Nach der ersten Station in Schleiz ging es für die Teilnehmer der deutschen Bergmeisterschaft dieses Mal ins benachbarte Luxemburg, wo traditionell am ersten Maiwochenende das European Hill Race im Dörfchen Eschdorf ausgetragen wird. Auf der 1,85 km langen, mit einer sehr breiten und sehr ebenen Fahrbahn ausgestatteten Strecke trafen die deutschen Wettbewerber auf Piloten und Pilotinnen aus den angrenzenden Ländern, da die Läufe auch zur luxemburgischen und belgischen Meisterschaft zählten. Nachdem am Samstag der Himmel zwar bewölkt war, aber die Strecke trocken blieb, gab es am Rennsonntag dann immer wieder starke Regenschauer, so daß es beim Rennergebnis doch einige Überraschungen gab.


Den Gesamtsieg (gewertet wurde jeweils der schnellste Einzellauf) errang Lionel Regal mit seinem Reynard 01L-Mugen Honda Formula Nippon, was gleichzeitig seinen  6. Gesamtsieg in Folge auf dieser Strecke bedeutete. Nach spannendem Rennverlauf konnte der Franzose seinen Landsmann Billy Ritchen (Lola B99/51-Ford Cosworth) knapp schlagen. Dritter und damit Sieger bei den Rennsportwagen wurde der Belgier Jacques Marchal im Norma M20F-BMW CN vor dem jungen Lokalmatadoren David Hauser auf einem Dallara F305/7-Mercedes Formel 3, welcher nach dem ersten verregneten Lauf noch sensationell in Führung gelegen hatte. Die Top5 komplettierte dann der Schweizer Meister Florian Lachat im schnellen Tatuus-Honda Formula Masters, der insgesamt ebenfalls eine blendende Vorstellung ablieferte trotz des Einsatzes eines schwächeren Ersatzmotors.

 

Sieger bei den Tourenwagen wurde Norbert Brenner mit seinem ex-DTM Opel Astra V8 Coupé, knapp vor seinen FS/E1-Klassenkonkurrenten Herbert Stolz (Porsche 935 dp) und Norbert Handa (Lancia Delta Integrale Evo).

Sieger der Gruppe H über 2000ccm wurde der einzige Starter dieser Klasse, Thomas Ostermann auf einem Hartge-BMW 325i E30.

Die Gruppe H bis 2000ccm gewann nach Einzellaufwertung Dieter Rottenberger (BMW 318i 16V STW) vor dem besonders im Regen glänzend aufgelegten BMW 2002 8V von Norbert Wimmer und Horst Wiebe im Renault Megane Coupé 16V. In der Addition der Einzelläufe (Wertung KW-Berg-Cup) lag dann am Ende überraschend Marco Fink im neu aufgebauten BMW 320i E46 WTCC vorne, der somit einen Debütsieg feiern konnte. Der Favorit Holger Hovemann konnte nach einem Motorschaden im dritten Trainingslauf leider nicht mehr zum Rennen antreten.

Bei den 1600ern siegte Rainer Koresch (Ford Escort Mk II BDA 16V) vor Bernhard Schad (VW Golf Spiess 8V) und Helmut Maier (VW Golf 16V), welcher nach Addition der Einzelläufe in der KW-Berg-Cup-Wertung vorne lag.

Die Gruppe H bis 1300ccm sah Rückkehrer Franz Weißdorn (VW Polo 16V) vorne vor Martin Kleiner (VW Polo II 16V) und Wolfgang Glas (VW Polo 16V).

Ebenfalls drei VW Polos waren bei den 1150ern vorne zu finden, wobei Platz 1 an Tobias Klimsa ging vor Robert Bauer mit dem einzigen 16-Ventiler dieser Klasse und Stefanie Deutsch.

Im NSU-Bergpokal lag nach Einzellaufwertung am Ende Uwe Schindler vorne vor Walter Fassbender und Nicola Höllerich.

Der CBC-Sieger hieß logischerweise Detlef Schröder auf VW Polo, der an diesem Wochenende auch der einzige Starter in dieser Klasse war.

Die Gruppe G gewann Robert Meiers im Mitsubishi Lancer Evo 8 vor Patrick Orth (BMW 318is E30) und Thomas Verhoeven (Porsche 964 RS).

Bei den historischen Fahrzeugen gewann der Brite Simon Harrat auf einem March 71B-Cosworth Formel 2 vor Francis Kienert (Porsche 911 Carrera RS 3.0) und Ray Davies (Merlyn MK 20/25 Formel Ford).

sponsor banner

News - Bergrennen

News - Rundstrecke

tij banner

Zum Seitenanfang