49. Osnabrücker Bergrennen 2016 News No. 9

Power und Speed der Extraklasse am Berg - Europäisches Spitzenfeld beim 49. Int. Osnabrücker Bergrennen

Am 6. und 7. August steht der „Uphöfener Berg“ im Herzen des Osnabrücker Landes wieder ganz im Zeichen von hochkarätigen Meisterschaften im Automobilsport: Beim 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen werden rund 200 Teilnehmer aus mehr als 12 Nationen die 2, 030 km lange Kultstrecke in Angriff nehmen und beim 7. Wertungslauf zum Int. FIA Hill Climb Cup mit ihren spektakulären Sportgeräten um hundertstel Sekunden die Ideallinie auf dem Asphalt suchen. Für alle Zuschauer ist der Besuch ein besonderes Erlebnis, denn hier gibt es Rennfahrzeuge in allen Varianten zu erleben, und dabei gilt die normale Eintrittskarte nicht nur für alle Plätze an der Rennstrecke, sondern auch für eine ausführliche Stippvisite des gesamten Fahrerlagers, wo die Boliden betreut und auf ihren Start vorbereitet werden.

Am Samstag, 6. August finden von 8:00 bis ca. 18:00 Uhr die Trainingsrennen statt und am Sonntag, 7. August ebenfalls bereits ab 8:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr sollen 4 Rennläufe durchgeführt werden. An beiden Tagen werden somit alle Teilnehmer in den unterschiedlichsten Kategorien über den Tag den verteilt mehrfach für die Besucher zu bewundern sein. Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse und ebenfalls bereits im Vorverkauf über die Homepage des Veranstalters www.msc-osnabrueck.com sowie in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Das Programm von „Cars&Fun“ hat es in diesem Jahr wieder „in sich“ und ist mit Höhepunkten nur so gespickt.

 

Die superschnellen offenen Formelrennwagen und -sportwagen zählen zu den Favoriten auf den Gesamtsieg um den Großen RWE Pokal und dabei werden rund 40 Boliden mit internationaler Spitzenbesetzung ein äußerst spannendes Rennen abliefern. Bereits jetzt haben der letztjährige Sieger, Joel Volluz (Osella FA 30) sowie der Gewinner aus 2014, Eric Berguerand (Lola Formel 3000) und Philippe Guelat (ebenfalls Formel 3000 Lola) ebenso fest zugesagt wie Simon Hugentobler. Damit werden die schnellsten Bergspezialisten allesamt aus der Schweiz wieder für großen und soundstarken Bergrennsport in der „Borgloher Schweiz“ sorgen. Ein grandioses Fahrzeug bringt der in Paris lebende Luxemburger David Hauser mit dem GP 2 Formel aus der Nachwuchsserie der Formel 1 an den Start und dürfte damit nach bereits tollen Erfolgen in diesem Jahr ganz weit vorne dabei sein. Nicht minder attraktiv sind die zweisitzigen offenen Sportwagen der Gruppe C (bekannt u.a. von den Sportwagenrennen in Le Mans) und hier möchte der derzeit Führende in der Wertung zum FIA Int. Hill Climb Cup, Vaclav Janik (Tschechien) mit dem Norma M 20 in die Phalanx der Formelboliden einbrechen. Dieses könnte aber auch dem jungen Franzosen Kevin Durot sowie dem erstmals in Osnabrück startenden Belgier Emmanuel Gonay mit einem Ligier gelingen.

Erstmals hat sich bereits jetzt einer der Top-Piloten aus Italien angekündigt. Federico Liber, vielfacher Gesamtsieger von bedeutenden europäischen Bergrennen wird seinen bekannt schnellen Formel Gloria an den Start bringen und dabei auch auf zahlreiche Konkurrenz in der Formel 3 sowie sonstiger Markenformel-Klasse insbesondere aus Frankreich treffen, allen voran dem Nordfranzosen Anthony Loeuilleux, Tatuus Master, aber auch dem britischen Formel 3-Piloten Paul Buckingham (Dallara-Mercedes).

Bis zum Nennungsschluss  werden noch weitere zahlreiche in-und ausländische Spitzenpiloten dazu stoßen, so dass der Kreis der Favoriten groß sein wird.

Full Power bieten die bärenstarken Tourenwagen, die mit hochtechnisierten und großer PS-Zahl für riesige Begeisterung am Berg sorgen. Einer der Publikumslieblinge ist der Brite Keith Edwards, der seinen weinroten und mit 850 PS motorisierten Audi Quattro S 1 (Ur-Quattro) am Start zu Beifallsstürmen hinreißt. Sein Freund Keith Murray präsentiert erstmal einen wunderschönen Audi R 8 am „Uphöfener Berg“. Der sympathische Österreicher Herbert Pregartner hat mit seinem über 900 PS starken Porsche GT 2 RSR in diesem Jahr schon voll überzeigen können und dürfte als einer der Favoriten bei den Fahrzeugen „mit Dach“ gelten. Nach seinem Motorpech im vergangenen Jahr wird der Schweizer Ronnie Bratschi mit dem über 700 PS starken Mitsubishi Evo 8 als derzeitiger Leader in der Tourenwagenwertung der europäischen Meisterschaft aber nichts anbrennen lassen wollen, um volle Punkte einzufahren. Besonders gespannt darf man auf das im Osnabrücker Land beheimatete Team von Walkenhorst Motorsport sein. Teamchef Henry Walkenhorst hat bereits einen Start mit einem spektakulären neuen BMW GT-Fahrzeug angekündigt und wird somit wieder für eine Augen-und Ohrenweide sorgen. Dazu werden wieder zahlreiche Top-Fahrzeuge aus den diversen großen Tourenwagen-Serien, wie der DTM, WTCC und anderen für Furore sorgen, so u.a. der Ex-DTM Opel Vectra mit dem neunmaligen Berg-Meister Norbert Brenner oder dem wunderschönen Ex-DTM AMG Mercedes Benz 190 EVO II von Markus Wüstefeld. Weitere wunderschöne Tourenwagen ergänzen dieses Feld.

Die Internationale Serie des KW Berg Cups gehört zweifelsohne zu den absoluten Höhepunkten eines jeden Bergrennens, bei dem dieses Starterfeld, bestehend aus phantastischen Tourenwagen der unterschiedlichsten Marken, vertreten ist. 149 Piloten  greifen zurzeit aktiv ins Lenkrad von hochkarätig verbesserten Berg-Rennern. 17 Automarken und 33 Grundtypen sind im KW Berg-Cup zu finden, die Baujahre reichen von 1967 bis 2008, repräsentieren so fast 5 Jahrzehnte Racing, in denen Zeit und Technik wahrlich nicht stehen geblieben sind. Hochdrehende 4-Ventil-Motoren, sequentiell geschaltete Getriebe und elektronische Einspritzung haben schon längst Einzug gehalten. Auch Fahrwerk und Aerodynamik erfahren kräftige Modifikationen, zudem werden die Renner durch Leichtbau bis auf das geforderte Mindestgewicht abgespeckt. Die Technik-Regeln erlauben die tiefgreifenden Änderungen, machen aber zur Auflage, dass Fahrzeugmarke und Typ jederzeit für die Fans erkennbar bleiben. 13 selektive Bergrennen in 4 Ländern umfasst das 2016er KW Berg-Cup Programm, die 9 besten Resultate jedes Fahrers oder Teams gehen in die Wertung ein.

Auch die Freunde des Historischen Motorsports sowie der Youngtimer Generation kommen voll auf ihre Kosten. Der NSU Bergpokal im KW Berg Cup ist ein starker Anziehungspunkt im Fahrerlager, denn schließlich kann sich so mancher Besucher gut erinnern, dass man in seiner Vergangenheit einen „Prinzen“ im Straßenverkehr als erstes Fahrzeug bewegt hat. Doch hier am Berg kommen rund ein Dutzend Heckantriebler in einer sportlichen und leistungsverbesserten Version zusammen, die ihre eigene Markenmeisterschaft unter reellen sportlichen Bedingungen austragen, im Fahrerlager aber stets offen ihre Technik den interessierten Gästen präsentieren.

Weitere historische Raritäten italienischer und britischer Herkunft vornehmlich aus den 60er und 70er Jahren  werden im „Kampf der Zwerge“ (u.a. Fiat Abarth 850) und der GLPBerg an den Start gehen.

Beim 4. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück werden wieder über 20 aktuelle Modelle verschiedener Marken an den dabei sein. Sie werden einmal mehr das beeindruckende Potenzial der modernen Elektro-und Hybrid-Antriebstechnik eindrucksvoll unter Beweis stellen. Der Wettbewerb, bei dem es in erster Linie um eine gleichmäßige Fahrweise geht und somit allen Fahrzeugen eine Chancengleichheit auf den Sieg einräumt, wird auch als Finallauf des 2. Deutschen E-Berg-Cups ausgetragen, der bei insgesamt vier Veranstaltungen stattgefunden hat. Ein neues Highlight des Cups stellt die Teilnahme eines Volkswagen XL1, dem 1-Liter-Fahrzeug aus dem Volkswagen-Konzern da, der neben den Tesla-Fahrzeugen, Nissan Leaf, Renault Twizy, E-Golf, aber auch einem Formula Student-Rennwagen und vielen mehr an den Start geht.  Besonders spannend ist das Duell der beiden Osnabrücker Lokalmatadoren Michael Starke (Porsche Panamera) und Peter Schaar (Opel Ampera), die als Favoriten der Gesamtwertung der E-und H-Meisterschaft gelten.

„Cars&Fun“ bietet allen Gästen (auch denen, die nicht nur wegen der Rennen kommen) ein attraktives und abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf und neben der Rennstrecke.

Erstmals kommt ein spektakulärer Race-Truck zum Int. Osnabrücker Bergrennen. Der Ex-Europameister Egon Allgäuer pilotiert den rund 1.200 PS starken „Villiger“-Race-Truck, der unübersehbar mit einer überdimensionalen Zigarre erkennbar ist.

Schon fast ein Stammgast ist der beliebte Schauspieler Norbert Heisterkamp, bekannt aus unzähligen TV-und Kinoproduktionen und natürlich der Kultserie „Alles Atze“, wo er den Harry Möller spielte. Im Fahrerlager ist er für seine kleinen und großen Fans stets präsent und erfüllt gerne alle Autogrammwünsche. Mit einem Beresa AMG GT Mercedes Benz wird er auf der Rennstrecke zu sehen sein und dabei Taxifahrten, die vor Ort gebucht werden können, für einen sozialen Zweck durchführen und natürlich dem über 500 PS starken Fahrzeug die Sporen geben.

Bei der Aufzählung der „Stammgäste“ darf auch Skater-Ikone Titus Dittmann nicht fehlen. Mit einem wunderschönen historischen Ford Mustang, dessen Markenbotschafter er ist, nimmt er ebenfalls teil und als Gast kann man für eine Spende zugunsten seiner Stiftung „Skate aid“ auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.

Für die Fans schneller und leistungsstarker Sportwagen wird es auch wieder eine kleine, aber sehr feine Auswahl an Ferrari und Lamborghini zu sehen und zu hören geben.

Der TV-Moderator und Rallye-Profi Niki Schelle wird am Rennsonntag seinen einmaligen Suzuki Swift mit Hyabusa Motorradmotor auf dem 2. 030 km langen Kurs bewegen und seinen Fans, die ihn insbesondere aus dem Automagazin „GRIP“ (RTL 2) kennen, für Benzingespräche zur Verfügung stehen.

Erstmal wird Liqui Moly ein Original Formel 1 - Rennfahrzeug zum Bergrennen bringen  (Jordan) und sorgt damit für ein begehrtes Fotomotiv bei den Fans.

Und ganz besonders für die kleinen Gäste gibt es in der RWE-Erlebniswelt wieder Einiges zu entdecken. Das RWE-Backmobil wird mit einem echten Koch wieder kulinarische Köstlichkeiten für die Kleinen und Großen zaubern, die gerne süße Speisen mögen. Dazu gibt es die große Hüpfburg, Malaktion und weitere Dinge zu entdecken.

Alle Informationen und aktuelle Medienbilder (zur freien Verwendung) zum 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars&Fun“ 6./7. August 2016 findet man auf der Homepagewww.msc-osnabrueck.com und auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/MSC.Osnabrueck

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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