Blancpain GT Series: AKKA ASP gewinnt letztes Rennen am Nürburgring
Blancpain GT Series: AKKA ASP gewinnt letztes Rennen am Nürburgring

Raffaele Marciello und Michael Meadows gewinnen im AKKA ASP Mercedes-AMG GT3 #88 den letzten Lauf des Blancpain GT Series Sprint Cups auf dem Nürburgring und holen sich damit auch den Titel. Platz zwei sichern sich Luca Stolz und Hubert Haupt im Black Falcon Mercedes-AMG GT3 #6, vor Christopher Haase und Simon Gachet im Sainteloc Audi R8 LMS #25.

Start und Anfangsphase
Pole Setter Luca Stolz im Black Falcon Mercedes-AMG GT3 #6 konnte seine Position beim Start behaupten und ging als Führender aus der ersten Kurve hervor. Dahinter reihten sich Marciello, Haase und van der Linde, der einen guten Start hatte, ein. Pech hatte dagegen Vanthoor im WRT Audi R8 LMS #2, er musste gleich zu Beginn mit einem Reifenschaden an die Box kommen.

Top 5 nach dem Start:
1. Stolz – Black Falcon Mercedes #6
2. Marciello – AKKA Mercedes #88
3. Haase – Sainteloc Audi #25
4. van der Linde – Attempto Audi #66
5. van Dam – Kessel Ferrari #39

Ebenfalls einen guten Start absolvierte Christopher Mies im WRT Audi R8 LMS #1. Von Startplatz 13 aus schob er sich gleich zu Beginn bis auf Rang neun nach vorne. Da die direkten Meisterschaftskonkurrenten zu diesem Zeitpunkt aber auf Rang zwei lagen, war diese Position noch nicht genug um sich den Titel zu holen.

Ein paar Runden später gab es dann aber Schützenhilfe von Frijns. Frijns blockierte den hinter ihm fahrenden Christodoulou und ermöglichte es somit Mies an beiden vorbei zu gehen. Mies lag damit schon mal auf Rang sieben und konnte seine Aufholjagd fortführen.

An der Spitze fuhr Luca Stolz in der ersten Rennhälfte mit einer Sekunde Vorsprung vor dem zweitplatzierten Marciello sein eigenes Rennen. Erst zur Rennmitte und als es die Boxenstopps anstanden wurde es hier wieder etwas enger.

Blancpain GT Series: Grasser Racing gewinnt Samstagsrennen am Nürburgring
Blancpain GT Series: Grasser Racing gewinnt Samstagsrennen am Nürburgring

Mirko Bortolotti und Christian Engelhart gewinnen im Grasser Racing Lamborghini Huracán GT3 #63 das erste Rennen des Blancpain Sprint Cups auf dem Nürburgring. Platz zwei sichern sich Christopher Mies und Alex Riberas im WRT Audi R8 LMS #1, vor Dries Vanthoor und Adrien de Leener im WRT Audi R8 LMS #2. Pole Setter Bortolotti konnte seine Spitzenposition beim Start behaupten und fuhr als Erster in die erste Kurve. Dahinter legte Riberas einen guten Start hin und setzte sich auf Platz zwei. Vorerst also eine gute Ausgangsposition für die Tabellenführer, die sich zu diesem Zeitpunkt noch die Spitze mit Marciello und Meadows teilen. Meadows, der hier den Start fuhr, lag zum Rennbeginn lediglich auf Rang 11.

Start und Anfangsphase

Top 5 nach dem Start
1. Bortolotti – Grasser Lamborghini #63
2. Riberas – WRT Audi #1
3. Costa – Emil Frey Lexus #14
4. Bastian – AKKA Mercedes #90
5. Perez Companc – Grasser Lamborghini #19

An der Spitze konnte sich Bortolotti direkt absetzen und hatte nach drei Runden bereits zwei Sekunden Vorsprung. Riberas auf Rang zwei musste sich dagegen zunehmend gegen Costa im Lexus verteidigen.

Full Course Yellow
Eine Kollision zwischen dem Ferrari #39 und dem Ferrari #333 führte dann in Runde sechs zur Full Course Yellow Phase. Während Salikhov in der #333 selbständig weiterfahren konnte, musste Bhirombhakdi in der #39 abgeschleppt werden. Das Feld rückte wieder näher zusammen, Bortolottis Vorsprung war erst einmal wieder dahin.

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche
Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

Audi-Piloten Erhart und Kaffer gelingt Überraschungssieg
Audi-Piloten Erhart und Kaffer gelingt Überraschungssieg

Zwei Überraschungssieger auf dem Sachsenring und ein Titelkampf, der vor dem Finale in Hockenheim in zwei Wochen noch spannender wird: Die Audi-Fahrer Elia Erhart (30/Röttenbach) und Pierre Kaffer (41/Schlieren, beide EFP by TECE) holten in einem von zahlreichen Safety-Car-Phasen geprägten Sonntagsrennen durch einen taktisch klug getimten Boxenstopp ihren ersten Sieg im ADAC GT Masters. Mit Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) gingen auch die weiteren Podestplätze an Piloten eines Audi R8 LMS. Dank Platz vier übernahmen die Porsche-Fahrer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) beim vorletzten Saisonlauf die Tabellenführung mit knappen vier Punkten Vorsprung. "Grandios. Mir fehlen die Worte", jubelte Sieger Erhart. "Es war am Ende so ein harter Kampf. Ich habe gemerkt, dass Rennen fahren eine Kopfsache ist, und mein Kopf wollte unbedingt gewinnen."

Pole-Setter Bachler führt in erster Rennhälfte
Porsche-Pilot Klaus Bachler (27/A, KÜS Team75 Bernhard), der sich im Zeittraining den besten Startplatz gesichert hatte, verteidigte beim Start die Führung. Dahinter kollidierten in der zweiten Kurve mehrere Fahrzeuge - darunter auch der Mercedes-AMG der bisherigen Tabellenführer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP) -, weshalb das Rennen mit der Roten Flagge unterbrochen wurde. Nach dem anschließenden Restart behauptete Bachler vor dem Audi von Kelvin der Linde und dem Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL Mann-Filter Team HTP) bis zum Fahrerwechsel seine Spitzenposition. 

Eine Safety-Car-Phase zu Beginn des Boxenstopp-Fensters zur Bergung des BMW M6 GT3 von Jens Klingmann (28/Ermatingen, MRS GT-Racing) wirbelte das Feld durcheinander. Während nahezu das gesamte Feld zum Fahrerwechsel an die Box fuhr, bevor das Safety-Car auf die Strecke ging, blieb Kaffer auf der Strecke, übernahm die Spitze und übergab den Audi während der Safety-Car-Phase an Erhart. Damit lag der Audi auch nach dem Restart vorn, während Bachlers Partner Adrien de Leener (28/B) auf Platz sieben zurückgefallen war. Der Belgier fiel kurze Zeit später nach einer Kollision aus.

Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort
Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

Porsche-Fahrer Bernhard/Estre Sieger unter Vorbehalt
Porsche-Fahrer Bernhard/Estre Sieger unter Vorbehalt

Der Titelkampf im ADAC GT Masters wird noch spannender: Die Porsche-Piloten Timo Bernhard (37/Bruchmühlbach-Miesau) und Kévin Estre (29/F, beide KÜS Team75 Bernhard) haben das Samstagsrennen des ADAC GT Masters dominiert und sind im 911 GT3 R als Erste über die Ziellinie gefahren, während die vier erstplatzierten Fahrerpaarungen in der Meisterschaft im viertletzten Saisonrennen allesamt ohne Punkte blieben. Aufgrund eines angekündigten Berufungsverfahrens nach einer Disqualifikation im Qualifying ist der Sieg von Bernhard/Estre bis zu einer Verhandlung vor einem Berufungsgericht des DMSB vorläufig. Platz zwei ging an Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) im Audi R8 LMS vor dem Mercedes-AMG-Duo Nicolai Sylvest (21/DK) und Kim-Luis Schramm (21/Wümbach, beide Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing). „Das Rennen war perfekt“, sagt Timo Bernhard. „Ein tolles Ergebnis, denn wir haben uns diesen Sieg hart erarbeitet.“ 

Pole-Setter Bernhard/Estre dominieren Samstagsrennen
Von der Pole-Position aus fuhr die deutsch-französische Paarung Bernhard/Estre auf dem Sachsenring souverän ihren ersten Saisonsieg ein. Auch mehrere kurze Safety-Car-Phasen, die das Feld wieder zusammenschoben, brachten sie nicht aus der Ruhe. Im Ziel hatte Estre einen Vorsprung von 4,8 Sekunden. Während es für den Franzosen der insgesamt siebte Sieg im ADAC GT Masters war, stand der ehemalige FIA-WEC-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Bernhard erstmals ganz oben auf dem Podium. 

Der Sieg des Porsche-Duos ist vorläufig, da nach dem Qualifying von den technischen Kommissaren des DMSB am Fahrzeug ein Verstoß gegen das technische Reglement des ADAC GT Masters festgestellt und der 911 GT3 R disqualifiziert wurde. Das Team75 Bernhard kündigte eine Berufung gegen die Disqualifizierung an, unter Vorbehalt durfte Bernhard die im Qualifying herausgefahrene Pole-Position wieder einnehmen. 

Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring
Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Dorian Boccolacci: 'Ich will Werksfahrer werden'

Von der Formel 2 in das ADAC GT Masters: Dorian Boccolacci hat im GT3-Sport ein festes Ziel vor Augen. Wie die meisten jungen Rennfahrer träumte der 21-Jährige lange von der Formel 1. Er holte zahlreiche Titel im Kartsport, gewann Rennen in der Formel Renault und in der GP3-Serie und fuhr 2019 beim Formel-2-Rennen in Monaco auf den vierten Platz – persönlicher Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. "Das war wirklich etwas ganz Besonderes. Ich komme aus der Nähe von Cannes und damit nicht weit von Monaco. Ich habe als Kind dort oft das Formel-1-Rennen gesehen, daher war es wirklich toll. Dort fahren zu können und dann sogar fast auf das Podium zu kommen, war sensationell." Obwohl er nur noch wenige Schritte vom großen Traum Grand-Prix-Sport entfernt war, entschied er sich im Laufe der vergangenen Saison, einen neuen Karriereweg einzuschlagen. "Eine Chance in der Formel 1 zu bekommen ist sehr schwierig. Mein Ziel ist es, Werksfahrer zu werden und den Motorsport professionell zu betreiben. Ich bin daher im vergangenen Jahr in den GT3-Sport gewechselt, denn dort sind sehr viele Hersteller engagiert."

Nach ersten internationalen Rennen 2019 in einem Audi R8 LMS wechselt Boccolacci nun in das ADAC GT Masters. Für die "Liga der Supersportwagen" sprachen vor allem zwei Gründe: "Zum einen ist das ADAC GT Masters für Hersteller sehr interessant, was man auch daran sieht, wie viele Werksfahrer in der Serie starten. Und zum anderen ist das sportliche Niveau sehr hoch, was natürlich eine tolle Herausforderung ist. Wenn man hier gute Ergebnisse einfährt, hat man die Chance auf einen Platz im Kader eines Herstellers."Der Franzose sieht als Vorbilder seine Landsleute Jules Gounon und Mathieu Jaminet, die nach ihren ADAC GT Masters-Meistertiteln 2017 beziehungsweise 2018 bei Bentley und Porsche Werksverträge bekamen. "Es wäre toll, wenn ich diese Serie fortsetzen könnte. Das ist das Ziel", hofft Boccolacci. Mit dem zweimaligen Le-Mans-Sieger Romain Dumas gibt es einen weiteren Franzosen, dem Boccolacci nacheifert: "Ich möchte ebenfalls in möglichst vielen verschiedenen Motorsportdisziplinen fahren. Denn davon kann ich fahrerisch nur profitieren", ist er sich sicher. Dass er es auch abseits der asphaltierten Rundstrecke kann, hat er bereits eindrucksvoll bewiesen. 2018 gewann das Talent den Titel in der Eisrennserie Trophée Andros, und auch im Rallyeauto gelangen ihm schon starke Zeiten. 

Nun hofft er auch auf Erfolge im GT3-Fahrzeug. Die bevorstehende Saison bietet für den 21-Jährigen aktuell jedoch noch zwei große Unbekannte: Sein Teamkollege steht noch nicht fest und er ist den Mercedes-AMG GT3 noch nicht gefahren. "Durch die Zwangspause konnte ich leider bisher noch nicht testen, aber wir planen, noch vor dem offiziellen Test Mitte Juli auf dem Lausitzring Tests zu absolvieren. Ich bin schon sehr neugierig, wie sich das Auto fährt. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich schnell daran gewöhne. Man hat in den vergangenen Jahren sehen können, dass das Auto wirklich gut ist." Als größten Unterschied zu den Formelautos, die er bisher hauptsächlich gefahren ist, sieht der Franzose das Gewicht: "Das GT3-Auto ist viel schwerer und verhält sich dadurch bei Richtungswechseln langsamer als ein Formelrennwagen. Außerdem haben die GT3-Autos ABS und eine Traktionskontrolle. Neu werden für mich auch Dinge wie das Teilen des Fahrzeugs mit einem anderen Piloten und Fahrerwechsel sein."

Zufrieden ist Boccalacci mit seinem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing. "Das Team hat mich kontaktiert und wir wurden uns schnell einig. Es ist sehr professionell und bietet eine tolle Chance für mich. Ich möchte mein Bestes geben und mich stetig verbessern. Ich hoffe, dass ich möglichst schnell vorn dabei sein werde. Denn ich will immer alles möglichst gut machen und mit mir zufrieden sein. Und normalerweise bin ich zufrieden, wenn ich um die vorderen Position kämpfe. Daher ist das auch das Ziel in diesem Jahr."

Der GT3-Neuling möchte die Fans jedoch nicht nur auf der Rennstrecke unterhalten. Boccolacci ist sehr Social Media affin und postet immer wieder lustige Videos von sich selbst. "Ich mag die Möglichkeiten die mir Social Media bietet. An der Rennstrecke bin ich sehr professionell, aber ich habe natürlich auch andere Seiten und die möchte ich den Fans gerne zeigen."

 

ADAC GT Masters und Postcon weiterhin Partner

Umfassende Marken-Präsenz bei den Veranstaltungen des ADAC GT Masters. Das ADAC GT Masters und Postcon National führen ihre erfolgreiche und seit 2015 bestehende Partnerschaft auch in Zukunft fort. Die "Liga der Supersportwagen" und der zweitgrößte Briefdienstleister Deutschlands haben eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis 2022 vereinbart. Das Logo von Postcon wird weiterhin prominent auf den Frontscheiben aller Supersportwagen sowie an der Rennstrecke und bei den Siegerehrungen zu sehen sein. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzringring in die Saison 2020.

"Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Partnerschaft mit dem ADAC GT Masters fortzusetzen", sagt Michael Mews, Geschäftsführer Postcon National. "Das ADAC GT Masters und Postcon National ergänzen sich perfekt - denn sowohl auf der Rennstrecke als auch bei der Briefzustellung sind Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Professionalität entscheidende Kriterien für den Erfolg.""Postcon ist bereits seit vielen Jahren ein starker und vertrauensvoller Partner des ADAC GT Masters", sagt Thomas Voss, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. "Es ist toll, dass wir diese Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren weiterführen werden. Postcon National hat damit weiterhin eine umfassende Marken-Präsenz an den Rennwochenenden des ADAC GT Masters und bleibt der exklusive Partner für den Bereich Brief- und Warensendungen."

 

ADAC GT Masters: 8 Marken und 33 Supersportwagen

Mit Bentley nun acht Automobilhersteller am Start. Mehr als 18.000 PS stehen in der Startaufstellung des ADAC GT Masters. Markenvielfalt und ein volles Startfeld mit hochkarätigen Fahrern zeichnen das ADAC GT Masters 2020 aus: 33 Supersportwagen von acht Herstellern und 20 Teams gehen bei den sieben Veranstaltungen ins Rennen. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring in die Saison. Unter den 33 und bis zu 600 PS starken Supersportwagen von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche ist in diesem Jahr auch wieder Bentley, die als achte Marke das ADAC GT Masters bereichert. Alle Rennen werden live im Free TV von SPORT1 übertragen.

"Das ADAC GT Masters unterstreicht mit dem beeindruckenden Teilnehmerfeld einmal mehr seine Rolle als eine der stärksten GT-Rennserien Europas. Es spricht für die Serie und ihre Teilnehmer, dass wir trotz der Ereignisse der vergangenen Monate mit einem Feld auf höchsten Niveau in die Saison starten. Wir haben uns zu Beginn der Krise deutlich hinter unsere Teilnehmer gestellt und mit einem klaren Bekenntnis für sieben Veranstaltungen in unruhigen Zeiten für Planungssicherheit gesorgt. Das Feld beeindruckt mit seiner Größe und Markenvielfalt, aber auch durch die Qualität der Teams und Fahrer. In diesem Jahr sitzen mehr als 25 Profis oder Werksfahrer in den Fahrzeugen von acht Herstellern, dazu haben wir eine Vielzahl von hoffnungsvollen Nachwuchstalenten sowie viele sehr talentierte Privatfahrer im Feld", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 

Angeführt wird das internationale Fahrerfeld von den Teamchampions Rutronik Racing, die erneut mit zwei Audi R8 LMS antreten. Einmal mehr ist der Audi das unter den Teams beliebteste Modell. Neben Rutronik Racing setzen auch Aust Motorsport, EFP Car Collection by TECE, BWT Mücke Motorsport, Montaplast by Land-Motorsport und das Team WRT zwei Exemplare des R8 ein, je einen Audi bringen das Team ISR und T3 Motorsport an den Start. Mercedes-AMG hält mit sechs Exemplaren des für die Saison 2020 überarbeiteten und optisch aggressiver gestalteten GT3 dagegen. Je zwei Mercedes-AMG werden von HTP-Winward Motorsport und dem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing eingesetzt, Toksport WRT und Schütz Motorsport setzen je ein Fahrzeug ein. Ein Fixstern im ADAC GT Masters ist neben der Corvette, die in diesem Jahr wieder von Callaway Competition eingesetzt wird, auch der Porsche 911. Auf den Porsche vertrauen neben dem KÜS Team 75 Bernhard von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und Herberth Motorsport auch die Neueinsteiger von SSR Performance.

Seine Premiere im ADAC GT Masters feiert die zweite Generation des Bentley Continental GT3. Das Team T3 Motorsport verstärkt sein Engagement im ADAC GT Masters und bringt den Supersportwagen aus England in die Serie. Auf Frontmotor-Sportwagen mit Turbo-V8-Motor setzen auch MRS GT-Racing und Schubert Motorsport, die auf insgesamt drei BMW M6 GT3 vertrauen.

Das größte Team im ADAC GT Masters stellt in diesem Jahr GRT Grasser Racing Team. Als einziges Team setzt die Mannschaft aus Österreich auf drei Fahrzeuge und ein Trio von Lamborghini Huracán GT3 Evo. Auf ein Fabrikant aus Italien vertraut auch die zweite Mannschaft aus Österreich im ADAC GT Masters: HB Racing setzt den für 2020 weiterentwickelten Ferrari 488 GT3 Evo ein.

Die 33 Supersportwagen, die von 20 Teams aus Deutschland, Österreich, Belgien und Tschechien eingesetzt werden, sind mit zahlreichen Profis hochkarätig besetzt. Für BMW starten die Werksfahrer Jens Klingmann (MRS GT-Racing) und Nick Yelloly (Schubert Motorsport), für Lamborghini Albert Costa und der ehemalige Formel-1-Testfahrer Franck Perera (beide GRT Grasser Racing), für Porsche die ehemalige Formel-1-Testfahrerin Simona de Silvestro (KÜS Team 75 Bernhard) sowie Sven Müller (Herberth Motorsport). Mercedes-AMG besetzt das ADAC GT Masters mit Ex-Champion Maximilian Götz (HTP Winward), den beiden FIA GT World Cup-Siegern Maro Engel (Toksport WRT) und Raffaele Marciello (HTP Winward) sowie Luca Stolz (Toksport WRT).

Mindestens sieben Fahrer von Audi Sport kämpfen in diesem Jahr um Siege im ADAC GT Masters: Neben den Titelverteidigern Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser (beide Rutronik Racing) und die Ex-Champions Christopher Mies und Christopher Haase (beide Land-Motorsport) auch der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock sowie die 24h Nürburgring-Sieger Pierre Kaffer (beide EFP Car Collection by TECE) und Frank Stippler (Team ISR). Mit Daniel Keilwitz (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) und Robert Renauer (Herberth Motorsport) sind zwei weitere ehemalige ADAC GT Masters-Champions im Feld vertreten.

Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring zum ersten von sieben Rennwochenenden. Die Rennen auf dem Lausitzring sind aufgrund der von den Behörden verhängten Auflagen ohne die Beteiligung von Zuschauern geplant. Bei allen Rennen des ADAC GT Masters startet die ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm, je sechs Mal ist die ADAC Formel 4 und die ADAC GT4 Germany mit dabei. Der Porsche Carrera Cup Deutschland ist auch in diesem Jahr fester Bestandteil des Rahmenprogramms und ab dem Rennen auf dem Sachsenring vier Mal am Start.

Starterliste ADAC GT Masters 2020

3 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
4 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
7 HB Racing Ferrari 488 GT3 Evo
8 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
9 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
10 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
11 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
12 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
14 MRS GT-Racing BMW M6 GT3
17 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
18 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
19 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
20 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
21 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
22 Toksport WRT Mercedes-AMG GT3 Evo
25 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
26 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
28 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
29 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
30 Team WRT Audi R8 LMS GT3
31 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
32 Team WRT Audi R8 LMS GT3
33 Team ISR Audi R8 LMS GT3
36 Schütz Motorsport Mercedes-AMG GT3
47 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
48 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
63 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
71 T3 Motorsport Audi R8 LMS GT3
72 T3 Motorsport Bentley Continental GT3
77 Callaway Competition Corvette C7 GT3-R
82 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
92 SSR Performance Porsche 911 GT3 R
99 Precote Herberth Motorsport Porsche 911 GT3 R
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