Der KW Berg-Cup in Osnabrück: Großes Kino am Uphöfener Berg

Super! Innerhalb von nur einer Woche durften wir schon wieder ein top besetztes Berg-Event miterleben. Das „49. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen“ präsentierte echte Spitzenfahrer aus 16 Nationen, bot mitreißenden Motorsport vor begeistertem Publikum, der in einem neuen absoluten Streckenrekord gipfelte. Italiens Christian Merli brannte mit seinem Osella FA 30 Evo RPE 51,232 Sekunden als neuen, von nun an zu knackenden Bestwert auf die 2,03 brettebenen Asphaltkilometer des „Uphöfener Berges“ in der Borgloher Schweiz. Allerdings stieß „Cars&Fun 2016“ an die Grenzen des Machbaren. Denn 160 Rennteilnehmer, dazu 43 Autos aus GLP und E-Mobilität sowie die Showfahrzeuge des Rahmenprogramms gepaart mit einigen, zum Teil länger dauernden Vorfällen auf der Piste, belasteten den Zeitplan. Von Niederschlägen verschont, am Sonntag nach einem kühlen Morgen im späteren Verlauf sonnig und angenehm warm, konnten trotz des sehr frühen Beginns bereits um 8:00 Uhr an beiden Tagen nur jeweils 3 der geplanten 4 Läufe durchgezogen werden. Okay, am Samstag gab es noch für knappe 30 Minuten ein zusätzliches „freies Training“, an dem aber logischerweise nicht mehr alle Fahrer teilnehmen konnten. Dennoch: Mit dem gebotenen, mitreißenden Sport und den freundlichen Organisatoren des MSC und ihrer vielen Helfer war Osnabrück auch 2016 wieder eine (oftmals sehr weite) Anreise auf alle Fälle absolut wert.

So, nun haben wir schon oft das Wort „Sport“ gebraucht. Da ist es aber nun höchste Zeit uns auch darum zu kümmern, meint ihr nicht auch? Hier also das Geschehen in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven, wie gewohnt in der Abfolge des Startablaufes im Wettbewerb.

 

Lauschen wir also zuerst dem charakteristischen Sound der luftgekühlten 4-Zylinder-Heckmotoren des NSU-Bergpokals. Im Training kristallisiert sich ein Trio heraus, das in nur 1,432 Sekunden zusammenliegt. Jörg Davidovic (TP1) führt es an, dann folgen Frank Kleineberg als Zweiter und Thomas Krystofiak als Dritter. Dahinter nehmen Alexander Follmann (TP4) und Uwe Schindler (TP5) Aufstellung. Am Rennsonntag formiert sich der Spitzen D-Zug neu. Jörg Davidovic (P1) bleibt vorne, ganze 266 Hundertstel zurück folgt nun Thomas Krystofiak, Frank Kleineberg ist Dritter. Uwe Schindler hat sich mit dem nach Glasbach benötigten Ersatzmotor auf die Vier nach vorne gefahren, Alexander Follmann ist Fünfter. Als Jörg Davidovic in der zweiten Auffahrt das Tempo nochmals anzieht und Thomas Krystofiak seinerseits etwas an Speed verliert, ist die Messe gelesen. Die in Lauf eins bezogenen Positionen werden zum Endstand. Da Walter Voigts 1150er Polo 16V nach dem in Homburg erlittenen Getriebeschaden noch nicht wieder fit ist, hat er flugs auf seinen 1300er Spiess TT zurückgegriffen, holt mit diesem Rang sechs. Bernhard Neuner ist in Osnabrück im Rahmen des NSU-Bergpokals erstmals in der laufenden Saison dabei, beendet seinen Auftritt am Uphöfener Berg als Zehnter.

Und schon sind wir beim international ausgeschriebenen KW Berg-Cup angelangt, widmen uns da zunächst den Hubraumklassen der stark verbesserten Tourenwagen (TW) der gemeinsam gewerteten Gruppen H, FS, E1 sowie CTC und CGT, legen hier mit den 1150ern los. Bei denen zwei Mann den Ton angeben: Jürgen Schneider im VW Schneider Polo 16V und Tobias Stegmann im 8-Ventiler Schneider Audi 50. Sowohl in den Probedurchgängen als auch in den Race-Heats sind sie an der Spitze der Zeitenlisten zu finden. Jürgen platziert sich dabei immer vor Tobi, der seinerseits das Maximum aus dem Audi und sich herauspresst und nur wenig Zeit auf seinen Motorenbauer verliert, im Schnitt 1,228 Sekunden pro Rennlauf. Sieger also Jürgen Schneider, Zweiter Tobias Stegmann. Am Samstag war Steffen Hofmann im NSU RPM 16V noch Dritter, im ersten Race-Heat stürzt er auf den letzten Platz zurück. Diesmal liegt es nicht am Motor, der tadellos läuft. Nein, die Waagebalken-Bremse bereitet Schwierigkeiten, kostet zirka 10 Sekunden, was für ein Jammer! Mit seinem Fiat 127 Super rückt jetzt Jörg Eberle auf Rang drei vor, Vierter ist Rolf Rauch im Fiat 128 Rally, die Fünf gehört seinem Junior Marco im 128 Coupé. Im zweiten Run ist bei Steffens Gefährt wieder alles in Butter, mit 1:10,211 erzielt er seine schnellste Zeit des Wochenendes, schiebt sich damit zwischen die beiden Rauchs auf die Fünf. Doch im finalen Heat klemmt es wieder irgendwo, Steffen verliert im Vergleich zu seiner persönlichen 16V-NSU-Bestmarke über 11 Sekunden. Damit steht das 1150er Endresultat fest. Wie bereits berichtet gewinnt Jürgen Schneider vor Tobi Stegmann (P2) und Jörg Eberle als Drittem. Die Ehrenplätze gehen an die Familie Rauch, Rolf wird Vierter, Marco Fünfter. Das KW 8V-Trophy Ergebnis ist easy herauszulesen: Tobias Stegmann heißt der Sieger, dahinter reiht sich die Fiat Armada ein: Jörg Eberle auf der Zwei, Rolf Rauch auf der Drei. Und Platz vier in der Sonderwertung der Teilnehmer mit den roten Startnummern geht an Marco Rauch.

In den 1,4-Liter Probegalopps sprinten drei 16-Ventiler vorneweg. Hansi Eller (TP1) ist im VW Minichberger Scirocco allen anderen um mehr als eine Sekunde voraus. Im VW Polo GT mit dem Hayabusa Zylinderkopf ist Franz Weißdorn Zweiter, die Drei ist die Angelegenheit von Gerhard Moser (VW Polo). Auf den nächsten Plätzen sind 8-Ventiler zu finden. Frank Duscher setzt mit seinem Polo die viertschnellste Zeit, auf der Fünf ist Nils Abb notiert. Das Rennen am Sonntag wird allerdings ohne ihn und seinen Schneider Polo stattfinden. Im dritten Trainingslauf bricht beim Anbremsen ein vorderer Dreieckslenker, was die Fuhre direkt in einen Reifenstapel befördert. Gleich im ersten Wertungslauf wird das 16V-Trio des Übungstages gesprengt, am Auto von Gerhard Moser geht die Kupplung ein, der Niederbayer muss unverrichteter Dinge aufladen. Also ziehen Hansi Eller (P1) und Franz Weißdorn (P2) auf den Plätzen eins und zwei ungestört ihre Kreise, laufen in dieser Reihenfolge im Ziel ein. Langweilig? Ganz vorne auf den ersten Blick vielleicht. Dahinter aber geht der Punk ab, einmal mehr beharken sich die KW 8V-Trophy Jungs bei stets offenem Ausgang beinhart. Nach dem ersten Run ist Frank Lohmann im Steilheck Polo Klassendritter, kann Frank Duscher um exakt eine Tausendstelsekunde auf Rang vier verweisen. Fünfter ist Marcel Hellberg im Brügge Polo, ihm fehlen auf Frank Lohmann 158 Tausendstel, enger geht es kaum mehr. In diesem Stil geht es weiter, schon im nächsten Heat ändert sich das Bild. Im Angriffsmodus fliegen Frank Duscher und Marcel Hellberg an Frank Lohmann vorbei, Frank D. ist neuer Dritter, Marcel Vierter. Frank L. findet sich auf der Fünf wieder. Platz eins bis vier haben auch im Finale Bestand. Hansi Eller feiert seinen sechsten Klassensieg in der 29. KW Berg-Cup Saison, Franz Weißdorn wird Zweiter, Frank Duscher Dritter und Marcel Hellberg Vierter. Im letzten Run verliert Frank Lohmann seinen fünften Rang noch knapp an den Franzosen Romain Richardeau (P5) in einem Simca Rallye 3. Nach drei Auffahrten sind die Positionen drei bis sechs in ein winziges 86 Hundertstel Zeitfenster zusammengepresst, that’s Racing at its best! Aus dem bisherigen Bericht kennen wir nun schon das 1,4-Liter KW 8V-Trophy Podium. Mit Frank Duscher auf der Stufe des Siegers, begleitet von Marcel Hellberg als Zweitem sowie Frank Lohmann als Drittem. Ehrenplatz vier geht an VW Golf Pilot Markus Hülsmann, im Fiat 127 wird Stefan Winkler Fünfter. Klaus Bernert ist in Osnabrück nach seinen ärgerlichen Motorenproblemen wieder mit von der Partie. Diesmal läuft das Triebwerk des Polo 16V zuverlässig, Klaus arbeitet sich nach den langen Pausen der Vergangenheit Schritt für Schritt wieder an gute Zeiten heran, beendet seinen Einsatz im Norden als Siebter.

Durchaus spannend ist die 1600er Ausgangslage. Denn Stefan Faulhaber steht mit seinem Minichberger Kadett zwar auf der imaginären „Pole Position“, ist dabei aber nur 0,656 Sekunden flotter oben auf dem Uphöfener Berg als Manfred Schulte (TP2) im Citroen Nemeth AX Kit Car. Übungsdritter ist Andy Heindrichs (Opel Risse Corsa 16V) vor Luxemburgs Canio Marchione (TP4) im VW Scirocco 16V und Helmut Maier auf seinem Spiess Golf 16-Ventiler. Rennlauf eins ist ein Abziehbild des Trainings. Im zweiten kommt Bewegung ins Spielgeschehen. Stefan Faulhaber büßt plötzlich Zeit ein, Manfred Schulte dagegen findet eine knappe halbe Sekunde, geht in Führung, sein Vorsprung auf Stefan beträgt 12 Tausendstel. Auch Canio Marchione entdeckt eine noch bessere Linie und presst sich an Andy Heindrichs vorbei, hier sprechen wir von 51 Tausendsteln. Das kann und wird heiter werden, alle müssen noch einmal voll angreifen, ob sie wollen oder nicht. Im Finale werden die Plätze zurückgetauscht, die Abstände bleiben aber knapp. Sieger also Stefan Faulhaber, auf der Zwei Manfred Schulte, den dritten Rang sichert sich Andy Heindrichs. Canio Marchione ist Vierter, Helmut Maier Fünfter. Auf der Sechs ist Benedikt Schulte im Citroen Nemeth AX Sport zugleich der 1600er KW 8V-Trophy Sieger. In Osnabrück hatte er mit Mario Nowaczyk endlich einen Mitspieler gefunden. Aber leider muss der seinen VW Golf nach nur einer Übungsauffahrt mit Problemen zurückziehen. Wirklich schade!

1,609 Sekunden. Das ist der Abstand, den André Wiebe (TP1) im Renault Williams Wiebe Laguna am Samstag zwischen sich und seine weiteren Mitbewerber legt. Zwischen denen ist es eng. Rang zwei bis sechs sind nur durch 452 Tausendstel getrennt. Die Piloten dazu sind Lars Heisel (TP2) im Opel Kadett C Coupé 16V, BMW E30 320is Pilot Patrick Orth (TP3), Michael Rauch (TP4) als schnellster 8V-Mann im Briegel Kadett, Rainer Schönborn (TP5/VW Golf 1 16V) sowie Martin Bürki (TP6) im ex-Rottenberger/Weidinger BMW 318i E36 STW. Zum Rennauftakt geht André Wiebe an die Spitze, 0,714 Sekunden zurück ist Michael Rauch Zweiter. Knapp hinter ihm taucht der Schweizer Martin Bürki als Dritter auf. Er hat Lars Heisel (P4) und Patrick Orth (P5) im Schlepptau. In der zweiten Auffahrt schiebt sich Martin Bürki auf die Zwei nach vorne, Michael Rauch ist nun Dritter. Die anderen Top-Fünf Platzierungen haben Bestand. Im Finale gibt es unter diesem Quintett nochmals eine Veränderung. Lars Heisel zieht im Endspurt noch um 260 Tausendstel an Michael Rauch vorbei, sichert sich den dritten Platz auf dem Podest, hat auf diesem neben sich Sieger André Wiebe und Martin Bürki als Zweiten. Michael Rauch gehört Rang vier, auf der Fünf beendet Patrick Orth sein Osnabrück Wochenende, Sechster ist Frank Brügge (Brügge Golf 16V), der Christian Dümler (P7) im 8-Ventiler Golf um knappe 0,141 Sekunden distanzieren kann. Edmund Bodenmüller liegt mit seinem Opel Kadett C-Coupé vom Anfang bis zum Ende des Rennens auf Platz acht, sein Marken- und Typenkollege Jens Weber wird Neunter, Hans-Peter Wiebe im zweiten Renault Williams Wiebe Laguna Zehnter. Als Klassenelfte ist Bea Flik zugleich die schnellste Dame in der Borgloher Schweiz. Den größten 2-Liter KW 8V-Trophy Pokal nimmt Michael Rauch (8V-P1) mit nach Hause, Zweiter der roten Startnummern wird Christian Dümler, Alexander Pleier (Opel Kadett C-Coupé) läuft als Dritter ein. Zwei weitere Opel belegen die nächsten Plätze: Johann Hatezic fährt den Frank B Ascona auf die Vier, Sonderwertungsfünfter wird KW Berg-Cup Rookie Thomas Albinger im Kadett C-City. Leider gibt es auch Ausfälle zu beklagen. Im Training betrifft dies Marc Fischer, der mit seinem Kadett C-Coupé von der Strecke abkommt, am Sonntag sind Benjamin Tilch im VW Polo Cup sowie Rainer Schönborn betroffen. Keiner trägt – so wie auch 1400er Kollege Nils Abb – persönliche Blessuren davon. Und alle wollen sie sobald es irgend geht zurückkommen. Nils wenn es klappt schon am Hauenstein, bei den anderen kann es zum Teil etwas länger dauern, vielleicht sogar bis zur nächsten Saison. Wir drücken ihnen auf jeden Fall fest die Daumen für ein gutes Gelingen der anstehenden Arbeiten und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Die drei angetretenen Selbstzünder sortieren sich in Osnabrück wie folgt: Im VW Golf V R-TDI ist Andreas von der Haar der Tempomacher, vor Marken- und Typenkollege Karlheinz Meurer sowie Andreas Huhn in einem Fiat Grande Punto. Dieser scheidet im ersten Wertungslauf mit einem technischen Problem aus, der VW Golf Doppelsieg ist damit perfekt. Gewinner Andreas von der Haar ist zum zwanzigsten Mal aktiv am Uphöfener Berg dabei, erfüllt sich dabei auch seinen Jubiläumswunsch, setzt in der zweiten Auffahrt eine tiefe 1.08er Zeit. Karlheinz Meurer beendet das Rennen auf Rang zwei der Dieselwertung.

Zurück zu den Benzinern, zunächst zu denen bis 3000 Kubikzentimeter. Mit seinem Mercedes Benz DTM 190E Evo II führt Markus Wüstefeld hier das Kommando, lässt sich die beste Trainingszeit gutschreiben und hat in jedem Rennlauf die Nase vorne, gewinnt final deutlich vor Ralf Iwan (P2) im 2,5-Liter Opel C-Kadett. Um Rang drei matchen sich Marcel Gapp mit seinem BMW M3 E36 und KW Berg-Cup Rookie Alexander Bärtl in der Opel Nemeth Kadett C-Limousine. Am Übungstag und im ersten Race-Heat läuft alles für Marcel Gapp. Aber im zweiten Lauf ist bei ihm der Wurm drin, er verliert Zeit, öffnet damit die Tür für Alexander Bärtl. Der nimmt sofort dankend an und verteidigt den so gewonnenen Platz drei erfolgreich gegen den im letzten Lauf wieder deutlich schnelleren Marcel Gapp. Am Ende geben 0,388 Sekunden den Ausschlag zu Gunsten von Alexander Bärtl. Marcel bleibt Platz vier, Fünfter wird im BMW E30 Hartge Thomas Ostermann. Damit haben wir auch schon Platz eins und zwei der 3-Liter KW 8V-Trophy Wertung ermittelt. Alexander Bärtl gewinnt diese vor Thomas Ostermann (8V-P2), dem Opel Ascona B Pilot Alexander Wirth (8V-P3) um 0,571 Sekunden im Nacken sitzt. Vierter der „Roten“ wird Werner Walser in seiner C-Kadett Limousine.

Mit 15 Startern ist die Klasse der stark verbesserten Tourenwagen mit mehr als 3-Liter Hubraum bestens besetzt. Der Schweizer Ronnie Bratschi, Gewinner des Int. FIA Hill Climb Cups 2015 in der Kategorie E1-Fahrzeuge, der auch in diesem Jahr die Wertung wieder souverän anführt, ist hier mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 nicht zu schlagen. Trainingsschnellster, zweimal im Rennen unter einer Minute Fahrzeit unterwegs, im zweiten Heat gar mit 59,396 gestoppt, klarer Sieg, das ist seine 2016er Osnabrück Bilanz. Ähnlich unangefochten wie Ronnie Bratschi ganz vorne sichern sich Herbert Pregartner (P2) im Porsche 911 GT2 RSR und Norbert Handa (P3) mit seinem Lancia Delta Integrale die noch zu vergebenden Plätze auf dem Siegerpodium. An dieser Bastion kann auch der „Eilgenosse“ René Ruch mit seinem Ferrari 355 GT nicht rütteln. Ganz im Gegenteil, er muss sogar alle Register ziehen, um seine vierte Position gegen die heftigen Attacken des uns (noch?) völlig unbekannten Norwegers Stian Hermansen (P5) in einem betagten Mitsubishi Lancer Evo 5 zu verteidigen, den man auf den ersten Blick wohl eher dem Lager der Rallye-Quertreiber denn den Gipfelstürmern zuordnen würde. Respektlos verweist der Mann aus dem Norden den amtierenden Luxemburger TW-Bergmeister Nico Schilling mit seinem Subaru Impreza WRX STI um 123 Tausendstel auf Platz sechs. Norman Struckmann muss nach Run eins mit seinem Ford Escort RS Cosworth leider die Segel sehr früh streichen, die Technik muckt.

Die E2-Silhouettenrenner sind in der Borgloher Schweiz in zwei Klassen aufgeteilt. Die bis 1300 Kubik sichert sich Berg-Cup Mitglied Ralf Kroll im Silver Car S2. Leider muss er dies mangels Mitbewerber im Alleingang tun. In der Abteilung über 2-Liter Hubraum ist das Angebot besser. Die Engländer sind da, Holger Hovemann hat sein „Monschter“, den 5,7-Liter Opel Kadett GT/R Risse V8 wieder einsatzbereit und Reto Meisel führt seinen Carlsson Mercedes Benz SLK 340 erstmals in Deutschland aus. Zum Auftakt dieser Premiere setzt er in 59,519 die Übungsbestzeit, 1,691 Sek. vor Holger Hovemann. Dritter ist mit deutlichem Respektabstand Keith Murray in seinem neuen Audi R8, dem sein Landsmann Mike Manning im Ford Puma Turbo 4WD dicht im Nacken sitzt. Am Rennsonntag wird das Tempo verschärft. Für Reto Meisel bleibt die Uhr im ersten Run bei 58,687 Sekunden stehen. Holger Hovemann ist Zweiter, hat einen Rückstand von 2,344 Sekunden auf Reto, liegt aber seinerseits deren beruhigende 3,521 vor Mike Manning (P3), Vierter ist Keith Murray. In der zweiten Auffahrt ist die Meisel-Gala zu Ende, eine Antriebswelle spielt nicht mehr mit – das ist das Aus für den „Eilgenossen“. Holger Hovemann ist der E2-SH Sieger vor Mike Manning (P2) und Keith Murray als Drittem.

Auf Gesamtrang achtzehn ist Ronnie Bratschi der Tourenwagen-Gewinner. Im BMW Z4 GT3 sichert sich Henry Walkenhorst Rang zwei der Division 1. Und auch deren Dritter, der Finne Matias Henkola, bewegte ein ultramodernes Fahrzeug aus dem Rennstall von Walkenhorst Motorsport aus Melle: Einen BMW M6 GT3. TW-Vierter ist der KW Berg-Cup Rookie Herbert Pregartner aus Österreich, Platz fünf dieser Wertung sichert sich der 2-Liter Sieger und KW Berg-Cup- sowie DBM-Führende André Wiebe, der seine Leader-Positionen in Osnabrück weiter ausbauen konnte.

So, damit ist auch der sportliche Part des achten Laufes zum KW Berg-Cup 2016 ausführlich beleuchtet. Mit Riesenschritten geht es nun dem Endspurt entgegen. Am 20./21. August steht das Hauenstein Bergrennen auf dem Kalender, danach geht es in die Schweiz, auf die für die Zuschauer so toll einsehbare Strecke von Oberhallau (27./28.08.), am 10. und 11. September bietet dann das Bergrennen Unterfranken die passende Kulisse für den drittletzten Lauf der 29. KW Berg-Cup Saison. Also haben wir nur noch wenige Gelegenheiten um live an der Strecke dabei zu sein, bevor die Rennmotoren über den sooo langen Winter schweigen. Da sollten, ja müssen wir vorher noch so viel Bergrennen und KW Berg-Cup verinnerlichen wie nur irgendwie möglich. Ich werde es so machen – ihr doch sicher auch?

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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Audi-Piloten Hofer/Ellis siegen beim ADAC GT Masters-Saisonauftakt

Zwei ADAC GT Masters-Neulinge sorgten beim Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben für eine große Überraschung: Die Audi-Piloten Max Hofer (18/A) und Philip Ellis (25/GB, beide Phoenix Racing) gewannen im R8 LMS von der Pole-Position den Auftakt der zwölften Saison der "Liga der Supersportwagen". Zweite wurden die Lamborghini-Piloten Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) nach einem spannenden Rennen mit knappen 0,245 Sekunden Rückstand. Rang drei holte das Brüderpaar Kelvin van der Linde (21/ZA) und Sheldon van der Linde (18/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) in einem weiteren Audi R8. "Ein überwältigender Moment", jubelte Sieger Hofer, der im Zeittraining bereits auf die Pole-Position gefahren war. "Das Qualifying hatte uns schon den Tag gerettet, aber dass wir die Pole-Position auch noch in einen Sieg umwandeln konnten, ist extrem motivierend für die weitere Saison."

Pole-Debütant Hofer bleibt beim Start vorn
 
Ihren Grundstein für den späteren Sieg legten Hofer und Ellis beim Start. Obwohl er sein erstes ADAC GT Masters-Rennen überhaupt bestritt, zeigte Pole-Setter Hofer keine Nerven. Der junge Österreicher verteidigte gegen Routinier Bortolotti seine Spitzenposition und setzte den besten Startplatz in die Führung um. Das Spitzenduo setzte sich in den folgenden Runden von den Verfolgern ab und lieferte sich ein enges Duell um Platz eins, den Hofer bis zum Pflichtboxenstopp behauptete. Der Abstand zwischen dem Audi-Fahrer und Bortolotti betrug nie mehr als 0,8 Sekunden. Auch als ihre Teamkollegen Philip Ellis und Andrea Caldarelli die Fahrzeuge übernahmen, ging der enge Kampf an der Spitze weiter, der nur durch eine kurze Safety-Car-Phase zur Bergung des Honda NSX von Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH, beide Honda Team Schubert Motorsport) unterbrochen wurde. Bei der Zieldurchfahrt hatte Ellis einen knappen Vorsprung von 0,245 Sekunden auf Verfolger Caldarelli. Die beiden Sieger sicherten sich auch den ersten Platz in der Pirelli-Junior-Wertung für Piloten unter 25 Jahren.

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IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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