49. Osnabrücker Bergrennen 2016 News No. 9

Power und Speed der Extraklasse am Berg - Europäisches Spitzenfeld beim 49. Int. Osnabrücker Bergrennen

Am 6. und 7. August steht der „Uphöfener Berg“ im Herzen des Osnabrücker Landes wieder ganz im Zeichen von hochkarätigen Meisterschaften im Automobilsport: Beim 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen werden rund 200 Teilnehmer aus mehr als 12 Nationen die 2, 030 km lange Kultstrecke in Angriff nehmen und beim 7. Wertungslauf zum Int. FIA Hill Climb Cup mit ihren spektakulären Sportgeräten um hundertstel Sekunden die Ideallinie auf dem Asphalt suchen. Für alle Zuschauer ist der Besuch ein besonderes Erlebnis, denn hier gibt es Rennfahrzeuge in allen Varianten zu erleben, und dabei gilt die normale Eintrittskarte nicht nur für alle Plätze an der Rennstrecke, sondern auch für eine ausführliche Stippvisite des gesamten Fahrerlagers, wo die Boliden betreut und auf ihren Start vorbereitet werden.

Am Samstag, 6. August finden von 8:00 bis ca. 18:00 Uhr die Trainingsrennen statt und am Sonntag, 7. August ebenfalls bereits ab 8:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr sollen 4 Rennläufe durchgeführt werden. An beiden Tagen werden somit alle Teilnehmer in den unterschiedlichsten Kategorien über den Tag den verteilt mehrfach für die Besucher zu bewundern sein. Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse und ebenfalls bereits im Vorverkauf über die Homepage des Veranstalters www.msc-osnabrueck.com sowie in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Das Programm von „Cars&Fun“ hat es in diesem Jahr wieder „in sich“ und ist mit Höhepunkten nur so gespickt.

 

Die superschnellen offenen Formelrennwagen und -sportwagen zählen zu den Favoriten auf den Gesamtsieg um den Großen RWE Pokal und dabei werden rund 40 Boliden mit internationaler Spitzenbesetzung ein äußerst spannendes Rennen abliefern. Bereits jetzt haben der letztjährige Sieger, Joel Volluz (Osella FA 30) sowie der Gewinner aus 2014, Eric Berguerand (Lola Formel 3000) und Philippe Guelat (ebenfalls Formel 3000 Lola) ebenso fest zugesagt wie Simon Hugentobler. Damit werden die schnellsten Bergspezialisten allesamt aus der Schweiz wieder für großen und soundstarken Bergrennsport in der „Borgloher Schweiz“ sorgen. Ein grandioses Fahrzeug bringt der in Paris lebende Luxemburger David Hauser mit dem GP 2 Formel aus der Nachwuchsserie der Formel 1 an den Start und dürfte damit nach bereits tollen Erfolgen in diesem Jahr ganz weit vorne dabei sein. Nicht minder attraktiv sind die zweisitzigen offenen Sportwagen der Gruppe C (bekannt u.a. von den Sportwagenrennen in Le Mans) und hier möchte der derzeit Führende in der Wertung zum FIA Int. Hill Climb Cup, Vaclav Janik (Tschechien) mit dem Norma M 20 in die Phalanx der Formelboliden einbrechen. Dieses könnte aber auch dem jungen Franzosen Kevin Durot sowie dem erstmals in Osnabrück startenden Belgier Emmanuel Gonay mit einem Ligier gelingen.

Erstmals hat sich bereits jetzt einer der Top-Piloten aus Italien angekündigt. Federico Liber, vielfacher Gesamtsieger von bedeutenden europäischen Bergrennen wird seinen bekannt schnellen Formel Gloria an den Start bringen und dabei auch auf zahlreiche Konkurrenz in der Formel 3 sowie sonstiger Markenformel-Klasse insbesondere aus Frankreich treffen, allen voran dem Nordfranzosen Anthony Loeuilleux, Tatuus Master, aber auch dem britischen Formel 3-Piloten Paul Buckingham (Dallara-Mercedes).

Bis zum Nennungsschluss  werden noch weitere zahlreiche in-und ausländische Spitzenpiloten dazu stoßen, so dass der Kreis der Favoriten groß sein wird.

Full Power bieten die bärenstarken Tourenwagen, die mit hochtechnisierten und großer PS-Zahl für riesige Begeisterung am Berg sorgen. Einer der Publikumslieblinge ist der Brite Keith Edwards, der seinen weinroten und mit 850 PS motorisierten Audi Quattro S 1 (Ur-Quattro) am Start zu Beifallsstürmen hinreißt. Sein Freund Keith Murray präsentiert erstmal einen wunderschönen Audi R 8 am „Uphöfener Berg“. Der sympathische Österreicher Herbert Pregartner hat mit seinem über 900 PS starken Porsche GT 2 RSR in diesem Jahr schon voll überzeigen können und dürfte als einer der Favoriten bei den Fahrzeugen „mit Dach“ gelten. Nach seinem Motorpech im vergangenen Jahr wird der Schweizer Ronnie Bratschi mit dem über 700 PS starken Mitsubishi Evo 8 als derzeitiger Leader in der Tourenwagenwertung der europäischen Meisterschaft aber nichts anbrennen lassen wollen, um volle Punkte einzufahren. Besonders gespannt darf man auf das im Osnabrücker Land beheimatete Team von Walkenhorst Motorsport sein. Teamchef Henry Walkenhorst hat bereits einen Start mit einem spektakulären neuen BMW GT-Fahrzeug angekündigt und wird somit wieder für eine Augen-und Ohrenweide sorgen. Dazu werden wieder zahlreiche Top-Fahrzeuge aus den diversen großen Tourenwagen-Serien, wie der DTM, WTCC und anderen für Furore sorgen, so u.a. der Ex-DTM Opel Vectra mit dem neunmaligen Berg-Meister Norbert Brenner oder dem wunderschönen Ex-DTM AMG Mercedes Benz 190 EVO II von Markus Wüstefeld. Weitere wunderschöne Tourenwagen ergänzen dieses Feld.

Die Internationale Serie des KW Berg Cups gehört zweifelsohne zu den absoluten Höhepunkten eines jeden Bergrennens, bei dem dieses Starterfeld, bestehend aus phantastischen Tourenwagen der unterschiedlichsten Marken, vertreten ist. 149 Piloten  greifen zurzeit aktiv ins Lenkrad von hochkarätig verbesserten Berg-Rennern. 17 Automarken und 33 Grundtypen sind im KW Berg-Cup zu finden, die Baujahre reichen von 1967 bis 2008, repräsentieren so fast 5 Jahrzehnte Racing, in denen Zeit und Technik wahrlich nicht stehen geblieben sind. Hochdrehende 4-Ventil-Motoren, sequentiell geschaltete Getriebe und elektronische Einspritzung haben schon längst Einzug gehalten. Auch Fahrwerk und Aerodynamik erfahren kräftige Modifikationen, zudem werden die Renner durch Leichtbau bis auf das geforderte Mindestgewicht abgespeckt. Die Technik-Regeln erlauben die tiefgreifenden Änderungen, machen aber zur Auflage, dass Fahrzeugmarke und Typ jederzeit für die Fans erkennbar bleiben. 13 selektive Bergrennen in 4 Ländern umfasst das 2016er KW Berg-Cup Programm, die 9 besten Resultate jedes Fahrers oder Teams gehen in die Wertung ein.

Auch die Freunde des Historischen Motorsports sowie der Youngtimer Generation kommen voll auf ihre Kosten. Der NSU Bergpokal im KW Berg Cup ist ein starker Anziehungspunkt im Fahrerlager, denn schließlich kann sich so mancher Besucher gut erinnern, dass man in seiner Vergangenheit einen „Prinzen“ im Straßenverkehr als erstes Fahrzeug bewegt hat. Doch hier am Berg kommen rund ein Dutzend Heckantriebler in einer sportlichen und leistungsverbesserten Version zusammen, die ihre eigene Markenmeisterschaft unter reellen sportlichen Bedingungen austragen, im Fahrerlager aber stets offen ihre Technik den interessierten Gästen präsentieren.

Weitere historische Raritäten italienischer und britischer Herkunft vornehmlich aus den 60er und 70er Jahren  werden im „Kampf der Zwerge“ (u.a. Fiat Abarth 850) und der GLPBerg an den Start gehen.

Beim 4. E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück werden wieder über 20 aktuelle Modelle verschiedener Marken an den dabei sein. Sie werden einmal mehr das beeindruckende Potenzial der modernen Elektro-und Hybrid-Antriebstechnik eindrucksvoll unter Beweis stellen. Der Wettbewerb, bei dem es in erster Linie um eine gleichmäßige Fahrweise geht und somit allen Fahrzeugen eine Chancengleichheit auf den Sieg einräumt, wird auch als Finallauf des 2. Deutschen E-Berg-Cups ausgetragen, der bei insgesamt vier Veranstaltungen stattgefunden hat. Ein neues Highlight des Cups stellt die Teilnahme eines Volkswagen XL1, dem 1-Liter-Fahrzeug aus dem Volkswagen-Konzern da, der neben den Tesla-Fahrzeugen, Nissan Leaf, Renault Twizy, E-Golf, aber auch einem Formula Student-Rennwagen und vielen mehr an den Start geht.  Besonders spannend ist das Duell der beiden Osnabrücker Lokalmatadoren Michael Starke (Porsche Panamera) und Peter Schaar (Opel Ampera), die als Favoriten der Gesamtwertung der E-und H-Meisterschaft gelten.

„Cars&Fun“ bietet allen Gästen (auch denen, die nicht nur wegen der Rennen kommen) ein attraktives und abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf und neben der Rennstrecke.

Erstmals kommt ein spektakulärer Race-Truck zum Int. Osnabrücker Bergrennen. Der Ex-Europameister Egon Allgäuer pilotiert den rund 1.200 PS starken „Villiger“-Race-Truck, der unübersehbar mit einer überdimensionalen Zigarre erkennbar ist.

Schon fast ein Stammgast ist der beliebte Schauspieler Norbert Heisterkamp, bekannt aus unzähligen TV-und Kinoproduktionen und natürlich der Kultserie „Alles Atze“, wo er den Harry Möller spielte. Im Fahrerlager ist er für seine kleinen und großen Fans stets präsent und erfüllt gerne alle Autogrammwünsche. Mit einem Beresa AMG GT Mercedes Benz wird er auf der Rennstrecke zu sehen sein und dabei Taxifahrten, die vor Ort gebucht werden können, für einen sozialen Zweck durchführen und natürlich dem über 500 PS starken Fahrzeug die Sporen geben.

Bei der Aufzählung der „Stammgäste“ darf auch Skater-Ikone Titus Dittmann nicht fehlen. Mit einem wunderschönen historischen Ford Mustang, dessen Markenbotschafter er ist, nimmt er ebenfalls teil und als Gast kann man für eine Spende zugunsten seiner Stiftung „Skate aid“ auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.

Für die Fans schneller und leistungsstarker Sportwagen wird es auch wieder eine kleine, aber sehr feine Auswahl an Ferrari und Lamborghini zu sehen und zu hören geben.

Der TV-Moderator und Rallye-Profi Niki Schelle wird am Rennsonntag seinen einmaligen Suzuki Swift mit Hyabusa Motorradmotor auf dem 2. 030 km langen Kurs bewegen und seinen Fans, die ihn insbesondere aus dem Automagazin „GRIP“ (RTL 2) kennen, für Benzingespräche zur Verfügung stehen.

Erstmal wird Liqui Moly ein Original Formel 1 - Rennfahrzeug zum Bergrennen bringen  (Jordan) und sorgt damit für ein begehrtes Fotomotiv bei den Fans.

Und ganz besonders für die kleinen Gäste gibt es in der RWE-Erlebniswelt wieder Einiges zu entdecken. Das RWE-Backmobil wird mit einem echten Koch wieder kulinarische Köstlichkeiten für die Kleinen und Großen zaubern, die gerne süße Speisen mögen. Dazu gibt es die große Hüpfburg, Malaktion und weitere Dinge zu entdecken.

Alle Informationen und aktuelle Medienbilder (zur freien Verwendung) zum 49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen „Cars&Fun“ 6./7. August 2016 findet man auf der Homepagewww.msc-osnabrueck.com und auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/MSC.Osnabrueck

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

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Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

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Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

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