Osnabrück Hill Climb News No. 10

Die Fans freuen sich schon jetzt auf das große Jubiläums-Bergrennen am ersten Augustwochenende am „Uphöfener Berg“ im Osnabrücker Land.

Beim 50. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen vom 4. – 6. August 2017 präsentiert der MSC Osnabrück e.V. ein spektakuläres Automobil-und Event-Programm, welches eine große Anzahl an Highlights verspricht. Beim 8. Wertungslauf zum europäischen Int. FIA Hill Climb Cup werden die schnellsten Bergspezialisten aus rund 15 Nationen mit ihren ultraschnellen Rennboliden am Start sein. Das Maß der Dinge ist dabei Christian Merli mit seinem Osella FA 30. Der sympathische Italiener ist derzeit der schnellste und erfolgreichste Pilot am Berg überhaupt und kommt erneut mit dem Ziel, seinen Sieg aus 2016 zu wiederholen. Bei 51,232 sec. blieben im vergangenen Jahr die Uhren bei dem vielumjubelten Auftritt des Bergprofis stehen. Im Konzert zahlreicher Formel-und Rennsportwagen wird es erneut eine spannende Jagd auf den Streckenrekord geben. Neben Merli zählen bis zu zehn Formel 3000 Rennwagen und eine große Anzahl zweisitziger Sportwagen zu den Favoriten auf die Top-Plätze. So der Seriensieger in der Französischen Meisterschaft, Sebastien Petit, der Belgier Jelle de Connick, der letztjährige Drittplatzierte, Vaclav Janik und der Deutsch-Slowake Patrick Zajelsnik – allesamt pilotieren einen neuen Norma M20 FC. In Topform präsentierte sich zu Saisonbeginn auch der in Osnabrück beliebte Schweizer Marcel Steiner in seinem LobArt.

 Erstmals überhaupt in Deutschland am Start ist der französische Top-Formel 3000 Pilot Geoffrey Schatz mit einem Reynard 95 D Mugan und auch der Schweizer Eric Berguerand mit dem Lola FA 99 zählen zu den Favoriten. Zum 50. Rennen werden phantastische Kultfahrzeuge dabei sein, die entweder ihre Premiere am „Uphöfener Berg“ haben oder in den vergangenen Jahren zu absoluten Publikumslieblingen avancierten. So kommt der beliebte Brite Keith Edwards mit dem Ur-Quattro Audi S 1, angetrieben von 700 PS, wieder nach Deutschland. In den 70er Jahren wurde der BMW M 1 als ein Sportwagen der Superlative bezeichnet. Einige große sportliche Erfolge wurden auch in internationalen Championats an Europas Bergen damit erzielt. AH-Fahrzeugtechnik wird erstmals im Osnabrücker Land ein paar exklusive Modelle, von denen lediglich 460 Stück gebaut wurden, an den Start bringen. Eine Überraschung ist auch die Teilnahme des LMP-Aquilia CR 1 LMP 2. Ein solches Original – Fahrzeuges aus der Le Mans Series wurde bis dato noch nie bei einem Bergrennen präsentiert. 

 

Ein ganz besonderes Fahrzeug präsentiert Titus Dittmann, Skateboard-Pionier in diesem Jahr. Einen originalen Ford GT 40 gab es bis dato noch nicht am Berg zu sehen; insgesamt wurden zwischen 1964 und 1968 auch lediglich 134 Fahrzeuge davon überhaupt gebaut. Neben einer Reihe von Kultfahrzeugen werden wieder zahlreiche aktuelle und phantastische Tourenwagen aus den internationalen Rennserien dabei sein. Der erst 24-jährige Franzose Pierre Courroye nimmt den „Uphöfener Berg“ mit einem am Berg einmaligen Mc Laren MP 4 12C in Angriff. Als Führender in der französischen Tourenwagenwertung präsentiert er dieses Fahrzeug einmalig in Deutschland! Das Team Walkenhorst Motorsport, erfolgreich im internationalen Rundstreckensport unterwegs,  plant ebenfalls wieder rasante Auftritte mit ganz schnellen Fahrzeugen, unter anderem mit dem BMW M 6 GT3, der bereits in 2016 für Furore auf der Strecke sorgte. Lediglich der über 700 PS starke Mitsubishi Evo 8 RS des Schweizers Ronnie Bratschi war noch schneller. Zum Jubiläum am Berg geht Kremer-Racing, präsentiert von Werk1, mit einem geschichtsträchtigen Siegerfahrzeug an den Start – der Kremer-Porsche 997 K 3 wird von dem Profirennfahrer Wolfgang Kaufmann pilotiert. Tolle weitere Rennfahrzeuge der namhaften Automobil-Marken (Ferrari 458 GT, AMG Mercedes Benz DTM 190, BMW Z 4, Porsche GT, Audi R 8 LM, Lancia Delta, Opel Lotus Kadett C, WTCC Seat Leon und viele mehr) sorgen für ein einmaliges Teilnehmerfeld.

Das setzt sich in der beliebtesten Automobil-Breitensportserie Europas am Berg, dem KW Berg Cup, nahtlos mit einer großen Vielfalt an Marken und Modellen, die allesamt in zum Teil stark getunten Varianten dabei sind und eine große Fanschaar haben. Dieses gilt im Besonderen am „Uphöfener Berg“ für die mehr als ein Dutzend Teilnehmer des NSU Berg-Pokals, aber auch die klassischen Berg-Vertreter der 60er und 70er Jahre mit den Fiat 850 Abarth, die für Viele einen besonderen Anziehungspunkt im Fahrerlager darstellen und mit Reinhold Köster einen Piloten stellen, der bereits bei der allerersten Auflage in 1968 dabei war.

Ein kleines Jubiläum feiert auch der E-Mobil-Berg-Cup um den Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück bei seiner 5. Auflage. Dabei wird es bei den rund 25 „Elektrischen“ eine bunte Vielfalt an neuen Automobil-Modellen mit der zukunftsweisenden Antriebstechnik geben, unter anderem BMW i8, Opel Ampera, Hyundai Ioniq, Audi e-Tron und Tesla Model S. Im großen E-Zelt gibt es interessante Informationen und Aktionen rund um die Elektromobilität.

Tolle Highlights im Rahmenprogramm zum Jubiläum

Das Int. Osnabrücker Bergrennen war schon immer für sein abwechslungsreiches und spannendes Rahmenprogramm auf und neben der Rennstrecke bekannt, zum Jubiläum haben sich die Organisatoren von „Cars&Fun“ dazu noch mehr einfallen lassen. Am Samstagmittag findet auf der Rennstrecke der große „Jubiläums-Korso“ – präsentiert von der Neuen Osnabrücker Zeitung – statt. Dabei werden den Gästen ganz besondere Automobile aus der Epoche von 1967 bis 2016, die ein Auswahlverfahren einer Expertenjury durchlaufen haben, präsentiert. Dabei sein werden auch einige einmalige Exponate aus den Reihen von Volkswagen Classic. Auch am Renntag gibt es ein Novum: Erstmals wird am Sonntagmittag (6.August) eine große Fahrerparade, präsentiert von SD Automotive, durchgeführt. Dabei können die Besucher die „Stars der Bergszene“ einmal ohne Helm hautnah in den Besucherbereichen kennenlernen. Parallel, ebenfalls auf der Rennstrecke, wird der bekannte Motorrad-Artist Horst Hoffmann, u.a. bekannt aus „Wetten Das“, eine spannende Zweirad-Show zelebrieren.

Passend zum Jubiläum wird MSC-Clubmitglied Bernhard Dransmann die wohl begehrtesten und atemberaubendsten Ferrari-Modelle der Gegenwart an den „Uphöfener Berg“ bringen (u.a. La Ferrari; Ferrari Enzo; Ferrari FXX). Der 1.200 PS starke „Villiger Race Truck“ mit Ex-Truck-Europameister Egon Allgäuer zieht die Fans ebenso in seinen Bann wie Titus Dittmann, der in diesem Jahr ebenfalls mit einem ganz besonderen Fahrzeug dabei ist: der Ford GT 40 gilt als erfolgreichstes Fahrzeug im Motorsport der 60er Jahre. Auch Schauspieler Norbert Heisterkamp nimmt wieder seinen „Stammplatz“ im Fahrerlager und natürlich im Mercedes Benz AMG GT ein. Für die zahlreichen großen und kleinen Fans schreibt er fleißig Autogramme und steht für Fotowünsche mit seinen Fans gerne zur Verfügung, ebenso wie TV-Moderator und Rallye-Profi Niki Schelle mit dem Suzuki Swift mit Hayabusa-Motorradmotor.

Erstmals dabei ist die sympathische TV-Moderatorin, Musikerin und Motorsportlerin Lina van de Mars. Sie wird mit einem Opel Rallye Adam Cup sowie  auf der Rennstrecke dabei sein und natürlich auch im Fahrerlager mit den Fans „Benzingespräche“ führen und Autogramme geben. Weitere prominente Überraschungsgäste werden ebenfalls das Jubiläum besuchen. Exklusiv für die Besucher präsentiert „Fox Box“ ein Fotoshooting in einem Original Formel V-Rennwagen. Dabei kann man in dem Cockpit Platz nehmen und sich für einen geringen Betrag zugunsten eines guten Zwecks fotografieren lassen.

Das „Innogy-Erlebnis“ verspricht einige attraktive Aktionen rund um das Thema Energie und lädt alle Besucher dazu ein. Am Samstagabend nach dem Training (ab ca. 19:00 Uhr) startet im „Ziel“ der Rennstrecke der „Kürzeste Charity-Lauf“ der Welt – 2,030 km lang vom „Ziel zum Start“. Dazu sind alle interessierten  Läuferinnen und Läufer eingeladen, aus dem Umfeld des Bergrennens, besonders aber auch alle interessierten und sportlich ambitionierten Sportler, egal, ob in einem Vereinen organisiert oder einfach nur so zum Spaß! Für alle Teilnehmer, die eigens zum Lauf anreisen, wird ein Busshuttle (von Bissendorf aus - Parkplatz bei „Netto“, Im Eistruper Feld) und zurück organisiert.

Die Besucherterrasse bei Posten 5 bietet wieder einen herrlichen Überblick über weite Teile des Renngeschehens neben einem attraktiven gastronomischen Angebot, wie auch an den anderen Besucherplätzen. Einmalig zum Jubiläum wird die Fahrerlagerstraße von Uphöfen herauf nach Borgloh auf einer Länge von 2,5 km in der Dunkelheit illuminiert und beleuchtet sein.

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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