourenwagen, die mit hochtechnisierten und großer PS-Zahl für riesige Begeisterung am Berg sorgen. Einer der Publikumslieblinge ist der Brite Keith Edwards, der seinen weinroten und mit 850 PS motorisierten Audi Quattro S 1 (Ur-Quattro) am Start zu Beifallsstürmen hinreißt. Sein Freund Keith Murray präsentiert erstmal einen wunderschönen Audi R 8 am „Uphöfener Berg“. Der sympathische Österreicher Herbert Pregartner hat mit seinem über 900 PS starken Porsche GT 2 RSR in diesem Jahr schon voll überzeigen können und dürfte als einer der Favoriten bei den Fahrzeugen „mit Dach“ gelten. Nach seinem Motorpech im vergangenen Jahr wird der Schweizer Ronnie Bratschi mit dem über 700 PS starken Mitsubishi Evo 8 als derzeitiger Leader in der Tourenwagenwertung der europäischen Meisterschaft aber nichts anbrennen lassen wollen, um volle Punkte einzufahren. Besonders gespannt darf man auf das im Osnabrücker Land beheimatete Team von Walkenhorst Motorsport sein. Teamchef Henry Walkenhorst hat bereits einen Start mit einem spektakulären neuen BMW GT-Fahrzeug angekündigt und wird somit wieder für eine Augen-und Ohrenweide sorgen. Dazu werden wieder zahlreiche Top-Fahrzeuge aus den diversen großen Tourenwagen-Serien, wie der DTM, WTCC und anderen für Furore sorgen, so u.a. der Ex-DTM Opel Vectra mit dem neunmaligen Berg-Meister Norbert Brenner oder dem wunderschönen Ex-DTM AMG Mercedes Benz 190 EVO II von Markus Wüstefeld. Weitere wunderschöne Tourenwagen ergänzen dieses Feld.

Die Internationale Serie des KW Berg Cups gehört zweifelsohne zu den absoluten Höhepunkten eines jeden Bergrennens, bei dem dieses Starterfeld, bestehend aus phantastischen Tourenwagen der unterschiedlichsten Marken, vertreten ist. 149 Piloten  greifen zurzeit aktiv ins Lenkrad von hochkarätig verbesserten Berg-Rennern. 17 Automarken und 33 Grundtypen sind im KW Berg-Cup zu finden, die Baujahre reichen von 1967 bis 2008, repräsentieren so fast 5 Jahrzehnte Racing, in denen Zeit und Technik wahrlich nicht stehen geblieben sind. Hochdrehende 4-Ventil-Motoren, sequentiell geschaltete Getriebe und elektronische Einspritzung haben schon längst Einzug gehalten. Auch Fahrwerk und Aerodynamik erfahren kräftige Modifikationen, zudem werden die Renner durch Leichtbau bis auf das geforderte Mindestgewicht abgespeckt. Die Technik-Regeln erlauben die tiefgreifenden Änderungen, machen aber zur Auflage, dass Fahrzeugmarke und Typ jederzeit für die Fans erkennbar bleiben. 13 selektive Bergrennen in 4 Ländern umfasst das 2016er KW Berg-Cup Programm, die 9 besten Resultate jedes Fahrers oder Teams gehen in die Wertung ein.

Auch die Freunde des Historischen Motorsports sowie der Youngtimer Generation kommen voll auf ihre Kosten. Der NSU Bergpokal im KW Berg Cup ist ein starker Anziehungspunkt im Fahrerlager, denn schließlich kann sich so mancher Besucher gut erinnern, dass man in seiner Vergangenheit einen „Prinzen“ im Straßenverkehr als erstes Fahrzeug bewegt hat. Doch hier am Berg kommen rund ein Dutzend Heckantriebler in einer sportlichen und leistungsverbesserten Version zusammen, die ihre eigene Markenmeisterschaft unter reellen sportlichen Bedingungen austragen, im Fahrerlager aber stets offen ihre Technik den interessierten Gästen präsentieren.

Weitere historische Raritäten italienischer und britischer Herkunft vornehmlich aus den 60er und 70er Jahren  werden im „Kampf der Zwerge“ (u.a. Fiat Abarth 850) und der GLPBerg an den Start gehen.

Beim 4. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück werden wieder über 20 aktuelle Modelle verschiedener Marken an den dabei sein. Sie werden einmal mehr das beeindruckende Potenzial der modernen Elektro-und Hybrid-Antriebstechnik eindrucksvoll unter Beweis stellen. Der Wettbewerb, bei dem es in erster Linie um eine gleichmäßige Fahrweise geht und somit allen Fahrzeugen eine Chancengleichheit auf den Sieg einräumt, wird auch als Finallauf des 2. Deutschen E-Berg-Cups ausgetragen, der bei insgesamt vier Veranstaltungen stattgefunden hat. Ein neues Highlight des Cups stellt die Teilnahme eines Volkswagen XL1, dem 1-Liter-Fahrzeug aus dem Volkswagen-Konzern da, der neben den Tesla-Fahrzeugen, Nissan Leaf, Renault Twizy, E-Golf, aber auch einem Formula Student-Rennwagen und vielen mehr an den Start geht.  Besonders spannend ist das Duell der beiden Osnabrücker Lokalmatadoren Michael Starke (Porsche Panamera) und Peter Schaar (Opel Ampera), die als Favoriten der Gesamtwertung der E-und H-Meisterschaft gelten.

„Cars&Fun“ bietet allen Gästen (auch denen, die nicht nur wegen der Rennen kommen) ein attraktives und abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf und neben der Rennstrecke.

Erstmals kommt ein spektakulärer Race-Truck zum Int. Osnabrücker Bergrennen. Der Ex-Europameister Egon Allgäuer pilotiert den rund 1.200 PS starken „Villiger“-Race-Truck, der unübersehbar mit einer überdimensionalen Zigarre erkennbar ist.

Schon fast ein Stammgast ist der beliebte Schauspieler Norbert Heisterkamp, bekannt aus unzähligen TV-und Kinoproduktionen und natürlich der Kultserie „Alles Atze“, wo er den Harry Möller spielte. Im Fahrerlager ist er für seine kleinen und großen Fans stets präsent und erfüllt gerne alle Autogrammwünsche. Mit einem Beresa AMG GT Mercedes Benz wird er auf der Rennstrecke zu sehen sein und dabei Taxifahrten, die vor Ort gebucht werden können, für einen sozialen Zweck durchführen und natürlich dem über 500 PS starken Fahrzeug die Sporen geben.

Bei der Aufzählung der „Stammgäste“ darf auch Skater-Ikone Titus Dittmann nicht fehlen. Mit einem wunderschönen historischen Ford Mustang, dessen Markenbotschafter er ist, nimmt er ebenfalls teil und als Gast kann man für eine Spende zugunsten seiner Stiftung „Skate aid“ auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.

Für die Fans schneller und leistungsstarker Sportwagen wird es auch wieder eine kleine, aber sehr feine Auswahl an Ferrari und Lamborghini zu sehen und zu hören geben.

Der TV-Moderator und Rallye-Profi Niki Schelle wird am Rennsonntag seinen einmaligen Suzuki Swift mit Hyabusa Motorradmotor auf dem 2. 030 km langen Kurs bewegen und seinen Fans, die ihn insbesondere aus dem Automagazin „GRIP“ (RTL 2) kennen, für Benzingespräche zur Verfügung stehen.

Erstmal wird Liqui Moly ein Original Formel 1 - Rennfahrzeug zum Bergrennen bringen  (Jordan) und sorgt damit für ein begehrtes Fotomotiv bei den Fans.

Und ganz besonders für die kleinen Gäste gibt es in der RWE-Erlebniswelt wieder Einiges zu entdecken. Das RWE-Backmobil wird mit einem echten Koch wieder kulinarische Köstlichkeiten für die Kleinen und Großen zaubern, die gerne süße Speisen mögen. Dazu gibt es die große Hüpfburg, Malaktion und weitere Dinge zu entdecken.

Alle Informationen und aktuelle Medienbilder (zur freien Verwendung) zum 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars&Fun“ 6./7. August 2016 findet man auf der Homepagewww.msc-osnabrueck.com und auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/MSC.Osnabrueck

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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