RWT Racing startet erstmals  mit Corvette C7 im ADAC GT Masters
RWT Racing startet erstmals  mit Corvette C7 im ADAC GT Masters

Nach dem Titelgewinn der Trophy-Wertung des ADAC GT Masters im vergangenen Jahr stellt sich RWT Racing 2017 einer neuen Herausforderung. Mit Sven Barth (36/Weinheim) und Maximilian Hackländer (26/Bonn) sowie der Corvette C7 setzt die Mannschaft in der "Liga der Supersportwagen" auf eine neue Fahrerpaarung und ein neues Einsatzfahrzeug. Der Saisonauftakt des ADAC GT Masters findet vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.  Während Barth seit dem Einstieg des Teams ins ADAC GT Masters in der Saison 2013 für RWT Racing startet, ist Hackländer neu im Team. Der Bonner feierte beim letztjährigen Saisonfinale sein Debüt in der Corvette C7 von Callaway Competition. "Ich denke, wir haben eine gute Wahl getroffen", so Teamchef Gerd Beisel. "Sven und Maximilian haben das Potenzial, für einige Überraschungen zu sorgen."  

Mit dem Wechsel zur neuesten GT3-Generation des von Callaway Competition gebauten US-Sportwagens verabschiedet sich RWT Racing nach drei Einsatzjahren vom Vorgängermodell Corvette Z06. "Der Entschluss ist bei mir schon zum Saisonende 2016 gereift", so Beisel. "Für uns war es naheliegend, diesen Schritt zu gehen. Wir kooperieren mit Callaway seit Jahren. Mit Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone verbindet uns sehr viel." Die Corvette C7 gab in der Saison 2016 ihre Premiere im ADAC GT Masters und gewann bereits in ihrer Debütsaison drei Rennen. 
Sven Barth freut sich auf sein neues Einsatzfahrzeug: "Wir haben mit der Corvette Z06 in den vergangenen drei Jahren etliche Male für Furore gesorgt. Natürlich wollen wir an die Erfolge anknüpfen. Mit dem neuen Auto geht viel mehr." 

YACO Racing erneut mit  Frey/Geipel und Audi im ADAC GT Masters
YACO Racing erneut mit  Frey/Geipel und Audi im ADAC GT Masters

Kontinuität heißt die Devise bei YACO Racing in der Saison 2017. Das Team aus Plauen setzt wie im Vorjahr im ADAC GT Masters einen Audi R8 für Rahel Frey (31/Schweiz) und Philip Geipel (31/Plauen) ein. Für das Duo ist es bereits das vierte gemeinsame Jahr in der "Liga der Supersportwagen", die vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison startet. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Wir setzen auf Altbewährtes", so Teamchef Uwe Geipel. "Rahel und Philip fahren schon seit 2014 zusammen. Dadurch ist das ganze Team sehr eingespielt und mögliche Fehlerquellen werden im Vorhinein eliminiert. Neben dem Erfolg ist uns auch der Spaß wichtig, und da passt Rahel ideal zu uns."
 
YACO Racing gewann 2016 - im ersten Einsatzjahr der zweiten Generation des Audi R8- das zweite Rennen in Zandvoort und holte beim Heimspiel auf dem Sachsenring mit Platz zwei einen weiteren Podestplatz. Philip Geipel beendete die Saison als Gesamtachter. Teamkollegin Frey, die ein Rennwochenende ausließ, verbuchte den neunten Gesamtrang. So weit vorn lag bis zu diesem Zeitpunkt kein YACO-Racing-Fahrer seit dem Einstieg des Teams ins ADAC GT Masters im Jahr 2012. Keine Überraschung also, dass das Duo Frey/Geipel auch in der kommenden Saison unverändert bleibt.

Precote Herberth Motorsport mit neuer Fahrerpaarung  im ADAC GT Masters
Precote Herberth Motorsport mit neuer Fahrerpaarung  im ADAC GT Masters

Mit einem großen Ziel nimmt Precote Herberth Motorsport das ADAC GT Masters 2017 in Angriff: Der Rennstall von Teamchef Alfred Renauer peilt den Titelgewinn in der "Liga der Supersportwagen" an. Den bewährten Porsche 911 werden Stammfahrer Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Seriendebütant Sven Müller (24, Bingen am Rhein) steuern. Das ADAC GT Masters startet vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 im Free-TV übertragen.
 
"Es war überhaupt keine Frage, ob wir uns für die ADAC GT Masters-Saison 2017 wieder einschreiben werden", sagt Alfred Renauer. "Die Serie ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil unseres Motorsport-Programms. Unseren Sponsoren bietet das ADAC GT Masters eine gute Vermarktungsplattform und aus sportlicher Sicht messen sich hier viele der weltweit besten GT3-Piloten. Im Prinzip war schon im November 2016 klar, dass wir erneut antreten werden. Auch die Auto-Fahrer-Konstellation haben wir sehr schnell geklärt."

ADAC GT Masters-Rückkehrer Götz: auf Sieg fahren von Saisonbeginn an
ADAC GT Masters-Rückkehrer Götz: auf Sieg fahren von Saisonbeginn an

Das ADAC GT Masters begrüßt einen ehemaligen Champion zurück im Starterfeld: Maximilian Götz (31, Uffenheim), Meister des Jahres 2012, möchte im Mercedes-AMG des Mercedes-AMG Team HTP Motorsport gemeinsam mit Patrick Assenheimer ab dem Saisonauftakt (28.-30. April in der Motorsport Arena Oschersleben) ganz vorn in der "Liga der Supersportwagen" mitmischen.  

Wie fühlt sich der Gedanke an, in ein paar Wochen wieder um Punkte im ADAC GT Masters zu kämpfen?
Maximilian Götz: "Das ADAC GT Masters ist mir sehr ans Herz gewachsen und von daher freue ich mich, dass ich zurück bin. Sportlich lief es für mich natürlich auch immer ziemlich gut. Gleich in meiner zweiten kompletten Saison 2012 habe ich zusammen mit Sebastian Asch den Titel geholt. Auch 2013 hatte ich gemeinsam mit Maximilian Buhk im letzten Rennen die Chance, Champion zu werden - leider sind wir dann ausgefallen und letztendlich nur Gesamtdritte geworden."

KÜS Team75 Bernhard greift  im ADAC GT Masters 2017 mit zwei Porsche an
KÜS Team75 Bernhard greift  im ADAC GT Masters 2017 mit zwei Porsche an

Nach einer vielversprechenden Debütsaison soll der nächste Schritt folgen: Das KÜS Team75 Bernhard greift in der ADAC GT Masters-Saison 2017 mit zwei Porsche 911 GT3 R an. Der Rennstall von Sportwagenweltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard und seinem Vater Rüdiger setzt in der "Liga der Supersportwagen" erstmals auf zwei Einsatzfahrzeuge. Als Fahrerduo stehen bislang Michael Ammermüller (30, Pocking) und Mathieu Jaminet (22, F) fest. Das ADAC GT Masters startet vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2017. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
"Das ADAC GT Masters boomt, einige Teams steigen von der DTM oder anderen Serien ins GT Masters um. Daher freut es mich sehr, dass wir 2017 mit zwei Porsche 911 GT3 R am Start stehen werden", sagt Timo Bernhard, dessen Mannschaft im Vorjahr vier Siege holte und Rang drei der Teamwertung belegte. "Wir haben über den Winter hart gearbeitet, um uns bestmöglich aufzustellen. Es wird härter werden, aber wir nehmen die Herausforderung an und wollen um den Titel mitkämpfen."

Twin Busch Motorsport steigt  mit Audi ins ADAC GT Masters ein
Twin Busch Motorsport steigt  mit Audi ins ADAC GT Masters ein

Familienzuwachs in der "Liga der Supersportwagen": Mit Twin Busch Motorsport verzeichnet das ADAC GT Masters ein renommiertes Team mit einem Audi R8 als Neuzugang. Nach erfolgreichen Jahren auf der Nürburgring-Nordschleife schickt der Twin-Busch-Teamchef Harald Busch in der Saison 2017 einen R8 für seine Söhne, die Zwillinge Marc und Dennis (beide 29), ins Rennen. Das ADAC GT Masters startet vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2017. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
"Nach langen Jahren in der VLN-Langstreckenmeisterschaft wollen wir mal etwas anderes machen", erklärt Teamchef Harald Busch den Wechsel von der Breitensportserie in die "Liga der Supersportwagen". "Wir rechnen mit einem noch stärkeren Konkurrenzdruck und einer extrem hohen Leistungsdichte im ADAC GT Masters. Wir werden viele Dinge in kurzer Zeit lernen müssen - aber genau darin liegt unsere Herausforderung. Unsere Erfolge unterstreichen, dass wir die Qualität haben."

Montaplast by Land-Motorsport: Teamchampions im ADAC GT Masters-Debütjahr
Montaplast by Land-Motorsport: Teamchampions im ADAC GT Masters-Debütjahr

2016 in das ADAC GT Masters eingestiegen, feierte Montaplast by Land-Motorsport mit dem Gewinn der Teamwertung auf Anhieb den größten Erfolg. Die Audi-Mannschaft aus dem Westerwald stellte zudem mit Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (27, Heiligenhaus) die Fahrerchampions, dazu gewann De Phillippi die neu eingeführte Junioren-Wertung. "Eine grandiose Saison. Vielen Dank an unsere Partner, an Audi, an den ADAC und all unsere Teammitglieder", so Teamchef Wolfgang Land. 

Das von Wolfgang Land gründete Team Land-Motorsport machte sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten hauptsächlich als Porsche-Spezialist einen Namen. Die größten Erfolge feierte die Mannschaft im Porsche Carrera Cup, den Wolfgang Land 1993 und 1997 selbst gewann und wo er bis heute der Fahrer mit den meisten Siegen ist, in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sowie bei weiteren Langstreckenrennen auf dem Nürburgring, in Spa und in Dubai. Ab 2012 setzte Land neben Porsche-Modellen auch den Mercedes-Benz SLS AMG GT3 ein. Das Jahr 2016 markierte einen großen Einschnitt: Fortan vertrauten die Niederdreisbacher auf die 2015 präsentierte zweite Generation des Audi R8. 

Mit zwei der Supersportwagen aus Bayern startete das Team unter dem Bewerbernamen Montaplast by Land-Motorsport im ADAC GT Masters und war einer von fünf Rennställen, die erstmals eine volle Saison der "Liga der Supersportwagen" in Angriff nahmen. "Das ist eine Herausforderung, die uns sehr motiviert", sagte Wolfgang Land vor der Saison. "Wir waren davon überzeugt, Fahrerpaarungen zu haben, mit denen wir um den ADAC GT Masters-Gesamtsieg und den Junioren-Titel mitfahren können." Den R8 mit der Startnummer 28 teilten sich Serienneuling Connor De Phillippi und Sportwagenroutinier Christopher Mies, das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 29 pilotierten zunächst Marc Basseng (37, Löbau) und Peter Hoevenaars (21, NL), in späteren Rennen kamen auch Frédéric Vervisch (30, B), Christopher Haase (28, Kulmbach) und Stéphane Ortelli (46, MC) zum Einsatz.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Pommer/Kirchhöfer holen dritten Saisonsieg

Platz zwei für Maximilian Götz und Indy Dontje im Mercedes-AMG. Tabellenführer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde auf Platz drei.

Corvette und Red Bull Ring - dass diese Kombination perfekt zueinander passt, zeigte sich einmal mehr im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters. Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) fuhren mit ihrer Corvette C7 GT3-R im sechsten Saisonrennen der "Liga der Supersportwagen" ihren dritten Sieg ein. Es war der insgesamt neunte für den US-Sportwagenhersteller auf dem österreichischen Kurs. Rang zwei ging an die Mercedes-AMG-Fahrer Indy Dontje (26/NL) und Maximilian Götz (33/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP), Platz drei an die Tabellenführer Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide HCB-Rutronik Racing). "Ein toller Erfolg", freute sich Sieger Pommer. "Ich hätte vor der Saison nicht damit gerechnet, dass wir in meinem ersten Corvette-Jahr so stark in die Saison starten und drei der ersten sechs Rennen gewinnen würden."

Corvette-Piloten Pommer und Kirchhöfer haben alles unter Kontrolle
Pommer und Kirchhöfer zeigten bei ihrem dritten Saisonsieg eine nahezu perfekte Leistung. Nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya das Feld der 30 Supersportwagen auf die Reise geschickt hatte, kamen die Verfolger dem Corvette-Duo nur in der Startrunde kurz nahe. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase wegen einer Kollision im Hinterfeld während der Startrunde setzte sich Polesetter Kirchhöfer stetig vom Feld ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als fünf Sekunden heraus. Mit solidem Polster übernahm Pommer zur Rennmitte und stellte mit einem Vorsprung von 4,6 Sekunden den 35. Sieg einer Corvette im ADAC GT Masters sicher.

Ereignisreicher war dagegen der Kampf um die Podestplätze. Beim Start verbesserte sich der von Platz vier losgefahrene Porsche-Pilot Thomas Preining kurzzeitig auf die zweite Position, doch der Qualifyingzweite David Jahn holte sich diese noch in der Auftaktrunde zurück. Während Jahn anschließend bis zum Fahrerwechsel den zweiten Rang behauptete, musste Preining seinen Porsche nach zwölf Runden wegen eines Defektes abstellen. Dadurch rückte Mercedes-AMG-Fahrer Götz in seinem 100. ADAC GT Masters-Rennen auf den dritten Rang vor. Partner Dontje verbesserte sich durch ein geschicktes Boxenstopp-Timing zur Rennmitte um eine weitere Position und brachte die "gelbe Mamba" auf Platz zwei ins Ziel.

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Sylvest und Klingmann holen ersten BMW-Saisonsieg

Spannung bis in die letzte Runde bot das fünfte Saisonrennen des ADAC GT Masters.

Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) setzten sich auf dem Red Bull Ring in Österreich mit ihrem BMW mit lediglich 0,289 Sekunden Vorsprung knapp gegen die Corvette-Fahrer Sven Barth (38/Eberbach) und David Jahn (28/Leipzig, beide RWT Racing) durch. Rang drei ging an das Porsche-Duo Klaus Bachler (27/A) und Timo Bernhard (38/Homburg/Saar, beide Küs Team75 Bernhard). "Es war am Ende wirklich eng", sagte Sieger Klingmann nach seinem ersten ADAC GT Masters-Sieg seit 2015. "Ich war froh, dass das Rennen nicht noch länger gedauert hat. Nach unserem Pech in den vergangenen Rennen haben wir den Sieg wirklich verdient."

Enger Kampf zwischen BMW, Corvette und Porsche
Der erste Sieg von BMW seit dem Saisonstart 2017 war hart erkämpft. Pole-Setter Sylvest verteidigte beim Start mit dem M6 GT3 seine Spitzenposition. Danach setzte sich der Däne leicht von Klaus Bachler im Porsche ab, der sich vom vierten Startplatz auf Rang zwei verbessert hatte. Bis zu den Pflichtboxenstopps pendelte sich der Vorsprung der beiden Erstplatzierten bei rund 1,2 Sekunden ein. Sylvests Partner Jens Klingmann baute danach ihn danach zwischenzeitlich bis auf zwei Sekunden aus, doch in der Schlussviertelstunde kam Corvette-Pilot David Jahn immer näher und setzte den BMW-Mann unter Druck. Jahn hatte beim Pflichtboxenstopp den US-Sportwagen auf Platz drei liegend von Sven Barth übernommen und direkt danach Timo Bernhard, der von Klaus Bachler übernommen hatte, von Position zwei verdrängt. Anschließend verringerte der Corvette-Pilot seinen Rückstand auf den Führenden stetig und lag in der Schlussphase direkt hinter dem BMW. Klingmann behielt jedoch die Nerven und verteidigte die Spitzenposition. Nach 40 Runden sah er schließlich mit 0,289 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge.

Während Klingmann seinen insgesamt neunten Sieg im ADAC GT Masters holte - seinen ersten seit Zandvoort 2015 -, war es für Teamkollege Sylvest der erste überhaupt. Sylvest gewann zudem die Pirelli-Junior-Wertung. Für MRS GT-Racing ging mit dem Triumph eine neunjährige Durststrecke zu Ende. 2011 gewann die Mannschaft aus Lonsee das allererste Rennen der "Liga der Supersportwagen" überhaupt auf dem Red Bull Ring, damals mit einem Porsche.

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Sieg für Corvette-Duo Pommer/Kirchhöfer in Most

Mike David Ortmann siegt in der Pirelli-Junior-Wertung, Fabian Vettel erstmals auf dem Podium. Rolf Ineichen gewinnt Pirelli-Trophy-Wertung.

Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition) waren im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters das Maß der Dinge und holten mit ihrer Corvette C7 GT3-R ihren zweiten Sieg der Saison. Platz zwei ging bei frühsommerlichen Bedingungen an Rolf Ineichen (40/CH) und Franck Perera (34/F, beide Orange1 by GRT Grasser) im besten Lamborghini Huracán, Dritte wurden David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing) in der zweiten Corvette im Starterfeld. "Ich bin sehr happy", sagte Sieger Kirchhöfer. "Mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben."

Turbulente erste Rennhälfte
Die Vorentscheidung über den Sieg fiel bereits beim Start, als der von Platz zwei losfahrende Kirchhöfer auf dem Weg zur ersten Kurve an Pole-Setter Franck Perera vorbeizog. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des Audi von Pierre Kaffer, der einen Reifenschaden nach einem Kontakt am Start erlitten hatte, setzte sich Kirchhöfer an der Spitze leicht vom Feld ab. Doch der Vorwärtsdrang des 25-Jährigen wurde nach zwölf Runden gestoppt, als nach einer Berührung im Kampf um Rang vier zwischen Thomas Preining (20/A, Precote Herberth Motorsport) und Corvette-Fahrer David Jahn der Porsche des Österreichers in die Leitplanken einschlug. Zur Bergung des Neunelfers und zur Reparatur der Streckenbegrenzung wurde das Rennen für knapp zehn Minuten unterbrochen. Auch nach dem Restart hinter dem Safety-Car blieb Kirchhöfer vorn. Partner Pommer, der beim Pflichtboxenstopp das Steuer der Corvette übernahm, fuhr danach souverän den Sieg nach Hause. Im Ziel hatte er drei Sekunden Vorsprung und sicherte damit sich und Kirchhöfer den zweiten Sieg 2019. 

Die Lamborghini-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen hatten den Gewinnern nur wenig entgegenzusetzen, durften sich aber über Rang zwei - ihrem zweiten Podest des Jahres - freuen. Ineichen gewann damit ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Saison die Pirelli-Trophy-Wertung. Der Kampf um Platz drei entschied sich dagegen erst in den Schlussrunden. Der BMW M6 GT3 von Nicolai Sylvest (21/DK) und Jens Klingmann (28/Trägerwilen, beide MRS GT-Racing) lag bis wenige Runden vor dem Ziel auf Podiumskurs, bis Sylvest wegen Problemen mit der Benzinpumpe aus den Punkterängen zurückfiel. Damit war der Weg frei für die Corvette von David Jahn und Sven Barth (38/Eberbach), die zuvor den BMW unter Druck gesetzt hatten und danach Jagd auf den zweitplatzierten Lamborghini machten.

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